Archiv für den Monat: Juli 2018

Pascal Ackermann holt sich seinen dritten WorldTour Sieg bei Prudential Ride London. 


Nach einem Sturz bei der 80km Marke, arbeitete der BORA – hansgrohe Zug ideal, um ihren Sprinter Pascal Ackermann für das Finale perfekt in Position zu bringen. Der junge Sprinter wartete auf den perfekten Moment und flog seinem dritten WorldTour Sieg entgegen und sicherte sich vor E. Viviani den Sieg.
Der Kurs
Nachdem Grand Prix Cerami, reiste die BORA – hansgrohe Mannschaft weiter nach London, um beim 1.UWT Rennen an den Start zu gehen. Der 187km lange Kurs verlief durch die Innenstadt von London und hatte 5 Sprint- aber auch 5 Bergwertungen der 2. Kategorie im Londoner Süden.
Die Team Taktik
Die deutsche Mannschaft konzentrierte sich auf ihren Deutschen Meister, Pascal Ackermann. Vor allem für das Finale, wollte das Team für ihren Sprinter da sein, um ihn in eine perfekte Position zu bringen, um ein weiteres tolles Ergebnis zu erzielen.
Das Rennen
Auf nassen Straßen wurde das Rennen um kurz vor 14:00 gestartet. Nach nur wenigen Kilometern attackierte eine Gruppe von sechs Fahrern und hatte schnell einen mehrminütigen Vorsprung auf das Peloton, in dem BORA – hansgrohe fuhr. Später konnten Jay McCarthy und auch Peter Kennaugh auf die Spitzengruppe aufschließen, doch wie erwartet kam es kurz vor dem Ziel zum Zusammenschluss. Im Finale brachten Rudi Selig und Christoph Pfingsten den Deutschen Meister perfekt in Position. Der junge BORA – hansgrohe Sprinter wartete auf den idealen Moment, um seinen Sprint anzuziehen und flog seinem dritten WorldTour Sieg entgegen.
Reaktionen im Ziel
„Heute war es schwer, der Regen machte den Kurs richtig gefährlich, 80km vor dem Ziel bin ich auch noch gestürzt und musste mein Rad wechseln. Im Finale brachten mich Rudi und Pfingsti perfekt in Position, sodass ich nur mehr auf den Moment gewartet habe, um meinen Sprint anzuziehen. London ist nun mein dritter WorldTour Sieg in dieser Saison und ich bin mehr als glücklich.“ – Pascal Ackermann
„Unsere Taktik ist total aufgegangen, wir hatten zwei Männer in der Spitzengruppe und der Sieg von Pascal hat die tolle Teamleistung abgerundet. Von Beginn an hat die Mannschaft perfekt zusammengearbeitet und im Finale Pascal ideal in Position gebracht. Man kann wirklich stolz sein auf so eine Mannschaft, die alles für einander geben.“– André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

1. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe)
2. Elia Viviani (Quick-Step Floors) s.t.
3. Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo)
4. Ivan Garcia (Bahrain-Merida)
5. Simone Consonni (UAE Team Emirates)
6. Phil Bauhaus (Sunweb).
7. Jempy Drucker (BMC)
8. André Greipel (Lotto Soudal)
9. Jonas Koch (CCC Sprandi)
10. Rudy Barbier (AG2R)

UCI Weltmeister Peter Sagan erobert zum 6. Mal das Grüne Trikot der Tour de France.


