Kategorie-Archiv: Eintagsrennen

Pascal Ackermann stürzt im Finale der Euroeyes Cyclassics, Peter Sagan am Ende auf Rang 10. 


Nach einem nahezu perfekten Rennen von BORA – hansgrohe in Hamburg, stürzt Pascal Ackermann leider etwa 1500m vor dem Ziel. Der UCI Weltmeister Peter Sagan erreicht am Ende noch Rang 10, dennoch wurde das Team heute nicht für die harte Arbeit während des Tages belohnt. Immerhin kommt Ackermann ohne ernste Verletzungen davon und dürfe am Donnerstag wie geplant bei der Deutschland-Tour an den Start gehen.
Die Strecke
Mit einer gut 100 km langen flachen Runde rund um die Hahnheide und zurück nach Hamburg, wurden die Cyclassics heute eröffnet. Auf dem zweiten Rundkurs, nach Westen Richtung Wedel, stand auch der berüchtigte Waseberg auf dem Programm. Insgesamt drei Mal musste die bis zu 20 % steile Steigung an der Elbe bewältigt werden, das letzte Mal etwa 15 km vor dem Ziel an der Mönckebergstrasse. Eine perfekte Gelegenheit um eine Vorentscheidung herbeizuführen, wobei man, um den Sieg zu erringen, auch noch auf der ansteigenden Zielgeraden die nötigen Körner haben musste.
Teamtaktik
Mit einer Doppelspitze konnte BORA – hansgrohe heute aus dem Vollen schöpfen. Der UCI Weltmeister Peter Sagan befindet sich nach seinem Sturz bei der Tour de France auf dem Weg der Besserung, und wer Sagan kennt weiß, mit ihm ist immer zu rechnen. Die ansteigende Zielgerade kommt dem BORA – hansgrohe Leader zudem entgegen. Sollte Sagan aber noch nicht in der nötigen Form sein um um den Sieg kämpfen zu können, hatte man mit dem deutschen Meister Pascal Ackermann noch eine zweite Option. Ackermann fährt zurzeit in bestechender Form und sollte auch am Waseberg keine Probleme haben. In einem Sprintfinale würde auch er einer der Topfavoriten sein.
Das Rennen
Wie erwartet setzte sich relativ früh eine kleine Spitzengruppe vom Feld ab. Fünf Fahrer konnten rund drei Minuten Vorsprung herausfahren, bevor sich im Feld die Sprinterteams organisierten. Auch BORA – hansgrohe übernahm Verantwortung, und gemeinsam mit mehreren Teams wurde der Abstand zur Spitze nun kontrolliert. Nach der ersten Passage des Wasebergs teilte sich das Feld, doch BORA – hansgrohe hatte auch diese Situation unter Kontrolle mit Cesare Benedetti in der ersten Gruppe des Feldes. Während sich die fünf Ausreißer weiter an der Spitze halten konnten, war das Feld bei der ersten Zielpassage wieder geschlossen. Obwohl einige Fahrer auch an der letzten Passage des Wasebergs noch einen Angriff versuchten, kontrollierte dennoch BORA – hansgrohe das Geschehen mit den anderen Sprinterteams bis ins Finale. Letztlich musste der erwartete Massensprint über den Sieg entscheiden. Ackermann und Sagan wurden von Benedetti, Burghardt, Schillinger und Schwarzmann perfekt in Position gefahren. Doch etwa 1,5 km vor dem Ziel ging der deutsche Meister leider zu Boden, wodurch das gesamte BORA – hansgrohe Lead-out durcheinandergebracht wurde. Nun musste es Peter Sagan richten, doch auch der UCI Weltmeister war nicht vom Glück verfolgt und wurde auf den letzten 800m zuerst von Modolo und etwas später von Kristoff eingeklemmt. Damit erreichte Sagan heute als bester BORA – hansgrohe Fahrer nur Rang zehn. Viel wichtiger als das Resultat ist aber die Tatsache, dass Pascal Ackermann mit dem Schrecken und einigen Hautabschürfungen davongekommen ist. Damit sollte der Deutsche Meister planmäßig am Donnerstag die Deutschland-Tour in Angriff nehmen können.
Ergebnis
01 E. Viviani 4:46:02
02 A. Demare +0:00
03 A. Kristoff +0:00
10 P. Sagan +0:00
Reaktionen im Ziel
„Die Cyclassics waren mein erstes richtiges Rennen nach der Tour und ich habe mich schon viel besser gefühlt als in Glasgow letzte Woche. Meine Beine werden von Tag zu Tag besser und ich bin auf einem guten Weg. Bis zu den letzten zwei Kilometern hatten wir ein sehr gutes Rennen. Das Team hatte das Rennen immer unter Kontrolle, aber leider ging Pascal dann zu Boden. Dadurch wurde auch unser Lead-out völlig durcheinandergebracht. Viviani war am Ende der Schnellste und hat gewonnen. Ich erreichte den 10. Rang, jetzt liegt mein Focus voll und ganz auf der Vuelta.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister

„Ich bin natürlich sehr enttäuscht, aber am Sturz kann ich jetzt auch nichts mehr ändern. Ich habe einige Hautabschürfungen, aber es sieht aus, als könnte ich am Donnerstag bei der Deutschland-Tour an den Start gehen. Bis zum Sturz hatte ich unglaublich gute Beine und ich war noch richtig frisch im Finale, darum ist der Sturz umso bitterer. Das Team hat auch wieder super gearbeitet, und vor dem Sturz war ich am Rad von Viviani, also eigentlich in perfekter Situation. Aber dann hab ich eine kleine Welle von links bekommen, und im nächsten Moment lag ich auch schon am Boden.“ – Pascal Ackermann

„Es ist natürlich sehr schade, dass das Rennen heute so zu Ende gegangen ist. Wir haben viel gearbeitet und hatten alles unter Kontrolle. Im Finale haben wir alles richtig gemacht und das Rennen von vorne diktiert. Pascal und Peter war in perfekter Position, aber dann ereignete sich der Sturz und unser ganzen Plan war durcheinandergeraten. Viel mehr kann man dazu nicht sagen, wir haben alles versucht, aber man kann eben nicht immer gewinnen.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Schwerer Tag für BORA-hansgrohe bei der Clásica San Sebastián.

