Archiv für den Monat: Juli 2013

Lexware Rothaus Team: BMC Racing Cup Davos

Rennen mit Trainingsfunktion

Die Lexware-Rothaus Biker Christian Pfäffle und Julian Schelb nutzen am Sonntag den BMC Racing Cup in Davos als hochwertiges Trainingsrennen. Auch die Junioren Luca Schwarzbauer und David Horvath werden dort antreten.

Julian Schelb nimmt das Rennen der Schweizer Serie als Trainingswettkampf mit in sein Programm. Er wird nächste Woche als einziger Vertreter des Teams aus dem Hochschwarzwald nach Kanada zum fünften Weltcup-Rennen fliegen. „Das Rennen hat reine Trainingsfunktion“, sagt Schelb. Gegen die Schweizer Weltklassefahrer hofft der Münstertäler natürlich trotzdem gut zu bestehen, aber sein Fokus geht schon eine Woche weiter. Christian Pfäffle lässt den Weltcup in Mont Sainte Anne aus und bereitet sich stattdessen mit der Nationalmannschaft in Livigno auf die Weltmeisterschaft vor. „Es ist die letzte Gelegenheit ein Rennen zu fahren und Davos liegt fast auf dem Weg nach Livigno“, erklärt der Neuffener seine Motivation. „Die Form ist gut und ich will schon ein richtiges Rennen fahren.“

 

Die Junioren Luca Schwarzbauer und David Horvath nutzen den sechsten von sieben Läufen des BMC Racing Cups ebenfalls. Weil die Bundesliga-Saison zu Ende ist, gibt es innerhalb Deutschlands für Horvath nicht mehr viele Betätigungsfelder. „Ich will mal testen wie ich nach einer Woche Pause noch drauf bin. Im Training habe ich mich ganz gut gefühlt. Ich bin mal gespannt, wie es geht“, sagt Horvath. Im Gegensatz zu Luca Schwarzbauer ist der Reutlinger nicht für die WM nominiert. Für den DM-Dritten aus Nürtingen hat das Rennen in Davos ebenfalls Trainingsfunktion. „Ich will vor der WM noch ein Rennen fahren wegen der Rennhärte. Außerdem habe ich einfach Lust auf einen Wettkampf“, sagt Schwarzbauer.

 

Lexware Rothaus Team

goller-presse@lexware-rothaus-team.de

 

24 Stunden von Duisburg – 2. bis 4. August im Landschaftspark Nord

Am Freitag beginnt die nächste Auflage der RHEINPOWER 24 Stunden von Duisburg powered by MountainBIKE. 2200 Teilnehmer werden beim größten 24-Stunden Mountainbike-Event Europas im Landschaftspark Nord am Start sein, unter ihnen auch Bike-Legende Mike Kluge. Das Rahmenprogramm wurde ausgeweitet und am Samstagabend wird es eine Ur-Aufführung geben. Seit dem 29. September fiebern die 2200 Biker in 520 Teams diesem Datum entgegen. An diesem Tag war das Kultevent wieder binnen 30 Minuten komplett ausverkauft. Die Teilnehmerzahl hat sich seit dem Beginn 2006 verdoppelt, ist aber an der Kapazitätsgrenze angelangt. Einen Stammplatz hat Mike Kluge, der unter dem Titel „Mike & Friends – letzte Rille“ andere Biker in Achter-Teams durch die 24 Stunden coacht. Der Ex-Weltmeister im Cross und Weltcupsieger auf dem Mountainbike bietet dabei auch Bike-, Materialtests und viele andere Serviceleistungen an. Kluge hat diesmal mit dem Kieler Georg Bickel einen Alt-Internationalen im Team, der ihm 1992 auf dem Weg zu seinem ersten Weltmeistertitel bei den Profis im Rennen unterstützt hat. „Wir werden diesmal nicht nur Spaß haben, sondern auch schnell fahren. Die Top Fünf sind unser Ziel“, sagt Mike Kluge und lacht. Um sich die Runde aus Kluges Sicht anzuschauen, kann man sich auf seiner Website mike-kluge.de (via Medien/Youtube) ein Video von der Strecke aus Fahrperspektive anschauen – und vielleicht auch ein bisschen von der Linienwahl des Ex-Profis profitieren. Die sportliche Herausforderung ist eines, das Erlebnis 24 Stunden ist das andere. Und im Landschaftspark Nord reicht das sogar darüber hinaus. Das Rahmenprogramm, vor allem das musikalische, wurde ausgeweitet. Bereits am Freitagabend stehen zwei regionale Bands auf der Bühne. Minor Cabinet und und The Masterones sorgen für einen stimmungsvollen Auftakt. Am Samstag gibt’s ab 17 Uhr von Jordys Pride etwas auf die Ohren. Sie werden von Rockameier abgelöst und Was wenns regnet schickt ab 20.30 Uhr die Biker in die lange, harte Nacht.Duisburg

