Kategorie-Archiv: Etappenrennen

Show am Mont Blanc! Matteo Badilatti wird nach großartiger Einzel- und Teamleistung 2. der 1.Etappe an der Tour de Sovoie Mont Blanc UCI2.2! Davide Orrico im Bergtrikot!


@Garnier/Team Vorarlberg Santic
Team Vorarlberg Santic Profi Matteo Badilatti (SUI) wird zeitgleich Etappenzweiter auf der ersten „Hammeretappe“ im Mont Blanc Massiv von Ville de Saint Michelle de Maurienne nach Bonneval sur arc über 150 Kilometer und 3700 Höhenmeter. Sieger der Franzose Maxime Bouet (Fortuneo Samsic), welcher heuer bereits eine starke Criterium de Dauphine abgeliefert hat. Badilatti ist nun auch Zweiter der Gesamtwertung.
Bemerkenswert ob der Tatsache der guten Besetzung – Direct Energie, Fortuneo Salmsic, Androni Giocattoli, Vital Concept, Manzana Postobon – alles Teams der höheren Kategorie!
Orrico und Thalmann legen vor – Team Vorarlberg Santic Show am Col de la Madeleine!
Grandios auch die Leistungen der anderen Team Vorarlberg Santic Fahrer. Davide Orrico setzt die Startattacke und holt sich nach einem super langen Solo Ritt die Bergwertung am Col de la Croix de Fer (2069m). Sein Teamkollege Roland Thalmann holt Orrico mit einer kleinen Gruppe ein. Sie attackieren und kommen zu zweit weg. Orrico muss die Segel streichen mit Defekt. Thalmann wird gestellt – ab dann übernehmen die Klassement Besten von heute die Pace und machen das Rennen aus. Davide Orrico übernimmt die Führung im Bergklassement!
Roland Thalmann ebenfalls am Podium mit dem Fairplay Preis des Tages!
Morgen wieder schwer mit einer Halbetappe zu Mittag – und in Richtung Abendessen ein Bergeinzelzeitfahren!

Kader: D. Orrico, M. Badilatti, P. Schelling, R. Thalmann, L. Meiler, M. Bosch
Result: https://www.procyclingstats.com/race/tour-des-pays-de-savoie/2018/stage-1
Organizer: http://www.toursavoiemontblanc.com/
Presseservice Team Vorarlberg Santic

VAUDE Engadin Bike Giro

Das internationale 3-tägige Mountainbike-Etappenrennen vom 29.06. bis 01.07.2018 in St. Moritz / Silvaplana

photo credit: Madlaina Walther
# VAUDE Engadin Bike Giro vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 mit der Crème de la Crème
# Über 400 Teilnehmer/innen aus 24 Nationen erwartet
# Anmeldung noch bis einschließlich 23. Juni möglich
Der Countdown läuft – die Meldeliste des 3. VAUDE Engadin Bike Giro vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 präsentiert sich bereits vor der eigentlichen Melde-Deadline am 23.06. mit einer Top-Besetzung. So wird in der imposanten Engadiner-Bergkulisse rund um St. Moritz und Silvaplana das komplette Vorjahrespodium der Männer am Start sein.
Ein starkes Fahrerfeld trifft auf den Sieger 2017, Jochen Käß vom Team Centurion Vaude, der sich nach seinem Wadenbeinbruch zu Saisonbeginn stark in Habachtstellung gebracht hat. Aber auch den letztjährigen Zweiten und Vize-Europameister von 2015, Sascha Weber (Craft Rocky Mountain) und den Schweizer Radprofi Nicola Rohrbach, der sich bei der zweiten Ausgabe des VAUDE Engadin Bike Giro als Dritter klassiert hatte, sollte die Konkurrenz nicht aus den Augen lassen. Team Bulls startet mit Simon Stiebjahn, der es immer auf „Gold“ abgesehen hat und mit Karl Platt, dem fünfmaligen Champ des südafrikanischen Marathon-Etappenrennens Cape Epic. Zu den Titel-Aspiranten zählt auch der diesjährige Cape Epic-Sieger Howard Grotts, der als mehrfacher amerikanischer Meister und Olympionike im US-Team von Rio 2016 in Schweiz anreist. Und auch der dortige Elite-Zweite, der Tscheche Kristian Hynek, steht auf der VAUDE Engadin Bike Giro-Startliste. Gemeldet hat zudem Lukas Flückinger, die Marathon- und Querfeldeingröße aus der Schweiz.
Platz eins im Engadin wird auch bei den Frauen heiß umkämpft sein. Hier möchte sich Deutschlands erfolgreichste Mountainbikerin, Sabine Spitz aus Murg-Niederhof, nach einem „sportlichen Zwischentief“ ganz nach vorne fahren. Die Olympiasiegerin von 2008 tat ihre Vorfreude auf den Start auf Facebook kund: „Freue mich Ende Monat auf die nächste Herausforderung im Engadin. Erster Start bei diesem Event und die Trails sind einfach top rund um St. Moritz und Silvaplana“. Mit dem gerade frisch errungenen Deutschen Meistertitel in Kirchzarten reist Spitz mit viel Rückenwind ins Engadin. Ebenfalls eine Hausnummer ist Ester Süß, die Weltmeisterin 2010 und zweifache Europameisterin (2008/2010) aus der Schweiz.
„Die Meldeliste der Profis und Jedermänner ist damit fast komplett. Aktuell haben sich 360 Bikerinnen und Biker aus 24 Nationen, unter anderem aus Venezuela, Ecuador, Brasilien, Russland und Neuseeland angemeldet. Bis zum Meldeschluss werden es wohl über 400 sein“, vermeldet Rennchef Rik Sauser, von der veranstaltenden Sauser Event GmbH. Die Anmeldung zum 3. VAUDE Engadin Bike Giro auf dem technisch prickelnden Etappenkurs, samt Track über die Originalpiste der Olympia-Bobbahn von Celerina, ist noch bis zum Samstag, 23. Juni 2018 geöffnet.
Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie die Online-Anmeldung stehen unter www.engadin-bike-giro.ch zur Verfügung.
Die Etappenübersicht 2018
1. Etappe
Freitag, 29. Juni 2018 | Erster Starter um 13.00 Uhr, letzter Starter um ca. 15.00 Uhr
Start: St. Moritz-Bad / Ziel: St. Moritz-Salastrains
16,0 Kilometer / 881 Höhenmeter (Prolog /Einzelzeitfahren)
2. Etappe
Samstag, 30. Juni 2018 | 9.00 Uhr
Start & Ziel: Silvaplaner See (Mulets)
79,0 Kilometer / 2.446 Höhenmeter
3. Etappe
Sonntag, 1. Juli 2018 | 9.00 Uhr
Start & Ziel: Silvaplaner See (Mulets)
62,8 Kilometer / 2.033 Höhenmeter
Mit sportlichen Grüßen und vielen Dank!
Sauser Event GmbH
Kai Sauser

Kitzbühel rüstet sich für Ö-Tour – Visconti startet!


