Archiv für den Tag: 29. August 2016

FOCUS 24h-Festival von Stuttgart – epowered by Bosch: 24 Stunden die Laune gemacht haben

Die zweite Auflage des FOCUS 24h-Festival von Stuttgart
epowered by Bosch ist Geschichte. Das Focus Rapiro Racing
Team fuhr die meisten Runden auf dem 7,5 Kilometer langen
Kurs auf der Messe Stuttgart am Flughafen. Trotz einer
wetterbedingten Unterbrechung freuten sich 550 Teilnehmer
und die Veranstalter über einen atmosphärisch tollen Event mit
einem (fast) reibungslosen Verlauf.
Dem Team Focus Rapiro Racing, das aus Bad Salzdetfurth kommt,
gelang ein Doppelsieg. Das Vierer-Team und das Achter-Team aus
dem niedersächsischen Rennstall duellierten sich bis zum Schluss.
Beide Formationen hatten am Ende 85 Runden absolviert, doch die
Vierer-Crew mit Max Feger, Marvin Augustyniak, Sven Pieper und
Hendrik Epping war nach 24:08:32 Stunden 1:23 Minuten vor den
Kollegen um die deutsche MTB-Legende Mike Kluge im Ziel.
Auf Rang drei wurde ein schwäbisches Team geführt. Die acht
Fahrer vom Aero Beta Radon EBE Racing Team absolvierten 84
Runden und damit eine Runde mehr als die Sauser-Connection
(8er).
In der Solo-Kategorie trug sich mit Michael Kochendörfer aus
Billigheim ein Fahrer als Sieger ein, der zu den arrivierten Sportlern
in der Extremsport-Branche gehört. Europameister war er schon
Kochendörfer spulte erstaunliche 70 Runden ab und damit vier
mehr als der Zweite Jörg Herrmann. Dabei war für Kochendörfer die
90-minütige Pause am Sonntagvormittag gar nicht so willkommen,
wie man vielleicht denken könnte. „Dabei kühlt man eher aus“,
meinte er.

Gewitter-Unterbrechung funktioniert
Doch Sicherheit ging an dieser Stelle vor. Die schweren Gewitter,
die über Stuttgart und die Messe am Flughafen Echterdingen
hinweg zogen, waren ein nicht zu kalkulierendes Risiko. Kurz vor 7
Uhr wurde das Rennen unterbrochen und die Teilnehmer konnten
in der Messehalle 5 Schutz suchen. Um 8 Uhr gab es eine
Fahrerbesprechung und um 8:30 ging es ganz geordnet weiter. Was
nach dem Stopp eines laufenden Wettbewerbs gar nicht so einfach
ist.
„Das hat nach unserem System alles super funktioniert“, meinte
Stephan Salscheider von der organisierenden Agentur SKYDER
SPORTPROMOTION.
Die Wettkampf-Strecke hatte gegenüber dem Vorjahr noch ein paar
kleine Features bekommen, die sie noch interessanter machten.
Michael Kochendörfer, der ursprünglich eher skeptisch war, fand am
Ende, dass es auf dem Kurs doch „Laune macht“, weil es eine „etwas
andere Art“ von MTB-Strecke sei.
Es stellte sich bei der Hitze auch als sehr vorteilhaft heraus, dass
man die Tiefgarage durchquerte. Die wirkte wie eine kleine
Kühlbox. Und auch über weiteren Schatten wie in den großen
Zelten von Schenker waren die Pedaleure froh.

eBike Hero: Hauchdünne Entscheidung
Die parallel verlaufende Suche nach dem eBike Hero endete mit
zwei nahezu zeitgleichen Zeiten. David Lenz aus Schelklingen von
Aero Beta Radon EBE-Racing fand neben seinen Einsätzen im
Achter-Team Zeit eine schnelle Runde auf dem speziellen eBike-
Kurs zu produzieren.
Der 20-Jährige von der Schwäbischen Alb fuhr am Samstag die
eBike-Runde in 1:55 Minuten nur minimal schneller als Patrick
Ottilinger. Am Sonntag legte Sebastian Brever in 1:50 Minuten eine
noch schnellere Zeit hin und nahm genauso wie David Lenz den
Preis entgegen: Ein Bike-Wochenende in Südtirol für zwei Personen,
inklusive Fahrtechnik-Training im Wert von 600 Euro.
„Wir sind rundherum zufrieden damit, wie das Event gelaufen ist,
trotz der Unterbrechung“, bilanzierte Stephan Salscheider. Auch die
Stürze, die es bei Radsport-Events immer gibt, verliefen harmlos.
Mehr Infos und Meldungen auf www.24hrace-stuttgart.de

HUBER FÄHRT VON SIEG ZU SIEG

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BL Ortenberg
Niklas Schehl gewinnt Bundesliga-Rennen in Ortenberg, Martin Frey siegt in Basel
Mit dem Sieg beim Nationalpark-Bike-Marathon im schweizerischen Scuol hat sich
BULLS-Profi Urs Huber binnen 22 Tagen seinen vierten Sieg in Folge bei den
Alpenklassikern gesichert. Der Schweizer Marathon-Meister lieferte sich über die
gesamte Distanz von 137 Kilometern rund um den Nationalpark im Engadin ein hartes
Duell mit dem zweifachen Weltmeister Alban Lakata, aus dem BULLS-Pilot Huber nach
einer Fahrzeit 5 Stunden, 26 Minuten und 10 Sekunden mit nur wenigen Sekunden
Vorsprung als Gewinner hervorging.

