Archiv für den Tag: 3. April 2017

Vier rad-net ROSE-Fahrer für Bahn-WM nominiert

Vier rad-net ROSE-Fahrer für Bahn-WM nominiert
Vier Rennfahrer des rad-net ROSE Teams sind vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) für die Bahn-Weltmeisterschaften vom 12. bis 16. April in Hongkong nominiert worden. Sie bilden damit den Großteil der sechsköpfigen deutschen Ausdauer-Mannschaft für die Titelkämpfe. Neben dem Lucas Liß und Jasper Frahm gehören auch die beiden Olympiastarter Theo Reinhardt und Kersten Thiele zum Aufgebot.

Die WM ist in der nacholympischen Saison ein kleiner Neuanfang für die deutsche Bahnrad-Nationalmannschaft und steht bereits jetzt im Zeichen der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. «Das ist unser Fokus. Wir setzen auf einen langfristigen, ruhigen Aufbau – deshalb ist es schwer zu sagen, für wie viel es bei dieser WM dann schon reicht. Eventuell gehen wir einen Schritt zurück, um dann aber zwei Schritte nach vorne zu machen», so Sven Meyer, Sportlicher Leiter des rad-net ROSE Teams und Bahn-Bundestrainer.

In der Mannschaftsverfolgung werden Jasper Frahm, Theo Reinhardt und Kersten Thiele zum Einsatz kommen. Die Einerverfolgung bestreiten voraussichtlich Thiele sowie Frahm, im Zweiermannschaftsfahren nimmt Reinhardt Teil und Thiele ist Ersatz, und im Scratch und Punktefahren wird Lucas Liß an den Start gehen. Der Scratch-Weltmeister von 2015 ist zudem Ersatzmann für das Omnium.

Team Heizomat: Zusmarshausen – Loef hält Heizomat mit Sieg in Erfolgsspur


Info: Das Bild oben zeigt Sieger Georg Loef ganz rechts. Links von ihm fahren Laurin Winter und Pascal Treubel

Schon den dritten Sieg in der noch jungen Saison 2017 gab es am Sonntag für das fränkische Kontinental-Team Heizomat zu feiern. Diesmal war es der Darmstadter Georg Loef, der am Ende die gute Vorarbeit seiner Mannschaft in Zusmarshausen vollstreckte. Der 22-Jährige siegte als Solist beim 44. Schwarzbräupreis und trat in die Fußstapfen des nun in der der höchsten Klasse des Weltradsports (World-Tour) fahrenden Vorjahressiegers Pascal Ackermann.

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Team Auto Eder Bayern mit vielversprechendem Auftakt in Zusmarshausen

Platz drei und noch viel Potential

Mit Platz drei hat das Team Auto Eder Bayern die eigenen hoch gesteckten Erwartungen zum offiziellen Saisonstart zwar nicht ganz erfüllt, sein Potential aber schon einmal eindrucksvoll angedeutet. Beim «Schwarzbräu-Straßenpreis», dem Klassiker in Zusmarshausen, präsentierten sich die schwarzen Trikots während der gesamten 81 Kilometer offensiv, im Sprint war Felix Engelhardt dann allerdings auf sich allein gestellt und wurde Dritter. «Wenn wir die letzten Kilometer als Team gefahren wären, wäre noch eine bessere Platzierung machbar gewesen», kommentierte der 16-Jährige aus Senden. Ähnlich bilanzierte auch Team-Trainer Christian Schrot: «Das war ein guter Auftakt, aber es bleibt noch Luft nach oben. Die junge Mannschaft muss sich noch etwas finden und taktisch weiterentwickeln.» Gleichzeitig gab das Ergebnis aber auch Rückenwind: «Die Form jedenfalls stimmt und damit blicken wir zuversichtlich in Richtung Cottbus-Rundfahrt kommende Woche.»

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Team TEXPA-SIMPLON: Soukup auf Rang 5 in Kroatien


Für ihren ersten Renneinsatz 2017 reisten Christoph Soukup und Matthias Leisling nach Kroatien, um dort beim XCO-Rennen und dem Marathon der Kamenjak Rocky Trails teilzunehmen.
Trotz ausgiebiger Streckenbesichtigung wurde ihnen der sehr steinige Untergrund zum Verhängnis und beim XCO-Rennen schieden beide mit Defekten aus.
Am Sonntag lief es beim Marathon dafür um so besser. Vom Start weg konnten sie in der Spitzengruppe fahren und die ersten Tempoverschärfungen mitgehen. Am Ende der ersten von drei zu fahrenden Runden à 20km fiel Leisling dann etwas zurück und musste die zweite Runde alleine im Wind fahren. Soukup ging es am Ende der zweiten Runde ähnlich. Sie konnten im Finale jedoch nochmal aufdrehen und fuhren auf Rang 5 (Soukup) und 11 (Leisling).

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Altenkunstadter Grischa Janorschke vom Herrmann Radteam wird Zweiter beim 44. Schwarzbräu-Straßenpreis

Zusmarshausen/Augsburg

Das nächste sehr gute Ergebnis für das fränkische Herrmann Radteam aus Baiersdorf.

