Archiv für den Tag: 26. Oktober 2016

Team Sunweb verstärkt Development-Team

Anfang Juni gab das Team Giant-Alpecin die Einführung eines wegweisenden Nachwuchsförderungs-programm bekannt, dass zu Beginn der Saison 2017 startet. Dieses neu gegründete Development-Team wird das bereits existierende Männer- und Frauen-WorldTour Team ergänzen. Das Team hat die Ambition, auf lange Sicht eine tragende Rolle an der Spitze des internationalen Radsports einzunehmen und hat mit der Strategie, ein Development-Programm zu installieren, die Entscheidung getroffen, seine eigenen Top-Fahrer aus dem Nachwuchs heraus für das WorldTour-Team zu rekrutieren. Das Projekt wird sich zum prestigeträchtigsten Entwicklungsprogramm im Sport entwickeln.

Der neu vorgestellte Hauptsponsor, das in der Schweiz ansässige Unternehmen Sunweb, einer der führenden Reiseveranstalter in Europa, unterstützt umfassend diese Vorhaben, sowohl eine führende Rolle im internationalen Radsport zu spielen als auch den Radsportnachwuchs von seinen Wurzeln an zu fördern. Sunweb zielt speziell auf seinen wichtigsten Wachstumsmarkt Deutschland ab und wird zusammen mit dem Team ein Impulsgeber sein, um den Radsport in Deutschland wieder zu revitalisieren – von unten nach oben – mit einer nachhaltigen Perspektive.

Die Nummer 1 und 2 der Welt sind mit an Bord
Aus einem beeindruckenden Pool von erstklassigen jungen Fahrern, die Teil dieses innovativen Programms sein wollen, hat das Team eine Gruppe von Youngstern sorgfältig ausgewählt, die die erste Generation der jungen Talente sein werden, die im Trikot des Development-Teams fahren dürfen. Zu dieser ausgewählten Formation zählen mit Felix Gall (AUT) und Clemént Betouigt-Suire (FRA) auch der Erst- und Zweitplatzierte der letztjährigen UCI-Juniorenweltmeisterschaften, ebenso wie Max Kanter (GER), Florian Stork (GER), Joris Nieuwenhuis (NED) und Jarno Mobach (NED).

Das Team ist stolz darauf, dass sich auch die talentierten jungen deutschen Fahrer Leon Rohde und Martin Salmon dem Team anschließen werden. Rohde, 21, belegte in der deutschen U23-Zeitfahrmeisterschaft den vierten Platz und landete beim Carpathian Couriers Race und zweimal bei der Tour de Berlin in den Top 10. Salmon gilt als sehr talentierter Allrounder. 2016 bestritt der erst 18-Jährige, der zu den weltbesten Junioren zählte, seine erste Saison in der U23-Kategorie.

Ebenfalls zum Team werden der 18-jährige Maxime Gressier, ein sehr begabter französischer Fahrer, und Nils Eekhoff gehören. Eeckhoff zählt genauso wie Mobach und Nieuwenhuis in den Niederlanden zu den größten Talenten in seiner Altersklasse.

Die Möglichkeit, einen modernen Weg in die WorldTour einzuschlagen – mit deutschen Wurzeln
Statt das Ziel zu verfolgen, rein nach Ergebnissen das beste Nachwuchsteam zu werden, ist das Ziel des Team Sunweb, seine eigenen Champions von Morgen von der Jugend auszubilden und das bestmögliche Team zu werden, um talentierte Fahrer weiterzuentwickeln und sie auf eine Karriere in der WorldTour vorzubereiten. Das Development-Team wird als UCI Continental-Team ins Rennen gehen und seinen Sitz in Deutschland haben.

Team CEO Iwan Spekenbrink (NED) sagt: „Wir sind auf einem guten Weg, eines der weltweit führenden Nachwuchsförderungsinstitute zu erschaffen, weil wir glauben, dass dieses Entwicklungsprogramm unsere Ambitionen untermauert, langfristig eines der wichtigsten Teams an der Spitze des internationalen Profi-Radsport zu bleiben. Dafür brauchen wir natürlich talentierte Athleten –mit den notwendigen körperlichen Fähigkeiten, die sie von Mutter Natur bekommen haben. Wir freuen uns, in der Juniorenklasse Weltklassefahrer verpflichtet zu haben; nur die Besten haben sich für die Teamauswahl qualifiziert. Das Development-Team wird fest in der deutschen Radsportstruktur verwurzelt sein; mit einer Team-Base in Deutschland. Zudem ist das Team zuversichtlich, eine Partnerschaft mit einer deutschen Hochschule schließen zu können. Wir werden klare Ziele mit den Fahrern vereinbaren, damit sie in einem Zeitraum von fünf Jahren die bestmöglichen Rennfahrer werden und damit so erfolgreich wie möglich in der WorldTour sein werden.“

