Archiv für den Tag: 23. Februar 2016

Kolobnev König der Kletterer an der Algarve

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Photo © Bettini photo

Erster saisonaler Erfolg für Gazprom-RusVelo: Alexandr Kolobnev führt durch seinen Erfolg in einer besonderen Liste reserviert für Kletterer in der Algarve. Wichtig für das Erreichen dieses Ergebnisses waren seine zahlreichen Angriffe in den letzten Tag des Wettbewerbs, Kolobev als Anführer mit acht anderen Fahrern auf der Suche nach den entscheidenden Punkt für die Rangliste auf den Bergen der zweiten und dritten Kategorie.

«Im Radsport kommt nichts zufällig : Es war ein geplanter Angriff», Sportdirektor Michele Devoti erklärt. «Wir wollten kämpfen und es ging wie geplant: Kolobnev gewann nicht weniger als 3 von 4 gpm, woraufhin er das Trikot erhielt, das am Ende auf den Schultern des Gesamtsiegers Geraint Thomas landete.

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Das große Finale für die Startplatz Einschreibung zum Ötztaler läuft


In diesem Jahr ist der Ötztaler Radmarathon besonders in Italien und Großbritannien beliebt. Mit heutigem Tag (21.2.) sind bereits 1301 italienische Radsportler eingeschrieben, und das aus 88 Regionen der Stiefel-Republik. Das Interesse in England ist um 61,7% gestiegen, wobei die absolute Zahl überschaubar ist. Jedenfalls bewerben sich erstmals mehr als 50 Briten um einen Startplatz.

Radsportler aus 58 Nationen haben sich bisher eingeschrieben, das ist eine neue Rekordmarke. Die Radfahrer aus den Niederlanden und Belgien zieht es ebenfalls verstärkt zum Ötztaler Radmarathon. Den Hauptanteil (rund 60%) der Startplätze wird wohl, wie schon in den letzten 35 Jahren, an deutsche Radsportler vergeben werden. Sie haben das Rennen über die vier Alpenpässe (Kühtai 2020m; Brenner 1377 m; Jaufenpass 20290 m; Timmelsjoch 2509m) besonders ins Herz geschlossen.

Die Einschreibung ist noch bis zum Montag, den 29. Februar 24:00 Uhr online unter www.oetztaler-radmarathon.com möglich. Die Auslosung der Startplätze findet dann am Dienstag, den 8. März statt.

Natürlich sind die rund 15.000 Registrierten Radfans auf der gesamten Welt gespannt wer es schlussendlich ins 4000 Radfans umfassende Starterfeld am Sonntag, den 28. August schafft, aber genauso großes Interesse besteht bereits jetzt für den Vortrag und die spannenden Ausführungen sowie Trainingstipps von Professor Perikles Simon. Er lehrt an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Mit diesem Vortrag (Freitag, 26.8. 19:00 Uhr) will der Veranstalter zum einen informieren, was aus Sicht der modernen Belastungsphysiologie hilfreich ist und wie wissenschaftlich gesichert, Leistungen der Starter als gesundheitsorientierter und dopingfreier Radsportler voranbringt. Kostenlose Platzkarten für diesen Vortrag werden aufgelegt.

Mountainbike Saisonauftakt Zypern 25.-28.2.2016: Start in die letzte Olympiasaison

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Sabine Spitz startet am Donnerstag beim Afxentia Mountainbike-Etappenrennen auf Zypern in die Mountainbike Saison

