Kategorie-Archiv: Etappenrennen

Davide Formolo wird Sechster, nach einem Tag in der Fluchtgruppe bei der 12. Etappe der Vuelta a España.

Es war erneut ein schneller Start in die 12. Etappe, als sich Davide Formolo mit 17 anderen Fahrern in die Fluchtgruppe des Tages begab. Nach wenigen Kilometern hatte die Spitzengruppe eine Lücke von 10 Minuten gegenüber dem Hauptfeld, und bald war klar, dass der Etappensieger aus dieser Gruppe kommen wird. Der BORA – hansgrohe Fahrer zeigte sich immer wieder an der Spitze des Rennens und belegte am Ende der 181km langen Etappe einen starken 6. Platz. Im Gesamtklassement rutscht Emanuel Buchmann auf den 7. Rang ab.
Die Etappe
Von Mondonedo to Faro de Estaca de Bares ging die 12. Etappe der Vuelta a Espana. 181 wellige Kilometer warteten auf die Fahrer, mit einer Bergwertung der dritten Kategorie gleich nach dem Start. Nach 130km erfolgte der zweite kategorisierte Anstieg des Tages, wie auch eine Sprintwertung wenige Kilometer vor dem Ziel. Es war eine Etappe, prädestiniert für eine Fluchtgruppe, die durchkommen könnte.
Die Team Taktik
BORA – hansgrohe ging in diese 12. Etappe, mit einem sechsten Platz im Gesamtklassement, und wollte daher ihren Klassementfahrer Emanuel Buchmann unterstützen, um eventuell einige Sekunden auf seine Kontrahenten gut zu machen. Sollte es im Finale zu einem Sprint kommen, war natürlich UCI Weltmeister Peter Sagan der Mann für ein gutes Tagesergebnis.
Das Rennen
Es war wieder ein schneller Start in eine regnerische Etappe, als 18 Fahrer, inklusive BORA – hansgrohe Fahrer Davide Formolo, die Fluchtgruppe des Tages bildeten. Schon nach dem ersten Anstieg des Tages, dem Alto de Cadeira, hatte die Gruppe mehr als drei Minuten auf das Peloton. Diese Lücke wuchs im Laufe der Zeit auf bis zu 10 Minuten und auch bei noch 30km zu fahren, hatte die Spitzengruppe immer noch mehr als genügend Vorsprung auf das Feld, in dem sich das rote Trikot befand. Somit war klar, dass der Sieger aber auch der neue Führende des Gesamtklassements aus dieser Gruppe kommen wird. BORA – hansgrohe Kletterass Davide Formolo zeigte sich immer wieder an der Spitze des Rennens und fuhr ein beeindruckendes Rennen. 20km vor dem Ziel lancierte Formolo eine Attacke, mit sechs weiteren Fahrern setzten sie sich mit einer Minute Vorsprung gegenüber der ehemaligen Spitzengruppe ab. Der letzte Kilometer verlief auf einer engen und kurvenreichen Straße entlang der Küste. Den Tagessieg holte sich A. Geniez (AG2R). Davide Formolo querte auf Rang 6 die Ziellinie, an der sich noch ein Sturz ereignete, der BORA – hansgrohe Teamkollege Emanuel Buchmann kam mit dem reduzierten Hauptfeld ins Ziel, rutschte aber im Gesamtklassement auf Platz 7 ab.
Ergebnis
01 A. Geniez 4:22:59
02 D. van Baarle +0:00
03 M. Padun +0:00
06 D. Formolo
Reaktionen im Ziel
„Schon 5km nach dem Start, am ersten Anstieg des Tages, attackierte eine starke Gruppe mit 18 Fahrer. Von uns war Davide Formolo dabei, daher konzentrierten sich alle anderen Fahrer auf Emu. Der maximale Vorsprung der Gruppe war 11 Minuten, in den letzten Kilometern versuchte Davide immer wieder zu attackieren, um sich abzusetzen, da er nicht der schnellste Sprinter der Gruppe war, aber leider hat es nicht funktioniert. Aber er hat hart gekämpft während der Etappe und wurde Sechster. Morgen haben wir immer wieder Bergankünfte und werden alles für Emu geben.“ – André Schulze, sportlicher Leiter

„Als einige Fahrer versucht haben sich zu lösen, dachte ich, ich gehe mit und es hat geklappt. Wir haben gut zusammengearbeitet und hatten schnell eine Lücke von 10Minuten. Daher wussten wir bald, dass wir um den Tagessieg kämpfen. Ich war immer wieder an der Spitze, um meine Kontrahenten müde zu machen. Die letzten Kilometer haben dann weh getan, und als einige Fahrer nochmal attackiert haben, konnte ich nicht mehr mitgehen und wurde Sechster. Nach der Ziellinie gab es noch einen Sturz aber ich konnte dem zum Glück entgehen und ging nicht zu Boden.“ – Davide Formolo
© BORA – hansgrohe

Rafał Majka zeigt Kampfgeist und landet auf Platz 7 bei der längsten Etappe der Vuelta a España. 


