Archiv für den Tag: 15. März 2016

Aus dem Albstadt-Frauen-Etappenrennen wird der erste UCI Women Juniors Nations‘ Cup

Manchmal geht es mit der Innovation ganz schnell, merkten die Organisatoren des Frauen-Radrennsport-Klassikers auf der Schwäbischen Alb. Das Organisationskomitee des RSV Tailfingen, SC Truchtelfingen und der Stadt Albstadt formte das Etappenrennen in seiner 17. Austragung vom 10.-12.Juni 2016 zum internationalen Etappenrennen für U-19 Frauen um und setzte damit einen kleinen, aber wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung des internationalen Frauen-Radrennsports.

Der Weltverband nahm die Aktivität aus Albstadt und auch die Lobbyarbeit des BDR wohlwollend auf und gestern Abend beschloss das internationale Direktionskomitee sogar die Einführung eines UCI Women Juniors Nations Cup mit dem Auftaktjahr in 2016. Der Weltverband seinerseits fragte natürlich sofort in Albstadt zurück, „we want you to join the club“. Diesem Antrag vom Weltverband verschlossen sich die Organisatoren nicht und sandten nach interner Abstimmung mit dem Bundesverband BDR das „OK“ zum UCI-Headquarter nach Aigle/ CH.

Ex-Nationalfahrer Fabian Schaar und Ulrich Bock, beide im OK mit der sportlichen Leitung vertraut, schätzen die Lage sehr positiv ein: „Nachdem wir gegenwärtig bereits die Startverträge mit 9 europäischen Nationalmannschaften bzw. Ländern vorbereiten, rechnen wir nun mit noch weiteren Anfragen anderer Nationen“. Damit rückt Albstadt noch deutlicher wie bisher ins internationale Radsport-Blickfeld. Ungeachtet dessen bleibt das Etappenrennen in Albstadt natürlich seinen Wurzeln treu und damit Bestandteil der Rad-Bundesliga. Dementsprechend haben alle bundesdeutschen RBL-Teams sozusagen automatisch das Startrecht sicher.

MTB-Legende Julien Absalon bei der Gold-Trophy

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Bad Säckingen darf sich am 10. April auf den erfolgreichsten Mountainbiker aller Zeiten freuen. Doppel-Olympiasieger und Rekord-Weltcupsieger Julien Absalon kommt erstmals zur Gold Trophy Sabine Spitz und mit ihm das komplette BMC Racing Team, seit zwei Jahren die Nummer eins im Weltcup. Außerdem haben sich für den Auftakt zur KMC MTB-Bundesliga bereits zahlreiche weitere internationale Hochkaräter angesagt.

Seit 15 Jahren gehört der aus Remiremont in den Vogesen stammende Julien Absalon zur absoluten Weltspitze. Seinen ersten Weltcup-Sieg feierte er als noch nicht mal 21-Jähriger im Jahr 2001, seinen ersten Weltmeistertitel, von inzwischen fünf in der Elite, eroberte er 2004. Im gleichen Jahr wurde er in Athen auch Olympiasieger, ein Erfolg, den er 2008 in Peking wiederholte.
Im vergangenen Mai sicherte sich der inzwischen 35-Jährige seinen 30. Weltcupsieg. Das sind 13 mehr als der Schweizer Thomas Frischknecht als Zweiter in diesem inoffiziellen Ranking zu bieten hat. Sechsmal hat er den Gesamtweltcup gewonnen und vier Mal den EM-Titel. Das alles macht ihn zum erfolgreichsten Cross-Country-Athleten aller Zeiten, zu einer Legende seines Sports.

Hinter diesem beeindruckenden Zahlenwerk steht ein Mensch, der als Sportler als Perfektionist und Tüftler gilt und der im Training strikt sein Konzept folgt. Auf der anderen Seite ist der Vater zweier Söhne ein überaus freundlicher Zeitgenosse, sehr ehrgeizig zwar, aber auch mit Größe in der Niederlage. Einer, der den Cross-Country-Sport lebt und verkörpert. Für ihn kam es nie in Frage die Disziplin zu wechseln, obschon es lukrative Angebote vom Straßenradsport gab.

