Kategorie-Archiv: Etappenrennen

Abu Dhabi Tour #1: Cavendish crashes out on stage 1

Concussion rules Mark Cavendish out of Abu Dhabi Tour
Alexander Kristoff (UAE – Team Emirates) won the opening stage of the Abu Dhabi Tour, sprinting to the stage win ahead of Andrea Gaurdini (Bardiani -CSF) and Caleb Ewan (Mitchelton-Scott).

Team Dimension Data for Qhubeka was dealt a massive blow even before racing truly got underway on stage 1 of the Abu Dhabi Tour. Mark Cavendish was involved in a crash in the neutral zone. It seemed the race director’s car slowed suddenly as it led the peloton out of Madinat Zayed, the reaction in the peloton saw 4 riders, including our Manxman, go down.

Unfortunately Cavendish had to abandon the Abu Dhabi Tour as a result of the crash. “Mark sustained a concussion and a whiplash injury after his crash today. Due to the concussion, we were not willing to risk rider safety and the call was made for Mark to stop the race. A serious neck injury has been excluded in hospital. He currently has some concussive symptoms and neck pain, but is otherwise stable. We will monitor Mark’s condition closely going forward.” explains Team Doctor, Dr Adrian Rotunno.

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Alexander Kristoff wins Stage 1, the Al Fahim Stage, of the Abu Dhabi Tour and takes the Red Jersey

Madinat Zayed, 21 February 2018 – The European road champion Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) won the opening stage of the 2018 Abu Dhabi Tour, starting and finishing in Madinat Zayed (189km), in a bunch sprint and took the lead in the General Classification. On the podium he was rewarded with the first race leader’s Red Jersey, sponsored by Al Maryah Island, and also the points leader’s Green Jersey, sponsored by Emirates Post.

STAGE RESULT
1 – Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) 189km in 4h48’24”, average speed 39.320km/h
2 – Andrea Guardini (Bardiani CSF) s.t.
3 – Caleb Ewan (Mitchelton – Scott) s.t.

JERSEYS

The Red Jersey, sponsored by the Al Maryah Island (General individual classification by time) – Alexander Kristoff (UAE Team Emirates)
The Green Jersey, sponsored by Emirates Post (General individual classification by points) – Alexander Kristoff (UAE Team Emirates)
The White Jersey, sponsored by Abu Dhabi Sports Channel (Best Young Rider born after 1 January 1993) – Caleb Ewan (Mitchelton – Scott)
The Black Jersey, sponsored by Etihad Airways (Intermediate Sprint Jersey Classification) – Nikolay Trusov (Gazprom – Rusvelo)
GENERAL CLASSIFICATION
1 – Alexander Kristoff (UAE Team Emirates)
2 – Andrea Guardini (Bardiani CSF) at 4″
3 – Caleb Ewan (Mitchelton – Scott) at 6″

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Deutschland-Tour mit neuem Format startet am 23. August in Lorsch

Die neue Deutschland Tour wird erstmalig vom 23. bis 26. August 2018 als viertägiges Etappenrennen stattfinden. Wie der Radklassiker Eschborn-Frankfurt, wird auch die Deutschland Tour von der Amaury Sport Organisation (A.S.O.), dem Veranstalter der Tour de France, und ihrem deutschen Tochterunternehmen der Gesellschaft zur Förderung des Radsports GmbH organisiert. Die A.S.O. hat mit dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) vereinbart, mindestens zehn Austragungen der Deutschland Tour zu veranstalten. Neben Rennen für Profi-, Nachwuchs- und Hobby-Radsportler soll sich das Fahrrad in seiner kompletten Vielfalt wiederfinden. Erstmalig können Fans eine Radrundfahrt aktiv mitgestalten. Unter dem Motto „Deutschland.
Deine Tour.“ wurden bereits 1.500 Streckenvorschläge und Ideen unterbreitet.

Deutschland Tour-Etappe startet in Lorsch
Bad Soden – 21. Februar 2018. Lorsch in Südhessen wird einen Etappenstart
der neuen Deutschland Tour austragen. Mit Rheinland-Pfalz (Koblenz, Trier),
Baden-Württemberg (Stuttgart), dem Saarland (Merzig) und Hessen (Lorsch)
führt die Deutschland Tour vom 23. bis 26. August bereits durch vier
Bundesländer. Der komplette Streckenverlauf wird am 2. März
bekanntgegeben.