„Wir werden einen breiten Ansatz anbieten und uns neben dem sportlichen gleichermaßen auf die Ausbildung der Fahrer konzentrieren, da nicht jedes Talent letztlich den Sprung in die WorldTour bzw. den Profi-Radsport schaffen wird. Es werden alle Bereiche, die für die Entwicklung eines jungen Erwachsenen wichtig sind, gefördert; zuallererst der Mensch, der die Regeln des Lebens und alles über sauberen Sport lernt und abschließend der Profisportler. Aber das Mindeste wird sein, den jungen Menschen etwas Relevantes mitzugeben und sie für den nächsten Abschnitt in ihrem Leben vorzubereiten, sei es auf oder abseits des Rads.“

„Unsere anspruchsvolle „Keep Challenging“-Methode ermöglicht es Talente, so zu entwickeln, dass sie den bestmöglichen Fortschritt machen. Wir werden ihnen früh erklären, dass Radfahren viel mehr bedeutet, als nur starke Beine zu besitzen und dass sie Weltmeister im Teamwork sein müssen, um in der Lage zu sein, Rennen zu gewinnen. Neben der Förderung des Teamworks, werden wir unser Know-how und wissenschaftlichen Expertisen aus dem WorldTour-Team einfließen lassen. Hier suchen wir ständig nach den neuesten Technologien und Möglichkeiten, unsere Ausrüstung zu verbessern, mit dem Ziel Energie auf dem Fahrrad zu sparen.“

Grandiose Vorstellung des Team Vorarlberg auf fünfter Etappe Tour of Hainan UCI 2.HC! Patrick Jäger am Podium als aktivster Fahrer

und mit Sousa in der Spitze des Tages – Zsolt sprintet in Top Ten – Team Vorarlberg nun Leader in Mannschaftswertung!

Fotos Team Vorarlberg

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Patrick Jäger most agressive rider Tour of Hainan stage 5

Team Vorarlberg drückt bei der heutigen fünften Etappe in China den Stempel auf! „Jäger der Gejagte“ Patrick Jäger am Podium als aggressivster Fahrer – Der Zsolt sprintet auf Rang neun – Team Vorarlberg übernimmt Führung in der Gesamt Mannschaftswertung!
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Sergio Sousa in interview for Eurosport

Eine mehr als eindrucksvolle Leistung haben heute die Team Vorarlberg Fahrer an den Tag gelegt auf der fünften Etappe über 185 Kilometer von Danzhou nach Changjiang. Patrick Jäger und Sergio Sousa waren verabschiedeten sich nach Rennbeginn mit fünf Begleiter vom Rest des Feldes und zerpflückten auch diese Spitzengruppe im Finale. Jäger uns Sousa fuhren als Duo an der Spitze gejagt vom Feld. Nach einem Defekt am Rad von Sousa 25 Kilometer vor dem Ziel hetzten 130 Fahrer dem 22 jährigen Patrick Jäger nach. Wenige Kilometer vor dem Ziel wurde Jäger vom horrenden Tempo der Sprinterteams gestellt und überrollt. Und wieder siegt der neue deutsche Sprinterstar Max Walscheid (Giant-Alpecin), vor dem Brasilianer Andriato (Wiellier-Southeast) und dem Italiener Ferrari (Lampre-Merida). Stark auch wieder Der Zsolt. Der ungarische Legionär holt mit Rang neun das nächste Top Ten Resultat.

