Kategorie-Archiv: Cyclocross

2. Lauf Braunschweiger Cross Serie in Harxbüttel am 11.11.2017


Elite Podium

Nach Frost im Vorjahr, kam in diesem Jahr leider der Regen zum 2. Lauf der Serie. Die ersten Rennen der Hobbyklassen fanden noch unter trockenen Bedingungen statt. Trotz der Witterung fanden 95 Fahrer den Weg nach Harxbüttel.

Auf dem zu den Vorjahren etwas abgeänderten und verlängerten Rundkurs mit einigen Sandpassagen bildeten die Hobbyklassen über jeweils 30 Minuten den Tagesauftakt. In der Klasse über 40 Jahre gewann Christoph Kuske (Walsrode) vor Burkhard Becker (Salzhemmendorf) und Daniel Keune (Braunschweig). Rüdiger Hadel (RSV Braunschweig 1923) landete auf dem siebten Platz.

In der Klasse über 18 Jahre dominierte Keyan Garitz (Rethen) mit dem zwieten Sieg im zweiten Rennen. Platz zwei sicherte sich Tobias Bengfort (Hannover) vor Richard Thomalla (Braunschweig). Die Hobby-Frauenklasse dominierte wiederum Nicole Arendt vom ausrichtenden Verein (RSV Braunschweig 1923) vor Dagmar Stolte (Post SV Uelzen) und Sabrina Ernst (RSV Bruchhausen-Vilsen).

Anschließend folgten die Rennen der Masters 3 & 4. Das Rennen der Masters 3 gewann auch der Sieger des 1. Laufs Klaus-Dieter Appelt (Radteam Cöpenick) vor Rene Ristau (RC Kleinmachnow) und Robert Karrasch-Wesselhöft (MC Pirate). Thomas Brandes (RSV Braunschweig 1923) belegte Platz neun.

Bei den Masters 4 gab es Rundenlang einen Vierkampf. Glücklicher Sieger war Peter Kuberka (Post SV Uelzen) vor Hennig Fernau (TuS Celle) und Jürgen Klingner (ZG Kassel). Günter Berger (RSV Braunschweig 1923) erreichte als sechster das Ziel.

In der Jugend U15 Klasse gewann Elias Balthasar Lanfermann (SV Victoria Lauenau) vor Moritz Kärsten (RSV Osterweddingen).


masters 2

Bei den Masters 2 gab es einen rundenlangen Zweikampf zwischen Mirco Friese (RC Sprintax Bielefeld) und Volker Lutz (WSV Clausthal-Zellerfeld), den der Bielefelder für sich entscheiden konnte. Dritter wurde Jan Jeschke (Tus Celle). Die Braunschweiger Alex Liebhaber und Maik Böse (RSV Braunschweig 1923) belegten die Plätze neun und elf.


Frauen

Die Frauenklasse entschied in überzeugender Marnier Stefanie Paul vom Stevens Racing Frauen Team für sich. Die weiteren Podiumsplätze gingen an Benita Wesselhöft (MC Pirate) und Jasmin Corso (Citec CX-Team Fahrradkontor Hannover).

Das Hauptrennen der Elite fand unter den schlechtesten Bedingungen des Tages statt, sehr starker Regen ergoß sich fast die gesamten 60 Minuten auf die Fahrer. Hier siegte mit klarem Vorsprung Marvin Augustyniak (Focus RAPIRO RACING Team) vor André Hildmann (Citec CX-Team Fahrradkontor Hannover) und Manuel Eichhorn (Nordharzer RSG Bad Harzburg). Mitveranstalter Sascha Berger erreichte als neunter das Ziel.

