Kategorie-Archiv: Etappenrennen

Crash Orgie wirft Team Vorarlberg Santic Cracks bei Paris – Arras Auftakt aus dem Rennen – Amann, Steimle und Friesecke stürzen!

Fotos Team Vorarlberg Santic

Jäger_P._in_middle_of_group_©_A._Rimpf

Crash Orgie bei Paris – Arras UCI 2.2 – bitterer Auftakt in Frankreich – Amann, Friesecke und Steimle am Boden! Patrick Jäger vorne mit dabei!

Es war die erwartete super schnelle Auftaktetappe bei der dreitätigen Rundfahrt Paris – Arras UCI 2.2 von Le Cateau Chambresis nach Villers les Cagnicourt über 122 Kilometer. Nach 40 Kilometer erwischte es den Youngster Dominik Amann – Sturz und zu Ende war sein erster Auftritt in einer Rundfahrt.

Amann_D._in_action_©_R._Eisenbauer

Das ist bitter – Gian Friesecke von der Spitzengruppe direkt ins Spital!

Der sympathische Schweizer war einer der Protagonisten dieser Etappe in der zehnköpfigen Spitzengruppe. Er holte Punkte an der Wertungen. Dann ein Reifendefekt – beim Versuch den Anschluss an die Gruppe herzustellen touchiert ein Motorrad der Tour Orga mit Friesecke und aus der Traum vom Tagessieg. Was bleibt ist die Fahrt ins Spital. Laut des sportlichen Leiter Werner Salmen muss eine Wunde im Kniebereich genäht werden. Gute Besserung Gian!!!

Und es kommt noch bitterer – Steimle 400 Meter vor dem Ziel abgeräumt!

Im Massensprint dann der nächste Schlag in die Magengrube des Teams. Jannik Steimle wird von Patrick Jäger ideal in Position gebracht. Knapp vor dem Ziel räumt ein Fahrer des Wiggins Teams den Vorarlberg Santic von der Straße. Dem Massensturz entkommt Patrick Jäger knapp und kann sich um Rang zehn platzieren. Das genaue Ergebnis fehlt noch.

Steimle sollte hoffentlich das Rennen fortsetzen können. Man hofft im Team nach diesem „Seuchentag“ das Beste.

„Das Rennen scheint uns nicht zu mögen. Im letzten Jahr ein Schlüsselbeinbrauch von Reinier Honig. Heute diese Stürze. Für 2019 wird man ernsthaft überlegen müssen hier noch zu starten. Die Kombination mit den vielen Startern und der „spektakulären“ Streckenführung mag zwar für die Zuseher nett sein, aber ist nicht notwendig!“ so Team Manager Thomas Kofler

Result: https://www.procyclingstats.com/race/paris-arras-tour/2018/stage-1

Website Organizer: http://www.clovissportorganisation.fr/

Kader Team Vorarlberg Santic: Davide Orrico, Jannik Steimle, Dominik Amann, Patrick Jäger, Daniel Geismayr

Next races:

20.05. Int. Kriterium Velden / GER

30.05. – 03.06. SKODA Tour Luxembourg UCI 2.HC

31.05. – 03.06. Boucles de la Mayenne UCI 2.1

Sam Bennett holt seinen zweiten beeindruckenden Etappensieg beim Giro d’Italia.


Als die Fluchtgruppe des Tages 20km vor dem Ziel eingeholt wurde, versuchten viele Fahrer sich mit Attacken vom Feld abzusetzen. BORA – hansgrohe Sprinter Sam Bennett war an der Spitze des Rennens und zeigte erneut eine beeindruckende Fahrt, als er zu seinem zweiten Etappensieg beim Giro d’Italia raste, nachdem die gesamte Mannschaft einen unglaublichen Einsatz zeigte und den gesamten Tag an der Spitze des Hauptfeldes arbeitete.
Die Etappe
Am heutigen Donnerstag gab es wieder Chancen für die Sprinter im Feld, bei der 12. Etappe mit Start in Osimo. Die 215km verliefen weitgehend flach, entlang der Küste, vorbei an Rimini bewegte sich das Rennen in den Norden nach Imola in das „Autodromo Enzo e Dino Ferrari“. Das Finale war mit einem kurzen Anstieg, der vierten Kategorie auf der Zielrunde kniffelig. Dennoch sollte die Etappe den schnellen Männern im Peloton vorbehalten sein.
Die Team Taktik
Die Team-Taktik war heute ganz klar definiert, volle Unterstützung für den irischen Sprinter Sam Bennett. Die gesamte Mannschaft stellte sich heute in die Dienste von Bennett und wollte ihn, wie in den vergangenen Tagen, in eine perfekte Ausgangslage für den Sprint bringen. Andreas Schillinger und Christoph Pfingsten waren wieder seine letzten Anfahrer.
Das Rennen
Relativ schnell bildete sich eine Fluchtgruppe von fünf Fahrern, die nach nur wenigen Kilometern eine Lücke von drei Minuten gegenüber dem Hauptfeld hatten. Sam Bennetts Teamkollegen erledigten, wie auch schon in den vergangenen Etappen, einen ausgezeichneten Job und beschützten ihren Sprinter im Peloton. Die fünfköpfige Spitzengruppe war über lange Zeit an der Spitze des Rennens. Cesare Benedetti übernahm zusammen mit seinen BORA – hansgrohe Teamkollegen die Führung im Hauptfeld. Als es zu regnen begann und die Straßen rutschig waren, blieb BORA – hansgrohe dennoch selbstbewusst an der Spitze des Feldes. 20km vor dem Ziel wurde die Fluchtgruppe gestellt und unzählige Attacken einzelner Fahrer begannen, keiner konnte sich aber durchsetzen. Das Rennen raste dem Ziel entgegen, als Sam Bennett seinen Sprint früh eröffnete. Selbstbewusst mit einem Etappensieg in der Tasche, flog der Ire, mit klarem Abstand zu seinen Kontrahenten, seinem zweiten Etappensieg entgegen und m. Der siebte Podestplatz für BORA – hansgrohe nun nach zwölf Etappen.
Reaktionen im Ziel
„Wie es passierte, dass ich so früh schon den Sprint eröffnet habe, es dennoch geklappt hat, ist ein schöner Sieg und gibt mir Selbstbewusstsein. Wir hatten noch zwei Fahrer an der Spitze und ich wusste nicht wie viel Energie sie haben aber ich wollte nicht eine weitere Chance verpassen. Daher entschied ich früh zu gehen. Ich wusste nicht ob ich es halten kann oder nicht. Ich denke, ich habe einige überrascht. Die Jungs haben heute einen unglaublichen Job erledigt, vor allem in den letzten Kilometern. Der Sieg wäre ohne sie nicht möglich gewesen. Heute war es ein Sieg der gesamten Mannschaft!“ – Sam Bennett

@plomiphotos
„Was soll man zu so einem Sieg noch hinzufügen. Die Mannschaft hat heute so unglaublich stark zusammengehalten und gearbeitet. Im Finale ging Sam früh raus aber beflügelt durch seinen Sieg machte er ordentlich Tempo und siegte mit klarem Vorsprung. Wir sind einfach stolz auf die gesamte Mannschaft.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter

© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto / @plomiphotos

Rafal Majka hält Zeitverlust beim Zeitfahren der Tour of California in Grenzen.


