Archiv für den Tag: 22. Juli 2017

Das Team Sunweb freut sich, die Vertragsverlängerungen von Nikias Arndt und Max Walscheid bekanntzugeben.

Arndts Vertrag läuft bis Ende 2017 und wird um drei Jahre verlängert. Walscheids aktueller Vertrag läuft ebenfalls bis Ende 2017 und wird bis Ende 2019 verlängert.

Seitdem Nikias Arndt 2013 Teil des Teams wurde, hat er sich zu einem der Kernfahrer des Teams entwickelt, sich als vielseitiger Sprinter bewiesen und sich als Weltklasse-Leadout-Spezialist etabliert. Er hat seine Fähigkeiten in verschiedensten Rennsituationen aufgezeigt. Vom Sieg beim „Cadel Evans Great Ocean road race“ über entscheidende Lead-out-Arbeit bei Etappensiegen beim Giro d’Italia bis hin zur Sprintvorbereitung für Etappensiege bei der Tour de France sowie sein zweiter Platz bei der 19. Etappe der Tour de France 2017 belegen Arndts stetige Weiterentwicklung.

Ein weiterer aufstrebender Deutscher ist Max Walscheid, der 2015 als Stagiaire zum Team Sunweb kam und 2016 Profi wurde. Der 24-jährige sicherte sich eindrucksvolle fünf Etappensiege bei der Tour of Hainan und wurde im vergangenen Jahr Deutscher Vizemeister auf der Straße. Diese Saison war er Teil des zweiten Platzes bei der Hammer Series. Seine Stärke und Explosivität haben entscheidend zu den Teamerfolgen der Saison beigetragen. Jahr für Jahr entwickelt sich Walscheid stetig weiter.

„Ich freue mich sehr auf drei weitere Jahre im Team.“ erklärte Arndt. „Es war in den vergangenen fünf Jahren das perfekte Umfeld, um mich stetig weiterzuentwickeln und ich habe das Gefühl, dass da immer noch Luft nach oben ist. Der Teamgeist ist einzigartig und es ist toll so viele deutsche Talente als Teamkollegen zu haben. Die Entwicklung der Fahrer steht im Mittelpunkt und die Unterstützung ist brillant. Darum fiel mir die Entscheidung leicht.“

Walscheid sagte: „Nach einigen schwierigen Jahren mit einigen Höhen und Tiefen freue ich mich darauf, in Zukunft mein gesamtes Potential auszuschöpfen und unter Beweis zu stellen. Ich habe die Zeit im Team, sowohl auf, als auch neben dem Rad, bislang sehr genossen. Ich denke, ich habe bereits große Fortschritte gemacht. Diese Entwicklung möchte ich fortsetzen und bin mir sicher, dass ich beim Team Sunweb die besten Möglichkeiten habe, dies zu tun.“

Auch Rudi Kemna (NED), Cheftrainer des Teams Sunweb, zeigt sich begeistert: „Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit Nikiasund Max fortzusetzen. Wir glauben, dass wir gemeinsam mit Phil Bauhaus die nächste deutsche Sprintergeneration in unserem Team vereinen. Das Trio ist bereit, sich auf dem höchsten Level zu zeigen und zu etablieren. „Seit Nikias vor fünf Jahren zum Team kam hat er sich nach unserer Philosophie entwickelt. Mit 21 Jahren kam er zum Team und spielt mittlerweile eine entscheidende Rolle in unserem Lead-out-Zug. Genauso gut kann er auch eigene Chancen nutzen und Rennen auf WorldTour-Niveau gewinnen. Nikias’ Stärke ist es, über einen längeren Zeitraum hinweg eine hohe Watt-Leistung zu erbringen. Dies ist entscheidend, um einer der besten Lead-out-Fahrer der Welt zu werden. Zusätzlich kann er Rennen unter extremen Bedingungen durchstehen und bildet dadurch ein perfektes Duett mit unserem Sprinter Michael Matthews.

