Archiv für den Tag: 18. Juli 2016

Sabine Spitz: Souverän zum DM Titel

Sabine Spitz gewinnt 15 Jahre nach dem ersten Sieg ihren 13. DM Titel im Cross Country
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Sabine Spitz freut sich über DM Gold und Meistertrikot.

Bei den Deutschen Mountainbike Meisterschaften in Lohr am Main holte sich Sabine Spitz in souveräner Manier ihren 13. Deutschen Meistertitel im olympischen Cross-Country. Nach zwei Jahren Abstinenz darf sie sich damit 15 Jahre nach ihrem ersten DM Sieg, erneut das Trikot mit den schwarz, rot, golden Brustreifen überziehen. “Ich freue mich riesig, dass ich den DM Titel bzw. das Trikot nochmals gewinnen konnte. Das war mir immer eine besondere Ehre für mich, dieses zu tragen” zeigte sich Sabine Spitz sehr bewegt nach dem Rennen.
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Sabine Spitz auf dem weg zum Titel

Das Rennen der Deutschen Meisterschaften – für das sie kurzfristig aus dem Olympia-Höhentraingslager angereist war – hatte Sabine Spitz von der Startrunde über insgesamt sechs Runden, von Anfang bis zum Ende an der Spitze eines Quartetts kontrolliert. Die Abstände waren bis zur Rennhälfte nicht groß – und vor allem in den Abfahrten – schmolz der Vorsprung immer wieder etwas, aber man hatte stets das Gefühl dass die Olympiasiegerin von Peking zu jeder Zeit das Tempo so dosieren konnte, dass die Verfolgerinnen nie wirklich aufschließen konnten. Erst danach vergrößerten sich die Abstände und lediglich Titelverteidigerin Helen Grobert hielt noch einigermaßen den Anschluss an Sabine Spitz, ohne ihr jemals gefährlich nahe zu kommen. “Ich habe mich sehr gut gefühlt und konnte das Tempo jederzeit variieren. In den Anstiegen habe ich immer den Vorsprung etwas ausgebaut, um die kniffligen Abfahrten dosiert bestreiten zu können” erklärte Sabine Spitz ihre Taktik. Diese ging hervorragend auf. Nach 1:26:41 Std fuhr sie als glückliche Siegerin über die Zielline. Rang zwei ging an die 20 Jahre jüngere Helen Grobert, die wie Sabine Spitz am Hochrhein zu Hause ist.

Die nächsten Wochen gehören der konzentrierten Olympiavorbereitung. Vor dem Rennen bei den Olympischen Spielen (20.8.) ist lediglich noch der Weltcup in Kanada am 7. August geplant.

Der Text und die Fotos können für Pressezwecke honorarfrei verwendet werden

Weitere Informationen rund um Sabine Spitz:

http://www.sabine-spitz.com

Team Auto Eder Bayern: Christoph Setescak siegt in Wettstetten

Mit einem Sieg in der Heimat und einer Top-Ten-Platzierung in stärkster Konkurrenz in Oberösterreich punktete das Team Auto Eder Bayern am Wochenende erneut. Beim Straßenrennen in Wettstetten feierte Christoph Setescak seinen ersten Saisonsieg. Obwohl nur als Trio am Start dominierte das Team Auto Eder Bayern die 80 Kilometer des abwechslungsreichen Rennens vor den Toren von Ingolstadt. Bereits nach der Hälfte der Distanz konnte sich zunächst Anton Hauser absetzen. Als der 17-Jährige aus Murnau von der Verfolgergruppe gestellt wurde, riss Setescak ein Loch zum Rest der Gruppe und konnte sich leicht lösen. «Als ich einen kleinen Anstieg rauf gefahren bin, habe ich gesehen, dass da eine Lücke war. Da bin ich dann nur noch Vollgas gefahren», beschreibt Setescak. Während sein Teamkollege die Verfolger kontrollierte, feierte der 17-Jährige aus Pentling mit gut 17 Sekunden Vorsprung seinen Sieg als Solist. Anton Hauser und Aaron Sommer kamen auf den Plätzen neun und zehn ins Ziel.

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Marianne Vos gewinnt 3.Etappe der 29. Thüringen-Rundfahrt der Frauen in Altenburg

Nach Radsportfestival-Atmosphäre an der Steilen Wand von Meerane, wo Coryn Rivera (USA, United Healthcare) als Bergwertungssiegerin den Sonderpreis des Vereins Steile Wand eroberte, leisteten v.a. Wiggle High 5 für Emma Johansson (SWE), Canyon-SRAM für Emma Johansson (Kempten) und Barbara Guarischi (ITA) die Nachführarbeit. Erst ca. 20 km vor dem Ziel konnte sich deshalb die erste erfolgreiche Gruppe absetzen, wurde indes ca. 6 km vor dem Ziel wieder gestellt. Bei einer erneut über dem schnellsten Schnitt liegenden Etappe kam es aber nur fast zum Massensprint, da Vos, wie in Gotha, auf Pflaster bergauf auf den letzten 50 m noch einmal antrat und einige Sekunden zwischen sich und das Feld legen konnte.