Das “Afxentia Stage Race” feiert Jubiläum. Bereits zum 20. Mal findet das nach einem zypriotischen Freiheitskämpfer benannte Mountainbike Etappen-Rennen, in den Bergen von Zypern statt. Schon oft war es für Sabine Spitz der Einstig in die Saison, die damit in ihren 21 aktiven Jahren wohl schon am häufigsten den frühen Saisonstart auf der östlichsten Mittelmeerinsel für sich genutzt hat, um die Form zu testen. So auch in diesem Jahr, wo ein Ziel ganz oben auf der Agenda seht: Bei ihren fünften Olympischen Spielen die vierte Medaille gewinnen. Schon drei sind Rekord in der Welt der Mountainbiker, aber die Motivation für ein weiters Mal Edelmetall ist ungebrochen.
“Ich freue mich auf den Saisonstart speziell auf Zypern. Es ist über all die Jahre neben meiner Heimat am Hochrhein, die wichtigste Trainings-Destination geworden. Dort in meine letzte Olympiasaison zu gehen, ist etwas besonders für mich. Sportlich geht es für vor allem darum mich wieder an die Wettkampfbelastung zu gewöhnen. Ich brauche immer ein paar Rennen um wieder meinen Rhythmus zu finden, deshalb habe ich keine besondere Erwartungen an die Platzierung und hoffe ein paar Weltranglistenpunkte mitzunehmen”.
Diese gibt es reichlich. Denn das Rennen auf Zypern hat den höchsten UCI Status für Etappenrennen. So verwundert es nicht, dass das Starterfeld hochklassik besetzt ist. Neben Sabine Spitz sind mit Gunn-Rita Dahle (NOR) und Julie Bresset (FRA) alle drei noch aktiven Olympiasiegerinnen am Start.

Den Auftakt der vier intensiven Wettkamptage macht der Prolog in Lefkara. Auf den im Einzelzeitfahr-Modus zu bewältigenden 6 km wird es ein erstes Feedback geben, wo man sich im Konkurrenzumfeld bewegt. Nach zwei Etappen über die Langdistanz – jeweils etwa 50 km – bildet das Cross-Coumty Rennen am Sonntag im “Machairas Forest” den Abschluss des Etappenrennens. “Neben der Wettkampf Belastung muss man sich auch an das Gelände gewönnen” sagt Sabine Spitz. Das Training über den Winter findet überwiegend auf der Strasse statt. So muss man auf den rutschigen Untergrund erst wieder die richtige Dosierung finden. Gerade auf Zypern sind die Verhältnisse durch viele Steine, Geröll und Sand nicht einfach und erfordern viel Gefühl.
Die Vorbereitung über den Winter ist für die Marathon Europameisterin nach Wunsch verlaufen. “Ich war nie krank und hatte eigentlich immer optimale Trainingsbedingungen. Ende November war ich schon mal auf Zypern um in die Saison-Vorbereitung einzusteigen und danach war der Winter zu Hause eher ein angenehmer Herbst” zeigt sich Sabine Spitz zufrieden. Zuletzt hat sie auf Gran Canaria fleißig Höhemeter gesammelt um die richtige Basis zu legen für die für sie letzte Olympia-Saison.

Weitere Informationen rund um Sabine Spitz:

http://www.sabine-spitz.com

Königsetappe auf Rang zwei beendet

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Nach 77 Kilometern mit 2.600 Höhenmetern rund um Jaen waren Markus Kaufmann und Matthias Pfrommer ganz nah dran am Tagessieg. Der zweite Rang im Tages – wie auch im Gesamtklassement belohnt beide für dreieinhalb Stunden harte Arbeit.

Die heutige zweite Etappe des Andalucia Bike Races kann man mit Blick auf die nackten Zahlen der zu bewältigenden Höhenmeter als Königsetappe bezeichnen. Schon am ersten Anstieg setzten sich die fünf besten Duos des gestrigen Auftaktzeitfahrens vom Rest des Feldes ab. Matze sprach von einem richtig guten Rhythmus, den er fahren konnte, ohne ans Limit gehen zu müssen. Jochen hingegen mühte sich schon ein wenig, was auch in den kommenden teils langen Anstiegen nicht besser werden sollte. Da Christian Hynek vom Leaderduo mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte, setzten sich auf dem Weg zum Dach der Rundfahrt auf 1.300 Meter drei Teams ab. Markus und Matze hielten sich in der Spitzengruppe bedeckt, hofften sie doch, dass Jochen und Daniel den Anschluss noch mal schaffen könnten.

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