Nach unzähligen Attacken, in denen sich auch immer wieder Lukas Pöstlberger zeigte, schaffte es schließlich Teamkollege Rafal Majka in die Spitzengruppe des Tages. Kurz vor dem Ziel attackierte A. De Marchi aus der Fluchtgruppe heraus und sicherte sich als Solist den Tagessieg. BORA – hansgrohe Kletterass Rafal Majka querte auf Platz 7 die Ziellinie, Klassementfahrer Emanuel Buchmann rangiert nach der längsten Etappe, der diesjährigen Vuelta a España, auf Platz 6 im Gesamtklassement.
Die Etappe
Die längste Etappe, der diesjährigen Vuelta a España, führte das Feld von Mombuey nach Ribeira Sacra über 207,8km. Die Route erinnerte an eine Klassikeretappe, mit vielen kleinen welligen Anstiegen, vier davon waren kategorisiert. Eine einzige Sprintwertung gab es 30km vor dem Ziel, bevor das Feld oder eine mögliche Fluchtgruppe das Ziel erreichte.
Die Team Taktik
Nach dem gestrigen zweiten Platz und dem damit verbundenen Sprinttrikot wollte BORA – hansgrohe dieses heute versuchen zu verteidigen, wobei das Etappenprofil nicht ganz auf den Weltmeister zugeschnitten war. Aber auch der Vierte im Gesamtklassement, Emanuel Buchmann, sollte keine wertvolle Zeit in der Gesamtwertung verlieren. Die deutsche Mannschaft versuchte heute Teil einer größeren Spitzengruppe zu sein, um die Geschehnisse für ihre beiden Kapitäne an der Spitze kontrollieren zu können.
Das Rennen
Es dauerte nicht lange, bis sich eine Gruppe versuchte abzusetzen. Lukas Pöstlberger repräsentierte die Farben der BORA – hansgrohe Equipe, wurde aber nach nur wenigen Kilometern wieder vom Feld gestellt. Nach etlichen Versuchen, die alle scheiterten, versuchte eine Gruppe von neun Fahrern, inklusive BORA – hansgrohe Kletterer Rafal Majka, circa 120km vor dem Ziel erneut sich abzusetzen. Nach kurzer Zeit, 80km vor dem Ziel, hatte die Fluchtgruppe mehr als drei Minuten Vorsprung, doch Team Movistar begann rasch mit der Tempoarbeit im Feld, um die Gruppe wieder zurück zu holen. 30km vor dem Ziel fanden immer wieder Attacken aus dieser Gruppe heraus statt. Der BORA – hansgrohe Fahrer konnte den Angriffen aber gut folgen und war immer wieder auf der Höhe des Geschehens.
13km vor dem Ziel hatte ein Duo wenige Sekunden Vorsprung gegenüber der Verfolgergruppe in der sich BORA – hansgrohe Fahrer Rafal Majka befand. Auf den letzten Kilometer setzte sich A. De Marchi ab und siegte alleine in Ribeira. Rafal Majka querte wenige Zeit später auf Platz 7 die Ziellinie. Emu Buchmann musste leider aufgrund eines Defektes kurz vor dem Ziel sein Rad wechseln und verlor somit wertvolle Sekunden, er ist nun 24 Sekunden hinter dem Führenden auf Platz 6.
11. Etappe:
1. Alessandro De Marchi (BMC)
2. Jhonatan Restrepo (Katusha-Alpecin) + 0:28 Minuten
3. Franco Pellizotti (Bahrain-Merida) + 0:59
4. Nans Peters (Ag2r La Mondiale) + 1:24
5. Dylan Teuns (BMC) + 1:45
6. Tiesj Benoot (Lotto Soudal) + 1:46
7. Rafal Majka (Bora-hansgrohe) + 1:46
8. Nicholas Roche (BMC) + 1:48
9. Sergio Henao (Sky) + 1:50
10. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) + 1:50
Gesamtstand:
1. Simon Yates (Mitchelton-Scott)
2. Alejandro Valverde (Movistar) + 0:01 Minuten
3. Nairo Quintana (Movistar) + 0:14
4. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) + 0:17
5. Tony Gallopin (Ag2r La Mondiale) + 0:24
6. Emu Buchmann (BORA-hansgrohe) + 0:24

Reaktionen im Ziel
„Eine harte Etappe mit einem schweren Start. Es waren unendlich viele Attacken in den ersten 90km aber keine wollte die Gruppe gehen lassen. Ein Lob an Davide, Rafal und die anderen, die einen tollen Job geleistet haben, um die meisten Attacken abzuwehren. Nach einem langen Kampf schaffte es Rafal in die Gruppe. Ab diesem Zeitpunkt haben wir auf einen Sieg hingearbeitet aber es gab keine Zusammenarbeit der Gruppe. Rafal hat bis zum Schluss gekämpft und wurde Siebenter während Emu gut beschützt aus allen gröberen Problemen rausgehalten wurde. Die Jungs müssen sich, nach so einer harten Etappe, erholen.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
„Am Ende war ich einfach müde, wir haben fast 100km gekämpft, damit eine Gruppe entsteht, und als sie dann endlich stand, haben wir nicht wirklich zusammengearbeitet und ich habe viel Kraft gebraucht. Im Finale war es schwer die beiden Ausreißer zu stellen, die Anstiege waren nicht steil genug, um aufschließen zu können. Ich wurde 7. und so richtig zufrieden bin ich nicht.“ – Rafal Majka
„Es ging mir gut und ich fühlte mich auch stark, aber leider musste ich 15km vor dem Ziel das Rad wechseln. Das kostete mir wertvolle Sekunden und ich kam mit dem reduzierten Hauptfeld ins Ziel. Aber Davide, Lukas und Rafal waren heute unglaublich.“ – Emanuel Buchmann
„Es war nicht wirklich eine Etappe für mich, daher habe ich meinen Fokus auf die nächsten Etappen gelegt, bei dem mir der Kurs mehr liegt. Es war auf alle Fälle keine leichte Etappe. Es war die längste Etappe in dieser Vuelta, auf und ab und das Tempo war enorm in den ersten 100km. Rafal hat sein Bestes gegeben und war in der großen Gruppe und wir werden weiterkämpfen“. – Peter Sagan, UCI Weltmeister
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Sagan holt mit Rang zwei auf der 10. Etappe der Vuelta a España die Führung in der Punktewertung. 


