Archiv für den Tag: 29. April 2016

rad-net ROSE Team will sich bei Eschborn-Frankfurt nicht verstecken

Das rad-net ROSE Team ist am kommenden Wochenende wieder gleich mehrfach im Einsatz. Für einen Teil der Mannschaft steht mit dem deutschen 1.-Mai-Klassiker Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt ein großes Rennen auf dem Programm, der andere Teil ist bei einer Trilogie von Eintagesrennen in Dänemark im Einsatz. Zudem startet Lucas Liß bei der Bahn-Veranstaltung «Spurt in den Mai» in Büttgen.

Mit Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt steht am 1. Mai für das rad-net ROSE Team das erste große Saisonhighlight im Rennkalender. Für das Rennen der UCI-Kategorie 1.HC, bei dem auch vier Mannschaften aus der WorldTour mit Rennfahrern wie John Degenkolb und Tony Martin am Start sein werden, haben sich die acht Männer des rad-net ROSE Teams um Pascal Ackermann, Henning Bommel, Patrick Haller, Michel Koch, Lucas Liß, Theo Reinhardt, Jan Tschernoster und Mario Vogt eine Menge vorgenommen: Das Team will sich gut präsentieren und wenn alles gut läuft, soll dabei auch ein Resultat herausspringen. «Es ist immer wieder etwas Besonderes, wenn wir bei einem so großen deutschen Rennen starten, was auch im Fernsehen übertragen wird. Wir wollen uns nicht verstecken. Wir wollen mit Mut und guter Moral ins Rennen gehen und auf uns aufmerksam machen», gibt der Sportliche Leiter Ralf Grabsch als Devise aus. Das heißt man will sich in Fluchtgruppen zeigen und das Rennen mitbestimmen.

Unter der Leitung von Sven Meyer sind Maximilian Beyer, Leif Lampater, Marco Mathis, Nils Schomber, Kersten Thiele und Domenic Weinstein bei drei Eintagesrennen in Dänemark unterwegs: Beim Himmerland Rundt (29. April), dem GP Viborg (30. April) und dem Skive-Løbet (1. Mai), alles Rennen der UCI-Kategorie 1.2. «Nach ihrem Einsatz bei der Tour du Loir et Cher sollen die Bahn-Fahrer wieder in den Rennrhythmus kommen und ihre guten Leistungen von der Rundfahrt bestätigen. Dazu sind die Rennen gut geeignet», so Meyer.

Bevor Lucas Liß in Frankfurt ins Renngeschehen eingreift, startet der Scratch-Weltmeister von 2015 am Samstagabend auf der Radrennbahn in Büttgen bei «Spurt in den Mai». Zusammen mit dem Österreicher Andreas Müller bildet Liß das Favoritenduo. Das Omnium an dem Rennabend besteht aus fünf Wettbewerben und die beste Mannschaft wird als Sieger vom Platz gehen.

Radsportflohmarkt bei der Radrennbahn Augsburg

(ahof) Am Beginn der Radsaison veranstaltet die RSG Augsburg wieder den traditionellen Radsportflohmarkt.

Der Flohmarkt findet am Samstag, 7.5.2016, in der Zeit zwischen 10.00 Uhr und 13.00 Uhr, im Hofraum der Radrennbahn an der Eisackstraße in Augsburg – Lechhausen statt. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in den Eingangsbereich der Halle verlegt.

Angeboten werden Rennräder, Radmaterial, Laufräder und Reifen, sowie auch diverse Bekleidung von privaten Anbietern. Ein Standgeld wird nicht erhoben.

In diesem Jahr stehen auch verschiedene Bahnräder zum Verkauf.

Weitere Infos, auch für Anbieter, gibt es unter der Rufnummer 0171/5079280 bzw. auf www.rsg-augsburg.de .

14. Rothaus Hegau Bike-Marathon 2016 / UCI Marathon Serie

Schwerer und fairer

Der Rothaus Hegau Bike-Marathon setzt bei seiner 14. Auflage am 8. Mai weiter auf das bestehende Konzept mit drei Streckenlängen. Doch im Vorgriff auf die WM 2017 wird es Änderungen geben, die in erster Linie die Profis betreffen. Für die wird es schwerer, während die Hobby-Pedaleure weiter auf die bekannte Genuss-Runde kurbeln dürfen.

