Archiv für den Tag: 2. Mai 2018

BORA – hansgrohe bestimmt das Rennen bei Eschborn-Frankfurt, wird am Ende aber nicht belohnt

Bilder-Upload.eu - share DEINE Bilder

BORA – hansgrohe bestimmt das Rennen bei Eschborn-Frankfurt, wird am Ende aber nicht belohnt.

Mit einer herausragenden Teamleistung und aggressiven Fahrweise präsentiert sich BORA – hansgrohe vor heimischer Kulisse in Frankfurt. Über weite Strecken bestimmt das deutsche Team das Rennen, und erst vier Kilometer vor dem Ziel wird eine Gruppe um Emanuel Buchmann eingeholt. Im Sprint eines sehr kleinen Feldes muss Sam Bennett nach einem Fahrfehler von F. Gaviria den Sprint zu früh eröffnen, und belegt am Ende Rang 7 beim vierten Sieg von A. Kristoff.

Die Strecke
2018 wartete der Klassiker in Frankfurt mit einer Streckenänderung auf, wobei am Ende eine neue Schleife auch einmal am früheren Namensgeber, dem Henninger Turm, passiert wurde. Die wesentlicheren Änderungen betrafen aber die Schwierigkeiten im Taunus. Die Billtalhöhe stand nach einigen Jahren Abwesenheit wieder mit im Profil, mit in Summe 10 Bergwertungen waren zwischen Eschborn und dem Ziel vor der Oper in Frankfurt rund 2500 hm zu bewältigen. Damit waren die 212,5 Kilometer auch wieder eine Chance für die Bergfahrer im Feld, ein Massensprint, wie in den letzten Jahren war keineswegs gesetzt.

Teamtaktik
Da im Peloton heute wenige Bergfahrer zu finden waren, wollte BORA – hansgrohe mit Emanuel Buchmann, Pawel Poljanski und Gregor Mühlberger punkten. Ziel war es, das Rennen früh schwer zu machen, um die Sprinter in Schwierigkeiten zu bringen. Wobei die richtige Zusammenstellung einer Gruppe wohl entscheidend sein würde. Mit Sam Bennett und Pascal Ackermann hatte man aber auch zwei heiße Eisen für einen Sprint im Feuer. Diese sollte bei den anderen schnellen Männern bleiben, um von der Arbeit der Bergfahrer gegebenenfalls zu profitieren. Als eines der wenigen Teams im Feld, konnte man daher mehrere Optionen offen halten.

Das Rennen
Nach einem hektischen Start mit vielen Attacken konnten sich nach rund 20 Kilometer sieben Fahrer vom Feld absetzen. Von BORA – hansgrohe war Alex Saramotins vorne mit dabei, und das Team war damit von Beginn an auf der Höhe des Geschehens. Am Fuße des ersten Anstiegs hatte die Gruppe etwa fünf Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld, das von Sunweb angeführt wurde. Bei der zweiten Passage des Mammolshainer Berges erhöhte Emanuel Buchmann das Tempo im Feld, um die Sprinter im Feld unter Druck zu setzten. In einem Konter, löste sich Gregor Mühlberger mit einer Dreiergruppe, um wenig später zur Spitze aufzuschließen. Aber auch das Tempo im Field blieb weiter hoch, und nach einigen Attacken konnte eine weitere Gruppe zu den Spitzenreitern aufschließen, während Alex Saramotins mit ein paar anderen abreißen lassen musste. Diesmal war Emanuel Buchmann mit dabei und BORA – hansgrohe hatte 45 km vor dem Ziel nun zwei Fahrer in der 8-Mann Spitzengruppe. Auf der Schlussrunde in Frankfurt teilte sich die Spitze noch einmal, erneut war BORA – hansgrohe aufmerksam und Emanuel wieder vorne dabei. Die Gruppe kämpfte hart, um sich gegen das kleine Feld zu wehren, doch 4 Kilometer vor dem Ziel erfolgte endgültig der Zusammenschluss. Mit Sam Bennett hatte BORA – hansgrohe aber immer noch einen Sprinter in der Gruppe, der nun ein Anwärter auf den Sieg war. Auf den letzten 1000 Metern setzte sich der Ire an das Hinterrad von F. Gaviria, doch als sich dieser in der letzten Kurve versteuerte, musste Bennett seinen Sprint viel zu früh eröffnen. Am Ende reichte es daher nur für den 7. Rang, beim vierten Sieg in Frankfurt von A. Kristoff.