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STEVENS SCHUBERT//RACING TEAM: Junges Duo überzeugt in neuen Altersklassen

Nico Wollenberg und Daniel Schrag fuhren beim Munich Super Cross mit.
Beide starteten in neuen Altersklassen und zeigten starke Leistungen.
Nico absolvierte beim Munich Super Cross im Münchner Olympiapark einen
Doppelstart: Am Samstag fuhr der 10-Jährige letztmals in der U11. Obwohl er aus einer
hinteren Reihe startete, gelang es ihm gleich nach vorne zu kommen. Nachdem Nico
die Führung übernommen hatte, kontrollierte er das Rennen und gewann mit großem
Vorsprung.

Am Sonntag dann mit dem Crossrad in der U13 wurde es schwieriger. Die Fahrer
mussten erst eine Stadionrunde laufen und dann zwei Runden radeln. Leider stürzte
Nico in der zweiten Runde und der hinter ihm Fahrende konnte ihn überholen. „Aber
mit dem zweiten Platz in meinem ersten U13-Rennen bin ich schon zufrieden“, sagte
Nico nach dem Rennen.

Daniel fuhr erstmals ein U17-Rennen. Wie Nico fuhr der 14-Jährige von ganz hinten los
und wie sein Teamkollege konnte er sich gleich in der ersten Runde nach vorne fahren.
Bei trockenen Bedingungen auf der Strecke kam Daniel als Zweiter ins Ziel.


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Stevens Schubert Racing Team: Zwei Gesamtsiege in der Bayernliga

Mit Benjamin Krüger (U15) und Maximilian Krüger (U17) kommen zwei
Gesamtsieger der MTB-Bayernliga aus dem Stevens Schubert Racing Team.
Tim Wollenberg feierte zudem einen Sieg im Deutschland-Cup Cross.
Das diesjährige Finale der Bayernliga fand in Bayreuth statt. Nach starken Regenfällen
war die dortige Strecke sehr aufgeweicht und rutschig. Der morgendliche Startschuss
ertönte bei frischen 8 Grad. Bene erwischte im U15-Rennen einen guten Start und kam
als Erster aus dem Startloop. Am Anstieg wurde er von zwei Fahrern überholt, hielt die
drei folgenden Runden jedoch mit. Erst im letzten Umlauf musste Bene abreißen
lassen, sodass er als Dritter das Ziel reichte. Diese Platzierung reichte zum Sieg der
Bayernliga-Gesamtwertung.

Im U17-Rennen waren mit Maxi und Simon Weh gleich zwei Teamfahrer dabei, für die
es anfangs nicht gut lief. Während bei Maxi schon nach 200 m die Kette runter fiel,
konnte Simon bei dem hohen Tempo im Startloop bergauf nicht an der Spitze fahren.
Dadurch entstand eine kleine Lücke die er erst zu Beginn der zweiten Runde nach
mehreren Versuchen schließen konnte. Da war Maxi schon an ihm vorbei, nachdem bei
ihm ein zweites Mal die Kette runtergefallen war. Seine Aufholjagd endete auf Rang
zwei. Wie sein Bruder Bene gewann auch Maxi die Gesamtwertung der Bayernliga und
durfte sich dafür über einen Reisegutschein für zwei Personen nach Tirol freuen. Simon
fuhr lange hinter der Führungsgruppe, musste am Ende wegen schweren Beinen jedoch
abreißen lassen. Er kam als Siebter ins Ziel, was ihn nicht zufriedenstellte.

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“Cyprus Sunshine Cup 2018: Afxentia Etappenrennen – Amathous

Cyprus Sunshine-Cup 2018
Im Zeichen des Weltcup-Auftakts


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Die Eckdaten für den Cyprus Sunshine Cup 2018 sind fixiert. Die Mountainbike-Wettkampf-Serie in der Sonne Zyperns beginnt am 22. Februar in Lefkara mit der 22. Auflage des Afxentia Etappen-Rennens und endet am Samstag, 3. März mit dem Rennen in Amathous/Agios Tychon. Für Hobby-Biker wurde das Event-Konzept modifiziert.