Nach drei anstrengenden und fordernden Wochen ging die 105. Austragung der Tour de France heute mit der traditionellen Ehrenetappe zu Ende. Die Entscheidung über den Gesamtsieg war schon gestern gefallen und so ging es heute für eine ausgedünnte Sprinterriege um den Prestige-Sieg auf der Champs-Élysées, den sich A. Kristoff knapp vor J. Degenkolb holte. UCI Weltmeister Peter Sagan, der dieses Jahr drei Etappen gewann und das Gelbe Trikot auf der dritten Etappe trug, aber während der 17. Etappe schwer gestürzt war, gelang es sicher in Paris einzufahren. Noch immer unter den Folgen seiner Verletzungen leidend erkämpfte er sich den 8. Rang im finalen Sprint auf dem berühmten Prachtboulevard. Er holte sich mit Rekordvorsprung sein sechstes Grünes Trikot und zog damit mit Erik Zabel gleich. Der zweimalige Bergkönig der Tour, Rafał Majka, der Ambitionen im Gesamtklassement hegte, sich aber in der ersten Woche Sturzverletzungen zuzog, erreichte den 19. Rang in der Gesamtwertung.
Die Etappe
Die 116km lange Strecke begann in Houilles, einem Vorort im Nordwesten von Paris, von wo das Peloton auf flacher Ebene in Richtung Champs-Élysées rollte. Nach 54 gefahrenen Kilometern erreichten die Fahrer die französische Hauptstadt, wo sie dann die erste von insgesamt 9 Zielpassagen absolvieren mussten bevor es zum letzten großen Sprint-Showdown auf dem Kopfsteinpflaster der Champs-Élysées in Paris kam. Die letzte Etappe bot somit den Sprintern nochmal eine Chance ihre Bilanz aufzubessern.
Teamtaktik
Das gesamte Team sollte heute Peter Sagan unterstützen und ihn sicher nach Paris bringen. Um den Gewinn des Punktetrikots zu sichern und auf der Champs-Élysées mit dem Grünen Trikot geehrt zu werden, musste Sagan heute nur die Ziellinie in Paris überqueren. Nach einem schweren Sturz auf der 17. Etappe wird es dem UCI Weltmeister schwer möglich sein, voll im Finale mitsprinten zu können. Allerdings würde das Team versuchen, Peter so gut als möglich in eine gute Position für den finalen Sprint zu bringen.
Das Rennen
Traditionsgemäß wird der Träger des Gelben Trikots auf der letzten Etappe nicht mehr angegriffen um ihm so einen triumphalen Einzug in Paris zu ermöglichen. Zu Beginn der Etappe rollte das Fahrerfeld nur langsam durch die Vororte von Paris, und hatte so die Möglichkeit, das Ende einer schweren Tour de France etwas zu genießen bevor es zum großen Sprint-Showdown auf der Champs-Élysées kam.
Gleich vor der ersten Zieldurchfahrt gab es die erste Attacke und kurz danach gelang es einem Quintett zum Solo-Ausreißer aufzuschließen. Die Ausreißergruppe, die mit Klassikerspezialisten besetzt war, arbeitete gut zusammen und der Vorsprung betrug für lange Zeit etwa 40 Sekunden. Zurück im Hauptfeld versuchten die Sprinterteams die Fluchtgruppe zu jagen um einen Massensprint herbeizuführen. BORA – hansgrohe und Groupama-FDJ übernahmen Verantwortung im Feld und waren die treibende Kraft in der Verfolgung. Mit 12km bis zum Ziel lancierten zwei Fahrer eine Attacke aus dem Feld, wurden aber schnell vom Peloton wieder gestellt. Angeführt von BORA – hansgrohe machten die Sprinterteams, die heute einen Tagessieg im Visier hatten, wenig später Ernst und schlugen ein hohes Tempo an. Die Ausreißer wurden letztendlich vom rasenden Feld eingeholt und nach der Glocke für die letzte Runde formierten sich die Züge der Sprinter. Aber mit 2km bis zum Ziel setzte Daniel Oss eine Attacke mit Y. Lampaert, die aber vereitelt wurde und es kam letztendlich zum erwarteten Massensprint, den A. Kristoff für sich entschied. Noch immer unter den Folgen seiner Verletzungen leidend erkämpfte Peter Sagan den 8. Platz im finalen Sprint.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr glücklich, mein sechstes Grünes Trikot geholt zu haben. Es ist ein unglaubliches Gefühl, besonders nach meinem Sturz und den drei schweren Renntagen, die danach folgten. Es war nicht leicht, aber am Ende habe ich es geschafft! Ich danke allen BORA-hansgrohe Fahrern, Teammitgliedern und Sponsoren für ihre fantastische Unterstützung. Nochmals vielen Dank!“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Wir hatten uns hohe Ziele gesteckt, einen Etappensieg, das Grüne Trikot und eine Top-5-Platzierung im Gesamtklassement. Am Ende haben wir drei Etappen gewonnen und das Grüne Trikot geholt, und wir haben somit die meisten unserer Ziele erreicht. Wir konnten unsere Ambitionen auf eine Top-5-Platzierung in der Gesamtwertung leider nicht erfüllen aber im Sport verläuft nicht immer alles nach Plan. Rafał stürzte zweimal auf der Roubaix-Etappe und das hat ihn spürbar beeinträchtigt. Aber in der letzten Woche fand er zu seiner alten Form zurück. Trotz seiner Verletzungen kämpfte Peter sehr hart und es gelang ihm letztendlich das Grüne Trikot zu erobern. Das Team arbeitete die ganzen drei Wochen wirklich gut zusammen und die Stimmung unter den Fahrern war toll. Ich bin sehr stolz auf das Team und möchte mich bei jedem Fahrer und allen Mitarbeitern für ihre großartige Arbeit bedanken. Mein Dank gilt auch BORA, hansgrohe, Specialized und allen anderen Sponsoren für ihre Unterstützung. Ich glaube, dass wir durch unsere guten Resultate in dieser Saison und bei der diesjährigen Tour ihre Unterstützung vergelten konnten.“ – Ralph Denk, Team Manager
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto & VeloImages
21. Etappe:
1. Alexander Kristoff (UAE Team Emirates)
2. John Degenkolb (Trek-Segafredo) s.t.
3. Arnaud Démare (Groupama-FDJ)
4. Edvald Boasson Hagen (Dimension Data)
5. Christophe Laporte (Cofidis)
6. Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors)
7. Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida)
8. Peter Sagan (Bora-Hansgrohe )
9. Andrea Pasqualon (Wanty-Groupe Gobert)
10.Jasper De Buyst (Lotto Soudal)
Gesamtstand TdF 2018:
1. Geraint Thomas (Sky)
2. Tom Dumoulin (Sunweb) +1:51
3. Chris Froome (Sky) +2:24
5. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +6:08
6. Romain Bardet (AG2R) +6:57
7. Mikel Landa (Movistar) +7:37
8. Daniel Martin (UAE Team Emirates) +9:05
9. Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin) +12:37
10.Nairo Quintana (Movistar) +14:18
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
Nachwuchswertung:
1. Pierre Latour (AG2R)
Teamwertung:
1. Movistar

Jannik Steimle siegt solo bei zweiter Etappe der Kreiz Breizh Elites Tour UCI 2.2


Jannik Steimle gewinnt in Frankreich solo! Joeri Stallaert ergänzt grandioses Team Vorarlberg Santic Ergebnis mit Rang vier bei zweiter Etappe an der Kreiz Breizh Elites UCI 2.2
Gestern die Spitzengruppe verpasst – heute selber die Spitzengruppe initiiert und gewonnen!
Jannik Steimle war der Mann der Stunde! Er konnte sich in der ersten Halbetappe heute von Ploerdut nach Callac bei widrigen Bedingungen aus der Spitzengruppe lösen und siegt in eindrucksvoller Manier solo!
Joeri Stallaert vervollständigt das brillante Ergebnis mit Rang vier. In der Gesamtwertung rückt Steimle auf Rang sieben vor, Joeri Stallaert ist ausgezeichneter Neunter!
Gegen Abend endet die zweite Halbetappe Carhaix – Plouguer. Morgen endet diese Rundfahrt mit dem vierten Abschnitt in Rostrenen.
So geht es weiter …
29/7Stage 3 – Carhaix-Plouguer › Carhaix-Plouguer (91.8k)
30/7Stage 4 – Guingamp › Rostrenen (171.8k)
Kader Team Vorarlberg Santic: Patrick Jäger, Jannik Steimle, Joeri Stallaert, Martin Meiler, Manuel Bosch, Gian Friesecke;
Results: https://www.procyclingstats.com/race/kreiz-breizh-elites/2018/stage-2
Infos Kreiz Breizh Elites http://sitekbe.com/wordpress/
www.team-vorarlberg.com
office@proevent-cycling.at
Foto E. Gaunier

Presseservice Team Vorarlberg Santic

Tour de France Einzelzeitfahren läuft für BORA – hansgrohe nicht nach Wunsch.


