Kategorie-Archiv: Radtouren

31. Dolomitenradrundfahrt und 5. Auflage des Extremmarathons „SuperGiroDolomiti“

Alban Lakata krönt sich zum König von Osttirol!
1.500 Teilnehmer aus 22 Nationen nahmen heute die 31. Dolomitenradrundfahrt und 5. Auflage des Extremmarathons „SuperGiroDolomiti“ in Osttirol in Angriff. Thomas Blassnig feierte seinen 3. Triumph über die klassische Runde rund um die Dolomiten. Beim „SuperGiroDolomiti“ duellierten sich über fünf Pässe durch Osttirol, Kärnten und das Friaul der italienische Spitzenfahrer Cecchini und MTB-Weltmeister Alban Lakata. Rund 15 Kilometer vor dem Ziel setzte sich Lakata ab und feierte einen eindrucksvollen Marathonsieg!

Gestern wurde das Rad-Wochenende in Lienz bei Traumwetter mit den Kinderbewerben am Hauptplatz mit über 120 Teilnehmern eröffnet. Heute stand bei prächtigem Radwetter, das nur durch einen kurzen Regenguss getrübt wurde, die 31. Dolomitenradrundfahrt (112 Kilometer/1.870 Höhenmeter) sowie die 5. Auflage des Extremmarathons „SuperGiroDolomiti“ mit 232 Kilometern und 5.234 Höhenmetern auf dem Programm. Die klassische Runde stand dabei ganz im Zeichen der UCI Straßenrad WM in Innsbruck-Tirol im September des Jahres. Rund 50 Athleten des „Gran Fondo WM Team Tirol“ mit den ehemaligen Österreich Rundfahrtssiegern Thomas Rohregger und Wolfgang Steinmayr sowie Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung, an der Spitze starteten gemeinsam mit Skisprung-Olympiasieger Martin Koch von der ersten Reihe weg.
Neuer Streckenrekord bei Dolomitenradrundfahrt durch Blassnig
Zweimal hat der Lienzer Thomas Blassnig bereits die Dolomitenradrundfahrt, ein Bewerb der Austria Top Tour, gewonnen – 2015 und 2017. Im Vorjahr verbesserte er gemeinsam mit Maximilian Kuen den Streckenrekord, den er heute um zwei Minuten unterbot. Der 30-Jährige gewann nach einer Fahrzeit von 2:47,29 Stunden vor seinen RC Fitstore24-Teamkollegen Simon Schupfer und Christof Hochenwarter. „Der Sieg heute war doch etwas überraschend für mich. Vor vier Monaten wurde ich zum ersten Mal Papa und konnte heuer nicht so viel trainieren. Aber es war ein tolles Rennen mit meinen Teamkollegen“, freute sich Blassnig in der Lienzer Altstadt.
Auch Thomas Rohregger absolvierte ein starkes Rennen und belegte mit einer Zeit von 2:59 Stunden den 28. Platz. Ebenso zufrieden war Skisprung-Olympiasieger und Weltmeister Martin Koch. Der Kärntner bestritt seine Rad-Premiere mit einer Zeit von 3,5 Stunden und finalisierte auf dem 177. Platz. „Ich bin sehr zufrieden. Es lief genau so wie geplant. Die Runde war traumhaft und es werden jetzt noch viele Radmarathons folgen“, sagte der Villacher.

„SuperGiroDolomiti“: Lakata nicht zu biegen!
Der dreifache MTB-Weltmeister Alban Lakata hat heute demonstriert, dass er eine Macht auf zwei Rädern ist! Über die 232 Kilometer lange Distanz des „SuperGiroDolomiti“ mit den Pässen Gailbergsattel, Plöckenpass, Lanzenpass, Nassfeldpass und Kartitscher Sattel konnte sich der Lienzer Lakata nach den ersten Anstiegen mit dem Italiener Stefano Cecchini, im Vorahr Sieger des Ötztaler Radmarathons, absetzen. Gemeinsam absolvierten sie sämtliche Pässe und bei der letzten Abfahrt vom Kartitscher Sattel verlor Cecchini plötzlich den Anschluss. „Wir wollten gemeinsam ins Ziel fahren, aber er kam dann nicht mehr mit. Es war ein traumhafter Tag für mich und ich hoffe, dass es in dieser Saison mit dem Highlight MTB-WM weiterhin so toll läuft“, freute sich Lakata im Ziel. Der Osttiroler siegte mit neuem Streckenrekord von 7:18,55 Stunden. Lakata verbesserte den Streckenrekord des Deutschen Bernd Hornetz aus dem Vorjahr um fünfeinhalb Minuten! Hinter Cecchini, der vier Minuten hinter Lakata ins Ziel kam, landete der Roppener Daniel Pechtl vor Thomas Gschnitzer auf dem dritten Platz.
Zufriedene Bilanz
Organisator Franz Theurl zeigte sich nach dem Marathontag in Osttirol sehr zufrieden: „Der Sieg von Alban Lakata beim „SuperGiroDolomiti“ war die Krönung eines erfolgreichen Wochenendes! Die Rennen sind unfallfrei abgelaufen und die Zusammenarbeit mit den Kärntner und italienischen Kollegen und Behörden war wiederum einwandfrei.“
Alle Ergebnisse: https://www.racetime.pro/?p=5153

@Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
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Alpentour Trophy 2018 ganz im Zeichen des Friedens


Die heurige Alpentour Trophy startete heute in Schladming und der der Sieger von 2016, Tony Longo aus Italien gewinnt die erste Etappe im Alleingang vor dem Centurion Vaude MTB Team mit Markus Kaufmann (GER), Daniel Geismayr (AUT) und Jochen Käß (GER) auf Platz zwei, drei und vier. Fünfter wird der Belgier Jens Adams. Die Lokalmatadorin und Titelverteidigerin vom Vorjahr, Christina Kollmann-Forstner gewinnt bei den Damen vor der Tschechin Jitka Škarnitzlová und Angela Parra Sierra aus Kolumbien.
Den Veranstaltern der 20. Alpentour Trophy ist es zur Jubiläumsausgabe nicht nur gelungen ein internationales Fahrerfeld aus 34 Nationen nach Schladming zu bringen, sondern auch ein echtes Zeichen für den Frieden zu setzen. Neben Welt- und Staatsmeistern standen heute jordanische, palästinensische und israelische Radsportler gemeinsam an der Startlinie in Schladming. Die Athleten aus dem Mittleren Osten werden in Vorbereitung für die Middle East Tour am viertägigen Mountain Bike Etappenrennen in den steirischen Alpen teilnehmen. Dieser Erfolg ist das Ergebnis eines größeren Friedensprojektes, denn die Alpentour Trophy ist Partner des ersten Sportereignisses weltweit für Frieden: Die Middle East Tour – „Cycling for Global Peace“. Nach vierjähriger Vorbereitung wird die Middle East Tour am 8. März 2019 in Amman starten und sie endet am 14. März 2019 in Jerusalem.
Die Fahrer aus dem mittleren Osten haben sich begeistert von der Landschaft in der Schladming-Dachstein Region und den rennsportlichen Erlebnissen dieser ersten Etappe gezeigt und seien auch überrascht über die eigenen Leistungen, so Organisator und Hauptinitiator der beiden Veranstaltungen Gerhard Schönbacher: “Alle unsere Besucher aus dem Mittleren Osten sind im Mittelfeld mitgefahren heute und sind wirklich begeistert. Für mich wird ein Lebenstraum wahr werden wenn Radsportler aus der ganzen Welt den Friedensgedanken im Sport gemeinsam bei der Middle East Tour 2019 unterstützen. Dass wir jetzt schon Athleten aus dem Mittleren Osten gemeinsam bei der Alpentour Trophy haben, beweist, dass Sport tatsächlich keine Grenzen kennt.”
Elitesieger gehen an körperliche Grenzen

Der viertägige Etappenplan wird die Teilnehmer mit sich in die schwindelnde Höhen der unverfälschten Landschaft der alpinen Schladming-Dachstein Region nehmen: fast 200 km und 9.400 Höhenmeter sind zu bezwingen. Auf dem heutigen Programm standen 70 km und 3100 Höhenmeter in der Ramsau-Dachstein Region und die Bergwertung fand wieder auf der Türlwandhütte auf 1700m Seehöhe unter dem majestätischen Gipfel des höchsten Berges der Steiermark statt.
Eine, die jede Etappe bei der Alpentour Trophy in und auswendig kennt ist die heutige Elite Damen Etappensiegerin, Christina Kollmann-Forstner. Die Wahloberösterreicherin aus Ried im Innkreis wuchs in der Schladminger Region auf und sagte von ihrem Heimrennen, dass es Vor- und Nachteile habe, die Strecke so gut zu kennen. “Ich kenne wirklich jeden Meter hier und weiß halt auch genau was auf mich zukommt. Wobei, wenn du eine Krise hast und Krämpfe, dann weißt du halt auch genau welche Anstiege noch vor dir sind.” Vom weiblichen Starterfeld sagte sie, dass es sehr stark besetzt sei und dass sie froh über das fast 8-minütige Guthaben auf ihre Verfolgerin Škarnitzlová sei.
Mit einem Vorsprung 3:47min geht der Italiener Tony Longo morgen an den Start der zweiten Etappe. Er habe heute unglaublich gute Beine gehabt und es habe ihm Spaß gemacht. Er könne nicht voraussagen, wie er sich morgen nach seinem Alleingang von heute fühle. “Tony Longo ist heute geflogen”, sagte der drittplatzierte und Vorjahressieger, Daniel Geismayr, der mit seinen Teamkollegen Markus Kaufmann auf Platz zwei und Jochen Käß auf Platz vier in´s Ziel kam. Es sei jedoch kein Teamrennen gewesen so Geismayr, “Heute hat wirklich jeder für sich gekämpft, Tony war nicht mehr einzuholen und unter den Verfolgern hat sich die Führung ständig geändert.”
Gemütliches Beisammensein mit Abendprogramm in Schladming