Es geht viel darum eine zuverlässige Größe zu sein und gleichzeitig flexibel zu bleiben. Auf der einen Seite bleibt der Cyprus Sunshine-Cup 2018 beim bekannten und akzeptierten Format mit insgesamt fünf Wettkampf-Tagen. Die vier Etappen des Afxentia und das Cross-Country-Rennen zwischen den Ruinen von Amathous in Agios Tychon bilden die Serie.
Doch weil der Weltcup-Kalender 2018 in Stellenbosch, Südafrika, bereits am 10. März eröffnet wird, beschlossen die Organisatoren des Cyprus Sunshine-Cup gemeinsam mit dem Zypriotischen Radsport-Verband den zweiten Event vor dem Toren von Limassol von Sonntag auf Samstag vorzuziehen.

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1. Lauf Braunschweiger Cross Serie in Lehndorf am 03.10.2017


2017.10.03 Bericht 1. Lauf in Braunschweig Lehndorf

Zum Glück hatte in diesem Jahr der Wettergott ein einsehen und bescherte den 106 Teilnehmern bei der 37. Auflage trockenes und sonniges Wetter. Die Regenfälle der vergangenen Tage hatten aber Spuren auf dem 1,5 km langen Rundkurs hinterlassen.

Den Tagesauftakt bei der ältesten deutschen Rennserie bildeten in diesem Jahr wieder die Hobbyklassen. In diesem Jahr erstmals in zwei separaten Rennen. Einmal ab 18 und ab 40 Jahre. Bei der Klasse über 40 Jahre war der Rundkurs noch sehr tief, sodass es ein kräftezehrendes Rennen wurde. Roland Arendt (RSV Braunschweig 1923) musste seinem Schnellstart Tribut zollen und wurde von zwei Fahrern noch kurz vor Schluss abgefangen und belegte Platz drei. Burckhard Becker (Salzhemmendorf) gewann vor Daniel Keune (FC St. Pauli). Frank Renschen (RSV Braunschweig 1923) wurde 15. Bei den Hobbyfahrern ab 18 Jahre gewann Keyan Garitz (Rethen) vor Marc Halbig (R2-Bike.com) und Michael Trog (Goslar). Die Hobby-Frauenklasse dominierte Nicole Arendt vom ausrichtenden Verein RSV Braunschweig 1923 vor Svenja Pawelczyk (RV Trave Bad Oldesloe) und Martina Oetjen (RCB Bremen).


2017.10.03 Elite Podium 1. Lauf BS-Crossserie Lehndorf (1)

Das Hauptrennen der Elite fand unter den besten Bedingungen statt. Der Boden war im Gegensatz zu den Vorrennen sehr gut abgetrocknet. Tim Rieckmann (RSG Nordheide) fuhr einen Start & Ziel Sieg heraus, vor Felix Holst (RSC Kattenberg) und André Hildmann (Citec CX-Team Fahrradkontor Hannover). Die Gebrüder Lindenau mussten leider krankheitsbedingt absagen.

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Flowtrail Stromberg: Vereinsmeisterschaften: toller Sport & tolle Leute


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Am vergangenen Sonntag fanden sich mehr Sportler denn je zu den alljährlichen Vereinsmeisterschaften des Flowtrailvereins und der befreundeten Gravity Pilots e.V. auf dem Flowtrail Stromberg ein. Rund 50 Bikerinnen und Biker waren am Start.
Erstmals wurde das Rennen nicht nur im Downhill-Modus auf dem sehr anspruchsvollen „NoJokes Trail“ ausgetragen, sondern es fand auch eine Enduro -Wertung auf dem gemäßigteren „Wildhog Trail“ statt, der bei entsprechender Geschwindigkeit den Fahrerinnen und Fahrern jedoch ebenfalls alles abverlangte. Die zahlreichen Anlieger, Wellen, Wurzelpassagen und Sprünge wollten gekonnt genommen werden, um eine gute Zeit zu erzielen.
Die Starter überzeugten teils mit einer hervorragenden Fahr- und Sprungtechnik und so mancher Zuschauer war tief beeindruckt, denn sowas kannten sie bisher nur aus dem Fernsehen.