Maciej Bodnar, der Zeitfahrspezialisten von BORA – hansgrohe, setzte heute eine frühe Bestzeit, musste sich am Ende aber mit Rang 9 begnügen. Auch Rafal Majka, vor dem Start der 4. Etappe auf dem zweiten Gesamtrang platziert, schlug sich beachtlich, und verlor am Ende nur 2:04 auf den Tagessieger T. van Garderen. Damit liegt der BORA – hansgrohe Leader nun auf Rang 6 der Gesamtwertung.
Die Strecke
Ein welliger Parkour, auf rauem Asphalt, mit einigen technischen Passagen stand heute auf dem Programm. Die 34,7 km rund um Morgan Hill waren aber auf jeden Fall eine Angelegenheit für echte Roller. Mit langgezogenen Anstiegen und einem Flachstück am Ende, musste man in der Lage sein, große Gänge zu drücken. Nach den anstrengenden 3 ersten Tagen und fast 500km in den Beinen, war das Zeitfahren heute aber auch eine besondere Herausforderung für die Klassements-Fahrer im Peloton.
Team Taktik
Für Rafal Majka ging es heute vor allem darum seinen zweiten Rang in der Gesamtwertung zu festigen. Der polnische Kletterspezialist gilt nicht als Bester im Kampf gegen die Uhr, hat sich in den letzten beiden Jahren aber stetig verbessern können. Daneben hatte BORA – hansgrohe heute auch einen Mitfavoriten auf den Sieg in den eigenen Reihen. Mit seinem Sieg bei der Tour de France letztes Jahr, hat Maciej Bodnar eindrucksvoll bewiesen, dass er im Augenblick einer der Besten in dieser Disziplin ist. Für alle anderen stand im Gegensatz dazu heute vor allem auf dem Programm Energie zu sparen, wo auch Daniel Oss sich offenhielt, einen Versuch im Zeitfahren zu starten.
Das Rennen
Als erster Fahrer ging heute Juraj Sagan auf die Strecke. Wie zu erwarten, war es aber Maciej Bodnar der eine erste Richtmarke mit einer Zeit von 41:44 setzen konnte. Damit war Bodnar am Ende um einige Sekunden schneller als sein BORA – hansgrohe Teamkollege Daniel Oss, der ebenfalls mit einer soliden Zeit das Ziel erreichte. Der UCI Weltmeister Peter Sagan rollte locker, in einer Zeit von 44:26 über die Ziellinie. Relativ früh löste dann M. Berg, der amtierende U-23 Weltmeister im Zeitfahren, Maciej Bodnar an der Spitze des Rennens ab. Bodnar belegte am Ende Rang 9. Rafal Majka zeigte eine ansprechende Leistung. Der BORA – hansgrohe Leader teilte sich das Rennen gut ein und erreichte am Ende das Ziel mit einer Zeit von 42:51 auf dem 30. Rang. Damit liegt Majka nun auf dem 6. Gesamtrang nach 4 Etappen der Gesamtwertung der Amgen Tour of California. Den Sieg im Zeitfahren holte sich am Ende T. van Garderen
Reaktionen im Ziel
„Eigentlich habe ich mich heute ganz gut gefühlt, allerdings sind die letzten harten Etappen, bei denen wir viel arbeiten mussten, nicht spurlos an mir vorüber gegangen. Ich habe nicht so richtig in den Rhythmus gefunden und war heute eher auf dem zweiten Streckenteil besser. Am Ende hat nicht für mehr gereicht, aber nach einer Rennpause und einer harten Trainingsphase ist auch nicht überraschend, dass ich noch nicht in Topform bin.“ – Maciej Bodnar

„Es war ein harter Kurs, sehr wellig, und ich habe versucht mein Tempo gut einzuteilen. Im letzten flachen Teil hatte ich noch Kraft und bin ein gutes Tempo gefahren. Ich dachte zwar, etwas weiter vorne platziert zu sein, aber einige waren heute einfach besser. In der Gesamtwertung ist immer noch einiges möglich und wir werden sicher alles versuchen noch einmal nach vorne zu kommen.“ – Rafal Majka

„Bodi hat eine solide Leistung gezeigt, sicher hätten wir uns ein besseres Resultat erhofft, aber nach seiner Rennpause ist noch nicht auf dem Niveau, dass man bei einem so harten Zeitfahren braucht. auch Rafal hat eine solide Leistung gezeigt, die Zeit liegt im Rahmen seiner Möglichkeiten. An einem super Tag wären vielleicht noch 25-30 Sekunden drin gewesen, aber er hat sich das Rennen gut eingeteilt und am Ende müssen wir akzeptieren, dass heute andere besser waren. Auf der nächsten Bergetappe ist aber noch vieles möglich, es geht bis auf 2.600m Höhe, das wird ein harter Tag und wir werden angreifen.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Erneuter Podiumsplatz für BORA – hansgrohe durch Davide Formolos starken dritten Platz in Osimo.