Die Alpentour Trophy ist eines der renomiertesten Etappenrennens Europas und bietet nicht nur athletische Herausforderungen unter Tags, sondern auch ein geselliges Zusammensein und Rahmenprogramm am Abend. Jeden Tag lässt man bei einem gemeinsamen Abendessen im Schladminger Congress ausklingen – die mehr als 600 erwarteten Gäste mit Rennfahrern und Helfern werden mit heimischen und internationalen Köstlichkeiten kulinarisch verwöhnt.
Morgen geht es dann auf die zweite Etappe über 61 km und 2600 hm zu der Giglachseen Hochebene, die auf knapp 2000m Seehöhe liegen. Die Bergwertung wird auf der Hochwurzenhütte stattfinden.

Weitere Informationen sind über die Websiten der Veranstaltungen einzusehen: http://www.alpen-tour.at/ und https://www.meptour.com/

Palästinensische, israelische und jordanische Radsportler bei der Alpentour Trophy


Die Veranstalter der 20. Alpentour Trophy dürfen bestätigen, dass es gelungen ist jordanische, palästinensische und israelische Radsportler gemeinsam nach Schladming in die Steiermark einzuladen. Sie werden in Vorbereitung für die Middle East Tour am alljährlichen Mountain Bike Etappenrennen teilzunehmen. Dieser Erfolg ist das Ergebnis eines größeren Friedensprojektes. Die die Alpentour Trophy ist Partner des ersten Sportereignisses weltweit für Frieden: Die Middle East Tour – „Cycling for Global Peace“.
Rekordteilnahme an der Jubiläums-Alpentour Trophy 2018
Die heurige Alpentour Trophy wird vom 7. bis 10. Juni in der Schladming Dachstein-Region stattfinden. Zusätzlich zu diesem neuen Schwerpunkt des Friedens, wird vier Tage lang im alpinen Gelände mit täglichem Ausgangspunkt und Ziel in Schladming um UCI-Punkte des Internationalen Radsportverbandes (Union Cycliste Internationale) für die internationale Weltrangliste und sattes Preisgeld gekämpft. Mit mehr als 400 Anmeldungen gibt es heuer einen neuen Rekord an teilnehmenden Radsportlern aus 34 Nationen, darunter traditionell Weltmeister und nationale Meister bei der 20. Ausgabe dieser Veranstaltung.
Der viertägige Etappenplan wird die Teilnehmer mit sich in die schwindelnde Höhen der unverfälschten Landschaft der alpinen Schladming-Dachstein Region nehmen: fast 200 km und 9.400 Höhenmeter sind zu bezwingen. Die so ikonischen Berggipfel der Steiermark bezeichnen den Etappeplan: am ersten Tag geht es in die Ramsau und vorbei an der Talstation des majestätischen Dachsteinmassivs auf der längsten Etappe der Tour. Tag zwei hat es auch in sich: über den Hochwurzen geht es auf die bildschöne und verschneite Hochebene der Giglach Seen. Nach der dritten Etappe auf den Hauser Kaibling wird die letzte Etappe ein individuelles Zeitfahren über 1300 Höhenmeter auf die Planai sein.
Eine Radveranstaltung für den Frieden
Die Alpentour Trophy ist eines der renomiertesten Etappenrennens Europas und bietet nicht nur athletische Herausforderungen unter Tags, sondern auch ein geselliges Zusammensein und Rahmenprogramm am Abend. Jeden Tag lässt man bei einem gemeinsamen Abendessen im Schladminger Congress ausklingen – die mehr als 600 erwarteten Gäste mit Rennfahrern und Helfern werden mit heimischen und internationalen Köstlichkeiten kulinarisch verwöhnt.

Am 7. Juni wird als Teil des ersten Abendprogrammes der Alpentour Trophy die Middle East Tour (MET) vorgestellt werden: nach vierjähriger Vorbereitung am 8. März 2019 in Amman starten und endet am 14.März 2019 in Jerusalem. Jedoch nicht nur Radsportler aus der ganzen Welt – von Amateur- und Hobbyfahrern bis hin zu den Profis – werden teilnehmen und den Friedensgedanken im Sport gemeinsam unterstützen, sondern auch ein Großteil des österreichischen Alpentour Trophy Organisationskomitees wird vor Ort sein, denn der Gründer und Veranstalter der Alpentour Trophy, Herr Gerhard Schönbacher, ist auch der Hauptinitiator und Mitgründer der Middle East Tour.
Weitere Informationen sind über die Websiten der Veranstaltungen einzusehen: www.alpen-tour.at und https://www.meptour.com/

