Archiv für den Tag: 10. April 2018

Internationale LOTTO Thüringen Ladies Tour 2018: Sportliche Leitung mit Doppelspitze


Franziska Große

Franziska Große und Marie Ludwig – die sportliche Leitung der Tour liegt 2018 in den Händen von zwei ehemaligen Thüringer Rennfahrerinnen

Franziska Große

Erfurt, 10. April 2018 (TRF)

Als Doppelspitze bezeichnet man eine formal gleichrangige Besetzung mit „höchsten Entscheidungs-befugnissen“ – Franziska Große und Marie-Theres Ludwig sind ab diesem Jahr formal diese gleichrangige Besetzung. Sie teilen sich in Sachen Sport die Aufgaben in der Vorbereitung und während der 31. Internationalen LOTTO Thüringen Ladies Tour die vom 28.05. – 03.06.2018 durch den Freistaat rollt.

Einladungen und Absprachen mit den Teams, Erarbeitung des Reglements und der Sonderbestimmungen,
Abstimmung mit der Jury und dem Weltverband UCI, die Koordinierung mit den Team-Hotels, natürlich die Zusammenarbeit mit der Rundfahrt-Polizei während der Tour-Etappen und noch vieles mehr – da kommt schon über‘s Jahr was zusammen !

Die langjährige sportliche Leiterin Franziska Große hat dieses Aufgabenfeld der sportlichen Leitung ehrenamtlich alleine seit 2010 betreut. Natürlich, wie in allen Bereichen der Tour-Organisation, sind im Laufe der Jahre viele Funktionen und Aufgaben hinzugekommen. Es liegt in der Natur der Sache, dass irgendwann der Aufwand das gesunde Maß übersteigt und man Alternativen finden muss. Zudem hat die ehemalige Fahrerin des Teams Euregio Egrensis ihren Lebensmittelpunkt mit ihrer Familie in die Niedersächsische Landeshauptstadt Hannover verlegt. Hier lebt die Altenburgerin bereits seit einigen Jahren und arbeitet beim Landesamt für Stastik Niedersachsen.

Nunmehr erhält sie Verstärkung – mit Marie-Theres Ludwig an ihrer Seite werden die Aufgaben in sportlichen Belangen zur diesjährigen Tour durch Thüringen gemeinsam bewältigt. Marie ist Vielen sicher noch als Fahrerin des Rad-Bundesliga-Teams maxx solar LINDIG von Vera Hohlfeld bekannt. Als Gesamtsiegerin der Bundesliga-Nachwuchswertung sowie auch im Nationaltrikot sammelte sie viele Erfolge bei nationalen und internationalen Rennen, Rundfahrten und Meisterschaften. Natürlich weiß sie auch bei der Thüringen-Tour wovon sie spricht – hat sie doch die Rundfahrt, eines der bedeutendsten Etappenrennen im Weltradsportkalender, selbst schon oft unter die Räder genommen !
Die gebürtige Geraerin studiert mittlerweile Lehramt in der Universitätsstadt Jena und hat sich nun entschieden, die Seite zu wechseln und bleibt somit in organisatorischer Funktion dem Radsport treu.

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Team TEXPA-SIMPLON:

