Archiv für den Tag: 15. September 2018

Rudi Selig sprintet zum Sieg auf der zweiten Etappe der Slowakei-Rundfahrt.


In einem spannenden Sprintfinale wies Rudi Selig seine Kontrahenten in die Schranken und gewann die 2. Etappe der Slowakei-Rundfahrt. Einige Kilometer vor dem Ziel setzte er sich aus einer kleinen Gruppe heraus und konnte in Dubnica nad Váhom seinen ersten Saisonsieg vor Y. Lampaert und Z. Stybar feiern.
Die Strecke
Die heutige Strecke führte von Ružomberok nach Dubnica nad Váhom über 191,7 bergige Kilometer und wies nicht weniger als sieben Anstiege auf. Gleich zu Beginn der Etappe ging es aufwärts bis Donovaly, wo die erste Bergwertung (5,1km, 4,6%) aufwartete. Danach mussten die Fahrer noch sechs Anstiege in Angriff nehmen, darunter drei Anstiege der ersten Kategorie und drei der zweiten Kategorie. Die letzten 35km waren allerdings ziemlich flach.
Die Teamtaktik
Das Team hatte heute zwei Ziele. Zum einen wollte die Mannschaft einen Etappensieg erringen, zum anderen aber ebenso dafür sorgen, dass Cesare Benedetti eine gute Platzierung in der Gesamtwertung erreichen konnte. Nach der gestrigen Königsetappe würde die heutige Etappe auch nicht leicht sein, denn es gab fast 3000 Höhenmeter und sieben Anstiege zu bewältigen. Der letzte Anstieg wartete bereits 45km vor dem Ziel, so dass es wahrscheinlich zum Sprint eines reduzierten Feldes kommen würde. Angesichts dieses Streckenprofils wurde von den Fahrern nicht nur starke Kletterfähigkeiten sondern auch Endschnelligkeit verlangt.
Das Rennen
Nach dem ersten Anstieg des Tages gelang es einer 5-Mann Fluchtgruppe sich vom Feld zu distanzieren. Während der ersten Rennhälfte pendelte der Vorsprung dieser Gruppe zwischen 1 und 3 Minuten, aber mit 80km bis zum Ziel wurden die Ausreißer letztendlich vom Peloton wieder gestellt. Zu diesem Zeitpunkt gerieten auch viele Fahrer auf dem bergigen Terrain in Schwierigkeiten und das Feld zerbröckelte in mehrere Gruppen. In der vorletzten Abfahrt kamen einige Gruppen wieder zusammen und ein relativ großes Fahrerfeld von etwa 60 Fahrern nahm den letzten Anstieg des Tages in Angriff. Felix Großschartner, Johannes Schinnagel, Cesare Benedetti und Rudi Selig waren auch in dieser Gruppe. Das Team unterstützte Cesare, und als es auf den letzten Kilometer so aussah, als ob die Etappe in einem Sprint entschieden würde, arbeitete das Team auch für Rudi. In einem rasanten finalen Sprint beschleunigte der deutsche Sprinter und spurtete triumphierend über die Ziellinie. Cesare Benedetti belegte den vierten Platz und liegt damit auf dem 3. Rang in der Gesamtwertung.
2. Etappe:
01 R. Selig 4:32:32
02 Y. Lampaert +0:00
03 Z. Stybar +0:00
04 C. Benedetti +0:02
05 J. Alaphilippe +0:02
Gesamtstand:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
2. Jan Tratnik (CCC Sprandi) +0:16
3. Cesare Benedetti (Bora-hansgrohe) +0:22
Reaktionen im Ziel
„Ich hatte gute Beine und wollte versuchen, ein gutes Ergebnis einzufahren. Heute war die längste Etappe der Slowakei-Rundfahrt und mit sieben Anstiegen war das Rennen auch nicht leicht, aber meine Teamkollegen unterstützten mich voll. Normalerweise bin ich einer der Anfahrer im Team und heute zu gewinnen bedeutet mir sehr viel.“ – Rudi Selig

„Unser Hauptziel war heute Cesare Benedetti zu unterstützen, damit er seine Platzierung in der Gesamtwertung verbessern konnte. Nachdem er heute den vierten Platz belegte, liegt er jetzt auf dem dritten Rang im Gesamtklassement und das ist ein sehr gutes Resultat. Das Team hatte sich heute zusätzlich auch einen Etappensieg als Ziel gesetzt und mit dem Sieg von Rudi Selig haben wir dies erreicht. Ich bin mit diesen Ergebnissen sehr zufrieden, besonders weil Rudi und Cesare so oft für andere Fahrer im Team arbeiten. Sie geben immer ihr Bestes für andere und es ist schön, dass sie heute selbst auch die Chance hatten, ein gutes Ergebnis einzufahren.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

ÖRV-Juniorinnen und Juniorinnen bei Rad-WM in Innsbruck


Der Österreichische Radsport-Verband gibt die StarterInnen der Einzelzeitfahr- und Straßenbewerbe der Kategorien Juniorinnen und Junioren bekannt. Während die Erwartungen bei den Junioren gedämpft sind, könnte die Tirolerin Laura Stigger für eine ganz große Überraschung sorgen.

