Archiv für den Tag: 27. Juli 2013

Lexware Rothaus Team: Weltcup Vallnord, AND / Elite: Wahnsinns-Gefühl: Hanna Klein auf Platz 15

Hanna Klein vom Lexware-Rothaus Team hat beim Weltcup in Andorra für eine Überraschung gesorgt und mit Rang 15 das beste Weltcup-Resultat ihrer Karriere erzielt. Markus Bauer wurde bei den Herren 43.

Klein_forest_frontal_close

Hanna Klein by Kuestenbrueck

 

BauerM_downhill_spectators

Markus Bauer by Kuestenbrueck

„Es war so ein Wahnsinns-Gefühl da vorne mit dabei zu sein.“ Hanna Klein kam trotz der Erschöpfung aus dem Strahlen beinahe nicht mehr heraus. Sie hatte allen Grund dazu, denn ihr war das beste Karriere-Resultat gelungen. Und es ist schon eine Weile her, dass Hanna Klein in diesen Regionen unterwegs war. Von Beginn an war Hanna Klein anzumerken, was sie im Ziel als Hauptmotivation preisgab: „Ich musste das DM-Ergebnis einfach wieder gut machen.“ Den ersten Anstieg nach 300 Metern wollte sie unbedingt möglichst weit vorne nehmen. „Auch auf die Gefahr hin, zu überziehen“, wie sie sagte. Das gelang der Freiburgerin auch hervorragend. Sie hatte das Hinterrad von Sabine Spitz und lag an 16. Position. Überzogen hatte sie auch nicht, denn die folgenden Runden liefen sehr gut. Sie fuhr sich bis auf Platz zehn nach vorne, eine Region, die sie in Weltcup-Rennen noch nie erreicht hat. Dann kam eine starke Gruppe von hinten. „Das war mir schon klar, dass ich die nicht halten kann“, bekannte Hanna Klein. Unter anderem war das Ex-Weltmeisterin Irina Kalentieva und auch Marathon-Europameisterin Esther Süss. Dennoch hielt sich die knapp 26-jährige Sportstudentin noch bis zur letzten Runde in dieser Gruppe, die auch ihre Ex-Teamkollegin Adelheid Morath von hinten erreichte. Bis zum Schluss blieb Hanna Klein stabil und kam mit 3:23 Minuten Rückstand auf die Überraschungssiegerin Sabine Spitz (1:26:54 Stunden) ins Ziel. „Ich bin voll glücklich. Endlich hat ein Rennen mal wieder richtig gut geklappt“, meinte Hanna Klein und bekam ein dickes Lob vom Bundestrainer. „Das war richtig gut heute“, sagte Peter Schaupp. Für die Nominierung zur WM in Südafrika war da auf jeden Fall ein gutes Argument.

 

Markus Bauer verfehlt sein Ziel, feiert aber gutes Weltcup-Comeback

Dieses gute Argument konnte Markus Bauer im Herren-Rennen nicht liefern. „Das war mein Problem“, sagte er im Ziel und deutete auf seine Startnummer 90. „Es war keine faire Startloop und deshalb musste ich am Anfang riskieren nach vorne zu fahren“, erklärte Bauer. Das gelang ihm auch, denn er war vor dem ersten Singletrail auf Rang 29. „Mein Gefühl war auch ganz gut, aber nachdem es in der dritten Runde richtig abging, da bin ich eine Runde gestanden“ berichtete er aus seiner Sicht. Er fiel von Platz 36 zurück auf Rang 47. „Hinten raus ging es zwar wieder gut, aber da war es zu spät. Das war für heute das Maximum. Schade, dass es nicht gereicht hat“, kommentierte Bauer seinen 43. Platz, 6:41 Minuten hinter Weltmeister Nino Schurter (1:27:07 Stunden). Besser als Platz 38 hätte er sein sollen. Dahin fehlte eine gute Minute. Dann rückte er das Resultat aber noch in ein anderes Licht. „Ich bin über ein Jahr keinen Weltcup gefahren, jetzt bin ich 43. Was kann ich mich da beklagen“, schob er hinterher. Nino Schurter gewann sechs Sekunden vor Ondrej Cink (Cz) und elf Sekunden vor dem Franzosen Stephane Tempier. Bester Deutscher war Manuel Fumic (Kirchheim/T.) auf Rang zehn.

