Kategorie-Archiv: Nachwuchs

Stigger gewinnt Gold für Österreich, Evenepoel wird Doppelweltmeister!


Die rot-weiß-rote Rad-Wunderwaffe hat zugeschlagen: Laura Stigger gewann nach dem Mountainbike Weltmeistertitel Anfang September heute auch noch das Regenbogentrikot beim Straßenrennen der Juniorinnen bei der UCI Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol. Bei den Junioren krönte sich Remco Evenepoel zum ersten Doppel-Weltmeister in Innsbruck.

Das Märchen von Tirol wurde wahr: Für viele zählte Laura Stigger aus Haiming im Ötztal, die seit Jahren im MTB-Sport den Cross Country dominiert, als heimliche Anwärterin auf eine Medaille. Der Druck auf ihren Schultern war enorm, doch mit einer beeindruckenden Leichtigkeit hielt sie allen Einflüssen stand. Mit dieser Leistung übertraf die Tirolerin alle Erwartungen. Innerhalb eines Monats gewann Stigger zwei Weltmeistertitel in verschiedenen Disziplinen und ist damit dreifache Weltmeisterin. Auf Platz 2 beim 71,7 Kilometer langen Rennen von Rattenberg nach Innsbruck landete die Französin Marie le Net, die Bronzemedaille holte sich die Kanadierin Simone Boilard im Sprint einer vierköpfigen Spitzengruppe.

7. WM-Medaille für Österreich
Die 18-jährige erzielte heute die siebente WM-Medaille für Österreich. Nach Felix Galls Junioren-WM-Titel 2015 in Richmond ist es in der Geschichte des internationalen Radsports die erst zweite Goldmedaille für Österreich. Und das, obwohl Laura Stigger heute erst ihr überhaupt zweites Straßenrennen bestritt! Beim ersten schweren Anstieg am Gnadenwald hielt sie sich stets in der Spitzengruppe auf. Nach der Zieldurchfahrt in Innsbruck wartete noch der lange Anstieg zur Bobbahn Igls, in dem sie sich mit zwei Fahrerinnen absetzen konnte. Bei der Abfahrt gelang einer Juniorin noch der Anschluss, somit traten vier Fahrerinnen zum Zielsprint an. Mit über einer Radlänge Vorsprung krönte sich Laura Stigger vor tausenden Zuschauern zur Weltmeisterin!

„Ich kann es nicht glauben. Mir haben die Beine gebrannt und schön langsam haben auch Krämpfe eingesetzt. Ich habe einfach alles gegeben – unglaublich, dass das geklappt hat. Das war heute ein perfektes Rennen. Ich hab bei den Anstiegen die Hinterräder der Mädchen vor mir fixiert und habe nur alles gegeben. Am Ende ist es dann richtig spannend geworden. Ich habe die Augen zugemacht und bin losgesprintet. Ich hätte mir nie gedacht, dass die Taktik aufgeht und ich bis zum Schluss durchhalten kann. Das heimische Publikum hat mich so unglaublich gepusht. Vielen Dank allen Fans, die mich unterstützt haben“, jubelte Laura in Innsbruck, wo sie von zahlreichen begeisterten Zuschauern und natürlich ihrer Familie empfangen worden war.

1. Laura Stigger (AUT)
2. Marie le Net (FRA) s.t.
3. Simone Boilard (CAN)
4. Barbara Malcotti (ITA)
5. Jade Wiel (NED) +0:14