„Max hat sich als Sprinter mit hohen Spitzenwattleistungen bewiesen. Er hatte zwar etwas Pech durch Stürze und Krankheitsphasen im Frühjahr, dennoch sehen wir in ihm einen Sprinter der Zukunft. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte in seiner Entwicklung. Es ist großartig, dieses Talent auch weiterhin im Team zu wissen.“

Eurosport wird in den kommenden sechs Jahren die Tour de France zeigen

Gute Nachricht für Radsportfans: Eurosport hat einen neuen Vertrag mit der European Broadcasting Union (EBU) und der Amaury Sport Organisation (ASO) geschlossen und wird auch in den kommenden sechs Jahren die Tour de France im vollen Umfang zeigen.

Dank der neuen Vier-Jahres-Vereinbarung wird Eurosport die Frankreichrundfahrt 2020, 2021, 2022 und 2023 in insgesamt 38 Ländern sogar exklusiv zeigen. In Deutschland wird Eurosport nun stets die ersten 30 Minuten jeder Tour-Etappe exklusiv übertragen.

Bestandteil der neuen Rechtevereinbarung sind auch zwei der fünf Monumente des Radsports – Paris-Roubaix und Lüttich-Bastogne-Lüttich – sowie weitere UCI World Tour Events.

Immer mehr Radsportfans in Deutschland fiebern bei Eurosport in der entscheidenden Tour de France-Phase mit: Im Schnitt haben 0,34 Mio. Zuschauer die ersten 18 Etappen 2017 bei Eurosport gesehen – das bedeutet eine Steigerung gegenüber 2016 um 33 Prozent (Durchschnittsreichweite 2016 nach 18 Etappen: 0,26 Mio. Zuschauer). Den Marktanteil konnte Eurosport bei den Übertragungen sogar um 45 Prozent ausbauen – auf 3,2 % (Marktanteil 2016: 2,2%).

Team Heizomat: Bundesliga-Doppelveranstaltung in der Lausitz

Morgen, Samstag, wird die Rad-Bundesliga mit einem Einzelzeitfahren in Spremberg/Lausitz fortgesetzt. Am Sonntag folgt der ebenfalls zur Bundesliga zählende 200-Kilometer-Klassiker Cottbus-Görlitz-Cottbus. Ziel des Teams Heizomat ist es in erster Linie, den zweiten Gesamtrang zu verteidigen.

Beim Zeitfahren über 20 Kilometer will die fränkische Kontinental-Mannschaft die jüngst gezeigten und teils überraschend guten Leistungen im Kampf gegen die Uhr bestätigen. Manuel Porzner winkt bei einer weiteren ansprechenden Zeitfahrleistung gar das Ticket für die Europameisterschaft. Laurin Winter, Jonas Rapp und Georg Loef sind die weiteren heißen Eisen, die das Team mit den Flammen auf dem Trikot im Feuer hat. Sie sollen für ein starkes Mannschaftsergebnis sorgen. Johannes Adamietz hingegen soll durch eine ordentliche Vorstellung in der von ihm ungeliebten Disziplin möglichst wenig Boden in der Nachwuchswertung, in der er momentan Zweiter ist, verlieren.

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Packende Finals: Simon Stiebjahn und Clara Brehm holen Sprint-Titel

Vor einer tollen Zuschauerkulisse gingen am Freitagabend in Bad Salzdetfurth die ersten Entscheidungen der Deutschen Cross-Country-Meisterschaften über die Bühne. Bei den Damen holte sich sensationell die Juniorin Clara Brehm das Meister-Jersey im Eliminator Sprint. Simon Stiebjahn gewann zum zweiten Mal nach 2014 DM-Gold in dieser Disziplin.

Nie gewann er den Startsprint bis zur ersten 180-Wende, im Halbfinale wäre er um Haaresbreite im Zweikampf gegen Felix Klausmann (Hausach) rausgeflogen, doch am Ende triumphierte Simon Stiebjahn (Titisee-Neustadt) mit aller seiner Erfahrung, seinem Stehvermögen und seiner Fahrtechnik.

