Archiv für den Tag: 7. Juni 2018

Emanuel Buchmann belegt Platz 7 bei der ersten Bergankunft des Critérium du Dauphine. ​​​​​​​


Während BORA – hansgrohe Fahrer Lukas Pöstlberger in der Fluchtgruppe des Tages war, die am schweren Col du Mont Noir auseinanderfiel, fuhr Teamkollege Emanuel Buchmann am Schlussanstieg mit allen Favoriten auf den Tagessieg vorne mit und konnte die erste Bergankunft auf einen starken 7. Platz beenden. Im Gesamtklassement schiebt er sich auf Platz 15 vor.
Die Etappe
Heute stand die erste Bergankunft der diesjährigen Dauphine Rundfahrt auf dem Programm. Das Feld startete von Chazey-Sur-Ain und hatte 181 schwierige Kilometer bis ins Ziel am Lans-En-Vercors, einem 4,8km langem Anstieg mit 7,5% Steigung zu bewältigen. Zuvor gab es noch eine Bergwertung der 4. Kategorie und den Anstieg Col du Mont Noir, der als HC- Kategorie eingestuft wird.
Die Team Taktik
BORA – hansgrohe konzentrierte sich heute ganz auf ihren Klassementfahrer Emanuel Buchmann. Er lag 2:17 hinter dem Führenden Kwiatkowski. Der Plan für heute war es Emanuel bis zum letzten Anstieg zu helfen, um ein gutes Tagesergebnis erzielen zu können und einige Plätze in der Gesamtwertung gut zu machen.
Das Rennen
Es dauerte eine lange Zeit, bis sich eine Fluchtgruppe von acht Fahrern absetzen konnte. Einer von ihnen war BORA – hansgrohe Fahrer Lukas Pöstlberger. Schnell hatte die Gruppe einen Vorsprung von fünf Minuten auf das Feld. Die Gruppe konnte sich lange Zeit halten, doch am Anstieg zum Col de Mont Noir zerbrach die Spitzengruppe, nur ein Fahrer konnte sich weiterhin an der Spitze halten. BORA – hansgrohe Fahrer Emanuel Buchmann war in der ersten Verfolgergruppe, nur wenige Sekunden hinter Führenden Cataldo. Auf den letzten Metern konnten die Favoriten auf den Tagessieg den Ausreißer stellen und lancierten erneut einen Angriff. Emanuel Buchmann konnte der Attacke folgen und erreichte den starken siebten Platz am Lans-En-Vercors. J. Alaphilippe sicherte sich vor D. Martin und G. Thomas den Etappenerfolg. In der Gesamtwertung schiebt sich Buchmann nun auf Platz 15 vor.
Reaktionen im Ziel
„Ich habe mich die ganze Etappe echt ganz gut gefühlt. Jay hat mich perfekt in den letzten Berg gebracht, und am Ende war es halt mehr oder weniger ein Sprint ins Ziel. Die nächsten Etappen werden wieder hart aber ich denke ich habe mich gut auf dieses Rennen vorbereitet.“ – Emanuel Buchmann

„Ich denke wir können mit Emanuels Leistung heute zufrieden sein. Er war immer auf Höhe des Geschehens und auch im Finale zeigte er eine äußerst gute Fahrt, mit dem 7. Platz können wir froh sein und werden ihn auch morgen wieder unterstützen, um wieder einige Plätze in der Gesamtwertung gut machen zu können.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

4. Etappe:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) 4:26:58 Stunden
2. Daniel Martin (UAE Team Emirates) s.t.
3. Geraint Thomas (Sky) s.t.
4. Romain Bardet (Ag2r La Mondiale) s.t.
5. Pierre Latour (Ag2r La Mondiale) + 0:05 Minuten
6. Adam Yates (Mitchelton-Scott) + 0:05
7. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) + 0:05
8. Guillaume Martin (Wanty-Groupe Gobert) + 0:08
9. Gianni Moscon (Sky) + 0:08
10. Tiesj Benoot (Lotto Soudal) + 0:08