Die Clásica San Sebastián ist traditionell als eines der härtesten und anspruchsvollsten Eintagesrennen im Kalender bekannt. Wie auch in den vergangenen Jahren kam es auf dem letzten Anstieg des Tages zu der entscheidenden Attacke. B. Mollema und J. Alaphilippe konnten sich vom Feld absetzen und lieferten sich einen harten Zweikampf, den der Franzose für sich entschied. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Jay McCarthy, der nach einem Sturz die Ziellinie auf dem 32. Platz querte.
Die Strecke
Die 38. Ausgabe des Rennens mit Start und Ziel in San Sebastián führte das Fahrerfeld über 228,7km und 8 kategorisierte Anstiege durch das landschaftlich schöne spanische Baskenland. Die ersten 45km verliefen nur leicht wellig, gefolgt von dem Alto Iturburu (7,1km, 4,9%), einem Anstieg der 2. Kategorie. Danach ging es wieder über hügeliges Terrain bis zur zweiten Hälfte der Rennstrecke. Innerhalb der letzten 130km standen nicht weniger als fünf kategorisierte Anstiege auf dem Programm. Der berühmteste Anstieg des Rennens, der Alto Jaizkibel (7,6km, 5,8%), sowie der Alto Arkale (3,2km, 5,5%) mussten je zwei Mal bewältigt werden. Nach der zweiten Passage des Arkale ging es zum letzten Anstieg des Tages, dem Alto Murgil Tontorra (1,8km, 11,3%). Diese knackige Rampe, die nur 8km vor dem Ziel zu überqueren war, wies mehrere Stellen mit mehr als 20 Prozent Steigung auf. Nach einer technischen Abfahrt mussten dann die letzten flachen 3km bis zum Ziel in Angriff genommen werden.
Teamtaktik
Das Team musste sich heute in einem hochkarätigen Konkurrenzfeld behaupten und sich auf ein hartes und taktisches Rennen gefasst machen. Während einige Teams mit Fahrern dabei waren, die an der diesjährigen kräftezehrenden Tour de France teilgenommen hatten, ging BORA – hansgrohe mit mehreren frischen Fahrern an den Start in San Sebastián. Mit mehr als 4000 Höhenmetern wurden heute von den Fahrern starke Kletterfähigkeiten verlangt, und die Strecke kam sowohl den Kletterern als auch den Puncheuren im Feld sehr entgegen.
Auf dem schwierigen Kurs um San Sebastian hoffte das Team auf ein solides Resultat von Jay McCarthy und Gregor Mühlberger, und ihre fünf Teamkollegen sollten sie heute voll unterstützen. Ziel war, diese zwei Fahrer in der ersten Gruppe, die erwartungsgemäß nach dem letzten Anstieg 7km vor dem Ziel in San Sebastián zuerst ankommen würde, zu platzieren. Aus dieser Gruppe heraus würden die beiden BORA – hansgrohe Fahrer dann eine Chance haben, um den Sieg zu kämpfen.
Das Rennen
Schon kurz nach dem Startschuss löste sich eine Gruppe von sechs Fahrern vom Feld und konnte nach 15 gefahrenen Kilometern einen Vorsprung von 4 Minuten herausfahren. Die Lücke zum Hauptfeld vergrößerte sich stetig und betrug maximal 7:45 Minuten nach der Überquerung des dritten Anstiegs des Tages. Die Rennsituation blieb meist unverändert aber mit 95km bis zum Ziel begann das Peloton das Tempo zu verschärfen, und der Abstand der sechs Ausreißer verringerte sich auf 3 Minuten. Nach der ersten Überquerung des Alto Arkale versuchte W. Anacona aus dem Hauptfeld zu den Ausreißern aufzuschließen aber sein Versuch wurde einige Kilometer später vereitelt. Kurz danach flog die Spitzengruppe unter dem hohen Tempo auseinander und somit blieb nur ein Ausreißer an der Spitze des Rennens. Der Solist C. Barthe ging über die Kuppe des Alto Jaizkibel mit nur 10 Sekunden Vorsprung. Obwohl das Feld den Franzosen auf der Abfahrt in Sichtweite hatte, gelang es ihm seinen Vorsprung auf mehr als 30 Sekunden auszubauen. Allerdings wurde er letztendlich vor dem letzten Anstieg des Alto Arkale gestellt. Auf dem Anstieg gab es einige Attacken und mehrere kleinere Gruppen formierten sich an der Spitze des Feldes. Jedoch sammelte das Feld diese Gruppen mit noch 28km bis zum Ziel wieder ein. 10km später ereignete sich ein Sturz, in dem Jay McCarthy verwickelt wurde, aber der Australier konnte das Rennen fortsetzen. Wie erwartet wurde die entscheidende Phase des Rennens auf dem letzten Anstieg des Tages eingeläutet. 8km vor dem Ziel begannen die Attacken der Favoriten und B. Mollema und J. Alaphilippe konnten sich absetzen. Das Duo machte am Ende den Sieg unter sich aus. Alaphilippe war der Endschnellere und gewann die 38. Auflage der Clásica San Sebastián. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Jay McCarthy, der nach einem Sturz den 32. Rang belegte.
Ergebnis
01 J. Aaphilippe 6:03:45
02 B. Mollema +0:00
03 A. Roux +0:16
04 G. Van Avermaet +0:16
05 J. Simon +0:16
32 J. McCarthy +2:22