Als kurz vor dem Ziel alle Ausreißer gestellt wurden, bewies Maglia Rosa Träger S. Yates einmal mehr seine Kletterqualitäten und sicherte sich seinen zweiten Etappensieg vor T. Dumoulin. Das Team von BORA – hansgrohe arbeitete den gesamten Tag gut zusammen und brachte ihre beiden Klassement-Fahrer in eine gute Ausgangslage, als das Rennen die letzten Meter durch die verwinkelten Straßen von Osimo ging. Davide Formolo belegte einen starken dritten Platz, den sechsten Podestplatz für BORA – hansgrohe. Der Österreicher Konrad schiebt sich weiter in der Gesamtwertung vor, und rangiert jetzt auf Platz 9.
Die Etappe
Die 11. Etappe wurde heute in Assisi gestartet und ging über 156 anspruchsvolle Kilometer in den Zielort Osimo. Zu Beginn wartete eine leichte Steigung auf das Feld bevor es wenig später zur ersten Bergwertung des Tages, dem Passo Cornello, ging. Eine der beiden Sprintwertungen wurde in Filottrano genommen, den Heimatort des verunglückten Radprofis Michele Scarponi. Die letzten 3km gingen bergauf, mit einer maximalen Steigung von bis zu 16%, bevor es für die Fahrer ins Zentrum von Osimo ging.
Teamtaktik
Die heutige Etappe war prädestiniert für eine Fluchtgruppe, die es bis ins Ziel schaffen könnte, daher plante BORA – hansgrohe dabei zu sein, wenn eine größere Spitzengruppe sich absetzen wird. Für die beiden Klassement – Fahrer galt es, weiterhin keine Zeit zu verlieren, aber auch eventuell ein weiteres gutes Etappenergebnis zu erzielen.
Das Rennen
Nach nur wenigen Kilometern setzte sich eine Gruppe von fünf Fahrern ab, und hatte einen maximalen Vorsprung von drei Minuten auf das Hauptfeld, in dem Trek-Segafredo und LottoNL Jumbo die Kontrolle übernahm. Bei der zweiten Bergwertung des Tages, 45km vor dem Ziel hatte die Spitzengruppe immer noch zwei Minuten Vorsprung gegenüber dem Peloton, in dem BORA – hansgrohe vertreten war. Im Laufe des Rennens schmolz der Vorsprung der Spitzengruppe immer mehr. 7km vor dem Ziel hatte ihre Flucht ein Ende. Das Finale wurde eingeläutet, als sich zwei Fahrer versuchten abzusetzen, ihre Flucht war aber nur von kurzer Dauer. Zu diesem Zeitpunkt brachte BORA – hansgrohe ihre beiden Klassement- Fahrer an die Spitze des Feldes und beide zeigten erneut Kampfwillen und hatten auch gute Beine. Als das Rennen sich durch die verwinkelten Straßen von Osimo bewegten, bewies der Träger des Maglia Rosa seine Kletterqualitäten und querte vor T. Dumoulin die Ziellinie. Er sicherte sich dadurch seinen zweiten Etappensieg. Davide Formolo kam beiden auf wenige Meter nahe und kam fünf Sekunden hinter dem Sieger als Dritter ins Ziel, für BORA – hansgrohe nun der sechste Podestplatz nach elf Etappen des Giro d´Italia. Patrick Konrad errang den sechsten Etappenplatz und schob sich durch diese großartige Fahrt auf den neunten Gesamtrang vor.
Reaktionen im Ziel
„Heute war vielleicht eine kurze aber keine leichte Etappe. Das Tempo war äußerst hoch aber die Mannschaft hat wirklich gut zusammengearbeitet. Im Finale haben viele Fahrer versucht zu attackieren aber ich konnte immer vorne mitfahren, vor allem als wir in den schmalen, verwinkelten Straßen unterwegs waren. Ich wollte die Lücke nach vorne zu den beiden Führenden schließen, am Ende wurde es Platz 3. Es war eine besondere Etappe, wir sind durch Michele Scarponis Heimatort gefahren, hier zu gewinnen wäre für mich natürlich, etwas ganz Besonderes gewesen.“ – Davide Formolo

„Wir haben geplant, heute in eine Fluchtgruppe zu gehen. Nachdem diese aber überschaubar war, entschieden wir uns im Feld zu bleiben. Kurz vor dem Finale hat die Mannschaft die beiden Klassement-Fahrer wieder in eine gute Position gefahren, vor allem Felix und Christoph haben einmal mehr einen unglaublich tollen Job erledigt. Aber auch unsere Klassement-Fahrer, – Davide hat den dritten Platz erzielt und Patrick ist in der Gesamtwertung nun Neunter -. Ich denke, beide haben bewiesen, dass sie mit den besten im Feld mithalten können.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter.
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Amgen Tour of California 4. Etappe (Einzelzeitfahren, 34,7 Kilometer, San Jose/Morgan Hill)

Am Mittwoch schlägt die Stunde der Zeitfahrer. Auf einem technisch anspruchsvollen Kurs über 34,7 Kilometer mit Start und Ziel in San Jose/Morgan Hill wird eine Vorentscheidung in der Gesamtwertung fallen. Kurven, Wind, ein Anstieg und eine Abfahrt verlangen von den Spezialisten einen perfekten Tag im Kampf gegen die Uhr.

„Ich bin glücklich, das Trikot verteidigt zu haben. Morgen im Zeitfahren wird es für mich ein wichtiger Tag sein, um die Gesamtführung zu verteidigen“, sagte der Gesamtführende Bernal nach dem heutigen Zieleinlauf. Im Kampf gegen die Uhr müssen der Kolumbianer und auch der Zweitplatzierten Rafal Majka (Bora-hansgrohe/+0:25) sich vor allem vor dem Zeitfahrspezialisten Tejay Van Garderen (BMC/+1:00) in Acht nehmen.

Patxi Vila (Sportdirektor Bora-hansgrohe): „Tejay Van Garderen ist der große Favorit auf den Tagessieg und das Gelbe Trikot. Rafal wird sein Bestes geben, danach sehen wir, wo wir stehen.“

Die deutschen Fans schauen erwartungsvoll auf Nikias Arndt (Team Sunweb) und Nils Politt (Katusha-Alpecin). Arndt, der im Zeitfahren der letzten Tour de France den 7. Platz belegte, freut sich auf morgen: „Ich habe auf jeden Fall Ambitionen. Die Beine sind gut und das Zeitfahren sollte mir liegen. Es ist kurvig und es geht leicht hoch und runter. Ich bin motiviert und glaube, dass da ein gutes Ergebnis möglich ist.“ Politt peilt eine Wiederholung seines Vorjahresergebnisses an, als er Zehnter im Zeitfahren am Big Bear Lake wurde: „Das Zeitfahren hat eine gute Länge für mich, nicht zu lang und nicht zu kurz. Ich möchte gern in die Top Ten fahren.“


Ergebnisse:
San Jose – Morgan Hill, Wednesday, May, 16th 2018 – Tejay van Garderen (BMC Racing team) rocketed to a decisive stage victory and the overall race lead at the Amgen Tour of California individual time trial in San Jose / Morgan Hill today. Van Garderen began the day in 8th place overall, exactly one minute behind the race leader Egan Bernal, Team Sky’s 21-year-old Columbian rider. The leader of BMC made up that minute and more on the 37 km loop, causing the Amgen Race Leader Jersey to change hands to the third owner since the race began on Sunday and extending his lead 23 seconds over Bernal, now second in the overall standings.
STAGE CLASSIFICATION
1. Tejay Van Garderen (BMC Racing Team) in 40’47’’
2. Patrick Bevin (BMC Racing Team) at 7’’
3. Tao Geoghegan Hart (Team Sky) at 32’’

GENERAL CLASSIFICATION
1. Tejay Van Garderen (BMC Racing Team)
2. Egan Bernal (Team Sky) at 23’’
3. Daniel Martinez (Team EF Education First – Drapac p/b Cannondale) at 37’’

“Today was special motivation… I had my girls here, I had memories here from five years ago. I didn’t expect it to go quite this well but I kind of had it in the back of my mind on Gibraltar if I can keep it to within a minute, I can maybe take it today. Today was going to be my big power play, and I’m glad I was able to produce one. It feels great,” said van Garderen, who won the 2013 Amgen Tour of California and the Time Trial stage that year.
In the final three race days this week, BMC Racing Team will have to fend off challengers to the yellow jersey, which van Garderen has his sights set on retaining: “We really just need to worry about that stage into Tahoe, but we have a really strong team, and the motivation’s going to be high and if you’re going to want to beat me, you’re going to have to go to the bitter end.”
Stage 4 presented by TAG Heuer in San Jose / Morgan Hill featured cyclists racing the clock one by one on a looped course that featured one moderate climb. The gusty day blew apart the leader board with other shakeups including BORA-hansgrohe’s
Rafal Majka (POL) dropping from 2nd to 6th place in the overall (+1.29”) and Mitchelton-SCOTT’s Adam Yates (GBR) sliding from 3rd to 5th (+1.07”). Team EF Education First-Drapac p/b Cannondale’s Daniel Martinez (COL) rose from 6th to 3rd (+.37”) and Bernal’s teammate Tao Geoghegan Hart (GBR) climbed from 11th to 4th (+.52”).
Bernal retains the Visit California Sprint Jersey, the Lexus King of the Mountain Jersey and the TAG Heuer Best Young Rider Jersey for the third day.