Uraufführung: Nacht der Revanche
Die sind dann wieder die alleinigen Protagonisten vor der beeindruckenden Kulisse der Industriebrache im Landschaftspark Nord. Das gilt auch für die „Nacht der Revanche“. Der Dokumentarfilm, der 2012 bei den RHEINPOWER 24h von Duisburg powered by MountainBIKE von Maik Große Lochtmann mit fünf Kameras und mit Hilfe eines Flugroboter gedreht wurde, dokumentiert das Leiden und die Leidenschaft der Bike-Enthusiasten. Er wird am Samstag um 23 Uhr auf der Videowall am Start-Zielbereich uraufgeführt. Zum sportlichen Auftakt ist wie immer der Nachwuchs beim Stadtwerke Duisburg Kids Race dran. Von der U7 bis zur U15 flitzen sie um eine kleine Runde, bevor um 12 Uhr der Startschuss für die 24 Stunden ertönt. „Zyprioten“ mit der DM-Dritten Silke Schmidt. Die 8,5 Kilometer lange Strecke wurde gegenüber 2012 nicht verändert. Das Team GT Yellow Wings, eine Achter-Formation, absolvierte 83 Runden und siegte nach einem faszinierenden Duell mit dem Vierer-Team von Herzlichst Zypern nur mit wenigen Minuten Vorsprung. Bei den deutschen „Zyprioten“ mischt in diesem Jahr auch die Dritte der Deutschen Cross-Country-Meisterschaften und EM-Dritte im Marathon des vergangenen Jahres mit. Die Wahl-Münchnerin Silke Schmidt ist die einzige Damen in den Quartett, in dem auch Ex-Bahnweltmeister Daniel Schlegel fährt. Bei den Solisten siegte im vergangenen August Michael Kochendörfer. Man darf gespannt sein, ob jemand seine 68 Runden überbieten kann. Ob Rekordjagd oder nicht, die 24 Stunden werden irgendwie für alle 2200 Teilnehmer Tag und Nacht zu einer Revanche. Wie in jedem Jahr laufen innerhalb der RHEINPOWER 24 Stunden von Duisburg powered by MountainBIKE wieder etliche Charity-Projekte, darunter auch eines, das der neue Eventpartner TARGOBANK unterstützt. „Wir haben wieder ein schönes Gesamtpaket zusammen und freuen uns auf die drei Tage im Landschaftspark Nord. Auch für mich und mein Team ist dieses Event ein Highlight im Kalender“, blickt Stephan Salscheider von der Agentur SKYDER SPORTPROMOTION auf seine achte Auflage als Organisations-Chef.

Mehr Informationen dazu findet man auf www.24h-duisburg.de

Pressekonferenz_Rheinpower_24-Stunden-Mountainbike-Rennen

Von links: Thomas Nordiek, Pressesprecher der Stadtwerke Duisburg, Mike Kluge, Stephan Salscheider, Maik Große Lochtmann und Ralf Winkels vom Landschaftspark Nord.

Am 2. August ist Meldeschluss beim 11. SIGMA SPORT Bike Marathon in Neustadt a.d.W.

