Archiv für den Tag: 24. April 2018

Erfolgreiches Rennwochenende für CENTURION VAUDE

CENTURION VAUDE ist bei 4 Rennen vorne mit dabei

Mit zig Erfolgen blickt das Team CENTURION VAUDE auf ein gutes Wochenende zurück und wirklich alle Sportler trugen ihren Teil dazu mit bei. Mit den Europameisterschaften im Marathon in Italien sowie der Eröffnung der deutschen Saison war es zugleich ein Tanz auf vielen Hochzeiten.

Dabei den dicksten Brocken zu meistern hatte Daniel Geismayr mit dem Start bei der MTB Marathon EM. Ein Top Feld und vor allem viele hochmotivierte Italienische Spitzen-Mountainbiker sorgten auf einer selektiven 90km Strecke für ein sehr schweres Rennen. Beim Kampf um die vorderen Positionen wurde mit harten Bandagen gefahren und es galt von Beginn an jede Sekunde voll konzentriert zu sein. „Nicht die besten Beine“ war das kurze Fazit unseres Österreichischen Meisters und das erste Rennen nach der Cape Epic ging für ihn somit nicht leicht von der Hand. Dennoch zeigte Geismayr einmal mehr das er berechtigt zur Weltspitze gehört. Er fuhr das gesamte Rennen in den Top 10 und finishte auf Rang sieben in einer Gruppe ab Platz fünf. Neuer Europameister ist der Russe Medvedev vor gleich drei Azzuri, welche ihren Heimvorteil gut nutzen konnten.

Bei Kaiserwetter begann auch in Deutschland die Marathon Saison und an den Rennen in Kempten, Münsingen sowie beim Kellerwald Marathon konnte das Team CENTURION VAUDE vorne mit mischen.

In Kempten konnte Markus Kaufmann in einem schnellen Rennen beim “Mazda Auto Brosch Marathon” seinen Vorjahressieg wiederholen und schlug den Schwarzwälder Matthias Bettinger im Sprint. Die knapp über 80 Kilometer und 1.500 Höhenmeter wurden dabei in einem 32er Schnitt bewältigt.

Auch in Münsingen ist das Team Stammgast und auch wenn es im Elite Rennen nicht zum Sieg gereicht hat, muss man mit Rang zwei durch Jochen Käß von einer beachtlichen Leistung sprechen. Nur fünf Wochen nach seinem Wadenbeinbruch in Südafrika zeigt Käß damit, dass die Saison für ihn noch heiß werden wird. Im Rennen der Damen holt unsere Gaby Stanger standesgemäß den obersten Platz auf dem Podest.

Die längste Distanz hatte dafür Peter Hermann beim Kellerwald Marathon zu bewältigen. Auf 120 Kilometern war nur der Belgier Joris Maaser schneller und somit verlief auch für Hermann der Saisonstart mehr als ordentlich.

Alle Fahrer nutzten übrigens ihre neuen CENTURION Backfire Carbon in der Teamedition und zeigten das der knapp 900 Gramm schwere Rahmen nicht nur leicht, sondern auch pfeilschnell ist. Mit dem Klassiker in Riva/ Italien beim BIKE Festival geht es am Wochenende weiter und auch hier gilt es einen Vorjahrestitel zu verteidigen.

WHYEX productions & privat

22.4.2018 – Frühjahrsmarathon des RC Herpersdorf


Eine Woche vor dem bayr. Saisonauftakt in Zusmarshausen bietet der RC Herpersdorf unter der Regie von Norbert Gömmel schon traditionell eine lange Trainingsfahrt an, die für viele Teilnehmer als ein letzter Formtest vor dem Rennauftakt eine Woche später gilt. So war der Termin heuer für den 18.3.18 geplant, musste dann aber wegen des Märzwinters und 20 cm Neuschnee im Westen Nürnbergs auf den 22.4.18 verschoben werden.

Die Strecke ist eine nicht zu schwere Tour im Nürnberger Süden und ist 218 KM lang. In seiner Einladungsmail formulierte Norbert Gömmel die Startvoraussetzung sehr treffend: Alle (auch Vereinsfremde), die sich zutrauen auf diese Distanz in der Gruppe einen ‚guten’ 30er Schnitt zu fahren, sind herzlich willkommen.

