Archiv für den Tag: 20. Januar 2017

Eckdaten zu Strassers Australien-Rekord

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Nachdem der Steirer Christoph Strasser die letzte Woche mit seinem erfolgreichen „Weltrekord Down Under powered by owayo“ rund um die Uhr auf dem Rad verbrachte, stehen jetzt regenerative Tage auf dem Programm. Die 3.950 Kilometer lange Distanz von Perth nach Sydney absolvierte er in 6 Tagen, 10 Stunden und 58 Minuten.
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Offizieller Empfang durch Frau Shanay Hubmann (österreichische Außenwirtschaft) und Jana Monevska (Lyoness Child & Family Foundation)

„Seit dem Zieleinlauf am Montag waren wir am Bondi Beach baden, haben uns Sydney angesehen, den Zoo besucht und wir waren sehr gut essen. Wir genießen einfach das Flair dieser Stadt. Zum richtigen Ausschlafen bin ich noch zu erschöpft und noch nicht ganz schmerzfrei – die Waden, der Hintern, die Hand und der Fußballen sind noch angeschlagen. Die langen Schlafeinheiten folgen dann in Österreich mit zehn bis zwölf Stunden“, beschreibt Christoph Strasser. Außerdem wurde das Zielfoto vor der Oper in Sydney nachgeholt: „Wir kamen um 4 Uhr nachts am Hintereingang der unbeleuchteten Oper an. Nach ein paar Minuten verwiesen uns die Securities wegen Lärmbelästigung, deshalb haben wir jetzt das Foto gemacht.“
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Empfang für das ganze Team

Bis 12.000 Kalorien pro Tag
Während der Australien-Durchquerung war er innerhalb der knapp 6,5 Tage insgesamt zehn Stunden nicht am Rad (Schlafpausen von 5:45h, Umziehen, Toilette). Die Netto-Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 27,24 km/h, inklusive Stehzeiten 25,48 km/h. „Pro Tag wurde ich mit Flüssignahrung und insgesamt 10.000 bis 12.000 Kalorien „gefüttert“. Ich hatte oft Durstgefühl am Rad, doch mein Sportarzt hat die Flüssigkeitszufuhr streng kontrolliert. Denn zu viel Flüssigkeit überlastet die Niere. Daher bekam ich auch an heißen Tagen nicht mehr als einen Liter pro Stunde“, beschreibt Christoph.

Offizieller Empfang in Sydney
Gestern wurden Christoph und das gesamte Team von Frau Shanay Hubmann (österreichische Außenwirtschaft) und Jana Monevska von der Lyoness Child & Family Foundation empfangen. „Frau Hubmann unterstützte uns im Vorfeld bei der Organisation, stellte uns wichtige Kontakte zur Verfügung und holte Film-Drehgenehmigungen für uns ein. Mein Charity Partner “Child & Family Foundation” wird in den nächsten Wochen das Rekord-Rad für den guten Zweck versteigern. Gemeinsam gab es ein feierliches Abendessen in Sydney“, so Strasser.
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Das Team vor der Oper von Sydney

Nächstes Highlight: RAAM 2017
In den nächsten Wochen steht Regeneration im Vordergrund. „Nach der Heimkehr werde ich nur noch ein paar Tage frei nehmen und in knappen zwei Wochen wieder mit lockeren Training beginnen. Der Marschplan Richtung Race Across America, das Anfang Juni startet, ist gut: Bei der Tour durch Australien haben wir neue Techniken gegen die Hitze ausprobiert, das Sprühsystem war genial. Und ich habe Mitte Jänner schon 4.000 Trainingskilometer am Tacho – das ist ein sehr guter Trainingsstand“, schmunzelt Christoph.
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Strasser vor der Oper von Sydney

Honorarfreie Fotos/Copyright: Manuel Hausdorfer/limeART
- Offizieller Empfang durch Frau Shanay Hubmann (österreichische Außenwirtschaft) und Jana Monevska (Lyoness Child & Family Foundation)
- Empfang für das ganze Team
- Das Team vor der Oper von Sydney
- Strasser vor der Oper von Sydney

Homepage: www.christophstrasser.at
Facebook: www.facebook.com/christophstrasser.at