 

 

 

 

 

 

 

DIMB zeigt auf der Eurobike wieder Flagge für Mountainbiker

DIMB zeigt auf der Eurobike wieder Flagge für Mountainbiker

In diesem Jahr wird die DIMB (Deutsche Initiative Mountain Bike DIMB e.V.) (DIMB) zum 9. Mal mit einem eigenen Stand auf der EUROBIKE, der weltgrößten Fahrradmesse, in Friedrichshafen, vertreten sein. Und das am alten Platz (Foyer West, 202), aber in weiter optimierten Outfit! Das bereits im letzten Jahr modifizierte Standkonzept wurde weiter verbessert und aufgefrischt und das motivierte DIMB-Team freut sich auch in 2013 auf viele interessierte Besucher.

Im letzten Jahr machte die DIMB auf der Messe mit einer Unterschriftensammlung gegen das geplante hessische Waldgesetz mobil. Wie man inzwischen weiß mit großem Erfolg. 2013 geht der Kampf gegen Trailsperrungen mit Aktionen gegen die 2-Meter -Regel in Baden-Württemberg weiter. Alle Besucher sind herzlich eingeladen, sich am DIMB-Stand über die verschiedensten Entwicklungen in Deutschland zu informieren und in guter Foyer-Atmosphäre bei Film, Kaffee oder Kaltgetränk einfach mal abzuschalten. Zu den Fokus-Themen stehen während den Info-Points- Zeiten wieder die Spezialisten der DIMB persönlich Rede und Antwort. Expertenwissen aus erster Hand ist damit garantiert.

Im Fokus des Messe-Auftritts der DIMB stehen in diesem Jahr folgende inhaltliche Themen:

Zertifizierung Premium-Biketrails Die DIMB hat 2013 damit begonnen, besonders gelungene, ausgeschilderte Bike-Strecken auszuzeichnen und unter dem Begriff „PREMIUM-BIKETRAILS” zusammenzufassen. Neben den schon bekannten FLOWTRAILS vergibt die DIMB ab 2013 auch die neuen „TOUR”-Siegel oder „TRAIL-TOUR”-Siegel. Premium-Auszeichnungen für geprüfte Touren sind im Wandersport schon seit vielen Jahren bekannt und ein anerkanntes Auswahlkriterium bei der Streckenwahl. Einen ähnlichen Standard will die DIMB nun auch im MTB-Sport etablieren. Die ersten Trails wurden bereits zertifiziert. Zusammengefasst werden die „PREMIUM-BIKETRAILS” demnächst unter www.premium-biketrails.de nach Trailtyp sortiert dargestellt. Dort können Biker dann die ersten ausgeschilderten Bikerouten Deutschlands mit DIMB-Prüfsiegel finden.

DIMB fordert das Ende der 2-Meter Regel in BW

Es tut sich was in Baden-Württemberg! Die Schwarzwald Tourismus Gund der Forst BW wollen demnächst auch Wege unter 2m Breite im Rahmen der Ausnahmeregelung im Landeswaldgesetz für die Nutzung durch Radfahrer freizugeben und entsprechend auszuschildern. Die (DIMB) begrüßt die neue Offenheit, fordert aber weiterhin die Abschaffung der 2-Meter Regel und zwar ohne Umweg über aufwendige Ausnahmen. Gleichzeitig steht die DIMB gezielten Sperrungen einzelner Strecken, wo es aus Naturschutz-Gesichtspunkten sinnvoll ist, durchaus offen gegenüber. „Gerade jetzt werden wir uns nicht mit Ausnahmen zufrieden geben, sondern die Abschaffung der bundesweit schärfsten Reglementierung für Radfahrer vorantreiben“, erklärt Michael Winkler, 2. Vorsitzender der DIMB.