Gesamtstand nach der 4. Etappe:
1. Gianni Moscon (Sky)
2. Michal Kwiatkowski (Sky) + 0:06 Minuten
3. Geraint Thomas (Sky) + 0:06
4. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) + 0:48
5. Damiano Caruso (BMC) + 0:49
6. Bob Jungels (Quick-Step Floors) + 1:05
7. Adam Yates (Mitchelton-Scott) + 1:11
8. Tiesj Benoot (Lotto Soudal) + 1:13
9. Romain Bardet (AG2R) + 1:41
10. Marc Soler (Movistar) + 1:48
11. Pierre Latour (AG2R) + 1:49
12. Ilnur Zakarin (Katusha – Alpecin) + 2:04
15. Emanuel Buchmann Emanuel (BORA – hansgrohe) + 2:11

Alpentour Trophy 2018 ganz im Zeichen des Friedens


Die heurige Alpentour Trophy startete heute in Schladming und der der Sieger von 2016, Tony Longo aus Italien gewinnt die erste Etappe im Alleingang vor dem Centurion Vaude MTB Team mit Markus Kaufmann (GER), Daniel Geismayr (AUT) und Jochen Käß (GER) auf Platz zwei, drei und vier. Fünfter wird der Belgier Jens Adams. Die Lokalmatadorin und Titelverteidigerin vom Vorjahr, Christina Kollmann-Forstner gewinnt bei den Damen vor der Tschechin Jitka Škarnitzlová und Angela Parra Sierra aus Kolumbien.
Den Veranstaltern der 20. Alpentour Trophy ist es zur Jubiläumsausgabe nicht nur gelungen ein internationales Fahrerfeld aus 34 Nationen nach Schladming zu bringen, sondern auch ein echtes Zeichen für den Frieden zu setzen. Neben Welt- und Staatsmeistern standen heute jordanische, palästinensische und israelische Radsportler gemeinsam an der Startlinie in Schladming. Die Athleten aus dem Mittleren Osten werden in Vorbereitung für die Middle East Tour am viertägigen Mountain Bike Etappenrennen in den steirischen Alpen teilnehmen. Dieser Erfolg ist das Ergebnis eines größeren Friedensprojektes, denn die Alpentour Trophy ist Partner des ersten Sportereignisses weltweit für Frieden: Die Middle East Tour – „Cycling for Global Peace“. Nach vierjähriger Vorbereitung wird die Middle East Tour am 8. März 2019 in Amman starten und sie endet am 14. März 2019 in Jerusalem.
Die Fahrer aus dem mittleren Osten haben sich begeistert von der Landschaft in der Schladming-Dachstein Region und den rennsportlichen Erlebnissen dieser ersten Etappe gezeigt und seien auch überrascht über die eigenen Leistungen, so Organisator und Hauptinitiator der beiden Veranstaltungen Gerhard Schönbacher: “Alle unsere Besucher aus dem Mittleren Osten sind im Mittelfeld mitgefahren heute und sind wirklich begeistert. Für mich wird ein Lebenstraum wahr werden wenn Radsportler aus der ganzen Welt den Friedensgedanken im Sport gemeinsam bei der Middle East Tour 2019 unterstützen. Dass wir jetzt schon Athleten aus dem Mittleren Osten gemeinsam bei der Alpentour Trophy haben, beweist, dass Sport tatsächlich keine Grenzen kennt.”
Elitesieger gehen an körperliche Grenzen