Erster Formtest in Kroatien

Das erste richtige Rennwochenende liegt hinter uns.
Bei den Kamenjak Rocky Trails ging es am Samstag beim XC Rennen gleich richtig zur Sache. UCI C1 Status sorgt natürlich für ein starkes Feld. ( Dazu noch tolle Strecken und super Organisation)
Michael kam beim Start am besten weg und setzte sich in der Spitzengruppe fest. Als von hinten mehrere Fahrer aufschlossen, konnte er fast alle Angriffe mitgehen und holte sich einen extrem starken vierten Platz.
Matthias und Christoph gingen das XC Rennen aus einer recht schlechten Startposition an und riskierten erstmal nichts, da ihr Fokus auf dem Marathon am Sonntag lag. So kamen sie auf Rang 28 (Christoph) und 32 (Matthias) ins Ziel. Für Franz war das Rennen gleich nach dem Start wegen eines gebrochenen Pedals zu Ende.
Christina ging das XC Rennen auch erstmal vorsichtig an, nachdem sie in den letzten Monaten aus gesundheitlichen Gründen nur eine sehr reduzierte Vorbereitung machen konnte. Trotzdem waren ihre Beine erstaunlich gut und sie fuhr auf einem sehr guten 10 Platz im starken Damenfeld ins Ziel.Der Marathon am Sonntag wurde vom Start weg ebenfalls sehr schnell gefahren. Christoph hielt sich diesmal nicht zurück und ging als erster in den ersten Anstieg. Anschließend setzte er sich sich in der Spitzengruppe fest. Jedoch zog es ihm nach 1,5h einfach den Stecker. Trotzdem fuhr er das Rennen noch auf Rang 16 zu Ende. Bei Matthias lief es ebenfalls deutlich besser und er hielt sich anfangs in der Spitze bzw. später in der Verfolgergruppe. Dann musste er aber einen Defekt beheben und fiel weit zurück. Seine Aufholjagd brachte ihn am Ende noch auf Platz 13 nach vorne.
Franz ging sehr motiviert ins Rennen, musste dann aber für seine sehr schnelle Startphase bezahlen und verlor viele Positionen. Am Ende konnte er nochmal etwas Schadensbegrenzung betreiben und beendete das Rennen auf Rang 28.
Michael hatte nach seiner starken Vorstellung am Vortag leider extrem schlechte Beine und konnte das hohe Tempo am Start nicht mitgehen. So war er in den folgenden engen Trail-Passagen etwas eingebaut und kam nicht mehr wirklich nach vorne. Mit Rang 47 war er natürlich nicht zufrieden.
Christina war hingegen durchaus zufrieden. zumindest mit ihrer Leistung, wenn auch nicht mit dem Ergebnis. Nach den ersten Kilometern konnte sie sich in der dreiköpfigen Spitzengruppe halten und hatte dabei ein sehr gutes Gefühl. Nach ca. 12 Km hatte sie jedoch einen Reifendefekt und brauchte etwas länger für die Reparatur und musste dann in der Techzone doch das Laufrad wechseln. Ihre Beine waren aber so gut, dass sie danach nochmal bis auf Rang 5 vor fahren konnte. Der zweite defekt 10km vor dem Ziel beendete aber ihren Vorwärtsdrang und sie musste das Rennen vorzeitig beenden.

Bilder: Kamenjak Rocky Trails

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Oliver Fritsch in Hausach auf Platz 6

Auch für unseren Nachwuchsfahrer Oliver Fritsch wurde es am Wochende ernst. Beim Täler-Cup in Hausach war ein großer Teil der stärksten U19 Fahrer am Start und entsprechend hoch war das Tempo nach dem Startschuss. Trotz seiner nicht optimalen Startposition in der vierten Reihe ging er unter den ersten 10 Fahrern in die erste Engstelle des Kurses. Obwohl der technische Kurs nicht viele Überholmöglichkeiten bot, konnte er in den Anstiegen immer weiter vor fahren. Am Ende holte er sich Platz 6 und kann zuversichtlich auf die kommenden Rennen blicken.

Peter Sagan wird Krombacher o,O% Testimonial

Peter Sagan wird Krombacher o,O% Testimonial.

Mit dem dreimaligen Weltmeister Peter Sagan an der Spitze startete der Radrennstall BORA–hansgrohe seine zweite Saison als WorldTour-Team – und Krombacher o,0% ist als offizieller Supplier wieder mit dabei. Kurz nach dem Radsport-Monument Paris – Roubaix, bei dem Sagan am vergangenen Sonntag seinem Team den ersten großen Klassiker-Sieg bescherte, verkünden die Partner nun eine vorzeitige Verlängerung der bestehenden Partnerschaft. Damit ist die nach wie vor langfristig angelegte Zusammenarbeit über 2018 hinaus beschlossen.