Lorsch ist bekannt durch das Kloster Lorsch, das im von Fachwerkhäusern geprägten Stadtzentrum liegt
und zum UNESCO-Welterbe zählt. Die Stadt ist das Tor zur Bergstraße und damit Ausgangspunkt vieler
Hobbyradsportler, die ein besonders mildes Klima und anspruchsvolle Touren bevorzugen. Lorsch war
unter anderem bereits Austragungsort eines Radsport-Kriteriums, der Deutschen Meisterschaft der Junioren-
Klasse im Einzelzeitfahren oder der Cross-Europameisterschaften. In diesem Jahr bekommen die deutschen
Profis bereits Ende Juni einen Vorgeschmack auf die Radsportbegeisterung im südlichen Hessen, denn die
Deutschen Straßenmeisterschaften werden in Einhausen, dem Nachbarort von Lorsch, ausgetragen.
„Mit der Deutschland Tour haben wir eine ganz besondere Veranstaltung für Lorsch gewonnen. Wir freuen
uns über diese Gelegenheit, mit der wir unseren Bewohnern ein Highlight bieten und unseren Besuchern
den Charme unserer Stadt zeigen. Vor allem die Radtouristen können sich auf eine sehr gut erschlossene
Fahrradinfrastruktur und tolle Touren entlang der Bergstraße freuen“, sagt Christian Schönung,
Bürgermeister von Lorsch.
„Unsere Region ist für das Radfahren perfekt geeignet: Das Ried, die Bergstraße und der Odenwald bieten
große Vielfalt für Radsportler. Wir tun viel dafür, die Rad-Infrastruktur weiterzuentwickeln. Die Deutschland
Tour gibt uns die Möglichkeit, dies hervorragend darzustellen und weit über die Kreisgrenzen hinaus für
unsere Freizeitregion zu werben“, ergänzt Christian Engelhardt, Landrat des Landkreises Bergstraße.
Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports, dem Veranstalter der
Deutschland Tour, sagt: „Lorsch reiht sich perfekt in die Etappenorte der Deutschland Tour ein. Die Stadt
bietet mit dem Kloster Lorsch einen wunderbaren Rahmen und die Bergstraße verspricht einen Parcours,
auf den sich vor allem die Klassikerspezialisten und Puncheure freuen dürften.“
Der Etappenverlauf der neuaufgelegten Deutschland Tour zwischen Koblenz und Stuttgart wird am 2.
März bei einer Pressekonferenz in Anwesenheit deutscher Radsport-Profis sowie Vertretern der beteiligten
Etappenorte und Bundesländer veröffentlicht. Getreu dem Mitmach-Motto „Deutschland. Deine Tour“
können sich die Fans weiterhin an der Gestaltung der Deutschland Tour beteiligen und ihre Vorschläge
auf der Website DeutschlandDeineTour.de einreichen.

Team Vorarlberg Santic will in Slowenien aufzeigen – Joeri Stallaert und Davide Orrico geben ihr Teamdebüt am GP Izola UCI 1.2!

Fotos Team Vorarlberg Santic

 Auf nach Slowenien! Joeri Stallaert und Davide Orrico geben beim GP Izola UCI 1.2 am kommenden Sonntag ihr Debüt im Team Vorarlberg Santic!


Stallaert_Joeri_before_start

Nach einem längeren Trainingsaufenthalt in Calpe (SPA) und dem erfolgreich absolvierten Eröffnungsklassiker in Italien (Trofeo Laiguelia / 8. Rang – Roland Thalmann), heißt die nächste Station am kommenden Sonntag Izola an der slowenischen Mittelmeerküste.


Badilatti_M._in_race – Sirotti

An der 5. Austragung des GP Izola über 157 Kilometer wird es für die schnellen Leute im Team ein erster richtiger Formtest! Der belgische Neuzugang Joeri Stallaert startet in Slowenien ebenso wie Davide Orrico (ITA) in den neuen Teamfarben in die Saison. Flankiert werden sie auf der recht kopierten Strecke von Patrick Schelling, Gian Friesecke, Matteo Badilatti (alle SUI), Martin Meiler und Jannik Steimle (beider GER).

