Kategorie-Archiv: Radmarathon

Vorarlberger Sieg beim Ötztaler, Rekordsieg für die Schweiz


Copyright: Ötztal Tourismus/Ricardo Gstrein
Der dominierende Marathonfahrer der Saison Mathias Nothegger setzte mit seinem Sieg beim 38. Ötztaler Radmarathon einem tollen Jahr noch die Krone auf. Bei den Damen schaffte die Schweizerin Laila Orenos den fünften Sieg in Folge! Für die größte Überraschung im Ötztal sorgte aber der Armamputierte ehemalige ÖSV-Kombinierer Patrick Hagenaars, der Dritter wurde und sich einen Traum erfüllte.
Der Ötztaler Radmarathon läutete heute den radsportintensivsten September in der Sportgeschichte Tirols ein. Dort, wo von 22. bis 30. September die besten Radsportler der Welt bei der UCI Straßenrad WM um Gold, Silber und Bronze kämpfen, bestritten heute 4.112 Teilnehmer aus 36 Nationen den Klassiker für Hobbyradsportler, den 38. Ötztaler Radmarathon. Über vier hohe Pässe mit 5.500 Höhenmetern und 238 Kilometern Gesamtlänge warteten auf die Radsportler aus allen Teilen der Welt. Die Witterungsbedingungen waren alles andere als einladend: Nach Dauerregen am Samstag war es heute früh beim Start in Sölden feucht kühl bei sieben Grad Celsius. Bis zum Kühtai wurden die Teilnehmer vom Regen begleitet, Richtung Jaufenpass wurden die Straßen endlich trocken.
Verfolgungsrennen über die ersten Pässe
Gleich nach dem Start in Sölden drückten beim sportlichen Höhepunkt für die besten Hobbyradsportler der Welt im Ötztal die Spitzenfahrer aufs Tempo. Über das Kühtai setzten sich sieben Spitzenfahrer ab, wobei sich nach Innsbruck über den Brenner Pass die Rennsituation ständig änderte. Einzig der italienische Vorjahressieger Stefano Cecchini, sein Landsmann Samuele Porro und der Vorarlberger Mathias Nothegger befanden sich immer in der Spitze. Beim Aufstieg zum Jaufenpass schob sich Patrick Hagenaars aus Brixen im Thale sukzessive nach vor. In Schönau am Fuße des Timmelsjochs lagen Nothegger, Cecchini und Porro in Führung, dahinter Haagenars mit einer Minute Rückstand. Noch in Tuchfühlung zum Spitzentrio lag der Deutsche Andreas Lenz aus Deutschland, der über den Jaufenpass den Anschluss verlor. Die übrigen Fahrer hatten bis dahin schon mehr als zehn Minuten Rückstand.
Attacke von Nothegger am Timmelsjoch
Am letzten Pass des Ötztaler Radmarathons, am Timmelsjoch, setzte schließlich Mathias Nothegger alles auf eine Karte und setzte sich nach einer Attacke an die Spitze. Keiner konnte folgen und an der Spitze des Timmelsjochs lag sein Vorsprung auf Samuele Porro bei über vier Minuten! Der Vorarlberger fuhr mit einer Zeit von 7:04,02 Stunden einem ungefährdeten Premierensieg entgegen. „Ich hatte einen Traum und den habe ich mir heute erfüllt. Am Jaufenpass habe ich richtig gelitten und musste dann mein Tempo fahren. Mehr als 270 Watt waren nicht mehr drin. Cecchini hätte ich stärker eingeschätzt. Ich bin überwältigt von diesem Sieg“, jubelte der 39-jährige Bregenzer Nothegger, der heute seinen siebenten Saisonsieg feierte. Und sechs Jahre nach dem letzten rot-weiß-roten Sieger Stefan Kirchmair klappte es wieder mit einem österreichischen Triumph. Mit knappen fünf Minuten Rückstand wurde Porro Zweiter: „Ich habe wegen der Kälte sehr gelitten. Leider fiel mir dann am Timmelsjoch die Kette runter. Aber Mathias war der stärkste Fahrer heute!“
Armamputierter Hagenaars überrascht alle
Für die Sensation des Tages sorgte der ehemalige ÖSV-Athlet in der Nordischen Kombination Patrick Hagenaars. Bei seiner fünften Teilnahme, wobei der Brixener mit Rang fünf sein bisher bestes Ergebnis schaffte, kämpfte er sich erstmals auf das Podium. „Rang drei ist der Wahnsinn. Ich bin überwältigt. Normalerweise bin ich ein Schönwetterfahrer, aber es lief einfach perfekt heute. Am Kühtai habe ich etwas rausgenommen und dann ab dem Jaufenpass Gas gegeben. Das Podium ist ein Traum für mich“, freute sich Haagenars, der seit 2003 nach einem Unfall mit einer Armprothese unterwegs ist. Hinter Hagenaars belegte der Deutsche Andreas Lenz den vierten Platz, der Schweizer Thomas Koep wurde Fünfter. Vorjahressieger Stefano Cecchini brach am Timmelsjoch ein und rettete vor dem Tiroler Daniel Rubisoier noch den achten Platz ins Ziel.
Orenos schafft 5. Sieg en Suite
Bei den Damen war wieder einmal die Schweizerin Laila Orenos das Maß aller Dinge. Über den Jaufenpass lieferte sie sich mit der Tirolerin Nadja Prieling ein spannendes Kopf-an-Kopf-Duell. Doch vor der Labestation am Fuße des 28,7 Kilometer langen Timmelsjochs brach Prieling ein. Die Tirolerin musste auch die Niederösterreicherin Anna Kiesenhofer passieren lassen. Orenos schaffte mit einer Zeit von 8:05,30 Stunden den historischen fünften Sieg in Folge. Die Freude im Ziel war riesengroß: „Es war richtig hart heute. Der ständige Regen hat das Rennen noch schwerer gemacht. Dieser fünfte Sieg bedeutet mir extrem viel. Ich habe etwas geschafft, was bisher noch niemand vor mir erreicht hat.“ Zweite wurde die junge Niederösterreicherin Anna Kiesenhofer aus Niederkreuzstetten, Dritte wurde die Tirolerin Nadja Prieling aus Reith bei Kitzbühel.
Andi Goldberger: „Hut ab vor Patrick Hagenaars!“
Auch die Promidichte war beim 38. Ötztaler Radmarathon wieder beachtlich. Einer der Ersten im Ziel war Ex-Skispringer Andreas Goldberger. Seine Bestzeit mit 8:50 Stunden war heute wegen der widrigen Bedingungen nicht knacken, dafür „war es zu kalt und durch den Regen waren die Abfahrten sehr gefährlich.“ Im Ziel, nach 9:22 Stunden Fahrzeit, staunte auch Goldi nicht schlecht über den Auftritt und den dritten Platz seines ehemaligen ÖSV-Kollegen Patrick Haagenars: „Diese Leistung ist unglaublich – und das mit nur einer Hand! Ich konnte bei der letzten Abfahrt nach Sölden nicht einmal mit zwei Händen ordentlich bremsen und er fährt mit Prothese aufs Podium.“ Übrigens, mit Team-Olympiasieger Martin Koch war ein zweiter Skispringer am Start. Bei seiner Premiere lieferte der Kärntner eine Zeit von 9:37 Stunden ab. „Das war ein Erlebnis. Trotz des Wetters standen so viele Leute an der Strecke“, sagte Koch im Ziel.
Ötztaler Radmarathon 2019 am 1. September
Im nächsten Jahr findet die 39. Auflage des Ötztaler Radmarathons am Sonntag, den 1. September 2019, statt. Die Registrierung läuft wie in den letzten Jahren am 1. Februar 2019 ein Monat lang. „Nach dem Steinbock als Motiv des Marathons 2018 wird das Murmeltier das Leitmotiv im nächsten Jahr sein. Ich hoffe, dass alle Radsportfans gut aus dem nächsten Winterschlaf kommen. Das Marathonwochenende ist für uns trotz der widrigen Witterungsbedingungen perfekt über die Bühne gelaufen. Auch die Premiere des „Bike 4 Help“-Prologs am Freitag wurde gut angenommen. Diese Auftaktveranstaltung werden wir auch 2019 wieder veranstalten. Im ersten Jahr nach der Bildung des neuen OK-Teams möchte ich mich bei allen der rund 1.100 Mitarbeiter sowie Sponsoren und Partnern für das erfolgreiche Marathon-Wochenende bedanken“, freut sich der neue OK-Chef Dominic Kuen.