Reaktionen im Ziel
„Heute versuchte das Team, Jay McCarthy voll zu unterstützen aber leider war er mit noch 18km bis zum Ziel in einen Unfall verwickelt. Er musste deswegen sein Rad wechseln und es gelang ihm nur auf dem letzten Anstieg auf das Hauptfeld wieder aufzuschließen. Kurz danach wurde er durch einen weiteren Unfall aufgehalten und es war ihm deshalb leider nicht mehr möglich vorne mitmischen zu können. Er hatte gute Beine und hätte er heute kein Pech gehabt, dann hätte er um eine Topplatzierung kämpfen können. Glücklicherweise wurden keine unserer Fahrer bei dem Unfall schwer verletzt. Es gibt noch viele Rennen in dieser Saison und deshalb auch noch mehr Chancen, gute Ergebnisse zu erzielen.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

Pascal Ackermann holt sich seinen dritten WorldTour Sieg bei Prudential Ride London. 


Nach einem Sturz bei der 80km Marke, arbeitete der BORA – hansgrohe Zug ideal, um ihren Sprinter Pascal Ackermann für das Finale perfekt in Position zu bringen. Der junge Sprinter wartete auf den perfekten Moment und flog seinem dritten WorldTour Sieg entgegen und sicherte sich vor E. Viviani den Sieg.
Der Kurs
Nachdem Grand Prix Cerami, reiste die BORA – hansgrohe Mannschaft weiter nach London, um beim 1.UWT Rennen an den Start zu gehen. Der 187km lange Kurs verlief durch die Innenstadt von London und hatte 5 Sprint- aber auch 5 Bergwertungen der 2. Kategorie im Londoner Süden.
Die Team Taktik
Die deutsche Mannschaft konzentrierte sich auf ihren Deutschen Meister, Pascal Ackermann. Vor allem für das Finale, wollte das Team für ihren Sprinter da sein, um ihn in eine perfekte Position zu bringen, um ein weiteres tolles Ergebnis zu erzielen.
Das Rennen
Auf nassen Straßen wurde das Rennen um kurz vor 14:00 gestartet. Nach nur wenigen Kilometern attackierte eine Gruppe von sechs Fahrern und hatte schnell einen mehrminütigen Vorsprung auf das Peloton, in dem BORA – hansgrohe fuhr. Später konnten Jay McCarthy und auch Peter Kennaugh auf die Spitzengruppe aufschließen, doch wie erwartet kam es kurz vor dem Ziel zum Zusammenschluss. Im Finale brachten Rudi Selig und Christoph Pfingsten den Deutschen Meister perfekt in Position. Der junge BORA – hansgrohe Sprinter wartete auf den idealen Moment, um seinen Sprint anzuziehen und flog seinem dritten WorldTour Sieg entgegen.
Reaktionen im Ziel
„Heute war es schwer, der Regen machte den Kurs richtig gefährlich, 80km vor dem Ziel bin ich auch noch gestürzt und musste mein Rad wechseln. Im Finale brachten mich Rudi und Pfingsti perfekt in Position, sodass ich nur mehr auf den Moment gewartet habe, um meinen Sprint anzuziehen. London ist nun mein dritter WorldTour Sieg in dieser Saison und ich bin mehr als glücklich.“ – Pascal Ackermann
„Unsere Taktik ist total aufgegangen, wir hatten zwei Männer in der Spitzengruppe und der Sieg von Pascal hat die tolle Teamleistung abgerundet. Von Beginn an hat die Mannschaft perfekt zusammengearbeitet und im Finale Pascal ideal in Position gebracht. Man kann wirklich stolz sein auf so eine Mannschaft, die alles für einander geben.“– André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

1. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe)
2. Elia Viviani (Quick-Step Floors) s.t.
3. Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo)
4. Ivan Garcia (Bahrain-Merida)
5. Simone Consonni (UAE Team Emirates)
6. Phil Bauhaus (Sunweb).
7. Jempy Drucker (BMC)
8. André Greipel (Lotto Soudal)
9. Jonas Koch (CCC Sprandi)
10. Rudy Barbier (AG2R)

Peter Kennaugh sprintet zum Sieg beim Grand Prix Cerami. 


