Kategorie-Archiv: History

History#21 – Sean Kelly und Stephen Roche (IRL)

In den 80er Jahren brachte das kleine Irland 2 sehr erfolgreiche Radprofis hervor:

Stephen Roche und Sean Kelly

Sean Kelly, der Klassiker- und Etappenjäger, der aber auch in großen Etappenrennen sein Können zeigte, so war er von 1982 bis 1988 7x in Folge Paris-Nizza Gewinner und 1988 gewann er auch die Gesamtwertung der Spanien-Rundfahrt.

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History #20 – Fons de Wolf

HISTORY – Fons de Wolf (geb. 22.6.1956, Belgien)

Am Anfang seiner Profi Karriere (1979 – 1990) wurde Fons de Wolf in Belgien als der neue Eddy Merckx bezeichnet.

Diesen hohen Ansprüchen wurde er zwar nicht gerecht, aber er errang durchaus große und schöne Siege in seiner Laufbahn.

Er gewann u.a 1981 Mailand – San Remo im Alleingang nach einer Attacke am Poggio, auch in der Lombardei Rundfahrt und 2 mal beim Het Volk war er erfolgreich.

Er war ein sehr eleganter Fahrer auf dem Rad, das erste Foto zeigt ihn am 2.8.1981 beim Prolog der Deutschland Tour in Frankfurt, auf einem der schönsten Räder in der Radsportgeschichte, einem blauen GIOS Torino.

Das zweite Foto wurde von mir am 3.6.1983 bei der 20ten Etappe des GIRO am Campolongo Pass aufgenommen, er fuhr für das klassische Bianchi Team in diesem Jahr.

Sein Teamkollege Allessandro Paganessi gewann an diesem Tag die Bergetappe.

Gesamtsieger des GIRO 83 wurde Guiseppe Saronni (del Tongo), unterstützt von Teamkollege Didi Thurau, der selber noch 5ter der Gesamtwertung wurde.

Text/Foto

Gerhard Plomitzer

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History #19 – Signore Milano San Remo – Erik Zabel

Letztes Wochenende wurden wir Zeugen eines spannenden Finale bei Mailand – San Remo, der ‘normale’ Rennverlauf bei diesem Rennen, dass Erik Zabel so gut wie seine Westentasche kennt und es in seiner Karriere perfekt beherrschte, nur 2004 passierte ihm das allseits bekannte Missgeschick auf der Ziellinie gegen Oskar Freire, der Ete in diesem Jahr auch den WM-Titel in Verona wegschnappte.

4 mal konnte Ete den Langstreckenklassiker im Frühjahr gewinnen, 1997, 1998, 2000 und 2001 plus 2 zweite Plätze konnte er dort erringen.

Sehr intensiv bereitete er sich im Frühjahr auf Mallorca auf sein Lieblingsrennen vor, während viele Rennfahrer in Arenal noch am Frühstückstisch saßen, fuhr er bereits am Morgen 60km auf der Küstenstraße, um sich dann später einer Gruppe Rennfahrern anzuschließen.

Erik Zabel war aber mehr als ein reiner Sprinter, seine Allround Fähigkeiten bewies er u.a. bei der Flandern Rundfahrt und z. B. auch bei der DM 2003 in Spalt auf einem superschweren Bergkurs.

Wahrscheinlich motiviert durch Vorberichte in der Presse, die ihm auf diesem Kurs keine Chance einräumten, zerlegte er das komplette Feld an diesem schwülwarmen Tag und kam solo im Ziel in Spalt an.

Keine Zeit für Geschenke auch an seinen letzten Begleiter und Teamkollegen Stefan Schreck, den er in der vorletzten Runde am Berg distanzierte.

Unglaublich war auch seine Radbeherrschung auf Bahn und Straße, durch die er so manchen Sturz und Verletzung in den hektischen Sprints vermeiden konnte.

Hier ist er durchaus mit Peter Sagan vergleichbar, wenn auch dieser schon 2x das WM-Trikot im Straßenfahren gewinnen konnte, was Ete in seiner erfolgreichen Karriere leider verwehrt blieb, 2 Vize WM Titel (2004 und 2006) hinter Oscar Freire und Paolo Bettini kann er vorweisen, errungen nach seiner gestandenen Dopingzeit (1997-2003), die natürlich einen dunklen Schatten auf seine Profizeit wirft.

Auch hier in Bayern war Erik Zabel oft siegreich bei Etappen der Bayern-Rundfahrt und beim Nürnberger Altstadtrennen.

1.)

Das erste Foto zeigt Erik Zabel am 1.5.1996 vor dem Start am Henninger Turm in Frankfurt, mit Sohn Rick Zabel am Arm, der heutzutage Radprofi beim Team Katusha – Alpecin ist.