Die erste Etappe nach dem Ruhetag sah ein Duo für lange Zeit an der Spitze des Rennens. Erst 30km vor dem Ziel stellte das Hauptfeld die beiden Ausreißer. BORA – hansgrohe arbeitete hart für ihren Sprinter Peter Sagan, Teamkollege Lukas Pöstlberger lancierte eine späte Attacke, doch es war E. Viviani der sich den Tagessieg vor dem UCI Weltmeister Peter Sagan sicherte, jedoch reichte der zweite Platz aus, um sich das Sprinttrikot zu holen.
Die Etappe
Nach einem wohlverdienten Ruhetag starteten heute die Fahrer in die zweite Hälfte der Vuelta a España. Die 10. Etappe wurde in Salamanca, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden ist, gestartet. Nach 177km, 1.050 Höhenmetern und einer Sprint- wie auch einer Bergwertung erreichte das Peloton den Zielort in Fermoselle, Bermillo de Sayago. Es sollte eine Etappe für die schnellen Beine im Peloton sein, doch wie so oft bei der Vuelta a España kann auch eine Spitzengruppe den Weg ins Ziel schaffen.
Die Team Taktik
Das Profil schien auf die schnellen Männer im Peloton zugeschnitten zu sein, daher konzentrierte sich BORA – hansgrohe heute auf den UCI-Weltmeister Peter Sagan. Unterstützte aber auch ihren Klassementfahrer Emanuel Buchmann, der derzeit auf den vierten Platz liegt, um im Gesamtklassement keine wertvolle Zeit zu kassieren.
Das Rennen
Ein Duo setzte sich heute an die Spitze des Rennens und hielt über lange Zeit einen Vorsprung von mehr als drei Minuten gegenüber dem Hauptfeld. BORA – hansgrohe beschützte im Feld ihre beiden Kapitäne, Sprinter Peter Sagan und ihren Klassementfahrer Emanuel Buchmann. Marcus Burghardt war immer wieder an der Spitze des Hauptfeldes, und kontrollierte die Geschehnisse. Im Laufe des Rennens schmolz der Vorsprung der beiden Ausreißer, 60km vor dem Ziel hatte das Duo nur mehr eine Minute. 40km vor dem Ziel, nach der einzigen Sprintwertung des Tages, übernahm BORA – hansgrohe die Kontrolle im Hauptfelde und schnell sank der Vorsprung der Spitze auf wenige Sekunden. Der Zusammenschluss erfolgte nach 10km, das Tempo war enorm und BORA – hansgrohe arbeitete hart für ihren Sprinter Peter Sagan. In einer guten Position begann Peter mit seinem Sprint und in einem schnellen Finale kam es zum Duell zwischen dem Weltmeister und E.Viviani, bei dem sich der Quick-Step Floor Fahrer als Sieger der Etappe sah. Der UCI Weltmeister belegte den zweiten Platz, mit dieser Platzierung sicherte sich der BORA – hansgrohe Fahrer jedoch das Sprinttrikot der Vuelta a España.
10. Etappe:
1. Elia Viviani (Quick-Step Floors)
2. Peter Sagan (Bora-hansgrohe) s.t.
3. Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo) s.t.
4. Nelson Andrés Soto (Caja Rural-Seguros RGA) s.t.
5. Marc Sarreau (Groupama-FDJ) s.t.
6. Dann van Poppel (LottoNL-Jumbo) s.t.
7. Ivan Garcia Cortina (Bahrain-Merida) s.t.
8. Jon Aberasturi (Euskadi-Murias) s.t.
9. Simone Consonni (UAE Team Emirates) s.t.
10. Matteo Trentin (Mitchelton-Scott) s.t.
Gesamtstand:
1. Simon Yates (Mitchelton-Scott) 41:03:00 Stunden
2. Alejandro Valverde (Movistar) + 0:01 Minuten
3. Nairo Quintana (Movistar) + 0:14
4. Emanuel Buchmann (Bora-Hansgrohe) + 0:16
5. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) + 0:17
Reaktionen im Ziel
„Es war eine relativ ruhige Etappe und wie erwartet, kam es zu einem schnellen Massensprint. Die Jungs haben wieder einen guten Job erledigt und am letzten Anstieg, 30km vor dem Ziel, an der Spitze des Rennens hart gearbeitet, um die Spitzengruppe zu stellen. Im Finale habe ich mein Bestes gegeben und wurde Zweiter und übernahm das grüne Trikot. Ich bin zufrieden und versuche es so lange es geht zu behalten.” – Peter Sagan
„Wir haben versucht das Rennen im letzten Anstieg hart zu machen. Unsere Kletterer gingen an die Spitze, um die Sprinter zu stellen aber es hat nicht ganz geklappt. Nach dem Anstieg war es Windstill, daher konzentrierten wir uns auf den Sprint. Im letzten Kilometer versuchte Lukas mit einer späten Attacke für eine Überraschung zu sorgen aber es war nicht leicht Quick-Step Floors unter Druck zu setzen. Peter blieb am Rad von Viviani und zeigte einen guten Sprint. Er hat nun das Sprinttrikot, was uns glücklich stimmt.“- André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Dank unglaublichem Teameinsatz bleibt Emanuel Buchmann auch nach brutaler Bergankunft in den Top 5 des Gesamtklassements der Vuelta a España.

Einen Tag, vor dem wohlverdienten Ruhetag, stand einer der härtesten Etappe der diesjährigen Vuelta a España am Programm. Die gesamte BORA – hansgrohe Mannschaft arbeitete für ihren Klassementfahrer Emanuel Buchmann, vor allem Rafal Majka zeigte eine beeindruckende Form, als er im Finale Emanuel in die erste Gruppe brachte. Nach mehr als 200km und 4.000 Höhenmeter querte Emanuel Buchmann als 15. die Ziellinie und ist nun Vierter in der Gesamtwertung, 16 Sekunden hinter dem neuen Führenden S. Yates.
Die Etappe
Die neunte und letzte Etappe vor dem ersehnten Ruhetag war zugleich eine der härtesten in dieser Austragung der Vuelta a España. Die erste Bergankunft, in der diesjährigen 73. Spanien Rundfahrt, führte das Feld nach genau 200km hinauf nach La Covatilla, welches auch im Jahr 2011 Ziel der Vuelta war. Drei schwere Bergwertungen mussten die Fahrer in der ersten Rennhälfte absolvieren, bevor es auf 1.965m ins Ziel ging, gesamt bezwang das Feld heute mehr als 4.100 Höhenmeter.
Die Team Taktik
Nach den wenigen Etappen, die den Sprinter gehörten, wechselte nun der Fokus auf die Kletterer. Mit einem dritten Platz in der Gesamtwertung war Emanuel Buchmann auf Tuchfüllung mit dem roten Leadertrikot. Wenige Sekunden trennten ihn vom Führenden R. Molard, diese Sekunden wollte man bei der heutigen Etappe verringern und versuchen ein gutes Etappenergebnis zu erzielen. Das gesamte Ziel stellte sich in den Dienst des Ravensburgers, um ihn Best möglichst an diesem weiteren heißen Tag, zu unterstützen.
Das Rennen
Es dauerte nicht lange, ehe sich eine Spitzengruppe absetzte. Elf Fahrer konnten noch vor der ersten Bergwertung des Tages mehr als drei Minuten Vorsprung herausfahren. Die Fahrer des BORA – hansgrohe Teams blieben im Hauptfeld und beteiligten sich an der Nachführarbeit. Doch die Spitzengruppe arbeitete gut zusammen und so wuchs der Vorsprung auf mehr als 5 Minuten bei noch 100km zu fahren. Doch wie erwartet, zerfiel die Fluchtgruppe im letzten Anstieg und einzelne Fahrer versuchten den Solisten einzuholen. Rafal Majka leistete unglaubliche Arbeit, um BORA – hansgrohes Klassementfahrer Buchmann in Position zu bringen. Die beiden BORA – hansgrohe Kletterer waren stets auf der Höhe des Geschehens, wenige Minuten hinter dem späteren Etappensieger B. King. Wenige Minuten hinter B. King querte Emanuel Buchmann auf Platz 15 die Ziellinie und ist nun mit 16 Sekunden Rückstand gegenüber den neuen Führenden Yates Vierter im Gesamtklassement.
9. Etappe
1. Benjamin King (Dimension Data) 5:30:38
2. Bauke Mollema (Trek-Segafredo9 +0:48
3. Dylan Teuns (BMC) +2:38
4. Miguel Angel Lopez (Astana) +2:40
5. Nairo Quintana (Movistar) s.t.
6. Wilco Kelderman (Sunweb)
7. Rigoberto Uran (Education First-Drapac) +2:43
8. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) +2:46
9. Simon Yates (Mitchelton-Scott) +2:49
10. George Bennett (LottoNL-Jumbo) +03:02
Gesamtstand:
1. Simon Yates (Mitchelton-Scott) 36:54:52
2. Alejandro Valverde (Movistar ) +0:01
3. Nairo Quintana (Movistar) +0:14
4. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) +0:16
5. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) +0:17
6. Tony Gallopin (AG2R) +0:24
7. Miguel Angel Lopez (Astana) +0:27
8. Rigoberto Uran (Education First-Drapac) +0:32
9. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +0:43
10. George Bennett (LottoNL-Jumbo) +0:48