JERSEY WINNERS AFTER STAGE 4:
Amgen Race Leader Jersey – Tejay van Garderen (USA), BMC Racing Team (USA)
Lexus King of the Mountain (KOM) Jersey – Egan Bernal (COL), Team Sky (GBR)
Visit California Sprint Jersey – Egan Bernal (COL), Team Sky (GBR)
TAG Heuer Best Young Rider Jersey – Egan Bernal (COL), Team Sky (GBR)

Photo credits : Getty Images
Text: ASO

Skujins feiert Solo-Sieg auf dritter Etappe der Amgen Tour of California


Toms Skujins (Trek-Segafredo) hat sich die dritte Etappe der Amgen Tour of California über 197 Kilometer von King City zur Automobilrennstrecke in Laguna Seca gesichert. Der 26-jährige Lette verwies nach fünf Bergwertungen als Solist den US-Amerikaner Sean Bennett (Axeons Hagens Berman) mit drei Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz. Caleb Ewan (Mitchelton-Scott) aus Australien gewann mit acht Sekunden Abstand den Sprint der ersten Verfolgergruppe.
Der Kolumbianer Egan Bernal (Sky) verteidigte als Fünfter sein Gelbes Trikot des Gesamtführenden. Als bester Deutscher erreichte Nils Politt (Katusha-Alpecin) mit 1:12 Minuten Rückstand als 49. das Ziel. „Es war ein schweres Finale. Ich wollte als Klassikerspezialist mit den Besten mithalten, das ist mir nicht ganz gelungen“, so der Hürther im Ziel.
„Heute war ein harter Tag. Sean war extrem stark, ich war einige Male am Limit. Ich kannte den Kurs und wusste, dass ich als Erster über die letzte Steigung kommen musste. Zum Glück konnte ich die entscheidenden Pedalumdrehungen mehr machen“, so Skujins auf der Pressekonferenz im Ziel. Vor genau einem Jahr war der Lette noch auf der zweiten Etappe der Amgen Tour of California in einer Abfahrt schwer gestürzt und musste anschließend mit einer schweren Gehirnerschütterung das Rennen aufgeben. „Das macht den Erfolg heute natürlich speziell. Ich hätte nach dem Unfall nicht gedacht, dass ich so schnell wieder erfolgreich sein würde“, zeigte sich Skujins selbst überrascht.
„Zweiter ist besser als nichts. Wenn ich nicht mit Toms zusammengearbeitet hätte, wären wir nicht durchgekommen. Ich musste richtig tief gehen“, so der zweitplatzierte Bennett. Auch der Dritte, Caleb Ewan, zeigte sich zerknirscht: „Es war schwer heute, aber mein Team hat mich immer vorn gehalten. Vor allem Roger Kluge hat mich perfekt in den vorletzten Anstieg gebracht und dann konnte ich gut in der reduzierten Gruppe mithalten. Leider hat unsere schlechte Zusammenarbeit dazu geführt, dass die Ausreißer durchkamen. Ich hätte gern gewonnen, das ist sehr frustierend.“

Unmittelbar mit dem Startschuss in King City setzten sich bei erneut bestem Wetter und warmen Temperaturen drei Ausreißer ab. Die beiden Rally-Cycling-Fahrer Evan Huffman und Robin Carpenter erhielten Unterstützung durch Ian Garrison (Axeon Hagens Berman). Da Huffman mit mehr als 14 Minuten Rückstand auf Bernal keine Gefahr für den Gesamtführenden darstellte, ließ das Feld die Spitze zunächst auf 5:35 Minuten davonziehen. Unter der Regie von Bora-hansgrohe fuhr das Feld die Lücke nach und nach zu. Im zweiten Anstieg des Tages zur East Carmel Valley Road etwa 55 Kilometer vor dem Ziel fiel zunächst Carpenter dem Tempo seiner Begleiter zum Opfer, ehe auch sein Kollege Huffman aufgrund eines Defekts Garrison ziehen lassen musste. Dafür löste sich gut 35 Kilometer vor dem Ende Skujins mit Logan Owen (EF-Drapac) aus dem Feld und schloss zur Spitze auf.
Gut 14 Kilometer vor dem Ende verblieb der spätere Sieger allein an der Spitze, während von hinten Bennett auffuhr. Im Feld ereilte Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) derweil ein Defekt, der den Kolumbianer um seine Chancen brachte. “Ich hatte zweimal Pech. Erst bin ich gestürzt, dann hatte ich Defekt. Aber so ist der Radsport, morgen ist ein neuer Tag”, so der 23-Jährige im Ziel. Das Spitzenduo nahm etwa 25 Sekunden an Vorsprung auf das Feld mit in die letzte Steigung gut drei Kilometer vor dem Ende. Kurz vor dem Gipfel an der berühmten Corkscrew-Corner auf dem Laguna Seca Raceway gelang es Skujins schließlich, seinen Begleiter zu distanzieren und den Vorsprung über den letzten abfallenden Kilometer ins Ziel zu retten.
Deutsches Pressebüro A.S.O.
Sandra Schmitz

Team TEXPA-SIMPLON: Etappen-Sieg durch Christoph Soukup und tolles Comeback von Christina Kollmann-Forstner in Belgien

Nach der Absage des Cape-Epic und den anhaltenden gesundheitlichen Problemen, schien es für Christina Kollmann-Forstner Mitte April beim MTB Garda Marathon wieder ganz gut zu laufen. Danach erlitt sie aber erneut einen Rückschlag und musste lange pausieren. Daher war die Belgian Mountainbike Challenge erstmal aus dem Programm gestrichen. Kurz vor dem Start ging es ihr etwas besser und sie entschied sich, das dreitägige Etappenrennen als Training einzubauen. Die erste Etappe lief dann gegen alle Erwartungen extrem gut. Lange fuhr sie auf Platz drei und im Finale konnte sie dann sogar noch die Vorjahres-Siegerin Jovana Crnogorac einholen und sich auf den zweiten Platz vorschieben.

Christoph Soukup hatte ebenfalls von Beginn an gute Beine und hielt sich in der Spitzengruppe. Leider musste er kurze Zeit später einen Ast aus seinem Schaltwerk entfernen und verlor so den Anschluss und einige Plätze. Seine Aufholjagd beendete er trotzdem auf einem guten sechsten Rang.