Das belgische Eintagesrennen sah eine frühe Fluchtgruppe, in der auch BORA – hansgrohe Fahrer Peter Kennaugh vertreten war. Unter strömenden Regen hielt sich der Vorsprung der Gruppe bis ins Finale, in dem Peter Kennaugh eine späte Attacke lancierte und sich den Sieg vor J.Baugnies sicherte.
Der Kurs
Für viele Fahrer wurde heute beim 200 Kilometer langen Eintagesrennen GP Cerami, das von Saint-Ghislain nach Frameries führt die zweite Saisonhälfte eingeläutet. In der ersten Rennhälfte muss das Fahrerfeld fünf kürzere Anstiege bewältigen, darunter die Mauer von Geraardsbergen. Die Entscheidung wird wohl erst auf den letzten 1400 Metern fallen, wenn es noch mal bis zu acht Prozent zum Ziel bergauf geht.
Die Team Taktik
BORA – hansgrohe reiste mit vielen starken Fahrern nach Belgien. Jay McCarthy, der eine Etappe der Baskenland Rundfahrt gewinnen konnte, aber auch Peter Kennaugh war mehr als motiviert nach einer längeren Rennpause. Der Plan war, mit beiden Fahrern wichtige Gruppen zu besetzen, um ein gutes Tagesergebnis erzielen zu können.
Das Rennen
Gleich nach dem Startschuss setzte sich eine Gruppe, mit BORA – hansgrohe Fahrer Peter Kennaugh vom Feld ab, die schnell eine Lücke von drei Minuten öffnen konnte.
Auf den letzten 50km machten starke Regenfälle und Wind den Fahrer das Leben schwer. BORA – hansgrohe Fahrer Peter Kennaugh ging dennoch in die Offensive und blieb weiterhin in der Spitzengruppe des Tages. Das Rennen kam in die letzte Runde, als der BORA – hansgrohe Fahrer das Tempo erhöhte und sich mit einer späten Attacke den Sieg sicherte. Teamkollege Alex Saramotins wurde Vierter und Jay McCarthy querte die Linie auf dem 8. Platz.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin mehr als glücklich mit diesem Sieg heute. Ich fühlte mich von Beginn an gut, und ich denke, die Hitze am Start, half mir, war ich doch die letzten drei Wochen mit meinem Teamkollegen Jay in der Sierra Nevada, daher waren wir das Wetter gewöhnt. Ich denke, niemand hatte mich auf der Rechnung, nicht mal ich mich selbst. Aber ich fühlte mich gut, und in den letzten 20km wusste ich, es könnte etwas werden. Ich bin so froh, den Sieg nun an alle zurückzugeben, die so geduldig mit mir waren in den vergangenen Monaten. Ich möchte mich vor allem bei meiner Familie, Coach Dan Lorang und meinem Team bedanken. Ich hoffe, dass dieser Sieg ein gutes Zeichen ist und es so weiter gehen wird. Ich freue mich nun auf London, wo ich mein Glück wieder versuchen werden, aber wir haben ja auch noch Jay und Ackes mit, die beide in toller Form sind.“ – Peter Kennaugh
„Peter ist ein extrem starkes Rennen gefahren. Er ging gleich zu Beginn in die Spitzengruppe des Tages und konnte dort bis zum Finale bleiben. In der letzten Runde konnten einige Fahrer auf die Gruppe aufschließen, doch Peter attackierte immer wieder und setzte unmittelbar vor dem Ziel noch einmal nach und holte sich den Sieg. Das Team war heute stark unterwegs, die Jungs im Feld kontrollierten das Rennen für Peter an der Spitze.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
Endstand:
1. Peter Kennaugh (Bora-hansgrohe)
2. Jerome Baugnies (Wanty-Groupe Gobert) s.t.
3. Benjamin DeClerq (Sport Vlaanderen)
4. Alekseys Saramotins (Bora-hansgrohe)
5. Jempy Drucker (BMC)

“Supersonntag” für Team Vorarlberg Santic

Richtig „cooler“ Sonntag für Team Vorarlberg Santic! Jannik Steimle sprintet auf Rang acht bei Rund um Köln UCI 1.1, Lukas Rüegg gewinnt Berg Gesamtwertung!
Youngsters sorgen mit Rängen drei, vier und acht in der Rad Bundesliga für Furore beim GP Niederösterreich!

„Big points“ heute am Vatertag! Der erst 22 jährige Jannik Steimle sprintet mitten in die Weltklasse beim ältesten deutschen Radklassiker bei Rund um Köln (102. Austragung über 207 Kilometer). Der dreifache Etappensieger des diesjährigen Giro de Italia, Sam Bennett (IRL/Bora Hans-Grohe) siegt vor Mikhel Raim (EST/ISR Cycling) und Marcel Kittel (Katusha-Alpecin). Steimle sichert sich 30 UCI Punkte.
Lukas Rüegg der junge Schweizer, zeigte sich den ganzen Tag in der Spitzengruppe als aktivster Profi und holt sich die Gesamtbergwertung.

Result: https://www.procyclingstats.com/race/rund-um-koln/2018/result
Website: http://arturtabat.online.de/ruk_neu/
Kader: D. Orrico, P. Jäger, P. Schelling, R. Thalmann, G. Friesecke, J. Steimle, L. Rüegg

Youngster rocken die österreichische Bundeliga in NÖ – Matteo Badilatti am Podium mit Rang drei, Manuel Bosch wird Vierter, Lukas Meiler Achter!
Nur in den kühnsten Träumen hätte man sich heute diese Resultate erwarten dürfen. Mit einem wahren „Schrumpfteam“ ist man angereist – vier Mann hoch (Meiler, Bosch, Badilatti, Amann). Ricardo Zoidl (Felbermayr) siegt beim GP NÖ über 158 Kilometer vor Team Kollege Stephan Rabitsch. In der Team Wertung hat es nur um Haaresbreite nicht für Rang eins gereicht!

Team Manager Thomas Kofler: „Was heute passiert ist, das kommt nicht an vielen Tagen vor. Da schickt man ohne jegliche Erwartungen die Jungs nach Niederösterreich zum einem der schwereren Rennen und sie fahren das Ding unbekümmert fast heim – echt unglaublich. Ebenso in Köln. Rüegg (21) und Steimle (22) fahren furios und bringen das Team ganz vorne in die Ergebnislisten. Im Moment passt es im gesamten Team einfach – jeder erledigt motiviert seinen Job. Es scheint dass man aktuell sehr viel richtig macht. Das macht Lust auf die nächsten Rennen!“
Result: https://www.computerauswertung.at/veranstaltungen/2018/180610/OFFIZ_Results.fr3.pdf

Daniel Geismayr siegt an der MTB Alpentour in der Steiermark!
Er holt sich heute das abschließende Bergzeitfahren und wird in der Gesamtwertung nach fünf Etappen ausgezeichneter Gesamtzweiter hinter dem Italiener Tony Longo!