Junioren-Nationaltrainer Jure Pavlic schickt je zwei Athleten ins Zeitfahren und Straßenrennen bei der UCI Straßenrad WM in Innsbruck-Tirol – zwei Athleten aus der Steiermark und je einen aus Nieder- und Oberösterreich. Am Dienstag, den 25. September, bestreiten Valentin Götzinger (Weinitzen/Stmk) und Maximilian Kabas (Purgstall an der Erlauf/NÖ) das Zeitfahren. Am Donnerstag, den 27. September, sind die beiden Steirer Martin Messner (Zeltweg/Stmk) und Jakob Reiter (Walding/OÖ) im Einsatz. „Leider haben wir gerade heuer erstmals keine zusätzliche Startplätze für die Host Nation Österreich für das Straßenrennen der Junioren bekommen. Daher können wir beim Straßenrennen auf Grund des UCI Nationscuprangkings nur zwei Athleten aufstellen. Die beiden Jungs sind sehr gut drauf. Aber wegen der Tatsache, dass wir nur ein Schrumpfteam aufstellen können, erübrigt sich die Überlegung der Kapitänsrolle in unserem Team“, beschreibt Pavlic.

Weltmeisterin Laura Stigger als Joker
Beim Einzelzeitfahren der Juniorinnen wird keine Österreicherin an den Start gehen. Vier Juniorinnen sind dann aber beim Straßenrennen am Donnerstag, den 27. September, im Einsatz. Nationaltrainer Richard Kachlmaier traut dabei der zweifachen Junioren-MTB-Weltmeisterin Laura Stigger aus Haiming/Ötztal einiges zu: „Laura ist sicherlich von den physischen Möglichkeiten die Fahrerin, der man eigentlich so gut wie alle Überraschungen zutrauen kann. Es wird davon abhängen, wie sie erstens mit dem Positionsverhalten im relativ großen Fahrerfeld und zweitens mit dem taktischen Verständnis für speziell relevante Rennsituationen zurechtkommt. Aber ich denke, dass wir ihr alles zutrauen können.“
Neben Laura starten auch die Linzerin Tina Berger-Schauer, die Aufsteigerin der Saison im österreichischen Junioren-Rennradsport. Ihr traut Kachlmaier einen Platz unter den Top 25 zu. Die rot-weiß-rote Fahne vertritt auch die „Erstjährige“ Hannah Streicher aus Waidhofen/Ybbs, die heuer solide Ergebnisse im In- und Ausland erzielt hat, sowie Katharina Kreidl. Die Athletin aus Kolsass/Tirol bestreitet wie Streicher ihr erstes Jahr als Juniorin und liegt im laufenden Österreich-Cup an der dritten Stelle.
Homepage: www.radsportverband.at
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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
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RiderMan vom 21. – 23. September 2018 in Bad Dürrheim/Schwarzwald | 19. RiderMan rockt die Baar