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Nationalpark Bike Marathon

Parallel dazu stürmte Junior Niklas Schehl beim Bundesliga-Rennen im hessichen
Ortenberg zum Sieg. Schehl fuhr eine fulminante Startrunde, aus der der 18-jährige
einen Vorsprung von 20 Sekunden mitbrachte und den er auf den folgenden vier
Runden souverän gegen die Konkurrenz verteidigen konnte. Im Rennen er U23 und Elite
kamen Simon Stiebjahn und Martin Frey auf die Plätze sieben und acht. Stiebjahn
sicherte sich hier wertvolle Punkte und übernahm damit vor dem Finale in Titisee-
Neustadt im September die Bundesliga-Gesamtführung.
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Martin Frey ging tags darauf noch beim Swiss Bike Cup in Basel an den Start und
erkämpfte sich dort in einer wahren Hitzeschlacht den Sieg im Rennen der U23.

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Team Vorarlberg wieder am Podium! Patrick Schelling (SUI) wird ausgezeichneter Zweiter beim UCI Rennen Croatia-Zagreb UCI 1.2!

Fotos Team Vorarlberg

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Meiler_Zsolt_rund um Köln_by Marcel Hilger

Patrick Schelling fixiert nächstes Podium für Team Vorarlberg mit Rang zwei beim Eintagesklassiker Croatia-Slovenia UCI 1.2 – Pech für Francesc Zurita im Finale!

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Zagreb_Schelling_second place

Und wieder ein Top Resultat des Team Vorarlberg. Patrick Schelling wird ausgezeichneter Zweiter bei der neunten Austragung des Rennens Croatia-Slovenia in Zagreb und holt somit weitere UCI Punkte. Nach einer großartigen Teamleistung war alles angerichtet für einen Massensprint und den längst fälligen Sieg von Francesc Zurita. Doch Schelling und der spätere Sieger Janik Steimle (GER) fanden sich in der Sprintvorbereitung kurz vor dem Ziel alleine in Front und machten den Sieg dann unter sich aus. Im Sprint musste sich der junge Schweizer nur knapp geschlagen geben!

Im Sprint um Rang drei hatte der junge Spanier Zurita schon mehrere Meter Vorsprung, als ihm kurz vor dem Ziel auf den Pflastersteinen die Kette runtergesprungen ist. Rang zwölf die unglückliche Ausbeute, aber mit dem Wissen dass es bald klappen wird!

Auch das Team rund um Nicolas Winter, Michael Kucher und Lukas Meiler haben einen super Job gemacht und die Ausreißer vor dem Ziel praktisch im Alleingang gestellt.

Kader Team Vorarlberg: Patrick Jäger, Francesc Zurita, Lukas Meiler, Patrick Schelling, Michael Kucher, Nicolas Winter, Manuel Porzner;

Resultat http://www.procyclingstats.com/race/CroatiaSlovenia_2016

Kader Team Vorarlberg: Patrick Jäger, Francesc Zurita, Lukas Meiler, Patrick Schelling, Michael Kucher, Nicolas Winter;

Next race: 3. + 4. September Radbundesliga Finale Schwaz

Ötztaler Radmarathon

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Welcher Radfahrer kennt ihn nicht… den Ötztaler Radmarathon? Weithin als einer der schwerster Radmarathons der Alpen bekannt, ist der Ötztaler die inoffizielle Weltmeisterschaft der Radmarathonfahrer. Weit über 20.000 wollen daran teilnehmen, per Los werden daraus 4500 Radsportler ermittelt, die sich den Traum vom Ötztaler erfüllen dürfen. Um die 238km und 5500 Höhenmeter über Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch zu meistern, ist viel Disziplin, Monate lange Vorbereitung und eiserner Wille erforderlich. Nicht zuletzt deshalb ist ein gefinishter Ötztaler der Ritterschlag für jeden Radsportler. Nur wer das Ziel erreicht, bekommt das begehrte Trikot und hat damit ein Monument der Radsportwelt bezwungen.