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Sabine Spitz: WM zum Vergessen

“WM zum Vergessen”
Bei ihrer 23. WM hat Sabine Spitz kein Glück, nach Sturz und technischen Problemen mit Rang 32 ohne Chance


Text und Foto ( Sabine Spitz bei den Weltmeisterschaften in Cairns) anbei (EGO Promotion), können für Pressezwecke honorarfrei verwendet werden.

Das “WM Pech” blieb Olympiasiegerin Sabine Spitz (WIAWIS Bikes Pro Team) auch bei ihrer 23.
Teilnahme an einer Mountainbike Weltmeisterschaft im Cross-Country treu. Bereits in der
Startrunde musste sie vom Rad, als sie von einer Konkurrentin im australischen Dschungel von Cairns in die Absperrung abgedrängt wurde. Wieder auf dem Weg zu einer vorderen Platzierung, wurde es dann aber in der zweiten von sechs großen Runden richtig bitter.

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Mountainbike Weltmeisterschaften Cross-Country, Cairns/ AUS, 09.09.2017

“Cairns to Cairns”

Zum zweiten Mal nach 1996 startet Olympiasiegerin Sabine Spitz bei einer Mountainbike Weltmeisterschaft in Cairns, mit der Team-Staffel zum Auftakt auf Rang 7, Medaillen Chance im Einzelrennen

Es ist 21 Jahre her, als die weltbesten Mountainbiker schon einmal Station im australischen Dschungel von Cairns machten, um ihre Weltmeister zu ermitteln. Erneut mit dabei – und vermutlich die einzige Aktive die 1996 schon am Start war – ist Olympiasiegerin Sabine Spitz vom WIAWIS Bikes Pro Team. Für die 45-Jährige ist es die 23. WM-Teilnahme ihrer Karriere im olympischen Cross-Country. Seit dem Jahr 1995 hat sie keine Weltmeisterschaft mehr verpasst. Schon das alleine ist eigentlich erstaunlich. Aber sie gehört als älteste Starterin im Feld der Damen Elite noch immer zur Weltspitze und ist nach wie vor eine der Medaillen-Kandidatin.

Als sie 1996 die lange Reise nach Cairns auf sich nahm, “Das war für mich eine ganz neue Dimension” erinnert sich Sabine Spitz, ging es vor allem darum, erste Erfahrungen zu sammeln. Ein Platz jenseits der 30 war damals die Ausbeute und das was man realistisch erwarte durfte. Noch nichts deutete zwingend darauf hin, welch großartige Karriere noch folgen würde. Heute am Ende dieser langen, erfolgreichen Zeit, sind die Ansprüche ganz andere. Diese formuliert Sabine Spitz auch klar. “Ich fahre natürlich zu einer WM, um nach Möglichkeit bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitzureden” wohl wissend, dass das Feld derer die das ebenso berechtigt formulieren, groß wie nie ist.
Tatsächlich datiert der letzte Einzel-Medaillenerfolg bei einer Cross-Country Weltmeisterschaft aus dem Jahr 2008, als sie hinter der Spanierin Marga Fullana – die 2010 des Dopings überführt wurde – Platz zwei belegte. Allerdings war die Deutsche Meisterin seither bei den Welttitel-Kämpfen nahezu immer in “Medaillen-Form” und mindest dreimal wurde eine sichere Medaille durch großes Pech vereitelt. Wie auch z.B. 2016, als ein sicher Platz auf dem Podium zwei Kilometer vor dem Ziel durch einen Plattfuß am Hinterrad verloren ging.