Der viertägige Etappenplan wird die Teilnehmer mit sich in die schwindelnde Höhen der unverfälschten Landschaft der alpinen Schladming-Dachstein Region nehmen: fast 200 km und 9.400 Höhenmeter sind zu bezwingen. Auf dem heutigen Programm standen 70 km und 3100 Höhenmeter in der Ramsau-Dachstein Region und die Bergwertung fand wieder auf der Türlwandhütte auf 1700m Seehöhe unter dem majestätischen Gipfel des höchsten Berges der Steiermark statt.
Eine, die jede Etappe bei der Alpentour Trophy in und auswendig kennt ist die heutige Elite Damen Etappensiegerin, Christina Kollmann-Forstner. Die Wahloberösterreicherin aus Ried im Innkreis wuchs in der Schladminger Region auf und sagte von ihrem Heimrennen, dass es Vor- und Nachteile habe, die Strecke so gut zu kennen. “Ich kenne wirklich jeden Meter hier und weiß halt auch genau was auf mich zukommt. Wobei, wenn du eine Krise hast und Krämpfe, dann weißt du halt auch genau welche Anstiege noch vor dir sind.” Vom weiblichen Starterfeld sagte sie, dass es sehr stark besetzt sei und dass sie froh über das fast 8-minütige Guthaben auf ihre Verfolgerin Škarnitzlová sei.
Mit einem Vorsprung 3:47min geht der Italiener Tony Longo morgen an den Start der zweiten Etappe. Er habe heute unglaublich gute Beine gehabt und es habe ihm Spaß gemacht. Er könne nicht voraussagen, wie er sich morgen nach seinem Alleingang von heute fühle. “Tony Longo ist heute geflogen”, sagte der drittplatzierte und Vorjahressieger, Daniel Geismayr, der mit seinen Teamkollegen Markus Kaufmann auf Platz zwei und Jochen Käß auf Platz vier in´s Ziel kam. Es sei jedoch kein Teamrennen gewesen so Geismayr, “Heute hat wirklich jeder für sich gekämpft, Tony war nicht mehr einzuholen und unter den Verfolgern hat sich die Führung ständig geändert.”
Gemütliches Beisammensein mit Abendprogramm in Schladming

Die Alpentour Trophy ist eines der renomiertesten Etappenrennens Europas und bietet nicht nur athletische Herausforderungen unter Tags, sondern auch ein geselliges Zusammensein und Rahmenprogramm am Abend. Jeden Tag lässt man bei einem gemeinsamen Abendessen im Schladminger Congress ausklingen – die mehr als 600 erwarteten Gäste mit Rennfahrern und Helfern werden mit heimischen und internationalen Köstlichkeiten kulinarisch verwöhnt.
Morgen geht es dann auf die zweite Etappe über 61 km und 2600 hm zu der Giglachseen Hochebene, die auf knapp 2000m Seehöhe liegen. Die Bergwertung wird auf der Hochwurzenhütte stattfinden.

Weitere Informationen sind über die Websiten der Veranstaltungen einzusehen: http://www.alpen-tour.at/ und https://www.meptour.com/

UCI Straßenrad WM 2018 schließt Partnerschaft mit innovativstem Virtual Reality Trainingsanbieter der Welt

Starke neue Partnerschaft zwischen der UCI Straßenrad WM 2018 und der Multiplayer-Plattform Zwift: Den Olympia Rundkurs in Innsbruck, Teil des Straßenrennens bei der WM, wird es in Zukunft als virtuell befahrbare Strecke geben. Mit Zwift konnte der weltweit führende Anbieter für Online-VR-Trainingssoftware mit Hauptsitz in Kalifornien als wertvoller Partner gewonnen werden. Diese Kooperation trägt dazu bei, die internationale Rad-Community nachhaltig zu erreichen.

