Archiv für den Tag: 7. August 2017

7. Sparkassen-HeideRadCup – LIZENZRENNEN

Neues Eliterennen über 140 km bei Leipzig
Schnell, kurvig und anspruchsvoll: Neue 140 km Rennstrecke beim Sparkassen-HeideRadCup
Am 10. September 2017 ist Torgau an der Elbe erstmalig Austragungsort des ersten Lizenzrennens für KT A und B Fahrer. Es geht anspruchsvoll durch Wälder, über verschiedene Hügel und Anstiege sowie kurvenreich durch kleine Ortschaften. „Wir hatten zahlreiche Anfragen diverser Radsportvereine, ob wir nicht ein Lizenzrennen etablieren können. Wir haben uns dann für die 140er Strecke entschieden, weil sie einfach perfekt geeignet ist.“ so Henrik Wahlstadt, Vorsitzender des Sportfreunde Neuseenland e.V. Auf den zwei 70 km Runden werden insgesamt 858 Höhenmeter zurückgelegt. Auch die Rennfahrer der Klasse Senioren kommen auf der 70 km Strecke voll auf Ihre Kosten. So starten Senioren 4 in einem extra Rennen getrennt von Senioren 2 und 3.
Parallel dazu findet zum siebten Mal das beliebte Jedermannrennen über drei verschiedene Strecken von 40 km, 70 km und 110 km Länge statt. Die deutschlandweit einzigartige Kulisse macht den Sparkassen-HeideRadCup zu einem beliebten Rennen der nationalen Jedermann- und nun auch Eliteszene. Das Lizenzrennen findet unter Vollsperrung statt und führt durch die Ortschaften: Torgau, Belgern-Schildau, Dahlen-Schmannewitz, Lossatal, Thallwitz und Mockrehna.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.heideradcup.de/lizenzrennen.html

MAGURA 24h von Duisburg powered by Stadtwerke Duisburg

„I-Tüpfelchen“ und die 0,1 Prozent
Das achtköpfige Team von den Mondraker Rockets hat die MAGURA 24h von Duisburg powered by Stadtwerke Duisburg für sich entschieden. Bei den Solisten gewann Keke Dörnbach einen großartigen Zweikampf mit Torsten Weber. Im Landschaftspark Nord haben über 2000 Mountainbiker am Samstag dem Regen getrotzt und am Sonntag im Sonnenschein sich selbst und den Event gefeiert.

Das Sieger-Team aus Unna war durchgängig stark besetzt, doch es waren vor allem Sean Feldhaus und Alex Gläser, die mit ihren schnellen Runden für den Abstand auf die Vierer-Combo von ROSE Bikes sorgten. Sie und Florian Schweter absolvierten mit jeweils 13 Runden am meisten Durchgänge im Team.
Am Ende standen für die Mondraker Rockets mit 91 zwei 8,1-Kilometer-Schleifen mehr auf dem Tableau, doch die ROSE Bikes Männer konnten die Wertung der Vierer-Teams für sich entscheiden. Sie duellierten sich um den Sieg in dieser Kategorie mit dem Vorjahres-Sieger von Herzlichst Zypern, das mit Kim Anika Ames eine starke Dame am Start hatte und zum Schluss immer stärker aufkam.
Ames drehte immerhin 19 Runden im Landschaftspark und ihre Durchschnittszeit lag nicht weit von der ihrer männlichen Teamkollegen entfernt.
Am Ende trennte das Mixed-Team nicht mal eine komplette Runde von den Gesamtweiten von ROSE und bei Herzlichst Zypern nannte man Gesamtrang drei „das i-Tüpfelchen“ auf einem rundum gelungenen Wochenende.
Ebenfalls auf 88 Runden kam das Zweier-Team von Focus Rapiro Racing mit Klaus Reinisch und Max Feger. Sie benötigten dafür nur zehn Minuten mehr als die Vierer-Konkurrenz.

