Archiv für den Tag: 6. Juni 2016

Team Auto Eder Bayern in der Bundesliga unter Wert geschlagen: Offensive des Bayern-Nachwuchses wird nicht belohnt

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Marc Clauss

Die Offensive im Finale wird nicht belohnt: Beim dritten Rennen zur Rad-Bundesliga am Sonntag in Karbach musste sich das Team Auto Eder Bayern unter Wert geschlagen geben. «Leider müssen wir krankheitsbedingt weiter auf unsere Leistungsträger verzichten, parallel sind unsere besten Fahrer immer wieder mit der Nationalmannschaft im Einsatz», so Christian Schrot, Trainer der Mannschaft. «Und mit nur einer Rumpfmannschaft ist es einfach schwer, Spitzenplatzierungen einzufahren. Bisher konnten die Fahrer aus der zweiten Reihe ihre Chance zumindest in der Bundesliga noch nicht richtig nutzen.»

Im Finale der «Main-Spessart-Rundfahrt» konnte am Sonntag zumindest Lukas Ortner noch ein Ausrufungszeichen setzen. Auf den letzten zehn der insgesamt 121 schweren Kilometer versuchte es der 18-Jährige aus Külbingen nochmals mit einer Attacke, um zur vierköpfigen Spitzengruppe aufzuschließen, wurde aber vom Feld wieder neutralisiert. Im Sprint des Feldes war schließlich Marc Clauss bester Fahrer des Team Auto Eder Bayern. Der 17-Jährige erreichte das Ziel auf Rang 17, Ortner kam in der ersten Gruppe auf Rang 41 ins Ziel.

«Natürlich sind das nicht die Ergebnisse, die wir uns vorstellen», so Schrot, «aber in Abwesenheit von Martin Meiler und Felix Wacker, die krank ausgefallen sind, sowie Max Hamberger fehlten dem Team einfach starke und erfahrene Kräfte.» Hamberger gehört zur Vorauswahl des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) für die Bahn-Weltmeisterschaften vom 20. bis 24. Juli in Aigle in der Schweiz. In der Gesamt-Mannschaftswertung liegt das erfolgsverwöhnte Team Auto Eder Bayern damit nach drei Rennen der Bundesliga-Serie auf Rang neun.

Bereits am kommenden Wochenende gibt‘s jedoch schon wieder die Chance für eine Verbesserung: Am Samstag startet das Team Auto Eder Bayern parallel beim Bundesligarennen in Ilsfeld sowie beim Straßenpreis in Durach, am Sonntag folgen dann die Deutschen Berg-Meisterschaften, die ebenfalls in Ilsfeld stattfinden.

www.team-auto-eder-bayern.de

IKK classic erweitert Engagement bei Thüringen-Rundfahrt der Frauen

Krankenkasse übernimmt Patronat für Wertungstrikot

Erfurt/Waltershausen. Nach ihrem zweijährigen Engagement bei der Thüringen-Rundfahrt der Frauen baut die IKK classic ihre Unterstützung in diesem Jahr aus und übernimmt die Namenspartnerschaft des neuen Wertungstrikots. Das IKK classic-Wertungstrikot wird im Feld der Damen-Weltelite die am besten platzierte deutsche Fahrerin der jeweiligen Etappe tragen. Die Gesamtwertung des Trikots gewinnt am Ende der Tour 2016 die beste deutsche Fahrerin der Gesamteinzelwertung.

„Mit der Thüringen-Rundfahrt der Frauen sind wir sehr froh, ein so bedeutsames und erfolgreiches, regionales Sportereignis unterstützen zu können“, freut sich Marko Enke, Regionalgeschäftsführer der IKK classic in Erfurt. „In Thüringen trifft sich die Weltelite des Damenradsports, um sich den letzten Schliff für die Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele zu holen. Nicht zuletzt ist das Rennen eine große Werbeveranstaltung für den Freistaat Thüringen und seine einzelnen Kommunen – unsere Unterstützung ist deshalb Verpflichtung und Ehre zugleich“, so Enke weiter. Mit ihrer Beteiligung möchte die bundesweit sechstgrößte Krankenkasse aber auch auf die gesundheitlichen Aspekte des Fahrradfahrens hinweisen. So verringern sich schon mit 75 Minuten Rad fahren pro Woche die jährlichen Gesundheitskosten laut Weltgesundheitsorganisation WHO um bis zu 2.000 Euro. Und das zu Gunsten der eigenen Fitness und Ausdauer.