Nach dem beeindrucken Sieg von Maciej Bodnar im letztjährigen Zweitfahren an der Tour de France, lief es heute nicht wirklich nach Wunsch. Der polnische Zeitfahrmeister kam auf der nassen und technisch anspruchsvollen Strecke nie wirklich in Tritt. Damit blieb BORA – hansgrohe heute ohne Topplatzierung beim Sieg von T. Doumolin. Den Gesamtsieg der Tour de France 2018 sicherte sich G. Thomas.
Die Etappe
Die Entscheidung in der Gesamtwertung der Tour de France 2018 fiel heute im Einzelzeitfahren auf der 20. Etappe. 31 Kilometer waren zwischen Saint-Pée-sur-Nivelle nach Espelette zurückzulegen. Der Parcours war dabei ausgesprochen wellig und technisch extrem anspruchsvoll. Enge, winkelige Straßen, Richtungsänderung auf Richtungsänderung machten es unglaublich schwierig den richtigen Rhythmus zu finden. Nasse Straßen machten das Rennen heute zusätzlich gefährlich.
Teamtaktik
Einzig Maciej Bodnar, der polnische Zeitfahrmeister, versuchte heute seinen Vorjahressieg zu verteidigen. Alle anderen BORA – hansgrohe Fahrer sollten keinerlei Risiko nehmen, und sicher im Ziel ankommen. Für Peter Sagan bot der heute Tag eine Gelegenheit sich etwas von seinen Sturzverletzungen zu erholen.
Das Rennen
Um 12:31:30 ging Bodnar heute früh ins Rennen. Es wurde erwartet, dass der polnische Zeitfahrmeister die erste echte Richtmarke setzten würde, auch wenn der Kurs nicht unbedingt seinen Roller-Fähigkeiten entgegenkam. Bodnar setzte zwar tatsächlich die ersten Bestzeiten, aber so richtig kam der polnische Zeitfahrspezialist nie in Tritt. Am Ende verpasste Bodnar auch noch eine Abzweigung, damit war seine Zeit ganz dahin. In 44:27 spielte Bodnar heute keine Rolle. Damit gilt die gesamte Aufmerksamkeit von BORA – hansgrohe nun dem Finale in Paris. Vielleicht kann dort noch einmal Peter Sagan zuschlagen.
Reaktionen im Ziel
„Es war ein sehr technischer und harter Kurs. Man musste immer Druck auf den Pedalen haben. Außerdem war es auch noch nass. Das alles kam mir nicht entgegen, aber ich hatte auch nicht meinen besten Tag. 500 m vor dem Ziel bin ich dann auch noch falsch abgebogen, das passte irgendwie zu meinem Tag heute. Am Ende war ich zu weit weg. Gestern haben wir alle viel Kraft investiert, um Peter zu helfen. Ich hätte mich gerne wie letztes Jahr auf das Zeitfahren vorbereitet, aber das klappt eben nicht immer.“ – Maciej Bodnar
„Ich bin froh, das Zeitfahren geschafft zu haben. Jetzt gilt mein Augenmerk Paris. Es geht mir schon etwas besser. Aber ich muss mich immer noch für die nächsten Rennen erholen.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Das war heute kein Kurs für Bodi. Er hat nie richtig in Tritt gefunden und viele Kurven nicht richtig getroffen. Am Anfang waren seine Wattwerte auch nicht wirklich gut, aber ab der Mitte des Rennens wäre er eigentlich stark gewesen. Allerdings gab es keine Abschnitte, wo er diese Stärke hätte ausspielen können. Es läuft eben nicht jeden Tag nach Wunsch, und die Etappe gestern hat unseren Jungs noch einmal einiges an Kraft gekostet.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto & VeloImages
20. Etappe ZF:
1. Tom Dumoulin (Sunweb) 40:49
2. Chris Froome (Sky) +0:01
3. Geraint Thomas (Sky) +0:14
4. Michal Kwiatkowski (Sky) 41:242
5. Sören Kragh Andersen (Sunweb) +0:51
6. Bob Jungels (Quick-Step Floors) +0:52
7. Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin) +1:02
8. Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo) +1:12
9. Marc Soler (Movistar) +1:12
10. Michael Hepburn (Mitchelton-Scott) +1:23
Gesamtstand:
1. Geraint Thomas (Sky)
2. Tom Dumoulin (Sunweb) +1:51
3. Chris Froome (Sky) +2:24
4. Primosz Roglic (LottoNL-Jumbo) +3.22
5. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +6:08
6. Romain Bardet (AG2R) +6:57
7. Mikel Landa (Movistar) +7:37
8. Daniel Martin (UAE Team Emirates) +9:05
9. Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin) +12:37
10.Nairo Quintana (Movistar) +14:18
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
Nachwuchswertung:
1. Pierre Latour (AG2R)
Teamwertung:
1. Movistar

Team Vorarlberg Santic wieder im Rennmodus – Vorschau und erste Ergebnisse

Joeri Stallaert gibt nach Krankheitspause Comeback bei Kreiz Breizh Elites UCI 2.2 in Frankreich! Schelling u. Co wollen beim Kriterium St. Anton am Arlberg rocken!
Nach der überaus erfolgreich bestrittenen 70. Int. Österreich Rundfahrt waren einige Tage „rennfrei“ im dichtgedrängten Rennkalender der Mannschaft. Ab morgen geht es aber nun wieder los mit einem Doppeleinsatz.
Der belgische Sprinter Joeri Stallaert gibt nach einer mehrmonatigen Viruserkrankung sein Comeback an der Kreiz Breizh Elites Rundfahrt in Frankreich. Die Rundfahrt der UCI Kategorie 2.2 startet morgen in Calanhel und endet am Montag in Rostrenen.
28.7. Stage 1 – Calanhel › Plouray (181.1k)
29/7Stage 2 – Ploërdut › Callac (93k) // 29/7Stage 3 – Carhaix-Plouguer › Carhaix-Plouguer (91.8k)
30/7Stage 4 – Guingamp › Rostrenen (171.8k)
Kader Team Vorarlberg Santic: Patrick Jäger, Jannik Steimle, Joeri Stallaert, Lukas Rüegg, Manuel Bosch, Gian Friesecke;
Infos Kreiz Breizh Elites http://sitekbe.com/wordpress/

https://www.procyclingstats.com/race/kreiz-breizh-elites/2018/overview

Team Vorarlberg Santic gegen Bora hansgrohe Star Emanuel Buchmann
Es wird morgen Abend ein heißer Tanz werden in den engen Gassen von St. Anton am Arlberg. Im technisch schweren Kriterium sticht besonders ein klingender Name hervor. Emanuel Buchmann, deutscher Meister 2015, hat seine Nennung abgegeben. Es wird mit Garantie ein super spannendes und schnelles Rennen vor toller Zuschauerkulisse!
Kader Team Vorarlberg Santic: Patrick Schelling, Roland Thalmann, Dominik Amann, Johannes Hirschbichler
Infos Arlberg Giro www.arlberg-giro.at
Presseservice Team Vorarlberg Santic