Remco Evenepoel holt zum Doppelschlag aus

Beim Straßenrennen der Junioren mit Start in Kufstein und Ziel in Innsbruck dominierte wie beim Einzelzeitfahren ein Fahrer das Renngeschehen: das belgische Supertalent Remco Evenepoel. Die Art und Weise seines Triumphes war beeindruckend. 70 Kilometer vor dem Ziel war er in einen Massensturz verwickelt worden und verlor unmittelbar vor dem Anstieg Gnadenwald knapp zwei Minuten auf die Spitze des Feldes. Dank einer unnachahmlichen Verfolgungsjagd schaffte er den Anschluss zur Spitze. In der vorletzten Runde auf der Olympia Runde setzte er sich mit dem Deutschen Marius Mayrhofer an die Spitze. Dieser konnte dem hohen Tempo von Evenepoel nicht mehr folgen und verlor in der letzten Runde den Anschluss. Der Belgier siegte schließlich mit einem Vorsprung von 1:25 Minuten auf Mayrhofer. Im Kampf um Bronze setzte sich der Italiener Alessandro Fancellu gegen den Schweizer Alexandre Balmer durch. Die beiden ÖRV-Junioren Jakob Reiter und Martin Messner hatten mit der Entscheidung nichts zu tun. Messner war nach 40 Kilometern in einen Massensturz verwickelt, verlor viel Zeit und konnte das Rennen nicht beenden. Reiter erreichte das Ziel mit 18:15 Minuten Rückstand an der 57. Stelle.

Nach dem Rennen jubelte der neue Doppelweltmeister Evenepoel: „Der Sturz vor dem Gnadenwald kam zur ungünstigsten Zeit. Ich lag danach schon zwei Minuten hinter der Spitze. Ich kam zurück und absolvierte eine tolle Abfahrt. Ich habe in der letzten Runde gewusst, dass ich den Deutschen abschütteln kann.“ Im Ziel bot der Belgier eine tolle Show, als er am Zielstrich vom Rad stieg, zu Fuß das Ziel überquerte und den tausenden Zuschauer einheizte: „Ich wollte die Saison so beenden, wie ich sie bei Kuurne-Brüssel-Kuurne begonnen habe, als ich auch zu Fuß die Ziellinie überquerte. Ich kam nach Tirol um zwei WM-Titel zu gewinnen! Es ist vollbracht – was für eine Saison!“

Hervorragender Zweiter: Marius Mayrhofer (GER)

1. Remco Evenepoel (BEL)
2. Marius Mayrhofer (GER) +1:25
3. Alessandro Fancellu (ITA) +1:38
4. Alexandre Balmer (SUI) s.t.
5. Frederik Wandahl (DEN) +3:20
6. Gabriele Benedetti (ITA) s.t.
7. Alois Charrin (FRA)
8. Kevin Vermaerke (USA)
9. Antonio Tiberi (ITA)
10. Sean Quinn (USA)

Pressesprecher Martin Roseneder
Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH
Innrain 6-8
6020 Innsbruck

Rozemarijn Ammerlaan (Netherlands) wins Women Junior Individual Time Trial at the 2018 UCI Road World Championships Innsbruck-Tirol


Rozemarijn Ammerlaan (Netherlands) wins Women Junior Individual Time Trial at the 2018 UCI Road World Championships Innsbruck-Tirol in Austria
The podium is completed by Camilla Alessio (Italy) and Elynor Backstedt (Great Britain).

The Dutch rider Rozemarijn Ammerlaan won the Women Junior Individual Time Trial race at the 2018 UCI Road World Championships Innsbruck-Tirol in Austria. Camilla Alessio (Italy) and Elynor Backstedt (Great Britain) finished second and third respectively.

Results:
1. Rozemarijn Ammerlaan (Niederlande) 27:02,95 Minuten
2. Camilla Alessio (Italien) + 6,8 Sekunden
3. Elynor Backstedt (Großbritannien) + 17,94
4. Pfeiffer Georgi (Großbritannien) + 21,89
5. Simone Boilard (Kanada) + 24,11
6. Vittoria Guazzini (Italien) + 24,64
7. Aigul Gareeva (Russland) + 24,66
8. Marie Le Net (Frankreich) + 25,69
9. Marta Jaskulska (Polen) + 28,24
10. Hannah Ludwig (Deutschland) + 28,93RESULTS

Speaking seconds after the race the winner Rozemarijn Ammerlaan said: “I don’t have any words for this. It was really tough, especially the second part where I made the difference. I wasn’t aware of the gaps. I didn’t want to know. It’s so nice to be the World Champion!”

Foto: Innsbruck-Tirol 2018 / BettiniPhoto

ÖRV-Juniorinnen und Juniorinnen bei Rad-WM in Innsbruck


Der Österreichische Radsport-Verband gibt die StarterInnen der Einzelzeitfahr- und Straßenbewerbe der Kategorien Juniorinnen und Junioren bekannt. Während die Erwartungen bei den Junioren gedämpft sind, könnte die Tirolerin Laura Stigger für eine ganz große Überraschung sorgen.