Bereits zum 29. Mal treffen sich vom 15. bis 21. Juli 2016 die weltbesten Radsportlerinnen zum großen Kräftemessen auf den Straßen Thüringens. Die Veranstaltung ist damit alljährlich einer der sportlichen Höhepunkte im Freistaat und lockt zehntausende Zuschauer aus Nah und Fern an die Strecken und in die Etappenstädte zu den Zieleinläufen. Eine repräsentative Teampräsentation und sieben anspruchsvolle Etappen wird es geben – ein Abstecher in das Nachbarbundesland Sachsen ist dabei ebenso geplant wie einige Überraschungen.

Als letztes großes Aufeinandertreffen vor den Wettkämpfen der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro kommt der Rundfahrt in diesem Jahr eine besondere Bedeutung zu – die Weltelite im Frauenradsport wird besonders die Thüringen-Rundfahrt als Vorbereitung und Standortbestimmung nutzen.

1. Etappe Rund um Gotha 15.7.2016 66,6 km
2. Etappe Rund um Erfurt 16.7.2016 105,2 km
3. Etappe Rund um Altenburg 17.7.2016 117,2 km
4. Etappe EZF Rund um Zeulenroda 18.7.2016 18,6 km
5. Etappe Rund um Greiz 19.7.2016 98,9 km
6. Etappe Rund um Schleiz 20.7.2016 129,2 km
7. Etappe Rund um Gera 21.7.2016 128,4 km

Florian Völk mit Sieg und Aufstieg in Elite A-Klasse

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Florian Völk

Das 4. Andreas Brandl Gedächtnisrennen in Sonthofen wurde das der Team Baier Corratec Landshut Mannschaft. Platz 1 und 2 gingen durch ein Spitzenduo bestehend aus Teamfahrern Florian Völk und Stefan Brandlmeier an die Baier-Equipe.

Am Samstag, den 04.06.2016, nahmen die Teamfahrer Matthias Schreieder, Richard Klein, Stefan Brandlmeier und Florian Völk das 4. Andreas Brandl Gedächtnisrennen in Sonthofen in Angriff. Bei bestem Radsportwetter schickte der Veranstalter um 13:00 Uhr 60 B/C-Amateure auf die schwere 3,5 km Strecke, welche mit dem bis zu 12 % steilen Margarethen Berg gespickt war. Gleich zu Beginn des Rennens konnten die Teamfahrer durch mehrere Tempoverschärfungen eine Drei-Mann-Spitzengruppe bilden. Mit Stefan Brandlmeier und Florian Völk war man hier gleich mit zwei Fahrern vertreten. Durch das hohe Tempo konnte zur Rennmitte der Fluchtgefährte Dominik Böke (RC 1946 Die Schwalben München) dem “Baier-Duo” nicht mehr folgen. Zu zweit konnten die beiden Baier-Amateure abgeschirmt von ihren Kollegen Richard Klein und Matthias Schreieder ihren Vorsprung auf 3:00 min ausbauen und nach 65 km und 1100 hm einen Doppelsieg einfahren. Durch den Sieg konnte sich Florian Völk den direkten Wiederaufstieg von der B in die A-Klasse sichern. Am kommenden Wochenende stehen mit den Rennen in Kaufbeuren, Durach und Ochsenhausen gleich drei Rennen im Allgäu auf dem Rennplan der Sportgruppe. In Ochsenhausen gilt es den Vorjahressieg von Lokalmatador Florian Scheit aus Biberach zu wiederholen.