Nachdem die bestens organisierten Gewalttouren der letzten Jahre schon fast Kultstatus erreicht haben, lockten mich heuer die sommerlichen Temperaturen und zusammen mit einem Freund wagte ich auch mal wieder einen Start.
Die letzten Jahre hatte ich ein paar Mal gekniffen, da die hohe Geschwindigkeit für mich als 55-Jährigen Hobbyradler schon eine große Herausforderung ist.

25 Fahrer aus dem nordbayerischen Raum starteten, nach einer kurzen Einweisung und Hinweis von Norbert, dass die Fahrt keine offizielle Veranstaltung ist und jeder auf eigene Gefahr mitfährt, pünktlich um 9.30 Uhr von der leider nicht mehr genutzten Radrennbahn in Nürnberg Reichelsdorf.

Neben den zahlreichen Aktiven des Veranstalters konnte ich u.a. Rennfahrer vom RC Wendelstein, Team Arndt und aus Burgkunstadt erkennen. 10 Radler des TRIA Teams aus Hilpoltstein schlossen sich bei km 15 der Ausfahrt an.
Ich fahre zwar gerne und oft lange Touren, aber mit deutlich niedrigerem Durchschnittstempo, und ich war gespannt, wie ich die Belastung verkraften würde.
An gemütliches Einrollen für meinen Dieselmotor bleibt diesmal keine Zeit, das Anfangstempo auf breiten Straßen ist recht hoch und bei voller Fahrt über die Autobahnbrücke der A9 schmerzen meine Beine so richtig, das geht ja gut los…
In flotter Fahrt geht es die kurze Steigung in Pyrbaum hoch und auch danach machen die jeweiligen Führungsfahrer mächtig Druck Richtung Neumarkt.
Die lange, nicht allzu steile Steigung nach Dennenlohe wird mit gleichmäßigem Tempo gefahren, der Wind kommt am Morgen wie angekündigt aus Südosten, es herrscht Gegenwind, aber die Führungsarbeit überlasse ich der Jugend und den starken Radlern im Feld.
Nach gut 40 Kilometern erreichen wir Neumarkt in der Oberpfalz und am Ortsausgang kommt , ein relativ langer, aber nicht sehr steiler (5-7%) Berg in Richtung Höhenberg/Frickenhofen.
Vorne wird attackiert und die Gruppe teilt sich auf, ich fahre mein gleichmäßiges, ruhiges Tempo am Ende der Gruppe und bewundere einen entgegenkommenden schwarzen Porsche 356 Speedster.
Ich weiß, dass Norbert, wie angekündigt, oben angekommen, eine kurze Pause machen wird, bis die Gruppe wieder zusammen ist und bei den warmen Temperaturen können wir auch schon mal aus dem Begleitfahrzeug Getränke nachfüllen.

Im welligen, leicht ansteigenden Gelände östlich von Neumarkt geht die flotte Fahrt weiter und schnell erreichen wir den Kreisverkehr bei Albertshofen, hier geht es rechts ab in südlicher Richtung, Velburg und Parsberg die nächsten Ziele. Auf der breiten Straße geht es in sehr flotter Fahrt weiter, ich orientiere mich auf die rechte Seite der 2er Reihe in der Gruppe, um vor dem SO-Wind besser geschützt zu sein.
Kurz vor und in Parsberg wird eine kurze Steigung im kleinen Blatt erklettert, Gott sei Dank ist eine Ampel rot und bietet einige wenige Augenblicke der Erholung.

Über Breitenbrunn geht es auf leicht abschüssiger Strecke in einem schönen Tal in Richtung Dietfurt, hinten im Windschatten ist das Tempo nun auch für mich deutlich besser zu verkraften und meine Beine finden erstmals einen guten Rhythmus.
In Dietfurt machen wir nach genau 100 Kilometern und 2 Stunden und 49 Minuten Fahrzeit den ersten von zwei geplanten Zwischenstops, wir waren bis dahin deutlichschneller als bei meiner letzten Teilnahme…….