Junioren-Nationaltrainer Jure Pavlic schickt je zwei Athleten ins Zeitfahren und Straßenrennen bei der UCI Straßenrad WM in Innsbruck-Tirol – zwei Athleten aus der Steiermark und je einen aus Nieder- und Oberösterreich. Am Dienstag, den 25. September, bestreiten Valentin Götzinger (Weinitzen/Stmk) und Maximilian Kabas (Purgstall an der Erlauf/NÖ) das Zeitfahren. Am Donnerstag, den 27. September, sind die beiden Steirer Martin Messner (Zeltweg/Stmk) und Jakob Reiter (Walding/OÖ) im Einsatz. „Leider haben wir gerade heuer erstmals keine zusätzliche Startplätze für die Host Nation Österreich für das Straßenrennen der Junioren bekommen. Daher können wir beim Straßenrennen auf Grund des UCI Nationscuprangkings nur zwei Athleten aufstellen. Die beiden Jungs sind sehr gut drauf. Aber wegen der Tatsache, dass wir nur ein Schrumpfteam aufstellen können, erübrigt sich die Überlegung der Kapitänsrolle in unserem Team“, beschreibt Pavlic.

Weltmeisterin Laura Stigger als Joker
Beim Einzelzeitfahren der Juniorinnen wird keine Österreicherin an den Start gehen. Vier Juniorinnen sind dann aber beim Straßenrennen am Donnerstag, den 27. September, im Einsatz. Nationaltrainer Richard Kachlmaier traut dabei der zweifachen Junioren-MTB-Weltmeisterin Laura Stigger aus Haiming/Ötztal einiges zu: „Laura ist sicherlich von den physischen Möglichkeiten die Fahrerin, der man eigentlich so gut wie alle Überraschungen zutrauen kann. Es wird davon abhängen, wie sie erstens mit dem Positionsverhalten im relativ großen Fahrerfeld und zweitens mit dem taktischen Verständnis für speziell relevante Rennsituationen zurechtkommt. Aber ich denke, dass wir ihr alles zutrauen können.“
Neben Laura starten auch die Linzerin Tina Berger-Schauer, die Aufsteigerin der Saison im österreichischen Junioren-Rennradsport. Ihr traut Kachlmaier einen Platz unter den Top 25 zu. Die rot-weiß-rote Fahne vertritt auch die „Erstjährige“ Hannah Streicher aus Waidhofen/Ybbs, die heuer solide Ergebnisse im In- und Ausland erzielt hat, sowie Katharina Kreidl. Die Athletin aus Kolsass/Tirol bestreitet wie Streicher ihr erstes Jahr als Juniorin und liegt im laufenden Österreich-Cup an der dritten Stelle.
Homepage: www.radsportverband.at
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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Saarland Trofeo 2018 – 3. Etappe und EZF

Die dritte Etappe der 30. Trofeo führte die Radjunioren auf einem 79 Kilometer langen Rundkurs viermal um die Kreisstadt Homburg/Saar. Das Wetter spielte bei dieser Etappe auch mit. Bei strahlendem Sonnenschein gewann der Norweger Wærenskjold im Zielsprint das Rennen.
Schon in der ersten von vier Runden versuchten einzelne Radjunioren dem Feld davon zu fahren. Durch die permanenten Nachführarbeit des Teams des Gesamtführenden Karel Vacek aus Tschechien wuchs der Vorsprung jedoch nie über 25 Sekunden hinaus. Somit konnte Vacek das Grüne Trikot verteidigen.
Nach weiteren Attacken in der Letzten Runde kam es zu einem Zielsprint des lang gezogenen Feldes, welcher der Norweger Søren Wærenskjold für sich entscheiden konnte. Zweiter wurde der Deutsche Jakob Geßner vor dem Franzosen Valentin Retailleau.