Dieses Jahr wird voraussichtlich sein letztes in der olympischen Cross-Country-Disziplin sein. In Rio will er bei Olympia noch mal auf dem Podest stehen. Das, so hat er angekündigt, werde sein letztes großes Rennen sein. Wer die Legende also noch als Rennfahrer erleben will, sollte die Chance in Bad Säckingen nutzen.

Starke Konkurrenz für die Milatz und Co.
Neben dem Französischen Meister kreuzen in Bad Säckingen auch seine Schweizer BMC-Teamkollegen Lukas Flückiger (Vize-Weltmeister 2012, Vize-Europameister 2015), U23-Weltcupsieger Lars Forster, sowie Martin Fanger und Reto Indergand, alle zur erweiterten Weltspitze zählend und gemeinsam bei den Herren das beste Cross-Country-Team der Welt.

Sie werden aber nicht unter sich bleiben. Das französische Team BH-Sr Suntour-KMC bringt mit Maxime Marotte und Jordan Sarrou zwei Fahrer mit, die im Weltcup für Top-Ten-Resultate sorgen.
Außerdem kommt auch der Schweizer Fabian Giger (Vize-Europameister 2014) vom Kross Racing Team wieder zum HC-Rennen nach Bad Säckingen, wo er im vergangenen September beim Finale der KMC MTB-Bundesliga am Start stand und Fünfter wurde.

Zwei Wochen vor dem Weltcup-Auftakt in Australien werden sie alle es den deutschen Bikern um den Freiburger Moritz Milatz (Kreidler Werksteam) schwer machen einen Platz auf dem Podium zu erobern. Da muss mit Unterstützung des Publikums der Heimvorteil greifen.

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Julien Absalon_by Maxime Schmid

Weitere Informationen rund um die GOLD Trophy Sabine Spitz:
www.goldtrophy-sabinespitz.de

Mailand-San Remo – Leigh Howard, die Karte Nr. 1 von IAM Cycling

DER TRUMPF: Leigh Howard, Sieger der Clasica Almeria, wird bei IAM Cycling die Karte Nummer eins für Mailand-San Remo sein. Der Australier kann dabei auf die Unterstützung seiner Teamkollegen zählen, die ihn bei einem möglichen Massensprint auf der Via Roma entsprechend positionieren werden.

DER PROFI: Leigh Howard. Der 26-jährige Neuzugang beim Schweizer Profiteam erreichte erst kürzlich beim Tirreno-Adriatico letzte Woche einen schönen fünften Platz im Massensprint. Die Strecke kennt er ebenfalls bereits. Hinter einem Roller schaute er sich vor zehn Tagen die letzten sechzig Kilometer des Klassikers inklusive der Cipressa und des Poggio genau an.

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Brompton Bicycle bringt neue Taschenkollektion auf den Markt

 

Noch mehr Auswahl an Taschen für das Kult-Faltrad

London/München, 15. März 2016: Brompton Bicycle, der größte Fahrradhersteller in Großbritannien und Erfinder des Londoner Kult-Faltrads, hat heute seine neue Fahrrad-Taschenkollektion für den urbanen Einsatz vorgestellt. Die neue Kollektion zeichnet sich durch eine perfekte Kombination aus Stil und Zweckmäßigkeit aus. Brompton Bikes sind Einzelanfertigungen, das heißt, jeder Fahrer kann sich das Fahrrad zusammenstellen, das genau seinen individuellen Bedürfnissen, seinem Fahrstil und seinen Fahrstrecken entspricht. Mit den 16 neuen Taschenvarianten haben Brompton-Fahrer nun genauso viel Auswahl an Taschen wie an Fahrrädern.

Die neue Linie spiegelt die unterschiedlichen Fahrgewohnheiten der weltweit wachsenden Brompton-Community wider. Egal, ob man das Brompton vor allem zur täglichen Fahrt zur Arbeit oder zu ausgedehnten Wochenendausflügen nutzt – für jeden ist etwas dabei. Es gibt klassische, funktionale und modische Taschen, ausgestattet mit reflektierenden und wasserabweisenden Komponenten und damit geeignet für alle Arten von Touren.