Krombacher o,0% wird weiterhin für die sportlich-isotonische Erfrischung bei den Rennen und Trainings des Teams sorgen. Umfassende Kommunikationsmaßnahmen werden die Partnerschaft begleiten. So können sich Radsportfans wieder auf exklusive behinde-the-scene Videos sowie Ticket- und Trikotverlosungen freuen. Außerdem wird der Teamkapitän Peter Sagan verstärkt in den Fokus gerückt und ab Juni in der laufenden Krombacher o,0% Kampagne für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgen. „Peter Sagan erfrischt sich weiter mit allen Krombacher o,0% Sorten! Der Weltmeister ist ein absolut außergewöhnlicher Fahrer mit einem starken Profil. Als Publikumsliebling und mit seiner extrem sympathischen Art ist er ein glaubhafter Botschafter für Krombacher o,0%. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit – mit ihm und dem gesamten Team“, so Uwe Riehs, Geschäftsführer Marketing der Krombacher Brauerei.

Auch BORA Teamchef Ralph Denk blickt erwartungsvoll auf die nächsten Monate: „Nach dem Sieg bei Paris – Roubaix haben wir schon eines unserer großen Ziele erreicht, dennoch möchten wir weiter an diesen Erfolg anknüpfen. Das grüne Trikot bei der Tour de France steht bei uns ganz oben auf der Liste. Und mit Krombacher o,0% sind wir mit dem richtigen Durstlöscher zur Erfrischung wie Regeneration bestens gerüstet.“ Denn wer immer alles gibt, braucht mehr als eine Erfrischung nach dem Sport. Für die Radsportler des Teams BORA–hansgrohe, die nicht nur nach den Rennen, sondern auch in ihren Trainingsphasen vollständig auf Alkohol verzichten, ist der sportlich-isotonische Durstlöscher Krombacher o,0% eine geschmackvolle Alternative zu Wasser und anderen Erfrischungsgetränken und ideal für die Regeneration nach dem Sport.

Übrigens: Nicht nur Peter Sagan, auch Krombacher o,0% hat das Weltmeister-Triple perfekt gemacht: Nach Krombacher o,0% Pils und Krombacher o,0% Weizen – dem ersten nationalen Weizen mit 0,0% Alkohol – gibt es nun auch Krombacher o,0% Radler. Die isotonische Radler-Erfrischung mit 0,0% Alkohol überzeugt mit der Mischung aus 40% Krombacher o,0% Pils und 60% Zitronenlimonade – für einen natürlich erfrischend und fruchtig-spritzigen Geschmack.

DOWNLOAD | © Krombacher/Kosecki

Schnelle Regeneration – für Sportler ist Krombacher o,0% die isotonische Erfrischung. Die in allen Sorten enthaltene Folsäure und das in den Sorten Pils und Weizen enthaltene Vitamin B12 tragen zu einer Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Vitamin B12 trägt darüber hinaus zu einem normalen Energiestoffwechsel bei und kann die physische und mentale Leistungskraft unterstützen. Sowohl Vitamin B12 als auch Folsäure tragen zu einer normalen psychischen Funktion bei. Ob als Pils, Weizen oder Radler: mit Krombacher o,0% können neue Herausforderungen kommen.

Stevens Schubert Racing Team: Perfekter Auftakt mit vier Siegen

Dem Stevens Schubert Racing Team ist ein Traumstart gelungen: Bei den ersten Wettbewerben gab es gleich vier Siege. Allerdings hatten zwei andere Fahrer gesundheitliche Probleme.

Für Benjamin Krüger und Neuzugang Kaya Pfau hätte die neue Saison nicht besser beginnen können. Bei der Bundesnachwuchssichtung in Hausach fuhr Bene beim Slalom am Samstag in Addition beider Läufe die Bestzeit. Das gleiche Kunststück gelang auch Kaya bei ihrer U17-Premiere. Am Sonntag folgte schon um 9 Uhr früh das CC-Rennen. Bene rutschte beim Start von eins auf fünf zurück. Doch schon am ersten Berg setzte er sich mit einem Mitstreiter vom restlichen Feld ab. Bene fühlte sich gut und fuhr mit einer kurzen Attacke einen Fünf-Sekunden-Vorsprung heraus. Diesen baute er bis ins Ziel auf 20 Sekunden aus, sodass ihm ein souveräner Sieg gelang. Dort konnte er entspannt anschauen, was Kaya in ihrem Rennen machte. Bei mittlerweile sommerlichen 23 Grad kam die Stevens-Fahrerin gut am Start weg und als Zweite in den Wald mit den vielen Wurzeln und technischen Passagen. Kurze Zeit danach übernahm Kaya die Führung und fuhr sogar ungewollt einen Vorsprung heraus. Diesen baute sie in der Folge weiter aus, sodass auch sie lässig ins Ziel fahren konnte. Kaya war anschließend sowohl glücklich, aber auch überrascht über den Sieg. Womöglich hätte es in Hausach noch einen fünften Erfolg für das Stevens Schubert Racing Team gegeben, doch Benes älterer Bruder Maximilian musste sein Rennen in der Juniorenklasse an Position zwei liegend aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig beenden.