Alle Ergebnisse: https://services.datasport.com/2018/velo/oetztaler/
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Ötztaler Radmarathon mit gleich 8 Ex-Siegern

Nächstes Wochenende, am 2. September 2018, stellen sich über 4.000 Radsportler der Herausforderung des 38. Ötztaler Radmarathon. Mit dabei sind neben acht ehemaligen Siegern auch zahlreiche Prominente.
Der Radsport booomt! Das liegt zum einen an Traditionsveranstaltungen wie dem Ötztaler Radmarathon und zum anderen vielen Profievents, wie heuer im September der UCI Straßenrad WM in Innsbruck-Tirol. Dem Ötztaler Radmarathon, der inoffiziellen “Rad-WM” für Hobbysportler, stellen sich am 2. September wieder zahlreiche Radsportler. Gleich acht ehemalige Sieger beehren beim 238 Kilometer langen und mit 5.500 Höhenmetern gespickten Marathonklassiker mit Start Ziel in Sölden das Starterfeld: Allen voran der letztjährige Triumphator Stefano Cecchini aus Italien sowie die Dominatorin von 2014 bis 2017 Laila Orenos aus der Schweiz. Auch der Italiener Enrico Zen (2015), die Deutschen Monika Dietl (2013) und Holger Sievers (1995) treten wieder an. Neben dem Italiener Giuseppe Bovo (1990) werden auch die Österreicher Ekkehard Dörschlag (Seriensieger von 1986 bis 1989) und der zweifache Sieger Stefan Kirchmair (2011 und 2012) teilnehmen.
Viele Prominente am Start
Dass Skispringer auch auf dem Rad eine ausgezeichnete Figur machen, zeigt derzeit der slowenische Ex-Springer Primoz Roglic, der zuletzt die Tour de France als Vierter beendete. Solche Leistungen nehmen sich auch die beiden Ex-Olympiasieger und Weltcupsieger Andreas Goldberger und Martin Koch zu Herzen, sie starten am Sonntag, den 2. September, ebenso wie der ehemalige deutsche Skifahrer Frank Wörndl und ZDF-Moderatorin Annika Zimmermann. Natürlich dürfen ehemalige und aktive Radsportler nicht fehlen, wie Ex-Profi Jörg Ludewig, MTB-Eliminator-Weltmeister Daniel Federspiel oder der ehemalige Olympiasieger im Bahnvierer Andreas Walzer. Und wie im Vorjahr bestreitet auch heuer wieder der Schweizer UEFA- und Champions League-Boss Martin Kallen den Ötztaler Radmarathon; sein Ziel ist eine Zeit rund um neun Stunden.
Tiroler dominieren Starterfeld
Über 4.000 Starter aus allen Teilen der Welt starten beim 38. Ötztaler Radmarathon. Aus österreichischer Sicht dominieren die Tiroler Radsportler mit 382 Teilnehmern, gefolgt von den radsportverrückten Oberösterreichern mit 141 Startern und 134 aus der Steiermark. Hinter Niederösterreich mit 123 rangieren Wiener Radsportler mit 93.
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38. Ötztaler Radmarathon erstmals mit Prolog