Erstmals wird es möglich sein, schon vor der WM virtuell auf einem Streckenabschnitt zu trainieren. Bisher ist diese Trainingsmethode vor allem aus der Formel Eins bekannt. „Zwift ist nunmehr einer der innovativsten Partner der UCI Straßenrad WM 2018, der eine unbezahlbare Leistung zur anhaltenden Wirkung der der WM mitbringt. Das Team von Zwift wird den Olympia Rundkurs selbst mit dem Rad und einer 3D-Helmkamera abfahren und anschließend tausend Programmierstunden für die Erstellung einer virtuellen Tiroler Landschaft aufwenden“, so Esther Wilhelm, Kommunikationsleiterin der WM. Die virtuelle Strecke wird ab dem Spätsommer Fahrern aus der ganzen Welt zur Verfügung stehen.
Wirkung über die WM hinaus
Geschäftsführer der Innsbuck-Tirol Rad WM 2018 GmbH Georg Spazier betont vor allem die langfristige Wirkung der virtuellen Strecke, die noch lange nach der UCI Straßenrad WM 2018 befahrbar und in der internationalen Rad-Community sichtbar sein wird: „Die Nachhaltigkeit einer Veranstaltung wie dieser ist immer ein großes Thema und uns als Veranstaltern natürlich auch sehr wichtig. Die Kooperation mit Zwift ermöglicht es, dass Menschen weltweit Tirol als virtuelles Radland kennen lernen, das sie dann vielleicht auch real erkunden wollen.“
Highlights im virtuellen Tirol
Der Rundkurs ist der entscheidende Bestandteil jeder WM und gilt als Schlüsselstelle aller Straßenrennen – aus diesem Grund wird dieser Streckenabschnitt das zentrale Element der virtuellen Trainingsstrecke sein. Der rund 24 Kilometer lange Olympia Rundkurs der UCI Straßenrad WM 2018 beinhaltet nicht nur in der realen Welt so manche Innsbrucker Highlights, sondern auch in der Anwendung: Neben der Triumphpforte und dem Goldenen Dachl führt die Strecke auch an Schloss Ambras, dem Tivoli-Stadion und der Bergisel-Sprungschanze vorbei.

Zwift macht Indoor-Radfahren zum Erlebnis
Zwift vereint die Optik moderner Computerspiele mit virtuellem Training. Befahrbar sind bis jetzt Strecken in Richmond, Virginia, wo die UCI Straßenrad WM 2015 stattfand, in London und in der virtuellen Welt Watopia. Dabei kann in Echtzeit mit tausenden Spielern aus aller Welt in den verschiedensten Schwierigkeitsstufen trainiert werden. Derzeit zählt die Plattform rund 740.000 Benutzerkonten von Nordamerika bis Japan. Mehr als 475 Millionen Kilometer wurden dabei virtuell schon befahren – alle Zahlen sind dabei rasant steigend. Für die Grundausstattung zum „zwiften“ wird lediglich ein Rollentrainer, auf dem das eigene Rad montiert werden kann, sowie ein Geschwindigkeitssensor und ein Bildschirm, auf dem das Programm läuft, benötigt. Die Daten des Trainings werden dabei direkt auf den Bildschirm übertragen und steuern das Verhalten des eigenen Avatars, der am unteren Bildschirmrand zu sehen ist.

Strava – soziales Netzwerk der Rad-Community
Bekannt in der heimischen Rad-Community ist das soziale Netzwerk Strava, bei dem sich Radsportler vernetzen und ihre sportlichen Leistungen auswerten können. Diese größte Radsportcommunity der Welt wird nicht nur von Amateursportlern, sondern auch von Profis wie Mark Cavendish genutzt. Seit kurzem gibt es auf Strava den Tirol Cycling Club, bei dem die Mitglieder nicht nur über aktuelle Sportereignisse und die UCI Straßenrad WM 2018 informiert werden, sondern bei dem sie sich untereinander über das Rennradfahren in Tirol austauschen können. Strava ist mit Zwift gekoppelt – das heißt, nicht nur die realen Ausfahrten, sondern auch die virtuellen Zwift-Ausfahrten werden durch die Strava-App ausgewertet. Auch für Zwift-Fahrer, die den Olympia-Rundkurs fahren, wird der Tirol Cycling Club somit künftig ein Treffpunkt sein.
Pressesprecher Martin Roseneder
Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH
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6020 Innsbruck
m: +43 664 913 76 77
www.innsbruck-tirol2018.com
www.facebook.com/innsbruck-tirol-2018
martin.roseneder@innsbruck-tirol2018.com

Teams für 70. Österreich Rundfahrt fixiert


Genau ein Monat vor Beginn der 70. Österreich Rundfahrt (7.-14. Juli 2018) geben die Organisatoren die Teams bekannt. Neben vier WorldTeams und neun Professional Continental-Teams starten neben sieben Continental-Mannschaften auch alle sechs österreichischen. Damit besteht das Peloton der Jubiläumsrundfahrt aus maximal 140 Profis.