Reaktionen im Ziel
„Ich habe mich heute gut gefühlt und natürlich habe ich somit Emu vor allem im Finale unterstützt. Das schwierige Heute war der Gegenwind, es war wichtig am letzten Berg im Windschatten zu fahren. Emu ist nun Vierter, nur wenige Sekunden hinter Yates. Ich denke, wir haben heute wirklich eine unglaubliche Teamleistung gezeigt und Emu ist immer noch nah am Podium dran.“ – Rafal Majka
„Es war eine harte Etappe und der Schlussanstieg war eine echte Prüfung. Ich möchte meinem Team für ihre harte Arbeit danken, wir haben unseren Plan umgesetzt. Zusammen mit Rafal blieb ich am langen Anstieg in der ersten Gruppe, aber ich konnte leider den Attacken am Ende nicht mehr folgen und verlor den Anschluss an die Klassementfahrer. Es tut mir leid, vor allem nach der ganzen harten Arbeit von jedem in den 200km. Ich habe mich noch nicht komplett vom Sturz erholt aber ich bin zuversichtlich und werde in den nächsten Tagen alles geben.“ – Emanuel Buchmann
“Eine harte Etappe heute, mit mehr als 4.000 Höhenmeternund einer Bergankunft nach einem harten 10km langen Anstieg. Das Team hatte heute ein Ziel, Emu die gesamten 200km zu unterstützen und im letzten Anstieg in Position zu fahren. Sie haben einen fantastischen Job erledigt, Rafal hat im letzten Anstieg alles für Emu gegeben, während Jay, Lukas, Davide, Schwarzi und Peter zuvor ihn aus allen Schwierigkeiten rausgehalten haben. Ein 4. Gesamtplatz, mit 16 Sekunden Rückstand ist ein echt starkes Ergebnis bis dato. Morgen werden wir aber erst mal den Ruhetag genießen.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Peter Sagan knapp geschlagen auf Platz 2 in einem schweren Finale der 8. Etappe der Vuelta a España.


Ein Trio machte sich unmittelbar nach dem Start auf dem Weg und setzte sich mit maximalen 12 Minuten vom Feld ab. BORA – hansgrohe arbeitete hart und schloss wenige Kilometer vor dem Ziel die Lücke zur Spitzengruppe. In einem schweren Finale hinauf nach Almadén war Peter Sagan in einer aussichtsreichen Position, wurde aber auf den letzten Metern von A. Valverde überholt und musste sich knapp geschlagen geben.
Die Etappe
Gestartet wurde die heutige achte Etappe in Linares, einem Ort in Andalusien und führte das Feld nach 195.1 gefahrenen anspruchsvollen Kilometern in den Zielort Almadén, in der Region Castilla-La Mancha. Eine Bergwertung der dritten Kategorie mit 3,4% Steigung und eine Sprintwertung verzeichnete heute das Etappenprofil. Auf dem Papier sah die Etappe einfach aus, aber Temperaturen um die 38 Grad und erneut enge, kurvenreiche Straßen, vor allem im Finale, machten das Rennen schwer.
Die Team Taktik
Nach seinem gestrigen zweiten Platz und der wiederkehrenden Form nach dem schweren Sturz bei der Tour de France, wollte UCI Weltmeister Peter Sagan heute versuchen, ein weiteres Topergebnis einzufahren. Das Team stellte sich in den Dienst des Weltmeisters, um ihm vor allem im technisch anspruchsvollen Finale zu unterstützen, hatte aber auch ein Auge auf ihren Klassementfahrer Emanuel Buchmann, der weiterhin auf den dritten Gesamtplatz lag und sich gut von seinem harten Aufprall am gestrigen Tag erholte. Man beschützte den Ravensburger, wie auch in den letzten Tagen, um keine Zeit für die Gesamtwertung liegen zu lassen.
Das Rennen
Nach nur wenigen Kilometern setzte sich ein Trio an die Spitze des Rennens und öffnete eine Lücke von mehr als zehn Minuten gegenüber dem Hauptfeld, in dem sich das deutsche Team befand. Auch nach der ersten Bergwertung des Tages befand sich die Spitzengruppe immer noch mit zehn Minuten Vorsprung vor dem Feld. Die Sprinterteams begannen mit der Nachführarbeit, von BORA – hansgrohe war Marcus Burghardt immer wieder auf der Höhe des Geschehens und gab das Tempo vor. Langsam schmolz der Vorsprung des Trios an der Spitze des Rennens. 5km vor dem Ziel wurde die Gruppe schließlich gestellt und die Fahrer bereiteten sich auf das kniffelige Finale vor. BORA – hansgrohe brachte den UCI Weltmeister in eine gute Position, als sich das Rennen auf den letzten Kilometer bewegte. Peter Sagan war in den letzten Kilometern hinauf nach Almadén in einer aussichtsreichen Position, wurde aber auf den letzten Metern noch von A. Valverde überholt, und überquerte auf einem starken zweiten Platz die Ziellinie an einem heißen achten Tag bei der Vuelta a Espana.
8. Etappe:
1.Alejandro Valverde (Movistar) 4:35:54
2. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
3. Danny von Poppel (LottoNL-Jumbo)
4. Ion Izagirre (Bahrain-Merida)
5. Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo)
6. Jesus Herrada (Cofidis)
7. Simon Yates (Mitchelton-Scott)
8. Bjorg Lambrecht (Lotto Soudal)
9. Ivan Garcia (Bahrain-Merida)
10.Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo)
Gesamtstand:
1. Rudy Molard (Groupama-FDJ) 31:20:34
2. Alejandro Valverde (Movistar) +0:00:37
3. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) +0:00:48
4. Simon Yates (Mitchelton-Scott) +0:00:51
5. Tony Gallopin (AG2R) +0:00:59
6. Michal Kwiatkowski (Sky) +0:01:06
7. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) +0:01:11
8. Nairo Quintana (Movistar ) +0:01:14
9. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +0:01:18
10. Enric Mas (Quick-Step Floors) +0:01:23
Reaktionen im Ziel
„Der Sturz hat mich nicht beeinflusst, natürlich merke ich noch etwas die Verletzung am Bein aber das Team hat mich heute wieder perfekt unterstützt und alles für mich getan. Morgen wird ein schwerer Tag aber ich werde wieder mein Bestes geben.“- Emanuel Buchmann
„Es war heute wieder eine schwere und heiße Etappe aber das gesamte Team hat gut zusammengearbeitet. Wir schafften es, die Gruppe zu stellen, nachdem die Jungs toll gefahren sind und mich in eine gute Position gebracht haben. Ich gab alles im Finale, aber es war nicht genug für einen Sieg. Aber ich merke, dass meine Form sich verbessert. Ich hätte gerne das Double heute gemacht nach Pascals Sieg in Brüssel, zu dem ich ihn hier gratuliere.“ – Peter Sagan
„Heute hatten wir eine lange Etappe mit 2000 Höhenmetern. Unser Ziel war es eine kleine Gruppe gehen zu lassen und wir versuchten alles für Peter für den Sprint vorzubereiten. Es hat eigentlich alles super geklappt. Die Gruppe hatte zu Beginn fast 12 Minuten Vorsprung, aber durch die Hilfe von Burgi und zusammen mit anderen Teams konnten wir die Lücke schließen. 5km vor dem Ziel, als die Gruppe wieder zusammen war, begannen wir den Sprint für Peter. Er war in einer guten Position und startete einen tollen Sprint. Aber in den wirklich steilen letzten 100m war leider Valverde schneller und hatte die besseren Beine. Aber ich denke, bis dato verlief die Vuelta gut für uns und morgen konzentrieren wir uns zu 100% auf Emu, um ihm bei der schweren Bergankunft zu unterstützen.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Zweiter Platz für Peter Sagan auf der 7. Etappe der Vuelta a España