Team Vorarlberg Santic sichert sich Rang zwei durch Patrick Schelling beim Kriterium in St. Anton am Arlberg – Joeri Stallaert mit starkem Comeback bei Auftakt bei Kreiz Breizh Elites UCI 2.2

Die erste Etappe über 181 Kilometer von Calanhel nach Plouray der Kreiz Breizh Elites Tour hatte es gleich in sich – die Team Vorarlberg Santic Fahrer haben die Fluchtgruppe des Tages verpasst. Zwar hat man sich an der Nachführarbeit mit Hochdruck beteiligt, allerdings sind die sechs Spitzenfahrer heute durchgekommen.
Joeri Stallaert auf Rang acht bei Comeback!
Im Sprint der Verfolger wird Joeri Stallaert Zweiter und sichert sich somit Rang acht. Er zeigt sich ob des Formzustandes beim ersten UCI Rennen sehr zuversichtlich für die nächsten Monate.
So geht es weiter …
29/7Stage 2 – Ploërdut › Callac (93k) // 29/7Stage 3 – Carhaix-Plouguer › Carhaix-Plouguer (91.8k)
30/7Stage 4 – Guingamp › Rostrenen (171.8k)
Kader Team Vorarlberg Santic: Patrick Jäger, Jannik Steimle, Joeri Stallaert, Martin Meiler, Manuel Bosch, Gian Friesecke;
Results: https://www.procyclingstats.com/race/kreiz-breizh-elites/2018
Infos Kreiz Breizh Elites http://sitekbe.com/wordpress/

Patrick Schelling auf dem Podium in St. Anton am Arlberg – Rang zwei hinter Emanuel Buchmann!
Es war das erwartet spektakuläre Kriterium durch die engen Gassen des Nobelschiortes in St. Anton am Arlberg. Vor einer großartigen Zuschauerkulisse setzte sich der Favorit des Tages durch. Emanuel Buchmann (GER) vom Word Tour Team BORA hansgrohe siegt mit drei Punkten Vorsprung auf Team Vorarlberg Santic Kapitän Patrick Schelling. Dritter der Niederländer Sven Burger (Cycling Team Tirol). Roland Thalmann, Dominik Amann und Johannes Hirschbichler verhalfen Team Kapitän Schelling zu den notwendigen Wertungspunkten – top Team Arbeit und ein tolles Podium!
Kader Team Vorarlberg Santic: Patrick Schelling, Roland Thalmann, Dominik Amann, Johannes Hirschbichler
Infos Arlberg Giro www.arlberg-giro.at
Presseservice Team Vorarlberg Santic

Apres Tour Gera am 4.8.2018 – mit John Degenkolb und Marcel Kittel!

Nachtrag vom 29.7.18:
Der Veranstalter kann nun auch den Start von TdF Etappensieger John Degenkolb (TREK-Segafredo) bekanntgeben!

Tour-Star Marcel Kittel kommt am 04. August 2018 zur vierten Auflage der Apres Tour nach Gera. Neben sechs Nachwuchsrennen zu Beginn sind die Highlights in diesem Jahr das Profirennen, sowie das Prominentenrennen.

Noch sind es ein paar Tage bis zum Anmeldeschluss für die Nachwuchsrennen, welche sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. “Nachdem die Nachwuchsathleten zunächst selbst um den Apres Tour – Siegerpokal fahren werden, können sie schon kurze Zeit später hautnah dabei sein wenn sich ihre Vorbilder auf der 1,1km langen Runde duellieren”, so der sportliche Leiter Lucas Schädlich. Auch in diesem Jahr wird bei den Profis und Prominenten keine Langeweile aufkommen, denn es stehen wieder kurzweilige- knackige Rennen auf dem Plan.
Nach dem Nachwuchs- und zwischen den Profirennen findet in diesem Jahr auch das Prominentenrennen statt. Es sind nicht nur die alten Hasen mit dabei, sondern auch Ehemalige im besten Radsportalter, wie der Thüringer Topsprinter Renè Enders oder Publikumsliebling Marcel Barth und Nils Plötner. Die Liste der bekannten Namen ist sehr lang daher hier nur ein kleiner Vorgeschmack: Olaf Ludwig, Thomas Barth, Gerald Mortag, Wolfgang Lötzsch uvw. werden im Kriterium, sowie beim Ausscheidungsfahren zeigen was sie noch können und auch das ältere Radsportherz höher schlagen lassen.
In den vergangenen drei Austragungen machte die Apres Tour Gera insbesondere aufgrund des namenhaften Profirennens von sich aufmerksam. Nach den Siegen von Andrè Greipel, Nils Politt und Robert Wagner möchte diesmal Marcel Kittel in Gera ganz oben stehen. Das es kein Selbstläufer wird, zeigt der Blick in die Startliste, denn gegen die schnellen Beine von Rüdiger Selig, dem Drittplatzierten der diesjährigen Deutschen Meisterschaft- Max Walscheid, oder Jasha Sütterlin wird es schwer werden. Unterstützung wird Marcel von seinem Edeldomestiken Rick Zabel erhalten. Für viel Spannung ist also gesorgt.
Wir freuen uns wieder auf viele Zuschauer und die großartige Stimmung an der Rennstrecke.
S-Event Sport und Marketing UG