Das Kitzbüheler Horn ist am 9. Juli 2018 zum 19. Mal Etappenziel der 70. Österreich Rundfahrt – seit dem Jahr 2000 ohne Unterbrechung. Neben dem neuen Jedermannrennen „Kitzbüheler Horn Bike Attack“ bietet die Gamsstadt den Gästen in diesem Jahr zahlreiche Aktionen. Sehr zur Freude des dreifachen italienischen Meisters Giovanni Visconti, der von Bahrain-Merida nominiert wurde.

„Neben der Gratis-Auffahrt am 9. Juli mit der Kitzbüheler Horn-Bahn zum Alpenhaus bietet die Stadt Kitzbühel heuer erstmals in Kooperation mit Postbus Gratis-Shuttles zur Horn-Bahn. Wir hoffen, dass wir neben den Teilnehmern der „Kitzbüheler Horn Bike Attack“ heuer noch mehr Zuschauer beim Alpenhaus der Familie Reisch begrüßen dürfen“, sagt Tourdirektor Franz Steinberger.
Im Rahmen eines Pressegesprächs am Kitzbüheler Horn freute sich Kitzbüheles Bürgermeister Dr. Klaus Winkler, dass die Rundfahrt heuer bereits zum 19. Mal am Horn gastiert: „Die Österreich Rundfahrt ist in unserem Sommerprogramm nicht mehr wegzudenken. Besonders gespannt bin ich auch auf das Livestream-Angebot, das heuer erstmals angeboten wird.“ Auch Dr. Josef Burger, Vorstand der Bergbahn AG Kitzbühel, setzt auf den Radsport: „Das Kitzbüheler Horn, der legendärste Radberg Österreichs, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Ich bin froh, dass wir die Gratis-Auffahrt im Zuge der 3. Etappe am 9. Juli sowie das Postbus-Shuttle jetzt erstmals anbieten können!“ Das kostenlose Busservice läuft am 9. Juli zwischen 9:00 und 17:30 Uhr und verbindet die Horn Bahn mit den Stationen Kellerwiese, Schwarzsee/Bundesstraße, Reith, Bruggerhof, Bahnhof Kitzbühel und die Schwarzsee Haltestellen bei der Badeanstalt und Bahnhaltestelle.

1. „Kitzbüehler Horn Bike Attack“
Im Jahr 2008 legte Thomas Rohregger am bis zu 22,3 Prozent steilen und 7,5 Kilometer langen Kitzbüheler Horn mit Rang zwei den Grundstein für seinen späteren Gesamtsieg. „Dieser Berg hat mir schon alles abverlangt. Ich bin froh, dass es heuer wieder eine tolle Jedermannveranstaltung gibt. Ich finde es sehr wichtig, den Breiten- mit dem Spitzensport zu verbinden“, sagte Rohregger. Diese Verbindung ist auch für Kitzbühel Tourismus wichtig, wie Manfred Hofer erläuterte: „Die Gästezahlen im Radsportbereich steigern kontinuierlich. Für alle Radsport-Begeisterten legt Kitzbühel Tourismus heuer eine neue Radkarte auf, die nicht nur die schönsten Routen der Region für Genussradler und Biker enthält, sondern auch die legendäre Kitzbüheler Horn Auffahrt, die von einer unabhängigen Fachjury mit dem Titel “Great Rides” zu einer der schönsten Radausfahrten Tirol gekürt wurde.“ Hofer vom TVB Kitzbühel freut es besonders, dass erstmals auch E-Biker beim Jedermannrennen eingeladen sind: „Der Trend im E-Bike-Bereich ist ungebrochen stark. Wir zollen dieser Entwicklung mit der Einladung der E-Biker Tribut. Und im Alpenhaus gibt es auch eine Ladestation. Für alle E-Biker ist es eine tolle Sache, wenn sie die Atmosphäre eines Profirennens erleben können.“
Giro-Etappensieger Visconti am Start
Nach der Tour de Suisse beginnen jetzt die 20 teilnehmenden Mannschaften der Jubiläumstour ihre Fahrer zu nominieren. Im WorldTeam Bahrain-Merida bekommt Hermann Pernsteiner, einer der rot-weiß-roten Favoriten fürs Gesamtklassement, einen starken Fahrer: Giovanni Visconti. Der 35-jährige Italiener war bisher dreifacher Staatsmeister seines Landes auf der Straße und holte sich 2013 gleich zwei Etappensiege beim Giro d’Italia. In den Jahren 2009 bis 2011 dominierte er die Gesamtwertung der UCI Europe Tour und 2015 gewann er die Bergwertung des Giro d’Italia. „Giovanni ist ein Fahrer, der selbst die Gesamtwertung gewinnen kann. Neben Hermann haben wir damit zwei starke Speerspitzen bei der Rundfahrt“, freut sich Harald Morscher, sportlicher Leiter von Bahrain-Merida und bei der Ö-Tour für die Teams zuständig.

