Archiv für den Tag: 1. September 2014

Michel Thétaz: „Unser Soll haben wir bei dieser Vuelta bereits erreicht. Wir sind aber weiter entschlossen, an unserer Dynamik festzuhalten.“

IAM Cycling genoss den heutigen ersten Ruhetag in der Nähe der Stadt Zaragoza. Nachdem Aleksejs Saramotins nach einem Sturz auf der 7. Etappe die Rundfahrt verlassen musste, gingen heute die acht übrig gebliebenen Profis von IAM Cycling für rund 90 Minuten aufs Velo, um die Beine etwas zu drehen. Am Vorabend des Ruhetages traf auch Michel Thétaz, Gründer von IAM Cycling und CEO von IAMFUNDS.CH, im Teamhotel ein und gratulierte der Mannschaft zu den tollen Resultaten während der ersten Woche der Spanien-Rundfahrt. Erwähnenswert sind da vor allem einmal ein zweiter und einmal ein achter Platz von Vicente Reynes, dann der vierte Rang durch Johann Tschopp und schliesslich die Plätze 10 von Matteo Pelucchi und 12 von Sébastien Hinault. Noch vor seiner Abreise zurück nach Genf stand der General Manager des Teams Rede und Antwort und sprach dabei über den weiteren Verlauf der Vuelta und auch über die allgemeine Zukunft der Schweizer Profimannschaft.

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Italienische Rennen für den bayerischen Nachwuchs


Mit zwei starken Rennauftritten im norditalienischen Vertova hat sich das Team Auto Eder Bayern auch im letzten Drittel der Saison gegen internationale Konkurrenz erneut angriffslustig präsentiert. Beim ersten Einsatz des Wochenendes holte Manuel Porzner am Samstag im Sprint Platz acht und unterstrich damit erneut seine Ambitionen auf eine Nominierung für die Straßen-Weltmeisterschaften im spanischen Ponferrada. Auf der Bergstrecke am Sonntag präsentierte sich Patrick Haller bis zum Finale in der Spitzengruppe und wurde Fünfter, während Porzner im Sprint der Verfolger auf Rang zwölf kam.

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Junioren-Weltmeister Igor Decraene begeht Selbstmord

Nach Meldungen in verschiedenen belgischen Tageszeitungen beging Igor Decraene am 30.August 2014 Selbstmord, sein Verein Tieltse Rennersclub gab vorher bekannt dass Decraene durch einen „schweren Unfall“ ums Leben gekommen sei. Decraene galt als eines der größten Talente Belgiens. Im vergangen Jahr wurde er in Florenz Zeitfahr-Weltmeister in der Juniorenklasse.Mehr zu seinem Tod findet man hier und über ihn selber bei Wikipedia. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Merida: Zwei zweite Plätze zum Saisonfinale


Beim Finale des Crosscountry-Worldcups im französischen Méribel sorgte wieder einmal Gunn-Rita Dahle Flesjå für den Höhepunkt aus Sicht des MULTIVAN MERIDA BIKING TEAMs: Die Norwegerin fuhr genauso auf Rang Zwei wie die Männer in der Team-Gesamtwertung. Zudem sorgte José Hermida mit Rang 10 für ein Top10-Resultat.

Als erster Fahrer vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM trat Julian Schelb zum U23-Rennen an. Da er eine Woche vor dem Worldcup-Finale noch erkrankt war und sich erst am Mittwoch vor dem Rennen wieder in Ordnung fühlte, waren Schelbs Erwartungen an das Saisonfinale nicht allzu groß. Zu Beginn des Rennens konnte er sich noch in der ersten, großen Verfolgergruppe halten, doch dann fiel er im Verlauf des Rennens bis auf Rang 14 zurück. “Ich war die ganze Zeit am Limit und musste brutal kämpfen. Immerhin bin ich durchgekommen.” In der Gesamtwertung des U23-Worldcups belegt Schelb Rang 11.

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Pirmin Lang: „Die letzten beiden Anstiege waren zu viel“

Etappensieger Anacona (Lampre-Merida) triumphierte auf der heutigen neunten Etappe und der zweiten Bergankunft der Vuelta solo. Er war einer der letzten übrig gebliebenen einer ehemaligen grossen Spitzengruppe und erreichte das Ziel rund zwei Minuten vor den grossen Favoriten um Contador und Quintana. Gewinner des Tages war auch Nairo Quintana (Movistar), der nach der Etappe das rote Trikot des Führenden übernehmen konnte. Weiter hinten erreichte Pirmin Lang von IAM Cycling das Ziel als 87. mit einem Rückstand von 14’01’’. Auch er war zunächst Mitglied der ehemaligen grossen Spitzengruppe auf einer Etappe, die durch kühle Temperaturen und Regen geprägt war.

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Sylvain Chavanel: „Der Erfolg war heute auf meiner Seite“

Sylvain Chavanel will bei allen Wettkämpfen immer möglichst alles geben. Nach einem tollen Erfolg am letzten Donnerstag, als er das Zeitfahren der Tour du Poitou-Charentes und danach auch die Gesamtwertung gewann, bescherte der sechsfache französische Zeitfahrmeister IAM Cycling den 14. Sieg der laufenden Saison. Es war nicht irgendein Sieg, sondern ein Erfolg auf der WorldTour in Plouay beim GP Quest-France. Im Sprint triumphierte Chavanel vor dem Italiener Andrea Fedi und seinen Landsleuten Arthur Vichot und Cyril Gautier. Der letzte grosse Sieg auf der WorldTour für IAM Cycling ist bereits etwas mehr als fünf Monate zurück. Damals gewann Matteo Pelucchi am 13. März ebenfalls im Sprint die zweite Etappe des Tirreno-Adriatico. Dies war damals auch der erste Sieg auf der WorldTour für IAM Cycling.

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