Will Carleysmith, Chief Design und Engineering Officer zur neuen Taschen-Kollektion: „Bei Brompton sind wir sehr stolz darauf, für Menschen auf der ganzen Welt das optimale urbane Fortbewegungsmittel herzustellen. Dazu gehören natürlich auch tolle Taschen, um sein Gepäck zu transportieren. Wir haben ein Jahr lang intensiv geforscht, was sich unsere Kunden wünschen, haben uns mit exzellenten Partnern zusammengetan und so eine erfrischend neue Kollektion mit ebenso klugen wie witzigen Lösungen entwickelt, die Brompton-Fahrern einen echten Mehrwert bieten.“

Neue Klassiker für den Großstadtdschungel
Die neuen Roll Top und Shoulder Bags sind perfekt geeignet, das Wichtigste für den Tag in der Stadt zu transportieren. Die Roll Top Bag gibt es in gewachstem Baumwollstoff oder in Black mit Elementen in Lime Green. Die Shoulder Bag ist in Yellow oder Black erhältlich.

Mit der Tote Bag hat Brompton mehr Farbe in seine Kollektion gebracht. Es gibt sie in den Frühlingsfarben Cherry Blossom oder Turkish Green mit Lederriemen oder als vollschwarze Baumwoll-Version.

In Zusammenarbeit mit dem Taschen-Hersteller Chapman aus dem englischen Cumbria hat Brompton auch wieder mit neuen Stoffen experimentiert und eine neue Premium-Linie aus gewachster Baumwolle und Harris Tweed entwickelt.

Die Saddle Pouches vergrößern die Angebotsvielfalt zusätzlich. Sie sind perfekt geeignet, um Schlüssel, Bargeld oder einen Ersatzschlauch unterzubringen. Sie lassen sich an allen Brompton-Sätteln befestigen und sind in acht verschiedenen Farben verfügbar.

Die beliebten Dauerbrenner C Bag, S Bag, T Bag und Einkaufstasche aus den letzten Taschen-Kollektionen haben ebenfalls eine Auffrischung erhalten: eine neue leuchtende Farbpalette und neue clevere Design-Features wie etwa ein reflektierender an der Tasche befestigter Regenschutz.

Die neue Taschen-Kollektion wird ab Mitte März deutschlandweit bei allen Brompton-Fachhändlern erhältlich sein. Mehr Informationen auf: www.brompton.de/taschen
Angebotsüberblick

  • Shoulder Bag, Canvas mit Lederbesatz, Yellow – 132 €
  • Shoulder Bag, Canvas mit Lederbesatz, Black – 132 €
  • Roll Top Bag, Canvas und Lederbesatz, Khaki – 148 €
  • Roll Top Bag, Black/Lime Green – 119 €
  • Tote Bag aus Baumwolle – 85 €
  • Tote Bag aus Leder, Cherry Blossom und Turkish Green – 112 €
  • Game Bag, aus Storm Grey Harris Tweed und gewachster Baumwolle – 399 €
  • Saddle Pouch, in Black, Lime Green/Lagoon Blue, Lagoon Blue/Lime Green,       Black/Grey, Khaki Canvas, Cherry Blossom und Turkish Green – 25,90 – 35 €
  • O Bag, in Black, Black/White, Black/Lagoon Blue und Black/Orange – 289 €
  • Mini O Bag, in Black, Reflective Black, Black/Berry Crush, and Black/Lime Green – 139 €
  • C Bag, in Black, Black/Lagoon Blue and Black/Berry Crush– 170 €
  • S Bag, in Black, Black/Lagoon Blue and Black/Lime Green –170 €
  • T Bag – 170 €
  • Rack Sack – 119 €
  • Einkaufstasche – 124 €
  • Überwurf mit Satteltasche – 54 €
  • B Bag – 219 €

 