In zweieinhalb Wochen am 2. September 2018 verwandelt sich das Ötztal wieder zum Radmekka Europas, wenn sich über 4.000 Starter aus allen Erdteilen der Herausforderung des 38. Ötztaler Radmarathons stellen. Erstmals in der Geschichte des Kultrennens über 238 Kilometer und 5.500 Höhenmeter findet am Freitag zuvor ein Prolog statt. Diese Premiere wird von WM-Starter und Bora-hansgrohe-Profi Gregor Mühlberger eröffnet.
Geballte Ötztaler-Radprominenz präsentiert die Ötztaler Trikots
Die Ötztaler Aushängeschilder auf zwei Rädern, allen voran Weltmeisterin Laura Stigger sowie die MTB-Cracks Gregor Raggl und Anna Spielmann, sind schon im „Ötzi-Fieber“. Vor kurzem präsentierten sie das offizielle Ötztaler Radmarathon-Trikot. Dieses begehrte Trikot in blau-grünem Design erhalten alle Starter, die nach den vier Pässen Kühtai, Brennerpass, Jaufenpass und Timmelsjoch auch das Ziel in Sölden erreichen. Die zum Finisher-Trikot passende Verkaufslinie der Ötztaler-Kollektion ist am Marathonwochenende in der Expo Area und in den lokalen Sportgeschäften erhältlich.
Gregor Mühlberger eröffnet Premiere in Sölden
Im Ötztaler Radmarathon-Fieber ist heuer auch ein Niederösterreicher: Ex-Staatsmeister und Tour de France-Starter Gregor Mühlberger, der im Vorjahr die erste Ausgabe des UCI-Rennens „PRO Ötztaler 5500“ bestritt. Er ist am Freitag, dem 31. August, der Stargast bei der Auftaktveranstaltung „Bike4Help Prolog“. Maximal 200 Starter können ab 15:00 Uhr ihre Kletterkünste auf der 1,2 Kilometer langen Strecke mit 129 Höhenmetern vom Zielgelände der Freizeit Arena bis zur Granbichl Schranke unter Beweis stellen. Das Nenngeld pro Starter beträgt 10 Euro, das zur Gänze einem wohltätigen Zweck zugutekommt. „Es freut uns sehr, dass Gregor Mühlberger, der heuer auch beim Mannschaftszeitfahren der UCI Straßenrad WM diesen September mit seinem Bora-hansgrohe-Team im Ötztal starten wird, bei dieser Aktion mitmacht. Er wird eine Zeit vorlegen, an der sich alle Hobbysportler messen können“, sagt Ötztal Tourismus Geschäftsführer Oliver Schwarz.
Nach dem Ötztaler ist vor der UCI Straßenrad WM
Apropos Rad WM 2018: Die insgesamt zwölf Rennen von 22. bis 30. September 2018 haben ihre Startorte in vier Tiroler Regionen und enden alle am Rennweg in Innsbruck. Als Startort mit dabei ist auch das Ötztal mit der AREA 47, wo am Sonntag (23. September 2018) die Mannschaftszeitfahren der Herren und Damen gestartet werden. Die UCI Straßenrad WM 2018 wird also im Ötztal eröffnet!
Programm im Zeichen des Steinbocks
Der Ötztaler Radmarathon setzt bei seiner 38. Auflage auf den Steinbock. „Er besitzt Kraft, erklimmt scheinbar spielend leicht die Berge und imponiert durch eine unglaubliche Steigfähigkeit – Eigenschaften, die auch die Teilnehmer beim Ötztaler Radmarathon mitbringen sollten. Deshalb ist der Steinbock in diesem Jahr unsere Testimonial- und Motivationsfigur für alle Teilnehmer“, beschreibt Schwarz, der mit seinem Team auch ein umfassendes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt hat: Die Bike Expo eröffnet am Freitag, den 31. August, um 10:00 Uhr ihre Pforten. Ab 20:00 Uhr steht der Startort Sölden ganz im Zeichen der UCI Straßenrad WM in Innsbruck-Tirol mit dem WM-Abend in der Sporthalle der Freizeit Arena, wo auch die Siegerehrungen und Pasta Parties stattfinden. Von Freitag bis Sonntag wird Radartist Chris Böhm gemeinsam mit seinem Freestyle Team und Breakdance Weltmeister Killa Sebi das Publikum zum Staunen bringen. Am Samstag wird Chris Böhm versuchen seinen eigenen Guiness World Record mit Umdrehungen auf dem Hinterrad zu knacken. BikeTrial Vize-Weltmeister Stefan Eberharter zeigt sein Können am Sonntag um 19:00 Uhr im Rahmen seiner Trial Bike Show in der Sporthalle. Wenig später, um 20:30 Uhr, werden die letzten Finisher des Ötztaler Radmarathons erwartet und frenetisch gefeiert.

Der imposante Start zum 38. Ötztaler Radmarathon erfolgt schließlich am Sonntag um 6:45 Uhr. Ehe die Besten das Ziel in Sölden erreichen, wird auch das Red Bull Skydiving Team mit Absprüngen aus rund 1.000 Meter ihre spektakulären Stunts bringen.
Verkehrsinformationen zum Ötztaler Radmarathon
Auf der gesamten Strecke des Ötztaler Radmarathon kommt es am 2. September 2018 immer wieder zu Sperren und Verkehrsanhaltungen. Alle Infos zur Veranstaltung gibt es hier: www.oetztaler-radmarathon.com
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RAAM 2018/Tag 2: Bei Strasser läuft es wie geschmiert!