Ergebnis
01 A. Kristoff 5:13:25
02 M . Matthews + 0:00
03 O. Neasen + 0:00
07 S. Bennett + 0:02
18 E. Buchmann + 0:05

Reaktionen im Ziel
„Ich hätte heute so gerne diese wahnsinns Teamleistung in Frankfurt gekrönt. Aber es war schwierig am Ende das richtige Rad zu finden, da niemand mehr einen echten Sprintzug vorne hatte. Als ich an Gaviria dran war, dachte ich, dass es gut aussieht. Aber er hat sich in der letzten Kurve versteuert und dann war ich bei 350 m schon im Wind. Hätte ich in der Kurve nicht bremsen müssen, hätte ich immer noch eine Chance gehabt. Aber mir fehlte auch der Schwung aus der Kurve, da hat man keine Chance und das war sehr enttäuschend. Aber meine Form vorm Giro ist wirklich hervorragend, ich kann nun zuversichtlich nach Jerusalem fliegen.“ – Sam Bennett

„Zu allererst muss ich den Jungs ein dickes Kompliment aussprechen, wir hatten einen Plan, den haben alle perfekt umgesetzt. Am Anfang war Alex in der frühen Gruppe, dann haben wir das Rennen schwer gemacht, und sowohl Gregor als auch Emu waren sehr aktiv. Wie erhofft, hat sich eine starke Gruppe vorne zusammengefunden und wir hatten zwei Fahrer dabei. Emu hat bis zum Ende tapfer gekämpft, und nur mit letzter Kraft konnte das kleine Feld noch aufschließen. Mit Sam hatten wir aber auch noch einen unserer Sprinter dabei. Die letzten 2 km waren sehr hektisch, Sam war am Rad von Gaviria, aber der hat sich in der letzten Kurve versteuert, dann war Sam viel zu früh im Wind. Das es am Ende nicht gereicht hat, ist sehr schade, aber ich bin stolz, wie wir uns heute vor heimischer Kulisse präsentiert haben. Das war große Klasse.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter

Hier finden Sie alle Bilder zum Rennen, Photo Credit:
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Dein Startplatz für den 38. Ötztaler Radmarathon

LETZTE CHANCE AUF EINEN STARTPLATZ AM 38. ÖRM

Bilder-Upload.eu - share DEINE Bilder

5‘500 Höhenmeter, 238 Kilometer, 4 Pässe. Zehntausende Rennrad-Ambitionierte wollen sich dieser Challenge im September stellen doch nur 4000 erhalten einen Startplatz. Gehörst du zu denen, dessen Traum es ist, diese sportliche Herausforderung zu meistern, bist aber bei der offiziellen Verlosung leer ausgegangen? Dann hast du hier eine letzte Chance! Wir, ÖRM Hauptsponsor, verlosen VIER STARTPLÄTZE für die Austragung 2018. On top gibt es vom Event-Fotodienst Sportograf noch ein Foto-Flatrate!

Hier gehts zum Wettbewerb: https://www.trekbikes.com/de/de_DE/otztaler_radmarathon/?utm_source=bm23&utm_medium=email&utm_term=Hier+gehts+zum+Wettbewerb&utm_content=Hier+gehts+zum+Wettbewerb&utm_campaign=GAS+Consumer+DE+20180426+Otztaler+Radmarathon

 

Team Vorarlberg Santic feiert eindrucksvollen Doppelsieg beim GP Vorarlberg

Fotos Team Vorarlberg Santic – Reinhard Eisenbauer
Gian Friesecke siegt vor Patrick Schelling in der Rad Bundesliga vor großartiger Kulisse in Nenzing!
Bilder-Upload.eu - share DEINE Bilder

Bilder-Upload.eu - share DEINE Bilder
Wow!!! Das war ein Radsportfest der Sonderklasse beim Heimrennen in Nenzing. Nach einer herausragenden Mannschaftsleistung hat das Team Vorarlberg Santic dem Rad Bundesligarennen heute ganz klar den Stempel aufgedrückt. Vor einer großartigen Zuschauerkulisse gewinnt der junge Schweizer Gian Friesecke beim Rennen über 162 Kilometer (134 Starter) mit 40 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann und Team Kollegen Patrick Schelling, welcher sich im Sprint gegen Helmut Trettwer (GER/WSA Pushbikers) durchsetzen konnte.

Rasse und Klasse!
Das Heimrennen in Nenzing bot in diesem Jahr alles, was ein spannendes Rennen zu bieten vermag. Tolles Rahmenprogramm, super Stimmung und eine Top Organisation. Die neue Streckenführung für das Rad Bundesliga Rennen war wie erwartet schwerer als in den Vorjahren. Neun Mal der klassische Anstieg nach Röns zur Bergwertung selektionierte das Feld von Beginn an. Das Team Vorarlberg Santic spannte die ganze Mannschaft vor das Feld und machte das Rennen von Anfang an super schwer.
Bilder-Upload.eu - share DEINE Bilder

Erstmals Liveübertragung!
Martin Böckle und sein Team von Alpentour TV boten das „i“ Tüpfchen für die vielen Fans. Das Rennen wurde live im Internet übertragen. Im Zielbereich wurde das Rennen zudem mit einer Video Wall live ausgestrahlt. Ein Novum in der Radbundesliga.