Am zweiten Tag lief dann bei Christoph alles nach Plan und er konnte sich trotz des extremen Ausscheidungsfahren bis zum Finale in der Spitzengruppe halten. Als er an einem der letzen Anstiege ohne zu attackieren die Gruppe sprengte, wusste er, dass er um den Sieg mitfahren kann. So ging er mit Vollgas in die letzte Steigung und niemand konnte seinem Tempo folgen. Mit gut einer Minute Vorsprung konnte er so die Königsetappe der BeMC für sich entscheiden.
Kollmann zeigte erneute eine sehr gute Vorstellung und fuhr mit Platz 3 einen weiteren Podestplatz ein.

Auch am dritten Tag ließ sich Kollmann dann nicht mehr aus der Ruhe bringen und bestätigte mit einem weiteren dritten Platz in der Tageswertung ihre gute Verfassung.
Soukup kam leider mit den nassen und kalten Bedingungen nicht so gut zurecht und kam nur auf Rang 11 ins Ziel. Somit verlor er auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung und beendete das Etappenrennen knapp hinter dem Podest auf Rang 4.

Matthias Alberti knapp vorbei am Podest in Singen
Nach den starken Ergebnissen der letzten Wochen ging Matthias Alberti selbstbewusst in das UCI Worldseries Rennen in Singen. Der schnelle Kurs über zweimal 50km sorgte erneut dafür, dass relativ große Gruppen zusammen blieben. Bereits vor Ende der ersten Runde konnte sich dann aber Daniel Geismayr (Centurion Vaude) aus der Spitzengruppe absetzen. Alberti fuhr dann in der Verfolgergruppe ab Platz zwei.
Im Finale wurde diese Gruppe nochmal gesprengt und Alberti kam in einem knappen Finish auf dem fünften Platz ins Ziel.
Tim Weismantel erwischte nach dem Start auch eine passende Gruppe und fuhr um Platz 24 das erste mal durch Start/Ziel. In der zweiten Runde produzierte er sogar eine Top 20 Zeit, konnte sich bei der Platzierung aber nicht mehr verbessern. Trotzdem konnte er mit dem Ergebnis durchaus zufrieden sein.
Jasper Britz wählte mit dem Marathon in Singen einen anspruchvollen Einstieg in die Saison und wurde am Ende 43.
Jakob Britz musste das Rennen leider nach einem Sturz frühzeitig beenden.

Bilder: Thomas Lienig/sportograph.eu

Kalte Dusche in Bad Wildbad

Beim Ketterer Bike Marathon in Bad Wildbad setzte ca. eine Stunde vor dem Start ein kräftiges Gewitter inklusive Starkregen die Strecke unter Wasser. Und auch während des Rennes kam das Wasser sowohl von unten als auch von oben.
Auf der 80Km Strecke wurden Wolfgang Mayer, Uwe Hardter und Oliver Vonhausen aber schnell warm, denn in der ersten Renn-Stunde war das Tempo wie immer sehr hoch. Uwe hing zum Ende der ersten Schleife kurz hinter der Spitzengruppe, während Wolfi und Oli in der nächsten Gruppe um Platz 10 gut zusammen arbeiteten. In der Abfahrt zur Zieldurchfahrt konnte Oli sich etwas absetzen und nochmal zu Uwe aufschließen. Zusammen gingen sie dann auf die letzten Kilometer bis Oli schließlich reißen lassen musste. In der letzten technischen Abfahrt konnte er aber die Lücke nochmal schließen und so kamen sie fast zeitgleich auf den Plätzen 7 (Oli) und 8 (Uwe) ins Ziel. Wolfi fuhr in der zweiten Runde komplett alleine im Wind und kam auf einem guten 11. Rang ins Ziel.
Kurz nach der Langdistanz ging Oliver Fritsch auf der 53Km Runde auf die Strecke. Auch er setzte sich in der Verfolgergruppe fest und ging fast alle Attacken mit, während die Gruppe immer kleiner wurde. Er musste im Finale zwar noch ein paar Konkurrenten ziehen lassen, jedoch konnte er sich erneut einen deutlichen Sieg in der U19 Kategorie sichern.

Nur drei Tage später starte Oliver Fritsch dann beim ersten Lauf der XC Bundesliga in Gedern. Der technisch sehr anspruchsvolle Kurs und die hektische Startphase sorgte zu Beginn für viel Gedränge und Stürze. Das bremste auch Fritsch etwas aus und er kam auf Position 30 aus dem Startloop. Auf den folgenden sechs zu fahrenden Runden konnte er nach und nach Plätze gut machen, musste aber wieder einige Fahrer vorbei lassen, nachdem er an einem Hindernis gestürzt war. Dennoch hielt er danach das Tempo hoch und konnte sich nochmals um ein paar Positionen verbessern, so dass er das Rennen auf Rang 23 im starken U19 Feldbeendete.
” Der Start und der Sturz waren natürlich nicht optimal, aber ich bin trotzdem zufrieden mit dem Rennen, vor allem weil ich den Marathon in BadWildbad noch in den Beinen gespürt habe”, gab Fritsch im Ziel zu Protokoll.

Matthias Alberti knapp vorbei am Podest in Singen
Nach den starken Ergebnissen der letzten Wochen ging Matthias Alberti selbstbewusst in das UCI Worldseries Rennen in Singen. Der schnelle Kurs über zweimal 50km sorgte erneut dafür, dass relativ große Gruppen zusammen blieben. Bereits vor Ende der ersten Runde konnte sich dann aber Daniel Geismayr (Centurion Vaude) aus der Spitzengruppe absetzen. Alberti fuhr dann in der Verfolgergruppe ab Platz zwei.
Im Finale wurde diese Gruppe nochmal gesprengt und Alberti kam in einem knappen Finish auf dem fünften Platz ins Ziel.
Tim Weismantel erwischte nach dem Start auch eine passende Gruppe und fuhr um Platz 24 das erste mal durch Start/Ziel. In der zweiten Runde produzierte er sogar eine Top 20 Zeit, konnte sich bei der Platzierung aber nicht mehr verbessern. Trotzdem konnte er mit dem Ergebnis durchaus zufrieden sein.
Jasper Britz wählte mit dem Marathon in Singen einen anspruchvollen Einstieg in die Saison und wurde am Ende 43.
Jakob Britz musste das Rennen leider nach einem Sturz frühzeitig beenden.

