Archiv für den Tag: 12. August 2017

Team Heizomat trauert um Ex-Bundestrainer Peter Weibel

Mit großem Bedauern hat das Team Heizomat vom plötzlichen Tod des ehemaligen Bundestrainers Peter Weibel erfahren. Gerne erinnert sich insbesondere Teamchef Markus Schleicher an seine lange Freundschaft zu Weibel und die stets hervorragende Zusammenarbeit mit dem Bundestrainer, den er 1985 bei der Junioren-WM in Stuttgart kennenlernte und mit dem er bis zuletzt regelmäßig in Kontakt stand.

Schleicher würdigt Weibel, der nur 66 Jahre alt wurde, als einen großen Radsport-Idealisten und Fachmann, der sehr viel für den deutschen Radsport getan und geopfert hat – und dem einiges zugemutet wurde. Er selbst habe Weibel als einen sehr leidenschaftlichen Trainer erlebt, der viele Sportler über Jahre gefördert habe. So erinnert sich Schleicher an viele BDR-Rundfahrteinsätze als Sportler in den Jahren 1986 bis 1989, insbesondere die Kuba-Rundfahrt, das Höhentrainingslager in Colorado-Springs (USA), die Niedersachsen-Rundfahrt sowie die Rheinland-Pfalz-Rundfahrt im Jahr 1989. “Diese Zeit hat mir sehr viel Positives gegeben und mich auch als Mensch bis heute geprägt”, so Schleicher, den mit dem Mannheimer Weibel und dessen Familie auch privat eine Freundschaft verband, die bis zuletzt beiderseitig gepflegt wurde. Auch habe Weibel immer ein offenes Ohr gehabt, wenn Schleicher in seiner Tätigkeit beim heutigen Team Heizomat um Rat gefragt hatte.
Markus Schleicher und das gesamte Team Heizomat wünschen der Familie von Peter Weibel die notwendige Kraft und den Halt für die schweren Stunden des Abschieds.

Das Bild zeigt Peter Weibel in seiner Zeit als Bundestrainer (links) und Markus Schleicher als jungen Rennfahrer im Nationaltrikot (rechts). Foto: Privat

Zweiter Platz für Peter Sagan und Veränderung der Gesamtwertung bei der 5. Etappe der BinckBank Tour

Eine Etappe, die an die Frühjahrsklassiker erinnerte. Gleich zu Beginn setzte sich eine 7-köpfige Fluchtgruppe ab, die 20km vor dem Ziel gestellt worden ist. Ein gewohntes Bild war der BORA – hansgrohe Zug, der die Kontrolle im Feld überhatte, als UCI Weltmeister Peter Sagan wenige Kilometer vor dem Ziel mit einer 12- Mann starke Gruppe sich auf den Weg Richtung Ziel machte. Bei der Flamme Rouge attackierte der Niederländer L. Boom (LottoNL-Jumbo), sicherte sich den Tagessieg und ist nun neuer Führender der BinckBank Tour. Peter Sagan sprintete auf Platz zwei und ist in der Gesamtwertung ebenfalls auf dem zweiten Platz. Die Sprintwertung führt der Weltmeister weiterhin an.

Im Gegensatz zu den vorangegangenen Etappen war die heutige Fünfte eine, die wohl eher den kletterambitionierten Fahrern gelegen kam. Mit gesamt 21 Hellingen (Anstiege), 16 davon kategorisiert, erinnerte die heutige Strecke an die Frühjahrsklassiker und führte die BinckBank Tour wieder zurück in die Niederlande. Die 167.3km lange Etappe war prädestiniert für eine Fluchtgruppe wie für viele Attacken in den kurzen aber anspruchsvollen Anstiegen.

Das Wetter war auch heute nicht einem typischen Sommertag entsprechend, immer wieder gab es kleine Schauer. Um kurz nach 12:30Uhr setzte sich das Rennen in Bewegung. Nach einigen gefahrenen Kilometern schaffte es eine Gruppe von 7 Fahrern eine zweiminütige Lücke gegenüber dem Peloton zu öffnen. Die Fluchtgruppe arbeitete gut zusammen und konnte diesen Vorsprung über viele Kilometer konstant halten.