Das erste Extra für die Top-Athleten um Weltmeister Alban Lakata kommt bereits nach 25 Kilometern. Wie in früheren Jahren, müssen sie wieder den Anstieg zum Hegau-Kreuz erklimmen. Diese steile Rampe gibt den Top-Fahrern die Gelegenheit zur Attacke. Zumindest in der zweiten Runde könnte sich dort eine Spitzengruppe verkleinern. Bis ins Ziel bleiben dann zwar noch rund 20 Kilometer übrig, auf denen man den Vorsprung verteidigen muss, doch eine Vorentscheidung könnte dort gesucht werden.
Die Hobby-Biker nehmen da einen kleinen Umweg und haben es deshalb nicht ganz so schwer.

Die zweite Neuerung betrifft die äußere Peripherie der großen Runde. Dort gibt es im Lützengraben, nordwestlich von Weiterdingen einen zusätzlichen steilen Wiesen-Anstieg, der die bisherige Runde verlässt, durchs Gelände führt und das Rennen offroad-lastiger und konditionell anspruchsvoller macht. In Weiterdingen trifft man dann wieder auf die bisherige Strecke, bevor es den berüchtigten Asphalt-Anstieg hinauf geht.

Eine sportlich bedeutende Ergänzung betrifft den Heilsberg. Da folgt auf der südlichen Passage des Heilsbergs ein längerer Singletrail, in dem Überholen schwierig ist. Damit nicht -Biker von der mittleren Runde die Top-Fahrer dort nicht behindern, werden die Gruppen hier separiert. So wird für die Profis die Runde fairer.

Was so genannten Hot-Spots angeht, können die Zuschauer weiter die bereits bekannten Punkte ansteuern. Die Fahrer lassen sich natürlich an vielen Punkten der Strecke beobachten, besonders reizvoll bleiben aber das Hegau-Kreuz, der Anstieg in Weiterdingen und auch der am Plören oberhalb von Hilzingen.

Die genaue Streckenführung und die GPS-Daten lassen sich auf www.hegau-bike-marathon.de unter Support&Downloads herunter laden.

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Österreich Rundfahrt im Zeichen des Regenbogens

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Öst. Radprofis mit Tourdirektor Wolfgang Weiss

Die 68. Österreich Rundfahrt ist im WM-Fieber! Nachdem Tirol und der ÖRV den Zuschlag für die Ausrichtung der UCI Rad Weltmeisterschaften 2018 bekommen haben, stehen das neue WM-Bundesland Tirol mit der Landeshauptstadt Innsbruck sowie die bisherigen zwei WM-Austragungsstätten Salzburg und Villach mit dem Faaker See im Tour-Programm. Insgesamt gibt es bei einem Prolog und sieben Etappen gleich vier neue Etappenorte, darunter erstmalig die Edelweißspitze.

Heute wurden in Innsbruck die Etappen der 68. Österreich Rundfahrt präsentiert. Das größte Radevent der Alpenrepublik läuft in diesem Jahr von Samstag bis Samstag, von 2. bis 9. Juli 2016. Die Ö-Tour wird in Kitzbühel mit einem Prolog, einem Berg-Einzelzeitfahren, eröffnet. Neben abwechslungsreichen Etappen finden sich mit dem Sonntagberg im Mostviertel, der Edelweißspitze – dem mit 2.571 Metern höchsten Punkt der Österreich Rundfahrt -, dem Villacher Hausberg Dobratsch und dem Kahlenberg in Wien gleich vier Etappen-Bergankünfte im Programm.

Nach dem Bergsprintprolog am Kitzbüheler Horn, wo bis zum Kitzbüheler Alpenhaus die steilsten Kehren zu nehmen sind, steht die erste Etappe am 3. Juli im Zeichen der Rad-WM: Dieser Tagesabschnitt verbindet mit Innsbruck und Salzburg eine künftige (2018) und ehemalige (2006) WM- Austragungsstätte. Danach folgt die Oberösterreich-Etappe, die von Mondsee durch das Seengebiet nach Steyr führt. In Niederösterreich am 5. Juli steht ein Klassiker auf dem Programm: nachdem es nach dem Start in Ardagger Markt durch die Wachau geht, wartet auf die Profis der drei Kilometer lange, mit Kopfsteinpflaster gespickte Schlussanstieg zur Wallfahrtsbasilika am Sonntagberg. Genau dort, wo zwischen 2012 und 2014 tausende Radfans für unvergessliche Momente sorgten.

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