Next race:
Int. Oberösterreich Rundfahrt UCI 2.2 (AUT)
@Team Vorarlberg Santic

Sam Bennett (BORA hansgrohe) hat die 102. Auflage des traditionellen Radrennen “Rund um Köln” gewonnen


Sam Bennett vom Team Bora-hansgrohe setzte sich heute nach 207,7 Kilometern im Sprint vor dem Esten Mihkel Raim (Israel Cycling Academy) durch. Dem deutschen Topsprinter Marcel Kittel (Erfurt/Katusha-Alpecin) blieb nur der 5.Rang, nachdem er vorher bereits eine Aufholjagd auf das am Berg enteilte Feld bestehen musste. Sam Bennett hatte das Rennen bereits 2014 gewonnen.
Hervorragender Sechster wurde Aaron Grosser vom Team Sauerland NRW und Alexander Krieger (Leopard) wurde 9.
Jannik Steinle vom Team Vorarlberg-Santic fuhr im Sprint auf Rang 8.
In einem spannenden Sprintfinale in der Innenstadt von Köln wies Sam Bennett seine Kontrahenten heute in die Schranken und gewann das älteste deutsche Straßenrennen. Wie erwartet endete der Radklassiker in einem Massensprint, und nach einem langen Tag im Sattel siegte der Ire vor M. Raim und M. Kittel.
Die Strecke
Heute wurde das Eintagesrennen Rund um Köln, das durch die rheinische Metropole und das Umland führte, zum 102. Mal ausgetragen. Start und Ziel war im Kölner Rheinauhafen. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Gesamtstrecke leicht verkürzt und vor dem offiziellen Start des Rennens fuhr das Peloton erstmals unter den Kranhäusern hindurch, entlang des Sport- und Olympia Museums und über die historische Drehbrücke.
Nach 207,7km durchs Bergische Land erreichte das Fahrerfeld die Ziellinie im Rheinauhafen. Das Rennen versprach einen harten Tag im Sattel, denn das Peloton musste nicht nur einige enge Kurven sondern auch mehrere rasante Abfahrten meistern. Besonders im Anfangs- und Mittelteil der Rennstrecke gab es auch diverse Anstiege zu bewältigen. Auf dem Anstieg zum Schloss Bensberg, der zweimal in Angriff genommen werden musste, wartete ein zwölf Prozent steiles Kopfsteinpflasterstück auf die Fahrer. Auch zweimal musste der steile Anstieg zur Dombach-Sander Straße in Bergisch Gladbach absolviert werden. Zusätzlich standen auf dem Programm noch der Anstieg Am Dimberg und eine kurze aber 27 prozentige Steigung hinauf zum Agathaberg, eine der steilsten in Deutschland bei Radrennen gefahrenen Anstiege. Alle diese Anstiege waren als Bergwertungen gekennzeichnet. Am Ende des Tages warteten noch drei Zielrunden auf der 6,2km langen Schleife in der Kölner Innenstadt auf die Fahrer bevor das Peloton die Ziellinie im Rheinauhafen zum letzten Mal querte.
Teamtaktik
Obwohl BORA – hansgrohe ohne den Titelverteidiger Gregor Mühlberger an den Start ging, hatte das Team mit Sam Bennett, der beim Kölner Eintagesrennen im Jahre 2014 als Sieger triumphierte, ein heißes Eisen im Feuer. Der Ire, der dieses Jahr drei Etappen bei der Giro d’Italia gewann, ist in guter Form und zählte zu den Favoriten. Der Plan war es heute, Sam zu unterstützen und zu versuchen ihn in eine optimale Ausgangsposition für den finalen Sprint zu bringen.
Es konnte erwartet werden, dass auf dieser Strecke die schnellen Männer zum Zuge kommen würden. Allerdings bestand auch die Möglichkeit, dass einige Teams versuchen würden, die Sprinter zu distanzieren und einen Massensprint zu verhindern. Deshalb musste das Team auch heute besonders aufmerksam sein, um eventuelle Attacken zu neutralisieren.
Das Rennen
Die ersten Ausreißversuche gleich nach dem Startschuss wurden vom Feld schnell unterbunden. Jedoch nach etwa 15km konnten sich sieben Fahrer absetzen und eine Lücke von mehr als 4 Minuten zum Feld reißen. Nach 55km fiel das Peloton beim 27 Prozent steilen Anstieg zum Agathaberg etwas auseinander, kam jedoch bei der Abfahrt wieder zusammen. Kurz danach setzten einige Fahrer den Ausreißern nach aber ihr Unterfangen wurde vereitelt. In der zweiten Rennhälfte machte das Peloton Ernst, und durch die Tempoverschärfung begann sich der Rückstand des Feldes zu den Ausreißern kontinuierlich zu verringern. Es war also nur eine Frage der Zeit bis die Spitzengruppe gestellt wurde. Obwohl die Ausreißer gut harmonierten konnten sie den Zusammenschluss 50km vor dem Ziel nicht verhindern. Unter dem Tempodiktat von BORA – hansgrohe wurden die sieben Fahrer vor den letzten zwei Anstiegen des Tages letztendlich eingeholt. Durch das hohe Tempo teilte sich zunächst das Feld in drei Gruppen, aber nach 180 gefahrenen Kilometern kam das Peloton wieder zusammen und fuhr geschlossen in Richtung Kölner Innenstadt. Mit noch 15km bis zum Ziel übernahmen BORA – hansgrohe und Katusha Alpecin verstärkt die Führungsarbeit und setzten sich an die Spitze um alle möglichen Attacken abzuwehren. In einem rasanten Sprintfinale zog Sam Bennett an seinen Kontrahenten vorbei und holte sich den Sieg bei der 102. Austragung von Rund um Köln.
Reaktionen im Ziel
„Es war ein schweres fast 208km langes Rennen aber die Jungs haben einen unglaublichen Job gemacht. Sie kontrollierten das Rennen den ganzen Tag. Wir hatten vor, das Rennen so schwer wie möglich für Sprinter wie Marcel Kittel zu machen und das Team führte unseren Plan perfekt aus. Im Finale war mein Lead-Out optimal und die Jungs haben mich in eine ausgezeichnete Position gebracht. Ich habe mich in der letzten Kurve an Kittels Hinterrad geklemmt und dann zur richtigen Zeit meinen Sprint angezogen. Unser ganzes Team hat toll zusammengearbeitet und heute eine hervorragende Leistung erbracht.“ – Sam Bennett