Open Trails! Fond

Anfang 2013 hat die DIMB einen, vor allem aus Sponsormitteln finanzierten, “Open Trails! Fond” eingerichtet, aus dem künftig Rechtsstreitigkeiten, Gutachterkosten und Kampagnen zur Offenhaltung von Trails finanziert werden sollen. Darüber hinaus sollen daraus auch legale Streckenbauprojekte finanziell gefördert werden. Einige Bestandssponsoren und auch neue Kooperationspartner der DIMB haben sich bereits zur Einzahlung bereit erklärt.

„NatureRide – Kids on Bike”

NatureRide-Kids on Bike, das Kinder- und Jugendprogramm der Deutschen Initiative Mountain Bike DIMB e.V. (DIMB), wurde 2010 von einer Handvoll DIMB-Aktiven ins Leben gerufen. Inzwischen wird das Programm bundesweit wahrgenommen und hat sich längst in zahlreichen Vereinen und an Schulen bundesweit als anerkannte Ausbildung für Kinder auf dem Rad etabliert. Mittlerweile konnte das fünfköpfige Ausbilderteam in den vergangenen drei Jahren an verschiedenen Standorten in Deutschland über 100 Teilnehmer im Intensivkurs ausbilden. Darüber hinaus steht das DIMB-Team während der gesamten Messe-Öffnungszeiten für Auskünfte zur Verfügung.

Mehr Infos aufwww.dimb.de. (Grafik: Messe Friedrichshafen)

Hier eine Übersicht aller DIMB-Experten und ihrer Verfügbarkeit auf der Messe:

Themengebiet Ansprechpartner Zeiten

Legalize Freeride – der legale

Streckenbau

Tilman Kluge Freitag – Samstag

DIMB IGs – die regionalen

Vereinigungen der DIMB

Michael Wolf Freitag – Samstag

NatureRide – Kids on Bike: das

Jugendprogramm der DIMB

Tilo Geyer/ Miriam Pretzer

Andrea Wagner

Mittwoch – Samstag

Donnerstag – Freitag

Zertifizierung Premium Bike-

Trails Kategorie “Tour” und

“Trailtour”

Thomas Kleinjohann Mittwoch-Samstag

Ausbildung zum MTBTrailscout,

-Guide,

Fahrtechnikinstruktor

Mathias Marschner und Florian

Weishäupl

Mittwoch – Samstag

IBC DIMB RacingTeam – das

größte Hobby-Racingteam

Europas

Marino Valentini Donnerstag 12.00-18.00 Uhr,

Freitag und Samstag

OpenTrails – unser Kampf für

freie Trails in BW und

anderswo

Thomas Kleinjohann und

Michael Winkler/ Vorstand

Mittwoch – Samstag

Pressearbeit und

Journalistenkontakte

Ralf Schanze) Mittwoch 12.00-18.00 Uhr,

Donnerstag, Freitag 8.00-12.00

Uhr

Marketing, Sponsoring, Events Martin Koch Freitag 16.00-18.00 Uhr und

Samstag

Internationale Kontakte,

IMBA

Europe

Blue Donnerstag – Samstag

 

                                                                                    download-media.php-logoBlue                                                                Donnerstag – Samstag