Natürlich ist auch für mich und viele meiner betreuten Sportler der Ötztaler das Ziel des Jahres und bildet den Höhepunkt einer erlebnisreichen Saison. Heuer hatten wir an die 20 Starter im Feld dabei – jeder mit seiner ganz persönlichen Zielsetzung. Von „unter 8 Stunden“ bis „den Jaufen im Zeitlimit zu schaffen“ war alles dabei und sorgt für eine ausgeglichen Stimmung unter den Teilnehmern und ihren Begleitpersonen. Bereits am Freitag startete unser Wochenende in Sölden, wo bereits die Startnummern abgeholt werden können und zahlreiche Firmen ihre Produkte und Leistungen auf der riesigen EXPO zur Schau stellen.

Auch an unserem Infostand wurden die Produkte unserer Partner präsentiert, unser Verpflegungsservice abgewickelt und alle Fahrer über den genauen Ablauf des Rennens und unser Programm informiert. Auch die neue Teambekleidung wurde ausgegeben, um am Saisonhighlight eine besonders gute Figur zu machen. Das gemeinsame Abendessen am Freitag Abend mit Fahrern, Betreuern, Begleitpersonen und vielen Freunden war sicherlich einer der Höhepunkte im Programm, ebenso das Fotoshooting und die gemeinsame Ausfahrt ins Venter Tal am Samstag.

Der Sonntag begann dann besonders früh für alle, denn um einen guten Startplatz zu bekommen, muss man sich schon ca. eine Stunde von dem Start in die Aufstellungen begeben. Alles klappte reibungslos und so setze sich das Feld pünktlich um 6:45 bei bereits angenehmer Temperatur und Kaiserwetter in Bewegung. Ötz war schnell erreicht und im Kühtai erfolgte bereits die große Selektion. Dort befinden sich die steilsten Rampen mit 18% – alles andere als eine leuchte Aufgabe so früh am Morgen. Empfangen von hunderten Fans und den ersten Sonnenstrahlen in den Speichen ging es weiter nach Innsbruck und hinauf auf den Brenner – dem leichtesten der vier Anstiege.

Nach der Durchfahrt in Sterzing beginnt die Kletterpartie dann erst richtig. Am Jaufenpass kann man noch relativ gleichmäßig und rasch an Höhe gewinnen, viel schwerer fällt das dann am Timmelsjoch, dessen Einstieg man mit bereits 170 Kilometern in den Beinen erreicht. 30km und 1800 Höhenmeter hat allein dieser Pass, zudem brennt die Sonne erbarmungslos in den majestätischen Anstieg. In der Mitte kann man sich kurz an der Labestation erholen, was folgt sind für viele die prägendsten Kilometer ihres Radsportlebens. Die berüchtigten Kehren bis zum Tunnelportal verlangen einem alles ab, egal in welcher sportlichen Verfassung man sich befindet. Hunderte schieben diesen Anstieg nur noch hinauf, sind von Krämpfen geplagt oder müssen den Traum vom Ötztaler im Besenwagen erleben, um es im nächsten Jahr erneut zu versuchen.

Wer es jedoch schafft, den Empfängt im Ziel in Sölden nicht nur eine Tausendschaft an Radsportfans und Angehörigen, die auf ihre Helden warten sondern auch ein unvergleichlicher Endorphinausstoß. Das Gefühl, das einen überflügelt, wenn man das Ortsschild erreicht, in die Jubelmenge hineinsticht und von den Moderatoren frenetisch empfangen wird ist für jeden Teilnehmer eines der schönsten Erlebnisse überhaupt! Empfangen von seinen Angehörigen sind alle Strapazen und Schmerzen dieses Tages sofort vergessen und spätestens nach der Dusche freut man sich schon auf seine nächste Teilnehme beim Ötztaler Radmarathon – Losglück vorausgesetzt natürlich.

Die stilvolle Siegerehrung sollte man auf keinen Fall verpassen, die letzten Fahrer werden direkt mit Rad auf die Bühne begleitet und gefeiert wie Sieger – danach erfolgt die Ehrung für die schnellsten des Tages. Umrahmt von sehenswerten Showeinlagen und einem der besten Nudelbuffets bei Radrennen ist der Abend genauso einzigartig wie der Radmarathon für sich. Noch lange werden die Erlebnisse in Erinnerung bleiben und das Finisher Trikot samt Urkunde mit Sicherheit einen Ehrenplatz bekommen.
Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Ötztaler. Das ganze Jahr arbeiten wir dafür, die bestmöglichen Rahmenbedingungen im Training und am Renntag zu ermöglichen, um unseren Startern den Traum vom Ötztaler als ganz besonderes Erlebnis zu ermöglichen. Nach einer kurzen Erholungspause geht es also schon wieder los mit dem Trainingsplan, denn wie heißt es so schön… „Nach dem Ötztaler ist vor dem Ötztaler!“
Euer Ötzicoach,
Stefan Kirchmair