Nach dem ersten 29-minütigen Powernapp nach 35 Stunden Fahrzeit bestreitet Christoph Strasser eine starke Anfangsphase beim Race Across America. 1.200 Kilometer hat er in den Beinen und liegt mit großem Vorsprung in Führung.
Als bisher erster Fahrer hat der vierfache RAAM-Gewinner Christoph Strasser heute die 10. Zeitstation erreicht. Seine Konkurrenten liegen zwei Time-Stations dahinter. Auf den weiteren Plätzen hat sich der Schweizer Nicole Reist an die zweite Position vor dem Luxemburger Ralph Diseviscourt geschoben. Reist liegt derzeit rund 190 Kilometer hinter dem Österreicher. Ein starkes Rennen bestreitet auch der steirische Rookie Thomas Mauerhofer, der auf Rang vier folgt.
Ein Hitzetag steht bevor
Nach einer Fahrzeit von 35 Stunden hat Christoph seine erste Schlafpause eingelegt. „Der Powernapp hat genau 29 Minuten gedauert, dann ging es gleich wieder auf das Rad. Derzeit befinden wir uns auf dem Weg Richtung Monument Valley, das wir bei Tageseinbruch erreichen werden. Dadurch wird Chris wieder einen ganzen Tag die Hitze in der Wüste abbekommen“, beschreibt Teamchef Michael Kogler.
Kinzlbauer: „Es läuft brutal gut“
Christoph Strassers neuer Trainer Markus Kinzlbauer, der zum ersten Mal das RAAM miterlebt, ist von den Leistungen seines Schützlings angetan: „Es läuft brutal gut. Heute hatte er ein kleines Tief, aber danach legte er einen starken Ritt hin mit ständig über 200 Watt. Körperlich und mental geht es ihm sehr gut.“ Auch die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt extrem hoch, die 1.200 Kilometer absolvierte er bisher mit 29,7 km/h. „Damit ist er nur um 0,7 km/h langsamer als bei seiner Rekordfahrt 2014. Wir sind sehr schnell unterwegs und die gute Zeit ist für ihn derzeit der Hauptantrieb“, sagt Kogler. Und Christoph selbst kennt dieser Tage nur ein Motto: Radeln, radeln, radeln. „So foaht ma Radl“, funkte er zu seiner Crew, als sein Tachometer 3 km/h mehr Durchschnittsgeschwindigkeit als im Vorjahr anzeigte!

Live-Tracker: http://www.raceacrossamerica.org/live-tracking.html
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31. Dolomitenradrundfahrt und 5. Auflage des Extremmarathons „SuperGiroDolomiti“

Alban Lakata krönt sich zum König von Osttirol!
1.500 Teilnehmer aus 22 Nationen nahmen heute die 31. Dolomitenradrundfahrt und 5. Auflage des Extremmarathons „SuperGiroDolomiti“ in Osttirol in Angriff. Thomas Blassnig feierte seinen 3. Triumph über die klassische Runde rund um die Dolomiten. Beim „SuperGiroDolomiti“ duellierten sich über fünf Pässe durch Osttirol, Kärnten und das Friaul der italienische Spitzenfahrer Cecchini und MTB-Weltmeister Alban Lakata. Rund 15 Kilometer vor dem Ziel setzte sich Lakata ab und feierte einen eindrucksvollen Marathonsieg!

Gestern wurde das Rad-Wochenende in Lienz bei Traumwetter mit den Kinderbewerben am Hauptplatz mit über 120 Teilnehmern eröffnet. Heute stand bei prächtigem Radwetter, das nur durch einen kurzen Regenguss getrübt wurde, die 31. Dolomitenradrundfahrt (112 Kilometer/1.870 Höhenmeter) sowie die 5. Auflage des Extremmarathons „SuperGiroDolomiti“ mit 232 Kilometern und 5.234 Höhenmetern auf dem Programm. Die klassische Runde stand dabei ganz im Zeichen der UCI Straßenrad WM in Innsbruck-Tirol im September des Jahres. Rund 50 Athleten des „Gran Fondo WM Team Tirol“ mit den ehemaligen Österreich Rundfahrtssiegern Thomas Rohregger und Wolfgang Steinmayr sowie Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung, an der Spitze starteten gemeinsam mit Skisprung-Olympiasieger Martin Koch von der ersten Reihe weg.
Neuer Streckenrekord bei Dolomitenradrundfahrt durch Blassnig
Zweimal hat der Lienzer Thomas Blassnig bereits die Dolomitenradrundfahrt, ein Bewerb der Austria Top Tour, gewonnen – 2015 und 2017. Im Vorjahr verbesserte er gemeinsam mit Maximilian Kuen den Streckenrekord, den er heute um zwei Minuten unterbot. Der 30-Jährige gewann nach einer Fahrzeit von 2:47,29 Stunden vor seinen RC Fitstore24-Teamkollegen Simon Schupfer und Christof Hochenwarter. „Der Sieg heute war doch etwas überraschend für mich. Vor vier Monaten wurde ich zum ersten Mal Papa und konnte heuer nicht so viel trainieren. Aber es war ein tolles Rennen mit meinen Teamkollegen“, freute sich Blassnig in der Lienzer Altstadt.
Auch Thomas Rohregger absolvierte ein starkes Rennen und belegte mit einer Zeit von 2:59 Stunden den 28. Platz. Ebenso zufrieden war Skisprung-Olympiasieger und Weltmeister Martin Koch. Der Kärntner bestritt seine Rad-Premiere mit einer Zeit von 3,5 Stunden und finalisierte auf dem 177. Platz. „Ich bin sehr zufrieden. Es lief genau so wie geplant. Die Runde war traumhaft und es werden jetzt noch viele Radmarathons folgen“, sagte der Villacher.

„SuperGiroDolomiti“: Lakata nicht zu biegen!
Der dreifache MTB-Weltmeister Alban Lakata hat heute demonstriert, dass er eine Macht auf zwei Rädern ist! Über die 232 Kilometer lange Distanz des „SuperGiroDolomiti“ mit den Pässen Gailbergsattel, Plöckenpass, Lanzenpass, Nassfeldpass und Kartitscher Sattel konnte sich der Lienzer Lakata nach den ersten Anstiegen mit dem Italiener Stefano Cecchini, im Vorahr Sieger des Ötztaler Radmarathons, absetzen. Gemeinsam absolvierten sie sämtliche Pässe und bei der letzten Abfahrt vom Kartitscher Sattel verlor Cecchini plötzlich den Anschluss. „Wir wollten gemeinsam ins Ziel fahren, aber er kam dann nicht mehr mit. Es war ein traumhafter Tag für mich und ich hoffe, dass es in dieser Saison mit dem Highlight MTB-WM weiterhin so toll läuft“, freute sich Lakata im Ziel. Der Osttiroler siegte mit neuem Streckenrekord von 7:18,55 Stunden. Lakata verbesserte den Streckenrekord des Deutschen Bernd Hornetz aus dem Vorjahr um fünfeinhalb Minuten! Hinter Cecchini, der vier Minuten hinter Lakata ins Ziel kam, landete der Roppener Daniel Pechtl vor Thomas Gschnitzer auf dem dritten Platz.
Zufriedene Bilanz
Organisator Franz Theurl zeigte sich nach dem Marathontag in Osttirol sehr zufrieden: „Der Sieg von Alban Lakata beim „SuperGiroDolomiti“ war die Krönung eines erfolgreichen Wochenendes! Die Rennen sind unfallfrei abgelaufen und die Zusammenarbeit mit den Kärntner und italienischen Kollegen und Behörden war wiederum einwandfrei.“
Alle Ergebnisse: https://www.racetime.pro/?p=5153