Über Brompton Bicycle

Made for Cities

  • Brompton Bikes werden in 44 Ländern weltweit verkauft; über 80% der Produktion wird exportiert.
  • Allein in diesem Jahr wird das Unternehmen 48.000 Fahrräder produzieren. Insgesamt wurden bereits 400.000 Brompton Bikes auf die Straße gebracht, seit der Erfinder Andrew Ritchie im Jahr 1975 das erste Faltrad baute.
  • Brompton Bikes sind für alle Menschen konzipiert, die in der Stadt leben oder arbeiten: Die smarten Räder lassen sich auf ein Drittel ihrer Größe zusammenfalten und wiegen im Durchschnitt nur 11 kg. Brompton Bikes lassen sich daher problemlos in allen Verkehrsmitteln mitnehmen – in der Bahn, im Bus und im Kofferraum von Auto oder Taxi.
  • Bei der Herstellung eines Brompton Bikes werden rund 6,2 Tonnen weniger Kohlendioxid freigesetzt als bei der Produktion eines Autos, das im Übrigen die Fläche von 42 gefalteten Brompton Bikes einnimmt.
  • London, die Heimatstadt von Brompton Bicycle, verbucht seit 2003 eine 91-prozentige Zunahme an Fahrradfahrenden. Das Unternehmen ist sehr stolz, ein Teil der weltweiten Fahrradrevolution zu sein.
  • Momentan gibt es 9 Brompton Junction Stores weltweit: London, Beijing, Tokio, Mailand, Kobe, Hamburg, Shanghai, Amsterdam und Chengdu.
  • Weltweit gibt es 1500 ausgewählte Brompton-Fachhändler.

 

Made for You

  • Jedes Brompton Bike ist eine Spezialanfertigung. Dies ermöglicht es dem Kunden, das Fahrrad an seine individuellen Bedürfnisse anzupassen (Fahrstil, tägliche Strecke, Kleidung, Budget). Gehen Sie auf unseren Online-Konfigurator und stellen Sie sich Ihr ganz persönliches Brompton Bike zusammen: de.brompton.com/Buy/Build-your-Brompton
  • Eine große Auswahl an Zubehör und Taschen sorgt zusätzlich dafür, dass das Brompton Bicycles zu einer perfekten Mobilitätslösung für jeden Einzelnen wird.

 

Made in London

  • Brompton Bicycle ist der führende Fahrradhersteller in Großbritannien und produziert in Kew in West-London.
  • Die Geschichte von Brompton Bicycles begann im Jahr 1975, als der Erfinder und Gründer Andrew Ritchie die ersten Brompton-Prototypen in seinem Schlafzimmer im Londoner Stadtteil South Kensington herstellte.
  • Jedes Fahrrad wird im Brompton-Werk von Fachkräften per Hand gelötet. Das führt dazu, dass jedes Fahrrad einzigartig und besonders haltbar ist. Jeder Löter hat eine 18-monatige Ausbildung bei Brompton Bicycles durchlaufen und kennzeichnet die Teile, an denen er gearbeitet hat, mit seinem persönlichen Stempel.

Hannes Baumgarten mit Platz 6 beim Formtest in Frankreich

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Das erste Vorbereitungsrennen für die Saison haben Hannes Baumgarten und Tim Schlichenmaier mit einer guten Leistung absolviert und gehen mit einem guten Gefühl ins letzte Trainingslager.
Es ist Anfang März, das erste Mal die Startnummer auf das neue Trikot, Muskelöl liegt in der Luft: es steht der erste Formtest an für die Elitemannschaft des Team Baier Corratec Landshut beim Grand Prix de Wittenheim/ Frankreich. Über Monate wurde mit Sponsoren verhandelt, wurden Fahrer rekrutiert, Material gesichtet, viel getestet. Die Rahmenbedingungen müssen stimmen, wenn die Topathleten Anfang April ins deutsche Renngeschehen eingreifen werden.
Dass die Form stimmen wird, da sind die Fahrer optimistisch. Seit November fanden eine Reihe von Teamtreffen statt: in der Toskana, auf Mallorca, auf der Loipe im Schwarzwald oder einfach auf den heimischen, bayerischen Straßen rund um Landshut. Das eigentliche Team Trainingslager wird erst vor Ostern stattfinden. Seit Jahren trifft sich die Elitemannschaft zusammen mit dem Verein in Manerba am südlichen Gardasee, um der Form den finalen Schliff zu geben.
Und das Rennen in Frankreich? Tim und Hannes hatten noch am Vortag über 3000 Höhenmeter im Schwarzwald gesammelt, die Veranstaltung war klar als Trainingsrennen deklariert. Dass sich Hannes doch über 115 km in der Spitzengruppe hält und schließlich auf Platz 6 ins Ziel kommt: ein erster Achtungserfolg. Tim wird starker 10. im 140 Mann starken Feld. Die ersten beiden internationalen Top 10 Platzierungen schon im März: es verspricht ein großartiger Sommer zu werden!