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Ötztaler – „Mission Mama“

Der heurige Ötztaler war ein ganz besonderer für mich, denn dass ich die letzte Auflage im Rollstuhl mit ansehen musste, war schon ein harter Schlag für mich gewesen – noch dazu bei diesem Kaiserwetter nachdem ich all meine Siege bei Regen oder Kälte eingefahren hatte und den Ötztaler noch nie so richtig genießen konnte. Das wollte ich heuer unbedingt nachholen und nachdem ich meine sportlichen Ambitionen zugunsten des Coachings und all meiner anderen Tätigkeiten in diesem Bereich schon früh im heurigen Jahr zurückschraubt hatte. Viel zu lange hatte die Erholung von der schweren Verletzung gedauert, dazu der neue Job in Vorarlberg und der Abschluss des A-Trainer Lizenz hatten dafür den Ausschlag gegeben.

So kam eines zum anderen und ich schenkte meiner Mutter zu Ihrem 50. Geburtstag ein passendes Rennrad und einen Startplatz beim Ötztaler. Sie hatte mich auch schon 2005 begleitet als ich damals beim Ötztaler meine Liebe für den Radsport entdecken konnte. Jahrelang hat sie mich nun unterstützt und ich wollte ihr unbedingt eine kleine Anerkennung dafür geben. So begleitete ich den zugegeben mühsamen Prozess, ihr das Rad, die Klickpedale und alle weiteren radsportlichen Gegebenheiten vertraut zu machen. Trotz meiner seltenen Anwesenheit zuhause schafften wir einige gemeinsame Ausfahrten und bis zum Ötztaler standen fast 1500km auf ihrem Tacho (für ernsthafte Radfahrer das Pensum eines Monats)
Nachdem ich meine Mutter gut kenne und sie einen eisernen Willen und fast grenzenlose Ausdauer besitzt wusste ich, dass sich den Ötztaler trotzdem gut schaffen würde. Einzig des Fahren in der Gruppe, die Abfahrten und sicherlich die Ernährung zog ich als kleinere Fragezeichen in Betracht. Nachdem meine Mutter sich nie unter Druck setzen lässt, stellte ich mal das Ziel der 10 Stunden in den Raum, mit der ich nicht ganz falsch liegen sollte, wie sicher später herausstellen sollte.

Wie immer halfen mit meine Mutter und auch viele weitere Fahrer beim Aufbau und der Betreuung des Infostandes in der großen EXPO direkt bei der Startnummernausgabe. Sehr viele Leute kamen, um sich zu informieren und auch die Produkte unserer Partner zu bestaunen, die wir ausgestellt hatte. Wie immer eine sehr schöne Gelegenheit, mit vielen bekannten Gesichtern persönlich zu sprechen, die man bei anderen Radmarathons nur flüchtig vorbeihuschen sieht. Jedenfalls 2 gelungen Tage an unserem Stand, mit guter Unterhaltung auch untereinander und mit vielen Infos zum nächsten Jahr.
Unser gemeinsames Abendessen im Corso am Freitag wird auch schon zur Routine und erfreulicher war der Besuch einiger Radfreunde, die uns ebenfalls Gesellschaft leisteten. Ein gelungener Abend mit einem Breefing zum Rennen, unserer Verpflegungstaktik und vielen weiteren Tipps und Tricks. Selbiges dann auch bei unserer Radausfahrt am Samstag ins Venter Tal. Davor noch kurzes Fotoshooting im neuen Outfit und dann ging es gemütlich zum Einrollen mit vielen Freunden als Begleitung. Nach den letzten organisatorischen Erledigungen, Essen und dem Fahrerbreefing ging es dann für alle früh ins Bett, um fit für den großen Tag zu sein.

Am Sonntag trennten sich dann unsere Wege vorerst. Sie rollte mit den anderen in den hinteren Startblock, ich musste vorne starten. Da stand ich nun mit meinem KTM-Crosser – mit Stollenreifen zwischen den üblichen Favoriten und VIP´s, die es bis Ötz schon richtig krachen ließen. Nach einigen Interviews ging aber alles ganz schnell, der Start war so schnell wie noch nie – mit 60km/h hinter dem Rennleiter flatterte mein Rad wie ein Rennrad bei 120 – ich hatte echt „Schiss“! Zum Glück war auch das bald überstanden und ab dem Abzweig ins Kühtai konnte ich mich gemütlich zurück fallen lassen, mit den Leuten sprechen, die mich ansprachen und ihnen einen schönen Tag und alles Gute wünschen.
So ging es ganz gemütilch ins Kühtai rauf, meinen Sportlern gab ich noch letzte Tipps bevor ich an unserer Labestation dann endgültig auf meine Mutter wartete. In der Abfahrt musst ich auch warten, aber sie schlug sich wacker bei dem grellen Gegenlicht. Bis Innsbruck machte ich das Tempo, wir waren eine rieseige Gruppe mit sicher 300 Leuten am Brenner. Diese zerbrach aber immer mehr und wir fielen immer wieder hinten raus. Aber kein Problem, so hatte ich was zu tun und dank den kaum abgeblasenen Stollenreifen fand ich leichter das richtige Tempo. Das hatte ich ja heuer schon bei allen anderen Rennen auch so gemacht und klappte perfekt.