Alle Informationen zur „Kitzbüheler Horn Bike Attack“: https://www.oesterreich-rundfahrt.at/bikeattack
Homepage: www.oesterreich-rundfahrt.at
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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Spitzenbesetzung bei der Deutschland Tour – elf WorldTeams starten


Gleich zur Premiere kann die Deutschland Tour ein hochkarätiges Peloton erwarten. Elf Mannschaften aus der höchsten Kategorie, der UCI WorldTour, haben sich für die viertägige Rundfahrt (23. – 26. August) angemeldet. Angeführt wird die Teamliste dieser UCI WorldTeams von den beiden deutschen Mannschaften Bora-hansgrohe und Team Sunweb sowie dem Team Katusha Alpecin. Für diese Teams mit einem großen Kontingent an deutschen Fahrern ist Deutschlands einziges Etappenrennen der Männer-Elite ein ganz besonderer Termin im Radsportkalender.
Die Fans können sich auch auf die internationalen Spitzen-Teams mit deutschen Fahrern freuen: Quick-Step Floors, AG2R La Mondiale, Lotto Soudal, Movistar Team und Team Sky werden an der Deutschland Tour teilnehmen. Die Mannschaften Bahrain-Merida, BMC Racing Team und Team Dimension Data runden die Startliste der WorldTeams ab.
Neben deutschen Spitzen-Fahrern, wie André Greipel, Marcel Kittel und Tony Martin, planen auch die jungen Top-Sprinter, um Pascal Ackermann, Max Walscheid und Rick Zabel, ihren Start bei der neuen Deutschland Tour.

Insgesamt werden 22 Teams mit jeweils sechs Fahrern die vier Etappen der Deutschland Tour in Angriff nehmen. Zusätzlich zu den elf UCI WorldTeams werden sieben Mannschaften der UCI Professional Continental-Kategorie starten. Dazu ist ein Startplatz für vier deutsche UCI Continental Teams fest reserviert. Die deutschen Kontinentalteams kämpfen derzeit bei den Rennen der UCI Europe Tour und in der Rad-Bundesliga um die Qualifikation für die Deutschland Tour. Nach Abschluss der Deutschen Meisterschaften in Einhausen erhalten die zwei besten Mannschaften im jeweiligen Ranking ihre Einladung.
Die Mannschaften und ihre Fahrer werden sich bereits am Vorabend der Deutschland Tour, am 22. August, am Deutschen Eck in Koblenz spektakulär den Fans präsentieren.

Pressebüro Deutschland Tour | FlessnerSchmitz GmbH | Sandra Schmitz
www.cycling-pr.com | +49 160 973 89898 | sandra@flessnerschmitz.com

Team Vorarlberg Santic


Wie cool ist das denn! Lukas Rüegg holt sich als Einzelfahrer den Schweizer U23 Titel!
Patrick Schelling Gesamt Dritter der 9. Int. Oberösterreich Rundfahrt UCI 2.2 – Team Vorarlberg Santic dominiert Mannschaftswertung. Davide Orrico Sechster auf Schlussetappe!

Lukas Rüegg hat sie alle überrumpelt und abgezockt!
An den gemeinsam durchgeführten Meisterschaften von Deutschland, Schweiz und Luxemburg in Unna (GER) über 171 Kilometer (knapp 200 Starter) waren Lukas Rüegg (SUI) und Martin Meiler (GER) als Einzelkämpfer im Einsatz, da Jannik Steimle krankheitsbedingt absagen musste. „Youngster“ Meiler unterstützte seinen Team Kollegen Rüegg bis ins Finale – dieser fuhr im schweren bergauf Sprint auf Rang drei und kürte sich als bester Schweizer zum neuen U23 Meister seines Landes!!! Auch Martin Meiler fuhr ein starkes Rennen und kommt im vorderen Bereich ins Ziel! Congrats!!!!

Team Vorarlberg Santic selektiert auch Schlussetappe!
Davide Orrico wird heute auf der 137 Kilometer langen Schlussetappe von Traun nach Ternberg Sechster. Daniel Geismayr Elfter – dies nach einer sehr starken Vorstellung auf der ganzen Etappe, an welcher die Cracks aus dem Ländle das Zepter an den Anstiegen in die Hand nahmen und das Feld „zerstückelten“. Es siegt der Belgier Quinten Herrmans (Telenet).
Patrick Schelling am Podium der Gesamtwertung – Geismayr drittbester Österreicher – Team Vorarlberg Santic holt Mannschaftswertung!
Patrick Schelling (3.), Roland Thalmann (6.), Daniel Geismayr (7.), Davide Orrico (9.) holen allesamt UCI Punkte und wurden von ihren Kollegen Patrick Jäger und Gian Friesecke perfekt unterstützt. So macht es Spaß, besonders wenn man die Team Wertung betrachtet – klarer Sieg von 24 gestarteten Teams. Daniel Geismayr platziert sich zudem als drittbester Österreicher hinter Rundfahrt Sieger Stephan Rabitsch und Riccardo Zoidl.
Die letzten beiden Etappen sind ohne Zwischenfälle über die Bühne gegangen. Ein Lob an den Veranstalter welcher die konstruktive Kritik zu Herzen genommen hat im Sinne der Profis!

Kader: D. Orrico, P. Jäger, P. Schelling, R. Thalmann, G. Friesecke, D. Geismayr
Result: https://www.procyclingstats.com/race/oberosterreichrundfahrt/2018/stage-4

https://www.computerauswertung.at/veranstaltungen/2018/180617/4._Etappe.pdf

Next race:
Le Tour de Savoie Mont Blanc (FRA) UCI 2.2 (21.-24.06.)

Contact:
www.team-vorarlberg.com
office@proevent-cycling.at
Presseservice Team Vorarlberg Santic

Sagan holt zum siebenten Mal die Punktewertung an der Tour de Suisse, Bodnar zum Abschluss auf Rang vier


