Archiv für den Tag: 14. August 2016

Bikepark Semmering – Jubiläumsrennen: Das 10. 24 h Downhill „race the night“ fand am 13./14. August 2016 statt

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Start 24h Rennen 2016 Semmering

Ein Duell mit Geist und Seele sowie Technik und Berg forderte 330 Starter aus 16 Nationen

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Andreas Viehböck – Sieger Herren-Einzelwertung

„Race the night“ hieß es bereits zum 10. Mal im Bikepark Semmering, beim weltweit einzigartigen
24 Stunden Mountainbike Downhill Rennen, welches vom 13./14. August 2016 stattfand.
Rund 330 Starter aus 16 Nationen kämpften um den Sieg und stellten sich einer unglaublichen Herausforderung.

Die Sieger der Königsdisziplin „Einzelwertung“
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Siegerehrung Herren_Einzelwertung

Die sensationellen Kämpfe der Favoriten vom Vorjahr fanden 2016 eine Wiederholung:
Erfolgreiche Titelverteidigung: Der Oberösterreicher Andreas Viehböck holt sich mit 152 Runden zum 4. Mal den Sieg in der Einzelwertung.

Platz 2 geht an Michael Feichtinger vom Team Radsport Schmuck aus der Steiermark mit 150 Runden.

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Strasser krönt sich zum König des Race Around Austria

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Christoph Strasser hat nach 2015 und 2014 zum dritten Mal in Folge das Race Around Austria, eines der schwersten Extremradrennen der Welt, gewonnen. Nach 2.200 Kilometern beendete der Steirer das Rennen in 3 Tagen, 12 Stunden und 41 Minuten. Platz zwei nach einem wahren Krimi holte sich Patric Grüner (3 Tage 19 Stunden 38 Minuten). Der Tiroler, der 2014 und 2015 auch Platz zwei belegte, verwies den Deutschen Markus Hager um hauchdünne zwölf Minuten auf den dritten Platz.

Der letzte Tag beim Race Around Austria wurde zur Triumphfahrt von Christoph Strasser. Auch wenn der Steirer an diesem letzten Tag durch die Hitze und den enormen Verkehr hart an die Grenzen gehen musste. Aber Christoph und das ganze Betreuerteam zeigten sich von den zahlreichen Zuschauer begeistert und motiviert. „Wir hatten heuer beim RAA echt viele Zuschauer an der Strecke. Viele kamen mit Fahnen und Taferln, und einige haben auch uns Betreuer verköstigt. Das war schon unglaublich! Und dann im Finale der Zieleinlauf in St. Georgen, wo mehr als 5.000 Menschen die Teilnehmer bejubelten – Gänsehautfeeling pur“, beschrieb Teamchef Michael Kogler.

Nur 1:10h Schlaf in vier Tagen
In den letzten vier Tagen hat Christoph Strasser nur 1:10 Stunden geschlafen, aufgeteilt in zwei 15minütige- und zwei 20minütige Powernaps. „Die Müdigkeit war am letzten Tag natürlich das große Problem, aber das komplette Team hat ihn rund um die Uhr motiviert und ins Ziel gebracht. Das war Teamwork par excellence. Neben kleineren Wehwehchen kam Christoph sehr gut durch das Rennen und auch die operierte Schulter bereitete keinerlei Probleme“, sagt der betreuende Arzt Dr. Arnold Schulz.

Strasser: „Hier zu gewinnen ist einfach geil!“
Nach einem schweren Trainingssturz mit anschließender Schulteroperation im Herbst feiert Strasser somit ein erfolgreiches Comeback. Schon vor dem Start zeigte sich der Kraubather optimistisch: „Die Verletzungen sind wieder vollständig ausgeheilt und ich bin zu 100 Prozent fit.“ Das zeigte sich auch im Verlauf des Rennens, bei dem Strasser seinen Vorsprung nach und nach ausbaute. „Hier zu fahren und zu gewinnen ist einfach richtig geil“, zeigte sich Strasser von der Unterstützung auf der Strecke begeistert. Die widrigen Wetterbedingungen gingen auch am dreifachen Race Across America-Sieger nicht spurlos vorbei. „Ich habe mich anfangs sehr stark gefühlt und viel Druck aufs Pedal gebracht. Durch die Kälte habe ich am zweiten Tag allerdings Probleme mit dem linken Knie bekommen. Glücklicherweise haben wir das aber in den Griff bekommen“, beschreibt der 33-Jährige den Verlauf des Rennens, an dessen Ende er zum dritten Mal in Folge den Sieg einfuhr.