„Die Jungs haben heute eine gute Teamarbeit gezeigt, und alle haben den ganzen Tag für Sam gearbeitet. Wir versuchten im hügeligen Mittelteil der Strecke das Tempo zu verschärfen um Sprinter wie Marcel Kittel zu distanzieren. Aber nach Sams großer Leistung beim Giro d’Italia waren wir von seiner Form und Sprintfähigkeit überzeugt. Unser Lead-Out war perfekt und die Jungs haben Sam in eine ideale Ausgangsposition gebracht. Heute mussten die Fahrer einen ziemlich schweren und langen Parcours bewältigen und es war großartig, dass Sam sich am Ende den Sieg holen konnte.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

Endstand:
1. Bennett, Sam (BORA – hansgrohe) 4:53:17
2. Räim, Mihkel (Israel Cycling Academy) 0:00
3. Sajnok, Szymon (CCC Sprandi Polkowice) 0:00
4. Jones, Brenton (Delko Marseille Provence KTM) 0:00
5. Kittel, Marcel (Team Katusha Alpecin) 0:00
6. Grosser, Aaron (Team Sauerland NRW p/b SK…) 0:00
7. Lienhard, Fabian (Holowesko – Citadel p/b A…) 0:00
8. Steimle, Jannik (Team Vorarlberg Santic) 0:00
9. Krieger, Alexander (Leopard Pro Cycling) 0:00
10. De Bie, Sean (Veranda’s Willems – Crelan) 0:00

GP Gippingen – Alexander Kristoff (UAE-Emirates) gewinnt klar


Gian Friesecke gewinnt Sprintpreis beim GP des Kantons Aargau!
7. Juni 2018
Weltklasseradsport beim 55. GP des Kantons Aargau Gippingen UCI 1.HC – Gian Friesecke gewinnt die Sprint Gesamtwertung – Roland Thalmann auf Rang 16. bei Sprintsieg von Alexander Kristoff!
Es war wiederum die großartige Besetzung dieses attraktiven Radklassikers im Kanton Aargau. An der 55. Austragung des Eintagesrennens der Hors Categorie (HC) las sich die Startliste fast analog einer Ergebnisliste einer Tour de France Etappe. Zahlreiche Weltklasse Athleten aus World Tour Teams (Katusha-Alpecin, Trek-Segafredo, Bora-Hansgrohe, UAE Emirates, AG2R, Dimension-Data) fighteten heute um den Siegerscheck in Höhe von € 7.515,–.
Friesecke mit Gewaltakt!
Drei kleine Runden und neun große Runden summierten sich zum Tagessoll der 186 Kilometer. Die Startattacke setzt Davide Orrico uns sichert sich den ersten Bergpreis. Dann bläst aber Gian Friesecke zum Angriff und setzt zur Attacke uns setzt sich mit drei anderen Fahrern aus den Teams Trek-Segafredo, Nationalteam Schweiz und Akros ab. Sie kommen weg und holen einen Maximalvorsprung heraus von 8 Minuten (!) auf das Feld rund um die Top Profis mit Alexander Kristoff (NOR), Michael Albasini (SUI), Stijn Devolder (BEL), …
Great Performance – Team Vorarlberg Santic Profi Gian Friesecke gewinnt die Sprint Gesamtwertung!
Ab der achten Runde dann das bekannte Verfolgungsrennen Spitze gegen Ausreißer. Friesecke ist der Stärkste und Aktivste in der Gruppe und sichert sich die begehrten Sprintwertungen und dadurch auch den Sieg in der Gesamtwertung vor tausenden Zuschauern!
Thalmann auf Rang 16., Schelling 27. – tolle Teamvorstellung!
Erst in der letzten Runden wurde die Spitze rund um Friesecke gestellt. Im Massensprint von rund 60 Fahrern siegt der Norweger Alexander Kristoff (UAE Emirates) vor Gavazzi und Canola (beide ITA). Roland Thalmann platziert sich auf dem guten 16. Rang, Patrick Schelling als 27.! Alles in allem ein super toller Auftritt des Teams.
Result: https://www.procyclingstats.com/race/gp-du-canton-d-argovie/2018
Website: www.gippingen.ch

Kader: D. Orrico, P. Jäger, M. Bosch, P. Schelling, R. Thalmann, G. Friesecke, M. Badilatti,
@Team Vorarlberg Santic

1. Alexander Kristoff (NOR, UAE Team Emirates) 4:18:24
2. Francesco Gavazzi (ITA, Androni Giocattoli-Sidermec) 0:00
3. Marco Canola (ITA, Nippo-Vini Fantini-Europa Ovini) 0:00
4. Sean De Bie (BEL, Veranda’s Willems Crelan) 0:00
5. Kevin Deltombe (BEL, Sport Vlaanderen-Baloise) 0:00
6. Andrea Pasqualon (ITA, Wanty-Groupe Gobert) 0:00
7. Felix Grossschartner (AUT, Bora-Hansgrohe) 0:00
8. Luca Pacioni (ITA, Wilier Triestina-Selle Italia) 0:00
9. Silvan Dillier (SUI, AG2R La Mondiale) 0:00
10. Juraj Sagan (SVK, Bora-Hansgrohe) 0:00

2018 La Course by le Tour de France with FDJ : From the lake to the mountains

Key points:
 La Course by le Tour de France will this year be a one stage race between Annecy and Le Grand-Bornand. The first 28 kilometres and final 50 kilometres will be the same used on stage 10 of the men’s race.
 In addition to the race win, a prize for the best climber and most combative rider will be awarded at the arrival. Like in years past, the best riders will battle for the win just a few hours before the Tour de France peloton arrives.
 Twenty teams have been chosen by the organiser, representing the best female cyclists in the world.