Mit einer starken Leistung im Zeitfahren verabschiedet sich Maciej Bodnar von der Tour de Suisse. Der polnische Zeitfahrspezialist von BORA – hansgrohe beendet das Rennen gegen die Uhr auf Rang 4 mit 26 Sekunden Rückstand zum Tagessieger S. Küng. Peter Sagan holt sich einmal mehr die Punktewertung der Tour de Suisse, während R. Porte den Gesamtsieg feiert.
Die Etappe
Zum Abschluss der Tour de Suisse 2018 stand heute ein Einzelzeitfahren auf dem Programm. Der Kurs rund um Bellinzona war 34 Kilometer lang, und als flach einzustufen. Zwar war es schwierig auf einigen kleinen Wellen den Rhythmus zu halten, dennoch kam die Strecke den echten Rollern im Feld, also den Spezialisten im Kampf gegen die Uhr entgegen.
Teamtaktik
Nachdem für BORA – hansgrohe keine Top-Platzierung in der Gesamtwertung mehr auf dem Spiel stand, ging es heute einzig für Maciej Bodnar darum, ein möglichst gutes Ergebnis in der Tageswertung einzufahren. Als ausgewiesener Spezialist galt Bodnar heute als einer der Kandidaten für den Tagessieg. Alle anderen BORA – hansgrohe Profis hatten ihr Augenmerk bereits auf die Regeneration in Richtung der nationalen Meisterschaften gerichtet.
Das Rennen
Um 13:25, als einer der ersten Fahrer, ging Maciej Bodnar auf die Strecke. Vom Start weg setzte Bodnar Bestmarken, bei 19,7 km übernahm er die Spitze in einer Zeit von 24:08, 25 Sekunden schnelle als der beste Fahrer vor ihm. Bis zum Ende konnte Bodnar seinen Rhythmus sogar noch steigern, und lag im Ziel sogar 1:16 vor dem bis dato Führenden. Die neue Bestmarke hieß nun 40:10, ein starker Auftritt, der hoffen ließ, doch nun begann das große Zittern. C. Meyer war der ersten Fahrer, der an der Zwischenzeit die Marke von Bodnar unterbieten konnte. Im Ziel lag er aber hinter dem Polen von BORA – hansgrohe. Nach etwa einer Stunde im „Hot Seat“ war es dann aber soweit, S. Andersen war um 7 Sekunden schneller, damit war der Traum vom Etappensieg für Bodnar ausgeträumt. Am Ende gewann S. Küng das Einzelzeitfahren in Bellinzona, Maciej Bodnar landete im Tagesergebnis auf Rang 4 mit 0:26 Rückstand. In der Punktewertung der Tour de Suisse gab es keine Veränderung mehr, Peter Sagan holte sich zum 7. Mal das schwarze Trikot des Punktbesten.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin zufrieden heute, meine Beine werden immer besser. Der Kurs war gut für mich, ich habe mich zu Beginn etwas zurückgehalten, dafür konnte ich am Ende noch richtig zulegen. Ich muss immer noch hart arbeiten, um bei der Tour meine Top-Form zu erreichen, aber zuerst werde ich kommenden Freitag noch bei den polnischen Meisterschaften antreten.“ – Maciej Bodnar
„Alles in allem können wir mir der Tour de Suisse zufrieden sein. Wir wollten zumindest eine Etappe gewinnen, das haben wir mit Peter geschafft, in jedem Sprint nah dran war. Heute hat Maciej Bodnar eine starke Leistung im Zeitfahren gezeigt. Auch Gregor Mühlberger hat in den Bergen aufgezeigt. In der Gesamtwertung hat es leider nicht nach Plan geklappt, aber das kommt vor. Patrick ist einen tollen Giro gefahren, er war hier einfach nicht mehr frisch genug, hat der Mannschaft aber viel geholfen. Ich denke, für die Tour sollten wir bereit sein.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
Zeitfahren letzte Etappe:
1. Stefan Küng (BMC)
2. Sören Kragh Andersen (Sunweb) + 0:19 Minuten
3. Tejay van Garderen (BMC) + 0:23
4. Maciej Bodnar (Bora-hansgrohe) + 0:26
5. Michael Matthews (Sunweb) + 0:26
Gesamtwertung Endstand:
1. Richie Porte (BMC)
2. Jakob Fuglsang (Astana) + 1:02 Minuten
3. Nairo Quintana (Movistar) + 1:12
4. Enric Mas (Quick-Step Floors) + 1:20
5. Wilco Kelderman (Sunweb) + 1:21

Mit Rang vier in Bellinzona erobert Sagan die Führung in der Punktewertung der Tour de Suisse zurück


Auf einer kurzen Etappe rund um Bellinzona hielten sich vier Fahrer lange an der Spitze. Am Ende kam es dennoch zum erwarteten Massensprint. BORA – hansgrohe positionierte Peter Sagan in aussichtsreicher Position, auf den letzten 500 m geriet der UCI Weltmeister aber etwas ins Hintertreffen und musste im Sprint weite Wege gehen. Beim Sieg van A. Demare überquerte Sagan als Vierter die Ziellinie, damit übernimmt er wieder die Führung in der Punktewertung der Tour de Suisse.
Die Etappe
Rund um Bellinzona waren heute sechs Runden, in Summe 123 Kilometer zu bewältigen. Da der Rundkrus durchwegs flach war, wurde ein letzter Massensprint erwartet, bevor ein Einzelfahren morgen die Tour de Suisse 2018 beendet. Mit zwei Sprintwertungen unterwegs waren auch wieder einige Punkte im Kampf um das schwarze Trikot zu sammeln.
Teamtaktik
Nachdem heute die letzte Chance für die Sprinter im Feld auf einen Etappensieg war, stellte sich BORA – hansgrohe wieder ganz in den Dienst des UCI Weltmeisters Peter Sagan. Für Sagan ging es nicht nur um einen zweiten Sieg an der diesjährigen Tour de Suisse, auch das Punktetrikot lag noch in Reichweite. Nur zwei Zähler trennten Sagan vom führenden Matthews. Ein spannender Tag war also vorprogrammiert.
Das Rennen
Gleich nach dem Start der Etappe um 14:15 setzten sich vier Fahrer vom Feld ab. Nach der ersten Zieldurchfahrt in Bellinzona war der Vorsprung der Gruppe auf über eine Minute angewachsen, stieg aber weiter bis auf zwei Minuten an. Im Feld kontrollierte zuerst BMC das Geschehen, bevor Sunweb für Matthews in die Verfolgung einstieg. BORA – hansgrohe beschränkte sich in dieser ersten Rennhälfte darauf Peter Sagan in vorderer Position zu halten, ohne dabei unnötig Kraft zu investieren. Doch wenige Kilometer später begann auch Juraj Sagan sich an der Tempoarbeit im Feld zu beteiligen. Auf den letzten 10 km waren alle Ausreißer gestellt, und wie üblich formierten sich nun die Sprintzüge. Etwa 3 Kilometer vor dem Ziel drückten Daniel Oss und Marcus Burghardt enorm aufs Tempo, während Sagan am Hinterrad von Gaviria in aussichtsreicher Position war. Auf den letzten 500 m schob sich aber A. Kristoff zwischen den Weltmeister und die härtesten Gegner, als Gaviria den Sprint eröffnete, musste Sagan einen weiten Weg gehen. Zu weit, um erneut den Sieg einzufahren. Am Ende erreichte Sagan heute Rang 4, hinter Demare, Gaviria und Kristoff. Damit holte sich der Weltmeister allerdings die Führung in der Punktewertung zurück.
Ergebnis
01 A. Demare 2:41:07
02 F. Gaviria +0:00
03 A. Kristoff +0:00
04 P. Sagan +0:00
Reaktionen im Ziel
„Wir haben wieder alles versucht, und einmal mehr hat mein Team hervorragende Arbeit geleistet. Am Ende hat es heute für Rang 4 gereicht. Auch wenn ich lieber gewonnen hätte, muss man sagen, diese Sprints sind schwieriger als sie aussehen. Meine Form ist gut, damit bin ich zufrieden, und darauf kann ich weiter aufbauen.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister

„Auf der letzten Flachetappe heute der Tour de Suisse wollten wir noch einmal Peter unterstützen. Alle haben einen guten Job gemacht und wir hatten das Rennen immer unter Kontrolle. Der Vorsprung der Spitze war nie groß, und es war klar, dass es zu einem Massensprint kommen würde. Auf den letzten Kilometern haben unsere Jungs Peter sehr gut positioniert. Er war auch richtig stark, aber im Sprint ging vor ihm ein Loch auf, und es reichte nicht mehr, um an Demare vorbeizuziehen. Aber nach 8 Tagen hier an der Tour de Suisse können wir ein positives Resümee ziehen, alle sind auf dem richtigen Weg Richtung Tour de France.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Rafał Majka fährt aufs Podest auf der Königsetappe der Slowenien-Rundfahrt.


Auf der Königsetappe der Slowenien-Rundfahrt zeigten sich Rafał Majka und Pawel Poljanski kämpferisch in der Spitzengruppe. Nachdem P. Roglič eine entscheidende Attacke auf dem letzten Anstieg aus dieser Gruppe lancierte, setzten sich die zwei BORA – hansgrohe Fahrer dann an die Spitze und folgten dem Slowenen. Allerdings konnten sie Roglič nicht mehr einholen und er gewann als Solist die Etappe. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Rafał, der den 3. Platz erkämpfte. Er belegt jetzt auch den 3. Rang im Gesamtklassement.
Die Etappe
Bei der Slowenien-Rundfahrt stand heute der letzte Tag in den Bergen auf dem Programm. Die vierte Etappe, die Königsetappe, führte über 155,2km von Ljubljana, der Hauptstadt Sloweniens, nach Kamnik. Heute mussten insgesamt fast 2600 Höhenmeter bewältigt werden. Die ersten 50km waren relativ flach während auf der zweiten Rennhälfte 3 kategorisierte Berge gemeistert werden mussten. Nach etwas mehr als 80km im Sattel erwartete das Peloton der erste Anstieg, ein Berg der 2. Kategorie mit einer Länge von 10km und einer durchschnittlichen Steigung von 5 Prozent. 12km später galt es den einzigen Anstieg der ersten Kategorie der diesjährigen Rundfahrt, der zwar nur 5.1km lang aber im Schnitt fast 10 Prozent steil war, zu überqueren. Der dritte und letzte Anstieg kam etwa 25km vor dem Ziel und wies eine Länge von 5.4km und eine Steigung von 8 Prozent auf. Danach folgte eine 20km lange und sehr technische Abfahrt in Richtung Ziellinie in Kamnik. Auf den letzten 2km gab es noch einige scharfe Kurven, die das Finale etwas erschweren konnte.
Teamtaktik
Obwohl die diesjährige Königsetappe einfacher gestaltet war als in vergangenen Jahren, werden die Fahrer jedoch besonders auf den letzten beiden Anstiegen sicherlich geprüft. Alle diejenigen, die sich Hoffnungen auf einen Podestplatz machten, würden heute in die Offensive gehen um vor dem abschließenden Zeitfahren am Sonntag Zeit in der Gesamtwertung gutzumachen. Heute arbeitete BORA – hansgrohe für Rafał Majka, der wegen dem Ausfall von D. Impey vor dem Start der Etappe auf dem 3. Platz im Gesamtklassement lag. Um am Ende der Rundfahrt noch eine Chance zu haben, auf das Podest zu klettern oder sogar den Gesamtsieg zu holen, musste er auf der heutigen Etappe versuchen, seine Konkurrenten in Bedrängnis zu bringen.
Heute hatte das Team auch Ambitionen auf das rote Trikot. Sollte Matteo Pelucchi heute seine Führung in der Punktewertung verteidigen können, so würde er auch das rote Trikot der diesjährigen Rundfahrt gewinnen, weil es auf der morgigen Etappe keine Sprintwertungen mehr gibt.
Das Rennen
Innerhalb der ersten 35km wurden die drei Sprintwertungen der Etappe abgenommen, eine Chance für Matteo Pelucchi das rote Trikot zu gewinnen. Allerdings konnte der italienische Sprinter, der nur knapp vor seinem Hauptkonkurrenten S. Consonni die Punktewertung anführte, leider sein rotes Trikot nicht verteidigen. Obwohl einige Fahrer versuchten, auf dem Flachstück des ersten Teils der Strecke eine Fluchtgruppe zu bilden, blieb das Feld für lange Zeit zusammen. Die Ausreißergruppe des Tages bildete sich erst nach 60km. 13 Fahrer, darunter Rudi Selig, konnten sich vom Feld absetzen und hatten nach etwa 10km an der Spitze einen Vorsprung von 2:40 Minuten herausgeholt. Einem Verfolger gelang es auf die Spitzengruppe aufzuschließen und die 14-Mann Gruppe begann den ersten Anstieg in Angriff zu nehmen. Auf dem Weg hinauf nach Jezersko ließen sich einige Fahrer, darunter Rudi Selig, zurück ins Hauptfeld fallen. Auf dem bergigen Terrain gerieten viele der Fahrer in Schwierigkeiten und das Feld zerfiel in mehrere Gruppen. Auf der ersten Abfahrt lancierte F. Masnada eine Attacke aus der Fluchtgruppe heraus und holte sich schnell einen soliden Vorsprung. Eine Gruppe von 4 Verfolgern, unter ihnen Pawel Poljanski, setzte ihm nach. Letztendlich setzte sich Pawel von der Gruppe ab und überholte Masnada auf dem letzten Anstieg des Tages. Kurz danach wurde der polnische Kletterer von der Gruppe von Favoriten, unter ihnen Rafał Majka, P. Roglič und R. Uran, gestellt. Der Lokalmatador Roglič setzte dann eine entscheidende Attacke an, und kurz vor der letzten Abfahrt hatte er eine Lücke von 30 Sekunden zur Gruppe der Favoriten herausgefahren. Trotz aller Bemühungen konnte die Verfolgergruppe ihn nicht mehr einholen und so rollte der Slowene als Erster über die Ziellinie in Kamnik. Rafał erkämpfte sich den 3. Platz und geht morgen als Dritter in der Gesamtwertung an den Start in Trebnje.
Ergebnis
01 P Roglič 03:44:53
02 M. Mohorič +0:32
03 R. Majka +0:32
04 T. Pogacar +0:32
11 P. Poljanski +1:02
Reaktionen im Ziel
„Obwohl ich mich heute nicht so gut fühlte bin ich mit meiner Leistung trotzdem zufrieden, besonders da ich erst kürzlich vom Höhentraining zurückgekommen bin. Vielleicht war heute nicht mein bester Tag, aber ich konnte immerhin noch vorne mitmischen. Die Jungs haben gut zusammengearbeitet und ich glaube, dass wir eine gute Leistung erbracht haben. Morgen bei dem Zeitfahren werde ich mein Bestes geben, und hoffentlich werde ich mich besser fühlen. Die Slowenien-Rundfahrt ist eine gute Vorbereitung für die Tour de France und so können wir insgesamt doch zufrieden sein.“ – Rafał Majka
„Nach seinem Sturz auf der ersten Etappe fühlte sich Rafał [Majka] nicht so gut. Deshalb konnte er heute Roglič nicht auf dem letzten steilen Anstieg folgen. Wir können allerdings mit seinem dritten Platz heute zufrieden sein. Wäre er nicht am ersten Tag zu Boden gegangen, hätte er vielleicht diese Woche ein besseres Ergebnis herausfahren können. Aber ich glaube, er hat sein Bestes gegeben und das ganze Team hat ihn voll unterstützt. Was die Punktewertung betrifft, hätte Matteo [Pelucchi] natürlich auch gerne das rote Trikot gewonnen aber leider gelang es ihm nicht, genug Punkte bei den drei Sprintwertungen zu sammeln.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Starker Gregor Mühlberger zeigt Moral am Weg nach Arosa und holt Rang 4 auf der letzten Bergetappe der Tour de Suisse


