Kategorie-Archiv: Etappenrennen

Daniel Geismayr rockt die Alpen und beendet die Tour de Savoie UCI 2.2 auf starkem siebenten Gesamtrang!

Team Vorarlberg trotz heutigem Sturz von Patrick Schelling mit top Performance am Mont Blanc!
Fotos Team Vorarlberg

Geismayr mit Etappenrang acht auf super schweren Final Etappe Gesamt Siebenter! Schelling stürzt in aussichtsreicher Position!

Das war eine harte Angelegenheit und alles war angerichtet für den Großangriff des Teams Vorarlberg! Auch die Finaletappe brachte eine Härteschlacht wie an den schwersten Tour de France Etappen. Daniel Geismayr und Patrick Schelling setzten heute alles auf eine Karte u attackierten bereits zu Beginn und wollten eine frühzeitige Selektion herbeiführen. Das gelang und 13 Mann setzten sich ab. Allerdings vergrößerte sich die Gruppe auf 29 Fahrer und der Kampf begann von vorne. Die 3000 Höhenmeter auf nur 94 Kilometer waren gesegnet von Taktik u Kampf.

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RAAM#7: Strasser passierte Halfway-Point mit Riesenvorsprung

Die Rocky Mountains im Rücken hat Christoph Strasser gestern nach 18 Uhr (MEZ) den Halfway-Point beim Race Across America erreicht. Mit einer bisherigen Durchschnittsgeschwindigkeit von 27km/h an fünf Tagen durchquert er gerade die endlosen Geraden von Kansas, wo er von einem schweren Gewitter heimgesucht wurde.


Christoph lässt die Berge hinter sich


Christoph passiert das Cuchara Mountain Resort


PR_RAAM17_TS16-22_005_c_limeART_HAUSDORFER Mit Vollgas auf dem Zeitfahrrad

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Harter Arbeitstag am Mont Blanc! Sebastian Baldauf Vierter auf erster Halbetappe der Tour de Savoie UCI 2.2

Team Vorarlberg rückt vor auf Rang drei in der Team Wertung!

Fotos Team Vorarlberg

Starke Team Vorstellung in den französischen Bergen! Sebastian Baldauf wird heute Vierter auf erster Halbetappe der Tour de Savoie! Am Abend ruft der Kampf gegen die Uhr beim Bergzeitfahren!

Die gemütliche Vormittagsrunde war es bei Gott nicht. Nach dem Start der ersten Halbetappe in Magland kann sich eine Gruppe mit neun Fahrern absetzen. Mit dabei vom Team Vorarlberg der Deutsche Sebastian Baldauf – und man ließ die Gruppe etwas überraschend gewähren, obwohl auch mit Stephan Rabitsch ein ganz gefährlicher Mann mit vorne war. Zu groß scheinbar der Respekt vor dem heutigen zweiten Teil – dem Bergeinzelzeitfahren nach Valmeinier über 11,9 Km u knapp 800 Höhenmeter.

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Somit gewinnt nach 126 Kilometer und wiederum gut 2500 Höhenmeter aus der Spitzengruppe heraus der Belgier Kevin de Jonghe (Cibel-Cebon) vor Roman Hardy (Fortuneo) und Stephan Rabitsch (Felbermayr-Wels), welcher das gelbe Leader Trikot somit übernehmen konnte. Knapp dahinter auf Rang vier Sebastian Baldauf. Er schiebt sich somit von Rang 24 auf 13 vor. Daniel Geismayr welcher heute einen Rang hinter Patrick Schelling 21. wird, ist vor dem Bergzeitfahren Gesamt Neunter.

Geismayr_D._in_the_climb_©_E._Haumesser

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Patrick Konrad beweist Kämpferherz am Tiefenbachferner

Die letzte Bergankunft bei der 81. Tour de Suisse sollte wieder einen Umbruch im Gesamtklassement bringen. BORA – hansgrohe Fahrer Marcus Burghardt und Peter Sagan waren in der Fluchtgruppe des Tages vertreten, wo der UCI Weltmeister seine Führung in der Punktewertung weiter ausbauen konnte. Kletterer Patrick Konrad musste am Tiefenbachferner etwas Tribut zollen, bewies aber Kämpferherz und beendet die 7. Etappe dennoch auf dem guten 20. Platz.