Perfekte Generalprobe für den 24h-Weltrekordversuch auf der Bahn
Im Ziel in St. Georgen im Attergau wurde Christoph von seiner Familie, Freunden und vielen Fans aus seiner Heimat um den Kraubather Bürgermeister frenetisch empfangen. Jetzt heißt es erholen, danach beginnt die Vorbereitung auf den 24h-Weltrekordversuch auf der Bahn am 15. und 16. Oktober auf der Radbahn im Schweizer Grenchen. Den 24h-Weltrekord auf der Straße hat er schon seit dem Vorjahr inne. Nicht zuletzt mit seinem heutigen Triumph hat Christoph Strasser einmal mehr unter Beweis gestellt, dass er mit dem Weltrekord und je drei Erfolgen beim Race Across America und Race Around Austria zu den weltbesten Ultraradfahrern der Welt zählt!

Honoarfreie Fotos vom Start/Copyright: Karelly | www.lupispuma.com

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- Am Podest mit seiner Crew

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- Christoph Strasser mit seinem Siegerteam

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- Heißer letzter Tag mit Selbstkühlung

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Erfolgreicher Auftakt & buntes Rahmenprogramm

Lebenshilfe Specialrace +++ Little John Bikes Kids-Velorace +++ Laufrad- und Bobbycar-Raceday +++ U-circuit race
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Zum zweiten Mal fand zum Auftakt des ŠKODA Velorace-Wochenendes 2016 am Nachmittag das Lebenshilfe Specialrace, ein Radrennen für Menschen mit und ohne Behinderung, statt. Über 60 Teilnehmer – weitestgehend aus Sachsen, Thüringen und Niedersachsen – hatten sich für diese besondere Veranstaltung angemeldet. Die weiteste Anreise verzeichnete die Radsportfamilie Bartels, die extra aus Hannover angereist war.

Erstmalig wurde ein inklusives 2-Kilometer-Teamzeitfahren ausgetragen, bei dem 12 Teams bestehend aus Radsportlern mit und ohne Behinderung gegeneinander antraten. Im Anschluss folgten die 8- sowie 16-Kilometer-Straßenrennen für behinderte Sportler entlang des Dresdner Terrassenufers. Bei der diesjährigen Königsdisziplin, dem 16-Kilometer-Straßenrennen, sicherte sich bei den Frauen Heike Naujoks (Diakoniestiftung Weimar-Bad Lobenstein) vor Philippa Bartels (Hannover) und Kathrin Reichenbach (Bodelschwingh-Hof Mechterstädt) den Sieg. Bei den Männern siegte Conrad Kluge (Lebenshilfe Dresden) vor Christian Zinserling und Andy Kost (Bodelschwingh-Hof Mechterstädt). Über 8 Kilometer waren die Lokalmatadoren Kathleen Bretschneider sowie Kay Krause (Lebenshilfe Dresden) erfolgreich.

„Unser Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern, die für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gesorgt haben. Ebenso danken möchten wir unseren zahlreichen Förderern. Nur durch die große Unterstützung konnte dieses besondere Radrennen wieder realisiert werden“, sagt Ingo Noderer, Sportkoordinator bei der Lebenshilfe Dresden e.V.

Weitere sportliche Akzente setzten im Rahmenprogramm die Kinder vom „Little John Bikes Kids-Velorace“ des Sachsentour Fette Reifen Rennens für Teilnehmer im Alter von 6 bis 14 Jahren. Dank der Unterstützung des Partners „Little John Bikes“ konnte das Rennen ebenfalls zum zweiten Mal unter neuem Namen umgesetzt werden. In der Altersklasse 1 triumphierte Carlo Brendel vor Robin Winkler und Nils Bergsträßer. In der Altersklasse 2 siegte Yannick Schaffrath vor Maxim Andre Dyck und Jannis Zimmermann.