Die reichhaltigen Essens- und Trinkvorräte im Begleitfahrzeug werden von den Radlern geplündert.
Die Sonne scheint und es ist sommerlich warm, mir ist klar, dass man heute viel Flüssigkeit nachfüllen muß, um hydriert zu bleiben. Im Schatten eines Supermarktes auf dem Parkplatz verpflegen wir uns.
Gut gestärkt geht es flach weiter in Richtung Beilngries und Kinding nach Westen, der Wind hat leider, wie angekündigt, auch gedreht und kommt jetzt aus Südwesten, wieder leicht schräg von vorne.
Das Tempo nach der Pause im Altmühltal ist sofort wieder sehr hoch und mir schmerzen die Beine nun so richtig im Flachen, wie soll das erst an den Steigungen werden, frage ich mich.
Ein junger Fahrer, Tobias aus Hilpoltstein, testet vorne seine Form, in dem er bei diesem hohen Tempo kilometerlang alleine vor der Gruppe fährt, verrückt!
Über Beilngries und Kinding rasen wir im Anlautertal in Richtung Titting und befinden uns nun auch auf der schönen RTF Strecke des RC Herpersdorf, die heuer am 13.5.2018 bei hoffentlich schönem Wetter stattfinden wird.
Den Kesselberg lassen wir links liegen und im leicht wellig ansteigenden Gelände fühlen sich meine Beine nun wieder etwas besser an.
Nach einigem auf und ab geht es endlich eine rasante Abfahrt hinunter nach Pleinfeld, eine Biene bleibt an meinem Oberschenkel hängen und sticht sofort, naja, nicht so schlimm.
Es geht nun in Richtung Norden, der Wind ist uns nicht gewogen, er kommt nun von Westen, Seitenwind ist angesagt.
Den 2. Verpflegungsstop gibt es schließlich in der Nähe von Georgensgmünd und die Vorräte im Begleitauto werden ein zweites Mal von den Fahrern geplündert, vor allem Cola findet nun reißenden Absatz, auch bei mir.
Knappe 170 Kilometer mit einem Schnitt von 35,8km/h liegen hinter uns und auch wenn ich mich während der letzten Kilometer wieder ein bisschen erholen konnte, spüre ich überdeutlich, dass dieses für mich ungewohnte hohe Tempo seinen Tribut fordert. Im zu erwartenden schnellen Finale werde ich bestimmt keine Rolle spielen…

Nach der Pause biegen wir in Georgensgmünd links nach Abenberg ab, der kurze Anstieg dort auf der Umgehungsstraße wird im moderatem Tempo genommen, aber der lästige Seitenwind findet in mir ein Opfer und ich muß das erste Mal abreißen lassen. Gott sei Dank drosselt Norbert an der Spitze das Tempo bei der Ortsdurchfahrt kurz und ich kann wieder aufschließen, ouch, das tat so richtig weh. Mit Schwung geht es in die Abfahrt, es folgt eine längere Rückenwindpassage Richtung Büchenbach und vorne wird zum Finale geblasen, die Rennfahrer machen richtig Druck und nicht ganz überraschend bin ich dieser Herausforderung nicht mehr gewachsen, bei Kilometer 190 falle ich an einer leichten Welle bei 45km/h wieder ab und kann nur mit Hilfe des Begleitfahrzeugs (Dank dem Fahrer und dem Außenspiegel) wieder aufschließen.
Während die Gruppe Schwabach im Osten umfährt, beschließe ich, den kürzesten Weg durch Schwabach und Katzwang zur Rennbahn zu nehmen.
Erstaunlicherweise fühlen sich die Beine bei meiner Alleinfahrt auf den letzten 15 Kilometern nicht schlecht an und ich kann nun auch etwas Rückenwind unterstützt einen guten Rhythmus halten.
In Schwabach erscheinen die 200KM auf meinem Tacho, Fahrzeit 5h36 Minuten.
207Km stehen bei mir am Ende auf dem Tacho, gefahren in 5h50min und einem Schnitt von 35,5km/h.
Kurze Zeit später kommt die Gruppe an, etwas erstaunt, dass ich schon da bin, 218 schöne, anstrengende Kilometer wurden mit einem Schnitt von 36,1km/h absolviert.

Vielen Dank gebührt Norbert Gömmel und dem RC Herpersdorf für das Organisieren dieser Tour und der für die große Gruppe optimalen Streckenwahl. Für 7 Euro Kostenbeitrag kann man sich nicht mehr wünschen. Dank auch und besonders an den Fahrer des Begleitfahrzeuges, der für uns seinen Sonntag opferte und an alle Fahrer, die durch ihre Führungsarbeit auch mir als Hobbyfahrer die Teilnahme ermöglichten.
Ich wünsche Euch eine sturzfreie und erfolgreiche Saison 2018.

