Kategorie-Archiv: Bahn

Bahn-WM: Heizomat rad-net.de-Profis erfolgreich – Reinhardt Madison-Weltmeister

Die Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de haben bei der Bahn-Weltmeisterschaft in Apeldoorn tolle Ergebnisse eingefahren. Theo Reinhardt und Roger Kluge (Mitchelton-Scott) krönten sich am vergangenen Sonntag als Weltmeister im Zweiermannschaftsfahren. In beeindruckender Manier und mit recht großem Vorsprung verwies das deutsche Duo die favorisierten Spanier (Albert Torres Barcelo/Sebastian Mora Vedri) und Australier (Cameron Meyer/Callum Scotson) auf Plätze zwei und drei.

Zuvor konnte schon der deutsche Bahn-Vierer um die Heizomat rad-net.de-Profis Reinhardt, Maximilian Beyer, Felix Groß und Nils Schomber überzeugen. Das Quartett belegte nicht nur einen guten vierten Platz, sondern stellte mit einer Fahrzeit von 3:56,594 Minuten einen neuen deutschen Rekord auf. Stark präsentierte sich auch Groß in der Einerverfolgung, in der er in persönlicher Bestzeit von 4:15,303 Minuten den fünften Platz belegte.

Im Interview erzählt Theo Reinhardt, wie er das WM-Rennen erlebt hat, was der Titel ihm bedeutet und was seine weiteren Ziele sind.

Jetzt mit ein paar Tagen Abstand gesehen, wie wie fühlt sich das an, Weltmeister zu sein. Hast Du es schon realisiert?
Theo Reinhardt: Das ist schwer zu sagen. Ich bin eher der realistische Typ und hätte nie gedacht, dass ich überhaupt jemals so ein Trikot bei einer WM anziehen würde. Es ist schon eine Nummer, wenn man beispielweise angerufen und Weltmeister genannt wird. Das ist total abgefahren! Also realisiert habe ich es denke schon, aber dennoch ist es noch weit weg.

Mit welchem Ziel seid ihr ins Zweiermannschaftsfahren gegangen?
Reinhardt: Das große Ziel für Roger und mich war es, sich als mögliche Olympia-Kandidaten im Zweiermannschaftsfahren für Tokio zu finden. Der Bundestrainer hat uns zum Glück das nötige Vertrauen gegeben. Aber wir bestehen als Paarung ja noch nicht so lange und so war die WM eher zu Übungszwecken gedacht, genauso wie zuvor schon das Berliner Sechstagerennen. Es war aber klar, dass Roger und ich in guter Form sind. Wir wollten dementsprechend eine gute Leistung zeigen, zumal bei einer WM ja auch viele Leute zugucken. Viele haben uns eine Medaille zugetraut, aber persönlich habe ich eher an die Top 4 gedacht, aber niemals, dass wir Weltmeister werden. Es war also auch für mich eine kleine Überraschung. Aber an dem Tag lief einfach alles perfekt.

Wie war der Rennverlauf aus Deiner Sicht?
Reinhardt: Wir sind das Rennen taktisch angegangen. Wir wollten nicht die Verantwortung übernehmen. Aber wir wolten auch offensiv fahren und zwischendurch punkten, damit wir nicht in Rückstand geraten. Natürlich haben wir dabei auch auf die großen Favoriten aus Belgien und Australien geachtet. In der ersten Wertung konnten wir locker – ohne große Kraftanstrengung – Punkte holen. Das war ein guter Auftakt. Dann wollten wir uns erst einmal im Feld finden und vorne dabei sein. Irgendwann haben wir dann auf einen Rundengewinn gesetzt und als Australien einmal rumgefahren war, waren wir in Zugzwang. Unser Rundengewinn war kein leichter, weil das Feld das Tempo hochhielt. Aber es hat geklappt und wir konnten weiter unsere Taktik verfolgen. Zudem waren wir in den Wertungen weiter vorne dabei und konnten die verschiedenen Attacken kontern.