Middle East Tour – Cycling for global peace


08-14 März 2019
Von Amman nach Jerusalem
In 300 Tagen, vom 8.-14. März 2019, wird die erste Middle East Tour (MET) stattfinden, eine Radsportveranstaltung in unglaubliche schönen Landschaften, ganz im Zeichen des Friedens. Die einzigartige Zusammenarbeit von staatlichen und lokalen Organisationen ist das Resultat einer Fünfjährigen Vorbereitungszeit, die gezeichnet war von Träumen und Verhandeln. Die MET ist die weltweit erste grenzüberstreitende Veranstaltung für Frieden und wurde vom internationalen Radsportverband UCI (Union Cycliste Internationale) in ihren “Radfahren für Alle”-Kalender aufgenommen.

Radsportler aus der ganzen Welt – von Amateur- und Hobbyfahrern bis hin zu den Profis – werden teilnehmen und den Friedensgedanken im Sport gemeinsam unterstützen. Das Konzept der neuen 7-Tagesveranstaltung entstand aus Gesprächen zwischen Gerhard Schönbacher (Österreich) – einem ehemaligen Tour de France Teilnehmer und zur Zeit erfolgreichem Radsportveranstalter (unter anderem des renomierten Crocodile Trophy Etappenrennens) – und Ido Eindor (Israel), einem internationalen UCI Commissaire. Nach ersten Diskussionen schloss sich dann Geoffrey R. Hoguet (USA) den beiden an, der sich auf die wirtschaftlichen und finanziellen Aspekte des Rennens konzentriert.
“Im Frühling 2017 fand schon eine Testveranstaltung statt. Unter den Teilnehmern hatten wir eine begeisterte Weltmeisterin, Annemiek van Vleuten, die die beeindruckende Umgebung, sowie die anspruchsvollen Strecken, das Kulturerbe und die Gastfreundschaft der heimischen Bevölkerung genoss. Die Tatsache, dass der 2018 Giro d’Italia in dieser Region startet, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind”, erklärt Veranstalter Gerhard Schönbacher.
“Unser Ziel ist es, den Friedensgedanken zu fördern indem wir Radsportler aus aller Welt sowie den einheimischen Fahrern aus dem Mittleren Osten die gemeinsame Teilnahme ermöglichen. Wir haben einen umfassenden Fünfjahresplan. Wir sind wirklich froh, dass alle teilnehmenden Organisationen hinter unserer Vision stehen, sich für die Verwirklichung dieses Projektes einsetzen und uns so stark unterstützen. Sport, mehr als alles andere, überwindet jede Politik. Er hat die Kraft eine weltweite Einheit zu schaffen”, so Schönbacher.

Nach der Testveranstaltung 2017 wurde die Route noch einmal angepasst und das Ergebnis ist eine spannende 7-Tages Middle East Tour. Die MET wird mit einem Rundenrennen in der alten Stadt von Amman beginnen, gefolgt von Etappenzielen in den geschichtsträchtigen Städten Petra und Aqaba am Roten Meer. Nach einem Rasttag in Eilat, geht die MET weiter mit der längsten Etappe zum einzigartigen Mitzpe Ramon Krater. Nach einer langen Abfahrt in der fünften Etappe, wird das Rennen in Neve Zohar am Toten Meer ankommen.
Am letzten Tag werden die Teilnehmer nach Jericho fahren, wo sich das erste Ziel des Tages befindet. Der zweite Teil der Etappe wird sie von Jericho nach Jerusalem führen. Die MET Etappen wurden mit weiser Voraussicht und für die verschiedensten Teilnehmer vorbereitet. Die Profis sowie die Hobbyfahrer werden volle radtechnische, medizinische und logistische Betreuung in einem sicheren Umfeld erhalten.
@Philippe Maertens
Communications Manager
philippe@metour.info

Team Lotto Kern-Haus News: Starke Rhodos-Woche – leider ohne Happy End

Starke Rhodos-Woche – leider ohne Happy End

Mit drei Podestplätzen, dem Bergtrikot und dem gelben Trikot des Gesamtführenden für jeweils einen Tag haben die 7 Fahrer vom Team Lotto Kern-Haus eine starke Woche auf Rhodos erfahren, auch wenn das Happy End am letzten Tag ausblieb.

Mit dem 3. Platz von Joshua Huppertz beim Rhodes GP (UCI 1.2) begann der Aufenthalt auf der griechischen Insel bereits vielversprechend.

Bei der ersten Etappe der Tour of Rhodes (UCI 2.2) gelang Joshua durch den Sprung in die Gruppe des Tages die Führung in der Bergwertung (grünes Trikot) und erneut der 2. Platz im Sprintfinale hinter Mirco Maestri (Bardiani CSF).