Die 7. Etappe, der Vuelta a España sah lange Zeit eine Fluchtgruppe, die sich bis zum letzten Anstieg des Tages an der Spitze des Rennens halten konnte. Klassementfahrer Emanuel Buchmann wurde nach einem Sturz von seinen Teamkollegen wieder in Position gebracht und konnte somit seinen dritten Platz in der Gesamtwertung verteidigen. In einem packenden Finale gelang es dem UCI Weltmeister Peter Sagan auf einen starken zweiten Platz zu sprinten.
Die Etappe
Die heutige 7. Etappe der 73. Vuelta a España führte das Feld von Puerto Lumbreras über 185,7 wellige Kilometer in den Zielort Pozo Alcón. Zwei Bergwertungen der dritten Kategorie, mit je durchschnittlich 5% waren beide in der zweiten Hälfte des Rennens. Die einzige Sprintwertung des Tages wurde kurz vor dem Ziel genommen, bevor die leicht steigende Zielgerade auf das Feld wartete. Es war schwierig einzuschätzen, ob eine größere Fluchtgruppe durchkommen wird oder die Etappe doch in einem Sprint enden wird.
Die Team Taktik
Die deutsche Mannschaft wollte, wenn eine größere Fluchtgruppe attackiert, mit Rafal Majka und Davide Formolo, zwei Männer aus ihren Reihen dabeihaben. Für das Finale setzte man auf den UCI Weltmeister Peter Sagan, um den ersehnten Etappensieg erzielen zu können.
Das Rennen
Eine frühe Fluchtgruppe mit sieben Fahrern setzte sich unmittelbar nach dem Start vom Feld ab und hatte nach nur 20km im Rennen schon mehr als drei Minuten Vorsprung. BORA – hansgrohe blieb bewusst im Hauptfeld und beteiligte sich an der Nachführarbeit. 130km vor dem Ziel, kurz vor der ersten Bergwertung des Tages, genoss die Spitzengruppe immer noch einen Vorsprung von dreieinhalb Minuten. Am letzten Anstieg des Tages wurde der Rückstand der Gruppe immer geringer und 20km vor dem Ziel konnte sich die Spitzengruppe des Tages nicht mehr länger halten und wurde vom Feld eingeholt. Im Finale ging BORA – hansgrohe Fahrer Emanuel Buchmann aber auch sein Helfer Davide Formolo kurzzeitig zu Boden. Beide konnten aber schnell wieder aufs Rad aufsteigen und ihren Klassementfahrer wieder in Position bringen. In einem harten Finale, welches leicht bergauf verlief, attackierte T. Gallopin und siegte mit wenigen Sekunden Vorsprung vor UCI Weltmeister Peter Sagan, der sich den Sieg aus der anrollenden Gruppe sicherte. In der zweiten Gruppe querten Emanuel Buchmann, Rafal Majka und Davide Formolo die Ziellinie. Trotz Sturzes bleibt Emanuel weiterhin auf den dritten Gesamtplatz.

7. Etappe:
1. Tony Gallopin (AG2R)
2. Peter Sagan (Bora-hansgrohe) +0:05
3. Alejandro Valverde (Movistar) s.t.
4. Eduard Prades (Euskadi)
5. Omar Fraile (Astana)
6. Rigoberto Uran (EF Drapac)
7. Ion Izagirre (Bahrain Merida)
8. Enric Mas (Quick-Step Floors)
9. Wilco Kelderman (Sunweb)
10. Sepp Kuss (LottoNL-Jumbo)
Gesamtstand:
1. Rudy Molard (Cofidis)
2. Alejandro Valverde (Movistar) +0:47
3. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) +0:48
4. Simon Yates (Mitchelton-Scott) +0:51
5. Tony Gallopin (AG2R) +0:59
6. Michal Kwiatkowski (Sky) +1:06
7. Ion Izagirre (Bahrain Merida) +1:11
8. Nairo Quintana (Movistar) +1:14
9. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +1:18
10. Enric Mas (Quick-Step Floors) +1:23
Reaktionen im Ziel
„Ich muss sagen, die Jungs haben heute einen guten Job erledigt. Wir hatten das Rennen immer unter Kontrolle und versuchten mit Peter auf Sieg zu fahren. Marcus war unglaublich, er hielt die Fluchtgruppe immer an der kurzen Leine. Leider ging Emu im Finale zu Boden, auf einer Straße, die meiner Meinung nach, nicht für ein Radrennen geeignet war. Davide und Jay mussten warten, um ihn wieder nach vorne zu bringen und haben einen großartigen Job erledigt. Daher konnten wir Gallopin nicht mehr stellen, aber Peter sprintete dennoch auf den zweiten Platz. Zusammenfassend, denke ich, hatten wir einen guten Tag mit einem zweiten Platz.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
„Heute war keine leichte Etappe und die Hitze machte es auch nicht leichter. Die Anstiege waren schwierig und anstrengend aber ich schaffte es in der Gruppe der Kletterer zu bleiben. Rafal versuchte die Lücke zu Gallopin zu schließen, während Davide und Jay hinten waren, um Emu zu helfen, der nach seinem Sturz alleine war. Ich fühlte mich besser und habe den Sprint aus der Gruppe gewinnen können.“ – Peter Sagan
„Es war sehr heiß und eine harte Etappe, aber das Team hat einen tollen Job gemacht. Wir hatten alles unter Kontrolle und verloren keine Zeit im Gesamtklassement und Peter fuhr auf Sieg. In einem heiklen Moment ging ich zu Boden. Es tat weh aber meine Teamkollegen taten alles, um mich wieder zurückzubringen. Danke an Jay und Davide, durch ihre Hilfe war ich bald wieder in der Gruppe zurück. Ich behielt meinen dritten Platz in der Gesamtwertung und werde nun sehen, wie mich der Sturz beeinflusst. Hoffentlich ist es nicht allzu ernst aber wir werden noch einige medizinische Tests machen, um sicher zu gehen.“ – Emanuel Buchmann
© BORA – hansgrohe

Top-10-Platzierung für Peter Sagan auf der 6. Etappe der Vuelta.