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Hattrick für Team Auto Eder Bayern: Sommer, Pecher und Steigner siegen in Bruckmühl, Bamberg und Mehlingen


Bild by: © BORA – hansgrohe / Ralph Scherzer

Mit gleich drei Siegen in Folge hat das Team Auto Eder Bayern am Wochenende seine ohnehin schon starke Saisonbilanz noch weiter aufpoliert. Nach dem Sieg von Aaron Sommer im Nachwuchsrennen der Bruckmühler Radsportnacht gewann Anton Pecher am Samstag auch das Gartenstadt-Kriterium in Bamberg und am Sonntag ließ Kilian Steigner gegen internationale Konkurrenz in Mehlingen in der Pfalz den dritten Sieg folgen. Bei den Europameisterschaften in Dänemark trug gleichzeitig Felix Engelhardt im Trikot der Nationalmannschaft einen wichtigen Teil zur Bronzemedaille für das Team bei.

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Radsport – Vorbericht für Olek`s Radsport Grand Prix am 15. August 2017 in Bürstadt – von Jürgen Pfliegensdörfer

Vorbericht

Am 15. August gibt sich die deutsche Radsportelite die Ehre, um die Zuschauer in Bürstadt bei Olek` Radsport Grand Prix ein wenig Tour de France-Feeling spüren zu lassen. Und das Fahrerfeld dass Cheforganisator Algis Oleknavicius zusammengestellt hat, dass kann sich durchaus sehen lassen. „Nach wie vor habe ich sehr gute Kontakte in die Radsportszene und dass kommt dem Rennen in Bürstadt natürlich zugute“, meint „Olek“ zu dem erlesenen Starterfeld. Alleine zehn World-Tour-Fahrer sind auf dem Rundkurs durch die Innenstadt in Bürstadt zu sehen. John Degenkolb war einer der ersten, der sein Kommen zusagte. Und er kommt nicht alleine, bringt von der Tour de France noch seinen Sprintanfahrer Koen de Kort mit. Ein anderer der die Stadtkurs über 650 Meter Länge in Angriff nimmt ist kein Geringerer als Andre`Greipel. Leider blieb ihm auf der Schlussetappe auf dem Champs Elysee der Sieg verwehrt, es wäre der Dritte in Folge gewesen. Der super Sprinter freut sich auf den Kurs rund um das Backhaus Drays und ist einer von neun Tour de France-Fahrern, die Algis Oleknavicius für das Rennen verpflichten konnte. Marcel Sieberg, Rüdiger Selig, Robert Wagner, Nils Politt, Rik Zabel und Nikias Arndt werden Abend auf die 111 Runden geschickt, mit ihnen ein weiteres Feld von Klassefahrern.

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Team Vorarlberg präsentiert sich dieses Wochenende von seiner besten Seite! Fabian Lienhard sprintet auf den 5. Rang der zweiten Etappe der Volta a Portugal Santander Totta UCI 2.1! Manuel Bosch auf dem 4. Rang beim Rems-Murr-Pokal!

Fotos Team Vorarlberg

Fabian Lienhard sprintet auf den fünften Rang auf der zweiten Etappe der Volta a Portugal Santander Totta UCI 2.1!

Fotos Team Vorarlberg

Kurz nach dem Start bildete sich gleich eine siebenköpfige Spitzengruppe mit Patrick Jäger. Diese Gruppe konnte sich bis zum letzten Anstieg des Tages alle vor dem Feld behaupten. 15 Kilometer vor dem Ziel Feld geschlossen.

Rennbericht 2. Etappe von Reguengos de Monsaraz › Castelo Branco (214.7k):

Auf der längsten Etappe der Rundfahrt über 214,7 Kilometer hatten die Team Vorarlberg Fahrer drei Bergwertungen bzw. Sprintwertungen absolvieren. Außerdem wurden Temperaturen von über 35 Grad vorhergesagt.