Tim fährt zweimal auf das Podium

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Tim Wollenberg schaffte es bei zwei Läufen des Schmolke Carbon Cups jeweils auf das Podium.

Zur Rennvorbereitung auf die Saison 2016 startete Tim beim zweiten und dritten Lauf des Schmolke Carbon Cups in Volkertshausen und Zoznegg. An beiden Tagen war das Wetter sehr kalt und windig, sodass eine alleinige Flucht immer mit harter Arbeit gegen den Wind zusammenhing. Wie auch schon im letzten Jahr starteten die U17er zusammen mit den Senioren und Jedermännern (hier sind auch C-Lizenz-Fahrer zugelassen) in einem Rennen, allerdings starten diese mit einer Vorgabe von einer Minute. Am Samstag besaß die Runde einen kleinen Anstieg nach Start/Ziel, der aber nicht rennentscheidend sein sollte. Während die Jedermänner vom Start an Gas gaben und ihr Feld auseinanderriss, entschieden sich die eine Minute später startenden U17 und Senioren für eine gemütliche Fahrweise. Und das blieb auch das ganze Rennen über so. Keiner traute sich was zu und die Senioren blockierten jeden Versuch das Tempo zu verschärfen. So kam es fast zu einer Überrundung durch die Spitzengruppe der Jedermänner. Im Schlusssprint wurde Tim dann Dritter. Aber dieser Renntag wurde als Grundlageneinheit abgehakt und durch die sportliche Leitung der Auftrag für den nächsten Tag erteilt mit mehr Mut und Angriffswillen zu fahren.

Tim nahm diesen Auftrag ernst und setzte sich schon zu Beginn der anspruchsvollen 6-km-Runde ab. Der Youngster fuhr so schnell, dass er nach der ersten Runde schon fast an den eine Minute früher gestarteten Jedermännern dran war. Doch jetzt wurde der bereits erwähnte Wind stärker und machte Tim das Leben schwer. Die Power schwand und von hinten überholten ihn sechs Verfolger. Der Youngster musste abreißen lassen, biss jedoch auf die Zähne, als die Gruppe die Jedermänner erreichte, und schloss mit einer Energieleistung die Lücke. Jetzt beschleunigten die Jedermänner, sodass nur Tim, ein weiterer U17er und zwei Senioren mithalten konnten. In den folgenden Runden bildete sich eine Spitzengruppe aus vier Jedermännern, die Tim verpasste. Das Verfolgerfeld blieb aber zusammen und am Schluss der sechs Runden sprintete Tim um den Sieg mit. Er gewann das Rennen der U17 sicher und wurde Zweiter im Rennen der Lizenzfahrer (Senioren und U17).

KTM Youngsters
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Achensee-Radmarathon – rund ums Karwendel!

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Sonntag, 5. Juni 2016

+++ GEWINNSPIEL+++ 5 GRATIS STARTPLÄTZE!

Liebe Radsportfreunde, die Vorbereitungen für den 5. Achensee Radmarathon laufen auf Hochtouren. Als kleines Zuckerl verlosen wir auch heuer wieder 5 Startplätze.

Wie kann ich gewinnen? Ganz einfach diesen Beitrag auf www.facebook.com/achenseeradmarathon teilen und liken. Unsere Glücksfee zieht am 01. April 2016 die Gewinner und wir informieren euch über Facebook.

Viel Glück!

Nennungen: Das Anmeldeformular für den Achensee Radmarathon ist seit Montag 01. Feber 2016 geöffnet!

Der Startschuss für die ca. 166 km lange Strecke rund ums Karwendel fällt wieder in Achenkirch beim Caravanpark. Die Bergwertung am Buchener Sattel nach ca. 95 km bleibt bestehen, das Ziel befindet sich aber wieder wie ursprünglich in Achenkirch.

Die wichtigste Änderung betrifft die Ergebnislisten: In allen Klassen wird laut Einlaufliste gewertet. Die Zielzeit wird bewußt nicht erfaßt. Es zählt somit nur der Rang. Dieser Modus stellt sicher, dass die Veranstaltung ohne Rennstatus auskommt, was auf deutschem Boden Bedingung ist, um überhaupt Genehmigungen zu erhalten, was wiederum Voraussetzung ist, um die geschlossene Runde fahren zu können, was den Teilnehmern immens wichtig ist.