Heute Abend geht’s um 18:00 Uhr mit dem Einzelzeitfahren über 13,9 Kilometer rund um Medelsheim weiter.
Kurz vor dem Rennen zum Einzelzeitfahren von Medelsheim nach Medelsheim blieb es noch sehr ungewiss, ob das Rennen überhaupt stattfinden kann. Kurz nach 17 Uhr brach ein heftiges Gewitter mit Hagel aus. Dazu war der Strom im Zielwagen ausgefallen. Das Rennen wurde dann vorerst um eine halbe Stunde verschoben. Eine gute Entscheidung der Kommissäre, denn bis 18:30 lichtete sich das Wetter wieder und das Rennen konnte unter leichtem Regen um 18:30 starten. Zunächst sah es nach einem starken Auftritt von deutschen Fahrern aus. Jannis Peter vom Mix Team Deutschland, Maurice Ballerstedt sowie Michel Heßmann beide von der Nationalmannschaft lagen unter den Besten. Dann kam jedoch der Auftritt der Norwegen, die mit Ludvig Fischer Aasheim und Søren Wӕrenskjold beeindruckende Zeiten heraus fahren konnten. Der Gesamtführende Vacek Karel war allerdings ebenfalls hervorragend unterwegs und schaffte es auf den zweiten Platz. Am Ende 2 Norweger und 1 Tscheche auf dem Podium. Nicht überraschend ging die Teamwertung an Norwegen.
Morgen geht es weiter mit der Schlußetappe von Niedergailbach nach Bliesdalheim.
@Trofeo 2018

STEVENS SCHUBERT// RACING TEAM

Nico Wollenberg weiter in der Erfolgsspur

Eine Woche nach seinem Sieg beim Alb-Gold Junior Cup hat Nico Wollenberg auch den letzten Lauf des Allgäu Kids Cup gewonnen.

Bei Nieselregen wurde der letzte Lauf des Allgäu Kids Cup in Kaufleuten gestartet. Da nicht so viele Fahrer dabei waren, erhielt Nico trotz fehlender Cuppunkte eine gute Position in der sehr breiten ersten Reihe. Nach einem tollen Start lag Nico direkt an der Spitze. Die Führung baute er von Runde zu Runde aus. Bis zum Ende des Rennens mit vier Runden, das mit einem klaren Sieg endete, hatte Nico mehr als die Hälfte der 17 Starter überrundet.


Bild © Stevens Schubert Racing Team

Stevens Schubert//Racing Team: Sieg und Podiumsplatz bei Bundesnachwuchssichtung

Bei der letzten Bundesnachwuchssichtung in diesem Jahr zeigten
Benjamin und Maximilian Krüger starke Leistungen.
Die zweitägige Bundesnachwuchssichtung in Schwarzenberg begann am Samstag mit
einem 700-m-Sprint. Auf der schlammigen und rutschigen Strecke fuhr Bene im Prolog
die sechstschnellste Zeit und qualifizierte sich dadurch für das Feld der 32 Besten in
der U15. Als Zweiter schaffte er locker den Einzug ins Viertelfinale, doch hier schied
Bene aus. Damit beendete der Stevens-Fahrer den Wettbewerb als Zehnter.
Im Prolog der U17 war keiner der insgesamt 51 Fahrer schneller als Maxi. Diese Stärke
zeigte er auch in den K.O.-Läufen, sodass am Ende der Sieger nur Maxi heißen konnte.

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Stevens Schubert//Racing Team: Tim Wollenberg hat sein erstes UCI Juniorenrennen

Der Knoten ist endlich geplatzt: Tim Wollenberg hat sein erstes UCIJuniorenrennen
gewonnen.


Groznjan_Tim

Da nach der deutschen Meisterschaft Tims Formkurve deutlich nach oben zeigte und er
letzte Woche beim Junior World Cup in Basel ein gutes Rennen gefahren war,
entschloss sich das Team ihn beim UCI-C2-Rennen in Kroatien starten zu lassen. Bei
diesem Rennen in Groznjan gab es für die ersten Zehn wertvolle Worldcuppunkte zu
gewinnen. Vor dem Meldeschluss sah die Sache noch einfach aus, da nur einige Fahrer
gemeldet hatten. Doch vor Ort hatte sich die Startliste noch stattlich gefüllt, sodass sich
ein respektables internationales Feld mit Spitzenfahrer aus Slowenien, Italien,
Kroatien, Tschechien und Österreich zusammenfand.