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Gemeinsame Roadshow: Wahoo Zwift ,Tour of Deutschland’

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Eröffnung der “KICKR Saison”
Wahoo, Hersteller des legendären KICKR Rollentrainers und ZWIFT, Entwickler der größten virtuellen online Radsport Welt, haben sich zusammengetan. Um Radsportlern das Rollenerlebnis näher zu bringen, läuten sie mit einer Roadshow durch fünf deutsche Städte die Indoor-Biketrainer-Saison ein. Bei kurzen Wettkämpfen und jeder Menge Spaß auf vier Stationen aus Zwift Display und KICKR Turbotrainern kann man nicht nur die Möglichkeiten des Indoor-Trainings kennenlernen, sondern bekommt einen Einblick in die Technik von morgen.
Vom 7. bis 11. November 2016 veranstalten Wahoo und Zwift die erste Tour of Deutschland. Zu dieser Roadshow bei ausgewählten Fahrradhändlern in Hamburg, Recklinghausen, Koblenz, Weselberg und München sind alle Radsport-Fans herzlich eingeladen.

Neben allen Infos zum neuen Wahoo KICKR Rollentrainer und der virtuellen ZWIFT Welt gibt es einen öffentlichen KOM/QOM (King of the Mountain/Queen of the Mountain) Wettkampf auf vier voll ausgestatteten Trainer-Stationen. Für Essen, Getränke und Sachpreise ist ebenfalls gesorgt. Als besonderes Highlight bekommt man einen Einblick in die virtuelle Trainingswelt von morgen!

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Rollen-Training als Event: Der King und die Queen of the Mountain haben bei der Wahoo-Zwift ‚Tour of Deutschland’ nicht nur jede Menge Spaß, sie können auch schöne Sachpreise gewinnen. (Bild: ZWIFT inc.)

Ingo Urban von Wahoo: “Rollentraining hat sich in den letzten fünf Jahren enorm weiterentwickelt. Wahoo und Zwift hatten daran einen grossen Anteil. Der Wahoo Kickr hat Rollentraining so realistisch gemacht wie nie zuvor inbesondere in Kombination mit der virtuellen Welt von Zwift.“

Weitere Informationen gibt es auf zwift.com/tour/de2016#

und auf den Facebook-Seiten der jeweiligen Händler.

Tourdaten (Beginn jeweils 16:00):

Giro100: Ein niemals endender Bericht von Sport, Geschichte und Kultur 

Am 5. Mai startet der Giro d’Italia in Sardinien und kehrt auf die italienische Halbinsel nach zwei Etappen in Sizilien zurück. Die letzte Etappe wird zeigen, dass das Peloton in Mailand zum 76. Mal, am 28. Mai ankommt. Das diesjährige Rennen kennzeichnet viele Stadien im Süden des Landes und schafft eine Reise durch ein Italien, das vom Giro noch entdeckt werden muss.
Die Corsa Rosa würdigt viele ehemalige Meister (Bartali, Coppi, Pantani, um nur einige zu nennen) und Orte, die die Geschichte des Landes geprägt haben, und sich auf den Geist der Solidarität konzentriert.
Das Rennen umfasst sechs Sprint-Etappen, acht Etappen mit mittlerem Schwierigkeitsgrad, fünf hochtouristische Kletteraufstiege und zwei individuelle Zeitfahren (insgesamt 67,2 km) inklusive der Etappe, die den 100. Giro von der berühmten Monza-Rennstrecke bis zum ” Mailänder Dom.
Der ikonische Stelvio Pass ist der 2017 Cima Coppi.
Viele vorherige Giro-Sieger nahmen an der Präsentation der neuen Route teil, zusammen mit dem UCI-Präsidenten Brian Cookson und vielen Radsportbegeisterten. Eine Rede von Urbano Cairo, CEO der RCS MediaGroup, eröffnete die Tagung.