Am Brenner dann perfekte Arbeitsteilung – Mutter mit eine Pit-Stop bei unserem Lieblingscafe – ich wieder zur Labe und ausgestopft wie eine Weihnachtsgans weiter Richtung Sterzing. Mama gleich gefunden, wieder Tempo gemacht und rein ging es in den Jaufen. Meine Verpflegung wollte sie aber nicht, fast zwingen musste ich sie zum Essen. Schnell war ein guter Rhythmus gefunden, was ja das feine am Jaufenpass ist und ich machte ein paar Fotos, schwatzte mit den vorbeifahrenden Leuten und hatte meinen Spaß. An unserer eigenen Verpflegungsstelle bestens versorg ging es weiter über den Pass in die Abfahrt – wir waren genau im Zeitplan.

Unten in St. Leonhard stand die Hitze und das war bis Moos und darüber hinaus auch der Scharfrichter für meine Mutter, die hier richtig zu kämpfen hatte. Erst der Brunnen vor Schönau, an dem mich meine Mutter die Jahre zuvor immer verpflegt hatte, brachte Abkühlung während ich für Nachschub an unserer Labestation sorgte. Das zog sich etwas, noch mit Leuten in Schönau geschwatzt und ich hatte zu kämpfen, die Mama wieder einzuholen, die in der kühlen Gewitterluft nochmal so richtig in Fahrt kam. Gemeinsam dann durch den Tunnel und das geniale Gefühl am Timmelsjoch genossen mit dem Wissen, es nun geschafft zu haben. Auch der Gegenanstieg kein Problem mehr, dann die letzten Meter nach Sölden.
Knapp über 10 Stunden erreichten wir das Ziel – 10:03 um genau zu sein. Hand in Hand über die Brücke, fiel sie mir dann im Ziel um den Hals. Beim Interview legte sie endlich mal ihre Scheu vor Kameras und Reportern aber dann ging es schnell an die Labe, denn erst jetzt war endlich Hunger spürbar bei ihr. Während sie Duschen ging, wartete ich auf meine vielen Sportler, die noch hinter uns in Ziel kamen. Die schnelleren waren zum Teil schon weg, aber spätestens bei der Swaren wir wieder alle vereint und ließen diesen Perfekten Tag noch gemeinsam ausklingen.

Jetzt geht es dann richtig los mit der Planung fürs neue Jahr, denn bekanntlich ist nach dem Ötzi ja vor dem Ötzi! Alle Infos dazu findet ihr auf unserer Homepage und auf Facebook.
Bis bald, euer Stefan
(oder „Ötzi-Coach“ wie mich meine Leute jetzt schon nennen :D

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Pascal Husterer gewinnt in Donaueschingen

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Marcel Fischer Zweiter
Am Sonntag waren die RACING STUDENTS beim Kriterium in Donaueschingen. Den technisch anspruchsvollen Kurs über das Kasernengelände galt es bei sehr heißen Temperaturen 60-mal zu befahren.
Die Wertungssprints wurden auf Pascal Husterer gefahren, der schnell einen Punktevorsprung aufbauen konnte, sodass er, obwohl sich eine fünf Mann starke Gruppe um Marcel Fischer gegen Ende des Rennens absetzte, am Ende seinen ersten Saisonsieg feiern konnte. Fischer konnte im Finale noch ausreichend Punkte sammeln, um auf den zweiten Rang zu klettern. Jakob Heni und Florian Tenbruck wurden Fünfter und Sechster.

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Bilder: Team

Team TEXPA-SIMPLON : Soukup siegt souverän in Vorau

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Nach einigen langen Marathons in den letzten Wochen baute Christoph Soukup am Wochenende mal wieder ein kurzes Cross-Country Rennen ein. Die Umstellung gelang ihm dabei sehr gut, denn schon nach dem Start konnte er sich mit Matthias Grick vom Rest absetzen. Über die fünf Runden arbeiteten die beiden gut zusammen und auf der physisch und technisch anspruchsvollen Strecke bauten sie so ihren Vorsprung bis zu letzen Runde aus. Dann setzte Soukup die entscheidende Attacke und brachte seinen nächsten Sieg nach Hause.
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Hartder auf Platz 10 bei Nationalpark Bike Marathon