Packendes Finale – Schelling, Thalmann und Friesecke zermürben Konkurrenz!
Im Verlauf des Rennens können sich zehn Fahrer lösen. Darunter die drei Team Vorarlberg Santic Fahrer, welche bis ins Finale immer wieder attackierten. Fünf Kilometer vor dem Ziel kommt Friesecke solo weg und feiert seinen verdienten Erfolg. Schelling wird im Sprint Zweiter. Roland Thalmann komplettiert mit Rang sechs auch den Mannschaftssieg in der Bundesliga!
Patrick Jäger sicher sich den Landesmeistertitel vor Daniel Geismayr.

Beste Werbung für den Radrennsport!
„Das war die beste Show was man im Land Vorarlberg seit langem gesehen hat und macht nun Lust auf mehr. Die Vorfreude auf die Österreich Rundfahrt in Feldkirch war heute spürbar bei den Fahren und den Fans – das motiviert ungemein!“

Kader Team Vorarlberg Santic: Patrick Schelling, Roland Thalmann, Matteo Badilatti, Gian Friesecke, Lukas Rüegg, Davide Orrico, Manuel Bosch, Patrick Jäger, Dominik Amann, Daniel Geismayr, Johannes Hirschbichler, Lukas Meiler, Martin Meiler, Jannik Steimle;

Results: https://www.computerauswertung.at/veranstaltung.php?V_ID=180501&lang=de

Next races:
06.05. GP Burgenland – ÖRV Bundesliga (AUT)
09.-13.05. Fleche de Sud (LUX) UCI 2.2
10.-13.05. CCC Tour Grody Piastowiskie (POL) UCI 2.2

www.team-vorarlberg.com
office@proevent-cycling.at

Presse
Presseservice Team Vorarlberg

Guter Saisoneinstieg nach Ehrung

Bilder-Upload.eu - share DEINE BilderBilder-Upload.eu - share DEINE Bilder

Sabine Spitz erhält Verdienstorden des Landes Baden-Würrtemberg, Platz 4 beim Saionstart in Deutschland
Die Voraussetzungen für sportliche Höchstleistungen waren für Olympiasiegerin Sabine Spitz vom WIAWIS Bikes Pro Team beim Auftakt der Deutschen Mountainbike-Bundesliga in Heubach nicht optimal. Dafür aber umso erfreulicher. Am Samstag vor dem Rennen wurde der Deutschen Meisterin vom Baden-Württembergischen Ministerpräsident Winfried Kretschmann der sogenannte “Landesorden” überreicht. Die höchste Auszeichnung des Bundeslandes erhält man für herausragende Verdienste um das Land Baden-Württemberg und wird eher selten an Sportler überreicht. “Es war ein tolles Gefühl diese Auszeichnung entgegen nehmen zu dürfen und für mich als Sportlerin eine besondere Ehre, die mich auch etwas stolz macht. In Bezug auf das Rennen am Sonntag war es natürlich nicht die beste Vorbereitung” sagte Sabine Spitz in Heubach, nachdem sie auf Rang 4 das Ziel erreicht hatte.

Die Anorderungen auf der 4km langen Runde sind extrem. Knapp 220 Höhenmeter sind jeweils bewältigen, was sich bei insgesamt 6 Runden auf mehr als 1300hm kumuliert. “Ich musste mich heute im nicht enden wollenden Anstieg ziemlich quälen. Im letzten Jahr ging das viel besser. Dafür konnte ich die Abfahrt genießen” scherzte Sabine Spitz und verwies auf den souveränen Sieg vom Vorjahr. Aber das war ohnehin nicht unbedingt der aktuelle Anspruch “Ich wollte nach der langen Pause seit der Cap Epic ein gutes Rennen fahren und mich wieder an den Cross-Country Rhythmus gewöhnen. Das ist mir ganz gut gelungen” zog die die Deutsche Rekordmeisterin ein positives Fazit.

Das nächste große Ziel ist der Mountainbike Weltcup in Albstadt am 20.5. Als Vorbereitung wird Sabine Spitz am kommenden Samstag in Solothurn den Swiss Cup und eine Woche später den Hegau Bike Marathon in Singen bestreiten, der Teil der UCI Marathon World-Serie ist.
Weitere Informationen rund um Sabine Spitz:

http://www.sabine-spitz.com

Text und Fotos ( 1. Sabine Spitz am Start in Heubach mit dem frisch verliehenen Verdienstorden, 2. Sabine Spitz kämpfte auf der extrem steilen Strecke. / Ego Promotion) anbei, können für Pressezwecke honorarfrei verwendet werden.