Wie hast du die letzten Runden erlebt, als ja eigentlich schon feststand, dass ihr gewinnen würdet?
Reinhardt: Man guckt in diesen letzten Runden natürlich auf den Punktestand und dabei, auf welche Mannschaften man achten muss. In der vorletzten Wertung, zehn Runden vor Schluss, war dann das Motto «all giving», um den Sack zuzumachen. Dann waren wir im Feld und ich wusste gar nicht so genau, was ich tun soll, weil ich von da an so nervös war. Vor allem wollte ich nicht mehr stürzen. Und als wir im Ziel waren, habe ich einfach nur noch geschrien, habe es genossen und war einfach glücklich.

Wann wusstest Du, dass es mit dem WM-Titel klappen könnte?
Reinhardt: Nach der vorletzten Wertung war alles entschieden. Es konnte nichts mehr passieren. Selbst ein Defekt oder Sturz hätte uns nicht mehr von Platz eins verdrängen können. Und eine Runde auf den letzten zehn Runden zu verlieren, war auch sehr unwahrscheinlich. Da habe ich schon gewusst, dass es klappt.

Was bedeutet Dir der WM-Titel
Reinhardt: Sehr, sehr viel. Das ist ein absoluter Höhepunkt in meiner Karriere. Ich habe mich immer viel auf den Vierer konzentriert, bin aber auch eine das Madison gefahren. Roger ist ein starker Parner, wir ergänzen uns gut. Die Vorbereitung war schwer, es lief nicht alles gut und das drückte auch auf die Stimmung im Team. Aber bei der WM haben wir das rumgerissen. Der Titel im Zweiermannschaftsfahren bedeutet auch für die Mannschaft viel, wir können auf der Welle weiter schwimmen und positiv in Richtung Olympia blicken. Persönlich ändert der WM-Titel nicht so viel für mich. Ich bin wieder zurück im Alltag und bei meiner Familie. Aber natürlich ist es schon schön.

Ist der Sieg auch eine Art Genugtuung für Dich?
Reinhardt: Ja, eine Genugtuung für die ganzen Jahre harte Arbeit. Ich gehöre sicherlich zu den fleißigen Fahrern, die jeden Tag ihre Arbeit und das Training machen. Ich habe mir also schon verdient, endlich mal einen großen Erfolg zu feiern, auch wenn ich nicht immer daran geglaubt habe.

Wie geht es nun für Dich weiter? Was sind Deine weiteren Saisonziele und Deine nächsten Stationen?
Reinhardt: Jetzt nach der WM mache ich erst einmal ein paar Tage Pause. Es war ein langes Jahr und ein langer Winter. Seit September 2016 habe ich viel Grundlage und Kraft trainiert, aber keine richtige Pause gehabt. Anfang April geht es dann ins Höhentrainingslager nach Mexiko. Danach folgt das übliche Programm mit Straßenrennen, Rundfahrt, der Deutschen Bahn-Meisterschaft und Lehrgängen. Im August geht es dann bereits bei der Bahn-Europameisterschaft mit der Olympia-Qualifikation für Tokio 2020 los. Ich hoffe, dass es für uns dort wieder reibungslos läuft, damit wir in Richtung Olympia Ruhe haben.

Maloja Pushbikers: Grasmann und Lampater in Spitzengruppe bei Berliner Sixdays

Sechstagerennen Berlin
Grasmann und Lampater in Spitzengruppe

Hochspannung bis zum Schluss mit einer außergewöhnlichen Leistungsdichte: Das kennzeichnet das diesjährige Sechstagerennen in Berlin. Auch die Maloja Pushbikers waren wieder im Spitzenfeld unterwegs. Am Ende kam Christian Grasmann trotz Handicap im Oberschenkel mit seinem Partner Leif Lampater auf Rang fünf. Pushbiker Nick Stöpler und Melvin van Zijl sicherten sich im 16-Team-Fahrerfeld Platz sieben. Sieger wurden die Niederländer Niederländer Wim Stroetinga und Yoeri Havik.

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BEAT wins gold at team sprint and keirin in Minsk

BEAT Cycling Club wins gold at both the team sprint and the keirin at the track cycling World Cup in Minsk, Belarus.

January 20, 2018 – During a very successful second day of the World Cup in Minsk, Belarus, BEAT Cycling Club won gold in both the team sprint and the keirin. After a silver medal in Manchester, England in November, this was BEAT Cycling Club’s first team sprint victory at a World Cup. Matthijs Büchli sealed gold at the Keirin later in the evening. In the final, he outraced Stefan Ritter (GER) and Lewis Oliva (GBR) to take his second gold medal of the day.