 

Kader Team Vorarlberg Santic:

Matteo Badilatti, Jannik Steimle, Martin Meiler, Davide Orrico, Gian Friesecke, Patrick Schelling, Joeri Stallaert;

 

GP Izola Infos: https://www.procyclingstats.com/race/gp-izola-butan-plin/2018/overview

Homepage Veranstalter:  http://kolesarska-zveza.si/sl/home-2/

 

Afxentia Etappenrennen / Vorschau: Kulhavy und Belomoina optimistisch in den Klassiker

Githa Michiels, women’s title defender ©Lynn Sigel /EGO Promotion
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Die Weltranglistenerste Yana Belomoina geht als Favoritin in die 23. Auflage des Afxentia Etappenrennens im Rahmen des Cyprus Sunshine Cup. Bei den Herren gehören Vize-Weltmeister Jaroslav Kulhavy und der WM-Dritte Thomas Litscher zu den herausragenden Figuren auf der Startliste für vier Tage Rennen unter der Sonne. Am Donnerstag wird der Klassiker mit Athleten aus 23 verschiedenen Nationen mit einem 14,5 Kilometer langen Downhill-Prolog eröffnet.

Natürlich spielen die vier Tage des Afxentia Etappenrennens für die Cross-Country-Spezialisten vor allem eine Rolle in der Vorbereitung auf das erste Saison-Highlight, den Weltcup-Auftakt am 10. März in Südafrika.
Doch weil er der Termin nur zwei Wochen entfernt liegt, darf man erwarten, dass die Weltklasse-Athleten bereits nahe der Hochform sind.

Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing) hat das Afxentia 2017 gewonnen, zum dritten Mal in seiner Karriere. Der Olympiasieger von 2012 absolvierte am Sonntag bei frostigen Temperaturen noch eine Trainingseinheit im heimischen Tschechien und freute sich schon auf die Sonne Zyperns.

„Ich hatte einen guten Winter, ähnlich wie voriges Jahr. Jetzt stehen noch drei Wochen mit intensiverem Training auf dem Programm“, so Kulhavy. Dazu will er die Zeit auf Zypern und das Afxentia nutzen.

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Die Legende und ihre Nachfolgerin auf Zypern: Gutes Training an einem wunderschönen Ort

In der kommenden Woche beginnt mit der 22. Auflage des Afxentia Etappenrennens der Cyprus Sunshine Cup 2018. Zwei der Top-Stars sind bereits vor dem nord- und osteuropäischen Winter geflohen und genießen die Trainingsbedingungen auf der sonnigen Mittelmeer-Insel. Gunn-Rita Dahle-Flesjaa aus Norwegen und die Ukrainerin Yana Belomoina feilen auf Zypern an ihrer Form.

Yana Belomoina ist Weltcup-Gesamtsiegerin der vergangenen Saison und damit eine Nachfolgerin von Gunn-Rita Dahle-Flesjaa, die diesen Titel insgesamt vier Mal gewinnen konnte.
Belomoina weilt bereits seit Mitte Januar auf Zypern. „Das Wetter in meiner Heimat Ukraine ist im Winter nicht gut fürs Training. Zypern ist da viel besser“, erklärt die 25-Jährige.

„Ich konnte in den vergangenen Wochen gut trainieren und freue mich, wenn jetzt der Rest meines Teams CST Sandd American Eagle eintrifft.“

Für die anstehende Saison ist sie zuversichtlich. „Jedes Jahr ist eine neue Herausforderung, neue Namen, neue Überraschungen. Ich begegne allem mit Optimismus und will immer eine gute Saison abliefern“, so Belomoina.

Dahle-Flesjaa: Mehr Ruhe und mehr Erholung
Gunn-Rita Dahle-Flesjaa hat einen „harten Winter“ in Norwegen hinter sich gelassen und hat für ihre erste Woche auf Zypern ihre ganze Familie mitgebracht. „Wir haben Winterferien in Norwegen und deshalb habe ich die Chance genutzt meinen Sohn Bjørnar und meine Eltern mitzubringen. Es ist schön wieder hier zu sein“, erklärt die Mountainbike-Legende.

Vom Afxentia Etappenrennen am kommenden Wochenende erwartet die Chefin ihres eigenen Merida-Teams „gutes Training an einem wunderschönen Ort.“ Wegen gesundheitlicher Probleme und schlechtem Wetter in ihrer Heimat Stavanger habe sie noch kein langen Ausdauer-Einheiten gemacht.