Today’s best female riders will race on a stage tailor-made for champions, Tuesday July 17, in edition 5 of La Course by Le Tour de France. As was the case last year with the col d’Izoard serving as the finish line, this will be a mountain race between Annecy and Le Grand-Bornand. However, this year there will be just one stage. The 112.5 kilometres will be anything but a Sunday morning stroll. The Bluffy, Saint-Jean-de-Sixt, Romme and the Colombière climbs will count for the best climber category.

La Course by Le Tour de France will be contested on 78 kilometres of the men’s stage, which will be run the same day, with 28 kilometres between Annecy and Thônes then the final 50 kilometres between Bonneville and Le Grand-Bornand. While the opening kilometres will be picturesque as the peloton riders along the shore of Europe’s purest river, the road will rise in the first 20 kilometres with the col de Bluffy (1.5 km at 5.5%). This could be the first opportunity for a breakaway. Something new this year is the award for the most combative rider of the day that will be rewarded after the race. After passing through Thônes, a category 2 climb will be the next challenge for the peloton with the côte de Saint-Jean-de-Sixt (5.5 km à 4.9 %). La Course by le Tour will then use the same road as the men that heads to the col des Glières, but will continue straight towards Bonneville to arrive in the Arve valley. At this point the peloton will be back on the Tour de France route and will head to the Romme and Colombière climbs, where no doubt, the top climbers will try to attack on the steep slopes of these climbs in the Haute-Savoie. From there it will be a fast downhill run to Le Grand-Bornand, where La Course by Le Tour de France will be decided.

The organisers of La Course by Le Tour de France have selected 20 teams to participate in edition 5:

Ale Cipollini
Astana Women’s Team
Bepink
Boels Dolmans Cycling Team
BTC City Ljubjana
Canyon // SRAM Racing
Cervelo – Bigla Pro Cycling Team
Cylance Pro Cycling
FDJ Nouvelle – Aquitaine Futuroscope
Lotto Soudal Ladies
Mitchelton Scott
Movistar Team Women
Team Sunweb
Team Tibco – Silicon Valley Bank
Team Virtu Cycling
Trek – Drops
UnitedHealthcare Pro Cycling Team
Valcar PBM
Waowdeals Pro Cycling Team
Wiggle High5

@ASO

U23 Eschborn-Frankfurt Niklas Larsen bezwingt Jonas Rutsch im Sprint


Niklas Larsen vom Team Virtu hat bei der 57. Auflage von Eschborn-Frankfurt der U23 gleich zwei Mal gejubelt. Der 20 Jahre junge Däne verwies nach 143 schweren Kilometern des Frühjahrsklassikers im Sprint auf dem Rundkurs vor der Alten Oper den Deutschen Jonas Rutsch (Lotto-Kern Haus) und den Niederländer Marten Kooistra (SEG Racing Academy) auf die Plätze und feierte den größten Erfolg seiner noch jungen Karriere.

Es war bereits Larsens zweiter Sprint an diesem Tag, nachdem er genau wie seine Kollegen davon ausgegangen war, dass das Rennen nach der zweiten Runde beendet war. Doch auch, nachdem klar war, dass noch drei weitere Kilometer durch Frankfurts Innenstadt zu absolvieren waren, behielt Larsen, der noch drei Teamkollegen an seiner Seite hatte, die Ruhe und ließ erneut alle seine Konkurrenten hinter sich.

„Es war ein sehr technisches und total hektisches Finale. Jeder dachte, dass nach zwei Runden schon das Ziel käme. Alle sind gesprintet und dann hörten wir die Glocke und sind weitergefahren und eben nochmal gesprintet. Als ich durch die letzte Kurve fuhr, fühlte ich mich stark. Da ich schon den ersten Sprint gewonnen hatte, wusste ich, dass ich auch den zweiten gewinnen würde“, sagte Larsen, der im vergangenen Jahr noch Rang 42 bei Eschborn-Frankfurt belegt hatte. „Für mich bedeutet dieser Sieg alles, ich hatte einen schweren Start in die Saison und zuletzt viel Pech mit Defekten. Jetzt ist das Glück zu mir zurückgekommen.“
Für den 20-jährigen Rutsch, der am Sonntag den Auftakt der deutschen Rad-Bundesliga gewonnen hatte, war der zweite Rang wie ein gefühlter Sieg. “Ich hatte mich schon ein bisschen gefreut, dass die anderen schon eine Runde früher sprinteten. Ich habe gewusst, dass die Dänen den Sprint anziehen, habe mich an ihre Hinterräder gehalten, dann hieß es: all out. Am Ende war Virtu aber zu stark“, sagte er.

Bei der Fahrt durch den Taunus, wo insgesamt fünf schwere Anstiege auf die U23-Fahrer warteten, setzte sich vor dem bis zu 23 Prozent steilen Mammolshainer Berg eine zehnköpfige Gruppe um Rupp vom Feld ab, die schließlich nach der letzten Überquerung des Ruppertshainer Bergs rund 40 Kilometer vor dem Ziel auf 24 Fahrer anwuchs, nachdem Larsens Team mit einer kollektiven Kraftanstrengung eine große Verfolgergruppe an die Spitze heranführte. Auf dem Rundkurs in Frankfurt spielte das Team Virtu seine zahlenmäßige Überlegenheit perfekt aus und ebnete Larsen den Weg zum ersten Saisonsieg.
Im international hochkarätig besetzten Feld kamen die nächsten Deutschen mit Victor Brück als 15ter und Miguel Heidemann als 18ter ins Ziel, beide fahren für das Radteam Herrmann aus Baiersdorf.



Vom Team NRW Sauerland kam Aaaron Grosser als 32. ins Ziel.

Text: Sandra Schmitz ASO, Plomi
Fotos: Gerhard Plomitzer @plomiphotos / www.plomi.smugmug.com

Team TEXPA-SIMPLON: Bike Festival Riva del Garda

Mit fünf Fahrern startete das Team TEXPA SIMPLON beim Marathon Klassiker in Riva. Wie erwartet waren alle Distanzen erneut sehr stark besetzt und die Endzeiten bestätigten das stetig steigende Niveau in der Marathon Szene.