In einer frühen, 29-Mann starken Fluchtgruppe, setzt sich Mühlberger vom Feld ab. Doch BMC kontrolliert das Rennen den ganzen Tag über und lässt den Ausreißern nie mehr als 3:30 Vorsprung. Als am Schlussanstieg, schon 28 Kilometer vor dem Ziel, N. Quintana zur Attacke bläst, ist der Kampf um den Etappensieg voll entbrannt. Quintana schließt zur Spitze auf, doch Mühlberger lässt sich lange nicht abschütteln. Erst 2 Kilometer vor dem Ziel muss der österreichische Meister den Kolumbianer ziehen lassen. Dennoch beeindruckt Mühlberger mit Rang 4. Quintana siegt vor Fuglsang und Porte.
Die Etappe
Die 7. Etappe der Tour de Suisse war zugleich die letzte Bergetappe. Von Eschenbach führte der Kurs über 170,5 Kilometer nach Arosa, einer Bergankunft der höchsten Kategorie. Zwar war der Beginn der Etappe schon recht wellig, mit einer Bergwertung der 3. Kategorie, doch der Schlussanstieg mit fast 30 Kilometern Länge war ein anderes Kaliber, wobei die letzten 5 km am schwierigsten waren. Durch den welligen Etappenauftakt, hatten aber heute auch Ausreißer eine Chance auf den Sieg, abhängig wie weit das Feld eine frühe Gruppe würde ziehen lassen.
Teamtaktik
Wie gestern war das Ziel von BORA – hansgrohe einen Mann in der Gruppe des Tages zu platzieren. Nachdem gestern Patrick Konrad sein Glück versuchte, baute man in den Reihen des deutschen Teams heute auf den österreichischen Meister Gregor Mühlberger. Zwar scheint Gregor noch nicht ganz seine Topform erreicht zu haben, als starker Kletterer hätte er aus einer Fluchtgruppe am Ende der Etappe nach Arosa aber sicher seine Chancen.
Das Rennen
Schon kurz nach dem Start setzte sich eine überraschend große Gruppe vom Feld ab. Insgesamt 29 Fahrer machten sich auf den Weg, und Gregor Mühlberger schaffte ebenfalls den Sprung nach vorne. Zwar versuchte BMC, aufgrund der Größe der Gruppe, den Vorsprung von Beginn an zu kontrollieren. Dennoch hatten die Spitzenfahrer 80 km vor dem Ziel einen Abstand von etwa 3:30 zwischen sich und das Hauptfeld gebracht. Die Gruppe harmonierte gut, BMC verhinderte aber erfolgreich, dass der Abstand weiter anwachsen konnte. Am Beginn des schier endlosen Anstiegs nach Arosa, hatte die Gruppe um Gregor Mühlberger immer noch 2:20 Vorsprung, doch schon auf den ersten Metern setzte N. Quintana zu einem Großangriff an. Während Gregor an der Spitze versuchte immer wieder das Tempo hochzuhalten, schmolz der Abstand nun zügig, da zwischen Quintana und Porte eine Art Verfolgungsrennen entbrannte. Rund 20 km vor dem Ziel hatte Quintana zur Gruppe Mühlberger aufgeschlossen und der Kampf um den Etappensieg war voll entbrannt. Auf den letzten 5 Kilometern fuhr Quintana die verbliebenen Fahrer an der Spitze völlig auseinander, während Porte dahinter Fahrer um Fahrer überholte. Gregor Mühlberger aber ließ sich vom Kolumbianer nicht abschütteln. Bis zur 3-km-Marke sah es aus, als könnte der österreichische Meister um den Etappensieg kämpfen, doch einen Kilometer später, muss er Quintana doch ziehen lassen. Dennoch hielt sich Mühlberger beim Sieg von Quintana auf Rang 4. Eine beeindruckende Leistung nach einem langen Tag an der Spitze.
Reaktionen im Ziel
„Zuerst dachte ich, die Gruppe sei zu groß und wird keine Einigkeit geben. Im hügeligen ersten Teil war das auch so, und es war nie richtig Zug drin. Doch im Flachstück danach ist Sky vorne richtig gefahren, da kam ein Rhythmus in die Gruppe. Als wir den Schlussanstieg in Angriff genommen haben, dachte ich schon, dass wir eine Chance auf den Sieg hätten. Aber im ersten Teil habe ich richtig gelitten, da lief es nicht richtig. Dann hat Quintana von hinten aufgeschlossen, und in den flacheren Abschnitten konnte ich mich etwas erholen. Im letzten steilen Teil hatte ich dann gute Beine. 3 Kilometer vor dem Ziel dachte ich, ich gewinne das Ding, aber leider fehlen mir noch die letzten 3% zu meiner Topform, darum musste ich Nairo einen Kilometer später ziehen lassen. Aber dennoch gibt mir die Leistung heute viel Selbstvertrauen, und zeigt, dass meine Vorbereitung Richtung Tour stimmt. Ich bin jetzt richtig kaputt, aber auch sehr glücklich.“ – Gregor Mühlberger