Bis (vielleicht) nächstes Jahr!
Euer Plomi
Text/Fotos Gerhard Plomitzer
www.plomi.smugmug.com
Instagram: @plomiphotos

Lexware Mountainbike Team_Haiming_Schaan_Kempten_Solingen Report

Ötztal Bike-Festival Haiming / Swiss Bike-Cup Schaan / Marathon Kempten:
Double Bedroom winners

Max Brandl and Luca Schwarzbauer of Team Lexware Mountainbiking were able to win the U23 race at the Ötztal Mountainbike-Festival in Haiming, Austria. Georg Egger with strong performance in the Elite race. Matthias Bettinger misses victory in Kempten only by a tiny little.

During the three weeks at the World Cup and the training camp in South Africa Max Brandl and Luca Schwarzbauer were sharing a double bedroom. Seemingly they have grown together – at least it took until the second round in the U23 race of the Ötztal Mountain Bike Festival, before the two riders from the team from the Black Forest got separated. But this was at a stage of the race, where the rest of the competition was already distanced. And this competition was not a bad one at all including e.g. Neilo Perrin Ganier (Fra) who finished third at the Stellenbosch WC.

Luca Schwarzbauer had led the field into the longest climb, Max Brandl was able to follow. Leading at the top of this hill, they were able to increase the lead to 25 seconds by the middle of the second lap.

“I thought, either you went way too fast now or you’re in a really good shape,” Schwarzbauer said after the race. He really was in a pretty good shape – although he could not keep up with his team-mate in the technical passages.

“I realized that I was able to go faster in some places, so I passed Luca hoping that he could follow my flow,” Brandl said. “This indeed worked out until the middle of the second lap, but then there was a gap and I tried to control the ride with constant pacing.” This had already been his strategy before the race. With 1:34 minutes ahead of his Lexware team-mate Luca Schwarzbauer and 2:09 minutes ahead of Frenchman Clément Berthet, Brandl was able to win for the first time in the season. With 1:19:17 he set a new course record.

The doublebe room was blown up, but Luca Schwarzbauer was able to keep up his pace and even gain some time against his followers. “I really had a wonderful start, but got some technical difficulties later on. Max was better in these sections. The last part of the race was hard but I never needed to go beyond my limits. I’m really happy.”

The German Junior Champion David List came in seventh (+3: 40). This is also a remarkable success for the Lexware rider from Friedrichshafen. After a strong start but “had to pay tribute for that and get off the gas” List said. From then on he tried to keep his own rhythm, without losing too many positions. “Fortunately, that worked out quite well”, he was commenting on his result, which was also satisfying for the German national coach Peter Schaupp.

Teammate Jannick Zurnieden finishing 16th (+9: 39) did not disappoint,
Vinzent Dorn did not start.

Elite race: Egger finishes as best German rider
In Nals there was already some indication that Georg Egger’s shape was in
upward trending. But race as good as delievered in Haiming was not to be
expected. Egger had a good start and was in the leading group after lap
one. Although he “had to breathe pretty much” he was able to continue on
a high level. After World Cup winner Sam Gaze from New Zealand had to
give up, Egger was lonely on fourth place by the fifth of seven laps. “The last
one or two laps were extremely hard” said Egger, who had to let the two
Austrians Karl Markt and Gregor Raggl (both Möbel Märki) pass. Also,
Marco Fontana (Bianchi-Countervail) passed Egger, but the third of the
German National Championships remained mentally strong. “I still had some
gas in the tank and could finally boil down Fontana in the last climb,” Egger
said. This is even more remarkable, because Egger had serious doubts before
the race: Sitting problems had caused a “tight back”. It was not optimal in the
race either. All the more surprising that he finished as Germany’s best rider
with 3:48 minutes behind Maxime Marotte (1:31:57). The podium was stacked
with world class riders only: Marotte, his French compatriot Stephane Tempier
and European champion Florian Vogel.