Nur noch wenige Tage bleibt das Anmeldeportal zum 11. SIGMA SPORT Bike Marathon in Neustadt an der Weinstraße geöffnet. Noch bis Freitag, 02. August kann man sich zum Preis von 40 Euro für die Mittel- und Langdistanz und 29 Euro für die Kurzdistanz anmelden. Danach besteht noch die Möglichkeit, einen Startplatz für dieses Traditionsrennen im Rahmen der STEVENS GERMAN BIKE und zur 1. Deutschen Hobby Meisterschaft zu ergattern indem man sich noch bis 08. August online oder und vor Ort bei der Startnummernausgabe am 10. und 11. August nachmeldet. Dann wird jedoch eine Nachmeldegebühr von 7,- EURO fällig. Wie gefragt die Startplätze sind weiß Geschäftsführer Heinz Betz von der veranstalteten Radsportakademie zu berichten: „Die Voranmeldungen laufen sehr gut und wir haben die Zahlen des Vorjahres schon seit einiger Zeit übertroffen.“ Kein Wunder denn auf einer der schönsten Mountainbikestrecken Deutschlands wird erstmals eine Deutsche Hobby Meisterschaft ausgetragen. Die schnellsten Hobbyfahrer werden mit Trikot und Medaillen geehrt. Zudem gibt es wie in den Jahren zuvor eine separate Wertung für Fahrer auf Enduro und All Mountain-Bikes.
Natürlich bleibt das Herzstück des SIGMA SPORT Bike Marathons das Rennen über die Langdistanz. Zu den Favoriten zählen sicher Karl Platt vom Team Bulls, Torsten Marx vom Team black tusk Racing by toMotion und Daniel Gathof vom Team Craft Rocky Mountain. Bei den Frauen gelten auf der Langdistanz Katrin Schwing (Team Trek Domatec) und Annette Griner (black tusk Racing by toMotion) die Sieganwärterinnen. Natürlich gibt es mit der Kurzdistanz auch ein sehr attraktives Angebot für Mountainbike-Einsteiger. Die Strecke durch das Weinbiet und entlang der Wolfsburg bietet alles was das Bikerherz begehrt. Weitere Informationen erteilt die Radsportakademie unter Telefon (07081) 92508-0.

Team NetApp-Endura: Bartosz Huzarski weiterhin im roten Trikot des aktivsten Fahrers

Nach dem gestrigen Ruhetag folgte heute die dritte Etappe der Tour de Pologne mit 226 Kilometern von Krakow nach Rzeszow. Aufgrund des flachen Profils und der drei Schlussrunden war ein Massensprint vorprogrammiert. Diesen konnte der norwegische Sprinter Thor Hushovd (BMC) für sich entscheiden. Damit verwies er den Australier Mark Renshaw (Belkin) und seinen Landsmann Steele Von Hoff (Garmin) auf die nächsten Ränge. NetApp-Endura’s Daniel Schorn sprintete auf den 19. Rang, Bartosz Huzarski verteidigte erneut das Trikot des aktivsten Fahrers. Im Gegensatz zur großen Hitze in Italien startete das Rennen heute bei kalten und regnerischen Wetterbedingungen. Bereits auf den ersten zehn Kilometern konnten sich vier Fahrer, die ungefährlich für das Gesamtklassement waren, vom Feld absetzen. Dennoch konnten sie nur schwer ihren Vorsprung ausbauen. In der letzten Runde machte das Hauptfeld ernst, stellte die Ausreißer und leitete den Massensprint ein. „Bis zur letzten Runde liefen unsere Sprintvorbereitungen sehr gut. Wir sind für Daniel gefahren. Andreas und Paul leisteten eine gute Vorarbeit. Zunächst hatte sich Daniel auf das Hinterrad von Hushovd orientiert, traf dann im Bruchteil von Sekunden die Entscheidung, das ein anderes Hinterrad eventuell besser ist und wurde in der Linkskurve plötzlich eingebaut. Damit verlor er einige Plätze. Schade, dass es nicht aufgegangen ist. Daniel fühlte sich gut heute und hoffte auf eine gute Platzierung“, berichtet Enrico Poitschke. Der vierte Streckenabschnitt der polnischen Rundfahrt führt über 231 Kilometer von Tarnow nach Katowice. Auch diese Etappe ist prädestiniert für einen Massensprint, da das Profil erneut eher flach ist und diesmal vier Schlussrunden je 12,3 Kilometer gefahren werden. „Morgen geht die Etappe in die entgegengesetzte Richtung. Auch wenn es heute keine wirkliche Kantensituation gab, kann es morgen durchaus dazu kommen. Wenn eine größere Gruppe gehen sollte, wollen wir dabei sein. Wir werden uns auf einen eventuellen Sprint wie auch darauf konzentrieren, dass Trikot des aktivsten Fahrers zu verteidigen“, so der Ausblick von Enrico Poitschke.RADSPORT / TOUR DE POLOGNE - 3.ETAPPE / 29.07.2013 / STIEHL