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Rennvorschau: 14. bis 21. MÄRZ

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RENNEN
Nokere Koerse – Danilith Classic (1.HC)

Der Nokere Koerse – Danilith Classic ist das zweite flämische Klassikerrennen, den das Team Stölting Service Group in diesem Frühling in Angriff nimmt, und läutet eine „belgische Woche“ ein, in der die Klassikerfahrer für drei Rennen in Belgien bleiben wird.

Vom Start in Deinze geht es über 80 km durch Ostflandern nach Nokere, wo dann 8 Schlussrunden à 12,3 km anstehen, die vom Nokereberg, einem 400 m langen, 6% steilen Kopfsteinpflasteranstieg zum Zielstrich, bestimmt werden. In den letzten Jahren endete das Rennen meistens in einem Sprint den Nokereberg hinauf.

7 Fahrer werden für das Team Stölting Service Group an den Start gehen: Zu Alex Kirsch (LUX) und Jonas Tenbrock (GER), die letzte Woche noch in Kroatien gefahren sind, kommen Gerald Ciolek (GER) und ein dänisches Quartett mit Michael Carbel, Rasmus Guldhammer, Mads Pedersen und Michael Reihs.

Der Sportliche Leiter Gregor Willwohl (GER) legt Wert auf Teamwork: „Wir werden über einen längeren Zeitraum zusammenbleiben, das ist auch als Teambuilding-Maßnahme gedacht. In der guten Woche, die wir in Belgien bleiben, haben die Jungs auch Zeit, Rennsituationen in Ruhe zu besprechen und ihr Rennverständnis zu teilen.“

Jedoch will Willwohl auch Ergebnisse einfahren: „Wir haben einige gute Fahrer für dieses Rennen,“ sagt er. „Für belgische Rennen braucht man einfach die richtige Einstellung, und es kommt auch immer auf das Wetter an. Gerald kann z.B. aus einer reduzierten Gruppe sprinten, und er gibt der Mannschaft allein durch seine Anwesenheit und Erfahrung einen Rückhalt.“

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Platt/Huber feiern den zweiten Tagessieg

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BULLS-Duo beim Cape Epic weiterhin in Gelb, Stiebjahn/Böhme trotz Pech auf Rang neun Karl Platt und Urs Huber haben sich mit einer langen Flucht den Tagessieg auf der ersten Etappe des ABSA Cape Epic gesichert und ihren Vorsprung auf die Konkurrenz ausgebaut.
Das zweite BULLS-Duo mit Simon Stiebjahn und Tim Böhme hatte heute Pech und wurde mehrfach zu Zwischenstops gezwungen. Dennoch belegten die beiden den neunten Tagesrang und rückten auch in der Gesamtwertung auf Rang neun vor.
Trotz der langen Distanz von 106 Kilometer nahmen der Deutsche Marathon-Meister Karl Platt und sein schweizer Partner Urs Huber bereits am ersten Anstieg bei Kilometer 15 das Zepter in die Hand. Gemeinsam mit der griechisch-portugiesischen Paarung Illias/Ferreira liessen Platt/Huber den Rest des Feldes hinter sich. Zuerst betrug der Vorsprung nur ca. 30 Sekunden, doch das Spitzenquartett behielt das Tempo bei, und alsbald lagen die vier Führenden mehr als zwei Minuten in Front. In der Verfolgergruppe
bemühte man sich unterdessen nach Kräften die Lück zu schliessen, ohne Erfolg. Etwa bei Kilometer 60 verloren dann auch Illias/Ferreira den Anschluss an das rasende BULLSDuo.
Platt/Huber rasten also als Solisten ihrem zweiten Tagessieg entgegen.
Auf den letzen 20 Kilometern wurde es dann erneut spannend. Während Platt/Huber nach der langen Flucht etwas Gas heraus nahmen um die Reserven zu schonen, drehte die Verfolgergruppe noch einmal auf. Der Vorsprung schmolz wieder auf unter 60 Sekunden, doch die beiden BULLS-Profis kontrollierten die Situation und rollten jubelnd als Sieger über
die Ziellinie in Tulbagh.

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