Mit 140km im hochalpinen Gelände hat der Nationalpark Bike Marathon rund um Scoul wohl zurecht Legendenstatus. Für Uwe Hardter bedeutet diese Distanz vor allem eines: die Renneinteilung war extrem wichtig. So ging er den ersten Anstieg sehr dosiert an. Dass er trotzdem in der 20-köpfigen Spitzengruppe blieb, stimmte ihn natürlich zuversichtlich. Nach der ersten Abfahrt zerfiel diese Gruppe in mehrere kleine und Hardter schlug weiterhin sein eigenes Tempo an. So fuhr er stetig weiter nach vorne und lag am letzen Anstieg mit zwei Schweizern auf Platz 9 bis 11. Einen seiner Begleiter konnte er dann abschütteln und fuhr auch die letzte Abfahrt kontrolliert. Im Ziel stand ein guter 10. Rang zu Buche. ” Bei der Besetzung war mein realistisches Ziel Platz 15 bis 20, daher bin ich voll zufrieden. “, so Hardter nach dem Rennen.
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36. Auflage des Ötztaler Radmarathons mit 4.176 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

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Bild © Ernst Lorenzi

4176 Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind gestartet

36. Ötztaler Radmarathon: Deutscher Doppelsieg bei den Herren
Laila Orenos wiederholt Damensieg

Durch das gute Wetter und ideale Rahmenbedingungen bot der Ötztaler Radmarathon heuer eines der schnellsten und spannendsten Rennen, die man in der Geschichte dieses Traditionsmarathons gesehen hat.

Bester der Herren ist heute der deutsche Bernd Hornetz, der sich mit 48 Jahren den Traum vom Ötztaler Sieg mit einer Zeit von 6:57.04 verwirklichte.

Bei den Damen verteidigt die Schweizerin Laila Orenos ihren Vorjahressieg und stellt erneut eine Bestzeit für die Damen auf. Sie kommt in 7:42.29 in Ziel.

(Sölden/Ötztal). „Die Rentnerband hat zugeschlagen“, fasst es der zweitplatzierte Herr Jörg Ludewig im Ziel des Ötztaler Radmarathons zusammen. Denn dass Leistung nicht unbedingt etwas mit dem Alter zu tun hat, das bewiesen heute die beiden Erstplatzierten beim 36. Ötztaler Radmarathon. Der deutsche Bernd Hornetz gewann nach vielen Anläufen in den vergangenen Jahren mit 48 Jahren und einer Sensationszeit den Ötztaler. Platz 2 ging ebenfalls an Deutschland. Der Ex-Profi Jörg Ludewig holt sich mit 40 Jahren seine bisher beste Platzierung beim wichtigsten Radmarathon der Alpen. Das Herrenrennen war heute lange ein Kampf mehrerer Favoriten. Wie fast jedes Jahr hat dann aber der Jaufenpass das gesamte Spitzenfeld sortiert und die wahren Favoriten hervorgebracht. Bernd Hornetz, Jörg Ludewig und Philipp Schäddel (alle aus Deutschland) bildeten bis zum Jaufenpass gemeinsam mit dem Südtiroler Werner Weiss eine Vier-Mann-Spitze. Aber am Jaufenpass und Timmelsjoch blieben dann nur noch Hornetz und Ludewig übrig. „Ich bin erst sehr spät in die Marathonszene eingestiegen“, erzählt Bernd Hornetz. „Den Ötztaler zu gewinnen, das ist wie die Weltmeisterschaft der Marathonszene – und heuer habe ich es endlich geschafft.“ Hornetz wird schon seit vielen Jahren als einer der Favoriten gehandelt, konnte aber bisher sein hohes Anfangstempo nicht durchhalten. Heuer ist es ihm gelungen und das in einer Sensationszeit von 6:57.04.

Dem Sieger zollt auch der Zweitplatzierte Jörg Ludewig sehr viel Respekt. „Ich habe vier Stunden lang sein Hinterrad gesehen. Er hat verdient gewonnen und ich bin sehr glücklich, wieder beim Ötztaler auf dem Podest zu stehen“, erklärt Ludewig.

Platz 3 geht 2016 beim Ötztaler Radmarathon an Italien. Stefano Cecchini holt sich den dritten Podestplatz mit einer eindrucksvollen Aufholjagd am Jaufenpass und Timmelsjoch.

Wie im vergangenen Jahr wird auch heuer wieder der beste Österreicher, der Tiroler Daniel Rubisoier. Mit Platz 6 kommt Rubisoier als erster der starken Tiroler Fahrer ins Ziel. Denn auf Rang 7 findet man bereits den MTB-Eliminator-Weltmeister Daniel Federspiel, auf Rang 8 den jungen Tiroler Lucas Schwarz. „Ich habe auf eine Zeit von 7:20 gehofft“, meint Daniel Federspiel im Ziel glücklich. „Jetzt wurde es 7:08 und ich richtig glücklich über diese Zeit und die Platzierung.“