Website Tour de Pologne

1 Stage Rovereto – Madonna di Campiglio – 184,5km
2 Stage Marilleva Val di Sole – Passo Pordoi Val di Fassa – 206.5km
3 Stage Krakow – Rzeszow Podkarpackie – 226km
4 Stage Tamow – Katowice – 231,5km
5 Stage Nowy Targ – Zakopane – 160,5km
6 Stage Bukovina Terma Hotel Spa – Bukowina Tatrzanska – 192km
7 Stage Wieliczka – Krakow – ITT – 37km

Die Aktuellen Ergebnisse kann man hier nachlesen **click**

Team NetApp-Endura: Jens Heppner wurde entlassen

Die Vergangenheit hat nun auch Jens Heppner eingeholt. In der Pressemitteilung ließt es sich so: “Das Management des Team NetApp – Endura und Jens Heppner haben in gegenseitigem Einvernehmen ihre Zusammenarbeit beendet. Jens Heppner wird von seinen Aufgaben als Sportlicher Leiter mit sofortiger Wirkung entbunden. „Ich bedanke mich bei Jens Heppner für die Energie, mit der er sich vom ersten Tag in unser Team eingebracht hat. Dank seiner Arbeit konnten wir uns in nur drei Jahren als erfolgreiches Team etablieren. Aufgrund der aktuellen Situation im Radsport überwiegt auf beiden Seiten das Interesse, dass unsere neue Generation von Fahrern unbeeinflusst ihre Saisonhöhepunkte anstreben können. Ich wünsche Jens Heppner für seine Zukunft alles Gute“, sagt Ralph Denk, Team Manager des Team NetApp – Endura.” Und auch Eric Zabel, ist nach seinem Interview mit der Süddeutschen Zeitung seine Jobs als Sportlicher Leiter bei den Hamburger Cyclassics und beim russischen Team Katjuscha los.

Team TEXPA-SIMPLON: Kreuchler siegt auf der Mitteldistanz im österreichischen Montafon

Kreuchler siegt auf der Mitteldistanz im Montafon

Am vergangenen Wochenende ging Texpa-Simplon Biker Christian Kreuchler beim Bike Marathon im österreichischen Montafon an den Start. Da er nach dreiwöchiger Rennpause und Temperaturen um die 37 Grad am Renntag nicht sicher war, ob er die Extrem Distanz über 120 Kilometer mit 4200 Höhenmetern überstehen würde, entschloss er sich für einen Start auf der 65 Kilometer langen Mittelstrecke mit 2400 Höhenmetern, die es zu erklettern galt.