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22.4.2018 – Frühjahrsmarathon des RC Herpersdorf


Eine Woche vor dem bayr. Saisonauftakt in Zusmarshausen bietet der RC Herpersdorf unter der Regie von Norbert Gömmel schon traditionell eine lange Trainingsfahrt an, die für viele Teilnehmer als ein letzter Formtest vor dem Rennauftakt eine Woche später gilt. So war der Termin heuer für den 18.3.18 geplant, musste dann aber wegen des Märzwinters und 20 cm Neuschnee im Westen Nürnbergs auf den 22.4.18 verschoben werden.

Die Strecke ist eine nicht zu schwere Tour im Nürnberger Süden und ist 218 KM lang. In seiner Einladungsmail formulierte Norbert Gömmel die Startvoraussetzung sehr treffend: Alle (auch Vereinsfremde), die sich zutrauen auf diese Distanz in der Gruppe einen ‚guten’ 30er Schnitt zu fahren, sind herzlich willkommen.

Nachdem die bestens organisierten Gewalttouren der letzten Jahre schon fast Kultstatus erreicht haben, lockten mich heuer die sommerlichen Temperaturen und zusammen mit einem Freund wagte ich auch mal wieder einen Start.
Die letzten Jahre hatte ich ein paar Mal gekniffen, da die hohe Geschwindigkeit für mich als 55-Jährigen Hobbyradler schon eine große Herausforderung ist.

25 Fahrer aus dem nordbayerischen Raum starteten, nach einer kurzen Einweisung und Hinweis von Norbert, dass die Fahrt keine offizielle Veranstaltung ist und jeder auf eigene Gefahr mitfährt, pünktlich um 9.30 Uhr von der leider nicht mehr genutzten Radrennbahn in Nürnberg Reichelsdorf.

Neben den zahlreichen Aktiven des Veranstalters konnte ich u.a. Rennfahrer vom RC Wendelstein, Team Arndt und aus Burgkunstadt erkennen. 10 Radler des TRIA Teams aus Hilpoltstein schlossen sich bei km 15 der Ausfahrt an.
Ich fahre zwar gerne und oft lange Touren, aber mit deutlich niedrigerem Durchschnittstempo, und ich war gespannt, wie ich die Belastung verkraften würde.
An gemütliches Einrollen für meinen Dieselmotor bleibt diesmal keine Zeit, das Anfangstempo auf breiten Straßen ist recht hoch und bei voller Fahrt über die Autobahnbrücke der A9 schmerzen meine Beine so richtig, das geht ja gut los…
In flotter Fahrt geht es die kurze Steigung in Pyrbaum hoch und auch danach machen die jeweiligen Führungsfahrer mächtig Druck Richtung Neumarkt.
Die lange, nicht allzu steile Steigung nach Dennenlohe wird mit gleichmäßigem Tempo gefahren, der Wind kommt am Morgen wie angekündigt aus Südosten, es herrscht Gegenwind, aber die Führungsarbeit überlasse ich der Jugend und den starken Radlern im Feld.
Nach gut 40 Kilometern erreichen wir Neumarkt in der Oberpfalz und am Ortsausgang kommt , ein relativ langer, aber nicht sehr steiler (5-7%) Berg in Richtung Höhenberg/Frickenhofen.
Vorne wird attackiert und die Gruppe teilt sich auf, ich fahre mein gleichmäßiges, ruhiges Tempo am Ende der Gruppe und bewundere einen entgegenkommenden schwarzen Porsche 356 Speedster.
Ich weiß, dass Norbert, wie angekündigt, oben angekommen, eine kurze Pause machen wird, bis die Gruppe wieder zusammen ist und bei den warmen Temperaturen können wir auch schon mal aus dem Begleitfahrzeug Getränke nachfüllen.

Im welligen, leicht ansteigenden Gelände östlich von Neumarkt geht die flotte Fahrt weiter und schnell erreichen wir den Kreisverkehr bei Albertshofen, hier geht es rechts ab in südlicher Richtung, Velburg und Parsberg die nächsten Ziele. Auf der breiten Straße geht es in sehr flotter Fahrt weiter, ich orientiere mich auf die rechte Seite der 2er Reihe in der Gruppe, um vor dem SO-Wind besser geschützt zu sein.
Kurz vor und in Parsberg wird eine kurze Steigung im kleinen Blatt erklettert, Gott sei Dank ist eine Ampel rot und bietet einige wenige Augenblicke der Erholung.

Über Breitenbrunn geht es auf leicht abschüssiger Strecke in einem schönen Tal in Richtung Dietfurt, hinten im Windschatten ist das Tempo nun auch für mich deutlich besser zu verkraften und meine Beine finden erstmals einen guten Rhythmus.
In Dietfurt machen wir nach genau 100 Kilometern und 2 Stunden und 49 Minuten Fahrzeit den ersten von zwei geplanten Zwischenstops, wir waren bis dahin deutlichschneller als bei meiner letzten Teilnahme…….