Im Feld war es wieder einmal der BORA – hansgrohe Zug, mit Andreas Schillinger, Michael Kolar und Lukas Pöstlberger, die an der Spitze präsent waren. Aber auch der deutsche Meister Marcus Burghardt, Christoph Pfingsten und Maciej Bodnar unterstützten ihre Teamkollegen und kontrollierten das Tempo im Hauptfeld.

Die engen und verwinkelten Straßen, mitunter dem Anstieg auf den Cauberg, den man aus dem Amstel Gold Race kennt, sorgten immer wieder für Unachtsamkeit im Feld. So kam es zu dem einen oder anderen Sturz. Zum Glück wurden aber keine schwerwiegenden Verletzungen gemeldet.

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Etappensieg und Gesamtführung für Sam Bennett bei der Czech Cycling Tour

Auf hügeligen 200,7 Kilometern zwischen Olomouc und Frydek-Mistek, beherrschte eine 5-Mann-Spitzengruppe den Großteil der 2. Etappe der Czech Cycling Tour. BORA – hansgrohe kontrollierte das Feld und schloss die Lücke auf den letzten 20 km, um für Sam Bennett einen Massensprint herbeizuführen. Auf einem ansteigenden Finish war der irische Sprinter konkurrenzlos und sicherte sich einen souveränen Sieg. Damit ist Bennett auch das neue Gesamtführende der Rundfahrt.

„Ich habe mich während der Etappe gar nicht so gut gefühlt, vielleicht weil es heute sehr heiß war. Schwarzi und Juraj haben einen tollen Job gemacht und das Rennen kontrolliert. Am Ende hat Pascal so schnell angefahren, dass ich nur zwischen 200m und 100m voll durchziehen musste, dann wusste ich schon, dass ich gewinne. Ich bin echt happy, denn an einem Tag, an dem das Team so hart arbeitet, ist der Druck auch groß am Ende ein Resultat abzuliefern – das ist mir heute aber gelungen. Jetzt müssen wir sehen, wie sich das Rennen morgen entwickelt, wenn ich dabeibleiben kann, dann sieht es auch für den letzten Tag nicht schlecht aus. Vielleicht kann ich das Gelbe Trikot bis zum Ende verteidigen.“ – Sam Bennett

„Alle schauen hier auf uns, darum mussten wir auch von Beginn an arbeiten, als die Spitzengruppe vorne war. Wir haben den Abstand mit Juraj und Schwarzi bei 2 Minuten kontrolliert, bevor wir am Ende die Lücke für Sam zugefahren sind. Pascal hat enorm Tempo gemacht, um Sam auf den letzten 500m an die Spitze zu bringen, und Sam hat in beeindruckender Weise vollendet. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und der Teamleistung heute. Jetzt sind wir in Gelb, und morgen werden wir wieder arbeiten müssen.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter.

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Team CENTURION VAUDE: Erfolge in Österreich und Kolumbien

Ischgl zählt zu den Mountainbike Marathons mit den meisten Höhenmetern und auch dieses Jahr waren dort wieder etliche Größen am Start. Vom CENTURION VAUDE Team starteten der Markus Kaufmann sowie Daniel Geismayr.