Schon beim Startschuss um 9 Uhr herrschten hochsommerliche Temperaturen. Trotz der harten Strecken über zwei lange Alpenpässe mit verblockten Abfahrten machten die Topfavoriten vom ersten Meter an ordentlich Tempo.  So gab es zahlreiche Ausreißversuche auf den ersten 10 Kilometern, die nur leicht ansteigend das Silbertal hinauf führten. Dennoch blieb eine Spitzengruppe von zehn Fahrern zusammen, als die Strecke von der
Talstraße in den steilen Anstieg hinauf zum Kristberg abzweigte. Hier zog der Schweizer Michael Hutter (Pink Gili Swiss Racing Team) ordentlich am Horn, sodass schon nach kurzer Zeit nur noch Kreuchler sein Hinterrad halten konnte. Ich hatte allerdings auch schwer zu kämpfen und wusste, dass ich das Tempo nicht die 500 Höhenmeter bis zum Gipfel durchhalte“, so der Alacher. Nach der Hälfte des Anstieges musste der Schweizer jedoch zwei Gänge zurück schalten , während Kreuchler einen höheren Rhythmus beibehalten  und einen kleinen Vorsprung heraus fahren konnte. Dieser war aber in der folgenden Abfahrt schnell aufgezehrt und im nächsten grobschottrigen Anstieg blies der Schweizer wieder zur Attacke und diesmal bekam Kreuchler unter der sengenden Sonne Probleme und musste Hutter ziehen lassen. Auf der langen Abfahrt zurück ins Montafoner Tal wuchs Kreuchlers  Rückstand noch weiter an und auch der drittplazierte Martin Föger (Skoda-Falch Radteam) war wieder in Sichtweite als es in den finalen Anstieg mit 800 Höhenmetern und einer mittleren Steigung von 11% ging. Doch Föger verschwand schnell wieder aus Kreuchlers Sichtfeld,  und als man dem Texpa-Simplon Biker vom Streckenrand sagte , dass er den Rückstand auf den Spitzenreiter bereits auf eine Minute halbiert hatte, witterte er Morgenluft.

Kurz nach der Hälfte des Anstieges konnte er Hutter vor sich sehen und förmlich an ihn heran fliegen. „Deshalb habe ich auch nicht lange gezögert , als ich auf ihn aufgefahren bin und das Tempo direkt noch einmal verschärft“, so Kreuchler. Der Schweizer hatte nichts mehr entgegen zu setzen und Kreuchler konnte seinen Vorsprung auf den verbleibenden 15 Kilometern bis ins Ziel noch deutlich ausbauen und siegte mit über 2 Minuten Vorsprung auf Michael Hutter.

Ergebnisse:

1. Christian Kreuchler      Team
Texpa-Simplon                                 2:52:53
2. Michael
Hutter             Pink Gili Swiss Racing Team                     2:55:13
3.
Martin Föger                 Skoda-Falch Radteam
2:57:52

Fotos: sportograf.com

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Montafon

130727_Kreuchler vor dem Start

Kreuchler vor dem Start

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Kreuchler im Anstieg

130727_Kreuchler in der Abfahrt

Kreuchler in der Abfahrt

130727_Kreuchler glücklich im Ziel

Kreuchler glücklich im Ziel

 

 

 

Team Baier Landshut: Erfolgreiches Wochenende für Matthias Schreieder

Am Samstag starteten Matthias Schreieder und Stefan Brandlmeier beim Rundstreckenrennen in Lauf. Bei unmenschlichen Temperaturen von ca. 38°C ging es über 35 Runden a 2 km. Nach zahlreichen Attacken am Anfang des Rennens, bei denen die Team Baier-Fahrer immer vertreten waren, setzte sich nach dem ersten Renndrittel eine 2-Mann Spitzengruppe mit dem späteren Sieger Christoph Hensch und Peter Renner ab. Nach etwa 2/3 des Rennen konnte sich Schreieder in einer 11-köpfigen Verfolgergruppe platzieren, die aber leider das Spitzenduo nicht mehr stellen konnte. Im Schlusssprint wurde Schreieder 4. hinter den Fahrern Fiek, Rapps und Sansonetti aus den starken Teams von Rothaus, Heizomat und Herpersdorf, was im Endklassement den 6. Platz bedeutete.