Die reichhaltigen Essens- und Trinkvorräte im Begleitfahrzeug werden von den Radlern geplündert.
Die Sonne scheint und es ist sommerlich warm, mir ist klar, dass man heute viel Flüssigkeit nachfüllen muß, um hydriert zu bleiben. Im Schatten eines Supermarktes auf dem Parkplatz verpflegen wir uns.
Gut gestärkt geht es flach weiter in Richtung Beilngries und Kinding nach Westen, der Wind hat leider, wie angekündigt, auch gedreht und kommt jetzt aus Südwesten, wieder leicht schräg von vorne.
Das Tempo nach der Pause im Altmühltal ist sofort wieder sehr hoch und mir schmerzen die Beine nun so richtig im Flachen, wie soll das erst an den Steigungen werden, frage ich mich.
Ein junger Fahrer, Tobias aus Hilpoltstein, testet vorne seine Form, in dem er bei diesem hohen Tempo kilometerlang alleine vor der Gruppe fährt, verrückt!
Über Beilngries und Kinding rasen wir im Anlautertal in Richtung Titting und befinden uns nun auch auf der schönen RTF Strecke des RC Herpersdorf, die heuer am 13.5.2018 bei hoffentlich schönem Wetter stattfinden wird.
Den Kesselberg lassen wir links liegen und im leicht wellig ansteigenden Gelände fühlen sich meine Beine nun wieder etwas besser an.
Nach einigem auf und ab geht es endlich eine rasante Abfahrt hinunter nach Pleinfeld, eine Biene bleibt an meinem Oberschenkel hängen und sticht sofort, naja, nicht so schlimm.
Es geht nun in Richtung Norden, der Wind ist uns nicht gewogen, er kommt nun von Westen, Seitenwind ist angesagt.
Den 2. Verpflegungsstop gibt es schließlich in der Nähe von Georgensgmünd und die Vorräte im Begleitauto werden ein zweites Mal von den Fahrern geplündert, vor allem Cola findet nun reißenden Absatz, auch bei mir.
Knappe 170 Kilometer mit einem Schnitt von 35,8km/h liegen hinter uns und auch wenn ich mich während der letzten Kilometer wieder ein bisschen erholen konnte, spüre ich überdeutlich, dass dieses für mich ungewohnte hohe Tempo seinen Tribut fordert. Im zu erwartenden schnellen Finale werde ich bestimmt keine Rolle spielen…

Nach der Pause biegen wir in Georgensgmünd links nach Abenberg ab, der kurze Anstieg dort auf der Umgehungsstraße wird im moderatem Tempo genommen, aber der lästige Seitenwind findet in mir ein Opfer und ich muß das erste Mal abreißen lassen. Gott sei Dank drosselt Norbert an der Spitze das Tempo bei der Ortsdurchfahrt kurz und ich kann wieder aufschließen, ouch, das tat so richtig weh. Mit Schwung geht es in die Abfahrt, es folgt eine längere Rückenwindpassage Richtung Büchenbach und vorne wird zum Finale geblasen, die Rennfahrer machen richtig Druck und nicht ganz überraschend bin ich dieser Herausforderung nicht mehr gewachsen, bei Kilometer 190 falle ich an einer leichten Welle bei 45km/h wieder ab und kann nur mit Hilfe des Begleitfahrzeugs (Dank dem Fahrer und dem Außenspiegel) wieder aufschließen.
Während die Gruppe Schwabach im Osten umfährt, beschließe ich, den kürzesten Weg durch Schwabach und Katzwang zur Rennbahn zu nehmen.
Erstaunlicherweise fühlen sich die Beine bei meiner Alleinfahrt auf den letzten 15 Kilometern nicht schlecht an und ich kann nun auch etwas Rückenwind unterstützt einen guten Rhythmus halten.
In Schwabach erscheinen die 200KM auf meinem Tacho, Fahrzeit 5h36 Minuten.
207Km stehen bei mir am Ende auf dem Tacho, gefahren in 5h50min und einem Schnitt von 35,5km/h.
Kurze Zeit später kommt die Gruppe an, etwas erstaunt, dass ich schon da bin, 218 schöne, anstrengende Kilometer wurden mit einem Schnitt von 36,1km/h absolviert.

Vielen Dank gebührt Norbert Gömmel und dem RC Herpersdorf für das Organisieren dieser Tour und der für die große Gruppe optimalen Streckenwahl. Für 7 Euro Kostenbeitrag kann man sich nicht mehr wünschen. Dank auch und besonders an den Fahrer des Begleitfahrzeuges, der für uns seinen Sonntag opferte und an alle Fahrer, die durch ihre Führungsarbeit auch mir als Hobbyfahrer die Teilnahme ermöglichten.
Ich wünsche Euch eine sturzfreie und erfolgreiche Saison 2018.

Bis (vielleicht) nächstes Jahr!
Euer Plomi
Text/Fotos Gerhard Plomitzer
www.plomi.smugmug.com
Instagram: @plomiphotos

Neuer Sponsor des Black Forest ULTRA Bike Marathon


JobRad und der Black Forest ULTRA Bike Marathon gehen künftig gemeinsame Wege: der Dienstradleasing-Anbieter wird neuer Sponsor von Europas stimmungsvollstem Mountainbike Marathon.

„Für JobRad ist der Black Forest ULTRA Bike Marathon eine ganz besondere Veranstaltung. Schon seit einigen Jahren sind wir als Aussteller auf der Bike-Expo vertreten und schicken ein eigenes JobRad-Team an den Start.“, erzählt Alexandros Molphetas, Marketingleiter bei JobRad. „Wir freuen uns, dass wir das Erlebnis ULTRA Bike nun auch als Sponsor unterstützen“, so Molphetas weiter.

JobRad ermöglicht Arbeitnehmern, Fahrräder und Pedelecs bequem und kostengünstig über den Arbeitgeber zu beziehen, inklusive steuerlicher Vorteile. Über 160 radbegeisterte Mitarbeiter arbeiten am Firmenstandort in Freiburg und im bundesweiten Vertrieb mit vollem Engagement daran, Menschen auf´s Fahrrad zu bringen.