19. RiderMan vom 21. September bis 23. September 2018 in Bad Dürrheim/Schwarzwald

# “Chasing Cancellara” feiert Premiere in Deutschland
# Fabian Cancellara beim RiderMan in Bad Dürrheim mit dabei
Chasing Cancellara wird ab dem Jahre 2018 Namensgeber der ersten Etappe des RiderMan in Bad Dürrheim im Schwarzwald. Das 16 Kilometer lange Einzelzeitfahren am Freitag, 21. September 2018 wird erstmals Teil der internationalen Rennserie des amtierenden Olympiasiegers im Einzelzeitfahren.
Den Auftakt des RiderMan bildet nun das Einzelzeitfahren «Chasing Cancellara» – wie im Vorjahr unverändert über 16 mit 200 Höhenmetern gespickten Kilometern auf welligem Terrain. Die zweite Etappe des 3-Etappenrennens RiderMan führt die Teilnehmer über eine hügelige und abwechslungsreiche Strecke (110,0 Kilometer, 1.700 Höhenmeter). Zum Abschluss am Sonntag geht es dann über 87,0 Kilometer (1.150 Höhenmeter) über das abwechslungsreiche Terrain der Baar mit einem Abstecher in die wunderschöne Wutachschlucht.
Fabian Cancellara, zweifacher Olympiasieger und vierfacher Weltmeister: «Ich freue mich sehr, meine Rennserie zum ersten Mal nach Deutschland zu bringen. Dank dem Format mit einem 16 Kilometer langen Zeitfahren – quasi meiner Lieblingsdisziplin – ist dieser Auftakt perfekt.» Rik Sauser, Veranstalter des Riderman: «Wir freuen uns sehr, mit der ersten Etappe des Riderman Teil der internationalen Rennserie von Fabian Cancellara zu sein und damit einen der grössten Namen des internationalen Radsports im Schwarzwald begrüssen zu dürfen. Der Riderman gehört seit Jahren zu den festen Pfeilern im Jedermannkalender der deutschen Amateursportler sowie bereits heute vielen Schweizer Teilnehmern, die dank der geografischen Nähe zur Schweiz von einer kurzen Anreise profitieren.»
Der RiderMan gliedert sich mit dieser Kooperation in eine globale Serie mit Rennen auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi (UAE), in Andermatt (CH), Villars (CH), Kopenhangen (DK), Silkeborg (DK), Toskana (IT) und Lugano ein. Am Modus des RiderMan wird sich durch die Integration in Chasing Cancellara nichts ändern: Die Organisatoren bleiben ihrem bewährten, erfolgreichen Konzept treu, dem 3-Etappenrennen mit Tages- und Gesamtwertungen. Am Einzelzeitfahren am Freitag sowie am Sonntag sind zudem auch Einzelstarts möglich. Wie bereits in den vergangenen Jahren fließt das Ergebnis der Gesamtwertung erneut in die Wertung des German Cycling Cups ein, Deutschlands größter Rennradserie für Hobbyfahrer.
Die Anmeldung zum Etappenrennen oder zu Chasing Cancellara ist online unter www.riderman.de verfügbar.
Chasing Cancellara – Facts & Figures 2018:
Chasing Cancellara dient Hobby-, Breitensportlern und Firmen als Vergleich und gleichzeitig gemeinsame Ausfahrt mit Fabian Cancellara. Wer schafft es, den Champion zu überholen oder seine Zeit zu unterbieten? Diverse spannende Formate wie Mountain Race, Chased by Fabian oder Team Challenge warten auf die Teilnehmer. Die Human Sports Management AG sowie die Fabian Cancellara AG besitzen je 50 Prozent der Rechte der Veranstaltung.
Mit sportlichen Grüßen und vielen Dank!
Sauser Event GmbH
Kai Sauser

Majka kämpft bis zuletzt um den Etappensieg in Laruns, Sagan schleppt sich mit starken Schmerzen ins Ziel. 