Zum Radsport-„Monument“ Steile Wand bei km 22 kam ein noch geschlossenes Feld, das aber in dem Pflasteranstieg, der es in sich hat und den Tausende säumten, rasch auseinanderflog. Rivera überquerte die Wertungslinie gar mit etwas Vorsprung auf Eugenia Bujak (POL, BTC-Ljubljana). Nach der Wertung rollte das Feld wieder zusammen. Einige im Anstieg Abgehängte schafften aber den Anschluss nicht mehr. Anschließend war das Rennen geprägt von der Nachführarbeit aller Teams mit Ambitionen auf die Gesamtwertung, was alle Ausreißversuche, von denen es nicht wenige gab, im Keim erstickte.

Auch auf dem Markt in Altenburg, das nach zwei Jahren als Etappenort zurückgekehrt ist, herrschte Feststimmung, als die Fahrerinnen den Zielstrich bereits dreimal als Zwischensprintwertung überfuhren, bevor er das Rennende markierte. Zwei Sprints entschied die Trägerin des Blauen WNT-Sprintführendentrikots, Lotta Lepistö (FIN, Cervélo-Bigla), für sich und hat damit einen Vorsprung von zwei Punkten auf Vos, die ihre wieder Punkte am Etappenziel sammelte.

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Team CENTURION VAUDE | BIKE Transalp News!

Die anderen beiden CENTURION VAUDE Rennfahrer Daniel Geismayr und Hermann Pernsteiner fuhren indes ein couragiertes Rennen und konnten als strahlende Zweite die Ziellinie in Nauders überqueren.

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Mit einem großen Überraschungserfolg ist das Team CENTURION VAUDE 2 mit Daniel Geismayr und Hermann Pernsteiner in die BIKE Transalp Challenge gestartet. Mit nur gut einer Minute Rückstand mussten die beiden sich dem Sieger-Duo vom Egon-Topeak Racing Team geschlagen geben. Bei dem Favoriten-Duo mit den Triple-Transalp-Champions Markus Kaufmann und Jochen Käß lief es dahin nicht so rund und sie kamen mit sieben Minuten Rückstand auf Rang vier ins Ziel.

90 Kilometer und fast 3.000 Höhenmeter standen heute zum Auftakt der siebentägigen BIKE Transalp Challenge auf dem Rennmenü. Gestartet wurde erwartungsgemäß mit sehr hohem Tempo, sodass schon am ersten schweren Anstieg auf die Pillerhöhe die Favoritenteams unter sich waren. Beide CENTURION VAUDE Teams folgten dem angeschlagenen flotten Renntempo ohne Probleme und auch zum Pfundser Tschey hinauf hielten Markus Kaufmann, Jochen Käß, Daniel Geismayr und Hermann Pernsteiner sich hervorragend in der zunehmend dezimierten Spitzengruppe.

Auf dem Weg zum finalen Berg der ersten Etappe musste das Favoriten-Duo Kaufmann/Käß jedoch ein wenig reißen lassen: „Ich habe einen schwarzen Tag gehabt. Ich hatte ziemliche Probleme mit der Atmung, nachdem ich mir letzte Woche bei der Deutschen Meisterschaft bei einem Sturz die Rippe geprellt hatte”, so Markus Kaufmann. Als dann vier Kilometer vor dem Ziel auch nich der Plattenteufel am Rad von Jochen Käß zuschlug, verloren die beiden viele wertvolle Minuten auf die späteren Siegerteams.

Die anderen beiden CENTURION VAUDE Rennfahrer Daniel Geismayr und Hermann Pernsteiner fuhren indes ein couragiertes Rennen und konnten als strahlende Zweite die Ziellinie in Nauders überqueren.

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Fotos © Mika Matavz & Sportograf.com

Deutsche Cross-Country-Meisterschaften 2016 in Wombach

Bei den Deutschen Cross-Country-Meisterschaften in Wombach hat sich Sabine Spitz ihren 13. Deutschen Titel in der olympischen Disziplin geholt. Die 44-Jährige siegte im Ortsteil von Lohr nach 25,1 Kilometern in 1:26:41 Stunden mit elf Sekunden Vorsprung auf Titelverteidigerin Helen Grobert und 56 Sekunden vor Elisabeth Brandau. In der U23 siegte Sofia Wiedenroth zum zweiten Mal.