Bilder: Thomas Lienig/sportograph.eu

Kalte Dusche in Bad Wildbad

Beim Ketterer Bike Marathon in Bad Wildbad setzte ca. eine Stunde vor dem Start ein kräftiges Gewitter inklusive Starkregen die Strecke unter Wasser. Und auch während des Rennes kam das Wasser sowohl von unten als auch von oben.
Auf der 80Km Strecke wurden Wolfgang Mayer, Uwe Hardter und Oliver Vonhausen aber schnell warm, denn in der ersten Renn-Stunde war das Tempo wie immer sehr hoch. Uwe hing zum Ende der ersten Schleife kurz hinter der Spitzengruppe, während Wolfi und Oli in der nächsten Gruppe um Platz 10 gut zusammen arbeiteten. In der Abfahrt zur Zieldurchfahrt konnte Oli sich etwas absetzen und nochmal zu Uwe aufschließen. Zusammen gingen sie dann auf die letzten Kilometer bis Oli schließlich reißen lassen musste. In der letzten technischen Abfahrt konnte er aber die Lücke nochmal schließen und so kamen sie fast zeitgleich auf den Plätzen 7 (Oli) und 8 (Uwe) ins Ziel. Wolfi fuhr in der zweiten Runde komplett alleine im Wind und kam auf einem guten 11. Rang ins Ziel.
Kurz nach der Langdistanz ging Oliver Fritsch auf der 53Km Runde auf die Strecke. Auch er setzte sich in der Verfolgergruppe fest und ging fast alle Attacken mit, während die Gruppe immer kleiner wurde. Er musste im Finale zwar noch ein paar Konkurrenten ziehen lassen, jedoch konnte er sich erneut einen deutlichen Sieg in der U19 Kategorie sichern.

Nur drei Tage später starte Oliver Fritsch dann beim ersten Lauf der XC Bundesliga in Gedern. Der technisch sehr anspruchsvolle Kurs und die hektische Startphase sorgte zu Beginn für viel Gedränge und Stürze. Das bremste auch Fritsch etwas aus und er kam auf Position 30 aus dem Startloop. Auf den folgenden sechs zu fahrenden Runden konnte er nach und nach Plätze gut machen, musste aber wieder einige Fahrer vorbei lassen, nachdem er an einem Hindernis gestürzt war. Dennoch hielt er danach das Tempo hoch und konnte sich nochmals um ein paar Positionen verbessern, so dass er das Rennen auf Rang 23 im starken U19 Feldbeendete.
” Der Start und der Sturz waren natürlich nicht optimal, aber ich bin trotzdem zufrieden mit dem Rennen, vor allem weil ich den Marathon in BadWildbad noch in den Beinen gespürt habe”, gab Fritsch im Ziel zu Protokoll.

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Majka zeigt sich kämpferisch und erringt den zweiten Platz auf der zweiten Etappe der Kalifornien-Rundfahrt.


Auf der zweiten Etappe der Tour of California ging es um den Anstieg zur Gibraltar Road. Für lange Zeit bestimmte eine Ausreißergruppe das Renngeschehen, aber wie erwartet traten die Kletterer am Ende des Tages verstärkt in Aktion. E. Bernal setzte eine entscheidende Attacke am Anstieg zur Gibraltar Road und verwies damit seine Kontrahenten auf die Plätze. Rafał Majka erbrachte heute eine solide Leistung und belegte am Ende eines schweren Tages im Sattel den 2. Platz. Er liegt damit jetzt auch auf dem 2. Platz in dem Gesamtklassement.
Die Strecke
Nach der gestrigen sprinterfreundlichen Auftaktetappe stand am zweiten Tag der Tour of California eine 157km lange Etappe von Ventura zur Gibraltar Road auf dem Programm. Die Strecke führte die Fahrer über insgesamt 2437 Höhenmeter sowie über fünf kategorisierte Anstiege, darunter vier der 3. Kategorie und einen der Hors Catégorie. Zuerst erwartete die Fahrer ein 1,6km langer und 4,7 Prozent steiler Anstieg zum Balcom Canyon, gefolgt von der 3,9km langen und 4 Prozent steilen Ojai Road. Nach etwa 20km hügeligem Terrain mussten zwei weitere Anstiege der 3. Kategorie – Casitas Pass (2,9km, 5,7%) und Greenwell Ave (1,1km, 8,1%) – bewältigt werden. Die schwerste Aufgabe des Tages wartete aber zum Schluss der Etappe. Hier mussten die Fahrer den 12km langen und durchschnittlich 8 Prozent steilen Anstieg zur Gibraltar Road, den höchsten Punkt der Strecke mit 1062m über dem Meeresspiegel, meistern.
Teamtaktik
Es war zu erwarten, dass auf dieser Etappe bereits eine Vorentscheidung im Kampf um den Rundfahrtsieg fallen würde und dass es heute zu wesentlichen Bewegungen im Gesamtklassement kommen könnte. Wer die Gesamtwertung für sich entscheiden möchte, musste deshalb seine Kletterqualitäten bei der Bergankunft auf der Gibraltar Road zeigen. BORA-hansgrohe arbeitete für den Gesamtzweiten des Vorjahres, Rafał Majka. Er hat dieses Jahr schon bei Tirreno-Adriatico und der Abu Dhabi Tour seine solide Kletterfähigkeiten gezeigt und die heutige Etappe bot ihm eine Chance, seine gute Form weiter zu beweisen und sich eine gute Ausgangsposition für die kommenden Etappen zu verschaffen.
Das Rennen
Eine 3-Mann Gruppe setzte sich vom Feld relativ früh im Rennverlauf ab und fuhr nach 50km einen Vorsprung von fast 4 Minuten heraus. Lange Zeit blieb die Rennsituation unverändert, aber vor dem dritten Anstieg des Tages übernahmen BORA-hansgrohe und Team Sky Verantwortung im Feld und verringerten den Abstand zu den drei Ausreißern auf 2 Minuten mit noch 50km bis zum Ziel. Danach machte das Peloton Ernst und unter dem Tempodiktat von I. Stannard begann der Vorsprung der Fluchtgruppe weiter zu schmelzen. Nach einem langen Tag im Sattel war es 15km vor dem Ziel um die Ausreißergruppe geschehen. Beim harten Anstieg zur Gibraltar Road machte Team Sky wieder das Tempo an der Spitze des stark ausgedünnten Fahrerfeldes, in dem sich auch Rafał Majka befand. Mit 2km bis zum Gipfel setzte E. Bernal eine entscheidende Attacke und distanzierte seine Konkurrenten. Der junge Kolumbianer gewann nach einer beherzten Solofahrt die zweite Etappe und eroberte sich damit das gelbe Trikot. Rafał Majka zeigte sich auf den letzten Kilometern kämpferisch und belegte den 2. Platz. Er liegt damit jetzt auch auf dem 2. Platz in der Gesamtwertung.
Reaktionen im Ziel
„Nach einem Monat Rennpause bin ich mit meinem Resultat zufrieden. Es war ein schwerer Anstieg aber es gelang mir das Tempo mitzuhalten und letztendlich den zweiten Platz zu erringen. Wir haben noch fünf Etappen vor uns, und ich werde natürlich mein Bestes tun, eine gute Platzierung in der Gesamtwertung zu belegen.“ – Rafał Majka
„Wir wussten, dass die heutige Etappe und besonders der Anstieg zur Gibraltar Road sehr schwierig sein würde und dass Bernal unser stärkster Kontrahent war. Er ist ein junger Fahrer, ein reiner Kletterer, und seine Attacke mit 2km bis zum Ziel war entscheidend. Trotzdem gelang es Rafał Majka den zweiten Platz vor den anderen Hauptfavoriten zu erringen. Er holte sich damit auch wertvolle Bonussekunden. Ich glaube wir können mit dieser Leistung zufrieden sein. Rafał hatte heute gute Beine und das Team brachte ihn in eine gute Ausgangsposition am Fuß des Anstiegs. Wir haben noch fünf Etappen vor uns und damit auch fünf weitere Chancen.“ – Patxi Vila, Sportlicher Leiter
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© BORA – hansgrohe / Bettinophoto