„Deshalb werde ich in den Rennen hier auf Zypern nicht so sehr ans Limit gehen. Es geht mehr darum in den Wettkampf-Modus zu kommen und sich auf dem Wettkampf-Bike gut zu fühlen. Längere Zeit hier zu sein, bedeutet für ich auch mehr ruhige Tage und mehr Zeit zur Erholung zu haben als zuhause.“

Mehr dazu auf www.activatecyprus.com

Mehr Fotos von Gunn-Rita Dahle-Flesjaa und dem Cyprus Sunshine Cup hier.

Mehr zum Cyprus Sunshine Cup auf unserem neuen Portal www.activatecyprus.com

Termine des Cyprus Sunshine Cup 2018
22. bis 25. Februar Afxentia-Etappenrennen (SHC)
3. März Amathous (C1)

Ö-Tour 2018 in Rot – Denifl will 2018 wieder in Wels triumphieren!

Heute wurden in Oberösterreich einige Eckdaten der 70. Österreich Rundfahrt (7.-14. Juli 2018) präsentiert: Wels ist wie im Vorjahr Zielort der Jubiläumstour, Stefan Denifl will heuer seinen Rundfahrtssieg wiederholen und FLYERALARM ist neuer Hauptsponsor der Tour! Sie erstrahlt damit erstmals in Rot!

Oberösterreichs Sportreferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl, Tourdirektor Franz Steinberger sowie der Welser Bürgermeister Dr. Andreas Rabl präsentierten heute die Wirtschaftsmetropole Wels als Zielort der 70. Österreich Rundfahrt. Am letzten Tag der Tour am 14. Juli 2018 werden die Radprofis gegen 14:00 Uhr den Ring in Wels erreichen. Danach warten noch drei Schlussrunden, ehe gegen 15:00 Uhr der Gesamtsieger sowie der letzte Etappensieger der Jubiläumsrundfahrt feststehen. „Zum zweiten Mal in Folge ist die Welser Innenstadt Zielort der Rundfahrt. Ebenfalls in die zweite Runde geht das – heuer zeitgleich stattfindende – MusikfestiWels. Dieses bildet diesmal auch das Rahmenprogramm für die Radsportfans“, freut sich Bürgermeister Rabl und erwartet tausende Zuschauer in seiner Stadt.

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Nathan Haas (Katusha-Alpecin) wins Tour of Oman stage 2 to take overall lead

1st win for Team Katusha-Alpecin in 2018!

Team KATUSHA ALPECIN’s Nathan Haas (28) took the victory at the end of a demanding stage two of the 2018 Tour of Oman. The Australian rider outsprinted a select group of riders at the finish in Al Bustan in front of Greg Van Avermaet (BMC Racing) who finished second and Alexey Lutsenko (Astana) in third. Thanks to the time bonuses, Haas now moves into the overall lead ahead of Van Avermaet (4 seconds) and Lutsenko (6 seconds).
On the last climb of Al Jissah, the final survivor of an early break of four riders was caught. The climbs had whittled down the peloton to 16 riders and Haas sprinted into the overall lead.
Today my team KATUSHA ALPECIN was just amazing. It was the first time in a long time that I just had to sit and not to think. They guided me to where I got to do my thing, said Nathan Haas. Last year I was already fifth in this stage when we finished at the top. Today there was a different kind of speed. I decided to lock onto the wheels and just forget about the next part, which was the sprint. So there were two finish lines: the top and then down the hill. I did some research to watch the race. I’ve realized I’m not one of the phenomenons of cycling, so I have to be a little bit smarter or to be just more prepared. I knew I actually had to come a little bit from the back in the sprint. I’ve put a little bit of Fabian Cancellara’s earlier work (2015) into what I did today.
The 2018 Tour of Oman continues on Thursday with stage three, from German University of Technology to Wadi Dayqah Dam covering 179.5 kilometres – the longest 2018 stage. On Friday the race finishes on Green Mountain. The race concludes on Sunday.
I think I am climbing a bit better than I was last year. I am a little bit lighter and my Canyon bike is awesome. I’m gonna fight till the end, whether or not I can hold the red jersey or maybe even get on the podium. This is cycling. You can do pretty special things when you are in front, concluded Nathan Haas.

