Archiv für den Tag: 13. Januar 2017

6.893 Meter hoch hinaus: Mit dem eBike auf den höchsten Vulkan der Erde

Auf Chile-Expedition mit Bosch eBike Systems

Wüstenklima, Schotterpisten und Höhenluft – Chile mit dem eBike erleben
Auf 6.893 Meter Höhe mit Rückenwind von Bosch
Performance Line CX und DualBattery als leistungsstarke Begleiter

Stuttgart/Reutlingen – Vom Pazifik 400 Kilometer landeinwärts, unterwegs auf asphaltierten Straßen, Schotterpisten, steilen Bergpfaden: Vier Männer brechen am 13. Januar mit ihren eMountainbikes zu einer besonderen Chile-Expedition auf. Ziel ist es, am 24. Januar auf 6.893 Metern Höhe den Blick vom höchsten Vulkan der Welt zu genießen, dem Ojos del Salados. Damit dieser Traum Wirklichkeit wird, setzen die vier Sportler auf professionelle Unterstützung. Ihre Bikes sind mit der Performance Line CX von Bosch ausgestattet. Das eBike-Antriebssystem zählt zu den dynamischsten am Markt. Für ausreichend Energie sorgt eine Neuentwicklung von Bosch: DualBattery, eine Kombination zweier Akku PowerPacks.

„Mein Ziel ist es, Menschen zu bewegen – und zwar nicht nur wortwörtlich auf dem Fahrrad, sondern auch emotional“, fasst Mike Fuchs, der Initiator der ChileExpedition, seine Motivation zusammen. An den Start geht er mit einem speziell zusammengesetzten Team: Pitt Schmidt, Handwerksmeister und Diabetiker, Jörg von Hübbenet, Arzt und Sportdiabetologe, sowie Sebastian Gerl, Sportwissenschaftler, werden ihn begleiten. Bereits im vergangenen Jahr hatte Fuchs das Thema „Diabetes und Sport“ auf die Agenda gebracht. Mit zwölf Diabetikern fuhr er 1.001 Kilometer mit dem eBike durch Deutschland. Seine Botschaft: Sport und Diabetes schließen sich nicht aus. Im Gegenteil. Mit der entsprechenden Vorbereitung und den richtigen Begleitmaßnahmen lassen sich durch Radfahren positive Effekte für Gesundheit und Wohlergehen erzielen. Körperliche Aktivität senkt den Blutzuckerspiegel und verbessert die Insulinempfindlichkeit der Zellen.

Um Überanstrengung zu vermeiden und unterschiedliche Fitnesslevel auszugleichen, setzt Fuchs auch bei der Chile-Expedition auf elektrischen Rückenwind. Denn während auf den ersten Etappen vielleicht noch pure Muskelkraft ausreicht, so ist es spätestens am Fuße des Vulkans die kraftvolle Performance Line CX von Bosch, die den Männern hilft, Höhenmeter um Höhenmeter zu meistern. Am Ende jeder Etappe werden die Akkus mit Solarenergie nachversorgt. Eine nachhaltige Lösung, die sich für diese Expedition besonders anbietet – Chile verzeichnet im Januar täglich rund 13 Sonnenstunden. Bei den Akkus setzt das Team auf ein neu entwickeltes Konzept von Bosch, dem Weltmarktführer für eBike-Systeme im Premium-Segment: „DualBattery ist eine Kombination aus zwei Bosch PowerPacks. Je nach Akku-Kapazität sind bis zu 1.000 Wattstunden für weite Wege, steile Strecken und hohe Lasten möglich“, erklärt Tamara Winograd, Leiterin Marketing Kommunikation Bosch eBike Systems.

Hochwertige Ausrüstung für große Ziele
Die Expedition bietet zahlreiche Herausforderungen: Tiefe Schluchten und Schotterpisten, Hitze und Kälte verlangen Mensch und Material einiges ab. So geht es beispielsweise durch die Wüste, über Abschnitte der Dakar Rallye-Strecke, sowie holprige Wellblechpisten und 4.500 Meter hohe Pässe bis auf den Gipfel des Vulkans – Ojos del Salado ist gleichzeitig der zweithöchste Berg Südamerikas. Die hochwertigen eMountainbikes von Riese & Müller gepaart mit der leistungsstarken Performance Line CX eignen sich perfekt für diese Herausforderungen. „Mit ihrem direktem Ansprechverhalten, einem deutlich erhöhten Drehmoment und einer maximalen Unterstützung von bis zu 300 Prozent überzeugt die Performance Line CX vor allem im sportiven Bereich. Darüber hinaus ist sie kratzfest und witterungsbeständig und somit ideal für den Offroad-Einsatz geeignet“, so Winograd.

