Archiv für den Tag: 22. April 2016

Auf Rennrad-Tour mit Bernhard Kohl: So geht’s

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rad-net ROSE Team startet in die Rad-Bundesliga 2016

Am kommenden Wochenende startet im mittelfränkischen Cadolzburg die «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga». Mit dabei ist natürlich auch das rad-net ROSE Team, welches mit acht Fahrern das 144 Kilometer lange Rennen in Angriff nimmt. Neben dem Bundesliga-Dritten des vergangenen Jahres, Jan Tschernoster, gehen Pascal Ackermann, Patrick Haller, Michel Koch, Lucas Liß, Marco Mathis, Mario Vogt und Domenic Weinstein an den Start.

«Es freut mich, dass wir mit acht Mann an den Start gehen können. Denn so können wir das Rennen gut kontrollieren, wir wollen es von Anfang an mitbestimmen», sagt Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter des rad-net ROSE Teams. «Egal ob eine Gruppe geht oder die Entscheidung im Sprint fällt – wir sind sehr flexibel und in allen Bereichen gut aufgestellt. Ich bin optimistisch, dass wir uns gut präsentieren und ein gutes Ergebnis einfahren können.»

Das Rennen in und um Cadolzburg geht über insgesamt 144 Kilometer, die auf einer 16 Kilometer langen Runde, die neunmal zu bewältigen ist, gefahren werden. Knackpunkt des Rennens ist der Anstieg am Burgberg, hier wird die Entscheidung fallen.

Auf das Jahr gesehen will das rad-net ROSE Team auch in der Gesamtwertung wieder eine Rolle spielen. Nachdem man im vorletzten Jahr mit Emanuel Buchmann den Gesamtsieg davontragen konnte und im letzten Jahr mit Jonas Koch Gesamtzweiter wurde – beide sind jetzt als Profis unterwegs -, hängen die Lorbeeren natürlich hoch. «Aber wir sind gut aufgestellt», sagt Ralf Grabsch und mit Jan Tschernoster hat man einen aussichtsreichen Kandidaten in den eigenen Reihen.

Bevor jedoch die Bundesliga am Sonntag im Fokus steht, bestreitet das rad-net ROSE Team tags zuvor das Arno Wallaard Memorial (UCI 1.2) in den Niederlanden. «Auch wenn die Bundesliga an diesem Wochenende unser Höhepunkt ist, ist auch dieses Rennen sehr wichtig für uns im Hinblick auf die weitere Saison. Hier können sich die Rennfahrer weiter die nötige Rennhärte und wichtige Rennkilometer für Rennen wir Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt und weitere schwere Rennen im Mai und Juni holen», so Grabsch. Start und Ziel des 184 Kilometer langen Rennens ist in Meerkerk.

Pushbikers Reise in Zukunft im Batik-Look

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Foto Michael Müller

Die Maloja Pushbikers starten in eine neue Saison: mit etablierten Fahrern, jungen Talenten, langjährigen und neuen Sponsoren sowie einem neuen Trikotdesign. 16 Fahrer aus sechs Nationen zählt das Team. Namhaftester Neuzugang ist der US-Amerikaner Bobby Lea, der bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro um eine Medaille kämpfen will. Die Ziele der Pushbikers: Netzwerke spannen, den Nachwuchs inspirieren, und dabei immer besser werden.

„Das Team wächst weiter. Darauf und auf unsere jetzt schon lange Team-Geschichte sind wir stolz“, sagt Christian Grasmann, Teamchef und Capitain de Route der Maloja Pushbikers. Mit den Neuverpflichtungen wird auch die sportliche Ausrichtung für 2016 deutlich: mit Fahrern aus Deutschland, Österreich, Tschechien, Frankreich, Spanien und den USA sind die Maloja Pushbikers noch internationaler aufgestellt. Bobby Lea (USA), der bereits zweifacher Olympiateilnehmer ist, und David Muntaner (Spanien), 2014 Weltmeister im Madison, sollen weitere internationale Erfolge für die Maloja Pushbikers auf Bahn und Straße einfahren, ebenso die Youngster Joseph Berlin-Sémon (FR) und Stefan Mastaller (AT). „Die sportlichen Leistungen sind ein wichtiger Baustein unseres Erfolgs. Bobby Lea, David Muntaner und Marcel Kalz können aber auch die jungen Fahrer an den Profisport heranführen, unserem Nachwuchsteam, den Maloja Pushbikers Future Stars, Motivation geben und uns damit eine Zukunft sichern“, so Grasmann.