Auch bei der zweiten Etappe konnte seine Sprintstärke unter Beweis stellen, indem er abermals auf Platz 2 über die Ziellinie kam. Diesmal musste er sich nur Matteo Moschetti (Polartec-Kometa) geschlagen geben. Durch die Distanzierung von Maestri um einige Sekunden und die Zeitbonifikation für Platz 2 übernahm Joshua Huppertz das gelbe Trikot des Gesamtführenden.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wollten die Fahrer vom Team Lotto Kern-Haus dann auf der letzten Etappe versuchen, ihren Kapitän Joshua Huppertz ins Ziel zu bringen und das gelbe Trikot zu verteidigen. Aber auch die italienische Mannschaft Bardiani CSF, das einzige Pro-Continental Team im Feld, war bestrebt, den in der Gesamtwertung Zweitplatzierten Maestri ins gelbe Trikot zu fahren.

Zunächst schien die Umsetzung der taktischen Vorgaben zu gelingen. Die Fahrer in den schwarz-gelben Trikots ließen eine ungefährliche Fluchtgruppe gewähren und kontrollierten das Feld. Als bei Kilometer 65 der längste Anstieg des Tages begann, attackierte das Team Bardiani CSF in voller Mannschaftsstärke und riss eine Lücke von 1 Minute, bevor es in die Abfahrt ging. Der Vorsprung konnte zwischenzeitlich noch einmal reduziert werden, aber letztlich gelang es nicht mehr, die Ausreißer einzuholen. Für Joshua Huppertz bedeutete dies, dass er die Führung in der Gesamtwertung an Mirco Maestri abgeben musste und die Rundfahrt auf Platz 17 beendete.

“Im ersten Moment sind wir natürlich sehr enttäuscht. Aber wir haben auf Rhodos insgesamt drei Podiumsplatzierungen geholt, dazu einen Tag das Berg- und das Führungstrikot getragen. Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, bilanzierte Teamchef Florian Monreal das Rennen.
Co-Kapitän Robert Kessler sah es so: „Man siegt zusammen und man verliert zusammen. Heute haben wir leider trotz super Teamleistung verloren.“

Ihr Presseteam
TEAM LOTTO KERN-HAUS

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Bild © Team

Jannik Steimle mit starkem Resultat für Team Vorarlberg Santic – Rang fünf bei Eiseskälte am GP Izola UCI 1.2 in Slowenien!

Foto Team Vorarlberg Santic


Steimle_Jannik_at_buffet_©_Sirotti

Jannik Steimle zeigt mit Rang fünf am „eisigen“ GP Izola UCI 1.2 in Slowenien auf – Schelling, Badilatti, Meiler und Stallaert bei verrücktem Rennen nach Stürzen out!

Aufgrund der eisigen Temperaturen (-1 Grad) wurde das Rennen von 157 auf 107 Kilometer gekürzt. Jedoch Hektik und hohes Tempo auf dem Rundkurs verursachten extrem viele Stürze. Mit Matteo Badilatti, Patrick Schelling, Lukas Meiler und Joeri Stallaert erwischt es leider auch mehr als die halbe Mannschaft des Teams Vorarlberg Santic.

Jannik Steimle (21), der junge Neuzugang aus Deutschland, konnte im Sprint des arg dezimierten Feldes den sehr guten fünften Rang fixieren. Es gewinnt der Dusan Rajovic (Adria Mobil), vor Daniel Auer (WSA Pushbikers) und Matthew Gibbons (JTL Condor). Steimle fehlte nicht viel zum Podium. Gian Friesecke (SUI) wird zeitgleich mit dem Sieger 15.

Harte Hunde sind die Radprofis allemal, denn bei diesen sibirischen Temperaturen Radrennen zu fahren macht mit Garantie alles andere als Spaß. Mit Blick nach vorne werden die nächsten UCI Punkte anvisiert an der Umag Trophy UCI 1.2 am kommenden Mittwoch bei hoffentlich besserem Wetter, wobei die Vorhersagen weiter auf Winter stehen.

Kader Team Vorarlberg Santic:

Matteo Badilatti, Jannik Steimle, Martin Meiler, Davide Orrico, Gian Friesecke, Patrick Schelling, Joeri Stallaert;

Ergebnis: https://www.procyclingstats.com/race/gp-izola-butan-plin/2018/result

Homepage Veranstalter: http://kolesarska-zveza.si/sl/home-2/

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7. Sparkassen-HeideRadCup: Sparkassen-HeideRadCup in den Startlöchern

Am 10. September 2017 ist es endlich soweit. Der Sparkassen-HeideRadCup in Torgau steht vor der Tür und freut sich schon jetzt auf die zahlreichen Teilnehmer. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und für alle Teilnehmer und Besucher warten einige Überraschungen.
Für alle die sich beim HeideRadCup abkämpfen, gibt es in diesem Jahr Sonderwertungen. Auf den drei Distanzen werden jeweils der 40., 70. oder 110. Platz prämiert. Die drei Gewinner nehmen einen todschicken, superleichten “stuhl” Carbon Sattel von Lucky Bike Leipzig mit nach Hause. Neben anderen hochwertigen Preisen werden am
Sonntag erstmalig Pokale aus alten Zahnkränzen an die Gewinner des Jedermannrennens vergeben.