BEAT entered the team sprint tournament as Dutch champions. In the red, white and blue, the team was victorious in the final, beating the Polish national team by a difference of 0.719 seconds. Theo Bos was especially satisfied with the win, because it gives him confidence ahead of the world championships in Apeldoorn: “Everything felt very good. We started this morning with a time of 43.5 seconds, which was even faster than yesterday. The final went very well too. After a very quick start from Roy (van den Berg) and Matthijs (Büchli), I was still able to ride a strong last lap. I feel very good, and that applies to the entire team.

“For now it is important to take a step back before the world championships, since we’ve been training and racing hard since the Dutch national championships (at the end of December). We have six more weeks before the world championships start. We can use these results to train and prepare for the Worlds perfectly.”

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Maloja Pushbikers Press Release // Platz drei bei Bremer Sixdays


Sixdays in Bremen 2018
Sprung aufs Podium nach vollem Angriff

Das Leistungsniveau war hoch – die Teams haben sich nichts geschenkt: Erneut haben sich die Maloja Pushbikers bei einem der spannendsten Sechstagerennen einen Podiumsplatz erkämpft. Christian Grasmann sicherte sich mit Jesper Mørkøv (ÖVB) in Bremen Platz drei.

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Maloja Pushbikers Press Release // Max Beyer holt Silber bei Omnium-DM



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Maloja Pushbikers auf der Erfolgsspur: Max Beyer hat die Silbermedaille bei der Deutschen Meisterschaft im Omnium gewonnen. Dem Sieger Leif Lampater spielte auch die zahlenmäßige Überlegenheit seines Teams (rad-net ROSE) in die Karten, während Beyer alleine kämpfen musste. Dritter wurde Roger Kluge (Orica-Scott).

Während der gesamten Rennen lief es auf ein Duell zwischen Beyer, dem Titelgewinner von 2016, und seinem Ex-Teamkollegen Lampater hinaus, der vergangenes Jahr Rang drei belegte. Dabei begann alles ganz entspannt, wie Max Beyer später erzählt. „Wir haben uns erst einmal nicht das Leben schwergemacht, sondern zusammengearbeitet.“ Keiner habe attackiert.

Das sollte sich aber noch ändern: Vor dem abschließenden Punktefahren lag Lampater zwar an der Spitze des Gesamtklassements – ihn trennten aber lediglich zwei Punkte von Beyer. Mit dem Gewinn des dritten Wertungssprints setzte sich Beyer an die Spitze. „Das Team um Leif hat gewusst, dass ich auf der Siegesspur bin. Sie mussten handeln.“ So unterstützten die vier Teammitglieder ihren Spitzenfahrer tatkräftig – mit Erfolg.

Kurz darauf gelang es Lampater mit drei weiteren Rennfahrern, unter ihnen Roger Kluge, sich vom Feld abzusetzen, einen Rundengewinn und damit 20 Punkte herauszufahren. Er übernahm damit wieder den ersten Platz, Kluge lag auf Platz zwei. Lampater verteidigte seine Führung und gewann schließlich mit 140 Punkten. Doch Beyer trumpfte noch einmal auf: Im Schlussspurt schob er sich noch an Kluge vorbei auf Platz zwei und kam schließlich auf 128 Punkte, Kluge hatte 121 Zähler gesammelt. Auch wenn er nicht mit der Titelverteidigung nach Hause geht, kann Beyer mit diesem Ergebnis sehr gut leben. „Ich bin mit meiner Leistung unter diesen Voraussetzungen sehr zufrieden.“

Foto: Arne Mill – frontalvision

Nils Weispfennig beim Sechstagerennen in Gent erneut auf dem Podium!


Ablösung: Moritz Augenstein schickt Nils Weispfennig ins Rennen

Nils Weispfennig vom RSV Edelweiß Oberhausen ist zusammen mit Moritz Augenstein
(Ellmendingen/Maloja Pushbikers) beim U23 Sechstagerennen im belgischen Gent, welches letzten Sonntag zu Ende gegangen ist, als Dritter erneut auf das Podest gefahren.