Mailand, den 25. Oktober 2016 – Die diesjährige Strecke von Sardinien nach Mailand, zeigt in vielen der Städten, Orten und Menschen, die die Geschichte von Italien und der Corsa Rosa geprägt haben. Die 100. Auflage des Giro d’Italia – organisiert von RCS Sport / La Gazzetta dello Sport – ist nicht nur ein Sportereignis, sondern auch ein kulturelles und gesellschaftliches Ereignis, das die internationale Aufmerksamkeit auf Italien wieder glänzen lässt, hervorhebung seine Traditionen, seine Werte und die Bedeutung von “Made in Italy”. Der Giro vergisst nicht, den Geist der Solidarität, der durch das Erdbeben vom 24. August 2016. “Amore Infinito” (niemals endende Liebe) betroffene Initiativen zum Wohle der Menschen zu fördern, so ist der neue Slogan – die Emotionen des Rennens erfassen – das wird im gesamten Giro d’Italia die Kommunikation.
Karten und Details Etappenliste DIE ROUTE Das Rennen beginnt von Sardinien mit drei Etappen, die den Sprintern und Finishern  entsprechen. Dies ist der dritte große Start auf der Insel, nach denen von 1991 und 2007. Der erste Ruhetag, am Montag, 8. Mai sieht den Transfer auf Sizilien. Am Dienstag, 9. Mai bietet die Etappe von Cefalù Start die erste Bergankunft des 100. Giro auf dem Ätna Gipfel. 10., Mittwoch bringt eine neue Etappe für Sprinter mit der Ziellinie in Messina, dem Geburtsort von Vincenzo Nibali, beginnt an den Hängen des Ätna in Pedara.
Das Rennen fährt mit drei Etappen zwischen Kalabrien und Apulien weiter. Die Reggio Calabria-Terme Luigiane Etappe und die Castrovillari-Alberobello Etappe (letzteres ist weltweit berühmt für seine Trulli, die vom UNESCO-Weltkulturerbe geschützt sind), und die folgende Etappe, die von Molfetta beginnt und endet in Peschici, durch die malerische Straßen des Gargano. Der Montenero di Bisacce-Blockhaus, der zweite Gipfel des Rennens, beschließt das zweite Wochenende des Giro.
Am Montag, dem 15. Mai, ist der zweite Ruhetag in Foligno der Solidarität gewidmet, mit Initiativen und Veranstaltungen zur Unterstützung der Menschen, die vom Erdbeben vom 24. August 2016 betroffen sind.

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Radsport – GGEW Cross Grand Prix Bensheim am 3. Dezember 2016 – von Jürgen Pfliegensdörfer

Der GGEW Cross Grand Prix in Bensheim findet am 3. Dezember 2016 statt. Sie finden hier einen ersten Text zur Veranstaltung und im Anhang einige Fotos.


Mit großen Schritten nähert sich der diesjährige GGEW Cross Grand Prix in Bensheim. Am Samstag dem 3. Dezember steht das Sportparkgelände in der Weststadt wieder einmal voll und ganz im Fokus dieser tollen Radsportart. Wenn morgens um 9.30 Uhr der erste Startschuss zum Hobbyrennen fällt, haben die Profis für das C 2-Rennen am Nachmittag (Start 15.05 Uhr) noch Zeit genug, um eine kurze Ausfahrt in das Ried zu genießen oder sich für das Rennen auf der Radrolle fit zu machen. Henning Jaecks und Lus Dieteren sind zwei der Organisatoren, die dann schon mit ihrem Team mehrere Tage im Einsatz waren und froh sind, wenn der erste Startschuss endlich gefallen ist. „Das sind immer sehr spannende Tage. Bis zuletzt kämpfen wir um namhafte Fahrer, müssen noch an der Strecke Hand anlegen, Helfer organisieren. Das ist oft nicht einfach, macht aber eine Menge Spaß“, zeigt Henning Jaecks große Vorfreude auf das Rennspektakel. Dieses Mal steht die Veranstaltung ganz im Zeichen der kommenden Deutschen Crossmeisterschaften, die 2017 in Bensheim stattfinden werden. „Dazu haben wir die Strecke nochmals modifiziert. Den Start haben wir auf den Berliner Ring gelegt, aber der Hügel auf dem Gelände wird der magische Punkt der Streckenführung werden. Wir hoffen deshalb bereits in diesem Jahr auf deutlich mehr Zuschauer, denn wir wollen uns von der besten Seite präsentieren“, so Henning Jaecks. Bisher gelang es den Verantwortlichen einige Crossspezialisten zu verpflichten. Die beiden Tschechen Emil Hekele und Jaroslav Vykydal haben ebenso zugesagt, wie die U 23-Garde des BDR-Cross Teams Yannick Gruner, Paul und Max Lindenau. „An Felix Drumm sind wir dran, das könnte aber klappen“, so Luc Dieteren. Eines ist den Organisatoren um Eberhard Neue und Torsten Wambold bereits gelungen. Mit der Verpflichtung des fünf Fahrer umfassenden Nationalteams aus Uganda wird das Fahrerfeld noch internationaler werden. Das Rennen zählt übrigens auch zur Wertung des Deutschland Cup der Crossfahrer. Der Veranstalter SSG Bensheim erwartet 280 bis 300 Starter. (pfl)

Fotos via Jürgen Pfliegensdörfer

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