Bettinger only beaten in the sprint
At the marathon in Kempten, Matthias Bettinger from Breitnau finished strong
with a second place, just as in the previous year. And again he only had to
give in to German ex-champion Markus Kaufmann (Meckenbeuren). Also like
last year, the duo reached the finish area together. Kaufmann won the sprint
(2:21:49 hours) before Bettinger, who was only one second behind. A really
satisfying result for the Lexware rider, who came in 42 seconds ahead of
Roger Jenny from Switzerland.
Schaan and Solingen

In Schaan (Liechtenstein) Lars Koch from Furtwangen did not have an optimal
day in the U23 race and completed the race in 27th place, 4:44 Minutes
behind San Joel Roth (Switzerland).

In Solingen, Thore Hemmerling reached a strong third place behind two
Belgians in the U17 category. The rider from Saarland finished 41 seconds
behind Jarne Vandersteen. His brother Lars came in on the 10th position in the
junior race, 3:51 minutes behind Tim van Dijke from the Netherlands.
Photos of Lexware Mountainbike Team can be downloaded on:

https://www.flickr.com/photos/lexware-mountainbike-team/albums

Additional Information on Team Lexware can be found on our website:
www.lexware-mountainbike-team.de
Feel free to contact us with your questions:
Lexware

31. Internationale LOTTO Thüringen Ladies Tour 2018: PM Kick Off Präsentation zur Tour 2018

Fotos: Theres Günther und Andreas Heckel / LOTTO Thüringen

Selektiv – abwechslungsreich – schwer / Tourchefin Vera Hohlfeld präsentiert
gemeinsam mit Marie Ludwig und Moderator Christian Müller die Tour 2018 mit
allen Etappen, den Teams und Besonderheiten
Erfurt, 23. April 2018 (TRF)


Heike Taubert
Mit einer attraktiven Tour- und Streckenvorstellung präsentierte Vera Hohlfeld heute bei der Kick Off-Präsentation im Thüringer Finanzministerium in Erfurt die Tour 2018. Unter Teilnahme von ThüringensFinanzministerin Heike Taubert wurde den zahlreich erschienenen Gästen und Medienvertretern eine Flut von Informationen und einen detaillierten Ausblick auf die Rundfahrtwoche gegeben.

Los geht´s also mit dem Tourauftakt am 28. Mai mit 7 x 12,1 km Runden „Rund um die Bertholdsburg /Schleusingen“. Im Schatten der Schleusinger Burg auf dem Markt – mit einem bunten Rahmenprogramm – wird es mehrere Bergwertungen geben. Am 29. Mai 2018 steht mit 132,7 Kilometern schon mal eine schwerere Prüfung mit Rund um Meiningen auf dem Plan. Der Anstieg aus Meiningen nach Dreißigacker ist
schon mal ein echter Gradmesser bereits am 2. Tag der Tour.

Die Schleiz-Etappe ist traditionell schwer – die Zutaten Saaletal und Thüringer Schiefergebirge, was braucht es mehr und mit 126,6 km keine Schleife zum Ausruhen oder Abwarten.
Rund um Gera, am 31.5.2018, bietet in diesem Jahr wieder den Tour-Leckerbissen überhaupt – nach dem Start wird auf dem direkten Weg die „Steile Wand von Meerane“ im Nachbar-Bundesland Sachsen angesteuert. Dort freuen sich schon Fans und Bewohner auf die Bergwertung am historischen Radsport-
Berg !

Am 1. Juni geht es erneut 4 mal über den Dörtendorfer Berg mit 16 % Steigung, wo auch die Zielankunft sein wird. Auf den 4 Runden mit insgesamt 102,9 Kilometern ist am „Hankaberg“ wieder ganz bestimmt mit

Tour de France-Atmosphäre zu rechnen !
In den vergangenen Jahren Tourauftakt oder Schlußetappe, ist Gotha am 2. Juni am Samstag dran.
Die mit 142 Kilometer längste Etappe führt das Peloton über den Inselsberg und den Heuberg und endet wieder vor dem „Roten Rathaus“ am Fuße der Wasserkunst und Schloss Friedenstein.

Die letzte Etappe am Sonntag, den 3. Juni 2018 ist ein Novum – ein schweres Einzelzeitfahren am Schlusstag der Tour ! Über 18,7 Kilometer mit Start und Ziel auf dem Schmöllner Markt auf recht profiliertem und technisch anspruchsvollem Terrain könnten noch mal die Karten neu gemischt werden !