Zwei Rennen liefen für BORA – hansgrohe heute auf der 19. Etappe der Tour de France parallel ab. Während an der Spitze Rafal Majka bis zu Letzt um den Sieg kämpfte, quälte sich Sagan am Ende des Feldes durch den Tag. Erst in der letzten Abfahrt, nach fast 5000 hm, wurde Majka von P. Roglic, dem späteren Sieger, gestellt und überholt. Der Rest des BORA – hansgrohe Teams gab alles, um Peter Sagan innerhalb des Zeitlimits ins Etappenziel zu bringen. Majka wurde am Ende Fünfter in Laruns. Sagan erreichte, umringt von seinen Teamkollegen, im Grupetto sicher das Ziel und führt weiter uneinholbar die Punktewertung an.
Die Etappe
Die 19. Etappe der Tour war zugleich auch die letzte Bergetappe. Mit dem Col d’Aspin, dem Tourmalet und dem Aubisque standen gleich drei Riesen der Pyrenäen auf dem Programm und das Profil der Etappe war entsprechend schwierig mit knapp weniger als 5000 hm. Gestartet wurde in Lourdes, wobei die ersten 60 Kilometer wellig mit zwei Bergwertungen der 4. Kategorie waren, danach ging es ins Hochgebirge. Der Aspin eröffnete die Kletterpartie, gefolgt vom Tourmalet. Nach einer langen Abfahrt stand mit dem Bordères ein Berg der zweiten Kategorie an, bevor als letzter Gipfel des Tages der Aubisque wartete. Von da ging es 20 Kilometer bergab ins Ziel nach Laruns.
Teamtaktik
Für den UCi Weltmeister und Leader in der Punktewertung Peter Sagan, ging es einzig darum den Tag innerhalb des Zeitlimits zu erreichen. Sagan litt immer noch stark unter den Folgen seines Sturzes, ihm stand ein harter Tag bevor. Alle anderen BORA – hansgrohe Fahrer sollten Rafal Majka dabei unterstützen in die Gruppe des Tages zu gehen. Dort sollte der polnische Kletterer um den Etappensieg kämpfen.
Das Rennen
Peter Sagen war heute von Beginn an in Schwierigkeiten. Der Folgen seines Sturzes wirkten sich heute stärker aus als gestern, und der UCI Weltmeister hatte sichtlich zu kämpfen und litt unter starken Schmerzen. Relativ schnell setzte sich eine 6-Mann-Gruppe vom Feld ab, wobei von BORA – hansgrohe Lukas Pöstlberger mit an der Spitze des Rennens war. Hinter der Spitze bildete sich eine 12-Mann-Verfolgergruppe. BORA – hansgrohe war auch dort mit Marcus Burghardt vertreten. Allerdings lag Rafal Majka im Feld, das nun Tempo rausnahm und schnell an die fünf Minuten Rückstand hatte. Während an der Spitze die Gruppen zusammenliefen, setzte sich noch vor dem Zwischensprint Katusha an die Spitze es Feldes, und der Vorsprung der 18 Ausreißer sank auf etwa 3:30 am Fuße des Anstiegs zum Aspin. Als einer der ersten Fahrer musste Sagan am Aspin vom Feld abreißen lassen. Maciej Bodnar und Daniel Oss blieben bei ihm, und es begann ein langer und zäher Kampf um die Karenzzeit. An der Spitze verloren Pöstlberger und Burghardt den Anschluss, während im Feld Movistar aktiv wurde. Am Tourmalet attackierte zuerst Landa mit Zakarin, wenig später schloss auch Bardet zu den beiden auf. Rafal Majka versuchte nun ebenfalls nach vorne zu kommen, und 6 km vor dem Gipfel hatten sich diese Fahrer zu einer stark besetzten Verfolgergruppe zusammengefunden. An der Bergwertung hatte die Gruppe um Majka nur mehr wenige Sekunden Rückstand zur Spitze, während Pater Sagan in der letzten Gruppe rund 15 Minuten zurücklag. Wenig später kamen die Gruppen an der Spitze zusammen. Am vorletzten Anstieg verkleinerte sich die Gruppe an der Spitze, im Feld drückte Lotto-Jumbo aufs Tempo und der Vorsprung der Ausreißer verkleinerte sich auf 1:45. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Gruppe am Ende des Rennens um Sagan immer größer und hatte etwa 22 Minuten Rückstand. Am letzten Anstieg konnte sich Rafal Majka von seinen Fluchtgefährten lösen. Doch auch in der Gruppe der Favoriten folgte nun Attacke auf Attacke und vor allem P. Roglic machte ungemein Tempo. Majka zeigte ein unglaublich starkes Rennen und behauptete sich gegen Roglic, Thomas und Co. nach allen Kräften. An der Bergwertung hatte der BORA – hansgrohe Kletterer noch etwa 15 Sekunden Vorsprung, doch Roglic ließ nicht locker. Er überholte Majka in der Abfahrt und fuhr zum Sieg, während Majka in der Gruppe dahinter Rang 5 erreichte. Dennoch zeigte der Pole heute alte Klasse und präsentierte sich wie ein echter Champion an der Spitze des Rennens. Der Rest des BORA – hansgrohe Teams versammelte sich geschlossen um Peter Sagan. Dieser erreicht am Ende sicher das Ziel im Zeitlimit, nach einem harten Kampf gegen Schmerzen und die Strecke den ganzen Tag über.
Reaktionen im Ziel
„Das war einer der härtesten Tage meiner Radsportkarriere. Meine Schmerzen, die Berge, die Hitze, der Tag wollte einfach nicht zu Ende gehen. Aber Aufgeben war keine Option, Paris ist so Nahe, und mein BORA – hansgrohe Team hat nicht nur heute, sondern über drei Wochen alles für dieses Trikot gegeben. Ich musste kämpfen! Ich möchte allen meinen Teamkollegen danken, sie waren 200 km bei mir, und ohne sie hätte ich es heute nicht geschafft. BORA – hansgrohe ist mehr als ein Team, wir sind wie eine Familie.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Es war wieder eine extrem harte Etappe heute. Ich habe mich gut gefühlt, und habe versucht, um den Sieg zu kämpfen. In der letzten Woche sind meine Beine immer besser geworden, und ich war in vielen Etappen vorne. Es ist schade, dass es nicht gereicht hat, aber ich bin auch glücklich, dass meine Form wieder stimmt. Heute war ich der alte Majka. Neben den Stürzen in der ersten Woche, habe ich mir selbst vielleicht auch zu viel Druck um die Gesamtwertung gemacht. Ich möchte dem ganzen BORA – hansgrohe Team für ihre Unterstützung danken! Und nach der Tour kommt auch noch die Vuelta.“ – Rafal Majka
„Es war echt knapp heute für Rafal. Wir haben gehofft, dass er durchkommt, aber am Ende hat es nicht gereicht. Wir können uns nichts vorwerfen, denn wir hätten nichts besser machen können. Rafal war voll auf den Sieg fokussiert, und er hat alles gegeben. Lotto-Jumbo hat auch ein starkes Rennen gefahren, sie haben ihre Trümpfe gut gespielt und am Ende verdient gewonnen. Das ist Radsport. Dennoch war es eine großartige Leistung von Rafal, und schön zu sehen, dass er wieder auf höchstem Niveau fährt. Hinter dem Feld war für uns ein zweites Rennen. Peter musste wirklich hart kämpfen, um im Rennen zu bleiben. Er hatte den ganzen Tag starke Schmerzen, dass er es ins Ziel geschafft hat, fühlt sich wie ein Sieg an. Alle Jungs haben sich für Peter geopfert, das war echter Teamgeist.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
19. Etappe:
1. Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo)
2. Geraint Thomas (Sky) +0:19
3. Romain Bardet (AG2R) s.t.
4. Daniel Martin (UAE Team Emirates)
5. Rafal Majka (Bora-hansgrohe)
6. Tom Dumoulin (Sunweb)
7. Mikel Landa (Movistar)
8. Chris Froome (Sky)
9. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo)
10. Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin)
Gesamtstand:
1. Geraint Thomas (Sky)
2. Tom Dumoulin (Sunweb) +2:05
3. Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo) +2:24
4. Chris Froome (Sky) +2:37
5. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +4:37
6. Mikel Landa (Movistar) +4:40
7. Romain Bardet (AG2R) +5:15
8. Daniel Martin (UAE Team Emirates) +6:39
9. Nairo Quintana (Movistar) +10:26
10. Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin) +11:49
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
Nachwuchswertung:
1. Pierre Latour (AG2R)
Teamwertung:
1. Movistar

Peter Kennaugh sprintet zum Sieg beim Grand Prix Cerami. 