Wenige Wochen nach ihrem dritten Platz bei den Nachwuchs-Sixdays in London zeigten die Beiden im international stark besetzen Feld, dass sie ganz vorne mitfahren können. Nachdem die aufstrebenden badischen Talente nach der ersten Nacht nur auf Rang elf lagen, lief es von Tag zu Tag besser und sie konnten sich in der vierten Nacht bis auf Rang drei in der Gesamtwertung nach vorne arbeiten. Auch zwei Stürze, welche Nils Weispfennig als jüngster Fahrer im Feld glücklicherweise mit Prellungen überstand, konnten das Duo nicht mehr aus der Erfolgsspur bringen. Sieger des Nachwuchsrennens in Gent wurden, wie schon zuvor auch in London, die Belgier Bryan Boussaer und Jules Hester vor der französischen Paarung Vincent Crabos und Florentin Lecamus-Lambert.


Siegergehrung: Weispfennig und Augenstein(2. und 3. von rechts)

Zu den Fotos: 1) Siegergehrung: Weispfennig und Augenstein(2. und 3. von rechts)
2) Ablösung: Moritz Augenstein schickt Nils Weispfennig ins Rennen

Bider © Team

Matthijs büchli wins keirin world cup GOLD

BEAT Cycling Club takes gold keirin medal in World Cup debut

November 4, 2017 – Matthijs Büchli has won gold in the keirin at the Tissot UCI Track Cycling World Cup in Pruszków, Poland, today. The BEAT Cycling Club rider crossed the line ahead of Joachim Eilers and Sebastien Vigier to secure first place in the final and take home the gold.

BEAT Cycling Club is writing history this weekend with the team’s first participation in an event at the highest level, the Tissot UCI Track Cycling World Cup. Earlier today, in the team sprint, Büchli and his clubmates Roy van den Berg and Theo Bos missed qualifying for the final for bronze by only 0.005 seconds. Büchli already showed great form in that race with an impressive split time.

In the keirin, Büchli clearly was able to continue at this level. “The Blast” won the first round with the fastest time of the field. In the semifinals he again finished first in his heat, ensuring a place in the final. In the final he crushed his competitors once again with a very early punch, blasting away to take the victory.

Büchli was incredibly happy with this result: “This is crazy! I didn’t expect this, not now already. Winning a World Cup for BEAT Cycling Club is incredible. I went and didn’t see anyone coming with me, so I didn’t hesitate and pulled away. I don’t think I’ve ever taken such a beautiful victory.”

Coach Tim Veldt, at his first World Cup as a coach, was also very pleased with the performance of his rider: “I actually expected him to win. He was so strong today. A race like this is really difficult to plan, but he went early and had the ability to bring it home.”

Tomorrow Roy van den Berg and Theo Bos will represent BEAT Cycling Club in the sprint at the World Cup.

ABOUT BEAT CYCLING CLUB
BEAT Cycling Club is the first professional cycling club in the history of cycling where elite sports, amateur cycling and cycling fans meet. Currently BEAT is the fastest-growing cycling club in the Benelux, with thousands of involved supporters and members. The track team is the first professional cycling team within BEAT Cycling Club. More information about BEAT Cycling Club can be found on our website www.beatcycling.club.

Photo © Team

Bahn-EM 2017 in Berlin: Pushbiker Max Beyer gewinnt Bronze – Volikakis Fünfter

Sensationeller Erfolg für Maximilian Beyer vom Irschenberger Radsport-Team Maloja Pushbikers: Der 23-Jährige aus Nordhausen erfuhr sich vergangenes Wochenende bei der Bahn-Europameisterschaft in Berlin die Bronzemedaille im Punktefahren. Neu-Zugang Christos Volokakis komplettierte das hervorragende Ergebnis der Pushbikers: Er belegte Platz fünf.

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Reinier Honig (NED) gewinnt die Silbermedaille bei Bahn EM in Berlin! Team Vorarlberg reist Mittwoch zum Saisonfinale nach China – am Samstag startet die Tour of Hainan UCI 2. HC!