Nachdem Doppelsieg durch Florian Nowak und Alex Meier (beide Herrmann Radteam) beim Frühjahrsklassiker in Aichach, war heute Grischa Janorschke am Zug.

Das Rennen war geprägt von mehreren Fluchtversuchen. Ein hohes Tempo wurde von Anfang an gefahren, hierbei konnte sich bereits eine vierköpfige Spitzengruppe bilden in der sich Janorschke befand.

Die Spitzengruppe wurde in der 4. Runde vom Hauptfeld gestellt und somit begann das Spiel von vorne.

Grischa konnte sich in der entscheidenden Phase mit Georg Loef (Heizomat) und Jonas Tenbruck (Racing Students) absetzen. Sie arbeiteten gut zusammen und konnten einen deutlichen Abstand herausfahren. Die Gruppe ging so in den letzten Anstieg, wo Loef die entscheidende Attacke brachte. Die beiden anderen konnten nicht mehr folgen. Nach 5 gefahrenen Runden und insgesamt 135 km konnte sich Grischa noch leicht von Tenbruck absetzen und sicherte sich den 2. Platz!

Team Lotto Kern-Haus: Huppertz gewinnt Sprintwertung bei der La Roue Tourangelle

Huppertz gewinnt Sprintwertung bei der La Roue Tourangelle

Ein toller Erfolg fürs Team Lotto Kern-Haus gelang Joshua Huppertz mit dem Gewinn der Sprintwertung beim französischen Frühjahrsklassiker „La Roue Tourangelle“ (UCI 1.1) gegen ein starkes Starterfeld, unter anderem mit dem World-Tour-Team FDJ.

Über eine Distanz von 200 Kilometer führte die Strecke des Frühjahrsklassikers „La Roue Tourangelle“ (UCI 1.1) die Fahrer vom Team Lotto Kern-Haus (Joshua Huppertz, Christopher Hatz, Jonas Rutsch, Jonas Tenbrock, Richard Weinzheimer, Luc Turchi, Joshua Stritzinger und Frederik Einhaus) über die Straßen rund um die französische Stadt Tours. Zum dritten Mal in Folge startete die Mannschaft auf den Spuren von Paris-Tours gegen viele namhafte Gegner wie FDJ, Cofidis oder Direct Energie.

Pünktlich um 12.00 Uhr setzte sich das Feld bei hervorragenden Wetterbedingungen in Bewegung. Schon nach 15 Kilometern konnte sich eine 7-köpfige Ausreißergruppe mit Joshua Huppertz absetzen, der dann versuchte, sich auf die Sprintwertung zu konzentrieren. Durch taktisches Geschick und fahrerisches Können gelang es ihm, diese souverän zu gewinnen.

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Ein Sturz beendet die Aufholjagt des UCI Weltmeisters bei der „Ronde“

Eine frühe Attacke von Quick-Step Floors macht die 101. Flandernrundfahrt zu einem echten Klassiker. Als Peter Sagan bei der letzten Passage des Oude Kwaremont seine Attacke setzt, sieht es aus, als würde er noch zu P. Gilbert aufschließen können. Doch als der UCI Weltmeister nach einem Sturz hart zu Boden geht, sind alle Träume einer Titelverteidigung je zu Ende.

Den Höhepunkt der „Flanders Classics“ Serie bildet traditionell die Flandernrundfahrt, ein wahres Volksfest in Belgien. Die 101. Auflage führte das Fahrerfeld heute von Antwerpen über 261km nach Oudenaarde. Mit fünf Kopfsteinpflaster Sektionen und 18 Hellingen – die typischen belgischen Anstiege – war die Strecke auch 2017 enorm anspruchsvoll.

Die Taktik von BORA – hansgrohe war heute, vor allem zu reagieren, wenn Quick-Step Floors oder BMC in einer Gruppe vertreten waren, um nicht früh unter Zugzwang zu geraten. Als die ersten Attacken direkt nach dem offiziellen Start erfolgten und sich wenig später eine 6 Mann Spitzengruppe absetzen konnte, ließ das Peloton diese gewähren, nachdem keines der großen Teams vertreten war. Wenig später konnten zwei weitere Fahrer zur Spitze aufschließen, die schnell über 8 Minuten Vorsprung herausfuhr. BMC war zu diesem Zeitpunkt das erste der Favoritenteams, dass sich an der Spitze des Feldes zeigte.

Als der Vorsprung der Spitzengruppe auf über 11 Minuten angewachsen war, begann auch BORA – hansgrohe mit Andreas Schillinger im Feld zu arbeiten. Nach der ersten Passage des Oude Kwaremont wurde das Rennen im Peloton eröffnet und über die nächsten Anstiege hinweg wurden harte Positionskämpfe geführt. Quick-Step Floors zeigte sich nun ebenfalls an der Spitze des Feldes.