Mensch und Technik – die Vorbereitung muss stimmen
Um das harmonische Zusammenspiel von Mensch und Technik sicherzustellen, bereitet sich das Team ausgiebig auf die Expedition vor. Testfahrten im Schwarzwald und eine frühzeitige Ankunft in Chile Anfang Januar sollen helfen, das Material kennenzulernen und ausreichend Zeit zur Akklimatisierung einzuplanen. Große Hitze am Tag, Kälte in der Nacht, Wüstenklima, Höhenluft, Wasserknappheit. Auf diese besonderen Bedingungen gilt es, sich besonders intensiv vorzubereiten. „Es geht um die Symbiose von Mensch und Technik. Forschung und Fortschritt in der Mobilität ermöglichen das fast Unmögliche“, sagt Fuchs vorfreudig.

Spannende Kulissen und große Herausforderungen
Was die vier Männer auf ihrer Expedition zum höchsten Vulkan der Erde erleben, dokumentiert ein Fernsehteam. Der SWR ist von Beginn an dabei, begleitet sowohl die Vorbereitungen im Schwarzwald als auch die Expedition in den Anden, der längsten Gebirgskette der Erde.

Strasser in Australien auf Rekordkurs!

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Christoph Strasser liegt nach mehr als zwei Tagen seines Projektes „Weltrekord Down Under powered by owayo“ in Australien auf Rekordkurs. Derzeit hat der Kraubather rund 1.400 der insgesamt 3.950 Kilometer langen Distanz von Perth nach Sydney absolviert.
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Start zum „Weltrekord Down Under powered by owayo“

Der Steirer Christoph Strasser, der mit der Australien-Durchquerung einen neuen Streckenrekord von unter sieben Tagen und den Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde schaffen will, befindet sich im tiefsten Outback Australiens. „Hier haben wir nur minimalen Handyempfang und das Internet geht so gut wie gar nicht. Aber so ist der Outback“, beschreibt TV-Produzent Jürgen Gruber. Der Strasser-Tross befindet sich kurz vor Eucla an der Großen Australischen Bucht.
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Verabschiedung in Perth mit der Ziehharmonika

Großer Vorsprung auf Streckenrekord
Am Dienstag 7:00 Uhr morgens startete Christoph Strasser die Australien-Durchquerung. Da die Crew in den letzten 24 Stunden so gut wie kein Internet und Telefonempfang hatte, können Daten nur vereinzelt nach Europa überspielt werden. Aber gestern Früh lag Christoph nach 760 Kilometern rund neun Stunden vor dem angepeilten Ziel von sieben Tage Fahrzeit. „Und er ist nicht langsamer geworden, ganz im Gegenteil. Zum Glück ist es derzeit auch nicht mehr so heiß wie am ersten Tag. Die Bedingungen kommen Christoph entgegen“, ergänzt Gruber. Die erste große Schlafpause legte Christoph nach ziemlich genau 48 Stunden ein.

Die Krux mit dem Internet
Australien ist anders – zumindest was die öffentliche Abdeckung des Internets betrifft. „Wir haben schon vorab anhand der Telstra Coverage Map gewusst, dass es bis Kilometer 2.000 bei G3/G4-Signalen zu Connectivity-Problemen kommen wird. Das Mobilfunknetz benötigen wir für die Daten-Kommunikation nach Europa“, beschreibt Günter Wagner vom Livetracking-Service Tractalis. Seine Firma hat Christoph eine eigene Tracking-App gebaut, womit die Daten der Australien-Durchquerung mittels deren Smartphones zuerst gespeichert und dann übermittelt werden, sobald wieder ein Netz vorhanden ist. „Das hilft dann dem Team, um die Daten auch der „Guinness World Records“-Organisation im Nachhinein aufzuzeigen.“

Live-GPS-Tracking: http://live.tractalis.com/cs2017/

Honorarfreie Fotos/Copyright: Manuel Hausdorfer/limeART
- Verabschiedung in Perth mit der Ziehharmonika
- Start zum „Weltrekord Down Under powered by owayo“

Homepage: www.christophstrasser.at

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