Archiv für den Tag: 3. August 2017

Traum-Zeitfahr-EM – Brändle verpasst Medaille knapp

Am zweiten Tag der Rad-Europameisterschaften in Herning, Dänemark, zeigten die ÖRV-AthletInnen mit ausgezeichneten Ergebnissen in den Zeitfahrbewerben auf: Alle Athleten schafften den Sprung in die Top-Ten! Martina Ritter wurde Fünfte, die U23-Fahrer Patrick Gamper und Markus Freiberger belegten die Plätze sechs und sieben. Und zum Abschluss verpasste Matthias Brändle bei den Profis eine Medaille nur um Sekunden und wurde Vierter!

Starker Regen beeinträchtigte die Rennen der Elite-Damen und U23-Herren. Beide Kategorien hatten eine Distanz von 31,5 flachen Kilometern zu bewältigen. Bei den Elite-Damen sorgte Martina Ritter mit dem fünften Platz für eine Sensation. Sie lag nur 2:06 Minuten hinter der alten und neuen Europameisterin Ellen Van Dijk aus den Niederlanden. Silber holte sich Ann-Sophie Duyck (BEL) vor Olympiasiegerin Anna Van der Breggen (NED). „Wenn Träume wahr werden. Ich war sprachlos! Vor der Europameisterschaft hab ich noch gesagt, dass alles, was noch kommt nur mehr eine Draufgabe auf diese erfolgreiche Saison ist. Und jetzt dieser fünfte Platz“, jubelte Ritter im Ziel.

U23-Fahrer stark!
Auch die U23-Herren konnten mit ihrem Rennen mehr als zufrieden sein. Patrick Gamper holte den sechsten (plus 1:30 Minuten), sein ÖRV-Teamkollege Markus Freiberger mit 1:37 Minuten Rückstand den siebenten Platz. „Und bei Markus wäre noch der fünfte Rang möglich gewesen. Er hat den zwei Minuten vor ihm gestarteten Portugiesen rund zwei Kilometer vor dem Ziel eingeholt. Der hat ihn aber nicht gesehen und Markus ist die Kurve hinter ihm zu eng angefahren. Da kam er leider zu Sturz und ruinierte sich die Schaltung, die er auf den letzten zwei Kilometern, die leicht bergab führten, gebraucht hätte. Da hat er sicher 30 Sekunden liegen gelassen“, beschreibt Nationaltrainer Franz Hartl, der sich über eines der besten Zeitfahren der Geschichte der österreichischen U23-Herren freuen durfte. Den EM-Titel gewann der Däne Kasper Asgreen vor seinem Landsmann Mikkel Bjerg mit einer Sekunde Vorsprung. Bronze sicherte sich der Franzose Edoardo Affini (plus 31 Sekunden).

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Es geht los! 79th Volta a Portugal UCI 2.1 – Team Vorarlberg startet morgen in Lissabon mit starkem Kader in die längste Rundfahrt der Geschichte! Youngster beim Rems Murr Pokal an der Linie!

Volta a Portugal Santander Totta UCI 2.1 – Die Spiele mögen beginnen – Schelling u. Co. wollen ein Wort mitreden! Youngsters ab morgen ebenfalls in Deutschland im Einsatz beim Int. Rems – Murr Pokal!


Baldauf_Schelling_in_race_©_E._Haumesser

Es wird ein heißer Tanz werden! Zum Einen ob der bekannt schweren Topographie der Etappen, sowie den zum Teil fast schon übermotivierten Teams aus Portugal, zum Anderen ob der tropischen Hitze und den Startzeiten. Die Rundfahrt über zehn Etappen und einem Prolog werden meist in der Mittagshitze gestartet, mit Garantie nicht zum Vorteil für Mitteleuropäer. Die Fahrer sind jedoch gut vorbereitet und entsprechend früh (gestern Mittwoch) angereist via Flugzeug nach Lissabon, wo morgen der Startschuss zur 79. Austragung fallen wird. Das Betreuer Team hat sich bereits am Dienstag mit dem Fuhrpark auf die 2500 Kilometer lange Odyssee gemacht.


Baldauf_S._before_start_©_E.Haumesser

Ein Prolog – zehn Etappen – ein Ruhetag – Live TV – und ein Megainteresse!

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Trotz hektischem Finale baut Peter Sagan seine Führung im Gesamtklassement der Polen Rundfahrt weiter aus

Die kürzeste Etappe der diesjährigen Rundfahrt endet mit einem hektischen Finale, in dem sich UCI Weltmeister Peter Sagan erneut einen Podestplatz sichern konnte. Im Gesamtklassement führt der UCI Weltmeister weiterhin, sein Teamkollege Rafal Majka rangiert ebenfalls noch auf dem dritten Platz.

Nach der gestrigen längsten Etappe stand heute die kürzeste am Programm. Startort war am Firmengeländer einer der bekanntesten Firmen in Nagawczyn, danach führte die Strecke über 130km mit vier Bergwertungen mit den Kategorien 2 und 3 in Richtung Ziel, Rzezów. Bevor der Etappensieger der 5. Etappe gewertet wurde, musste das Peloton noch eine Zieldurchfahrt mit 22.5km absolvieren.

Die Fahrer brachen am frühen Nachmittag auf und legten, wie auch in den letzten Tagen, ein ordentliches Tempo vor. BORA – hansgrohe setzte heute alles daran ihren Leader UCI Weltmeister Peter Sagan sicher ins Ziel zu bringen, um das Gesamtklassement weiter ausbauen zu können.

Eine 5-köpfige Fluchtgruppe attackierte bei unmittelbar nach dem offiziellen Start, als das Rennen sich im ersten Anstieg befand. Relativ schnell zeigte die Uhr einen Vorsprung von mehr als zwei Minuten an. Im Feld sorgte BORA – hansgrohe zusammen mit BMC dafür den Rückstand zu verringern. Als das Rennen die erste Bergwertung des Tages passierte, hatte die Fluchtgruppe nur mehr eine Minute Vorsprung, die Mannschaft von BORA – hansgrohe war weiterhin geschlossen an der Spitze des Hauptfeldes.

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