Sie wird es also wieder in sich haben – die Tour 2018, aber wer kann eine Rundfahrt mit diesen Eckdaten gewinnen ?

Marie Ludwig, als Vertretung der neuen sportlichen „Doppelspitze“, übernahm die Aufgabe der Teamvorstellung und mutmaßte schon mal in ihrer sympatischen Art welche Teams zur Tour wohl die besten Chancen haben könnten. Neben Wiggle High 5 mit der letztjährigen Rundfahrt-Siegerin Lisa Brennauer oder vielleicht doch das starke deutsche Pro-Tour Team Canyon SRAM. Das Team SUNWEB steht auch ganz oben auf ihrer Liste – kein Wunder mit der erfolgreichen Ellen van Dijk. Auch die deutsche
Nachwuchshoffnung Liane Lippert startet in diesem Jahr für SUNWEB.

16 Teams sind bisher in der Planung vorgesehen, darunter auch die Nationalmannschaften von
Deutschland, Russland, Polen, Kasachstan und Norwegen.
Insgesamt werden auch wieder 7 Wertungstrikots bei der Tour vergeben:
• das gelbe Lotto Thüringen- Leader Trikot der Gesamtführenden,
• das blaue WNT-Sprinttrikot,
• das gelb-schwarze Opel AH Schorr-Bergtrikot,
• das rote Sparkasse-Nachwuchstrikot,
• das weiße IKK Classic-Trikot der besten deutschen Fahrerin,
• das grüne Saalfelder Brauerei- Trikot der aktivsten Fahrerin,
• und das Gotha Adelt – Sondertrikot der besten Amateurfahrerin.
News und Informationen rund um die Tour 2018 gibt es wie immer unter www.lottothueringen-ladies-tour.de.


Vera Hohlfeld Jochen Staschewski Heike Taubert

Arno Wallaard Memorial gute Vorbereitung auf die Rad-Bundesliga



Jan Tschernoster und Jasper Frahm (verdeckt) bei Rund in Fischeln.
Foto: Beate Tschernoster (höhere Auflösung hier). Bild frei zur redaktionellen Verwendung.

Arno Wallaard Memorial gute Vorbereitung auf die Rad-Bundesliga

Jasper Frahm hat beim Arno Wallaard Memorial (UCI 1.2) als bester Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de den 44. Platz belegt. Der Sportliche Leiter des Teams, Ralf Grabsch, zog eine durchwachsene Bilanz, sieht das Abschneiden bei dem Rennen aber als rechtzeitigen Weckruf vorm Start der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga».

Etwas untypisch für das 186 Kilometer lange Rennen in den Niederlanden gab es kaum Wind und das Feld zerteilte sich nicht durch Windkantensituation. Dafür war es ein schnelles Rennen, in dem viel attackiert wurde und schließlich fünf Ausreißer den Sieg unter sich ausmachten. Jasper Frahm, Sven Reutter und Jan Tschernoster kamen in der ersten Verfolgergruppe ins Ziel.

«Es sind alle durchgefahren und haben weiter wichtige Wettkampfkilometer gesammelt, aber zufriedenstellend ist das Ergebnis eine Woche vor dem Bundesliga-Start nicht. Es gibt definitiv noch Reserven und es gibt noch viel zu tun», erklärt Grabsch, kann aber dennoch etwas Positives mitnehmen kann: «Wir haben eine gute Vorbereitung gehabt, auch wenn das noch nicht von Erfolg gekrönt wurde. Das Rennen hat zur richtigen Zeit noch einmal einen Weckruf gegeben und hat uns gezeigt, was besser laufen muss und wir konzentrierter fahren müssen. Ich hoffe, dass es nächste Woche besser klappt.»

Tags darauf waren Jasper Frahm und Jan Tschernoster noch bei dem 83,4 Kilometer langen Rennen «Rund in Fischeln» im Einsatz. Frahm wurde Zwölfter, Tschernoster 17.

Bildhinweis: Jan Tschernoster und Jasper Frahm (verdeckt) bei Rund in Fischeln. Foto: Beate Tschernoster (höhere Auflösung hier). Bild frei zur redaktionellen Verwendung.