„Was uns verbindet, ist die Leidenschaft fürs Radfahren.“, erklärt Benjamin Rudiger, Geschäftsführer der Black Forest ULTRA Bike UG. Bekannt als Europas stimmungsvollster MTB-Marathon bietet die Veranstaltung jährlich rund 5.000 Profi- und Hobbybikern aus aller Welt sowie über 20.000 Zuschauern ein unvergessliches Erlebnis. Der Black Forest ULTRA Bike Marathon wird komplett ehrenamtlich organisiert. „Das geht nur mit sehr viel Herzblut für’s Biken – und mit der Unterstützung von langfristigen Partnern wie JobRad“, berichtet Rudiger.

Vom Freitag, 15. Juni 2018 bis Sonntag, 17. Juni 2018 feiert der Black Forest ULTRA Bike Marathon sein 20. Jubiläum. Als besonderes Highlight werden dieses Jahr gleich zwei Deutsche Meisterschaften ausgetragen: die Deutsche Sprint Meisterschaft am Freitag, 15. Juni 2018 im Ortskern von Kirchzarten mit einem spektakulären Parcours und spannenden Wettkämpfen. Am Sonntag, 17. Juni 2018 wird die Deutsche Marathon Meisterschaft im Rahmen des 20. Black Forest ULTRA Bike Marathon ausgerichtet. Während die Hobbyfahrer auf einer von sechs Strecken voll in die Pedale treten, fahren die Profis auf den Strecken ULTRA (Männer) und Marathon (Damen) um den Deutschen Meistertitel 2018.

Weitere Informationen unter www.ultra-bike.de

Anhängendes Foto:

JobRad ist neuer Sponsor des Black Forest ULTRA Bike Marathon (Alexandros Molphetas und
Benjamin Rudiger v.l.n.r.) | Foto: Black Forest ULTRA Bike Marathon

Zwei Deutsche Meisterschaften zum 20. Jubiläum des Black Forest ULTRA Bike Marathon


Europas stimmungsvollster Mountainbike Marathon_Foto Sportograf

Ein Jubiläum, zwei Deutsche Meisterschaften und drei Tage voller Stimmung und Emotionen. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt von dem, was der Black Forest ULTRA Bike Marathon 2018 zu bieten hat. Der Startschuss für die Online-Anmeldung ist am Nikolaustag, 06. Dezember 2017.

Das Datum steht schon lange fest – das Programm nun auch. 2018 wird für Europas stimmungsvollsten Mountainbike Marathon in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes Jahr: „Unsere Veranstaltung findet nächstes Jahr zum 20. Mal statt“ berichtet Benjamin Rudiger, Geschäftsführer des Black Forest ULTRA Bike Marathons, stolz. „Dieses Jubiläum wollen wir gebührend feiern und mit verschiedenen, nicht nur sportlichen Highlights unterstreichen“, so Rudiger weiter. Die sportlichen Highlights für das Jubiläumsjahr sind die Deutsche Meisterschaft MTB Sprint und die Deutsche Marathon Meisterschaft.
Die Deutsche Sprint Meisterschaft wird am Freitag, 15. Juni 2018 im Ortskern von Kirchzarten ausgerichtet. Ein spektakulärer Parcours mit spannenden Wettkämpfen bildet den stimmungsvollen Auftakt in das Mountainbike-Wochenende. Am Sonntag, 17. Juni 2018 wird die Deutsche Marathon Meisterschaft im Rahmen des 20. Black Forest ULTRA Bike Marathon ausgerichtet. Während die Hobbyfahrer auf einer von fünf Strecken voll in die Pedale treten, fahren die Profis auf den Strecken ULTRA (Männer) und Marathon (Damen) um den Deutschen Meistertitel 2018.

Die Online-Anmeldung für den Black Forest ULTRA Bike Marathon öffnet am Nikolaustag, 06. Dezember 2017. Damit verbunden öffnet sich täglich zwischen dem 06. und dem 24. Dezember 2017 ein Türchen des Black Forest ULTRA Bike-Adventskalenders. Jeden Tag werden tolle Preise unter den angemeldeten Fahrern verlost. Die Preise und Gewinner werden täglich auf der Facebook- und Internetseite des Black Forest ULTRA Bike Marathon bekanntgegeben. Gutscheine zum Verschenken eines Freistartplatzes sind im ULTRA Office erhältlich – ein tolles Weihnachtsgeschenk, gerade auch in Hinblick auf die guten Vorsätze im neuen Jahr.

Weitere Informationen zur Veranstaltung, zur Online-Anmeldung und der damit verbundenen Adventskalenderaktion finden Sie unter www.ultra-bike.de. Das ULTRA Office ist unter
info@ultra-bike.de erreichbar.

Anhängendes Foto:
Europas stimmungsvollster Mountainbike Marathon | Foto: Sportograf

Hegau Bike Marathon 2018_Anmeldestart und Gravel Race

16. Hegau Bike-Marathon / UCI Marathon Serie

Meldeportal geöffnet – Premiere für Gravel Race

Die Marathon-WM in Singen ist Geschichte, aber den Hegau Bike-Marathon gibt es natürlich weiterhin. Weniger als elf Monate nach den Weltmeisterschaften geht der Hegau Bike-Marathon am 13. Mai 2018 in seine 16. Runde und das Anmeldeportal dafür ist geöffnet. Neu im Programm: Ein Gravel Race.

Eine Weltmeisterschaft, die hat man nur einmal. Doch dem Hegau Bike-Marathon bleibt ein sportlich hochwertiger Charakter auch 2018 erhalten. Als einziger Marathon in Deutschland ist das Rennen durch die Vulkanlandschaft im Bodensee-Raum Teil der UCI Marathon Serie, bei der die Athleten Punkte für die Rangliste und die Teilnahme an der Marathon-WM sammeln.

Doch die 13. Auflage des Hegau Bike-Marathon ist nicht nur für die besten Langstrecken-Spezialisten attraktiv. Eine Woche vor dem Cross-Country-Weltcup in Albstadt bietet sich Singen mit seiner Streckencharakteristik durchaus für die Cracks aus der olympischen Disziplin als Vorbereitungsrennen an.