Rivera_Tim

Luca Tämmerich fuhr sein erstes Rennen im Trikot des Stevens Schubert Racing Team beim Schwarzwald Kidscup in Hausach. Für die Startaufstellung musste das riesige Starterfeld von 67 Jungs einen Slalom im Wald fahren. Dabei rutschte Luca in einer Kurve das Vorderrad auf einer nassen Wurzel weg. Trotz seines Sturzes konnte er von Startplatz 13 losfahren. Ins Rennen wurde ein Technikparcour mit eingebaut, während es im Wald kaum möglich war zu überholen. Doch Luca gelang es mit Bravour sich auf den fünften Platz vorzukämpfen.

Tim Wollenberg ist nach dem Techniklehrgang mit dem BDR in Freiburg zum ersten Rennen nach Rivera (Schweiz) gefahren. Dort fand der erste Lauf zum Proffix Swissbikecup statt. Tim konnte aus der ersten Reihe starten und in der ersten Runde lief es in den Top 10 recht gut. Doch dann bekam er plötzlich in der zweiten Runde wieder Atemprobleme. Daher konnte er das Tempo nicht halten. Das Ergebnis war demnach nicht zufriedenstellend. Sein jüngerer Bruder Nico ist am Vortrag das U13-Rennen mitgefahren. Er durfte aus der hinteren Hälfte starten und schaffte es zwischenzeitlich bis auf Platz fünf nach vorne, doch die lange Renndauer von über 30 Minuten war dann doch zu viel für den Zehnjährigen und er finishte auf einem guten elften Platz.

Nachwuchs-Sichtung in Hausach: Thore Hemmerling: Erst Kettenklemmer, dann Podest

Zum Auftakt der Nachwuchs-Sichtung der Mountainbiker hat Thore
Hemmerling als Zweiter im Cross-Country-Rennen dem Lexware Mountainbike
Team einen Podest-Platz beschert. Lina Riesterer verfehlte in Hausach die Top-
Drei im Slalom nur knapp.

Thore Hemmerling hat einen gelungenen Start in die Saison erwischt, auch
wenn er beim Slalom am Samstag eine Enttäuschung einstecken musste. Der
technisch sehr versierte Saarländer markierte in seinem zweiten Lauf zwar die
Bestzeit von 1:05,39 Minuten, doch ein Kettenklemmer im ersten Lauf, machte
ihm einen dicken Strich durch die Rechnung. So reichte es auch mit seiner
fulminanten Vorstellung im zweiten Durchgang auch nur zu Gesamtrang zehn,
während Louis Krauss aus Neckartenzlingen den Sieg einfahren konnte.
Der Schwabe war am Sonntag im Cross-Country-Rennen dann auch der
große Konkurrent von Hemmerling. Der St. Ingberter duellierte sich an der
Spitze des 90 Fahrer starken Feldes lange mit Krauss, ehe er in der vierten
Runde einen Angriff seines Konkurrenten nicht mehr kontern konnte. Den Rest
der Konkurrenz hielt Hemmerling aber souverän in Schach und holte sich13
Sekunden Differenz Rang zwei, 26 Sekunden vor dem Lokalmatadoren
Stephan Mayer.

Hemmerlings Lexware-Teamkollegin Lina Riesterer verfehlte am Samstag im
Slalom nach zwei Läufen das Podest nur um genau eine Sekunde. Auf
Siegerin Kaya Pfau hatte Riesterer 3,2 Sekunden Differenz.
Im Cross-Country-Rennen erreichte die Breitnauerin als 15., 5:54 Minuten hinter
Pfau (48:16) das Ziel.

Zusätzliche Infos zum Lexware-Team finden sie unter www.lexware-mountainbike-team.de