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Florian Völk

Ergebnis:
1. Platz: Florian Völk
2. Platz: Stefan Brandlmeier
3. Platz: Richard Wolf (RSV Sonthofen)

9. Platz: Richard Klein

Lexware Mountainbike Team: Torben Drachs famose letzte Runde

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Lexware Mountainbiker Torben Drach hat sich mit einem zweiten Platz beim Swiss Bike Cup in Gränichen eindrucksvoll zurückgemeldet. Luca Schwarzbauer wurde im U23-Rennen Fünfter und verbuchte damit zehn Weltranglistenpunkte.
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Torben Drach sorgte am Ende des Junioren-Rennens im Ziel für verblüffte Mienen. Der Kirchzartener bog als Zweiter, 27 Sekunden nach dem Franzosen Victor Lab um die letzte Kurve. Dabei schienen die Podestplätze längst außer Sicht zu sein, als Drach auf dem siebten Rang, mehr als eine Minute hinter Platz drei, auf die letzte Runde ging.

Nach langer Wettkampfpause und nach einem Trainingslager mit der Nationalmannschaft auf dem WM-Kurs in Nove Mesto, war Torben Drach vor dem Rennen über seinen Zustand nicht sicher. Und um sich nicht gleich am Anfang zu verheizen, ging er die Konkurrenz etwas vorsichtig an.

Auf dem schlammigen Untergrund investierte Torben Drach in den ersten Runden zudem den Inhalt seiner Wasserflaschen vor allem in die Säuberung der Schaltung. „Dadurch ging es mir zur Mitte des Rennens richtig schlecht“, bekannte Drach.

Dann begann er den Inhalt der Trinklaschen für den gewöhnlichen Gebrauch zu nutzen. Und prompt lief es besser. „Dann ist mein Körper auf Hochtouren gekommen“, grinste Drach.

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Team TEXPA SIMPLON: Christoph Soukup auf Rang 11 bei der Marathon EM

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Nach den letzten erfolgreichen Wettkämpfen reiste Christoph Soukup mit einem guten Gefühl nach Lettland, um sich bei der Marathon EM mit der internationalen Elite zu messen. Erfahrungsgemäß halten die Rennen in Ost-Europa oftmals einige Überraschungen bezüglich der Strecke und des Fahrerfeldes bereit. Und genauso war es auch bei der diesjährigen Europameisterschaft rund um Sigulda. Schon bei der Streckenbesichtigung prognostizierte Soukup ein sehr taktisches Rennen, das eher einem Straßenrennen ähneln würde, da es auf dem Kurs über 105km viele sehr schnelle Passagen gab, die immer wieder von kurzen steilen Rampen unterbrochen wurden.

Und so verlief auch das Rennen. Mit über 30km/h im Schnitt wurden die ersten 40Km absolviert und zunächst blieb noch eine relativ große Spitzengruppe zusammen. Hier konnte sich auch Soukup festsetzen. Als dann kurz darauf die entscheidende Attacke gefahren wurde und sich der spätere Sieger Peeter Pruus (Team Rietumu-Delfin) zusammen mit Tiago Ferreira (Protek) und Kristian Hynek (Topeak-Ergon) absetzen konnte, war Soukup nicht gut positioniert und konnte nicht folgen. Die Tempoverschärfung sprengte die Gruppe, so dass er zunächst alleine unterwegs war. Als er kurz darauf wieder eine Gruppe erwischte, wollte dort jedoch keiner richtig Führungsarbeit verrichten und der Rückstand nach vorne wurde schnell größer. Im Finale setzte sich Soukup dann einfach selbst an die Spitze der Gruppe und fuhr ein extrem hohes Tempo bis auf die Zielgerade. Hier musste er zwar noch einen Fahrer passieren lassen, sicherte sich aber trotzdem einen sehr guten 11. Rang im Zielsprint.