Auf der Ronda Extrema startete Franz Hofer bereits um 7:30 ins Rennen. Als er die hektische Startphase überstanden hatte fand er nach und nach einen guten Rhythmus und fuhr wie geplant von Rang 25 stetig nach vorne. Leider hatte er gleich zwei Reifen-Defekte hintereinander und musste das Rennen nach der dritten Feed-Zone aufgeben.
Für Simon Gessler lief es auf der Ronda Grande da schon besser. Auch wenn er das Tempo der Spitzengruppe nicht ganz mitgehen konnte setzte er sich in den Top-Ten fest. Nach dem ersten Gipfel ging er als erster seiner Gruppe in die Abfahrt und konnte sich im Downhill absetzen. Danach fuhr ein konstantes Rennen und kam auf Rang 7 (6. Elite Men) ins Ziel.
Die Ronda Piccola startete gemeinsam mit der Ronda Grande so, dass ein großes Feld zusammen in den ersten Berg einbog. Hier konnte sich Oliver Vonhausen nach den ersten Höhenmetern am besten Positionieren und lag zunächst auf Rang fünf. Auf dem letzten Steilstück vor der langen Abfahrt konnte er sich etwas von seinem Begleiter lösen und auf Rang vier auffahren. Im langen Downhill konnte er dann seine Abfahrtsstärke ausspielen und die Lücke von ca. 1min auf die Gruppe ab Platz zwei zufahren. Somit ging es im Sprint um Platz zwei bis fünf. Leider sorgte die enge Zieleinfahrt für ein hektisches Finish und Vonhausen musste sich mit dem vierten Gesamtrang und Platz drei in der Elite Wertung zufrieden geben.
Tim Weismantel kam auf Rang 11 ins Ziel, nachdem er am Gipfel noch auf Platz sieben lag, in der Abfahrt aber etwas Zeit verlor. Oliver Fritsch hatte zwar einen guten Start, musste dann aber das Tempo drosseln und belegte Rang 16. In der inoffiziellen U19-Wertung lag er aber deutlich an der Spitze.
Neben dem Rennen wurden die Tage davor und danach für ein ausgiebiges Foto- und Video Shooting genutzt.

Bilder: Florian Falch Photography
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Eschborn Frankfurt endet nach einer starken Mannschaftsleistung

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Team Auto Eder Bayern mit einem siebten Platz für Tim Wollenberg

Am gestrigen Feiertag ging das Team Auto Eder Bayern wie auch das WorldTeam BORA – hansgrohe bei Eschborn- Frankfurt an den Start. Der Kader des Nachwuchsteams Leslie Lührs, Michael Peter, Kilian Rietzler, Linus Rosner, Nepomuk Roth, Tim Wollenberg und Sven Zurawski gingen bei sonnigen 16 Grad in das 108km lange Rennen. Gesamt standen dem Hauptfeld drei Zielrunden bevor, ehe der Sieger feststand.

Das Tempo war von Beginn an hoch, dennoch gelang es keiner Gruppe sich vom Feld zu lösen. Erst 5 Kilometer vor dem ersten Anstieg auf dem Feldberg gelang es einem Solisten sich von der Gruppe zu distanzieren und einen Vorsprung herauszufahren. Hinter ihm bildete sich eine 6-köpfige Verfolgergruppe, mit ihnen auch der bayerische Fahrer Linus Rosner, der sich am Anstieg des Feldberges den 3. Platz der Bergwertung sichern konnte. Als das Rennen in die Abfahrt ging, wurden alle Ausreißer vom Feld wieder gestellt und das circa 60-Mann große Feld machte sich auf den Weg in Richtung Ziel. In der Anfahrt zum Ruppertshainer Berg erlitt Kilian Rietzler leider einen Defekt und musste das Hinterrad wechseln, was ihm leider einiges an Zeit kostete, um wieder Anschluss zu finden, ähnlich auch Teamkollege Linus Rosner. Beide Team Auto Eder Bayern Fahrer konnten in der Folge aufgrund zahlreicher zurückgefallener kleiner Gruppen den Anschluss zum Feld nicht mehr herstellen. Am Mammolshainer Berg attackierte Tim Wollenberg und konnte sich mit ca. 10 Fahrern lösen, einige Fahrer schlossen später auf diese Gruppe auf, doch vor Eschborn war das Feld wieder zusammen.

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In der Anfahrt auf den Rundkurs zeigte sich vor allem Sven Zurwaski immer wieder aktiv und versuchte mit Attacken eine Vorentscheidung herbeizuführen, leider wurde er immer wieder von den restlichen Fahrern gestellt. In der ersten Zielrunde schaffte ein Trio sich entscheidend vom Peloton zu lösen und machte sich den Sieg unter sich aus. Team Auto Eder Bayern Fahrer Tim Wollenberg kam als bestplatzierter Teamfahrer als 7. ins Ziel.

Im Ziel angekommen, fasste sportlicher Leiter und Trainer Christian Schrot das Rennen noch einmal zusammen, „Leider mussten wir bereits vor dem Rennen auf unsere Sportler Engelhardt (Abitur), Frick (Sturz Düren) und Steigner (Unfall Training) verzichten. Hinzu kam das Defektpech von Rosner und Rietzler in rennentscheidender Phase. Somit waren die jungen Sportler für das heutige Ergebnis verantwortlich und mussten das Rennen übernehmen. Leider fehlte uns hier im Finale noch die nötige Abstimmung, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Dennoch ist die Mannschaft heute erneut sehr geschlossen aufgetreten und konnte wieder neue Erfahrungen sammeln.” Das nächste Rennen vom Team Auto Eder Bayern wird die BM Straße in Attenzell am 6. Mai sein. Team Auto Eder Bayern