Archiv für den Tag: 11. März 2018

Rafał Majka belegt starken zweiten Platz bei Tirreno – Adriatico´s Königsetappe

Die Königsetappe der 53. Austragung von Tirreno – Adriatico sah ein spannendes Finale, bei dem BORA – hansgrohe Kletterer Rafal Majka den starken zweiten Platz belegte. Im Schlussanstieg konnte sich Majka mit drei anderen Fahrern absetzen, musste sich aber auf den letzten Metern M. Landa geschlagen geben. Davide Formolo kam nur wenige Sekunden später ins Ziel und rangiert im Gesamtklassement weiterhin auf Platz 8.

Die Etappe
Am heutigen Samstag stand die Königsetappe der diesjährigen Tirreno – Adriatico Rundfahrt auf dem Programm. 219 selektive Kilometer gespickt mit zwei Sprintwertungen und drei Bergwertungen, ehe es zur Bergankunft hinauf auf den Sarnano Sassotetto ging. Ein 14km langer Anstieg mit einer durchschnittlichen Steigung von 5,8%.

Teamtaktik
Nach dem gestrigen Sturz von Rafal Majka und den damit verbundenen Zeitverlust musste in Hinsicht auf das Gesamtklassement die Taktik verändert werden. Nach einer starken Fahrt gestern, war Davide Formolo im Gesamtklassement auf Platz 8, diesen Platz galt es heute zu verteidigen oder auch zu verbessern. Rafal Majka wollte nach dem Sturz sein Können unter Beweis stellen und heute auf Etappensieg gehen.

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Landa answers the call in memory of Scarponi

Caruso back in the lead after Thomas suffered a mechanical. Tomorrow the Tirreno-Adriatico will pay tribute to Michele Scarponi, with the stage’s finale in Filottrano, Michele’s hometown.


Sarnano-Sassotetto, 10 March 2018 – Mikel Landa (Movistar Team) claimed his first ever victory at Tirreno-Adriatico and his first win for Movistar as he beat New Zealand’s George Bennett at Sassotetto. Damiano Caruso of BMC Racing Team moved back into the lead after Geraint Thomas (Team Sky) sustained a mechanical in the finale. The Italian has an advantage of one second over Michal Kwiatkowski (Team Sky) before tomorrow’s ‘walls’ stage dedicated to Landa’s former teammate Michele Scarponi.

VELON DATA
Data collected by Velon’s devices on the riders’ bikes tell the detailed story of the stage: Data and an explanation guide can be downloaded here.

DOWNLOADS

Stage 4 Results
Stage 4 Photo Gallery
Tirreno-Adriatico NamedSport 2018 Roadbook
Tirreno-Adriatico NamedSport 2018 Maps

STAGE RESULT
1 – Mikel Landa (Movistar Team) 219km in 6h22’13”, average speed 34.378kph
2 – Rafal Majka (Bora – Hansgrohe) st
3 – George Bennett (Team Lotto NL – Jumbo) st

GENERAL CLASSIFICATION
1 – Damiano Caruso (BMC Racing Team)
2 – Michal Kwiatkowski (Team Sky) at 1″
3 – Wilco Kelderman (Team Sunweb) at 11”

JERSEYS

Maglia Azzurra (blue), general classification leader, sponsored by Gazprom – Damiano Caruso (BMC Racing Team)
Maglia Arancione (orange), sprinter classification leader, sponsored by Sportful – Jacopo Mosca (Wilier Triestina – Selle Italia)
Maglia Verde (green), King of the Mountains classification leader, sponsored by Snello Rovagnati – Nicola Bagioli (Nippo – Vini Fantini – Europa Ovini)
Maglia Bianca (white), young rider general classification leader, sponsored by FIAT – Tiesj Benoot (Lotto Soudal)


PRESS CONFERENCE
The stage winner, Mikel Landa, said: “I’ve kept a great memory of [former teammate] Michel Scarponi, so I paid tribute to him when I crossed the line. He was always happy and keen to share his happiness with his entourage. In a Spanish team, I possibly found a way of racing that suits me better, less controlled [than at Sky] and more of an attacking style. I’d like to make the final top 3 of Tirreno-Adriatico but some riders have more chances than me to make a difference in the time trial.”