Sparkassen Giro Bochum – mit Kittel, Greipel und Martin

IMG_8731Wenn am Sonntag, dem 28. Juli der Startschuss fällt dann erwartet die Zuschauer rund um dem Rundkurs mit Start und Ziel am Südring ein spannendes Programm. Dass die deutschen Radsportler inzwischen die Weltspitze des Radsports bestimmen wird bei der diesjährigen Tour de France mehr als deutlich. Mit André Greipel (Team Lotto-Belisol), Tony Martin (Team Omega-Pharma) und Marcel Kittel (Team Argos-Shimano) sind die letzten 3 Etappensiege der Tour der France allesamt an die deutschen Ausnahmesportler gegangen und nach 11 Etappen sind bereits 4 Etappensiege auf das Konto dieser Radstars gegangen. Auch der Sparkassen Giro 2013 wird wieder, eine Woche nach der Frankreichrundfahrt, die Topstars des internationalen Radsports nach Bochum holen und dem begeisterten Bochumer Publikum spannende Rennen bieten. Wir dürfen gespannt sein welche Topstars am 28. Juli in Bochum am Start stehen werden. Aber auch Abseits des 1,6 Kilometer langen Rundkurses der Radrennfahrer wird ein tolles Programm geboten. Zum ersten Mal wird es beim Sparkassen Giro in diesem Jahr 4 Showbühnen geben auf denen unsere Showstars auftreten werden. Angeführt wird das Künstlerprogramm von Schlagerstar Michael Wendler. Wenn der Wendler zum Finale um 20 Uhr auf Bühne 4 (Schlager Hit-Mix Bühne) seinen Auftritt direkt an der Rennstrecke auf der neu geschaffenen Partymeile auf dem Boulevard (Massenbergstrasse) startet, dann werden mit Sicherheit tausende begeisterte Zuschauer mit dabei sein. „Wir freuen uns, den Bochumer Bürgern in unserem Jubiläumsjahr ein besonderes Geschenk machen zu können“, betont Annette Adameit, Leiterin der Abteilung Kommunikation der Sparkasse Bochum: „Beim SparkassenGiro CityFest können Sie Michael Wendler, den Pop-Star der Schlagerbranche, live und kostenlos erleben – zwei Wochen, bevor er in Wattenscheid die Freilichtbühne rockt.“ Bereits um 14 Uhr startet das Schlager Hit-Mix Programm auf Bühne 4 mit einem bunten Programm. Insgesamt 10 Schlagerkünstler geben sich die Klinke in die Hand und der werden zusammen mit dem Bochumer Publikum den Boulevard zum Kochen bringen. Auf Bühne 1 tritt, wie im Vorjahr, ab 16 Uhr die Rock & Soul Bigband rund um Kenneth King auf. Die 10-köpfige Band war die Entdeckung des Sparkassen Giro 2012. Als Highlight tritt dann um 19 Uhr mit Ingrid Arthur eine weitere Künstlerin auf, deren Hits wir alle kennen. Bekannt wurde Ingrid Arthur im Duo „Weather Girls“ mit dem Welthit „It´s raining men“ Auch für die kleinen gibt es mit Käpt`n Blaubär und Hein Blöd eine tolle Show auf Bühne 3 bei der die Kids zum mitmachen animiert werden. Insgesamt wird Käpt´n Blaubär und Hein Blöd zusammen mit ihrer charmanten Moderatorin viermal auf Bühne 3 auftreten. Das Programm auf Bühne 3 beginnt um 15 Uhr. Vorher mischen sich die beiden beim Mini-Giro unter die kleinen Pedalritter und lassen sich gerne mit den Kids fotografieren.
Nach dem Mini-Giro haben die Kids dann die Möglichkeit sich an den vielen Spaßstation der Sparkassen Kinder-Olympiade auszutoben und damit tolle Preise von der Sparkasse Bochum zu gewinnen.
Zusätzlich sind u.a. Künstler wie Zauberer und Ballonkünstler Johannes der Täuscher, Clown Zimbo oder die Marching Band Tohuwabohu rund um dem Rennkurs unterwegs und sorgen für tolle Stimmung.
Abgerundet wird das umfangreiche Unterhaltungsprogramm durch die vielen Gastronomiestände und interessante Ausstellungsstände rund um das Thema Sport und Fun.

Lexware Rothaus Team: Weltcup Vallnord, AND / U23 Herren

Schelb_finish

Julian Schelb by Maasewerd

 

Pfaeffle_poles_close

Christian Pfäffle by Kuestenbrueck

 

Klug gefahren: Top-Ten für Schelb und Pfäffle

 

Julian Schelb und Christian Pfäffle vom TeamLexware-Rothaus  haben beim U23-Weltcup im Bikepark Vallnord ihre besten Saisonergebnisse erzielt. Schelb wurde am Freitagabend in Andorra Fünfter, Pfäffle fuhr auf Rang neun. Martin Gluth schied aus.

 

„Endlich hat mal alles geklappt. Freut mich riesig für euch.“ Teamchef Daniel Berhe klopfte seinen beiden Fahrern mit einem Strahlen auf die Schulter. Es hatte bis zum vierten Weltcup in der Höhenlage von Andorra gedauert, ehe es für ein Top-Ten-Resultat reichte.