Neben dem Lizenz- und Jedermannrennen sorgen die Partner KIA Wagner, Rothai Sports, AOK PLUS, Naturschutzstation Biberhof, Lichtenauer Mineralquellen, SC Hartenfels e.V. und Erdinger Alkoholfrei mit Angeboten und Aktionen für Kinder auf der Veranstaltungsgelände für Unterhaltung. Für Kinder und Familien wird die kostenlose 10 Kilometer lange AOK PLUS Familientour angeboten. Die Anmeldung erfolgt online unter:
www.sparkassen-heideradcup.de und auch direkt vor Ort.

Der Zeitplan mit den wichtigsten Etappen:
Samstag, 09. September 2017
16:00 – 19:00 Uhr Abholung der Startunterlagen / Nachmeldung
16:00 – 19:00 Uhr Pastaparty (jeder Teilnehmer erhält eine Portion Nudeln kostenfrei)
Sonntag, 10. September 2017
08:30 – 11:00 Uhr Abholung Startunterlagen der verschiedenen Strecken
10:25 – 11:45 Uhr Startschuss der einzelnen Radrennen und Lizenzrennen
11:00 Uhr Start AOK PLUS Familientour (kostenfrei)
12:15 – 15:30 Uhr Zielankunft und Siegerehrung
16:30 Uhr Ende des Renntages
Die Starter des Sparkassen-HeideRadCups durchfahren am Rennsonntag die Landkreise Nordsachsen und Leipzig.
Dabei werden auch mehrere Gemeinden der Region-Torgau, Belgern-Schildau, Dahlen, Lossatal, Thallwitz,
Mockrehna – durchquert.

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MAGURA 24H VON DUISBURG powered by Stadtwerke Duisburg 2017

Beim MAGURA 24h-Rennen von Duisburg powered by Stadtwerke Duisburg werden Helden geboren. Kleine und Große.  Bei der Auflage vom 04. bis 06. August 2017 wird noch ein weiterer gekürt: Der Rose Bikes Hero und zwar per Strava-Segment am berüchtigten Monte Schlacko.  Außerdem gibt’s als Novum mobile Musik, technischen Support von Rose Bikes und das Zwei-Stunden-Rennen am Freitag.

 Die MAGURA 24h von Duisburg powered by Stadtwerke Duisburg im Landschaftspark Nord und der Monte Schlacko, das ist wie die Tour de France und Alpe d’Huez. An diesem Berg wurden Legenden geschrieben und Helden geboren.

Was liegt also näher als genau dort den Rose Bikes Hero ausfindig zu machen. Wer innerhalb der MAGURA 24 Stunden von Duisburg diesen Anstieg über alle Kategorien hinweg mit der schnellsten Zeit bewältigt, dem gehören Titel und Pokal, dem Zweiten und Dritten auch noch eine Trophäe.

Die Passage wird auf dem Strava-Portal veröffentlicht, so dass man sich auch im Vorfeld und Nachhinein noch – ohne offiziellen Wettbewerb – dort messen kann.

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Team TEXPA-SIMPLON: Aufwärtstrende bei Mayer und Hardter

Eine Woche vor dem Saisonhighlight Bike Transalp, testeten Uwe Hardter und Wolfgang Mayer nochmal ihre Form beim berühmten Albstadt Bike Marathon. Da beide in den letzten Wochen sehr viel krankheitsbedingten Trainingsausfall zu verzeichnen hatten, war das Rennen ein wichtiger Gradmesser für die Transalp-Paarung.
Trotz etwas fehlender Rennhärte schafften die Beiden den Sprung in die Spitzengruppe. Als der spätere Sieger Markus Kaufmann dann mit einer Tempoverschärfung bei der Hälfte der 82 Km Runde die Gruppe sprengte, konnten sie nicht mitgehen und fuhren zunächst in der Verfolgergruppe. Im Finale riss auch diese Gruppe auseinander und Mayer hatte im Sprint noch die Chance auf Platz 7. Auf der engen Zielankunft riskierte aber nicht alles und kaum auf Rang 9 ins Ziel. Hardter rollte kurz danach als 12. über den Zielstrich.
Auch wenn das Gelände bei der Transalp nochmal etwas ganz anderes ist, schauen die beiden nun zuversichtlich auf den Start am kommenden Sonntag in Mayrhofen.