Das belgische Eintagesrennen sah eine frühe Fluchtgruppe, in der auch BORA – hansgrohe Fahrer Peter Kennaugh vertreten war. Unter strömenden Regen hielt sich der Vorsprung der Gruppe bis ins Finale, in dem Peter Kennaugh eine späte Attacke lancierte und sich den Sieg vor J.Baugnies sicherte.
Der Kurs
Für viele Fahrer wurde heute beim 200 Kilometer langen Eintagesrennen GP Cerami, das von Saint-Ghislain nach Frameries führt die zweite Saisonhälfte eingeläutet. In der ersten Rennhälfte muss das Fahrerfeld fünf kürzere Anstiege bewältigen, darunter die Mauer von Geraardsbergen. Die Entscheidung wird wohl erst auf den letzten 1400 Metern fallen, wenn es noch mal bis zu acht Prozent zum Ziel bergauf geht.
Die Team Taktik
BORA – hansgrohe reiste mit vielen starken Fahrern nach Belgien. Jay McCarthy, der eine Etappe der Baskenland Rundfahrt gewinnen konnte, aber auch Peter Kennaugh war mehr als motiviert nach einer längeren Rennpause. Der Plan war, mit beiden Fahrern wichtige Gruppen zu besetzen, um ein gutes Tagesergebnis erzielen zu können.
Das Rennen
Gleich nach dem Startschuss setzte sich eine Gruppe, mit BORA – hansgrohe Fahrer Peter Kennaugh vom Feld ab, die schnell eine Lücke von drei Minuten öffnen konnte.
Auf den letzten 50km machten starke Regenfälle und Wind den Fahrer das Leben schwer. BORA – hansgrohe Fahrer Peter Kennaugh ging dennoch in die Offensive und blieb weiterhin in der Spitzengruppe des Tages. Das Rennen kam in die letzte Runde, als der BORA – hansgrohe Fahrer das Tempo erhöhte und sich mit einer späten Attacke den Sieg sicherte. Teamkollege Alex Saramotins wurde Vierter und Jay McCarthy querte die Linie auf dem 8. Platz.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin mehr als glücklich mit diesem Sieg heute. Ich fühlte mich von Beginn an gut, und ich denke, die Hitze am Start, half mir, war ich doch die letzten drei Wochen mit meinem Teamkollegen Jay in der Sierra Nevada, daher waren wir das Wetter gewöhnt. Ich denke, niemand hatte mich auf der Rechnung, nicht mal ich mich selbst. Aber ich fühlte mich gut, und in den letzten 20km wusste ich, es könnte etwas werden. Ich bin so froh, den Sieg nun an alle zurückzugeben, die so geduldig mit mir waren in den vergangenen Monaten. Ich möchte mich vor allem bei meiner Familie, Coach Dan Lorang und meinem Team bedanken. Ich hoffe, dass dieser Sieg ein gutes Zeichen ist und es so weiter gehen wird. Ich freue mich nun auf London, wo ich mein Glück wieder versuchen werden, aber wir haben ja auch noch Jay und Ackes mit, die beide in toller Form sind.“ – Peter Kennaugh
„Peter ist ein extrem starkes Rennen gefahren. Er ging gleich zu Beginn in die Spitzengruppe des Tages und konnte dort bis zum Finale bleiben. In der letzten Runde konnten einige Fahrer auf die Gruppe aufschließen, doch Peter attackierte immer wieder und setzte unmittelbar vor dem Ziel noch einmal nach und holte sich den Sieg. Das Team war heute stark unterwegs, die Jungs im Feld kontrollierten das Rennen für Peter an der Spitze.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
Endstand:
1. Peter Kennaugh (Bora-hansgrohe)
2. Jerome Baugnies (Wanty-Groupe Gobert) s.t.
3. Benjamin DeClerq (Sport Vlaanderen)
4. Alekseys Saramotins (Bora-hansgrohe)
5. Jempy Drucker (BMC)

Trotz Sturzverletzung wird Peter Sagan in Pau Achter.