Die heutige Etappe der Vuelta a España sorgte für ein rasantes und packendes Finale in San Javier, in dem alle Augen auf die Sprinter gerichtet waren. Auf der Zielgerade lieferten sich die schnellen Männer des Pelotons einen spannenden Kampf um den Sieg. Am Ende des Tages belegte UCI Weltmeister Peter Sagan den 9. Platz, während N. Bouhanni die Etappe für sich entschied. Viele der GC-Favoriten verloren heute Zeit, aber es gelang Emanuel Buchmann seinen 3. Platz in der Gesamtwertung zu verteidigen.
Die Etappe
Der Startschuss fiel heute in Huércal-Overa und von dort fuhr das Fahrerfeld über 155,7km nach Mar Menor (San Javier), der größten Salzwasserlagune Europas. Die Strecke, die meist entlang der Mittelmeerküste im Südosten Spaniens führte, war relativ flach, wies aber zwei Anstiege der dritten Kategorie auf. Nach 50 gefahrenen Kilometern musste der erste davon, der Alto del Garrobillo (3,8km, 5,8%) absolviert werden, gefolgt vom Alto del Cedacero (4km, 6,2%) ungefähr 40 Kilometer später. Die letzten 25km waren fast tellerflach und es wurde deshalb erwartet, dass die Sprinter im Feld heute eine Chance haben würden ihre Bilanz aufzubessern. Ein Kreisverkehr gleich nach der Flamme Rouge könnte allerdings die erwartete Sprintankunft etwas erschweren.
Teamtaktik
Nachdem auf den vorherigen Etappen die Ausreißer und Bergfahrer die Protagonisten des Rennens waren könnten heute die Sprinter zum Zug kommen. Weil alles auf einen Massensprint hindeutete wollte sich das Team auf den Endsprint konzentrieren. Obwohl Peter Sagan sich immer noch nicht in perfekter Form befindet, könnte der UCI Weltmeister eine Chance haben, eine Top-Platzierung zu erzielen. Das Team wollte ihn deshalb tatkräftig unterstützen und ihn in eine optimale Ausgangsposition auf der Zielgerade für den finalen Sprint bringen.
Das Rennen
Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad und teilweise straffem Seitenwind machte sich das Peloton auf den Weg nach Mar Menor. Gleich zu Beginn der Etappe nutzten drei Fahrer die Chance für einen Angriff. Allerdings engagierten sich heute die Sprinterteams schon früh im Renngeschehen in der Tempoarbeit. Das Peloton hielt die Fluchtgruppe an der kurzen Leine und erlaubte den drei Ausreißern nicht mehr als 3:45 Minuten Vorsprung. Es war also nur eine Frage der Zeit bis das Trio eingeholt wurde. Mit 30km bis zum Ziel war es soweit und das Peloton schloss die Lücke.
Die Teams, die heute einen Podestplatz im Visier hatten, rückten dann erneut nach vorne und begannen die Sprintvorbereitungen im Ernst. Kurz danach ereignete sich ein Sturz, in dem aber keine BORA – hansgrohe Fahrer verwickelt waren, und das Feld teilte sich in mehrere Gruppen. Einige der GC-Fahrer und Sprintfavoriten verloren den Anschluss zur führenden Gruppe, aber Emanuel Buchmann und Peter Sagan befanden sich in der ersten Gruppe. Das Team arbeitete um die zwei Fahrer nahe der Spitze des Feldes zu beschützen. In einem rasanten Endspurt lieferten sich Peter Sagan und seine Kontrahenten einen packenden Kampf um den Sieg, aber auf der Zielgerade befand sich der UCI Weltmeister in einer ungünstigen Ausgangsposition. Am Ende des Tages belegte er den 9. Platz, während N. Bouhanni die Etappe gewann. Emanuel Buchmann verteidigte seinen 3. Platz in der Gesamtwertung hinter R. Molard und M. Kwiatkowski.
6. Etappe:
1. Nacer Bouhanni (Cofidis) 3:58:55
2. Danny Van Poppel (LottoNL-Jumbo) s.t.
3. Elia Viviani (Quick-Step Floors) s.t.
4. Simone Consonni (UAE-Emirates) s.t.
5. Matteo Trentin (Mitchelton-Scott) s.t.
6. Ivan Garcia-Cortina (Bahrain-Merida) s.t.
7. Omar Fraile (Astana) s.t.
8. Miguel-Angel Lopez (Astana) s.t.
9. Peter Sagan (Bora-hansgrohe) s.t.
10. Michael Morkov (Quick-Step Floors) s.t.
Gesamtstand:
1. Rudy Molard (Groupama-FDJ) 22:26:15
2. Michal Kwiatkowski (Sky) + 0:41
3. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) + 0:48
4. Simon Yates (Mitchelton-Scott) + 0:51
5. Alejandro Valverde (Movistar) + 0:53
6. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) + 1:11
7. Tony Gallopin (AG2R-La Mondiale) + 1:14
8. Nairo Quintana (Movistar) s.t.
9. Steven Krujswijk (LottoNL-Jumbo) + 1:18
10. Enric Mas (Quick-Step Floors) + 1:23
Reaktionen im Ziel
„Zu Beginn fuhr das Peloton ziemlich langsam aber in den letzten Kilometern verschärfte sich das Tempo und das Feld teilte sich in mehrere Gruppen. Ich wollte heute um den Etappensieg kämpfen aber befand mich nicht in einer idealen Ausgangsposition. Leider war es mir nicht möglich einen starken Sprint von dort anzuziehen.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister

„Die ersten 130km verliefen ziemlich ereignislos und das Tempo wurde meistens von den Sprinterteams kontrolliert. In den letzten 20km hatten wir Seitenwind, der das Rennen etwas nervös machte. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das ganze Team in einer guten Position an der Spitze des Feldes. Allerdings hatte Rafal [Majka] einen Defekt und fiel zurück. Dadurch verlor er leider 1:20 Minuten. Etwa 700m vor der Ziellinie gab es einen Kreisverkehr und Peter befand sich dort in einer ungünstigen Ausgangsposition und konnte deshalb seinen Sprint nicht optimal anziehen.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Ausreißer Molard (FDJ) übernimmt Gesamtführung, Emanuel Buchmann nun auf Rang drei der Vuelta. 