19. RiderMan rockt die Baar
Mehr Anmeldungen als im Vorjahr
Europameister Weinstein springt aktiv für Olympiasieger Cancellara ein, der aber vor Ort sein wird
Eine Verletzung des Schweizer Radsport-Idols Fabian Cancellara, der 2018 bekanntlich Namensgeber für das Einzelzeitfahren im Rahmen des RiderMan sein wird, bereitete den Veranstaltern Rik und Kai Sauser von der Sauser Event GmbH in Villingen-Schwenningen nur kurzfristig Sorgen. Für den mehrfachen Zeitfahr-Weltmeister aus der Schweiz springt niemand anderes ein, als der amtierende Einer-Verfolgungs-Europameister Domenic Weinstein, der die traditionelle Strecke über die 16 wellige Kilometer aus dem Effeff kennt. Schließlich wohnt er direkt um die Ecke in Unterbaldingen, sozusagen der Kehrtwende der Strecke, die am Freitagnachmittag beim Ritt gegen die Uhr für alle RiderMänner zu absolvieren ist.
Das Einzelzeitfahren trägt in diesem Jahr den namhaften Titel „Chasing Cancellara“ und eigentlich würde der große Zeitfahrweltmeister und zweifache Olympiasieger gegen die Uhr auch gerne selbst bei der Premiere in Bad Dürrheim starten. Doch der 37-jährige ehemalige Profi-Straßenfahrer, der vor zwei Jahren seine Karriere offiziell beendete, laboriert derzeit noch an einer Fußverletzung aus einem Sturz mit dem Fahrrad und kann im Moment nicht sagen, ob und wie er beim RiderMan 2018 auf seiner Zeitfahrmaschine sitzen kann. Cancellara wird aber auf jeden Fall so oder so persönlich am Freitagnachmittag beim RiderMan präsent sein.
„Aber wir haben einen würdigen Vertreter gefunden. Lokalheld Domenic Weinstein, der Bahneuropameister von Glasgow 2018, wird offizieller Vertreter von “Chasing Canellara” sein und sich als Letzter auf den Zeitfahrkurs begeben“, freut sich Rennleiter und RiderMan-Chef Rik Sauser über den Coup. „Fabian Cancellara ist sehr glücklich darüber, dass er mit Domenic Weinstein einen so erfolgreichen Zeitfahrer für sein Format in Bad Dürrheim finden konnte und dann auch noch einer, der hier in der Region wohnt und aufgewachsen ist“, ist Sauser erfreut und weiß, dass es für den amtierenden Bahn-Europameister kein Zuckerschlecken sein wird, seinen Druck auf die Straße über die Hirschhalde hinauf zu bringen: „Wir sind selbst gespannt, wie sich Domi der Europameister, im Vergleich zu den Jedermännern schlagen wird“, steht damit ein interessantes Fragezeichen im Raum. Noch kennt der Altmeister Cancellara den jungen Champion aus Unterbaldingen nicht persönlich, freut sich aber schon darauf, Domenic Weinstein beim RiderMan kennen zu lernen. „Er ist wirklich sehr happy, dass Domenic bei „Chasing Cancellara“ und beim RiderMan an den Start gehen wird“, verrät Rik Sauser.
Eines ist jetzt schon sicher: Weinsteins unglaublicher Fanclub aus seinem Heimatort wird an der Strecke stehen und den jungen Bahn-Europameister anfeuern. Die Fanclub-Mitglieder müssen nur rechtzeitig aus ihren „Häusern fallen“, die quasi fast direkt an der Strecke liegen. Der 24-jährigen Lokalheld wird gegen 17.30 Uhr als letzter Starter auf die Strecke gehen. „Ansonsten läuft alles wie gewohnt aus den vergangenen Jahren. Starter aus 22 Nationen werden am Freitag, 21. September ab 14.10 Uhr auf die 16 Zeitfahr-Kilometer gehen“, verweist Rik Sauser noch einmal auf den großen, internationalen Zuspruch, den die dreitägige Jedermann-Veranstaltung in Bad Dürrheim und dem südlichen Schwarzwald erfährt. „Es stimmt, bei den Hobbyfahrern wird der RiderMan von Jahr zu Jahr immer noch populärer, vor allem auch im Ausland. Wir hören nur Positives von den Teilnehmern und das bestärkt uns mit unserem Team in unserer Arbeit enorm“, sind die Organisatoren zurecht stolz auf das beliebte Rennformat.

„Wir freuen uns auf ein großes Radsportfest über drei Tage in Bad Dürrheim. Im Rahmenprogramm wird erneut viel geboten, vor allem auch für Kids, verrät Rik Sauser und freut sich auch auf viele Besucher und Fans an der Strecke sowie im Start- und Zielbereich in Bad Dürrheim: „Heute heißen sie ja neudeutsch und peppig „Foodstationen“, aber egal wie, diese sorgen für das leibliche Wohl der Besucher und alle sind natürlich recht herzlich, auch zum abwechslungsreichen Programm auf der Expo-Bühne eingeladen!“ Und das sei noch angemerkt: Alles bei freiem Eintritt!

Mit sportlichen Grüßen und vielen Dank!
Sauser Event GmbH
Kai Sauser

Rafal Majka und Emanuel Buchmann klettern gemeinsam auf den Coll de la Rabassa und sichern ihre GC Position bei der Vuelta a España.