Nach seinem schweren Sturz gestern zeigt sich der UCI Weltmeister Peter Sagan heute schon wieder im Sprint. Auf der 18. Etappe der Tour de France wird er am Ende Achter. Eine herausragende Leistung, denn gezeichnet vom gestrigen Sturz, lässt sich Sagan in den Positionskämpfen keine Schwäche anmerken. Einzig auf den letzten 200 m hat Sagan beim Sieg von A. Demare nichts mehr zuzusetzen.
Die Etappe
Nach den ersten harten Pyrenäenetappen stand heute ein flaches Teilstück von Trie-sur-Baise nach Pau auf dem Programm. Die insgesamt 171 Kilometer begannen leicht fallend, bevor die Strecke ab Kilometer 40 hügeliger wurde. Dem Zwischensprint in Aurensan folgte einer ersten Bergwertung der 4. Kategorie. Danach blieb das Terrain weiter wellig bis zur zweiten Bergwertung der 4. Kategorie beim Kilometer 151. Die letzten 20 km zum Ziel waren dann flach.
Teamtaktik
Das Wichtigste zum Beginn: Peter Sagan konnte, trotz starker Schmerzen, zur 18. Etappe antreten. Eigentlich war die Etappe heute am Papier eine Sache für die Sprinter. Doch nach den Anstrengungen der letzten Tage, gab es auch eine Chance für eine größere Gruppe, da nicht mehr viele Sprinter im Feld vertreten waren, deren Mannschaften das Rennen kontrollieren konnten. BORA – hansgrohe hatte nach dem Sturz von Peter Sagan gestern kein vorrangiges Interesse an einem Sprint. Das Ziel war eher mit Oss, Burghardt oder Pöstlberger in eine Gruppe zu gehen, und so um den Etappensieg zu kämpfen. Für Sagan ging es einzig darum, den Tag so gut als möglich zu überstehen und sicher das Ziel in Pau zu erreichen.
Das Rennen
Wie erwartet begann das Rennen wieder extrem schnell mit vielen Attacken. Eigentlich dachte alle, dass am bergab führenden ersten Streckenteil lange dauern würde, bis sich eine Gruppe bilden konnte. Doch schon nach wenigen Kilometern waren fünf Fahrer an der Spitze des Rennens. Im Feld kontrollierten wie erwartet die Team Groupama-FDJ und UAE das Tempo, wobei sich auch BORA – hansgrohe an der Spitze zeigte. Den Ausreißern wurde nie mehr als zwei Minuten Vorsprung gewährt, und über weite Strecken der Etappe blieb diese Rennsituation unverändert. Bei einem Sturz im Hauptfeld ging Lukas Pöstlberger zu Boden, konnte aber ohne Probleme das Rennen wieder aufnehmen. Beim Zwischensprint des Tages zeigte sich auch Peter Sagan zum ersten Mal weiter vorne. Der UCI Weltmeister nahm als 5. des Feldes ein paar Punkte fürs Grüne Trikot mit. 30 km vor dem Ziel, lag der Abstand zwischen Spitze und Feld bei 45 Sekunden und das Rennen war voll unter Kontrolle der Sprinterteams. Auch BORA – hansgrohe begann sich nun mit Sagan im Feld nach vorne zu bewegen. Wenig später war der Kampf um die besten Positionen voll entbrannt. An der letzten Bergwertung des Tages folgten Attacken aus dem Feld, die zur Folge hatten, dass die Spitze 18 km vor dem Ziel eingeholt wurde. Das Tempo blieb hoch bis zum Schluss. Fünf Kilometer vor dem Ziel war BORA – hansgrohe geschlossen an der Spitze, doch auf den letzten 1000 m übernahm Groupama-FDJ das Kommando. Peter Sagan konnte nach seinem schweren Sturz gestern auf den letzten 200 m nichts mehr zusetzten. A. Demare holte den Etappensieg in Pau, Sagan landete auf Rang acht. Dennoch eine herausragende Leistung des stark angeschlagenen BORA – hansgrohe Leaders.
Reaktionen im Ziel
„Es war ein schwieriger Tag für mich, ich habe sehr gelitten, nicht nur wegen meiner Verletzungen, sondern auch wegen der Hitze. Mein Team hat wieder hervorragend gearbeitet und mich den ganzen Tag beschützt. Im Finale hatten wir eine perfekte Position. Ich wollte wirklich gewinnen, meinem BORA – hansgrohe Team etwas zurückgeben. Aber meine Beine schmerzen noch sehr. Ich muss mich weiter erholen, um morgen die schwere Bergetappe zu überstehen.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Eigentlich war unser Plan heute in die Gruppe zu gehen. Allerdings haben wir nicht damit gerechnet, dass sich gleich eine der ersten Gruppen vom Feld absetzen kann. Das Rennen war dann unter Kontrolle der Sprinterteams. Wir haben einfach versucht uns so gut als möglich aus allen Schwierigkeiten herauszuhalten. Wir wollten Peter nicht in den Sprint schicken, aber 10 km vor dem Ziel ist er mit dem gesamten Team nach vorne gefahren. Es war offensichtlich, dass er nicht bei vollen Kräften war, aber es überhaupt nach so einem Sturz gleich wieder zu versuchen, zeigt aus welchem Holz er geschnitzt ist. Er ist ein außergewöhnlicher Typ in vielerlei Hinsicht.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto & VeloImages
18.Etappe:
1. Arnaud Démare (Groupama-FDJ)
2. Christophe Laporte (Cofidis) s.t.
3. Alexander Kristoff (UAE Team Emirates)
4. Edvald Boasson Hagen (Dimension Data)
5. Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida)
6. Ariel Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors)
7. John Degenkolb (Trek-Segafredo)
8. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
9. Taylor Phinney (EF-Drapac)
10. Timothy Dupont (Wanty-Groupe Gobert)
Gesamtstand:
1. Geraint Thomas (Sky)
2. Tom Dumoulin (Sunweb) +1:59
3. Chris Froome (Sky) +2:31
4. Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo) +2:47
5. Nairo Quintana (Movistar) +3:30
6. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +4:19
7. Mikel Landa (Movistar) +4:34
8. Romain Bardet (AG2R) +5:13
9. Daniel Martin (UAE Team Emirates) +6:54
10. Jakob Fuglsang (Astana) +9:31
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
Nachwuchswertung:
1. Pierre Latour (AG2R)
Teamwertung:
1. Movistar

Dowsett, Haller and Hollenstein re-sign with KATUSHA ALPECIN


Team KATUSHA ALPECIN have reached agreements with three returning riders, Alex Dowsett, Reto Hollenstein and Marco Haller.
British rider Dowsett, age 29, came to the team this season and has made himself at home with KATUSHA ALPECIN.
General Manager José Azevedo: “Alex has signed with us for another two years. He just came to us this year and is such a good time trialist but he can also be important for us in the lead-out for our sprinters. We also like what we see in his interactions within the group. He’s new but has fit in really well with the team. We’ve signed him with the idea that he can win races and this year he was close in some time trials. We expect victories from him in the future, especially in the time trials and we will continue to work with him on this point. We believe in him and that he can win.”
Also re-signing for two years is Swiss rider Reto Hollenstein, age 32.
GM Azevedo: “Reto is a very important rider to us in the group. He always sacrifices for the leaders and gives us his maximum. He always comes prepared to his races in good shape. He never looks for anything for himself – he’s always working for the interests of the team above everything else. It’s important to have these riders in the team with the type of mentality that he is willing to give us everything.”
Despite suffering multiple fractures of the left knee in April when a car hit him during a training ride, Marco Haller has worked hard to come back from his crash and will resume racing soon. He has penned a one-year contract extension with KATUSHA ALPECIN.
Azevedo shows dedication and belief in the 27-year old Austrian: “Marco suffered a bad accident earlier this year, but has been part of our group for seven years on this team. He turned professional with this team. He’s always been an important rider both in and out of the race and we always believe in Marco. It’s at these bad moments in his life and career that he needs to know that the team appreciates everything he’s done over the past years. We don’t sign him to pay him back for what he’s done in previous years but because we want Marco in the team. He’s an important rider for us, especially for Marcel Kittel in the sprints. He’s the leader inside the lead-out group. Everything we want to impart to our young riders is shown by example from Marco. He’s professional, always brings a good attitude, and we never had doubts about him after his crash. We called him many times during his recovery so he could feel the support of his team. We don’t expect any results from him this year but we are confident in him and this is why we have re-signed him for another year.”
KATUSHA MEDIA SERVICE
Philippe Maertens
maertens@teamkatushaalpecin.com
+32 492 22 78 96
Falk Nier
nier@teamkatushaalpecin.com
+32 492 22 78 98