Aber daran will sich Sabine Spitz erst gar nicht erinnern und schaut deshalb nach vorne. Aufbauend auf der diesjährigen Saison, die mit Rang 2 beim ersten Weltcup furios begann, kann sie schon auf WM Silber über die Langstrecken Distanz, die Verteidigung des DM Titels und Rang 4 bei der EM zurückblicken und deshalb zuversichtlich sein. Denn wie keine zweite schafft es Sabine Spitz immer wieder bei den wichtigsten Rennen des Jahres in Top-Form am Start zu stehen.

Die Voraussetzungen in Cairns kommen ihr entgegen. Im letzten Jahr beim australischen Weltcup, fuhr sie gehandicapt durch ein frischen Kreuzbandriss am linken Knie auf Rang 5. Und 2014 als ebenfalls ein Weltcup in Down Under auf der Programm stand, belegte Sabine Spitz Rang 4 trotz eines Reifenschadens. “Die Stecke hier liegt mir ganz gut. Der lange Anstieg muss man nicht nur mit Power, sondern auch mit viel Gefühl und dem richtigen Blick für die Linie fahren. Dazu kommt ein langes Flachstück, was ich auch ganz gut kann” erklärt die dreifache Olympia-Medaillengewinnern Die besondere Charakteristik der 4km langen Dschungelrunde bringt es aber auch mit sich, dass das Rennen sehr offen ist und etliche Fahrerinnen in der Lage sind den Titel zu gewinnen. Eine Topfavoritin ist dabei sicherlich die Titelverteidigerin Annika Langvad (DEN), die im letzten Jahr auch den Weltcup in Cairns gewonnen hat. Dazu kommen Jolanda Neff (SUI) und Pauline Ferrand Prevot (FRA) als heiße Titelanwärterinnen. Daneben gibt sicher noch mehr als ein halbes Dutzend weiterer Medaillen-Kandidatinnen, zu denn auch Sabine Spitz zählt. Die Form ist gut auch wenn das Ergebnis vom heutigen Team-Rennen nicht nach Wunsch war. “Ich musste sehr lange warten bis ich auf die Runde gehen konnte, so dass es aufgrund der langsameren Fahrerinnen anderer Nationen, schwierig war einen vernünftigen Rhythmus zu finden. Deshalb mache ich mir jetzt auch nicht allzu viele Sorgen über den relativ großen Rückstand zu meinen vergleichbaren Konkurrentinnen” bleibt Sabine Spitz optimistisch für das Rennen am Samstag. Mit dem Team belegte die Deutsche Meisterin Rang 7.

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Stevens Schubert//Racing Team: Sieg und Podiumsplatz bei Bundesnachwuchssichtung

Bei der letzten Bundesnachwuchssichtung in diesem Jahr zeigten
Benjamin und Maximilian Krüger starke Leistungen.
Die zweitägige Bundesnachwuchssichtung in Schwarzenberg begann am Samstag mit
einem 700-m-Sprint. Auf der schlammigen und rutschigen Strecke fuhr Bene im Prolog
die sechstschnellste Zeit und qualifizierte sich dadurch für das Feld der 32 Besten in
der U15. Als Zweiter schaffte er locker den Einzug ins Viertelfinale, doch hier schied
Bene aus. Damit beendete der Stevens-Fahrer den Wettbewerb als Zehnter.
Im Prolog der U17 war keiner der insgesamt 51 Fahrer schneller als Maxi. Diese Stärke
zeigte er auch in den K.O.-Läufen, sodass am Ende der Sieger nur Maxi heißen konnte.

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Sabine Spitz: Erfolgreiche DM-Titelverteidigung

Deutsche Mountainbike Meisterschaften Cross-Country, Bad Salzdetfurth, 23.07.2017
Erfolgreiche Titelverteidigung

Sabine Spitz gewinnt 19. DM Titel auf dem Mountainbike, spannendes Duell der Generationen
Bei den Deutschen Mountainbike Meisterschaften im Olympischen Cross-Country gelang es Olympiasiegerin Sabine Spitz (WIAWIS Bikes Pro Team) in Bad Salzdetfurth ihren DM-Titel zu verteidigen und damit das insgesamt 19. Mountainbike DM-Gold zu gewinnen. Die Olympiasiegerin schlug in einem äußerst spannenden Duell die 20 Jahre jüngere Konkurrentin Helen Grobert (Weilheim) nach eine Fahrzeit von 1:29:01 Std. um sieben Sekunden.