Neuer Streckenrekord der Damen

Besonders heiß umkämpft war heuer der Titel der besten Dame beim Ötztaler Radmarathon. Hier fiel die Entscheidung zugunsten der Schweizerin Laila Orenos erst am Timmelsjoch. Bis dahin war das Damenrennen vollkommen offen und ein spannender Dreikampf zwischen Österreich, Italien und der Schweiz. Laila Orenos (SUI), Simona Parente (ITA) und die Tirolerin Daniela Pintarelli (Ö) haben dieses Jahr erbittert um den Sieg bei den Damen gekämpft und waren extrem schnell unterwegs. Erst am Timmelsjoch viel diese Dreiergruppe auseinander und Orenos konnte ihren Vorjahressieg wiederholen und mit 7:42.29 einen neuen Streckenrekord für die Frauen aufstellen. Platz 2 ging an die Italienerin Simona Parente, die am Timmelsjoch rund fünfeinhalb Minuten verlor. Platz 3 holte sich die Österreicherin Daniela Pintarelli mit einem Rückstand von 9.46 Minuten.

Alle Informationen zu den Zwischenzeiten und Ergebnissen

Wenige Aufgaben

Das ausgezeichnete Wetter beim 36. Ötztaler Radmarathon war für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein echter Genuss. Von den 4176, die in Sölden heute Morgen an den Start gingen, waren in Gasteig in Südtirol noch 4038 mit dabei. Wie immer wird der letzte ankommende Teilnehmer direkt in die große Festhalle gebracht und noch vor den Siegern ausgezeichnet und bejubelt. Die letzten Teilnehmer werden gegen 20.30 Uhr Sölden erreichen. Bis 15 Uhr waren auch sehr wenige Unfälle und Verletzungen bekannt. Bis 15 Uhr mussten nur acht Fahrer zu einer weiteren Untersuchung mit Verletzungen in Krankenhaus gebracht werden.

Neuerungen gut angenommen

Zu einem wahren Hit an diesem Wochenende hat sich eine Idee von Ötztaler-Mastermind Ernst Lorenzi entwickelt. Er wollte heuer das Flair der großen Radrundfahrten auf das Timmelsjoch bringen, und das ist ihm eindrucksvoll gelungen. Jeder Teilnehmer des Ötztalers bekam nämlich in seinem Starterpaket eine Schablone mit seinem Namen plus umweltfreundlicher Sprühfarbe. Kurz vor der Mautstelle am Timmelsjoch gab es eine Strecke, wo die Fahrer oder ihre Fans mit diesen Schablonen die Straße verzieren konnten. „Wir haben in den vergangenen Jahren viel getan, um noch mehr Zuschauer an die Strecke zu bringen“, erklärt Ernst Lorenzi. „Dieses bunte Straßenstück hat uns optisch noch gefehlt und soll der letzte Motivationsschub für unsere Teilnehmer sein.“ Tatsächlich haben sich in den vergangenen Tagen Hunderte Fahrer auf diesem Teilstück der Timmelsjoch-Hochalpenstraße verewigt und so dem 36. Ötztaler Radmarathon ein ganz neues, buntes Gesicht verliehen.

Sehr gut angenommen wurde heuer auch der Livestream vom Ötztaler Radmarathon, der ab 11 Uhr die Bilder des Rennes in die Wohnzimmer brachte. Der Livestream wurde heuer erstmals durchgehend ab 11 Uhr bis 17 Uhr übertragen.

Wesentlich investiert wurde beim 36. Ötztaler Radmarathon auch in die Sicherheit der Teilnehmer. Weltweit zum ersten Mal kam ein neues Feature der Fitness-App Strava zum Einsatz. Wer Strava-Mitglied ist, konnte seine Position per GPS an drei Telefonnummern weitergeben. So waren Familienmitglieder und Freunde immer über die aktuelle Position des Fahrers informiert.

Die Veranstalter des Ötztaler Radmarathons waren heuer mehr als zufrieden. „Wir rechnen wieder mit einer Wertschöpfung für das gesamte Ötztal zwischen drei und vier Millionen Euro“, so Oliver Schwarz, GF Ötztal Tourismus. „Insgesamt werden durch den Ötztaler bei uns im Tal in nur einer Woche rund 20.000 Nächtigungen generiert.“

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Bahn-DM: Titelverteidungen mit Bahnrekorden – rad-net ROSE Team holt insgesamt vier Medaillen



Das rad-net ROSE Team mit Leif Lampater, Lucas Liß, Marco Mathis und Maximilian Beyer (v.li.) konnten den DM-Titel in der Mannschaftsverfolgung verteidigen. Foto: rad-net ROSE Team

Das rad-net ROSE Team konnte bei den 130. Deutschen Bahnmeisterschaften in Cottbus überzeugen. Sowohl in der Mannschaftsverfolgung als auch in der Einerverfolgung konnten die Rennfahrer die Titel verteidigen und zudem gab es zwei Silbermedaillen im Punktefahren und Scratch.