Julian Schelb musste sich teilweise richtig quälen, doch er tat das Richtige zum richtigen Zeitpunkt. In der ersten Runde führte er eine kleine Spitzengruppe an, doch dann musste er dosiert weiterfahren. „Ich wusste, wenn ich einmal über die Grenze gehe, dann ist es vorbei“, erklärte Schelb. Er schaffte es aber sich in der Verfolgergruppe festzusetzen. Wiederholt verlor er in einem Wiesenaufstieg etwas den Kontakt, konnte in einem steilen Schotteranstieg aber wieder auftrumpfen.

In der vorletzten Runde fiel U23-Europameister Jordan Sarrou (Fra) wegen eines Defekts aus der dreiköpfigen Spitzengruppe heraus und Schelb führte die Verfolger an Sarrou vorbei. Doch zu Beginn der fünften und letzten Runde schienen die Konkurrenten, inklusive Sarrou, dem Münstertäler im Wiesenaufstieg wieder abzuhängen. Er verlor den Anschluss und lag an siebter Stelle. „Da musste ich mir immer das Hirn raus schießen“, wählte er drastische Worte. Dass er sich dennoch zurückkämpfte und am Ende mit 1:48 Minuten Rückstand auf Hugo Drechou (Fra) noch Fünfter wurde, das kommentierte Schelb mit den Worten: „Da habe ich mich selber besiegt.“ Will heißen: den inneren Schweinehund. „Ich habe mir da so fest vorgenommen und es hat sich gelohnt, dass ich durchgehalten habe“, bilanzierte Schelb, der damit in der Gesamtwertung auf Rang zwölf vorrückte.

 

Pfäffles Aufholjagd hat Erfolg

Christian Pfäffle kam 40 Sekunden später als Neunter ins Ziel und war ein völlig anderes Rennen gefahren. Am Start wurde er von U23-Vizeeuropameister Jens Schuermans (Bel) behindert, nachdem der aus dem Pedal geklickt war. „Danach konnte ich nicht mehr vorbei und wollte es auch nicht, weil ich am Anfang in der Höhe nicht zu viel investieren wollte“, erklärte Pfäffle, warum er an der ersten Zwischenzeit nur 28. war. Dass der Deutsche U23-Meister in dieser Anfangsphase ruhig blieb und in der Hitze des Gefechts nicht überzog, war wohl der Schlüssel für die folgende Aufholjagd. Kein Wunder, dass Bundestrainer Peter Schaupp im Ziel bemerkte: „Die Jungs sind sehr klug gefahren.“

Pfäffle hatte nach der ersten von fünf Runden schon 50 Sekunden Rückstand. Dass er in der Verfolgergruppe mit Schelb hätte mitmischen können, das lässt sich erahnen. Ab der dritten Runde fuhr der Neuffener der Formation als Neunter im Alleingang hinterher und kam dem achten Rang auch mal bis auf 15 Sekunden nahe. „Ich habe mir ein paar Mal überlegt, ob ich investieren soll um die Lücke zu schließen, aber ich glaube es hätte keinen Sinn gemacht“, erklärte Pfäffle. „Top-Ten war das Ziel und das habe ich erreicht. Ich bin sehr zufrieden mit dem Tag.“ Dabei hatte er noch am Morgen „schlechte Beine“, wie schon am Tag zuvor im Sprint. Erst beim Einfahren wurde es plötzlich besser.

 

Einen Kandidaten hatte Daniel Berhe dann doch noch zu trösten. Bei Martin Gluth ging nichts zusammen. Der Wahl-Freiburger verlor schnell den Anschluss und gab in der dritten Runde auf. „Es ging einfach nichts zusammen. Warum weiß ich auch nicht“, zuckte er mit den Achseln.

 

Der U23-EM-Dritte Hugo Drechou gewann das Rennen mit 50 Sekunden Vorsprung auf Markus Schulte-Lünzum (Haltern) und 1:27 Minuten vor Jordan Sarrou. Schulte-Lünzum baute seine Führung in der Gesamtwertung aus.