„Das war ein wirklich taktisches und hartes Rennen heute. Eigentlich lief alles nach Plan, aber wenn man im falschen Moment nicht aufpasst, geht die entscheidende Attacke ohne einen weg. Ich war dann schon etwas enttäuscht, dass unsere Verfolgergruppe nicht lief. Aber ich kann trotzdem zufrieden sein: Ich hatte keinen Hänger und mein Betreuer hat einen perfekten Job gemacht.“, so Soukup direkt nach dem Zieleinlauf

Leisling siegt auf der Langdistanz am Tegernsee

Bei strömendem Regen wurde um 8:30 Uhr die Starter der Langdistanz auf die 82,5 km geschickt. Auf drei Runden galt es hier 3100 hm zu überwinden. Da kam für Lesiling sein neues nochmals gewichtsreduziertes RAZORBLADE SL genau zur rechten Zeit. Gleich am ersten Anstieg erhöhte er das Tempo und merkte schnell, dass ihm keiner folgen konnte. Ohne Probleme baute er seinen Vorsprung immer weiter aus und konnte in der letzten Runde schon etwas vom Gas gehen. Trotzdem war er auf der letzten Schleife nochmal gut 3min schneller unterwegs als seine Verfolger. Somit konnte er die letzten Meter genießen und einen weiteren Sieg einfahren.

Ebenfalls auf der Langstrecke startete Tim Weismantel. Er fand sich am ersten Anstieg in der Verfolgergruppe wieder und fand schnell seinen Rhythmus. Auch seine Gruppe harmonierte recht gut und in den ersten beiden Runden blieben diese zusammen. Nachdem sich zu Beginn der letzten Runde ein Fahrer absetzen konnte, rutschte Weismantel in einer Abfahrt kurz weg, so dass komplett den Anschluss verlor. Am ende kam er dennoch auf einem soliden neunten Platz ins Ziel.

Auf der Mitteldistanz war derweil Katharina Alberti unterwegs und bestätigte abermals ihre gute Form der letzten Wochen. Nach der ersten von zwei zu fahrenden Runden lag sie noch auf Platz drei und hatte ca. eine Minute Rückstand auf die Führenden. An einem längeren Anstieg konnte sie jedoch die Lücke zu fahren, so dass das Rennen wieder völlig offen war. Vor der letzten Abfahrt setzte sie sich auf Platz zwei fest und ging mit etwas Vorsprung in die Abfahrt. Am Ende wurde es zwar nochmal knapp, aber diesen zweiten Rang lies sie sich nicht mehr nehmen und brachte eine weitere Podest-Platzierung ins Ziel.

Nach den letzten erfolgreichen Wettkämpfen reiste Christoph Soukup mit einem guten Gefühl nach Lettland, um sich bei der Marathon EM mit der internationalen Elite zu messen. Erfahrungsgemäß halten die Rennen in Ost-Europa oftmals einige Überraschungen bezüglich der Strecke und des Fahrerfeldes bereit. Und genauso war es auch bei der diesjährigen Europameisterschaft rund um Sigulda. Schon bei der Streckenbesichtigung prognostizierte Soukup ein sehr taktisches Rennen, das eher einem Straßenrennen ähneln würde, da es auf dem Kurs über 105km viele sehr schnelle Passagen gab, die immer wieder von kurzen steilen Rampen unterbrochen wurden.

Und so verlief auch das Rennen. Mit über 30km/h im Schnitt wurden die ersten 40Km absolviert und zunächst blieb noch eine relativ große Spitzengruppe zusammen. Hier konnte sich auch Soukup festsetzen. Als dann kurz darauf die entscheidende Attacke gefahren wurde und sich der spätere Sieger Peeter Pruus (Team Rietumu-Delfin) zusammen mit Tiago Ferreira (Protek) und Kristian Hynek (Topeak-Ergon) absetzen konnte, war Soukup nicht gut positioniert und konnte nicht folgen. Die Tempoverschärfung sprengte die Gruppe, so dass er zunächst alleine unterwegs war. Als er kurz darauf wieder eine Gruppe erwischte, wollte dort jedoch keiner richtig Führungsarbeit verrichten und der Rückstand nach vorne wurde schnell größer. Im Finale setzte sich Soukup dann einfach selbst an die Spitze der Gruppe und fuhr ein extrem hohes Tempo bis auf die Zielgerade. Hier musste er zwar noch einen Fahrer passieren lassen, sicherte sich aber trotzdem einen sehr guten 11. Rang im Zielsprint.