Die vorletzte Bergetappe, der diesjährigen Vuelta a España, führte das Peloton in die Berge Andorras. BORA – hansgrohe hatte ihre beiden Kletterasse Majka und Buchmann in den ersten Positionen am Schlussanstieg. Rafal Majka arbeitete hart für Emanuel Buchmann,beide kamen in der ersten Verfolgergruppe hinter Etappensieger T. Pinot ins Ziel am Coll de la Rabassa.
Die Etappe
Mit der 19. Etappe der Vuelta a España reiste das Rennen vom Startort in Lleida, dem gestrigen Zielort, weiter nach Andorra. Die 154.4km lange Etappe endete mit einer Bergankunft, der 1. Kategorie, am Coll de la Rabassa auf 2.025 Höhenmetern. Es war erneut eine Etappe, die das Gesamtklassement noch einmal verändern kann. Der erste Teil der Etappe verlief zunächst ruhig, doch die zweite Hälfte sollte den Fahrer einiges abverlangen.
Die Team Taktik
BORA – hansgrohe ging heute mit einem Fahrer weniger ins Rennen. Lukas Pöstlberger, der in den letzten 18.Etappen vollen Einsatz zeigte, verließ die Vuelta um sich gezielt für seinen nächsten Einsatz vorbereiten zu können, die Weltmeisterschaften im Teamzeitfahren und Straße. Die restliche Mannschaft ging in diese harte Etappe, um ihren Kletterassen zu helfen. Rafal Majka und Emanuel Buchmann waren die Männer, auf die man sich konzentrierte.
Das Rennen
Es dauerte eine lange Zeit, bis sich eine kleinere Gruppe vom Feld absetzte. BORA – hansgrohe blieb im Hauptfeld und hielt die Ausreißer an der kurzen Leine. Als das Rennen am Fuße des Schlussanstieges in Andorra war, wurde die Gruppe gestellt. Wie erwartet, erwachte in diesem Rennstück das Rennen zum Leben. Beide BORA – hansgrohe Kletterer Rafal Majka und Emanuel Buchmann fuhren in einer guten Position. Drei Fahrer attackierten bei der 12km Marke und später konnte das Rote Trikot, Yates auf diese Gruppe aufschließen. Rafal fuhr in der ersten Verfolgergruppe, Emanuel sah sich in einer weiteren wenige Meter dahinter. Doch auf den letzten Kilometern zerbrachen die einzelnen Gruppen und die Fahrer kletterten den Schlussanstieg hoch. Emanuel Buchmann und Rafal Majka waren circa eine Minute hinter dem Duo an der Spitze des Rennens. Auf den letzten Metern attackierte T. Pinot und siegte vor S. Yates, der seine Führung dennoch verteidigen konnte. Kurze Zeit später querten Majka und Buchmann in einer der Verfolgergruppen die Ziellinie. Für das Gesamtklassement bedeutete dies, Emanuel ist weiterhin auf Platz 11 und Rafal machte einen Platz gut und ist nun auf Rang 13.
19. Etappe:
1. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ)
2. Simon Yates (Mitchelton-Scott) +0:05
3. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +0:13
4. Rigoberto Uran (EF-Drapac) +0:52
5. Miguel Angel Lopez (Astana) s.t.
6. Enric Mas (Quick-Step Floors)
7. Wilco Kelderman (Sunweb) +1:03
8. Alejandro Valverde (Movistar) +1:12
9. Tony Gallopin (AG2R) +1:15
10. Nairo Quintana Movistar) +1:49
Gesamtstand:
1. Simon Yates (Mitchelton-Scott)
2. Alejandro Valverde (Movistar) +1:38
3. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +1:58
4. Enric Mas (Quick-Step Floors) +2:15
5. Miguel Angel Lopez (Astana) + 2:29
6. Nairo Quintana Movistar) +4:01
7. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) +5:22
8. Rigoberto Uran (EF-Drapac) +5:29
9. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) +6:30
10. Tony Gallopin (AG2R) +7:21
11.Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) +6:33
Punktewertung:
1. Alejandro Valverde (Movistar)
Bergwertung:
1. Thomas De Gendt (Lotto Soudal)
Teamwertung:
1.Movistar
Reaktionen im Ziel
„Wir hatten einen schnellen Start in diese Etappe, als Movistar das Rennen an der Spitze schwer gemacht hat. Das gab keiner Fluchtgruppe eine Chance, daher haben wir versucht Emu zu beschützen. Er litt vor allem im letzten Anstieg aber Rafal hat ihn tatkräftig unterstützt, und somit bleibt er weiterhin auf Rang 11. Wir wollten auf Etappensieg gehen aber so wie der Rennverlauf war, war es unmöglich.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter

„Es war keine leichte Etappe heute. Meine Beine reagierten nicht so wie ich wollte, daher versuchte ich keine weiteren Zeitverluste im Klassement zu vermeiden. Rafal blieb im Schlussanstieg immer bei mir und unterstützte mich, sodass ich meine Position im Gesamtklassement weiterhin halten konnte. Ich werde mich nun erholen und auf die morgige letzte Bergetappe fokussieren.“ – Emanuel Buchmann
© BORA – hansgrohe