Nach einem unglaublich harten Kampf um die Gruppe des Tages setzten sich erst nach 60 km 25 Fahrer vom Feld ab. Lukas Pöstlberger war für BORA – hansgrohe an der Spitze des Rennens, fiel aber nach weiteren Attacken zurück ins Hauptfeld. Dort arbeitete BORA – hansgrohe für seinen Leader Emanuel Buchmann, der heute im Hauptfeld das Ziel erreichte. Beim Sieg von S. Clarke machte auch R. Molard heute viel Boden gut und übernahm so die Gesamtführung. Emanuel Buchmann liegt nun auf Rang drei, weiterhin nur sieben Sekunden hinter M. Kwiatkowski.
Die Etappe
Auch die heutige 5. Etappe der Vuelta a España bot gute Chancen für Ausreißer. Ein durchwegs welliges Profil zwischen Granada und Roquetas de Mar bot genügen Möglichkeiten für einen Angriff. Auf den insgesamt 188,7 Kilometern stand jeweils eine Bergwertung der 3. und eine der 2. Kategorie auf dem Plan, wobei die Strecke auch dazwischen von einem ständigen Auf und Ab gekennzeichnet war. Erst nach der letzten Bergwertung bei Kilometer 162 führte das Finale nur noch bergab bzw. flach ins Etappenziel.
Teamtaktik
Nachdem sich der UCI Weltmeister Peter Sagan immer noch nicht in perfekter Form befindet, war BORA – hansgrohe heute nicht bereit für einen möglichen Massensprint zu arbeiten. Die Teamtaktik war hingegen auf Lukas Pöstlberger und Jay McCarthy ausgerichtet, die beide ihre Chance in Fluchtgruppen bekamen. Sollte es dennoch zu einem Spint in Roquetas de Mar kommen, würde Sagan natürlich versuchen, um den Sieg zu kämpfen. Der Rest des Teams war abgestellt, um Emanuel Buchmann und Rafal Majka mit so wenig Kraftaufwand wie möglich durch die Etappe zu bringen.
Das Rennen
Auch heute folgte nach dem Start wieder direkt Attacke auf Attacke. Da aber alle Fahrer die Chance einer Fluchtgruppe nutzen wollten, neutralisierten sich die Angriffe gegenseitig. Auch BORA – hansgrohe zeigte sich immer wieder an der Spitze des Feldes aktiv. Es dauerte aber mehr als 60 Kilometer, bevor sich eine Gruppe endgültig vom Feld lösen konnte. 25 Fahrer, darunter Lukas Pöstlberger, konnten nun schnell mehr als zwei Minuten zwischen sich und dem Feld bringen. Doch die Gruppe harmonierte nicht, und es gab weitere Attacken an der Spitze des Rennens. Unterschiedliche Gruppen formierten sich und leider fiel Lukas Pöstlberger diesen Attacken zum Opfer. Der österreichische Staatsmeister wurde 70k vor dem Ziel wieder vom Feld gestellt, dort gab Sky das Tempo vor. An der Sprintwertung des Tages hatte ein Spitzenduo etwa eine Minute Vorsprung auf die Verfolger und mehr als fünf Minuten auf das Hauptfeld. Doch in der Abfahrt zur letzten Bergwertung des Tages änderte sich die Rennsituation erneut und drei Fahrer konnten sich entscheidend absetzen. BORA – hansgrohe hatte heute mit der Entscheidung um den Tagessieg nichts mehr zu tun, arbeitete im Feld aber sehr gut für Emanuel Buchmann. Das Team hielt Emu immer in guter Position und von allen Schwierigkeiten fern. Nach einem weiteren sehr heißen und harten Tag im Sattel holte am Ende S. Clarke den Sieg in Roquetas de Mar. Emanuel Buchmann erreichte sicher im Hauptfeld das Ziel. Durch Rang sechs auf der heutigen Etappe übernahm R. Molard die Führung in der Gesamtwertung, Buchmann liegt nun auf Rang drei, immer noch 7 Sekunden hinter M. Kwiatkowski.
5. Etappe:
1. Simon Clarke (EF-Drapac) 4:36:07
2. Bauke Mollema (Trek-Segafredo) s.t.
3. Alessandro de Marchi (BMC) s.t.
4. Davide Villella (Astana) + 0:08
5. Floris De Tier (LottoNL-Jumbo) s.t.
6. Rudy Molard (Groupama-FDJ) s.t.
7. Maxime Monfort (Lotto-Soudal) 1:58
8. Jonathan Lastra (Caja-Rural) 2:00
9. Franco Pelizotti (Bahrain-Merida) s.t.
10. Merhawi Kudus (Dimension-Data) s.t.
Gesamtstand:
1. Rudy Molard (Groupama-FDJ) 18:27:20
2. Michal Kwiatkowski (Sky) + 1:01
3. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) + 1:08
4. Simon Yates (Mitchelton-Scott) + 1:11
5. Alejandro Valverde (Movistar) + 1:13
6. Wilco Keldermann (Sunweb) + 1:26
7. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) + 1:31
8. Tony Gallopin (AG2R-La Mondiale) + 1:34
9. Nairo Quintana (Movistar) s.t.
10. Steven Krujswijk (LottoNL-Jumbo) + 1:38

Reaktionen im Ziel
„Der Beginn der Etappe war heute echt hart, speziell nach der Bergankunft gestern. Unser Team hat aber super gearbeitet, und als die Gruppe weg war, haben sie mich immer vorne im Feld gehalten, um nie in Schwierigkeiten zu geraten. Im Lauf der Etappe sind meine Beine dann immer besser geworden. Am Ende war es ein Tag ohne große Besonderheiten. Molard ist zwar in der Gesamtwertung nach vorne gekommen, aber ich denke nicht, dass das am Ende eine Auswirkung auf die Gesamtwertung haben wird.“ – Emanuel Buchmann

„Das war eine brutale Etappe heute. Der Beginn war extrem schnell und es wurde ständig attackiert. Es hat fast 60 km gedauert, bis endlich eine Gruppe vorne war. Lukas und Jay haben für uns versucht immer wieder mitzuspringen, Lukas war dann auch in der Gruppe, hatte zu diesem Zeitpunkt aber einfach schon zu viel Energie gelassen, um noch um den Etappensieg kämpfen zu können. Im Feld haben alles Jungs super für Emu gearbeitet und ihn immer vorne in Position gehalten. Er hat sicher im Hauptfeld das Ziel erreicht und liegt immer noch nur 7 Sekunden hinter Kwiatkowski, das war heute das Wichtigste.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Emanuel Buchmann unterstreicht Ambitionen in der Gesamtwertung und rückt nach erster Bergankunft auf Rang zwei der Vuelta vor. 

