Archiv für den Tag: 27. August 2017

Team Heizomat: Adamietz gewinnt Deutsche Bergmeisterschaft

Johannes Aamietz ist am Berg einfach nicht zu schlagen. Nachdem der 19-Jährige schon in den beiden vergangenen Jahren als Juniorenfahrer jeweils Deutscher Meister im Bergfahren wurde, gewann er nach dem altersbedingten Aufrücken in die U23-Klasse, in der gleich vier Jahrgänge zusammengefasst sind, schon wieder den Titel. In Hofbieber-Elters bei Fulda sorgte der Ulmer damit für höchste Zufriedenheit im Team Heizomat, das dort quasi ein Heimspiel hatte.

Adamietz schaffte es als einziger U23-Fahrer in dem gemeinsam mit der Männerklasse ausgetragenen Rennen, mit den besten Fahrern der Elite-Kategorie mitzufahren. Nachdem der Gesamtführende der Rad-Bundesliga, Johannes Aamietz (Team Lotto – Kern Haus), früh mit seinem Teamkollegen Raphael Freienstein die Flucht wagte und bis zu zwei Minuten Vorsprung herausfuhr, reagierte zunächst Adamietz selbst aus der Verfolgergruppe heraus. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Jonas Rapp schloss er die Lücke zur Spitze wieder. Nun ging es im Finale auf dem anspruchsvollen Rundkurs in der Rhön vor allem für Rapp darum, in der Eliteklasse eine weitere Medaille für die Franken einzufahren. Am Ende sollten die Kräfte des Alsenzers dafür aber nicht mehr reichen und er musste nach Platz drei im Vorjahr diesmal mit Platz vier Vorlieb nehmen. Der Pfälzer in Diensten der fränkischen Mannschaft von Teamchef Markus Schleicher musste sich mit der abermaligen Verteidigung des Bergtrikots in der Rad-Bundesliga trösten.

In der Teamwertung der Rad-Bundesliga belegte das Team Heizomat Tagesrang zwei und festigte diesen Platz auch in der Gesamtwertung. In der Gesamt-Einzelwertung verbesserte sich Rapp auf Platz sieben, Manuel Porzner ist Achter, Adamietz 15. und belegt in der Nachwuchswertung Platz zwei.

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Team Lotto Kern-Haus News: Freienstein wird Deutscher Bergmeister

Bei den Deutschen Meisterschaften am Berg dominiert Raphael Freienstein das Geschehen und holt sich souverän den Titel und auch die Führung in der Rad-Bundesliga-Einzelwertung. Joshua Huppertz, der heute Dritter wurde, ist ihm mit 14 Punkten Rückstand auf den Versen.

Auf einem 17 Kilometer langen Rundkurs in der Rhön wurden die Deutschen Meisterschaft am Berg ausgetragen, die auch gleichzeitig als Bundesligarennen gewertet wurden. Scharfrichter der Runde mit Start und Ziel im nordhessischen Hofbieber-Elters war der 16 Prozent steile Anstieg nach Milseburg.

Bereits in der zweiten Runde ging Raphael Freienstein in die Offensive und attackierte das Feld. Kurz danach griff auch Joshua Huppertz an und die beiden bildeten ein Spitzenduo, das einen Maximalvorsprung von über 2 Minuten herausfahren konnte. Im weiteren Verlauf schloss Jonas Rapp (Heizomat) zu den beiden auf. In der vorletzten Runde lag Raphael kurz allein in Führung, aber die Verfolger Johannes Adamietz (Heizomat), Jonas Koch (CCC Sprandi Polkowice), Frederik Dombrowski (Dauner) und auch Joshua schafften wieder den Anschluss.

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Die Jagd nach Etappensiegen geht weiter, Rafal Majka holt dritte Podiumsplatzierung in Folge für BORA – hansgrohe bei der Vuelta

Es war der BORA – hansgrohe Leader selbst, der heute in die Gruppe des Tages ging, um begleitet von zwei Teamkollegen, um den Sieg zu kämpfen. Alle drei zeigten ein unglaubliches Rennen. Zuerst um Majka ins Finale zu bringen, dann im Kampf am letzten Anstieg, als Rafal ein ums andere Mal attackierte. Allerdings gelang es Majka nicht, J. Alaphilippe abzuschütteln. Dieser holte am Ende den Sieg, während Rafal den dritten Podiumsplatz in Folge holte. Cesare Benedetti hingegen musste das Rennen heute leider mit dem bereits bekannten Magen-Darm-Virus aufgeben.

Anders als bei Giro und Tour, führten an der Vuelta bisher schon einige Ausreißergruppen zum Erfolg, da weniger Teams bereit sind das Rennen konsequent zu kontrollieren. Eine interessante Situation für die Rennfahrer und aufregend für die Fans. So war auch die heutige 8. Etappe wieder eine Gelegenheit mit einer Flucht um den Sieg zu kämpfen. Die 199,5 Kilometer zwischen Hellin und Xorret de Catí waren zuerst eher flach, bevor in der zweiten Etappenhälfte drei Berge auf die Fahrer warteten. Mit dem letzten Anstieg, einem der 1. Kategorie, nur 3 km vor dem Ziel war, war ein spannendes Finale garantiert.

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Nach dem PRO Ötztaler 5500 ist vor dem Marathon

Nach der mehr als gelungenen Premiere des Profirennens PRO Ötztaler 5500, worüber Sieger Roman Kreuziger meinte: „Das Rennen hat Potential für einen richtigen Klassiker“ – geht morgen die 37. Auflage des Mythos Ötztaler Radmarathon über die Bühne. Bei den über 4.000 Startern steht heuer der Granit im Vordergrund.


Siegerehrung des Profirennens mit den Trophäen aus Granit


Alban Lakata, 27. Platz und bester Tiroler, am Kühtai vor einer tollen Zuschauerkulisse

Im Ötztal, wo sich mit der 3.774m hohen Wildspitze der höchste Berg Tirols befindet, dominieren drei Gesteinsarten: der Bergkristall, Granat und der Granit. Letzterer, die häufigste Gesteinsart im Ötztal, steht heuer im Mittelpunkt des Ötztaler Radsportwochenendes; nicht nur die Finisher-Trikots sind mit Granit-Grafiken versetzt, auch die Siegertrophäe in Granit gehalten. Jakob Falkner, Geschäftsführer der Bergbahnen Sölden, Mag. Oliver Schwarz, Geschäftsführer Ötztal Tourismus, Sportdirektor Thomas Rohregger und OK-Chef Ernst Lorenzi präsentierten heute die Siegertrophäe für die Gewinner des 37. Ötztaler Radmarathons in der neu errichteten Giggijochbahn in Sölden.

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