Parallel zum Rennsport geht es den Pushbikers vor allem darum, mit ganzem Herzen bei der Sache zu sein und dies auch nach Außen zu tragen.„Wir gehen mit einzigartigen Trikotdesigns, einem eigenen Shop, in dem wir unsere Teamkleidung und Merchandise-Produkte verkaufen, und mit viel Liebe für jedes Detail bei allem, was das Team anbelangt, einen eigenen Weg “, beschreibt Grasmann die Herangehensweise der Maloja Pushbikers. Dass diese Einstellung und die Freude am Radfahren, so wie die Pushbikers sie leben, ankommen, zeigen die neu gewonnen und bestehenden Partner. Mit dem Brillen- und Helmhersteller Alpina, dem Online-Händler Bike Components und dem Reisemobilproduzenten Weinsberg konnten Verträge abgeschlossen werden. „Wir freuen uns sehr auf diese neuen Kooperationen mit spannenden Partnern. Im selben Zuge sind wir stolz, langjährige Partnerschaften wie zum Beispiel mit Maloja, Fuji, der Dinzler Kaffeerösterei, der L`Osteria, Sqlab, LCW Berlin, Powerbar oder Syntace fortführen zu können“, sagt Grasmann.

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Sabine Spitz: „Lost in the Jungle“: MTB Weltcupauftakt in Cairns/ AUS

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Foto: EGO Promotion, Sabine Spitz bem letzten Test vor dem Weltcup beii der GOLD Trophy Sabine Spitz in Bad Säckingen vor zwei Wochen
Im australischen Cairns startet Olympiasiegrerin Sabine Spitz in ihre 21. und letzte Mountainbike Weltcup Saison

Sabine Spitz sitzt in allen Sätteln. Als Studio-Gast beim Südwestrundfunk mit anschließender Technik-Demo auf ihrem Mountainbike. Der Verband reiht ihr Porträt in die Liste der hoffnungsvollsten Rio-Aspirantinnen ein, das deutsche Weltcup-Rennen in Albstadt erklärt sie zur Anchor Woman. Beim Heimspiel in Bad Säckingen rissen die Anfragen gar nicht mehr ab. Und als Fahnenträgerin für Olympia wird sie auch schon gehandelt.

Aber wo ist Sabine jetzt? Abgetaucht vor zu viel Rummel zu Beginn der finalen Saison auf dem Mountainbike? Ja und zwar in den Dschungel im nördlichen Queensland. Nach Cairns aber führte die Reise nicht um das Great Barrier Reef zu erkunden. In Australien, wo die 44-Jährige vor 20 Jahren ihre zweite MTB-WM bestritt, startet am Sonntag die Mountainbike-Weltcupsaison 2016. Gleichzeitig der lange Anlauf zu den Sommerspielen, das erste Kräftemessen mit der internationalen Konkurrenz. Die staunte bei der gemeinsamen Inspektion des Kurses durch den Urwald („Schlangen und Spinnen inklusive“, berichtet Sabine). Die Südbaderin wirkt noch schlanker, extrem austrainiert. Auch aufgrund der Teilnahme am härtesten MTB-Etappenrennen 800 Kilometer quer durch Südafrika habe sie an Gewicht verloren. Rank und schlank möchte sie Down Under zumindest unter die Top 8. Das bedeutete die erste Startreihe in vier Wochen beim Heimweltcup in Albstadt.

Die Medien rücken die Story der deutschen MTB-Queen in den Fokus. Zum fünften Mal zu Olympischen Spielen. Mit einem einmaligen Medaillenset (Gold in Peking, Silber in London, Bronze in Athen) in Petto, eine unerschrockene Kämpferin gegen Doping, UN-Botschafterin für biologische Vielfalt – und eloquente Seminarleiterin. Als der Hauptsponsor absprang, gründete sie zusammen mit Ehemann Ralf Schäuble das eigene Team. Immer über Stock und Stein, egal wie hoch die Hindernisse sind. 2013 schienen zwei Schulterbrüche die Karriere zu beenden. „Aber so wollte ich nicht aufhören“, sagte sie und kämpfte sich zurück. Jetzt heißt das Ziel: „Eine Medaille in Rio.“

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