Schmerzhafter Saisonstart auf dem Holzoval in Bremen

Sechstage-Duo des Team Auto Eder Bayern im Norden ohne Glück

Das Team Auto Eder Bayern-Duo Felix Engelhardt und Anton Pecher musste gleich zum Auftakt in Jahr und Saison die Zähne aufeinander beißen. Beim Nachwuchsrennen im Rahmen der Bremer Sixdays kam das Duo gleich im ersten Rennen und schon beim zweiten Wechsel zu Sturz und krachte auf die Holzbahn. «Zum Glück konnte ich sofort weiterfahren, aber Felix hat es etwas mehr erwischt und er brauchte ein paar Runden, bis er zurück im Rennen war», so Pecher. Alleine hatte der 17-Jährige gegen die Konkurrenz in der Zwischenzeit keine Chance, so verlor das Duo bereits früh an Boden – um dann allerdings umso fulminanter in die Aufholjagd zu starten. «Danach sind wir immerhin noch wieder von Rang elf auf sechs vorgefahren.»

Allerdings hielten sich die Folgen des Sturzes auch am zweiten Tag des Rennens. Engelhardt hatte mit Knieschmerzen zu kämpfen und in den Wechseln agierte das Team eher zurückhaltend. Am Ende gab es in der Tageswertung Rang neun, was auch Rang neun der Gesamtwertung bedeutete. «Diesen Start hatten wir uns sicher etwas anders vorgestellt», so Pecher. «Aber zum Glück sind wir mit Schürfwunden davongekommen. Unser Ziel bleibt weiterhin, auch bei den Deutschen Meisterschaften an den Start zu gehen.»

www.team-auto-eder-bayern.de

Daniel Federspiel zum Radsportler des Jahres gewählt

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Eliminator-Doppelweltmeister Daniel Federspiel hat die Nachfolge von Junioren-Weltmeister Felix Gall angetreten und wurde zum Radsportler des Jahres 2016 gewählt. Der Tiroler siegte souverän vor Punkte-Vizeweltmeister Andreas Graf, der seinerseits die Formation der heimischen Straßenprofis rund um Georg Preidler (3. Platz), Patrick Konrad (4. Platz) und Matthias Brändle (5. Platz) auf Distanz hielt.

Beeindruckend bei der Wahl, wo Radsportinsider, Journalisten und Funktionäre gewählt haben, war auch das tolle Abschneiden von Lisa Pasteiner, die mit Rang sechs beeindruckte: Die Silbermedaillengewinnerin der MTB-Juniorinnen-Weltmeisterschaft verwies im Endspurt Straßenprofi Michi Gogl, die Radball-Abonnement-Weltmeister Patrick Schnetzer/Markus Bröll, Crosserin Nadja Heigl und MTB-Marathon-Ikone Alban Lakata auf die Plätze.

Der Imster Federspiel zeigt sich begeistert über den Ausgang der Experten-Wahl: „Ich freue mich riesig, dass ich die Wahl zum Radsportler 2016 gewonnen habe. Es ist eine große Ehre für mich, neben Stars wie Georg Totschnig, Gerrit Glomser, Peter Luttenberger, Franz Stocher, Bernhard Eisel und Co. in der ewigen Siegerliste eingetragen zu sein. Schön zu sehen, wenn die Leistungen im Land so anerkannt werden, das motiviert sehr. Ich freue mich schon auf die neue Saison!“

Alle Sieger der Radsportler-Wahl von 1995 bis 2016:

1995 – Georg Totschnig
1996 – Peter Luttenberger
1997 – Gerrit Glomser
1998 – René Haselbacher
1999 – Gerhard Trampusch
2000 – Georg Totschnig
2001 – Franz Stocher
2002 – Gerrit Glomser
2003 – Franz Stocher
2004 – Georg Totschnig
2005 – Georg Totschnig
2006 – Bernhard Eisel
2007 – Christiane Soeder
2008 – Boris Tetzlaff
2009 – Elisabeth Osl
2010 – Bernhard Eisel
2011 – Bernhard Eisel
2012 – Alexander Gehbauer
2013 – Riccardo Zoidl
2014 – Matthias Brändle
2015 – Felix Gall
2016 – Daniel Federspiel

Homepage: www.radsportverband.at