Text: Katusha-Alpecin
Foto: Gerhard Plomitzer DFJ e.V. Photojournalist
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Interview mit dem WM-Dritten Thomas Litscher: Mit den Ansprüchen auf dem Boden bleiben


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Er ist seit 2009 Stammgast auf Zypern und er hat 2017 mit der Bronze-Medaille bei den Weltmeisterschaften in Cairns, Australien, seinen bisher größten Erfolg gefeiert: Der Schweizer Thomas Litscher vom Team jb Brunex Felt wird am 22. Februar erneut beim Afxentia Etappen-Rennen antreten. Um in der Sonne für den Weltcup-Auftakt zu trainieren, “so dass es richtig weh tut”, wie er im Interview sagt.

Thomas Litscher ist ein freundlicher Mensch. Auf unsere Text-Nachricht mit der Anfrage für ein Interview, meldet er sich prompt – aus dem Sattel. Er ist am Trainieren, in seiner Heimat nahe des Bodensee fällt Schnee vom Himmel. Dass er am Trainieren ist, hört man kaum.
Für die folgende halbe Stunde befindet er sich noch beim Einrollen auf niedrigem Pulsniveau, bevor es in dann in die intensiven Intervalle geht. “Das lenkt mich vom Wetter ab”, erklärt er lachend, warum er trotz Training gleich zurückgerufen hat. Kein Wunder, dass er sich schon auf die Sonne Zyperns freut, die er in Kürze genießen kann.

Thomas, die Cross-Country-Saison beginnt in Kürze. Wie geht es Ihnen, wie ist das Training bis jetzt gelaufen?
Ich habe den Winter bis jetzt gut überstanden und habe gut trainiert. Aber ich bin froh, wenn es jetzt auf Zypern los geht. Das hilft einem den Fokus besser vor Augen zu bringen, das worum es geht.

Sie fahren vom 22. bis 25. Februar das Afxentia Etappenrennen. Das ist zwei Wochen vor dem ersten Weltcup-Rennen in Südafrika. Das heißt man muss schon jetzt in guter Form sein.

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Colombia Oro y Paz – Egan Bernal (Team SKY) gewinnt Gesamtwertung

Vor einer begeisterten Menschenmasse im Schlußanstieg der letzten Etappe hat Neuzugang und Zukunftshoffnung Egan Bernal für Team SKY die Gesamtwertung gewonnen.

Die Situation auf dem letzten Kilometer der ca. 20 Kilometer langen Schlußsteigung war äußerst dramatisch. Ein kolombianischer Fahrer des Teams EPM lag aus einer Ausreißergruppe alleine vorne und sah schon wie der sichere Sieger aus. 3 Kilometer vor dem Ziel attackierte Egan Bernal die kleine Favoritengruppe mit Spitzenreiter Nairo Quintana, Rigoberto Uran (EF-Drapac) und Sergio Henao, sehr wahrscheinlich um eine Attacke seines Teamkapitäns Sergio Henao vorzubereiten.
Nur Daniel Martinez, ein Mannschaftskollege von Uran konnte mitgehen, bot aber keine Unterstützung in der Führungsarbeit an. Egan Bernal konnte sich aber an Tao Geoghan Hart, einen Team SKY Fahrer andocken, der vorher in der Ausreßergruppe fuhr und dieser ackerte nun bis zum Umfallen für Bernal bis ca. 1km vor dem Ziel. 400 Meter vor dem Ziel wurde auch der erschöpfte Fahrer von EPM ein- und überholt, und Bernal konnte zu Dayer Quintana (Bruder von Nairo) und Sebastian Henao (Bruder von Sergio Henao SKY) aufschließen, die vorher auch in der Fluchtgruppe gefahren waren. Dayer Quintana (Movistar) zog unwiderstehlich davon und sicherte sich den Etappensieg. Sebastian Henao zog Egan Bernal zur Ziellinie und der knappe Vorsprung vor der näher kommenden Favoritengruppe genügte Egan Bernal um Nairo Quintana mit 9 Sekunden die Gesamtführung zu entreißen. Was für ein spannendes Finale auf dem letzten Kilometer.
Rigoberto Uran und Nairo Quintana belauerten sich zu lange und Team SKY nutzte diese Situation mit ihrem jungen Talent gnadenlos aus.
Alle Fahrer bestätigten nach dem Rennen, dass sie den Funk im Schlußanstieg nicht mehr hören konnten, da die Begeisterung der Massen alles übertönte.
Vor Wochenfrist wurde Egan Bernal auch kolombianischer Zeitfahrmeister auf einem topfebenen Kurs und Sergio Henao gewann den Meistertitel im Straßenrennen. Ein hervorragender Auftakt für das Team SKY in Kolombien.
Absolut faszinierend zu sehen war die Begeisterung der Massen in Kolombien für diese Rennen und ihre lokalen Stars, unglaublich!