Am Sonntag stand dann das Kriterium der Klasse B/C in Neuhausen a.d.F bei Stuttgart auf dem Programm. Hier war Schreieder mit Philip Strack am Start, der ebenfalls erst vor kurzem mit seinem Sieg beim Großen Preis der südlichen Weinstraße in Roschbach seinen Aufstieg in die B-Klasse fix machte. Bei nicht viel angenehmeren Temperaturen standen heute 50 Runden a 1,2km auf dem Programm. Die ersten beiden Wertungen wurden bei einem höllisch schnellen Tempo auf dem selektiven Kurs im Sprint des Feldes entschieden. Danach setzte sich einen 6-Mann Spitzengruppe ab, die die folgenden Wertungen für sich entschied. Bis dato konnten die Team Baier-Fahrer trotz regelmäßiger Tempoverschärfungen noch nicht in die Punktevergabe eingreifen. Nach dem zweiten Renndrittel nahm Schreieder dann die Beine in die Hände und startete zur Verfolgungsjagd. Er verschärfte das Tempo, sprengte das Hauptfeld, sodass nur noch 3 Fahrer folgen konnten und fuhr die Lücke des inzwischen auf über eine halbe Runde angewachsenen Vorsprungs der Spitze fast im Alleingang zu. Kurz vor der vorletzten Wertung konnte er aufschließen und in den letzten beiden Wertungen noch punkten und sich somit den 7. Platz im Endklassement sichern. Den Sieg holte sich Fabian Schaar vom RSV Tailfingen.

BMC Rookies: Auch im Nationaltrikot erfolgreich

943685_496104297144880_399593073_nMit Josefine Kornmann und Tim Wollenberg haben zwei BMC Rookies ihre Teamjerseys gegen Nationaltriktots getauscht. Auch in Schwarz-Rot-Gold ist das Duo siegreich. Indes wurde Timo Bichler bei einem Bayernliga-Rennen Zweiter. Die „Trophée de France des Jeunes Vététistes“ (TFJV) in Mende gilt als das wichtigste und größte MTB-Rennen für Jugendfahrer in Europa. Auch die deutsche Nationalmannschaft ist am Start. Als Teil der schwarz-rot-goldenen Equipe wurden Josefine Kornmann und Tim Wollenberg von den BMC Rookies nominiert. Der erste Wettkampftag begann mit der Einschreibung am Vormittag. Nachmittags folgte das Staffelrennen der U13, U15 und U17, ehe abends die offizielle Eröffnung erfolgte. Beim Staffelrennen starten Mädchen und Jungen im Team. Josefine startete als erste Deutsche von Position 18. Da der Stadtkurs richtig verwinkelt war, gab es wenig Platz zum Überholen. Immer wenn Josefine sich an eine Konkurrentin herangekämpft hatte, kam wieder eine Kurve und sie musste abbremsen. Trotz dieser Schwierigkeiten konnte Josefine einige Fahrerinnen überholen und auf Platz zehn übergeben. Nachdem seine Vorgänger einige weitere Platzierungen gut gemacht hatten, übernahm Tim als letzter U15er-Fahrer in der Staffel. Rasch fuhr der Rookie an das Spitzenduo heran und übergab gemeinsam an die U17-Teamkollegen. Für die Älteren war es dann nicht schwer die Führung zu übernehmen, sodass die Jüngsten aus der U13 den Sieg nach Hause fahren konnten. Während Josefine und Tim in Frankreich unterwegs waren, fuhr Timo Bichler das Bayernliga-Rennen in Deggendorf. Bei heißen Temperaturen von 38° C entwickelte sich eine Hitzeschlacht. Zum Glück legten die Veranstalter die gesamte Strecke in den Wald, sodass es erträglicher wurde. Timo startete aus der ersten Startreihe und setzte sich sofort mit einem Konkurrenten vom übrigen Feld ab. Die Strecke war mit Wurzeln gespickt, zudem wurde auch keine Baumumrundung ausgelassen. Dadurch musste immer wieder gebremst und dann angetreten werden. Hinter dem Führenden fuhr Timo in seinem eigenem Tempo den zweiten Platz ins Ziel. Jetzt freut er sich auf die EM in Graz im August. Dort nehmen alle BMC Rookies teil. Dazu gehört auch Noah Rupp, der diesmal bei der Bayerischen Bergmeisterschaft auf der Straße am Sudelfeld startete. Dort wurde das Feld in einem Massenstart auf die 3km-Strecke geschickt. Da der Berg sehr steil war und das Tempo hochgehalten wurde, zerteilte sich schnell das Feld. Am Ende waren nur noch Noah und ein weiterer Fahrer übrig. Da dieser den Sprint zuerst anzog, gewann er das Rennen und Noah wurde Zweiter.IMG_5021

