Archiv für den Tag: 1. Juni 2016

Simon Gegenheimer: Das Prickeln kommt

Er ist der erfolgreichste deutsche Mountainbiker in der Eliminator Disziplin.
Zweimal war Simon Gegenheimer Deutscher Meister, zwei Sprint-Weltcup’s hat
er gewonnen, fünf weitere Male stand er auf dem Podest. Im vergangenen Jahr
holte der Nordschwarzwälder vom Team Rose-Vaujany fueled by Ultrasports
bei der WM die Bronze-Medaille. Obschon er im MTB-Zirkus als Allrounder
unterwegs ist, der 27-Jährige Remchinger hat seine größten Stärken und
Erfolge im Sprint. Zehn Tage vor der DM haben wir uns mit dem Mitfavoriten
unterhalten.

Simon, Sie sind an den vergangenen beiden Wochenenden die Cross-Country-
Weltcups in Albstadt und im französischen La Bresse gefahren. Sind die Beine
schon wieder frisch?

(Lacht). Im Moment sind sie k.o.
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Simon Gegenheimer, XCO-WC Albstadt_2016_by Armin M. Kuestenbrueck

K.o.?
Ja klar, die ersten beiden Tage nach einem Cross-Country-Rennen. Da geht es die
ersten zwei Tage ein bisschen schwer, aber dann geht es relativ schnell wieder.

Wie sind die Rennen aus Ihrer Sicht verlaufen. In La Bresse hatten Sie Defekt?

Ja, ich musste drei, vier Mal anhalten, um kaputte Speichen grade zu biegen. Die
Tage zuvor habe ich mich eigentlich gut gefühlt, die Beine waren gut, die Werte
auch. Schon in Albstadt war ich gut drauf, aber ich habe am Start eine Welle erwischt
und bin gestürzt. Ohne guten Start kann ich eigentlich kein gutes Cross-Country-
Rennen fahren. Dafür ging es noch ganz gut nach vorne.

Die Ergebnisse waren dementsprechend nicht so gut, aber es hört sich so als
ob die Form im Grunde ganz gut war.

Ja, ich komme meinem Ziel unter die besten 60 der Welt zu fahren, immer näher.
Mittelfristig sind auch die Top 40 möglich.

Heißt das, Sie tendieren wieder mehr in Richtung Cross-Country?

Nun, unser Team Rose-Vaujany fueled by Ultrasports ist grundsätzlich so aufgestellt,
dass jeder im Team alle Disziplinen ausüben darf. Weil man sich überall weiter
entwickeln kann, was lernen kann. Mein Hauptfokus ist Cross-Country und Sprint-
WM, aber ich fahre auch Marathon- und Enduro-Rennen.

Sie erwähnen die Sprint-WM als wichtiges Ziel.
Ja, ein wichtiges Rennen, aber mit kurzfristiger Vorbereitung.

Weil es im Saisonverlauf nicht anders möglich ist?

Nein, weil es eben auch noch andere Ziele gibt und der Kalender eng gestrickt ist.
Ich habe drei Wochen Zeit, die ich voll nutzen werde und ich denke, das reicht auch.
Die Deutschen Meisterschaften in Bodenmais passen da ideal rein.

Die DM ist dann im Grunde so was wie eine Generalprobe für die WM?

Ja genau. Weil ich nur drei Wochen Vorbereitung habe, werde ich in Bodenmais
nicht ganz erholt sein, aber ich werde voll motiviert sein. Es ist eine DM und jeder will
den Titel, wie ich natürlich auch. Es geht aber auch darum Material und Taktik für die
WM zu testen. Ich werde also schon mit dem Material am Start stehen, das ich auch
bei der WM benutze.

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rad-net ROSE Team erreicht nächstes Etappenziel – Vier Fahrer für Olympia nominiert

Das rad-net ROSE Team hat ein weiteres Etappenziel erreicht: 66 Tage vor dem Beginn der Olympischen Spiele (5. bis 21. August) hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die ersten vier rad-net ROSE-Fahrer für die Olympia-Mannschaft 2016 nominiert. Nils Schomber, Kersten Thiele und Domenic Weinstein werden Teil des deutschen Bahnvierers in Rio de Janeiro sein und Theo Reinhardt wurde als Ersatzmann für die Mannschaftsverfolgung festgelegt. In dieser ersten Nomnierungsrunde des DOSB wurden 44 Athleten nominiert, im Fokus standen unter anderem die Bahnradsportler.

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Zweimal Platz 2 für Heizomat

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Das Team Heizomat konnte am vergangenen Wochenende zwei Podiumsplatzierungen einfahren. Zweimal hieß der Zweitplatzierte Müller – in Konstanz war es Nathan und in Ludwigsburg Robert, der für die Topplatzierung sorgte.

Beim Kriterium in Ludwigsburg waren 80 km über 90 Runden auf einem anspruchsvollen Kurs zu fahren. Am Anstieg zum Ziel wurden 9 Wertungen ausgefahren. Heizomat ging mit Aaron Krauss und Robert Müller ins Rennen. Vom Start weg sind beide sehr aufmerksam gefahren und haben immer wieder Gruppen besetzt, sich bei den Wertungen aber noch zurück gehalten und die anderen sich erstmal die Hörner abstoßen lassen. zur Rennhälfte gewann Aaron eine Wertung aus dem Feld heraus und Robert wurde Dritter. Ab diesem Zeitpunkt konnte Robert mit Unterstützung von Aaron in allen verbleibenden Wertungen fleißig punkten. Durch Platz 2 in der Schlusswertung in der es die doppelte Punktzahl gab, schaffte Robert sogar noch den Sprung auf Platz 2 hinter Florenz Knauer (Radteam Herrmann) und vor Andreas Mayr (RSC Kempten). Aaron holte sich Platz 9.

In Konstanz standen 4 Heizomat-Fahrer am Start – Aaron Krauss, Robert Müller, Pascal Treubel und Nathan Müller. Bei heftigem Regen mussten 78 Kilometer auf einem 1,3 km langen Rundkurs absolviert werden. Nathan Müller war Teil eines Ausreißertrios, welches das Hauptfeld überrunden konnte und damit für eine Vorentscheidung sorgte. Aaron, der ebenfalls attackierte, fuhr nun als Solist an der Spitze des Rennens. Im Zielsprint wurde Nathan perfekt von Pascal und Robert unterstützt und sprintet somit auf Platz 2 – eine halbe Radlänge hinter dem Sieger Rainer Rettner (RSC Kempten). Aaron wurde Vierter, Robert Sechster und Pascal landete auf Platz 14.