20 Mannschaften bestreiten die 70. Österreich Rundfahrt, die in diesem Jahr von Feldkirch bis Wels verläuft. Darunter befinden sich auch die WorldTeams Bahrain – Merida, EF Educatino First – Drapac, das Astana Pro Team und Dimension Data. Neben allen sechs rot-weiß-roten Continental-Teams sowie Adria Mobil kommen auch neun Professional Continental Teams der zweithöchsten Liga im Radsport. Im Fahrerfeld vertreten ist die irische Aqua Blue Sport-Equipe des Vorjahressiegers Stefan Denifl. Neben Bahrain – Merida mit dem Niederösterreich Hermann Pernsteiner startet auch die südafrikanische Mannschaft Dimension Data um den Steirer Bernhard Eisel. „Nach seiner Verletzung wird Bernhard nicht starten, aber er wird die Tour als Zaungast verfolgen und im Live-Stream Expertisen abgeben“, sagt Tourdirektor Franz Steinberger.
Die einzelnen Fahrer für die Österreich Rundfahrt geben die Mannschaften üblicherweise im Anschluss an die Tour de Suisse, die am kommenden Samstag beginnt, bekannt. „Wir haben einen bunten und starken Mix an Teams. Am Start haben wir vor allem sehr starke Professional Continental-Mannschaften, wie Wanty Groupe Gobert, die WorldTeam-Niveau haben. Oder auch Roompot oder die Polen von CCC, die bei jeder Rundfahrt Top-Ergebnisse holen“, sagt der für die Teams zuständige ehemalige Toursieger Harald Morscher.
Dreifacher Cross-Weltmeister dabei
Ein erster prominenter Name sickerte schon durch. „Die belgische Veranda’s-Mannschaft hat zugesichert, einen richtigen Rohdiamanten nach Österreich zu schicken: Wout Van Aert“, freut sich Morscher. Der erst 23-jährige dominierte in den vergangenen Jahren die Cross-Szene wie kein Zweiter und schaffte gleich drei Weltmeistertitel en Suite. Dass er auch im Straßenrennsport Weltklasse ist, bewies er im Vorjahr mit dem Sieg beim schweren Grand Prix Cerami und bei der Strade Bianche wurde er heuer Dritter.
Starke Österreicher bei der Jubiläumstour
Die anspruchsvolle Streckenführung der 70. Jubiläumstour mit sechs Bergankünften bei acht Etappen kommt den starken Österreichern entgegen. An der Spitze stehen drei Profis, die große Ambitionen im Gesamtklassement haben. Der wiedergenesene Vorjahressieger Stefan Denfil (Aqua Blue Sport), Ex-Toursieger Riccardo Zoidl (Felbermayr Simplon Wels), der sich in dieser Saison gezielt auf die Rundfahrt vorbereitet, und der neue Siegfahrer Hermann Pernsteiner von Bahrain-Merida. Pernsteiner gewann am Wochenende den GP Lugano und beendete die Japan-Rundfahrt vor zwei Wochen an der zweiten Stelle. „Und wir haben weitere rot-weiß-rote Asse bei der Jubiläumstour, wie Wels-Profi Stephan Rabisch, der heuer international bereits viele Top-Ergebnisse geholt hat“, analysiert Franz Steinberger.