Leisling auf Platz 12 beim Dolomiti Superbike

Der legendäre Dolomiti Superbike zog wieder über 4000 Teilnehmer an und entsprechend waren auch die vorderen Plätze extrem hart umkämpft. Zudem nutzten einige internationale Spitzenfahrer das Rennen als letzte Transalp Vorbereitung. So hatten es auch Matthias Leisling und Christoph Soukup geplant. Für Leisling verliefen die ersten beiden Anstiege optimal und er konnte sich in der Spitzengruppe halten. Als das Tempo nochmals erhöht wurde, schlug er lieber sein eigenes Tempo an und fuhr in der vierköpfigen Verfolgergruppe mit dem Weltmeister Alban Lakata. Im letzten Aufstieg hoch zur Plätzwiese hatte Leisling zunächst etwas Probleme und musste etwas Druck rausnehmen. Zum Glück fand er aber schnell wieder einen guten Tritt und sicherte sich einen starken 12 Rang.

Soukup hatte hingegen eher zu Beginn des Rennens Probleme. “Ich war im Spitzenbereich total limitiert und konnte nicht die volle Leistung abrufen”, schilderte Soukup die entscheidende erste Phase des Rennens. Nach ca. 2h ging es ihm aber zunehmend besser und er fuhr aus der Gruppe um Platz 25 immer weiter vor. Am letzten Anstieg hatte er sich sogar auf Rang 13 vorgearbeitet. Leider hatte er erneut Pech mit einem Defekt, so dass er bis ins Ziel noch 7 Plätze verlor und das Rennen als 20. beendete.

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Thomas Rohreggers Ö-Tour-Favoriten

Thomas Rohregger, ORF-Radexperte und Rundfahrtssieger von 2008, analysiert das Starterfeld der 69. Österreich Rundfahrt. Wer sind seine Favoriten? Und wie steht es um die Chancen der Österreicher? Fakt ist, die Tour 2017 mit zehn Giro d’Italia-, zwei Tour de France-, zwei Vuelta- sowie sechs Ö-Tour-Etappensiegern, zudem zwei Weltmeistern und einem Olympiasieger, ist eine der bestbesetzten in der Neuzeit des Radsports:

***** Sterne: Rein Taramäe, Katusha Alpecin
Wer Gesamtelfter bei der Tour de France (2011) wurde, Etappen beim Giro d’Italia und der Vuelta gewann, zudem vier Rundfahrtssiege verbuchen konnte, zählt zu den Top-Favoriten. Für mich war aber zuletzt beeindruckend, wie der Este auf der schweren Tour de Suisse-Etappe auf den Tiefenbachferner die Konkurrenz zertrümmert und so den Gesamtsieg für seinen Teamkollegen Simon Spilak geebnet hat. Und auf dem Gletscher wurde er auch noch Tagessiebenter! Das war eine unglaubliche Leistung.

***** Sterne: Ilnur Zakarin, Katusha Alpecin
Der Fünfte des heurigen Giro d’Italia hatte nach der dreiwöchigen Italienrundfahrt eine Pause. Er soll sich für die Vuelta vorbereiten und ist für mich die große Unbekannte. Laut Papierform ist er der absolute Top-Star und hat auch bei Grand Tours das Zeug für ein Podium. Ich glaube, Ilnur wird sich während der Österreich Rundfahrt entscheiden, ob er Vollgas gibt.

***** Sterne: Miguel Ángel López, Astana Pro Team
Er ist eines der größten Talente im Radsport. Im Vorjahr hat er mit 22 Jahren die Tour de Suisse gewonnen. Leider ist er bei der diesjährigen Schweiz-Rundfahrt schwer gestürzt und hat sich einen Finger gebrochen. Wie Zakarin ist er eine große Unbekannte, aber er muss in diesem Jahr was zeigen! Und ich bin mir sicher, dass dem Leichtgewicht das Kitzbüheler Horn extrem liegt!

**** Sterne: Riccardo Zoidl, Team Felbermayr Simplon Wels
Ricci hat die Rundfahrt schon einmal gewonnen und befindet sich in absoluter Top-Form. Das hat er auch letzte Woche bei den Staatsmeisterschaften gezeigt, wo er beim Straßenrennen und Zeitfahren jeweils Vierter wurde. Er hat sich fokussiert auf die Tour vorbereitet und hat auch das beste heimische Team, mit Markus Eibegger und Stephan Rabitsch, an seiner Seite.

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25. Ortlieb Mittelfrankencup 2017 – Herpersdorf Cup RTF am 14.5.2017

Der Mittelfrankencup feiert heuer seinen 25. Geburtstag und ist eine bewährte Serie von Radveranstaltungen von April bis September, bestehend aus 8 RTFs und eine MTB-Tour.

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Ausrichter sind 8 Vereine aus Mittelfranken, die den Teilnehmern bei allen Veranstaltungen 3 bis 4 Radtouren mit Streckenlängen zwischen 30 und 172km auf überwiegend verkehrsarmen Straßen anbieten.

