Archiv für den Tag: 10. März 2017

Später Angriff von Peter Sagan wird mit einem Podiumsplatz auf der 2.Etappe bei Tirreno – Adriatico belohnt

Die Fluchtgruppe des Tages dominierte die zweite und längste Etappe bei Tirreno – Adriatico. Im Peloton wurde hart um den Sieg gekämpft. Als UCI Weltmeister Peter Sagan im Anstieg an Tempo rausnahm, kam er im Finale aus dem Nichts heraus und sicherte sich einen Podestplatz, nachdem er sieben Fahrer auf den letzten Metern noch überholt hatte.

Nach dem gestrigen Teamzeitfahren ging es heute für das Peloton an die längste Etappe der diesjährigen Austragung von Tirreno – Adriatico. 228 Kilometer von Camaiore nach Pomarance standen am Programm. Der Parcours hielt einen flachen Start bereit, ab der Hälfte der Etappe begannen die welligen und doch hügeligen Abschnitte. Drei Bergwertungen galt es zu bezwingen, bevor es ins Ziel nach Pomarance raufging. Die ruppige Steigung im Finale bot einige Möglichkeiten für eine späte Attacke. Allrounder oder Klassikerfahrer sollten hier ihre Karten gut ausspielen können.

Von Beginn an setzte sich eine 6-köpfige Gruppe vom Hauptfeld ab und bildete schnell einen mehrminütigen Vorsprung zum Feld. Im Peloton sah man sich nicht gezwungen der Fluchtgruppe nachzugehen und so ließ man der Fluchtgruppe erstmals einen konstanten Vorsprung. Als die Spitzengruppe die Bergwertungen passierte, bröckelte der Vorsprung langsam. Aber es dauerte bis ca. 60 Kilometer vor dem Ziel, wo das Hauptfeld zur Nacharbeit ansetzte.

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Team Heizomat: UMAG, Porzner Dritter bei Istrien-Prolog

Aller guten Dinge sind 3! Am dritten Renntag auf der kroatischen Halbinsel Istrien feierte das Kontinental-Team Heizomat den ersten Podiumsplatz der Straßenradsaison 2017. Manuel Porzner überraschte dabei die hochklassige internationale Konkurrenz und belegte zum Auftakt der viertägigen Istrien Spring Trophy den dritten Platz im Prolog.

34 Teams, 200 Starter: An Konkurrenz mangelte es nicht zum Auftakt, der im wunderschönen Hafenbecken der Stadt Umag im Nordwesten Istriens ausgerichtet wurde. Der Prolog war mit knapp zwei Kilometern kurz und flach. Einmal die Hafenpromenade hinauf und dann nach einer Wende wieder zurück.

Manuel Porzner hat in seiner Karriere bereits bewiesen, dass ihm nicht nur Sprints sondern auch kurze Zeitfahren sehr gut liegen. “Es war schon unser Ziel, hier eine gute Zeit zu fahren”, erklärte daher der Sportliche Leiter vom Team Heizomat, Jochen Hahn. Porzner ging im letzten Viertel des Rennens auf die Strecke und hatte im Ziel nach 2:06 Minuten die Bestzeit!

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Geraint Thomas gewinnt die 2. Etappe bei Tirreno-Adriatico

GREG VAN AVERMAET IS THE NEW LEADER OF THE GC

Greg Van Avermaet (BMC Racing Team) is the new Maglia Azzurra NamedSport.

STAGE RESULT
1 – Geraint Thomas (Team Sky) 229km in 5h51’44”, average speed 39.063kph
2 – Tom Dumoulin (Team Sunweb) at 9″.
3 – Peter Sagan (Bora-Hansgrohe) at 9″.

GENERAL CLASSIFICATION
1 – Greg Van Avermaet (BMC Racing Team)
2 – Rohan Dennis (BMC Racing Team) s.t.
3 – Tejay van Garderen (BMC Racing Team) s.t.

JERSEYS

Maglia Azzurra (blue), general classification leader, sponsored by NamedSport – Greg Van Avermaet (BMC Racing Team)
Maglia Rossa (red), sprinter classification leader, sponsored by FSA – Geraint Thomas (Team Sky)
Maglia Verde (green), King of the Mountains classification leader, sponsored by Snello Rovagnati – Davide Ballerini (Androni Giocattoli)
Maglia Bianca (white), young rider general classification leader, sponsored by Selle Italia – Bob Jungels (Quick-Step Floors)

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10. Platz für Sam Bennett in der letzten Sprintentscheidung von Paris – Nizza.  

Eine entschlossene Teamleistung wird am Ende nicht ganz belohnt. Sam Bennett holt Platz 10 in Bourge-de-Péage.

Die 5. Etappe bei Paris – Nizza war letzte Chance für die Sprinter auf einen Etappenerfolg beim „Rennen zur Sonne“. Hügelige 199,5km von Quincié-en-Beaujolais nach Bourg-de-Péage mit insgesamt mehr als 2500hm, bevorzugten die etwas leichteren unter den schnellen Männern im Peloton. Eine perfekte Möglichkeit für Sam Bennett sein gewonnenes Selbstvertrauen nach seinem Sieg auf der 3. Etappe voll auszuspielen.

Direkt nach dem Start setzte sich eine 6-Mann Gruppe vom Feld ab. Die Sprinter Teams mögen solche Rennsituationen, um das Rennen besser kontrollieren zu können. Darum wurde den Ausreißern ein Vorsprung von bis zu 7 Minuten gewährt.

Am Weg zur ersten Bergwertung erhöhten die Sprinterteams das Tempo im Feld und der Vorsprung der Spritzengruppe begann zu schrumpfen. Auf der zweiten Bergwertung des Tages, 47km vor dem Ziel, war der Abstand zwischen Spitze und Feld nur noch 1:30, und es war klar, dass die Sprinter heute nicht auf ihre letzte Chance für einen Massensprint verzichten würden.


DOWNLOAD | photo credit: ©BORA-hansgrohe / Stiehl Photography

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