„Das war heute richtig stark von Gregor! Wie geplant war er in der Gruppe mit dabei, musste allerdings schon dort viel Kraft investieren. Dennoch war er am Ende immer noch in der Lage fast bis zum Schluss mit Quintana und Porte mitzuhalten. Auch wenn es auf den letzten 2 km nicht mehr ganz gereicht hat, war das heute herausragend und sehr vielversprechend für einen jungen Fahrer wie ihn.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
7. Etappe:
1. Nairo Quintana (Movistar)
2. Jakob Fuglsang (Astana) +0:22
3. Richie Porte (BMC), s.t.
4. Gregor Mühlberger (Bora-hansgrohe) +0:38
5. Wilco Kelderman (Sunweb) s.t.
6. Enric Mas (Quick-Step Floors)
7. Igor Anton (Dimension Data)
8. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +0:50
9. Mikel Landa (Sky) s.t.
10. Sam Oomen (Sunweb)
Gesamtstand:
1. Richie Porte (BMC)
2. Nairo Quintana (Movistar) +0:17
3. Wilco Kelderman (Sunweb) +0:52
4. Enric Mas (Quick-Step Floors) +0:53
5. Sam Oomen (Sunweb) +1:13
6. Jakob Fuglsang (Astana) +1:28
7. Mikel Landa (Movistar) +1:31
8. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +1:37
9. Simon Spilak (Katusha-Alpecin) +1:48
10.Bauke Mollema (Trek-Segafredo) +2:26

Matteo Pelucchi als Etappen-Zweiter erneut auf dem Podest bei der Slowenien-Rundfahrt


Auf der zweiten Etappe der Slowenien-Rundfahrt hatten die Sprinter die letzte Chance ein Erfolgserlebnis im Kampf um den Sieg zu feiern. Die Spannung bei der Sprintentscheidung in Rogaška Slatina war also vorprogrammiert und in einem rasanten Massensprint enttäuschten die schnellen Männer dann auch nicht. D. Groenewegen holte sich in überzeugender Manier den Tagessieg, während Matteo Pelucchi als Zweiter über die Ziellinie spurtete.
Die Etappe
Der Startschuss fiel heute in Maribor, der zweitgrößten Stadt Sloweniens. Von dort führte die insgesamt 152,7km lange Strecke nach Rogaška Slatina an der Grenze zu Kroatien. Der Parcours war nicht besonders anspruchsvoll und sollte den Fahrern keine allzu großen Schwierigkeiten bereiten. Der erste Teil der Strecke verlief leicht wellig und die zweite Hälfte wies 50km vor dem Ziel einen Berg der 3. Kategorie auf. Dieser 2,2 km lange Anstieg hinauf nach Planina pri Sevnici war durchschnittlich 8 Prozent steil. Sollte ein hohes Tempo hier angeschlagen werden, dann konnten einige endschnelle Fahrer in leichte Schwierigkeiten geraten. Die letzten 5km waren flach und wiesen, im Gegensatz zur gestrigen Etappe, keine tückischen Kurven auf.
Teamtaktik
Nach dem turbulenten Auftakt der Rundfahrt, in dem mehrere Top-Sprinter durch einen Sturz auf dem letzten Kilometer ihre Chancen auf den Sieg verpassten, nutzten die schnellen Männer heute die letzte sich bietende Gelegenheit um einen Podestplatz zu erkämpfen. Für Matteo Pelucchi, der gestern den 2. Platz beim Endspurt errang, bestand heute wieder eine Gelegenheit seine Sprintstärke unter Beweis zu stellen. Sollte er am Schluss der Etappe noch gute Beine haben, konnte er heute erneut eine Top-Platzierung erreichen. Für Rafał Majka, der gestern in den letzten Rennminuten stürzte, galt es sicher ans Ziel zu kommen und zu versuchen, sich in eine gute Position für die bevorstehenden Etappen zu bringen.
Das Rennen
Nach 12km löste sich eine kleine Gruppe vom Feld um ihr Glück in der Flucht zu suchen. Das Trio konnte während des Tages einen maximalen Vorsprung von 5 Minuten herausfahren. In der zweiten Rennhälfte machte das Peloton, angeführt von UAE Team Emirates, Jagd auf die Spitzengruppe und der Vorsprung pendelte sich bei etwa 2 Minuten ein. 20km vor dem Ziel ließ sich einer der Ausreißer zurück ins Feld fallen und es dauerte dann nicht lange bis seine zwei Fluchtgefährten auch vom Peloton geschluckt wurden. Mit noch 10km bis zum Ziel rückten die Sprinterteams nach vorne und beschleunigten das Tempo. Wie erwartet endete der Tag in einem Massensprint in Rogaška Slatina, den D. Groenewegen für sich entschied. Matteo Pelucchi sprintete erneut aufs Podium und belegte den 2. Platz und trägt somit weiter das Trikot des Punktbesten bei dieser Rundfahrt.
Reaktionen im Ziel
„Es war ein sehr schneller Sprint auf einer weiten Straße, die etwas bergab ging. Heute versuchten wir, unsere Kraft zu sparen und das ganze Team arbeitete sehr gut zusammen, um mich und Rafał Majka am Ende in eine sichere Position zu bringen. Im Endspurt versuchte ich mich an Groenewegens Hinterrad zu klemmen aber leider war er etwas zu schnell. Angesichts des starken Sprinterfeldes hier bin ich trotzdem mit dem zweiten Platz sehr zufrieden.“ – Matteo Pelucchi
„Matteo ist im Moment gut in Form. Im Finale klemmte er sich ans Hinterrad von Dylan Groenewegen. Ich glaube, dass war eine gute Entscheidung, allerdings hatte Groenewegen am Ende die höhere Endschnelligkeit und Matteo konnte nicht an ihm vorbeiziehen. Aber wir sind mit seiner Leistung durchaus zufrieden. Natürlich hätte er gerne gewonnen, aber zwei Podestplätze innerhalb von zwei Tagen sind nicht zu verachten.“ – André Schulze, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
2. Etappe:
1. Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo)
2. Matteo Pelucchi (Bora-hansgrohe)
3. Caleb Ewan (Mitchelton-Scott)
4. Simone Consonni (UAE Team Emirates)
5. Manuel Belletti (Androni)
Gesamtstand:
1. Ben Hill (Ljubljana Gusto)
2. Matteo Pelucchi (Bora-hansgrohe) +0:03
3. Simone Consonni (UAE Team Emirates) +0:05
4. Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo)