Die 7. Etappe führte die Tour de Suisse nach Österreich. Von Zernez ging es über 166.3 schnelle Kilometer in Richtung Ziel nach Sölden am Tiefenbachferner, der auf einer Höhe von 2780Meter liegt. Der 15.9 Kilometer lange Schlussanstieg mit einer durchschnittlichen Steigung von 6% und einem Höhenunterschied von 1370 Metern sollte einen erneuten Umbruch im Gesamtklassement bringen. BORA – hansgrohe Fahrer Patrick Konrad freute sich auf die heutige Etappe, ging sie doch in seine Heimat.

Eine schnelle Etappe sollte es heute wieder einmal werden. Nach nur wenigen Kilometern machten sich 18 Fahrer auf den Weg und hatten eine Lücke von 4 Minuten auf das Hauptfeld. In dieser großen Spitzengruppe waren auch zwei BORA – hansgrohe Fahrer, Marcus Burghardt und UCI Weltmeister Peter Sagan, letzterer holte sich weitere Punkte bei den Sprintwertungen um den Vorsprung in der Punktewertung auszubauen.

Die restlichen BORA – hansgrohe Fahrer konzentrierten sich im Feld auf Kletterer Patrick Konrad um ihn sicher zum Schlussanstieg zu bringen. An der Spitze des Hauptfeldes machte das polnische Team CCC Tempo und verringerte den Vorsprung auf die Spitzengruppe auf eine Minute bei noch 24 verbleibende Km.


DOWNLOAD | photo credit: ©BORA-hansgrohe / Stiehl Photography

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Podium für Team Vorarlberg! Patrick Schelling kommt in Fahrt – Rang drei auf zweiter Etappe an der Tour de Savoie Mont Blanc UCI 2.2

Fotos Team Vorarlberg


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Nächstes Podium für Team Vorarlberg – Patrick Schelling wird hervorragender Dritter auf der zweiten Etappe der Tour de Savoie UCI 2.2!


Friesecke_G._in_race_©_E._Haumesser

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Strasser geht als Führender in die Berge

Nach zweieinhalb Tagen Fahrzeit beim Race Across America hat Christoph Strasser das mit bis zu 40 Grad glühend heiße Monument Valley hinter sich gelassen und er steuert auf den höchsten Punkt des RAAM in den Rocky Mountains zu, den Wolf Creek Pass. Im Anschluss folgen noch zwei weitere 3.000er, die Christoph mit einer komfortablen Führung in Angriff nimmt.

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Motivation durch seine Crew

„Es läuft hervorragend“, so lautet das kurze Statement des dreimaligen RAAM-Siegers Christoph Strasser nach dem ersten Renndrittel. „Gestern hatten wir noch bis 40 Grad und jetzt am Wolf Creek Pass kühlte es auf fünf Grad runter. Ich bin mit dem ersten Drittel des Rennens sehr zufrieden. Vor dem Anstieg zum ersten der drei Dreitausender habe ich die erste längere Schlafpause eingelegt.“ Der Steirer führt derzeit mit über fünf Stunden, ungefähr 160 Kilometer Vorsprung, auf den Tiroler Patric Grüner. An der dritten Stelle knapp hinter Grüner liegt der Slowene Markoh Baloh. Strasser liegt zwei Zeitstationen vor seinen Verfolgern. Er hat vor kurzem die 16. Timestation passiert, vor der sechsten Übernahm er erstmals die Führung.

Gut gelaunt passiert Strasser das Monument Valley

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Patrick Konrad klettert auf den 11. Gesamtplatz bei der Tour de Suisse vor

Die Königsetappe der Tour de Suisse war von strömenden Regen geprägt. Eine Fluchtgruppe, die sich erst spät bildete, zerfiel im finalen Anstieg, wo BORA – hansgrohe Kletterer Patrick Konrad in einer der Verfolgergruppen den Albulapass erklommen hat und die Ziellinie in La Punt eine Minute hinter dem Tagessieger auf dem 13. Platz querte. In der Gesamtwertung kletterte er einen Platz nach vorne und ist nun auf Platz 11.

Die heutige 6. Etappe war zugleich die Königsetappe der diesjährigen Tour de Suisse und wurde bei Temperaturen um die 30 Grad in Locarno in der Nähe des Lago Maggiore gestartet. Anstrengende 166.7km mit zwei Bergwertungen der HC-Kategorie standen am Programm. Die letzte Bergwertung am Albulapass war circa 9 Kilometer vor dem Ziel, nach diesem 20km langen Anstieg folgte eine rasante Abfahrt in das Ziel La Punt.