Fotos Team Vorarlberg

Mit einer Medaille hat Team Vorarlberg Legionär bei der Bahn EM in Berlin zwar leicht spekuliert, dass es zur Silbermedaille dann doch gereicht hat ist genial und einer der größten Erfolge für Reinier Honig auf der Bahn. Beim traditionellen Steher Bewerb, welcher in Berlin auf der 250 Meter langen Holz Bahn ausgetragen wurde (200 Runden = 50 Kilometer), musste er zuerst von Position fünf ins Rennen starten. Runde um Runde kämpft er sich am einen und anderen Konkurrent mit seinem Schrittmacher Jos Pronk vorbei. Im super spannenden Finale vor 4000 Zuschauern zeigt lässt er seine Klasse aufblitzen und kann die Silbermedaille hinter dem Deutschen Schiewer fixieren!


Reinier Honig_in action_EM 2017 Berlin

Reinier Honig: „Es war nicht einfach gegen drei Deutsche Starter. Sie haben es taktisch sehr clever gemacht, aber auch Jos Pronk mein Schrittmacher und ich haben heute toll gefightet und konnten so die Medaille fixieren. Klar – der Sieg wäre schöner gewesen, aber ich war noch nie so kaputt wie heute!“

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Strasser schafft in der Schweiz neuen 24h Bahn-Weltrekord!


Mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks spulte Christoph Strasser in den vergangenen 24 Stunden 3767 Runden mit 7534 Linkskurven im „Tissot-Velodrome Suisse“ in Grenchen (SUI) ab – und das mit nur einer dreiminütigen Pause! Der 34-jährige Steirer fegte mit 941,873 Kilometern – das entspricht der Distanz von Graz nach Rom – und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 39,24 km/h einen neuen 24h-Fabelweltrekord aufs Parkett.


Presse_WC_track24_Vorbereitung_004_c_limeART_HAUSDORFER – Letzte Konzentration kurz vor dem Start

Während 99,99 Prozent der Menschheit ihren täglichen Schlaf genossen und viele ÖsterreicherInnen der Nationalratswahl entgegenfieberten, gab es einen, der stattdessen Runde um Runde auf der 250 Meter langen Radbahn im Schweizer Grenchen abspulte. Christoph Strasser, der vierfache Gewinner des Race Across America, startete gestern pünktlich um 13:00 Uhr sein Projekt 24h Bahn-Weltrekordversuch. Das Event fand im Rahmen der „Specialized-Days Grenchen“, wo mehr als 500 Hobbyradfahrer aus ganz Europa die neuesten Rad-Modelle testeten, statt. Kontrolliert wurde der Rekordversuch von drei Offiziellen des Ultra-Weltverbandes. Darunter waren auch der bisherige Rekordhalter Marko Baloh aus Slowenien, dessen Bestmarke bis heute bei 903,765 Kilometern lag, und die 12h Bahn-Weltrekordhalterin Anna Mei aus Italien.


Presse_WC_track24_Vorbereitung_001_c_limeART_HAUSDORFER Start zum Weltrekordversuch – flankiert von der offiziellen Jury

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Tony Martin, Stefan Denifl & Co. zu Strassers 24h-Weltrekordversuch

Noch vier Tage bis zum Angriff auf den 24h Bahn-Weltrekord! Am Samstag, den 14. Oktober, beginnt das Projekt um 13:00 Uhr im Tissot-Velodrome Suisse in Grenchen (SUI). Nicht nur die Fans von Christoph Strasser fiebern dem Weltrekordversuch entgegen, auch viele Profis – wie Tony Martin, Stefan Denifl, Matthias Brändle oder Landsmann Bernhard Eisel.

Vergangenen Freitag absolvierte Christoph Strasser im Wiener Dusika Stadion die Generalprobe über sechs Stunden. „Es lief sehr, sehr gut. Ich schaffte über ein Viertel der 24 Stunden bei 251 Watt 252 Kilometer, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42km/h entsprach. Und die Bahn in Grenchen ist angeblich noch um einen km/h schneller als die in Wien. Das stimmt mich sehr zuversichtlich, dass ich im Idealfall 40km/h durchhalten und damit mehr als 960 Kilometer schaffen kann. Ob die mystische 1.000 Kilometer-Marke möglich ist? Davon träume ich, aber ich bleibe bescheiden. Jeder Millimeter, mit dem ich den aktuellen Rekord übertreffen würde, wäre ein Erfolg“, beschreibt der vierfache Gewinner des Race Across America.

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