Patrick Konrad in der Gruppe des Tages auf Tour de Suisse Königsetappe


Auch heute, an der Königsetappe der Tour de Suisse 2018, konnte sich leider kein BORA – hansgrohe Profi im Spitzenfeld klassieren. Patrick Konrad schaffte zwar mit einer enormen Energieleistung den Sprung in die Gruppe des Tages, konnte sich am Furkapass an der Spitze behaupten, musste aber am Klausenpass abreißen lassen und wurde einige Kilometer später wieder vom Feld gestellt. Am Ende erwies sich S. Anderesen als der Stärkste unter den verbliebenen Fahrern an der Spitze und holte den Tagessieg in Gommiswald. Peter Sagan bleibt auch weiterhin im schwarzen Trikot des Führenden der Punktewertung.
Die Etappe
Die Königsetappe der diesjährigen Tour de Suisse führte heute von Fiesch, über Furka- und Klausenpass nach Gommiswald. Schwere 186 Kilometer standen also für das Feld auf dem Programm, denn obwohl beide Pässe relative weit vom Ziel entfernt waren, gab es doch genügend Gelegenheiten für einen Angriff. Auch der kurze Schlussanstieg nach Gommiswald durfte keinesfalls unterschätzt werden.
Teamtaktik
Nach dem gestrigen Rückschlag für BORA – hansgrohe’s Ambitionen in der Gesamtwertung, wollte das Team heute zurückschlagen und entsprechend aktiv das Renngeschehen mitbestimmen. Patrick Konrad und Gregor Mühlberger hatten beide alle Freiheiten, um etwas zu versuchen. Für den Punkteleader Peter Sagan ging es heute nur darum, das Trikot nach Möglichkeit zu verteidigen.
Das Rennen
Nach einem schnellen Beginn und einigen Attacken setzte sich noch vor dem Anstieg zum Furkapass eine 16-Mann-Gruppe vom Hauptfeld ab. Mit dabei für BORA – hansgrohe war Patrick Konrad, der sich als ausgewiesener Bergfahrer auf dem Terrain der heutigen Etappe eigentlich zuhause fühlen sollte. Bereits am Anstieg zum Furkapass konnten einige Fahrer das Tempo an der Spitze nicht mehr halten, Patrick hingegen überquerte den Furka unter den verbliebenen 11 Spitzenreitern. Doch am Klausenpass geriet auch der Gesamtsiebente des diesjährigen Giro in Schwierigkeiten und wurde abgehängt. Nach der nun folgenden Abfahrt befand Konrad wieder im Feld, während an der Spitze immer noch 7 Fahrer um den Tagessieg kämpften. BMC hatte den ganzen Tag über das Tempo im Feld bestimmt, am Schlussanstieg nach Gommiswald attackierte nun R. Porte, der Gesamtführende, und distanzierte alle weiteren Mitfavoriten. S. Andersen konnte sich als einer der wenigen Fahrer dennoch an der Spitze behaupten und holte den Tagessieg, während Porte 12 weitere Sekunden in der Gesamtwertung herausfuhr. BORA – hansgrohe spielte heute im Finale leider keine Rolle, der UCI Weltmeister Peter Sagan bleibt aber weiter Träger des schwarzen Trikots als Führender der Punktewertung
Reaktionen im Ziel
„Wir wollten heute eigentlich zurückschlagen, und mit Patrick in der Gruppe sah das auch zuerst vielversprechend aus. Leider hat sich am Furkapass aber der Eindruck von gestern bestätigt, Patrick ist nach seinem herausragenden Giro einfach müde und nicht mehr auf seinem Topniveau. Als er vom Feld eingeholt wurde, war der Abstand bei 5 Minuten, wir hatten zwar Peter in diesem Feld, aber auch er war sich nicht sicher, ab das Finale nicht zu hart für ihn sein würde. Daher haben wir entschieden heute keine Kräfte mehr zu investieren und uns auf die kommenden Tage zu konzentrieren.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
6. Etappe:
1. Sören Kragh Andersen (Sunweb)
2. Nathan Haas (Katusha-Alpecin) +0:10
3. Gorka Izagirre (Bahrain-Merida) +0:24
4. Maxime Monfort (Lotto Soudal) +0:25
5. Cyril Gautier (AG2R) s.t.
6. Richie Porte (BMC) +0:27
7. Michael Gogl (Trek-Segafredo) +0:29
8. Diego Ulissi (UAE Team Emirates) +0:39
9. Arthur Vichot (Groupama-FDJ) s.t.
10. Mathias Frank (AG2R)
Gesamtstand:
1. Richie Porte (BMC)
2. Wilco Kelderman (Sunweb) +0:32
3. Sam Oomen (Sunweb) s.t.
4. Enric Mas (Quick-Step Floors) +0:23
5. Jack Haig (Mitchelton-Scott) +0:41
6. Nairo Quintana (Movistar) +0:45
7. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) +0:48
8. Diego Ulissi (UAE Team Emirates) +0:52
9. Simon Spilak (Katusha-Alpecin) +0:58
10.Mikel Landa (Movistar) +0:59