Ebenso stand am Samstag der erste Laufrad- und Bobbycar-Raceday für Rennfahrer von 3 bis 5 Jahren auf dem Programm. Den Abschluss des Tages bildeten das Jugendrennen U-circuit race Dresden, welches in Kooperation mit der Abteilung Radsport des Dresdner SC 1898 e.V. über die Bühne ging.
Mit dem Wernesgrüner Opening wurden die aktiven und begleitenden Velorace-Teilnehmer bei Musik und Talk auf der Eventbühne auf das Wochenende eingestimmt – unter anderem mit einem vielfältigen Messe- und Aktionsprogramm rund um die Themen Radsport und Bewegung.
„Wir sind absolut zufrieden mit dem Auftakt des Wochenendes und der guten Resonanz am heutigen Tag. Teilnehmer und Zuschauer haben für eine tolle Stimmung gesorgt und wieder einmal gezeigt, wie groß die Radsportbegeisterung in Dresden ist“, sagt Silke Friedemann vom Team des organisierenden Vereins Internationale Sachsen-Tour des Radrennsports e.V.
Weitere Informationen: www.skoda-velorace.de

VAUDE Trans Schwarzwald: 4. Etappe von Donaueschingen nach Murg am 13. August 2016 | 115,0 km – 2.200 hm

Sascha Weber mit seinem zweiten Sieg / Elisabeth Brandau feiert ihren vierten Etappenerfolg
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Video:   https://vimeo.com/178731982

Kaiserwetter erwartete die verbliebenen 389 Starter der elften VAUDE Trans Schwarzwald, die sich pünktlich um 10 Uhr zur vierten Etappe in Donaueschingen auf den Weg ins Etappenziel an den Hochrhein nach Murg aufmachten. Blauer Himmel, Sonnenschein pur und Temperaturen um die 25 Grad bildeten die Grundlage für die längste Etappe der diesjährigen Ausgabe, die über 115 Kilometer und 2200 Höhenmeter führte.

Die vierte Etappe der VAUDE Trans Schwarzwald hielt vom Start weg einige Überraschungen im Eliterennen der Herren parat. Eine frühe Attacke sorgte für ein extrem schnelles Rennen, so dass sich eine vierköpfige Spitzengruppe mit Matthias Bettinger (Lexware Mountainbike Team), Christopher Platt (Kreidler Werksteam) und den beiden Texpa-Simplon Bikern Uwe Hardter und Simon Gessler bis zur ersten Kontrollstelle bei Rennkilometer 43,8 deutlich abgesetzt hatte. Mit 2:40 Minuten Vorsprung auf die nächsten Verfolger um den Gesamtführenden Hermann Pernsteiner (Team Centurion VAUDE) hatte das Führungsquartett eine deutliche Duftmarke hinterlassen. Aber die Favoriten um den Gesamtsieg mochten den Etappensieg nicht leichtfertig herschenken und zogen das Tempo im Mittelteil der Etappe spürbar an. Bereits an der zweiten Kontrollstelle nach Rennkilometer 68,5 war das Ranking neu gemischt und die vier Ausreißer eingeholt. Eine siebenköpfige Gruppe mit unter anderem Simon Stiebjahn (Team Bulls), Sascha Weber (BQ Cycling Team) und dem Gesamtführenden Hermann Pernsteiner lag nun in Front. Der Gesamtzweite Markus Kaufmann ist in dieser entscheidenden Rennphase auf einem Asphaltabschnitt gestürzt. Er blieb unverletzt, konnte das Rennen fortsetzen verlor jedoch bis zum Ende der Etappe wertvollen Minuten bei seiner Mission Titelverteidigung bei der VAUDE Trans Schwarzwald 2016.

Am vorletzten Anstieg etwa 20 Kilometer vor dem Ziel stellte Pernsteiner seine derzeitige Topform unter Beweis und Simon Stiebjahn, sein härtester Konkurrent um den Gesamtsieg konnte nicht mehr folgen. Aus dieser Attacke heraus bildete sich eine vierköpfige Gruppe mit Pernsteiner, dem starken Belgier Sebastien Carabin, Christoph Soukup sowie dem Vortagessieger Sascha Weber, die bis nach Murg nichts mehr anbrennen ließ. Den spannenden Zielsprint gewann erneut Weber, der sich den Sieg in einer Fahrzeit von 4:06:03 Stunden knapp vor Carabin, Soukup und Pernsteiner sicherte.

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