Wie in den vergangenen Tagen hat es auch heute wieder einige viele Kilometer gedauert, bis sich eine Fluchtgruppe absetzen konnte. Zehn Fahrer schlossen sich zusammen und bildeten die Spitzengruppe des Tages, die gemeinsam eine Lücke von mehreren Minuten auf das Peloton öffnen konnten. Nach dem gestrigen beeindruckenden Etappensieg von Peter Sagan, war seine heutige Aufgabe seinen Teamkollegen Patrick Konrad zu unterstützen. Der junge Österreicher lag auf dem 12. Platz im Gesamtklassement mit 1:41 Minuten Rückstand, daher wurde versucht auf der heutigen Königsetappe ein gutes Resultat zu erzielen.

Das Rennen passierte die letzte Sprintwertung und die 10-Mann Spitzengruppe war immer noch mit einem Vorsprung von einer Minute vorne. Die offizielle Steigung hinauf auf den Albulapass begann bei Kilometer 140, was bedeutete, dass anstrengende 20 Kilometer auf die Fahrer warteten. BORA – hansgrohe Fahrer Jay McCarthy war an der Spitze des Hauptfeldes, an seinem Hinterrad Patrick Konrad, die gemeinsam in Richtung Schlussanstieg fuhren.
Als die Fluchtgruppe die ersten Meter des Anstieges erklommen hat, brachen die ersten Fahrer weg und ein Trio setzte sich weiter ab.
Peter Sagan ließ sich nach getaner Arbeit an das Ende des Feldes zurückfallen und fuhr in seinem Tempo die steilen Kilometer hinauf. Das Wetter war heute unberechenbar, Sonne im Anstieg doch Regen im Zielbereich.


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Daniel Geismayr top! Rang sechs bei Start bei der Tour de Savoie Mont Blanc UCI 2.2 nach Hammeretappe über den Col de I`Izoard!

Foto Team Vorarlberg


Daniel Geismayr_at the finish line

Daniel Geismayr wird ausgezeichneter Sechster auf der ersten Etappe der Tour de Savoie UCI 2.2 – Vier Team Vorarlberger Fahrer auf dem Col de I`Izoard ganz vorne!

Und los ging es heute mit der härtesten Rundfahrt in Bezug auf die Höhenmeter. Unglaubliche 12.163 an der Zahl – aufgeteilt auf vier Tage 560 Kilometer und fünf Etappen, eingebettet in das kulissenhaft Mont Blanc Massiv!

Einrollen? Fehlanzeige – die heutige Etappe startete auf 504 ü. Meer. Nach einem 47 kilometerlangen Anstieg wartete bereits der Myhtos der Tour de France, der 2764 Meter hohe Col de I`Izoard!

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Peter Sagan holt sich beeindruckenden Etappensieg bei der 5. Etappe der Tour de Suisse

Die längste Etappe der diesjährigen Tour de Suisse endet mit dem Etappensieg von UCI Weltmeister Peter Sagan in Cevio. Der UCI Weltmeister zog nach einem idealen und starkem Lead-out Zug seiner Teamkollegen ab der 400 Meter-Marke an seinen Kontrahenten vorbei und sprintet zu seinem 14. Etappensieg bei der Tour de Suisse. Durch diesen Sieg übernimmt er auch das Trikot des Punkte-Besten.

Mit 222 Kilometern wurde heute die längste Etappe der diesjährigen Tour de Suisse in Bex gestartet. Bevor die Fahrer das Ziel in Cevio queren konnten, mussten sie zwei Bergwertungen wie auch zwei Sprintwertungen passieren. Die letzten 40km waren äußerst flach besetzt, somit wurde ein weiterer Massensprint erwartet. Fokus des BORA – hansgrohe Teams war, UCI Weltmeister Peter Sagan in eine gute Ausgangslage für den Zielsprint zu bringen.

Es war ein schneller Start zur 5. Etappe, das Tempo war von Anfang an enorm hoch. Eine Fluchtgruppe konnte sich dadurch zu Beginn nicht bilden. Erst nach 70 gefahrenen Kilometern schafften es 5 Fahrer sich zu distanzieren. Diese Ausreißergruppe machte sich auch unter sich die Bergwertung „Simplonstraße“ (HC Kategorie) unter sich aus. Ihr maximaler Vorsprung waren 6 Minuten, das Hauptfeld setzte aber in der Abfahrt nach, um die auf die Gruppe aufzuschließen.

Zusammen mit Team Sunweb und Trek-Segafredo war auch BORA – hansgrohe Fahrer Jan Bárta an der Nachführungsarbeit beteiligt. Als die Fahrer noch 28 Kilometer zu fahren hatten, war der Vorsprung auf 34 Sekunden gesunken, ein Gewittereinbruch mit leichtem Hagel machte das Rennen in den Abfahrten gefährlich, es kam glücklicherweise zu keinen schweren Stürzen. Durch den Wetterumbruch, zog sich das Hauptfeld und brach in einige Gruppen, auch die Spitzengruppe zerfiel, nur ein Duo blieb über.