Im Rennen über die Königsdistanz von 78km und 3.800hm wurde von Beginn an ein extremes Tempo gefahren und die zwei CENTURION VAUDE Sportler hatten mehrmals Mühe in der Spitzengruppe zu bleiben. Die schon lange Saison und strapaziöse Transalp machen sich langsam bemerkbar. Als es nach 25 Kilometern nach der ersten Schlaufe zurück nach Ischgl und dann hinauf auf das Idjoch ging, wurden vor allem die Beine von Kaufmann besser und besser. In Samnaun lag er schon auf Rang fünf und im steilen letzten Berg machte er nochmals zwei Positionen gut. Zwar von Krämpfen geplagt, schaffte er es den Podiumsplatz in der langen Abfahrt zu halten und sicherte sich Platz drei hinter Sieger Kristian Hynek (Ergon-Topeak) und Samuele Porro (Lee Cougan). Teamkollege Geismayr entschied sich im Rennen spontan für die mittlere Distanz. Nachdem er im Anstieg im Idjoch merkte, dass es heute nicht für ganz vorne langen würde. Dass dies die richtige Entscheidung war, merkte er an der Streckenteilung wo er als erster in den Singletrail zurück nach Ischgl einbog und sich hier den Sieg sicherte.

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Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald vom 10. – 13. August 2017

# Julian Schelb gewinnt erneut und bleibt Gesamtführender bei den Herren
# Clarissa Mai siegt deutlich und übernimmt die Gesamtführung bei den Damen

Die beiden einheimischen Schwarzwälder Julian Schelb (STOP & GO Marderabwehr MTB Team) und Clarissa Mai (SC Hausach / Link Rad Quadrat) waren die strahlenden Tagessieger auf der zweiten Etappe des Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald mit Start und Ziel in der Rothaus Brauerei. Dieser zweite Tag beim Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald hatte alles zu bieten, was den Mountainbikesport ausmacht. Kühle aber zumindest trockene Bedingungen und eine abwechslungsreiche Strecke mit kurzen knackigen Anstiegen sowie dem Flowtrail in Ewattingen sorgten für würdige Rahmenbedingungen und einen spannenden Renntag.


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Einen packenden Rennverlauf gab es in der Kategorie „Elite Herren“, der von Beginn an entscheidend vom Vortagessieger Julian Schelb mitgeprägt wurde. Schelb konnte sich bei Rennhälfte gemeinsam mit seinen vier Mitstreitern Moritz Milatz, Luca Schwarzbauer, Sascha Weber und dem Schweizer Nicola Rohrbach von den anderen Favoriten um den Gesamtsieg absetzen. Im weiteren Verlauf der Etappe konnten die Verfolger jedoch wieder aufschließen und die Karten wurden neu gemischt. Im finalen Anstieg in Richtung Grafenhausen-Rothaus waren es schließlich Schelb, Milatz und der wieder nach vorne gefahrene Simon Stiebjahn, die in einem packenden Sprintfinish den Sieg unter sich ausmachten. Am Ende siegte Schelb hauchdünn vor Stiebjahn und Milatz, die alle zeitgleich in 2:13:10 Stunden den Zielstrich passierten. In der Gesamtwertung bleibt Schelb damit in Front und liegt nun 26 Sekunden vor Stiebjahn und 46 Sekunden vor Markus Bauer (Kreidler Werksteam), der heute mit 21 Sekunden Rückstand auf das Siegertrio als Viertplatzierter in Rothaus ankam.

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Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald vom 10. – 13. August 2017

Adelheid Morath und Julian Schelb sichern sich den Premieren-Etappensieg


Freie Verwendung der Pressefotos mit Hinweis auf das Copyright:
Sauser Event GmbH / Ralf Pfründer

Die Premiere ist geglückt und die erste Etappe des Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald vom 10. bis 13. August 2017 ist erfolgreich über die Bühne gegangen. Mit einer Prologetappe, die als Einzelzeitfahren ausgetragen wurde, ist der Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald als Nachfolgeevent der VAUDE Trans Schwarzwald in Grafenhausen-Rothaus gestartet. 400 Bikerinnen und Biker aus 16 Nationen nahmen die 15,5 Kilometer und 290 Höhenmeter am ersten Tag des viertägigen Etappenrennens unter ihre Stollenräder. Der Wettergott war am ersten Tag leider kein Mountainbiker, weshalb die Etappe um 3,4 Kilometer verkürzt wurde. Dauerregen hatte eine schwierige Trailpassage, die in der ursprünglichen Etappenvariante eingeplant war, unbefahrbar gemacht.

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