Race leader Damiano Caruso said: “I lost a bit of time yesterday, as expected because the finale didn’t suit my characteristics like today’s. Because of a series of circumstances, I’m back in the lead. It’s great. I couldn’t ask for more. It was a demanding stage with 5000 metres of difference in altitude. I don’t know where Chris Froome is at in terms of condition but it’s unusual to see him lose contact. This year the team gave me the captaincy for GC. Tomorrow, with Greg Van Avermaet, we can target both stage and GC. It’ll be a special day in memory of Michele Scarponi. I wasn’t very close to him but I last spoke to him at the Tour of the Alps [a couple of days before he died]. We spoke about our children. My son will turn three soon. My last memory of him is him saying how nice it is to go back home and see his kids.”

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Lexware Mountainbike Team_Weltcup Stellenbosch

Max Brandl gelingt der Auftakt

Max Brandl vom Lexware Mountainbike Team ist der Start in die U23-Weltcupsaison gelungen. Der Deutsche Meister belegte in Stellenbosch, Südafrika, Rang sechs. Luca Schwarzbauer wurde 20. In seinem ersten Elite-Weltcup belegte Georg Egger Platz 67.

In den Kampf um die Podestplätze konnte Max Brandl in Stellenbosch nicht eingreifen, doch das hatte er auch gar nicht erwartet. Der Norweger Petter Fagerhaug war an diesem Tag eine Klasse für sich. Er gewann mit 1:08 Minuten Vorsprung auf den Neuseeländer Ben Oliver.

Max Brandl hatte am Ende 2:58 Minuten Differenz, doch das Podest schien lange in Reichweite.

Schon zu Beginn hatte Brandl etwas an Boden verloren, begann dann in Runde zwei von sechs den Versuch Anschluss zu finden, doch er konnte die Lücke nicht schließen. „Ich habe schnell gemerkt, dass es mich bald wieder aufgestellt hat“, so der 20-Jährige.

„In den letzten beiden Runden hatte ich Schwierigkeiten mit der Konzentration“, bekannte Brandl. „Ich habe mich nicht optimal gefühlt, aber wie ich schon vorher gesagt habe, es ist noch nicht mein Saisonhöhepunkt, deshalb bin ich zufrieden mit dem Auftakt“, bilanzierte der Freiburger die Cross-Country Weltcup-Premiere in Stellenbosch, wo die Biker auf großes und begeisterungsfähiges Publikum trafen.

Brandls Teamkollege Luca Schwarzbauer verfehlte als 20. (+5:26) sein persönliches Ziel Top 16 um eine knappe Minute. Bis zur Hälfte der vorletzten Runde lag er noch in diesem Bereich, zwischenzeitlich sogar an neunter Stelle. „Ich hatte am Start Glück, dass ich so weit vorgekommen bin“, erklärte Schwarzbauer. „Es wäre eigentlich optimal gewesen, wenn ich mich besser gefühlt hätte. So bin ich enttäuscht, das sich die Vorlage nicht genutzt habe.“

Die Temperaturen waren bei bedecktem Himmel nicht all zu hoch, zumindest aber für Mittel-Europäer doch ungewohnt. „Ich weiß nicht, will auch keine Entschuldigung suche, aber ich denke, dass mir die Temperaturen mehr ausgemacht haben, als mir lieb ist“, suchte Schwarzbauer nach einer Erklärung. „Auf jeden Fall ist mehr drin.“

Georg Egger: Nur am Anfang gut gefühlt

Das gilt auch für Georg Egger, der aufgrund seines Praktikums erwartbar auch formmäßig noch nicht da war, wo er gerne sein will. Zu Beginn fühlte er sich noch „ganz okay“, wie er sagte. Da lag er auch zwischen 50 und 60. „Das war ganz in Ordnung“, meinte er in der Nachbetrachtung.