In der ersten Runde hatte Sabine Spitz einen unglücklichen Sturz zu verkraften, der sie auf Rang vier zurückwarf, aber ansonsten ohne Folgen blieb. Vom “Bodenkontakt” gezeichnet schaffte die Deutsche Rekordmeisterin schon in der zweiten von insgesamt sieben Runden zu je 3,4 km wieder den Anschluss an die Spitze des Rennens. Dem Tempodiktat der dreifachen Olympiamedaillen-Gewinnerin konnte in den nächsten Runden nur Helen Grobert folgen.
So kam es zum Duell Sabine Spitz gegen Helen Grobert, dass sich immer weiter zuspitze. Die 45-Jährige suchte schon in der vorletzten Runde am Berg eine Entscheidung, doch Grobert konnte in den Downhill-Passagen die Lücke wieder schließen. In der letzten Runde probierte es Spitz erneut am Berg. Diesmal war die Differenz groß genug und mit viel Routine brachte sie den Vorsprung mit in die letzte Flachpassage und feierte schließlich souverän ihren 14. DM-Titel in der olympischen Cross-Country-Disziplin.

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Lexware Mountainbike Team: Deutsche Meisterschaften in Bad Salzdetfurth

David List triumphiert zum zweiten Mal

Am zweiten Tag der Deutschen Cross-Country-Meisterschaften in Bad Salzdetfurth gab es für das Lexware Mountainbike Team zwei Medaillen. David List verteidigte bei den Junioren seinen Titel souverän, während Lina Riesterer in der U17 die Bronze-Medaille eroberte.

„Das Ziel war den Titel zu verteidigen. Ich freue mich, das sich der Favoritenrolle gerecht werden konnte.“ David List hatte eine größere Schar an Gratulanten aus Familie und Team entgegengenommen, als er begann die 50:28 Minuten Revue passieren zu lassen.

Die erste Frage, die viele Beobachter interessierte: Was war in der ersten Runde? David List war nach der Startrunde nicht an der Spitze zu finden, sondern nur an sechster Stelle, 15 Sekunden hinter dem führenden Tim Meier aus Rheinfelden.

„Nein, ich hatte kein Problem. Ich bin einfach meinen Rhythmus gefahren. Bei diesen matschigen Bedingungen wird das Klassement nicht in der ersten Runde gemacht und ich habe ja alle vor mir gesehen“, erklärte David List ganz cool.

Dass er die Situation unter Kontrolle hatte, zeigte der Umstand wie schnell er dann doch an die Spitze vorstieß. Am Berg der zweiten Runde setzte er sich an die zweite Stelle, fuhr Tim Meier hinterher und als der in einer Abfahrt einen Fehler machte, ging List vorbei.

„Es war wichtig keine Fehler zu machen und das ist mir gelungen“, nannte der Friedrichshafener einen Schlüssel zum Erfolg. Er riss eine kleine Lücke, ließ Tim Meier auch noch mal kurz herankommen, bevor er sich dann auf und davon machte.

„Ich habe dann mit Vollgas durchgezogen.“ Fahrtechnisch hervorragend und kraftvoll elegant am Berg, so holte er noch 52 Sekunden Vorsprung auf Tim Meier heraus. Leon Kaiser aus Essen wurde mit 1:31 Minuten Rückstand Dritter.

Für David List war es der dritte Deutsche Meister-Titel in Folge. Der erste in der Jugend, dann zwei in der U19. Damit hat der Abiturient Geschichte geschrieben.

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