„Das war ein wirklich taktisches und hartes Rennen heute. Eigentlich lief alles nach Plan, aber wenn man im falschen Moment nicht aufpasst, geht die entscheidende Attacke ohne einen weg. Ich war dann schon etwas enttäuscht, dass unsere Verfolgergruppe nicht lief. Aber ich kann trotzdem zufrieden sein: Ich hatte keinen Hänger und mein Betreuer hat einen perfekten Job gemacht.“, so Soukup direkt nach dem Zieleinlauf.

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Daniel Lehner holt sich Führung in der U23 Rad Bundesliga Wertung

Team Vorarlberg bei Boucles de la Mayenne aktiv, aber glücklos im Abschluss!

Fotos Team Vorarlberg

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Daniel Lehner

Team Vorarlberg Nachwuchsfahrer Daniel Lehner streift sich mit Rang sieben beim GP Südkärnten in der Rad Bundesliga das Leader Trikot in der U23 Wertung über! Team Vorarlberg sehr aktiv in Frankreich, aber in den Sprintankünften bei Boucles de la Mayenne UCI 2.1 etwas glücklos!

Mit einem Rumpfteam reiste das Team Vorarlberg am Freitag zu den Rennen nach Völkermarkt. Beim gestrigen Rennen mit Bergankunft in Diex überzeugte U23 Fahrer Michael Kucher mit Rang 13 und auch Lukas Meiler zeigt aufsteigende Form.

Heute toppte Daniel Lehner mit Rang sieben beim GP Südkärnten nach, und holt sich damit erstmals in der Bundesliga Zwischenwertung das Leader Trikot in der U23 Wertung – ein toller Erfolg für den jungen Oberösterreicher, welcher in der Elite Wertung auf Rang sechs liegt!

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EM Marathon: Starker vierter Platz für Stiebjahn

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Huber guter Fünfter, Tim Böhme in den Top 15
Mit mutiger Fahrweise und starken Beinen hat sich BULLS-Profi Simon Stiebjahn den vierten
Platz bei der Marathon-Europameisterschaft im lettischen Sigulda erkämpft. Gemeinsam mit
Teamkollege Urs Huber war Stiebjahn ab Kilometer 20 in der siebenköpfigen
Verfolgergruppe vertreten, die dem Führungstrio mit Hynek, Ferreira und dem späteren
Sieger Pruus hinterher jagte. Doch lediglich Huber und Stiebjahn hielten das Tempo in der
Gruppe nach oben, während die Begleiter entweder nicht konnten oder sich aus taktischen
Gründen aus der Führungsarbeit heraus hielten. Etwa 20 Kilometer vor dem Ziel lancieter
Weltmeister Lakata dann zwei Attacken, die die BULLS-Piloten jedoch neutralisierten.
Stiebjahns Konterattacke folgte umgehend und der 26-jährige Schwarzwälder liess seine
Begleiter hinter sich. Alleine raste er nun dem Ziel entgegen und sicherte sich damit nach
103 Kilometern den vierten Platz. Urs Huber gewann die Sprint um Rang fünf.
Tim Böhme wurde bereits früh im Rennen von einem vor ihm gestürzten Fahrer aufgehalten,
was ihn den Anschluss an die Verfolgergruppe kostete. Die Lücke aus eigener Kraft zu
schliessen gelang ihm trotz aller Mühen nicht. So kam der Wahlfrankfurter auf Rang 15 ins
Ziel.

“Tatkisch war es keine leichte Situation, da in unserer Gruppe lange Zeit nur Urs und ich von
vorne gefahren sind. Als Lakata es etwa 20 Kilometer vor dem Ziel versucht hat, war mir
klar, dass die Zeit gekommen ist. Über seine nächste Attacke habe ich voll drüber gezogen
und konnte mich absetzten. Die letzten Kilometer waren schwer, immer voll am Limit und ich
hatte die ganze Zeit Angst, dass sie wieder von hinten kommen. Letzlich habe ich aber sogar
noch eine knappe Minute heraus gefahren und ich freue mich richtig über den vierten Platz!”
zog Stiebjahn ein positives Fazit zu seinem starken Rennen.

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