Aber die letzten drei von sieben Runden, sei er „kaputt“ gewesen. „Der Rücken hat gezwickt und wahrscheinlich war ich allgemein über dem Limit“, gestand Egger.

Am Ende wurde es Rang 67, 10:10 Minuten hinter Sieger Sam Gaze aus Neuseeland, der die Serie von Weltmeister Nino Schurter (Schweiz) im Sprint mit einer Sekunde Vorsprung durchbrach.

„Es ist auf jeden Fall mal gut, dass ich durchfahren konnte und nicht per 80-Prozent-Regel rausgenommen wurde. Das Ergebnis ist nicht super, sicher, aber ich muss jetzt halt schauen, dass ich auf ein besseres Niveau komme“, meinte Egger noch.

Gemeinsam mit seinen beiden Teamkollegen bleibt er noch mit den Nationalkader bis zum 27. März für ein Trainingslager in Südafrika.

Rang 13. für Matteo Badilatti bei der zweiten Etappe der Istrien Spring Trophy UCI 2.2! Youngsters in Frankreich im Einsatz bei Paris – Troyes UCI 1.2!


Badilatti_M._in_race_©_E._Haumesser

Matteo Badilatti mit Rang 13. auf der zweiten Etappe der Istrien Spring Trophy UCI 2.2! Junge Garde in Frankreich bei Paris – Troyes UCI 1.2 im Einsatz!

Auf der heutigen Etappe über 161 Kilometer von Vrsar nach Oprtalj wollte man unbedingt ein zählbares Resultat einfahren. Die Nervosität spürte man im ganzen Feld, da heute die Entscheidung in der Gesamtwertung gemacht wurde mit dem finalen Anstieg ins Ziel – nicht lange, aber knackig.

Die ersten beiden Rennstunden wurde vom Feld ein sehr hohes Tempo eingeschlagen sodass es keiner Gruppe gelang es sich vom Feld zu lösen. Ca. 50 Kilometer vor dem Ziel konnte sich die erste größere Gruppe lösen aber nur einen geringen Vorsprung herausfahren.

Mit Highspeed in den letzten Anstieg!

Nach dem Zusammenschluss sieben Kilometer vor dem Ziel wollten die Fahrer des Team Vorarlberg Santic in den vorderen Positionen in den letzten Anstieg fahren. Was dem Team auch gelang. Matteo Badilatti konnte im Anstieg zwischenzeitlich die Führung übernehmen konnte sich jedoch nicht von den Verfolgern lösen.

Beim finalen Antritt konnte kein Fahrer der Ländle Equipe folgen. Es siegte der Schweizer Marc Hirschi (Development Team Sunweb) vor Tadej Pogacar (Ljubljana Gusto Xaurum) und Krister Hagen (Team Coop). Mit fünf Sekunden Rückstand auf den Führenden kam der Schweizer Matteo Badilatti in Ziel.

Morgen die letzte Etappe der Istrien Spring Trophy von Pazin nach Umag über knapp 159,8 Kilometer wird eine Angelegenheit für die schnellen Leute im Feld.

Kader: Patrick Schelling, Matteo Badilatti, Gian Friesecke, Joeri Stallaert, Lukas Meiler, Davide Orrico

Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/istarsko-proljece-istrian-spring-trophy/2018/stage-2

2. Etappe Vrsar – Oprtalj 161 km

3. Etappe Pazin – Umag 159,8 km

Die junge Garde des Team Vorarlberg Santic startet morgen Sonntag in Frankreich bei Paris – Troyes UCI 1.2 über 180,3 Kilometer!

Weitere wichtige Rennkilometer sammeln heißt es für die jungen Fahrer des Team Vorarlberg Santic. Die Fahrer werden versuchen beim Zielankunft ein Wörtchen mitzureden.

Kader: Patrick Jäger, Maximilian Hammerle, Manuel Bosch, Lukas Rüegg, Roland Thalmann, Steimle Jannik, Martin Meiler