So könnte es sein, dass der eine oder andere auch aufgrund der geographischen Nähe in Singen aufkreuzt.

Ganz unabhängig von den Profis, gehört wie immer die Aufmerksamkeit auch 2018 den zahlreichen Hobby-Bikern, die das reizvolle Terrain im schönen Hegau mit kraftvollem Pedaltritt erobern wollen. Auf 31, 49 oder 80 Kilometern. Für die einzelnen Distanzen und natürlich auch Thüga Team Cup und das Sparkassen Kids Race kann man sich ab sofort hier anmelden.

Neues, heißes Ding: Gravel Race

Das gilt auch für das brandneue Angebot im Portfolio des Hegau Bike-Marathon. Erstmals wird es in Singen ein Gravel Race geben. Gravel Bikes sind im Prinzip offroad-taugliche Straßenräder, also mit krummem Rennrad-Lenker und nicht weit entfernt von den Zweirädern, die man im Cyclo-Cross verwendet.

„Wir wollen den Trend aufgreifen und der zunehmenden Zahl an Radsportlern, die auf Gravel Bikes unterwegs sind, eine Plattform bieten. Unsere Strecken im Hegau sind dafür sicherlich gut geeignet“, sagt Stephan Salscheider von der organisierenden Agentur SKYDER SPORTPROMOTION.

Zum Debüt des Gravel Race dürfen sich die Pedaleure auf den schmalen Reifen in einem eignen Rennen auf der 31-Kilometer-Runde tummeln.

Auf hegau-bike-marathon.de findet man alle weiteren Informationen

Vorschau zur 21. ALB-GOLD Trophy am 1. Oktober in Münsingen

Starkes Starterfeld beim MTB-Marathon in Münsingen – Weltklasse kündigt sich an
Schwäbische Alb anstatt Azoren

[ Münsingen, 26. September 2017 ] Goldener Oktobertag oder doch nass und schmuddelig? Beim Wetter gehen die Vorhersagen noch in unterschiedlichste Richtungen. Bei der Frage um die Sieger bei der 21. ALB-GOLD Trophy am kommenden Sonntag in Münsingen, sind die Prognosen etwas einfacher: das weltbeste MTB-Marathon-Team hat seine komplette Mannschaft gemeldet. Um die Spitzenfahrer des oberschwäbischen Teams Centurion Vaude zu schlagen, bedarf es vermutlich einer taktischen Meisterleistung … und einer gehörigen Portion Glück.
MTB-Weltklasse am Start


2016_Sieger_Herren_copy_BeLa-Sportfoto

„Mit Hermann Pernsteiner, Daniel Geismayr, Jochen Käß und Markus Kaufmann schicken wir die amtierenden und ehemaligen Trans-Alp Sieger auf die Strecke“, erklärt Teamchef Richard Dämpfle. „Wir verzichten bewusst auf den Marathon-Weltcup auf den Azoren, zu dem wir eine Einladung hatten, und wollen uns sehr gerne dem Heimpublikum nochmals in voller Mannschaftsstärke präsentieren“, so Dämpfle weiter.

Es wird schwierig werden für die restlichen Fahrer, in die Phalanx des Teams einzubrechen. Gerade auf einer technisch nicht allzu anspruchsvollen Strecke wie der ALB-GOLD Trophy. Das Rennen über die Langdistanz wird auch in diesem Jahr wieder durch zahlreiche taktische Spielchen geprägt sein. Für Einzelfahrer ist es beinahe unmöglich, sich auf der welligen und windanfälligen Strecke vom Feld zu lösen. Und die Anstiege sind nicht lange genug, damit die Bergspezialisten ihr Potential auszuspielen können. Folglich hatte im letzten Jahr am Ende eben kein MTB-Spezialist die Nase vorne. Simon Laib aus Wangen sprintete 2016 in Trochtelfingen zum Sieg. Er fühlt sich auch auf der Straße sehr wohl. Der Titelverteidiger will in diesem Jahr ebenfalls in der Spitze mitfahren und seine Chance im Rennfinale suchen. Gleiches gilt für den Lokalmatadoren Uwe Hardter aus Münsingen, der im letzten Jahr nur ganz knapp auf Platz Zwei landete. Mit Matthias Leisling, der wie Hardter für das Team Texpa-Simplon am Start ist, hat er zumindest einen Fahrer an seiner Seite im Kampf gegen das Weltklasse-Team. Ein besonderes Rennen wird es sicherlich für Hermann Pernsteiner. Der Österreicher wird im nächsten Jahr zu den Profis auf die Straße wechseln. Ein Angebot des Rennstalls Bahrain-Merida liegt vor. Er wird auf der Alb vermutlich sein letztes Mountainbikerennen auf deutschem Boden bestreiten.

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Fabian Lienhard beendet „superschweren“ Arbeitstag bei der WM in Norwegen auf Rang 101


Appenzeller Biberli in Norwegen
Peter Sagan holt WM Tripple uns schreibt WM Geschichte!

276,5 Kilometer verteilt auf einer Runde von knapp 20 Kilometer – die Rad WM in Bergen in Norwegen zelebrierte eine Rad Party der besonderen Art. Nach einem harten Schlagabtausch siegt im super spannenden und knappen Finale der Slowake Super Star Peter Sagan. Es war der bereits der dritten Sieg en suite für den sympathischen Überflieger aus der Slowakei – somit schreibt Sagan Radsportgeschichte. Dieses Tripple ist noch nie jemand zuvor geglückt. Er siegt vor dem Norweger Alexander Kristoff und dem Australier Michael Matthews. Ein starkes Rennen zeigt auch Team Vorarlberg Profi Fabian Lienhard für das Schweizer Nationalteam. Im knapp 200 Mann umfassenden Fahrerfeld platziert er sich auf Rang 101, verhilft aber seinem Captain Michael Albasini auf Rang sieben und verrichtete mehr als wertvolle Helferdienste bei seinem Elite WM Debut!

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