Egan Bernal (SKY) dominiert erste Bergankunft der Amgen Tour of California


Egan Bernal (Sky) hat die Bergankunft der 2. Etappe der Amgen Tour of California gewonnen. Der Kolumbianer setzte sich nach 157 Kilometern von Ventura nach Santa Barbara County am zwölf Kilometer langen und durchschnittlich acht Prozent steilen Schlussaufstieg zur Gibraltar Road mit 21 Sekunden Vorsprung auf den Polen Rafal Majka (Bora-hansgrohe) und 25 Sekunden auf den Briten Adam Yates (Mitchelton-Scott) durch.
Auftaktsieger Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) musste zu Beginn der Schlusssteigung die Besten wie erwartet ziehen lassen und das Gelbe Trikot an seinen Landsmann Bernal abgeben. Als bester Deutscher erreichte der Hürther Nils Politt (Katusha-Alpecin) auf Rang 50 mit über zehn Minuten Rückstand das Ziel.
„Wir wollten das Rennen schwer machen. Nach meiner Attacke rund drei Kilometer vor dem Ende habe ich so gut es ging durchgezogen. Ich freue mich sehr über meinen Erfolg“, sagte Bernal in einem ersten Statement im Ziel auf gut 1.000 Metern Höhe. Der 21-Jährige hatte am steilsten Stück des Anstiegs attackiert und seinen Vorsprung Stück für Stück ausgebaut.
„Nach fast einem Monat ohne Renneinsatz bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Bernal war sehr stark heute“, ordnete der zweitplatzierte Majka sein Abschneiden ein. Der Pole, der in diesem Jahr die Gesamtwertung der Tour de France anpeilt, schaffte es nicht mehr, auf den letzten Metern zu Bernal aufzuschließen.
Auch der drittplatzierte Yates äußerte sich zufrieden: „Es lief gut. Ich komme gerade von einer Verletzungspause zurück und hatte lange keinen Renneinsatz. Die beiden vor mir waren einfach stärker als ich.“
Schon früh hatte sich eine dreiköpfige Spitzengruppe um Ruben Companioni (Holowesko-Citadel), Adam De Vos (Rally) und Jonny Clarke (UnitedHealthcare) formiert. Das Trio erarbeitete sich einen Maximalvorsprung von 5:30 Minuten auf das Feld. Campanioni war es auch, der sich alle vier Bergwertungen des Tages sicherte, doch kurz vor Beginn der finalen Kletterprüfung waren die Ausreißer wieder gestellt.
Unter dem Tempodiktat von BMC und Sky reduzierte sich die Favoritengruppe auf dem Anstieg nahe Santa Barbara nach und nach auf gut 20 Fahrer, ehe Bernal drei Kilometer vor dem Ziel den anderen Bergfahrern keine Chance ließ und zum Etappensieg stürmte. Vor der dritten Etappe zur Rennstrecke von Laguna Seca führt Bernal das Gesamtklassement mit 25 Sekunden auf Majka und 31 Sekunden auf Yates an.
Vorschau 3. Etappe (King City – Laguna Seca)
Der dritte Tag der Amgen Tour of California wird mit 197 Kilometern nicht nur der Längste der Rundfahrt, sondern verteilt zwischen King City und der Rennstrecke in Laguna Seca auch mehr als 2.500 Höhenmeter. Fahrer, die das Bergtrikot im Blick haben, dürfen sich zwar auf sechs Bergwertungen freuen, werden sich aber beim Kampf um den Tagessieg wahrscheinlich den Klassikerexperten um Weltmeister Peter Sagan oder Oliver Naesen geschlagen geben müssen.
Johannes Fröhlinger (Team Sunweb): “Es gibt eine Chance, dass eine Ausreißergruppe durchkommt. Es wäre schön, in der Gruppe dabei zu sein, aber letzte Nacht ging es mir etwas im Magen rum. Ich hoffe, dass ich morgen wieder bei 100 Prozent bin.”
Oliver Naesen (AG2R-La Mondiale): “Das Finale liegt mir. Ein Etappensieg wird schwer zu erreichen sein, aber ich möchte es versuchen. Peter Sagan wird der Mann sein, den es zu schlagen gilt.”
Patxi Vila (Sportdirektor Bora-hansgrohe): “Es ist nicht dieselbe Zielanfahrt wie vor zwei Jahren, als Peter gewann. Es wird unsere beste Chance auf einen Sieg durch Peter in dieser Woche sein, aber die Ankunft ist schwerer als damals.”
Toms Skujins (Trek-Segafredo): “Morgen ist eine interessante Etappe für mich. Ich werde versuchen, Vollgas zu geben.”
Nathan Haas (Katusha-Alpecin): “Vor zwei Jahren habe ich in Laguna Seca beinahe gewonnen. Ich mag den Kurs und wenn ich gute Beine habe, werde ich mich nicht zurückhalten.”

Deutsches Pressebüro A.S.O.
Sandra Schmitz

Peter Sagan erringt den 3. Platz in einem packenden Sprintfinale bei der Kalifornien-Rundfahrt.