Den Etappensieg machte heute eine Fluchtgruppe unter sich aus und am Ende siegte B. King in der Sierra de la Alfagara. Doch auch Emanuel Buchmann glänzt einmal mehr bei der Spanien-Rundfahrt. Der Ravensburger attackiert auf den letzten Kilometern aus der Gruppe der Favoriten und rückt auf Rang zwei der Gesamtwertung hinter M. Kwiatkowski vor. Auch Rafal Majka zeigt sich in starker Form und liegt ebenfalls knapp an den Top-Ten.
Die Etappe
Am vierten Tag der Vuelta stand heute die erste Bergetappe am Programm. Von Velez-Malaga ging es in die Sierra de la Alfaguara, einer Bergankunft nahe der Sierra Nevada. Die insgesamt 161,4 Kilometer begannen flach, bevor nach etwa 50 Rennkilometern mit dem Alto de Cabra Montes ein Berg der 1. Kategorie wartete. Danach führte die Strecke über einige Wellen bergab nach Granada. Von dort führten die letzten 12 km bergauf ins Tagesziel, ebenfalls ein Anstieg der 1. Kategorie.
Teamtaktik
Vor allem für Emanuel Buchmann war heute eine erste Bewährungsprobe. Die Vuelta wird zwar erst in der dritten Woche entschieden werden, dennoch musste man heute an den besten Kletterern dranbleiben, um keine wichtigen Sekunden im Kampf um die Gesamtwertung zu verlieren. Mit Rafal Majka und Davide Formolo hatte Buchmann zwei hervorragende Bergfahrer zur Unterstützung an der Seite, wobei beide auch die Chance hatten, sollte es die Rennsituation zulassen, auf Etappensieg zu fahren. Alle anderen BORA – hansgrohe Teamkollegen hatten vor allem zu Beginn der Etappe Helferdienste zu leisten.

Das Rennen
Direkt nach dem Start gab es auch heute wieder einige Attacken. Immer wieder waren A. Mate und P. Rolland aktiv, die beide um das Bergtrikot kämpfen. Nach rund 10 km ließ das Feld schließlich 9 Fahrer ziehen. Der Vorsprung ging nun schnell nach oben, und schon nach 25 km fuhr die Spitze mehr als drei Minuten vor dem Feld. Auch im ersten Anstieg konnten die Ausreißer ihren Vorsprung weiter ausbauen, am Gipfel des Alto de Cabra Montes hatten sie etwa 7 Minuten herausgefahren, während im Feld Sky an der Spitze fuhr. Am Fuße des Schlussanstiegs betrug der Vorsprung sogar 9:30, und damit war klar, dass der Sieger aus dieser Gruppe kommen würde. P. Rolland setzte sich als Erster ab, während im Feld Lotto-Jumbo mächtig aufs Tempo drückte. Schnell wurde die Gruppe der Favoriten kleiner, doch Emanuel Buchmann und Rafal Majka blieben in guter Position. An der Spitze wurde Rolland an der 1000m Marke gestellt und B. King holte sich den Tagessieg. Dahinter attackierte zuerst S. Yates aus der Gruppe der Favoriten, bevor auch Emanuel Buchmann sich absetzen konnte. Der Ravensburger erreichte nach einer weiteren herausragenden Leistung als Tages Achter das Ziel und kletterte damit schon auf Rang zwei der Gesamtwertung.
4. Etappe:
1. Benjamin King (Dimension Data) 4:33:12
2. Nikita Stalnov (Astana) + 0:02
3. Pierre Rolland (EF Drapac) + 0:13
4. Luis-Angel Maté (Cofidis) + 1:08
5. Ben Gastauer (AG2R-La Mondiale) + 1:39
6. Jelle Wallays (Lotto-Soudal) + 1:57
7. Oscar Cabedo Carda (Burgos-BH) + 2:24
8. Simon Yates (Mitchelton-Scott) + 2:48
9. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) + 2:50
10. Miguel Angel Lopez (Astana) + 3:07
Gesamtstand:
1. Michal Kwiatkowski (Sky) 13:47:19
2. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) + 0:07
3. Simon Yates (Mitchelton-Scott) + 0:10
4. Alejandro Valverde (Movistar) + 0:12
5. Wilco Kelderman (Sunweb) + 0:25
6. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) + 0:30
7. Tony Gallopin (AG2R-La Mondiale) + 0:33
8. Nairo Quintana (Movistar) s.t.
9. Steven Krujswijk (LottoNL-Jumbo) + 0:37
10. Enric Mas (Quick-Step Floors) + 0:42

Reaktionen im Ziel
„Meine Beine waren wieder sehr gut. Ich kannte den Schlussanstieg aus dem Training, wusste, dass es oben etwas flacher wird. Am Ende hatte ich noch Reserven und dachte, warum nicht versuchen. Ich denke, dass immer noch viele auf Rafal achten, das ist natürlich gut für mich. Aber die Vuelta wird in der letzten Woche entschieden, dort muss man noch Körner haben.“ – Emanuel Buchmann
„Meine Form ist sehr gut. Das waren heute meine ersten echten Berge, die ich richtig am Limit fahren musste nach der Tour. Dafür bin ich sehr zufrieden. Unser Team ist sehr stark und wir haben mit Emu und mir nun zwei Fahrer in guter Position. Das gibt uns Optionen im Rennen. Wir werden sehen wie wir durchkommen, aber bisher läuft alles perfekt.“ – Rafal Majka
„Die Jungs haben super gearbeitet und alles richtig gemacht. Wenn man einen Weltmeister hat, der Flaschen holen kommt, dann sieht man auch wie gut unser Teamgeist ist. Am Ende am alle geholfen unsere Bergfahrer vorne in den Schlussanstieg zu bringen. Davide konnte heute leider nicht ganz mithalten, er hat in der Hitze etwas mehr gelitten als die anderen. Aber Emu und Rafal sind ein tolles Rennen gefahren. Dass Emu am Ende noch attackieren konnte, ist ein sehr gutes Zeichen, wir wollten in jedem Fall etwas versuchen, wenn wir mit mehr als einem Mann vorne sind, dass das so aufgeht ist natürlich perfekt. Aber die Vuelta ist noch lange, wir müssen weiter konzentriert bleiben.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Nils Politt takes first professional victory



Every day in the 33rd Deutschland Tour, Team KATUSHA ALPECIN rider Nils Politt showed more strength and determination in earning the win, finally breaking through for his first professional victory in stage 4 on Sunday in Stuttgart. Politt, 24, has been professional since 2013 and welcomes his first victory.
“It’s unbelievable. I really can’t believe it. I think I will have to watch the race again tomorrow and then maybe I can believe it. I was so close to the win in the last two days when I guess I made some small mistakes. But today I waited a little bit longer to go at 200 meters to the finish line. I am really, really happy,” said Nils Politt. His sprint win with a time of 4:49:20 (43.03 km/h) came on the 207.5km stage which began in Lorsch.
Politt’s efforts also earned him second place on the final podium for the general classification, six-seconds behind winner Mohorič Matej (Bahrain Merida Pro Cycling Team), who took second on today’s stage.
Politt is a strong time trialist but has evolved into an all-around rider in the past year, most notably with his fine seventh place finish in this year’s Paris-Roubaix. He also was one of four team riders to finish in the 2018 Tour de France, showing his versatility for both one-day races and the grand tours.
After a 10-year absence the Tour of Germany returned to the race calendar this year. Politt noted earlier in the week he remembers coming to the race as a kid and was honored to be able to finally participate in the race on his home soil.
“It’s so nice to have the Tour of Germany back. I am proud to be on the podium here,” said Politt.
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KATUSHA MEDIA SERVICE
Philippe Maertens
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