RSC Wiesbaden: Countdown 2. Wiesbaden Bike Marathon läuft

In wenigen Wochen, genauer am 24. Und 25. August 2013, erlebt Wiesbaden nicht nur den größten Mountainbike Event, sondern auch eine der interessantesten und facettenreichsten
Breitensportveranstaltungen der Region . Der letztes Jahr erstmals durchgeführte Event wurde sowohl bei den Mountainbikesportlern, als auch bei den Nachwuchsrennfahrern, im Rahmen des KidsRace und nicht zuletzt bei den zahlreichen Besuchern, überaus positiv aufgenommen. Weiterlesen

Deutsche Cross-Country-Meisterschaft 2014: Gold Trophy Sabine Spitz

Bad Säckingen bekommt erneut den Zuschlag

 

Der Bund Deutscher Radfahrer hat Bad Säckingen erneut den mit der Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft in der olympischen Cross-Country-Disziplin beauftragt. Die Strecke dort wurde am Montag offiziell als „Sabine Spitz Mountainbike-Arena“ eröffnet.

 

Zwei Jahre nach der Premiere der Gold Trophy Sabine Spitz mit der Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft in Bad Säckingen werden die Titelkämpfe 2014 erneut auf dem Kurs am Waldfreibad ausgetragen. Das wurde am Montag im Rahmen der Eröffnung der „Sabine Spitz Mountainbike-Arena“ bekanntgegeben. Für die DM 2012 wurde die Strecke unter der Regie von Ralf Schäuble angelegt, schon damals mit dem Gedanken daraus eine dauerhafte Einrichtung zu machen. Einerseits als Wettkampfstätte und andererseits als Trainingsrevier, nicht nur für den Nachwuchs. An Ostern gastierte die internationale MTB-Bundesliga in Bad Säckingen und auch da wurde die Strecke hochgelobt. Am Montag wurde der Kurs im Beisein von Olympiasiegerin Sabine Spitz jetzt offiziell seiner zweiten Bestimmung übergeben. Die betonte nicht nur den (Rad-)touristischen Effekt eines solchen Angebots, sondern auch die Möglichkeiten, die dort dem Nachwuchs geboten werden und rief die Schulen dazu auf Mountainbike-AGs zu gründen, wie sie andernorts auch schon existieren.

 

An der Arena hat Stadtförster Gabriel Hieke großen Anteil. „Er hat immer nach Lösungen gesucht, wenn es Schwierigkeiten gab“, sagt Stephan Salscheider von der Agentur SYKDER SPORTPROMOTION, bei der auch 2014 wieder die organisatorischen Fäden zusammen laufen. Hieke und seine Leute vom Forst werden sich mit Unterstützung von Paten im RSV Trompeter Säckingen auch um den Unterhalt kümmern. Weiterführende Ideen sind willkommen. „Ich wünsche mir ein lebendige Strecke“, so Hieke.

Am 19. und 20. Juli 2014 kann der regionale Nachwuchs dann wieder die deutschen Topstars aus direkter Nähe bewundern. Nach den beiden erfolgreichen Events 2012 und 2013, steht der Region also ein weiteres Radsport-Highlight ins Haus.

Die Titel der Elite und der Masters-Kategorien werden in Bad Säckingen vergeben. Wie genau das Rahmenprogramm aussieht, das steht noch nicht fest. Eventuell wird noch ein Lauf der Bundes-Nachwuchssichtungsserie angegliedert.

Fotos : ©Marius Maasewerd/EGO-Promotion

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