Ein Rundstreckenrennen in Long Beach stand heute auf dem Programm bei der Tour of California. Wie erwartet waren es die Sprinter, die den Tag im Massensprint für sich entschieden. F. Gaviria erwies sich als der Schnellste in einem packenden und rasanten Finale, während Peter Sagan den 3. Platz belegte.
Die Strecke
Heute startete die siebentägige Tour of California mit einer sprinterfreundlichen Etappe. Die Auftaktetappe der 13. Auflage der Rundfahrt führte das Peloton über 12 Runden durch Long Beach. Nach 134.5km im Sattel rollten die Fahrer zum zwölften und letzten Mal über die Ziellinie des topfebenen und schnellen Rundkurses. Bei den zwei Zwischensprints wurden 3, 2 bzw. 1 Bonussekunde vergeben, während die ersten drei Fahrer bei der Zielankunft 10, 6 bzw. 4 Bonussekunden erhielten. Das Streckenprofil kam den Sprintern entgegen und lud förmlich zu einem Massensprint ein.
Teamtaktik
Auf dem tellerflachen Parcours trat ein illustres Starterfeld von Fahrern an, unter ihnen der 16-malige Kalifornien-Etappensieger Peter Sagan. BORA-hansgrohe hatte mit dem dreifachen UCI Weltmeister einen der stärksten Fahrer im Feld. Allerdings war das Finale mehr auf die reinen Sprinter zugeschnitten, und so war es etwas schwieriger für ihn den Sieg zu holen. Es war auch heute wichtig, dass alle BORA-hansgrohe Fahrer sicher ins Ziel kamen, denn wir haben noch eine Woche in Kalifornien vor uns.
Das Rennen
Das flache Profil der Strecke sorgte für ein rasantes Rennen. Obwohl ein Massensprint auf dem flachen Rundkurs erwartet wurde, versuchten zwei Fahrer gleich zu Beginn der Etappe ihr Glück in der Fluchtgruppe. Dem Ausreißerduo von A. Krasilnikau und T. Putt gelang es nach 30km einen Vorsprung von mehr als 2 Minuten herauszufahren. Mit noch 70km bis zum Ziel stand ihr Vorsprung bei etwa 1:30 Minuten, während sich Katusha Alpecin, Mitchelton-SCOTT und Quick-Step Floors die Tempoarbeit im Hauptfeld teilten. Über die längste Zeit des Tages hielt das Peloton die zwei Ausreißer an der kurzen Leine, und die Rennsituation blieb lange Zeit unverändert. Wie erwartet traten die Sprinterteams am Ende des Tages verstärkt in Aktion und begannen die Lücke zur Ausreißergruppe zu schließen. Nach einem schnellen Tag im Sattel wurde das Duo vom heranrasenden Feld in der letzten Runde gestellt. Auf den letzten Kilometern organsierten sich die Sprinterteams um ihre Sprinter in eine gute Ausgangslage zu bringen. Kurz vor der Ziellinie lieferten sich Peter Sagan, F. Gaviria und C. Ewan einen spannenden Kampf um den Tagessieg, den der Kolumbianer knapp vor seinen Kontrahenten gewann.
Reaktionen im Ziel
„Die Auftaktetappe der Tour of California endete in einem sehr schnellen Massensprint. Ich lag etwas hinten als der Sprint begann, und konnte nicht mehr an Ewan und Gaviria vorbeiziehen. Sie waren heute schneller und Gaviria holte sich einen verdienten Sieg. Ich fühlte mich heute gut in Form, und ich freue mich auf die nächsten Etappen. Morgen haben wir eine Bergankunft und wir werden alles tun, um Rafał Majka auf dieser Etappe zu unterstützen. Dann nehmen wir es wie es kommt.“ – Peter Sagan

„Ich glaube, wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein. Es war eine Etappe für die Sprinter, und wir wussten, dass es heute nicht leicht sein würde. Einige der weltbesten Sprinter mit ihren starken Teams sind heute angetreten. Wenn man dies in Betracht zieht, ist der dritte Platz von Peter ein guter Start zur Kalifornien-Rundfahrt. Er kam nach einer langen und harten Classics-Saison nach Kalifornien und dies war sein erstes Rennen nach fast einem Monat. Das Team hat sehr gut zusammengearbeitet und Rafał Majka fühlte sich gut in Form, und so freuen wir uns auf die nächsten Etappen.“ – Patxi Vila, Sportlicher Leiter

© BORA – hansgrohe

Marcel Kittel Vierter zum Auftakt der Amgen Tour of California


Marcel Kittel (Katusha-Alpecin) hat zum Auftakt der 13. Amgen Tour of California den Zielstrich als Tagesvierter passiert. Beim Sieg des Kolumbianers Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) belegte nach 136 Kilometern auf zwölf flachen Runden durch Long Beach der Australier Caleb Ewan (Mitchelton-Scott) den zweiten Rang vor Weltmeister Peter Sagan (Bora-hansgrohe) aus der Slowakei. Max Walscheid vom deutschen Team Sunweb sprintete auf den achten Platz.
“Ich hatte sehr gute Beine und mein Team hat einen tollen Job gemacht. Sie haben mich in optimaler Position um die letzte Kurve gebracht. Ich freue mich, einen weiteren Sieg geholt zu haben”, sagte der 23-jährige Gaviria nach seinem fünften Saisonerfolg. “Hier sind viele starke Sprinter am Start, deshalb musste ich im Sprint mein Maximum geben. Ich freue mich, dass es gereicht hat”, sagte Gaviria im Siegerinterview.
Der seit Freitag 30-jährige Kittel war an aussichtsreicher Position rund 600 Meter vor dem Ziel in der letzten Linkskurve auf die Beach Access Road am Hinterrad seines Anfahrers Rick Zabel positioniert. “Ich habe mich heute gut gefühlt und vom Speed her war ich schnell. Alexander Kristoff hat mich im Sprint aber etwas blockiert, das kann man auf den letzten 150 Metern nicht mehr gutmachen,” beschrieb Kittel im Ziel die letzten Meter der Etappe. Und ergänzte: “Mit dem, was wir heute gezeigt haben, können wir erstmal zufrieden sein. Darauf können wir aufbauen.”

Zuvor hatte vom Start weg ein Ausreißerduo bestehend aus Tanner Putt (United Healthcare) und Andrei Krasilnikau (Holowesko-Citadel) die Etappe bestimmt. Der Maximalvorsprung des US-Amerikaners sowie des Weißrussen betrug nach zwei gefahrenen Runden gut 2:30 Minuten, ehe die Sprinterteams von Kittel, Gaviria und Ewan die Kontrolle übernahmen. Stück für Stück fuhr das Hauptfeld die Lücke zu, so dass die beiden Spitzenreiter eingangs der letzten Runde entlang der Pazifikküste gestellt wurden.
Katusha-Alpecin übernahm etwa fünf Kilometer vor dem Ziel die Spitze und baute seinen Sprintzug für Kittel auf. Doch es war Quick-Step Floors für Gaviria, die als erste um die letzte Kurve auf die Zielgerade bogen. Mit einem frühen Antritt sprintete Gaviria ins Gelbe Trikot der Rundfahrt und hielt die stark aufkommenden Ewan und Sagan auf Distanz.

Vorschau zur 2. Etappe mit Rick Zabel und Torsten Schmidt
Auf der morgigen zweiten Etappe werden sich die Anwärter auf das Gesamtklassement zum ersten Mal zeigen. Der Abschnitt startet in Ventura, nördlich von Los Angeles und führt über wellige 155 Kilometer bis zum Finale auf der Gibraltar Road, einem Anstieg über 12 Kilometer mit durchschnittlich 8%, der zum zweiten Mal nach 2016 wieder Etappenziel ist.
Für viele Teams bedeutet dieser Profilwechsel auch ein Tausch der Kapitänsrollen. Rick Zabel (Katusha-Alpecin): „Morgen geben wir alles für Ian Boswell. Er war letztes Jahr hier Gesamtfünfter, deshalb werde ich mich in seinen Dienst stellen. Auch wenn ich am Schlussaufstieg nicht mehr viel für ihn machen kann.” Sein Sportdirektor Torsten Schmidt ergänzt: „Morgen ist eine der Schlüsseletappen für die Gesamtwertung. Ian ist gut vorbereitet und wir wollen ihn maximal unterstützen.”

Credit:
Deutsches Pressebüro A.S.O.
Sandra Schmitz