Mannschaften der 70. Österreich Rundfahrt:
WorldTeams:
BAHRAIN – MERIDA, BHR
TEAM EF EDUCATION FIRST – DRAPAC, USA
ASTANA PRO TEAM, KAZ
DIMENSION DATA, RSA

Professional Continental Teams:
AQUA BLUE SPORT, IRL
BARDIANI CSF, ITA
CCC SPRANDI POLKOWICE, POL
DELKO MARSEILLE PROVENCE KTM, FRA
GAZPROM – RUSVELO, RUS
ISRAEL CYCLING ACADEMY, ISR
ROOMPOT, NL
VERANDA’S WILLEMS – CRELAN, BEL
WANTY GROUPE GOBERT, BEL

Continental Teams:
ADRIA MOBIL, SLO
HRINKOW ADVARICS CYCLEANG, AUT
MY BIKE STEVENS, AUT
TEAM FELBERMAYR SIMPLON WELS, AUT
TEAM VORARLBERG SANTIC, AUT
TIROL CYCLING TEAM, AUT
WSA PUSHBIKERS, AUT

Homepage: www.oesterreich-rundfahrt.at
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at

Palästinensische, israelische und jordanische Radsportler bei der Alpentour Trophy


Die Veranstalter der 20. Alpentour Trophy dürfen bestätigen, dass es gelungen ist jordanische, palästinensische und israelische Radsportler gemeinsam nach Schladming in die Steiermark einzuladen. Sie werden in Vorbereitung für die Middle East Tour am alljährlichen Mountain Bike Etappenrennen teilzunehmen. Dieser Erfolg ist das Ergebnis eines größeren Friedensprojektes. Die die Alpentour Trophy ist Partner des ersten Sportereignisses weltweit für Frieden: Die Middle East Tour – „Cycling for Global Peace“.
Rekordteilnahme an der Jubiläums-Alpentour Trophy 2018
Die heurige Alpentour Trophy wird vom 7. bis 10. Juni in der Schladming Dachstein-Region stattfinden. Zusätzlich zu diesem neuen Schwerpunkt des Friedens, wird vier Tage lang im alpinen Gelände mit täglichem Ausgangspunkt und Ziel in Schladming um UCI-Punkte des Internationalen Radsportverbandes (Union Cycliste Internationale) für die internationale Weltrangliste und sattes Preisgeld gekämpft. Mit mehr als 400 Anmeldungen gibt es heuer einen neuen Rekord an teilnehmenden Radsportlern aus 34 Nationen, darunter traditionell Weltmeister und nationale Meister bei der 20. Ausgabe dieser Veranstaltung.
Der viertägige Etappenplan wird die Teilnehmer mit sich in die schwindelnde Höhen der unverfälschten Landschaft der alpinen Schladming-Dachstein Region nehmen: fast 200 km und 9.400 Höhenmeter sind zu bezwingen. Die so ikonischen Berggipfel der Steiermark bezeichnen den Etappeplan: am ersten Tag geht es in die Ramsau und vorbei an der Talstation des majestätischen Dachsteinmassivs auf der längsten Etappe der Tour. Tag zwei hat es auch in sich: über den Hochwurzen geht es auf die bildschöne und verschneite Hochebene der Giglach Seen. Nach der dritten Etappe auf den Hauser Kaibling wird die letzte Etappe ein individuelles Zeitfahren über 1300 Höhenmeter auf die Planai sein.
Eine Radveranstaltung für den Frieden
Die Alpentour Trophy ist eines der renomiertesten Etappenrennens Europas und bietet nicht nur athletische Herausforderungen unter Tags, sondern auch ein geselliges Zusammensein und Rahmenprogramm am Abend. Jeden Tag lässt man bei einem gemeinsamen Abendessen im Schladminger Congress ausklingen – die mehr als 600 erwarteten Gäste mit Rennfahrern und Helfern werden mit heimischen und internationalen Köstlichkeiten kulinarisch verwöhnt.