Der erfolgreichste Rennfahrer des rad-net ROSE Teams war Marco Mathis, der drei Medaillen für sich verbuchen konnte. Zunächst sorgte er in der Einerverfolgung für einen tollen Auftakt, als er im Finale mit einem neuen Bahnrekord von 4:31,544 Minuten Olympiateilnehmer Roger Kluge (IAM Cycling) besiegte und damit die Nachfolge von seinem Teamkollegen Domenic Weinstein als Meister in der Einerverfolgung antrat. Am darauffolgenden Tag konnte Mathis Silber im Punktefahren holen – hinter Kluge. «Mit der Meisterschaft bin ich sehr zufrieden, zumal meine Vorbereitung nicht so lief wie ursprünglich geplant. Vor der DM hatte ich einen leichten Infekt und konnte nicht optimal trainieren», erklärte Mathis.

In der Mannschaftsverfolgung zeigte das rad-net ROSE Team ebenfalls eine starke Leistung. Nachdem das Quartett um Maximilian Beyer, Leif Lampater, Lucas Liß und Marco Mathis in der Qualifikation nur die zweitbeste Zeit gefahren war, steigerte es sich im Finale erheblich und gewann gegen das LKT-Team Brandenburg in 4:08,891 Minuten und mit neuem Bahnrekord. «Die Goldmedaille im Vierer hatte ich mir fest vorgenommen. Die Zeit macht uns besonders stolz. Mit der Form freue ich mich nun auf das Mannschaftszeitfahren in Genthin und die Bundesliga in Düsseldorf», so Mathis.

Zum Abschluss der Bahn-DM konnte sich Lucas Liß im Scratch noch die Silbermedaille sicher. Der Weltmeister von 2015 musste sich nach 15 Kilometern nur Max Kanter (LKT-Team Brandenburg) geschlagen geben.

Lediglich im Zweiermannschaftsfahren hatten die rad-net ROSE-Fahrer kein Glück. Maximilian Beyer und Lucas Liß stürzten bei einer Ablösung und mussten das Rennen aufgeben.

«Unterm Strich war das eine sehr erfolgreiche DM», bilanzierte Sven Meyer, Sportlicher Leiter des rad-net ROSE Teams. «Abgesehen von Zweiermannschaftsfahren, wo Lucas und Max gestürzt sind, haben wir uns bestens präsentiert. In dem Rennen wäre sicherlich auch eine Medaille drin gewesen. Herausragend waren natürlich die Bahnrekorde von Marco und dem Vierer, das ist als sehr stark einzuschätzen.»

Bundesliga Ortenberg + Swiss Bike Cup Muttenz: Georg Egger: Gefühl war ganz cool

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by_Dobslaff_SUI_Muttenz_XCO_ME_MU_Brandl
Max Brandl vom Lexware Mountainbike Team hat sich beim Swiss Bike Cup in
Muttenz im U23-Rennen Platz zwei geholt, Luca Schwarzbauer überzeugte als
Sechster. In der Elite-Kategorie landete Georg Egger auf einem guten 19.
Rang. Beim Bundesliga-Rennen in Ortenberg fuhr Junior David List auf Rang
drei.
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by_Kuestenbrueck_SUI_Muttenz_XCO_MA_MJ_List

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by_Kuestenbrueck_SUI_Muttenz_XCO_ME_MU_Schwarzbauer

Bei Temperaturen von 30 Grad und mehr behauptete sich U23-Fahrer Georg
Egger im Reitstadion Schänzli gegen starke internationale Konkurrenz sehr gut.
Egger lag bis zur letzten Runde noch auf Platz 14. Von Position 30 nach einer
Runde hatte er sich bis dorthin nach vorne gekämpft, dabei auch Olympia-
Teilnehmer Moritz Milatz passiert. Doch die letzte von acht Runden kostete ihn
noch fünf Plätze. So überquerte er erst als 19. mit 4:10 Minuten Rückstand auf
Sieger Lukas Flückiger (1:30:54) das Ziel.
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by_Dobslaff_SUI_Muttenz_XCO_ME_MU_Egger

„In der letzten Runde konnte ich am Berg einfach nicht mehr dagegen halten
weil mein Rücken zu gemacht hat. Die anderen sind im Stehen rauf und ich
musste sitzen bleiben“, erzählte Egger, der aber ein positives Fazit zog.
„Das Gefühl war eigentlich ganz cool und es hat Spaß gemacht.“
U23: Zwei in den Top Fünf
Drei U23-Fahrer waren für das Team aus dem Hochschwarzwald im Rheintal
unterwegs. Max Brandl gelang der Sprung aus Podium. Ab Runde drei von
sieben gehörte der Freiburger zu einer dreiköpfigen Spitzengruppe mit dem
Bad Uracher Martin Frey und dem Schweizer Manuel Fasnacht.
Frey erwies sich als der Stärkste und lancierte in der vorletzten Runde die
entscheidende Attacke.

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