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History #18: Olaf Ludwig gewinnt 1994 am Henninger Turm

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In Front der leider viel zu früh verstorbene Franco Ballerini an dritter Position der Sieger des Rennens Olaf Ludwig. Wie die anderen beiden heißen weiss ich nicht mehr. Wer sie erkennt kann es ja in einen Kommentar schreiben. Wer noch alte schöne Radsportbilder hat und sie nicht in der Schublade vergilben lassen will kann si auch an uns zum veröffentlichen schicken biffo@radsport-forum.info
Selbstverständlich mit Namensnennung des Fotografen.

History#17: Connie Carpenter – USA

Connie Carpenter, geboren am 26.2.1957, begann ihre sportliche Karriere als Eisschnellläuferin, aber auch im Rudern und Mehrkampf war sie aktiv. Erst später widmete sie sich aufgrund von Verletzungen ganz dem Radsport, sie errang dabei insgesamt 12 amerikanische Meistertitel auf Bahn und Straße. Das Foto zeigt Connie Carpenter am 3.9.1983 beim schweren Straßen WM-Rennen in Altenrhein, Schweiz, wenige Tage vorher wurde sie in Zürich Weltmeisterin auf der Bahn im 3000 Meter Verfolgungsfahren. 1984 errang sie ihren größten Erfolg, als sie 1984 in Los Angeles Olympiasiegerin im Straßenfahren wurde, ganz knapp im Sprint vor ihrer Teamkollegin Rebecca Twigg. Bronze ging an Sandra Schumacher. Dieser Erfolg war gleichzeitig auch das Ende ihrer sehr erfolgreichen Karriere als Radsportlerin. Sie ist verheiratet mit dem erfolgreichen Radprofi Davis Phinney und ihr Sohn, Taylor Phinney fährt im aktuellen BMC Radprofiteam.

Text/Foto: Gerhard Plomitzer

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History#16 – P&S Preis in Nürnberg-Katzwang am 26.9.1981

Zum Ende der Saison lud die RSG Nürnberg (die ‚Rebellen‘) die deutsche Amateurelite zu einem Rundstreckenrennen in den Nürnberger Süden. Peter Becker, Reimund Dietzen, Jörg Echtermann und Uli Rottler waren nur einige der prominenten Starter an diesem Tag.Während Reimund Dietzen sein vorletztes Rennen als Amateur bestritt, fuhr der erfolgreiche Juniorenfahrer Martin Pudelko (RSG Nürnberg) sein erstes Rennen in der Amateurklasse, was für ihn einen vorzeitigen Aufstieg bedeudete. Er leistete wertvolle Teamarbeit und verhalf zusammen mit Dieter Flögel, Andreas Englert, Irek Walczak und Dieter Burkhardt seinem Teamkollegen Andreas Lübeck zum Sieg am Karriereende, zweiter wurde Janusz Bieniek von der RSG Nürnberg, der in diesem Jahr die Gesamtwertung um das Grüne Band der Dresdner Bank der wichtigsten Straßenrennen in Deutschland gewann. Er leistete wertvolle Teamarbeit und verhalf zusammen mit Dieter Flögel, Andreas Englert, Irek Walczak und Dieter Burkhardt seinem Teamkollegen Andreas Lübeck zum Sieg am Karriereende, zweiter wurde Janusz Bieniek von der RSG Nürnberg, der in diesem Jahr die Gesamtwertung um das Grüne Band der Dresdner Bank der wichtigsten Straßenrennen in Deutschland gewann. Dritter wurde Jörg Echtermann (City Neuwied) vor dem jungen Lokalmatador Heinz Matschke vom RC Herpersdorf, der als Kriteriums- und Crossspezialist bekannt war.Text/Fotos: Gerhard Plomitzer www.plomi.smugmug.com


Dieter Flögel – Reimund Dietzen


MartinPudelko


Uli Rottler und Janusz Bieniek


Heinz Matschke

Text/Fotos: Gerhard Plomitzer www.plomi.smugmug.com

History #13 – Fritz Neuser wird 85 Jahre am 14.4.2017

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24.4.1983:
Großer Int. Alfa Romeo Auto Neuser Preis in Nürnberg:

Veranstalter Fritz Neuser ( elfmaliger DM und Olympiateilnehmer auf dem Rennrad und erfolgreicher Autorennfahrer) gratuliert dem jungen Sieger Rolf Gölz. Zweiter wurde Peter Becker (RC Charlottenburg) und Dritter der niederländische Kriteriumsspezialist Snoeink. Radsportlegende Fritz Neuser feiert am 14.4.2017 seinen 85.Geburtstag.

Bild: Gerhard Plomitzer