Die Startgebühr pro Tour beträgt 10 Euro und es gibt gegen eine einmalige Gebühr von 8 Euro die Möglichkeit, eine Wertungskarte zu erwerben, als Gegenwert erhält der Teilnehmer bei mind. 6 nachgewiesenen Teilnahmen eine Auszeichnung. Im Jahr 2017 ist dies ein schickes Trikot im ORTLIEB Mittelfrankencup Design.

20170514_180km_RTF_Tour4_Herpersdorf_Plomi

Die Auftakttour in 2017 fand am 30.4.17 in Neustadt/Aisch statt, sie war geprägt von früh kühlen, später dann angenehmen Temperaturen und Sonnenschein, jedoch einen äußerst ruppigen Ostwind.

Aufgrund von anderen Terminen konnte ich dort nicht starten, aber die zweite Tour am 14.5.2017 ausgerichtet vom RC Herpersdorf in den Nürnberger Süden, wollte ich mir nicht entgehen lassen, da ich nur selten in diese Gegend fahre, da ich ja im Nürnberger Norden in Erlangen wohne.

Leider war der Wetterbericht nicht vielversprechend, spätestens ab Mittag sollten wieder viele Schauer und Gewitter, so wie am Vortag, auftreten.

Der frühmorgendliche Blick aufs Wetterradar zeigte noch keine Echos, so fuhr ich mit dem Auto von Erlangen nach Großschwarzenlohe, dem Startort an einem Großmarkt mit vielen Parkplätzen.

 

Das Einschreiben erfolgte flott und zügig aufgrund der vielen freiwilligen Helfer aus den Vereinen des MFC.

Um ca. 8.20 Uhr rollte ich bei ca. 14 Grad und wolkigem Himmel los in Richtung Süden.

Die ersten Kilometer sind flach und eignen sich gut zum Aufwärmen. Die Beine haben irgendwie noch keinen richtigen Rhythmus gefunden und ich bin mir aufgrund der Wetterlage auch noch nicht sicher, ob ich die 138 oder die 172km Runde fahren werde, aber da die Streckenteilung erst kurz nach der Verpflegungskontrolle (VK) 2 gefällt werden muß, hat dies ja noch ein bisschen Zeit.

Über Schwand und Harrlach geht es in Richtung Allersberg, zu meiner Verwunderung geht es aber im Vorgleich zum Vorjahr im Westen an Allersberg vorbei und über den großen Kreisverkehr in Richtung Schwimmstart Challenge Roth. Mittlerweile hatte ich mich an eine Gruppe von Radlern aus Hersbruck angehängt.

Kurz nach dem Kreisverkehr mündet der Radweg auf die Straße nach Süden und in der Gruppe beginnt eine Diskussion, ob dies der richtige Streckenverlauf ist. Mein Einwand, dass wir einfach geradeaus in Richtung Süden weiterfahren sollen, wird mit Blick auf den Streckenplan überstimmt, da dort nach Allersberg Lampersdorf ausgewiesen wird, was sich leicht östlich von uns befindet. Die Gruppe fährt darauf dorthin, nur um festzustellen, dass die Straße durch eine große Baustelle gesperrt ist und dies wohl auch der Grund für die neue Verkehrsführung um Allersberg ist.

Ich denke mir insgeheim, die zusätzlichen 7 Kilometer könnten mich am Ende ja auf 180km statt 172km bringen und mein Ärger hält sich in Grenzen.


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Wieder zurück auf den Kurs, der übrigens korrekt vom Veranstalter mit roten Pfeilen ausgewiesen war, kommen wir nun auch wieder auf die vom Vorjahr bekannte Strecke und fahren über Minettenheim und Pierheim zur ersten Verpflegungsstelle bei der Brauerei in Pyras, statt 34 stehen durch das Verfahren schon 41km auf dem Tacho.

Andrang und Auswahl sind dort groß, ich fahre nach kurzem Stop weiter. Gleich nach der Verpflegung geht es auf einem geteerten Feldweg eine kurze, knackige Steigung hoch, der volle Bauch fordert seinen Tribut und ich lasse es langsam angehen. In der Steigung hinauf nach Stauf rollt es jetzt schon besser, oben befindet sich die Streckenteilung der Tour 2 über 88km, ich biege nach rechts ab auf die 138/172km Strecke und es folgt eine lange, schöne Abfahrt auf kleiner Straße durch einen Wald.

Unten im Tal angekommen geht es auf einem Radweg in Richtung Thalmässing, mit Ehrfurcht blicke ich auf die Straße, dort werde ich beim Challenge Roth als Staffelradfahrer unterwegs sein.

Ich werde von der Gruppe mit den Hersbruckern Fahrern wieder ein- und überholt, ich lasse sie ziehen, da nach Thalmässing eine lange, aber nicht allzu steile Steigung folgt und ich gerne mein eigenes Tempo dort fahre und ich damit rechne, dass die Gruppe dort eh auseinanderfällt.

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