Gleich nach Ende der Neutralisation konnte sich eine siebenköpfige Spitzengruppe vom Hauptfeld lösen. Mit dabei wie bereits am Vortag Patrick Jäger. Diese sieben Fahrer konnten einen Vorsprung bis zu fünf Minuten herausfahren. Hinten im Hauptfeld kontrollierte W52-FC Porto das Renngeschehen. Bei allen drei Zwischensprints des Tages konnte Patrick Jäger such jeweils auf dem zweiten Rang platzieren. Zu Beginn des Anstieges zur dritten Bergwertung des näherte sich das Hauptfeld mit hohem Tempo. Kurz nach der Bergwertung hieß es Feld geschlossen und alles war für einen Massensprint angerichtet.

Sieger der Portugiese Samuel Caldeira (W52/FC Porto) vor Antonino Parrinello (GM Europa Ovini) und Stéphane Poulhies (Equipe Cycliste Armée de Terre). Bester Team Vorarlberg Fahrer Lienhard Fabian auf dem fünften Rang. Im Gesamtklassement sind alle Favoriten im ersten Drittel der Wertung zu finden. Auch Patrick Schelling befindet sich unter diesen.

Nachtrag zur 1. Etappe:

Leider musste das Team Vorarlberg auf der gestrigen 1. Etappe den ersten Ausfall verzeichnen. Ca. 50 Kilometer vor dem Ziel kollidierte Friesecke Gian frontal mit einem Streckenposten. Gian hatte eine stark blutende Kopfwunde weshalb an ein weiterfahren nicht zu denken war. Wünschen Gian eine gute Besserung!!

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Positive Bilanz nach Rad-EM in Dänemark

Heute endeten die Rad-Europameisterschaften in Herning, Dänemark, mit dem Straßenrennen der Profis. Daniel Auer und Markus Eibegger konnten sich gegen die Übermacht von WorldTour-Profis gut in Szene setzen. Den EM-Titel sicherte sich im Massensprint der Norweger Alexander Kristoff. Silber und Bronze holten sich der Italiener Elia Viviani, zweifacher Etappensieger der diesjährigen Österreich Rundfahrt, und der Niederländer Moreno Hofland.

Das Straßenrennen der Elite-Fahrer lief über flache 241,2 Kilometer. Das Rennen entwickelte sich von Beginn an wie jene der Damen und U23-Fahrer: keine Fluchtgruppen konnten sich entscheidend lösen. Nach einigen Scharmützeln, unter anderem attackierten die Belgier, als der italienischen Sprintstar Elia Viviani seine Notdurft verrichten musste, kam es zum gefährlichen Massensprint. Auf dem letzten Kilometer ereigneten sich wie beim U23-Rennen, wo es gestern auch Lukas Schlemmer erwischt hatte, einige Massenstürze. Im Sprint ließ Kristoff seinen Gegnern keine Chance. „Daniel Auer und Markus Eibegger haben sich inmitten der WorldTour-Profis ordentlich geschlagen. Die Distanz von 240 Kilometer ist für sie auch nicht alltäglich“, beschrieb Nationaltrainer Franz Hartl die Leistungen der beiden ÖRV-Profis, die bei Felbermayr Simplon Wels unter Vertrag stehen. Daniel Auer kam mit dem Haupfeld ins Ziel und wurde 19., Markus Eibegger hatte als 65. 30 Sekunden Rückstand.

Sehr positive EM-Bilanz
„Die gesamten Europameisterschaften liefen für uns sehr gut. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals so viele Top-Ten-Platzierungen hatten“, analysiert Hartl, der in Bezug auf die vermeintliche Zeitfahrschwäche der Österreicher meint: „Wir haben immer gejammert, dass wir keine Zeitfahrnation sind. Und jetzt holen wir sechste und siebente Plätze bei den U23-Fahrern, Martina Ritter wird tolle Fünfte und Matthias Brändle schrammt mit Rang vier nur um Sekunden an einer Medaille vorbei!“

Homepage: www.radsportverband.at