Kategorie-Archiv: Straßenrennen

Starke Saison mit DM-Titel und 2. Bundesliga-Gesamtrang

Das fränkische Kontinental-Team Heizomat blickt 2017 auf eine erfolgreiche Straßenrad-Saison zurück. Mit dem zweiten Gesamtrang in der Rad-Bundesliga bestätigten die Franken ihr Resultat aus dem Vorjahr in einer deutlich stärkeren Konkurrenzsituation. Dazu polierten der Gewinn der deutschen U23-Bergmeisterschaft durch Johannes Adamietz, der Gesamtsieg bei der Internationalen Oderrundfahrt durch Manuel Porzner und der Gewinn der Bundesliga-Bergwertung durch Jonas Rapp die Heizomat-Bilanz auf Hochglanz.

Bereits im Frühjahr startete das Team Heizomat mit den Siegen von Georg Loef bei den nationalen Klassikern in Zusmarshausen und Singen hervorragend in seine 16. Saison. Hinzu kamen noch zwei Siege bei regionalen Rundstreckenrennen durch Nathan Müller. Jonas Rapp legte den Grundstein für den späteren Gesamtsieg in der Bundesliga-Bergwertung schon beim ersten Rennen in Düren, wo er gleich in das gepunktete Jersey schlüpfte. Durch diese frühen Erfolge wurde Loef und Rapp die Ehre zuteil, beim World-Tour-Klassiker Eschborn-Frankfurt im Nationaltrikot an den Start zu gehen. Rapp feierte zudem das Landesmeister-Double in Rheinland-Pfalz, gewann das Zeitfahren und einen Tag später auch das Straßenrennen souverän und ließ kurz darauf den Sieg beim Heizomat-Heimspiel, der Main-Spessart-Rundfahrt in Karbach, folgen.

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VINCENZO NIBALI gewinnt 111. IL LOMBARDIA

Como, 7. Oktober 2017
Der Italiener Vincenzo Nibali (Bahrain – Merida) hat den 111. Il Lombardia NamedSport gewonnen, der über eine Strecke von 247 km von Bergamo nach Como führt. Der zweite war Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors), der dritte war Gianni Moscon (Team Sky).

ENDERGEBNIS
1 – Vincenzo Nibali (Bahrain – Merida) – 247 km in 6h15’29 “Durchschnittsgeschwindigkeit 39.469 km / h
2 – Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) bei 28 ”
3 – Gianni Moscon (Team Sky) mit 38 ”

Nach dem Rennen sagte der Sieger: “Das Team hat mich sehr unterstützt und mir gute Bedingungen gegeben, um diese Saison abzuschließen.” Schließlich habe ich einen großen Sieg eingefahren und konnte nicht mehr verlangen. um zu reproduzieren, was ich vor zwei Jahren gemacht habe, es war umso schwieriger, weil mich jeder als Favorit erkannte. Ein Monument zu gewinnen, ist immer eine große Errungenschaft, ich wollte, dass dieses Rennen eine Saison mit vielen guten Ergebnissen abschließt , Ich freue mich, dass ich es geschafft habe. ”

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The Lake Como Shark strikes again

Nibali wins Il Lombardia solo in Como, repeating his victory of two years ago and taking his 50th win as a pro. Alaphilippe took second place and Moscon third to complete the podium on the lake’s shore.

Como, 7 October 2017
Vincenzo Nibali won Il Lombardia for the second time on the same finale as two years ago, using the same tactic throughout the downhill to drop his rival, Frenchman Thibaut Pinot, with 12km to go. Another Frenchman, Julian Alaphilippe, jumped to claim second place in Como while Italy’s Gianni Moscon rounded out the podium. This was Nibali’s 50th victory as a professional rider.

VELON DATA
Data collected by Velon’s devices on the riders’ bikes tells the detailed story of Il Lombardia NamedSport, data and an explanation guide can be downloaded here.

 

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Fabian Lienhard schließt mit Rang 18 bei französischen Klassiker Paris-Bourges UCI 1.1 die Europa Saison für das Team Vorarlberg – Ende Oktober geht es nach China zur Tour of Hainan UCI 2.HC!

Fotos Team Vorarlberg

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Fabian Lienhard wird 18. bei Paris – Bourges UCI 1.1 – Saison für Team Vorarlberg in Europa beendet – Ende Oktober geht es ab nach China zur Tour of Hainan!