Die vier Damen, die man als mögliche Titelkandidatinnen gehandelt hatte, setzten sich bereits in der ersten Runde ab. Sabine Spitz (Murg-Niederhof) machte von Beginn an am Berg Druck, um die Abfahrten, wie sie erklärte „ohne Risiko“ bestreiten zu können.So sah man die dreifache Olympia-Medaillengewinnern praktisch immer an der Spitze des Quartetts. Ab Runde drei von sechs begannen sich Abstände zwischen den vier Fahrerinnen zu entwickeln. Grobert hatte auf eine Tempo-Verschärfung von Spitz nicht gleich reagieren können und als sie sich an die zweite Position geschoben hatte, blieben da zehn Sekunden auf Spitz. Die Differenz pendelte zwar zwischen fünf und 15 Sekunden, doch ans Hinterrad der 44-Jährigen kam die Freiburgerin nicht mehr. „Im ersten Anstieg hat Sabine immer einen Vorsprung heraus geholt. Ich wollte mein Jersey schon verteidigen, aber Sabine hat verdient gewonnen. Keine hat einen Fehler gemacht, sonst hätte sich noch was verändern können“, erklärte Helen Grobert. Sabine Spitz sprach davon, dass ihre Vorbereitung, aus dem Höhentrainingslager kommend, „wunderbar funktioniert“ habe. „Ich bin schon kontrolliert gefahren, aber ich konnte auch das Tempo gut variieren. Aber wie die letzten Wochen gezeigt haben, kann ja immer was passieren.“ Für Spitz war es der 18. Meister-Titel insgesamt und der 13. in der Cross-Country-Disziplin. Ob es auch der Letzte war? „Ich denke schon. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass ich noch Cross-Country-Rennen mitfahre, aber um konkurrenzfähig zu sein, muss man den Sport schon ernsthaft betreiben“, erklärte Spitz. Bronze ging an Elisabeth Brandau aus Schönaich. Sie blieb lange innerhalb von 20 Sekunden Differenz auf Spitz, doch in den Abfahrten verlor Brandau jeweils wertvolle Sekunden. So wurde es für die Deutsche Cross-Meisterin Bronze.
„Ich denke, das war ein gutes Rennen. Ich hatte in den technischen Passagen ein wenig Angst vor Defekt, weil ich auch im Training einen hatte. So habe ich dort nichts riskiert. Über mein Niveau kann ich nicht klagen, ich bin aber erst mal froh, dass die wichtigen Rennen vorbei sind. Mein Nervenkostüm ist schon ziemlich belastet“, meinte Brandau.

Adelheid Morath war nach Krankheit und Verletzung am Arm und Rippen „noch nicht bei hundert Prozent“, wie sie sagte. So verlor sie ab der vierten Runde mehr und mehr den Anschluss. „Es war ein Lotteriespiel hier zu starten, aber die Beine waren gut. Ich konnte am Berg mit Sabine mitgehen. Nur in den Downhills konnte ich durch die Rippenverletzung nicht richtig locker lassen“, meinte die Freiburgerin etwas enttäuscht darüber, dass sie die Medaillenränge um 1:05 Minuten verpasst hatte.

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Team TEXPA-SIMPLON: Erfolgreicher Auftakt zur Bike Transalp 2016

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Nachdem in den letzten Wochen bereits Christoph Soukup wegen seines Schlüsselbeinbruchs die Teilnahme an der Bike Transalp absagen musste, war das Team gezwungen ihr eigentliches Top-Team umzustellen. Als dann auch noch Uwe Hartder mit einer Knieverletzung und Oliver Vonhausen wegen Grippe kurzfristig ausfielen, wurden die sinnvollen Optionen langsam immer weniger. Letztlich entschied man sich dafür mit nur drei statt vier Teams zu starten und folgende Paarungen ins Rennen zu schicken:

Matthias Leisling und Wolfgang Mayer, André Schütz und Jakob Britz, sowie Annette Griner und Simon Gessler in der Mixed Kategorie.
Leisling und Mayer konnten sich auf der ersten Etappe lange in der Spitzengruppe halten, verloren aber an einer Engstelle den Anschluss und waren anschließend zusammen mit Bulls 2 und Wilier Force 1 in der Verfolgung. Am letzten Anstieg konnten zuerst die Italiener das Tempo nicht mehr halten und fielen zurück. Somit kam es kurz vorm Ziel zur Entscheidung um Rang 6. Leisling zog das Tempo an und Mayer ging sofort mit. Dem hatten ihre Konkurrenten nichts entgegenzusetzen und somit reichte es zum Auftakt gleich zu einem sehr guten sechsten Platz im extrem gut besetzten Feld.
Schütz und Britz kamen ebenfalls gut ins Rennen und lagen am ersten Anstieg um Platz 17. Am letzten Anstieg bekamen sie aber etwas Probleme und verloren nochmal einiges an Zeit, so dass sie noch auf Rang 26 zurückfielen.
In der Mixed Wertung konnten Annette Griner und Simon Gessler lange am Team der Vorjahressieger von Herzlichst Zypern dran bleiben und lagen immer auf Platz drei. Nach vorne konnten sie dann jedoch nicht mehr angreifen und sicherten sich den dritten Platz mit genügend Vorsprung auf Rang vier.

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Dimanche 17 juillet – Étape 15 – 160km: Bourg-en-Bresse / Culoz

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Cette étape s’est déroulée à 100% dans l’Ain avec six difficultés répertoriées au classement de la montagne. Ce fut une étape très belle et très difficile marquée par une forte chaleur et une course rapide avec une lutte acharnée pour la victoire d’étape entre des garçons encore frais dans ce Tour de France.

Le vainqueur de l’étape du jour :
Jarlinson Pantano est le vainqueur de cette étape. Il l’emporte devant Rafal Majka qui a un petit peu peiné dans le final après avoir fait énormément d’efforts pour aller chercher le maillot blanc à pois rouges de meilleur grimpeur. Il est passé en tête très régulièrement aux sommets des différentes difficultés.

Le maillot jaune :
Christopher Froome a passé une journée tranquille. Son équipe n’a jamais faiblit. Elle a contrôlé la course de bout en bout et le rythme imprimé par ses coéquipiers a certainement fini de résigner les plus ambitieux dans ce Tour de France. Personne n’a été en mesure d’attaquer tellement ça roulait vite.

Les autres maillots :

Maillot vert du meilleur sprinteur :
Peter Sagan semble fatigué mais aujourd’hui ce n’était pas grave, il finit dans le gruppetto.

Maillot blanc du meilleur jeune :
Toujours sur les épaules d’Adam Yates qui s’accroche et qui tient le coup.

Le meilleur combatif :
C’est Rafal Majka qui s’est échappé à nouveau. Il était déjà échappé dans les Pyrénées, ce n’est pas nouveau.

Et demain.
Demain le Tour passe les frontières, nous allons en Suisse, à Berne. Fabian Cancellara peut-être pour une ultime révérence au Tour de France… On imagine que le champion suisse sera motivé en arrivant sur ses terres.

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Deutsche Meisterschaften in Wombach / U23 Herren: Silber und Bronze für Egger und Brandl

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by_Kuestenbrueck_GER_Wombach_XCO_MU_Brandl
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by_Kuestenbrueck_GER_Wombach_XCO_MU_ceremony_Egger

Das Lexware Mountainbike Team addierte am Sonntag bei den Deutschen
Meisterschaften in Wombach zwei weitere Medaillen in seine Bilanz. Georg
Egger und Max Brandl sorgten im U23-Rennen für Silber und Bronze, doch
nicht alle Biker der Equipe aus dem Hochschwarzwald hatten zu jubeln.
Das mit der Titelverteidigung hat für Georg Egger nicht hingehauen. Doch
dem U23-WM-Vierten war schon vorher klar, dass die DM trotz der starken
internationalen Ergebnisse kein Selbstläufer werden würde.

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Team BULLS startet solide in die Transalp

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TAC St#1 Flower_Ceremony

Platt/Huber in Nauders auf Rang 3, Stiebjahn/Frey Achte – Frey führt U23-Wertung an
Das Team BULLS ist mit seinen beiden Duos Karl Platt/Urs Huber und Simon
Stiebjahn/Martin Frey solide in die Transalp gestartet. Auf der ersten Etappe von Imst nach
Nauders über 88,5 Kilometer und 2.960 Höhenmeter waren Platt/Huber jederzeit auf der
Höhe des Geschehens und kamen mit geringem Rückstand auf die Etappensieger
Lakata/Hynek als Dritte ins Ziel.

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TAC Finish St#1 Platt Huber

“Das war ein ziemliches hin und her vorne in der Spitzengruppe, die Situation hat sich
ständing geändert. Immer wieder gab es Lücken, dann ist jemand zurück gefallen, dann war
die Gruppe wieder kompakt zusammen. Im Schlussanstieg über die Norbertshöhe habe ich
Krämpfe bekommen, ansonsten waren die Beine gut heute. Und Urs war richtig stark!”
resümierte der siebenfache Transalp-Sieger Karl Platt.

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