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Stevens Schubert Racing Team: Abwechslungsreiche Jugend-MTB-EM

Simon Weh, Benjamin und Maximilian Krüger starteten gemeinsam bei
der Jugend-MTB-EM in Graz. Dort erlebte das Trio fünf tolle Tage.
Teamkollege Tim Wollenberg sammelte wertvolle UCI-Punkte.

Bei der Jugend-MTB-EM in Graz startete Bene im Team Bayern 1 in der U15, während
sein Bruder Maxi für das Stevens-Team in der U17 antrat. In der gleichen Altersklasse
fuhr Simon für das Bayernteam.

Am ersten Tag erwarteten heiße Temperaturen um 32 Grad die Teilnehmer der EM.
Bene hatte die Ehre mit seinen beiden Teamkollegen (ein Mädchen, ein Junge) die EM
zu eröffnen. Sie fuhren als erste das Teamzeitfahren durch den Wald auf dem
Singletrial mit vielen Wurzeln und einen Wiesenslalom. Das Bayerntrio kam gut durch
und belegte Platz 7 von 64 Teams. Auch die U17-Wettbewerbe starteten mit einem
Teamzeitfahren auf dem 2 km langen Trial. Der von einer Erkältung und
Knieverletzung geplagte Simon wurde mit seinem Team 62. Besser lief es für Maxi &
Co. Sie wurden Sechster. Die Platzierungen des Montags sollten als Startplatzierung für
die Teamstaffel am Dienstag dienen.

Bei erneut heißen Temperaturen mussten 3,3 km und 125 Höhenmeter bewältigt
werden. Bene war als Startfahrer nervös, da seine Konkurrenten um ihn herum sehr
groß waren. Es gab eine sehr hektische Startphase, aber er konnte seine Platzierung
halten und übergab als Siebter. Am Ende kam das Trio auf Rang 13 ins Ziel. Auch Maxi
fuhr als Startfahrer los. Er erwischte einen sehr guten Start und wechselte als Zwölfter,
am Ende wurde das Team Elfter. Das Trio um Simon belegte Platz 67. Erstmals war
sein Knie schmerzfrei, leider hatte er Pech mit einem Kettenklemmer.


1Simon bei der EM

Der Mittwoch war der Kombinationstag. Erst stand ein Technikwettbewerb auf dem
Programm, danach ein CC-Rennen über zwei (U15) bzw. drei (U17) Runden. Bei der
Kombination mussten acht Sektionen mit je Hindernissen bewältigt werden. Dazu
gehörte beispielsweise ein Flaschenkreis, ein Bunny Hop oder das Balancieren über ein
Brett. Benjamin war vormittags bei heißem Wetter als Zweiter dran. Er fuhr seine acht
Stationen sehr gut durch und hatte nur zwei Fehlerpunkte, was 30 Sekunden
Zeitrückstand für das CC-Rennen am frühen Nachmittag entsprach. Pünktlich zum
Start gab es ein starkes Gewitter und es regnete aus Eimern. Bene war in Startblock
drei und fuhr zwei Runden. Als Neunter kam er ins Ziel und durfte danach zur
Siegerehrung, was ihn sehr freute.

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In Bürstadt wurde Radsport vom Feinsten geboten


Sportsword gmx.de

Als pünktlich um 14 Uhr in Bürstadt ein riesiges Gewitter mit Sturmböen niederprasselte, sah man erstmals bei Algis Oleknavicius so etwas wie Sorgenfalten. Sollte das ganze Bemühen, ein tolles Radevent in Bürstadt präsentieren zu können, etwa Umsonst gewesen sein? Nein, war es nicht, denn der Himmel zeigte sich gnädig und als um 16 Uhr John Degenkolb die kleinsten Radsportler auf die Dege-Bambini-Laufradrennen schickte, war die Rennstrecke fast schon wieder abgetrocknet. Zwei Jahre war der jüngste Starter alt und super, mit welchem Eifer die Kids mitmachten. Kurz danach starteten die elf bis 14-jährigen zum Fette-Reifen-Rennen, dass auch von John Degenkolb promoted wurde.