Letzte Etappe:
1 Dayer Quintana (Col) Movistar Team 4:22:11
2 Egan Bernal (Col) Team Sky 0:00:10
3 Sebastian Henao (Col) Team Sky
4 Angel Alexander Gil Sanchez (Col) EPM 0:00:14
5 Daniel Martinez (Col) EF Education First-Drapac p/b Cannondale 0:00:18
6 Oscar Sevilla Rivera (Spa) Medellin
7 Rigoberto Uran (Col) EF Education First-Drapac p/b Cannondale 0:00:21
8 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:22
9 Sergio Henao (Col) Team Sky
10 Julian Alaphilippe (Fra) Quick-Step Floors
Gesamtwertung:

1 Egan Bernal (Col) Team Sky 20:49:03
2 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:09
3 Rigoberto Uran (Col) EF Education First-Drapac p/b Cannondale 0:00:11
4 Sergio Henao (Col) Team Sky 0:00:13
5 Daniel Martinez (Col) EF Education First-Drapac p/b Cannondale 0:00:43
6 Ivan Sosa (Col) Androni Giocattoli-Sidermec 0:00:46
7 Julian Alaphilippe (Fra) Quick-Step Floors 0:00:48
8 Aristobulo Cala Cala (Col) Bicicletas Strongman Colombia Coldeportes 0:01:11
9 Danny Alberto Osorio (Col) Orgullo Paisa 0:01:13
10 Rafael Aniba Montiel (Col) Orgullo Paisa 0:01:27

Text/Foto
Gerhard Plomitzer
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TOUR OF OMAN 2018: A MUST DO FOR KRISTOFF (UAE Team Emirates)

Alexander Kristoff showed again in the second part of 2017 that he is one of the best riders when it comes to sprints and one-day races, winning the European championships and claiming the silver medal at the Worlds, mere centimetres behind Peter Sagan. The former winner of Milan – Sanremo (2014) and Tour of Flanders (2015) is back into action with a new kit, after signing with UAE Team Emirates. And he’s determined to remind everyone that he is also a man of the Spring.


Tour of Oman 13.2.18 to 18.2.18
Who will be the best sprinter of the Tour of Oman?
Mark Cavendish is a good sprinter, he’s showed it many times. The level of the sprints will be high. But I’ve done good sprints here before (7 stage wins) so I hope that I’ll be among the best and that I can win again.
What are you looking for in the Tour of Oman?
It’s part of my build-up for the Classics. I’ve actually participated in every edition. I don’t know if many other people have been there every year… With Dubai and Abu Dhabi, I have like a Grand Tour here in the Middle-East. I know Cavendish is doing the same. I hope to start winning some races. And the main point is to build shape for the Classics.
What’s special about the Tour of Oman?
In Dubai and Abu Dhabi, the buildings are more modern, in Oman it’s classic oriental and I like it. When you think of Arabia, Oman is one of the countries that reflects that. And also the nature is more spectacular with the mountains. Normally, we always have a nice weather and a good race, so it will be nice!
You’re coming with your new team, UAE Team Emirates, after six years with Katusha…
Now I’m quite used to getting the new kit on. I feel good in the new team, with UAE. I had a really good time in Katusha for sure, there are many good guys. I’ve seen them again and they are my friends, but now I also get new friends from UAE and I feel like at home already.
How would you describe your role in the team?
I will be a captain for the sprints and classics. And then we have other captains for Ardennes classics and the Tours. The Classics are my big goal for the season. The first target will be Sanremo and then I want to be in top shape until Roubaix. The Tour will be my second big goal. I think we’ll split the team 50/50 with Dan Martin. He will need support as he goes for a good general classification.
The Tour of Oman is an opportunity to see how well you understand each other with your new teammates in the sprints. What do you expect ?
We’ve trained a bit for the sprints in the first training camp, where we were almost all together, but not during the last one. (Simone) Consonni was in Australia, (Filippo) Ganna was in Argentina ; we’ve been a little bit spread out. But we all know what we need to do and we just need to make a good plan before and try to execute it. My only issue is Consonni is quite small so I won’t get too much draft (laughs).

Text: ASO
Foto: Gerhard Plomitzer
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