Der Schwarzwälder war auch im Finale der besten Vier nie an erster Position. Erst auf der Zielgeraden jagte er mit dem größten Punch noch an David Horvath (Freiburg) vorbei und gewann eine Rad-Länge Vorsprung seinen zweiten Sprint-Titel nach 2014.

Zuvor hatte es etliche turbulente Renn-Situationen gegeben. Der Qualifikations-Schnellste Niklas Schehl war als Erster an der ersten Wende, doch David Horvath schnitt gerade in die Kurve hinein, dass Schehl die Bande touchierte und ausklicken musste.

Diese Situation nutzte Julian Schelb (Münstertal) aus der dritten Position heraus, um die Führung zu übernehmen, während sich Stiebjahn vor seinem Bulls-Teamkollegen Schehl an die dritte Stelle setzte.

In der zweiten Runde war es wieder Horvath, der diese 180-Grad-Wende zu einer harten Attacke nutzte, Schelb dabei touchierte und vorbei gehen konnte.

„Ich bin schon ganz innen gefahren, da war eigentlich kein Platz mehr“, sollte Julian Schelb diese Szene später kommentieren, während Horvath fand, dass man „im Sprint mit einer gewissen Härte“ fahren müsse.

Schelb fiel durch Horvaths Manöver an die dritte Stelle zurück und Stiebjahn versuchte sich ans Hinterrad von Horvath zu heften. Das gelang dem Allrounder auf der vorletzten Geraden auch.

Auf der Zielgeraden zeigte Stiebjahn großes Stehvermögen und schoss auf den letzten Metern noch an seinem Konkurrenten vorbei, dem wie 2016 nur die Silber-Medaille blieb.

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Cross-Country-DM in Bad Salzdetfurth_Vorschau

Cross-Country-DM in Bad Salzdetfurth: Drei gleichwertige Favoritinnen

Bei den 28. Deutschen Cross-Country-Meisterschaften wird am Wochenende in Bad Salzdetfurth die Rekordzahl von 15 Titeln vergeben. Bei den Damen haben gleich drei Damen gleichwertige Chancen auf das Meister-Jersey, bei den Herren gilt am Sonntag Manuel Fumic als Favorit. Eröffnet wird die DM am Freitag mit dem Eliminator Sprint.

Manuel Fumic lässt keine Zweifel aufkommen, dieses Jahr will er sich sein viertes Meister-Jersey in der Elite holen. „Okay, das wollte letztes Jahr auch schon“, sagt er mit einem Lachen, „aber ich glaube, ich bin auch in der Verfassung dazu. Ich habe jedenfalls Lust drauf wieder ein Jahr im weißen oder schwarzen Jersey zu fahren. Ich fahre voll aufs Trikot.“

Er hatte als Meister anstatt dem weißen auch schon ein schwarzes Jersey mit schwarz-rot-goldenen Brustringen getragen.

Fumic holt aber auch noch die Analogie zum DFB-Pokal aus der Kiste mit den Rennfahrer-Weisheiten. „Meisterschaften haben ihre eigenen Gesetze“, sagt der Kirchheimer. Diese eigenen Gesetze beruhen darauf, dass seine Konkurrenten – im Gegensatz zum Weltcup – neben ihm in der ersten Reihe aufgestellt werden. Es im Unterschied zu den großen Rennen also gleich mal zu direkten Auseinandersetzungen kommt.

Das verändert die Ausgangssituation auf jeden Fall. Ob es auch die Hierarchie verändert, wird sich zeigen.

„Alle haben ordentlich Wums“

Markus Schulte-Lünzum weiß, dass die Form von Fumic besser ist als die Ergebnisse im Weltcup nahelegen. „Mani ist stark drauf und auch die anderen deutschen Fahrer haben ordentlich Wums“, meint der Meister der Jahre 2014 und 2016. „Auch wenn das bei den Weltcups vielleicht noch nicht ganz geklappt hat. Aber ich weiß eben auch um meine Verfassung.“


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Tour de France #19: Edvald Boasson Hagen powers to victory!

Team Dimension Data for Qhubeka’s Edvald Boasson Hagen crowned an incredible performance by soloing to victory after a powerful attack on the final kilometers on stage 19 of Tour de France.