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Stevens Schubert Racing Team: Bene wird Deutscher Meister

Toller Erfolg für das Stevens Schubert Racing Team: Bei den Deutschen
Meisterschaften der Mountainbiker holte sich Benjamin Krüger den Titel.
In Bad Salzdetfurth traten von Jung bis Alt alle Altersklassen an. Aus unserem Team
waren Benjamin Krüger, Daniel Schrag (beide U15), Maximilian Krüger (U17), Tim
Wollenberg (U19) und Nico Wollenberg (U9) am Start.

Heftige Regenfälle schon vor dem Wochenende machten die Strecke durch den
Lehmboden zum Teil unfahr- und auch unbegehbar. Sie wurde aber durch den
Organisator so abgeändert, dass faire Rennen möglich sein sollten. Pünktlich zu den
Rennen am Mittag schien dann auch wieder die Sonne, sodass die Fahrer sich nur von
unten einsauten.

Das erste Lizenzrennen war das der U15. Die Nachwuchswettbewerbe haben einen
Jagdstart: Bene ist aus der dritten Reihe 20 Sekunden nach den Ersten losgefahren,
Daniel mit einer Minute Rückstand aus der sechsten Reihe. Schon in der ersten Runde
hatte Bene den Rückstand wettgemacht und befand sich in der Führungsgruppe. Diese
dezimierte sich in der zweiten Runde auf ein Spitzenduo mit Bene. Weiter dahinter
versuchte Daniel den Rückstand schnell aufzufahren. Dabei hat er aber wohl ein paar
Körner zu viel verschossen. So beendete er das Rennen auf Platz 26. Vorne griff Bene
im vorletzten Umlauf dann im langen Anstieg an und setzte sich an die Spitze. „Nach
einer sicheren Abfahrt wurde mein großer Traum war: Ich bin Deutscher Meister 2017!
Jetzt war Stress angesagt: In 15 Minuten waschen, umziehen und fertig für die
Siegerehrung zu sein. Es war super toll auf der großen Bühne zu stehen und dann
wurde nach der Medaillenübergabe die Nationalhymne gespielt. Im Anschluss an die
Siegerehrung kam der Chef von Stevens, Werner von Hacht, und zog mir ein Deutsches
Meistertrikot an. Das war der absolute Hammer!“ erklärte der stolze Bene.

Die Einlagerennen für die jungen Nachwuchsklassen fanden direkt vor dem Start der
U19 zur besten Zeit am Nachmittag statt. Für Nico wurde es eine klare Angelegenheit
und so ärgerte er nur den Vorfahrer, da er ihm nicht schnell genug fuhr.

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Emanuel Buchmann beendet Tour de France auf dem 15. Gesamtrang und wird Drittbester bei den Jungprofis

Ein Wechselbad der Gefühle war die Tour de France 2017. Nach dem ersten Sieg des Teams bei der Tour, scheiden beide Kapitäne aus. Am Ende nimmt die Tour mit dem Etappensieg gestern und dem 15. Gesamtrang durch Emanuel Buchmann ein versöhnliches Ende. Rudi Selig fährt auf der letzten Etappe mit dem 9.Rang zum Abschluss noch ein Topergebnis ein.

Als „Tour d’honneur“ wird die 21. und letzte Etappe der Tour de France gerne bezeichnet. Ein Schaulaufen der Tritkotträger von Montgeron auf die Champs-Elysées, wo nach 103 Kilometern die Tour 2017 feierlich zu Ende geht. Acht Runden sind am Ende auf der berühmtesten Prachtstraße von Paris zu bewältigen, spätestens dort beginnt auch auf der letzten Etappe wieder der ernste Kampf um den letzten Sieg.

Für BORA – hansgrohe’s Rudi Selig eine letzte Chance sich noch einmal im Sprint mit den Besten zu beweisen. Das gesamte Team sollte Selig heute unterstützen, um nach dem gestrigen Sieg von Maciej Bodnar auch am letzten Tag noch einmal ein Top Ergebnis einzufahren.

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