Am 7. Juni wird als Teil des ersten Abendprogrammes der Alpentour Trophy die Middle East Tour (MET) vorgestellt werden: nach vierjähriger Vorbereitung am 8. März 2019 in Amman starten und endet am 14.März 2019 in Jerusalem. Jedoch nicht nur Radsportler aus der ganzen Welt – von Amateur- und Hobbyfahrern bis hin zu den Profis – werden teilnehmen und den Friedensgedanken im Sport gemeinsam unterstützen, sondern auch ein Großteil des österreichischen Alpentour Trophy Organisationskomitees wird vor Ort sein, denn der Gründer und Veranstalter der Alpentour Trophy, Herr Gerhard Schönbacher, ist auch der Hauptinitiator und Mitgründer der Middle East Tour.
Weitere Informationen sind über die Websiten der Veranstaltungen einzusehen: www.alpen-tour.at und https://www.meptour.com/

BORA – hansgrohe zeigt Kampfgeist im Mannschaftszeitfahren bei der dritten Etappe der Dauphiné Rundfahrt.


BORA – hansgrohe zeigte eine gute Mannschaftsleistung, auf den 35km langen und welligen Kurs rollte das Team aus Raubling mit einer Zeit von 38:19 in das Ziel, 1:46 hinter Team Sky, die sich den Tagessieg vor dem amerikanischen Team BMC sicherten.
Die Etappe
Ein 35km langes Mannschaftszeitfahren stand heute am Programm. Am späten Nachmittag ging es für die teilnehmenden Teams von Pont-de-Vaux nach Louhans-Cháteaurenaud auf einem flachen Kurs. Die Zwischenzeiten wurde nach 14km und 24km genommen.
Die Team Taktik
Der heutige Tag war für das Gesamtklassement kein unwichtiger Tag, konnte der eine oder andere Fahrer seine Position festigen oder verbessern. BORA – hansgrohe ging motiviert in das heutige Mannschaftszeitfahren, Ziel war es einen Platz unter die besten 10 zu erreichen.
Das Rennen
Am späten Nachmittag rollte das deutsche Team aus Raubling vom Starthaus. Peter Kennaugh führte das Team an, gefolgt von Emanuel Buchmann, Lukas Pöstlberger, Jay McCarthy, Alex Saramotins, Rudi Selig und Pascal Ackermann, der stellvertretend das Sprinttrikot trug. Bei der ersten genommenen Zwischenzeit legte BORA – hansgrohe mit 15:18 eine neue Bestzeit vor und konnte diese lange Zeit halten. Im Ziel angekommen stoppte die Zeit bei 38:19, dies bedeutete am Ende des Tages den 13. Platz.
Den Tagessieg sicherte sich Team Sky mit einer Zeit von 36:33 vor BMC.
Reaktionen im Ziel
„Es war eine gute Teamleistung. Wir haben zusammengearbeitet und konnten unseren Rhythmus vom Start bis ins Ziel halten. Es war ein schwerer und welliger Kurs, der Wind machte es hart das Tempo hoch zu halten. Aber alles in allem, sind wir am richtigen Weg, der Team Spirit ist bereits top, unsere Leistung wird folgen.“ – Lukas Pöstlberger

“Ich denke, das Team hat heute eine gute Leistung abrufen können. Sie sind zusammengefahren und hatte von Beginn an einen guten Rhythmus, natürlich wäre ein Platz in den Top Ten ein schönes Ziel gewesen aber der wellige Kurs und der starke Wind machten das Rennen schwer.” – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
Teamzeitfahren 6.6.18:
1. Sky 36:33
2. BMC +0:37
3. Lotto Soudal +0:53
4. Mitchelton-Scott +0:56
5. Quick-Step Floors +1:02
6. Trek-Segafredo +1:27
7. AG2R +1:30
8. Movistar +1:31
9. LottoNL-Jumbo +1:33
10. Groupama-FDJ +1:34

Gesamtstand nach 3. Etappe:
1. Michal Kwiatkowski (Sky)
2. Gianni Moscon (Sky) +0:03
3. Jonathan Castroviejo (Sky) +0:09
4. Geraint Thomas (Sky) +0:21
5. Brent Bookwalter (BMC) +0:48
6. Damiano Caruso (BMC) +0:52
7. Joey Rosskopf (BMC) +0:53
8. Daryl Impey (Mitchelton-Scott) +0:54
9. Jens Keukeleire (Lotto Soudal) +1:01
10.Bob Jungels (Quick-Step Floors) +1:08