DOWNLOAD | photo credit: ©BORA-hansgrohe / Stiehl Photography

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Team TEXPA-SIMPLON: Kollmann siegt vor heimischem Publikum

Nach dem Pech bei der Staatsmeisterschaft fokussierte sich Christina Kollmann sofort auf das nächste Highlight der Saison. Die Alpentour Trophy mit ihren vier extrem anspruchsvollen Etappen durch Kollmanns Heimatregion um Schladming hat sich in den letzten Jahren zu einem der am besten besetzten Etappenrennen in Europa entwickelt und als Vorjahressiegerin wollte Kollmann natürlich zeigen was sie kann.
Auf der ersten Etappe gelang ihr dabei ein perfekter Einstieg. Von Beginn an dominierte sie das Rennen und holte sich ihren ersten Etappensieg mit ca. 7 min Vorsprung. Auch am zweiten Tag hatte die Konkurrenz das Nachsehen und Kollmann baute ihren Vorsprung nochmals etwas aus.
Auf der dritten Etappe zeigte sich jedoch wie hoch das Niveau bei der Alpentour dieses Jahr war. Kollmann hatte keinen optimalen Tag und die paar fehlenden Prozente machten sich in einem deutlichen Rückstand am längsten Anstieg des Tages bemerkbar. Zum Glück konnte sie in den Abfahrten wieder etwas Zeit gut machen, so dass sie sich am Ende noch den zweiten Platz sichern konnte. In der Gesamtwertung verlor sie jedoch 2min von ihrem Vorsprung.
Das abschließende Bergzeitfahren über 14km (1300hm) begann Kollmann somit noch mit einem ordetnlichen Vorpsrung, ihr war aber klar, dass sie sich keine Fehler erlauben durfte. Zudem wollte sie natürlich nochmal zeigen, dass sie auch in dieser Disziplin, die keine technischen Abfahrten enthält, auf Sieg fahren kann. Mit einer tollen Zeit von 01:05:48 holte sie sich den Tagessieg und somit auch den Gesamtsieg der Alpentour Trophy 2017.

Fotocredits: reginastanger.com

Matthias Leisling und Christoph Soukup starteten etwas unterschiedlich in das UCI S1 Etappenrennen. Währeden Leisling am ersten Tag im extrem starken Starterfeld mit Rang 12 seine beste Tagesplatzierung einfuhr, hatte Soukup noch etwas mit den Folgen seiner Erkältung zu kämpfen, die ihn zwei Wochen zuvor zur Pause zwang. Zwar versuchte er es am zweiten Tag nochmals, musste aber dann einsehen, dass er sich nochmal etwas Ruhe gönnen musste, um sich komplett auszukurrieren.
Leisling zeigte dafür auf den folgenden Etappen eine extrem konstante Leistung und fuhr immer im Bereich der Top 15. In der Gesamtwertung wurde dies mit einem starken 14. Platz belohnt.

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Robert Müller überrascht in Oberösterreich

Robert Müller gewinnt überraschend die Gesamt-Bergwertung bei der 8. Internationalen Oberösterreich Rundfahrt UCI 2.2.

Vergangener Woche stand der Küpser Robert Müller mit seinen fünf Teamkollegen des fränkischen Herrmann Radteams – Florian Nowak, Alexander Meier, Marc Clauss, Florian Gindhart, Florian Obersteiner bei der 8. Internationalen Oberösterreich Rundfahrt UCI Kategorie 2.2 mit rund 120 Radrennfahrern aus 12 Nationen am Start. Auf der 474 Kilometer langen Rundfahrt befand sich der Allrounder insgesamt über 245 Kilometer in Fluchtgruppen.

Die 1. Etappe führte von der Universität Linz zum Freilichtmuseum Pelmberg war zwar nur 12,6 Kilometer lang, verlangte den Fahrern aber aufgrund der zahlreichen Steigungen alles ab. Hier hielt sich Müller noch zurück.

Die 2. Etappe startete in Wels und endete in Obernberg am Inn. Diese Etappe war zugleich die längste der Rundfahrt über 192 km. Robert Müller befand sich ab km 20 bis km 180 in einer 6-köpfigen Spitzengruppe und konnte hier viele Bergpunkte sichern, in dem er unter anderem drei von fünf Bergwertungen gewinnen konnte. Somit konnte er am Ende der Etappe sich verdient das Bergtrikot überstreifen konnte.

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