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Lexware Mountainbike Team: David List: In der letzten Runde richtig durchgedrückt

Junior David List vom Lexware Mountainbike Team ist im italienischen Montichiari mit Rang vier in die Saison gestartet. Torben Drach verkaufte sich bei den Herren in einem Weltklasse-Feld sehr gut und war neuntbester U23-Fahrer. Vinzent Dorn meldet Punktgewinne aus Namibia.

Im Grunde hätte er sich südlich des Gardasees etwas mehr versprochen, eine etwas bessere Leistung erhofft. Doch gemessen an seiner aktuellen Situation konnte David List Leistung und Resultat einordnen.

Es war sein erstes Saison-Rennen, seine vor ihm liegenden Konkurrenten waren da alle schon weiter. Eine Woche zuvor musste er ein geplantes Straßenrennen wegen eines Infekts auslassen. Und dann steckt der Friedrichshafener aktuell auch noch in Abiturs-Vorbereitungen. „Da muss ich schauen wann es geht und dann halt so gut wie möglich trainieren“, erklärte David List.

Der Deutsche Juniorenmeister versuchte in Montichiari in der Verfolgergruppe den Wettkampf-Modus zu adaptieren. „Ich hatte zwei, drei Runden meine Schwierigkeiten um rein zu kommen, mich richtig zu quälen“, gestand er nach seinem ersten Saison-Rennen. Er kämpfte bis zur letzten Runde an fünfter und sechster Stelle, bevor in der finalen Runde dann der Knopf aufging.

„Da konnte ich noch mal richtig durchdrücken und bin in den Renn-Modus gekommen“, erklärte der Deutsche Junioren-Meister. Dabei entledigte er sich zweier Begleiter, die mit ihm in die letzte Runde gegangen waren.

Als Vierter fehlten ihm mit 42 Sekunden Rückstand auf den Italiener Juri Zanotti (1:00:54) nur zwölf Sekunden auf Rang drei des Schweizers Jorin Gabriel.

„Dass es fahrtechnisch sehr gut lief und die letzten Runde, das nehme ich mit zum nächsten Rennen nach Bad Säckingen“, meinte List.

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Großartige Leistung von Théry Schir in Frankreich blieb unbelohnt! Sebastian Baldauf präsentiert sich in Wels in steigender Form!

Fotos Team Vorarlberg

Team Vorarlberg präsentiert sich super stark bei der La Roue Tourangelle (UCI 1.1) und beim Kirschblütenrennen in Wels!

Die 16. Auflage des nächsten Frühjahrsklassikers in Frankreich war ebenso wie in den Vorjahren gespickt mit vielen Topstars. Angeführt von Thomas Vöckler (Direct Energie), Vorjahressieger Samuel Dumoulin, Christophe Riblon (beide AG2R La Mondiale), Cedric Pineau (FDJ) u. zahlreichen schnellen Leuten, machten sich die Profis auf die Reise über 200 Kilometer mit Start in Ste Maure de Touraine und Ziel in Tours.

Gleich zu Beginn des Rennens konnte sich eine sieben Mann starke Spitzengruppe vom Feld lösen. Mit dabei auch der junge Schweizer Théry Schir vom Team Vorarlberg. Diese Gruppe war zugleich auch die Fluchtgruppe des Tages. Théry präsentierte sich sehr stark in dieser Gruppe und konnte bei zwei Bergwertungen Punkte sammeln.

Bei der letzten Welle des Tages zehn Kilometer vor dem Ziel konnten sich aus dieser Spitzengruppe nochmals vier Fahrer absetzen. Leider nicht dabei der junge Schweizer aus dem Team Vorarlberg. Er musste der Langen Flucht tribut zollen, kämpfte aber wie ein Löwe. Diese vier Fahrer machten anschließend den Sieg unter sich aus. Sieger der Franzose Dassonville Flavien (HP BTP-Auber 93) vor seinem Landsmann vor Greillier Fabien (Direct Energie) und Delaplace Anthony (Fortua-Vital Concept).

Bester Team Vorarlberg Fahrer im Sprint des Hauptfeldes wurde Fabian Lienhard auf dem 20. und Patrick Jäger auf dem 27. Rang. Der Veranstalter zeigte sich sehr erfreut über die tolle Leistung von Théry Schir und dem ganzen Team Vorarlberg

Resultat: http://www.procyclingstats.com/race/La_Roue_Tourangelle_2017

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Team Heizomat: Komplettes Team startet in bayerische Saison

Morgen, Sonntag, 2. April, startet das fränkische Kontinental-Team Heizomat mit voller Mannschaftsstärke in die bayerische Radsportsaison. Traditionell präsentiert sich die Mannschaft von Teamchef Markus Schleicher in Zusmarshausen bei Augsburg erstmals im Jahr im Heimat-Bundesland. Diesmal mit allen neun Teamfahrern.

Bereits am heutigen Samstag reiste die Mannschaft an und trainierte auf der Runde noch gemeinsam. Am Abend stehen noch einige Gespräche mit der Sportlichen Leitung an, um auch organisatorisch noch an der Feinabstimmung der Mannschaft zu arbeiten.

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