Knowing that today’s stage was the last chance for the opportunistic riders to shine in the race, it was no surprise to see countless attacks during the first part of the stage. It took nearly an hour of hard racing before a group of 20 riders finally managed to distance the peloton.

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BORA – hansgrohe verpasst erneut die Gruppe des Tages, Buchmann weiter 15. der Gesamtwertung

Bei der letzten langen Etappe der Tour 2017 führte der Weg über die Fluchtgruppe zum Erfolg. 20 Mann machten am Ende den Sieg unter sich aus, E. Boason Hagen hatte die meisten Reserven und gewann die 19. Etappe. Emanuel Buchmann liegt weiter auf Platz 15 der Gesamtwertung.

Auf der letzten Überstellungsetappe dieser Tour wurde wieder viel Wind erwartet. Auf den 222,5 km zwischen Embrun und Salon-de-Provence waren noch einmal 3 Bergwertungen der 3. Kategorien zu bewältigen, die letzten Berge dieser Tour. Das besonders im ersten Etappenteil hügelige Gelände bot auch wieder viele Angriffsmöglichkeiten, und noch einmal waren einige Rennfahrer bereit ihre letzte Chance auf einen Sieg aus einer Fluchtgruppe wahrzunehmen.

Von BORA – hansgrohe kommt dieses wellige Gelände besonders Jay McCarthy entgegen. Der junge Australier hat in dieser Tour schon einmal mit einem 5. Rang aufzeigen können, heute wollte er ein weiteres Mal vorne mit dabei sein. Rudi Selig hingegen bereitete sich auf einen möglichen Massensprint am Ende vor.

Wie zu erwarten versuchte heute viele Fahrer die letzten Kräfte zu mobilisieren. Es folgte Attacke auf Attacke und das Rennen war kaum zu kontrollieren. In einer ersten größeren Gruppe von 8 Fahrern konnte sich Marcus Burghardt von BORA – hansgrohe nach 10 km absetzen. Doch schon an der ersten Bergwertung des Tages wurde die Gruppe wieder gestellt und die Attacken begannen von Neuem. Kurz nach der Bergwertung bildeten 20 Fahrer eine neue Spitzengruppe, die schnell über 5 Minuten Vorsprung herausfahren konnte.

Das Rennen schien nun entschieden, da keiner der Ausreißer eine Gefahr für die Top Ten der Gesamtwertung war, und gleichzeitig beinahe alle Teams vorne vertreten waren. Beim Zwischensprint des Tages war der Abstand zwischen Spitze und Feld auf über 8 Minuten angewachsen.


DOWNLOAD | photo credit: ©BORA-hansgrohe / Stiehl Photography

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11. LILA LOGISTIK Charity Bike Cup in Lorsch

Lorsch am 3. Oktober: Ganz sicher eine Reise wert

Liebe Freunde,

wir wollen an dieser Stelle schon mal frühzeitig in eure Oktoberplanung eingreifen. Egal, was ihr am 3. Oktober auch vorhabt: absagen, auf www.charity-bike-cup.de gehen – und euch für ein großartiges Radsportfest anmelden.

An diesem Tag könnt ihr wieder mit einer Menge Stars zusammen Rad fahren, ins Gespräch kommen – und so ganz nebenbei auch noch denen helfen, die es wirklich verdient haben: Kindern in Not.

Unterstützt werdet ihr dabei unter anderem von folgenden Stars: Stephen Roche, Olaf Ludwig, Andreas Klöden, Danilo Hondo, Sabine Spitz, Christian Knees, Marcus Burghardt, Roger Kluge, Steffen Wesemann, Alexander Herr, Frank Wörndl, Jonas Reckermann, Monika Sozanska, Conny Cyrus, Iris Kurz, Stefan Schumacher, Tony Rominger, David Kopp, Jörg Ludewig, Philipp Eng, Franco Marvulli, Tristan Marguet, Andi Katz, Manuel Reuter, Lisa Brandau, Udo Bölts, Karl Platt, Daniel Unger und viele mehr…

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