Das Rennen der fallenden Blätter in Frankreich mit Start in Gien und Ziel in Bourges über 193 Kilometer war ein Leckerbissen für die Sprinter. Die Vierer Spitze wurde ganz knapp vor dem Ziel gestellt. Das Rennen welches zu Beginn recht verhalten gefahren wurde, nahm in der zweiten Rennhälfte dafür umso schneller Fahrt auf. Die Top Teams AG2R, FDJ, Katusha-Alpecin, Cofidis, Direct Energie, usw. brachten ihre Sprinter und Klassiker Spezialisten in Position.

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URAN GEWINNT 98. MILANO-TORINO

Der kolumbianische Fahrer kommt solo vor der Basilika di Superga an.

Turin, 5. Oktober 2017
Der kolumbianische Fahrer Rigoberto Uran (Cannondale-Drapac Profi-Radsport-Team) hat den 98. Milano-Torino NamedSport gewonnen, der auf einer 186 km langen Strecke von San Giuliano Milanese (Sesto Ulteriano) bis zur Basilika Superga oberhalb der Stadt Turin liegt. Zweiter wurde Adam Yates (Orica – Scott), während als dritter Fabio Aru (Astana Pro Team) ankam.

ENDERGEBNIS
1 – Rigoberto Uran (Cannondale-Drapac Profi-Radsport-Team) – 186km in 4h24’51 “durchschnittlich 42.137 km / h
2 – Adam Yates (Orica – Scott) bei 10 ”
3 – Fabio Aru (Astana Pro Team) bei 20 ”

Sekunden nach dem Rennen sagte der Sieger: “Ich freue mich sehr über diesen Sieg. Vielleicht habe ich ein bisschen zu früh angegriffen, aber ich wollte es ausprobieren, denn ich fühle mich in einer sehr guten Form und ich kenne diesen Aufstieg gut, Il Lombardia kommt und es ist toll zu sehen, dass ich in guter Verfassung bin, um einen großen Gang in den Hügeln zu fahren. Der Sieg ist großartig, aber für mich ist es das Wichtigste, das Rennen zu genießen wie bei der Tour de France “.

FOTOKREDIT: LaPresse-Ferrari / Alpozzi

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Team Lotto Kern-Haus News: Luca Henn gewinnt die Sprintwertung beim Münsterland Giro

Mit einer tollen Leistung konnte Luca Henn die Sprintwertung beim Münsterland Giro (1.HC) für sich entscheiden, nachdem ihm der Sprung in die 4-köpfige Ausreißergruppe des Tages gelang.

Direkt nach dem Startschuss in Wadersloh konnten sich Tony Martin (Katusha-Alpecin) und Carl Soballa (LKT Team Brandenburg) vom Feld absetzen. Luca Henn machte sich mit dem Niederländer Etienne van Empel (Roompot) auf die Verfolgung und konnte zu den Führenden aufschließen. Somit stand die Gruppe des Tages schon nach kurzer Distanz auf der 200 Kilometer langen Strecke. Zügig konnte das Quartett sich einen Vorsprung von bis zu fünf Minuten auf das Peloton herausfahren.

Nach knapp 50 Kilometern erhöhten die Verfolger das Tempo und verkürzten den Abstand bis zur Halbzeit des Rennens auf 2:30 Minuten. Luca erkannte, dass ein Großteil der Berg- und Sprintwertungen wohl unter den vier Ausreißern entschieden würden und konzentrierte sich auf die Sprintwertungen. Nachdem er 2 Sprintwertungen gewinnen konnte, stand er schon vor dem Ende des Rennens als Sieger der Sprintwertung fest.

Mit dem viermaligen Zeitfahrweltmeister Martin an der Spitze wollte sich das Peloton wohl keine Experimente erlauben und verkürzte weiter konsequent den Rückstand. 20 Kilometer vor dem Ziel wurden Martin und Soballa als letzte Ausreißer eingeholt und es kam unter Führung von Bora-hansgrohe, Sunweb und Katusha-Alpecin zum erwarteten Massensprint, den Sam Bennett (Bora-hansgrohe) vor Phil Bauhaus (Sunweb) und André Greipel (Lotto Soudal) in einem Fotofinish zu seinen Gunsten entschied. Joshua Huppertz kam in dem extrem stark besetzten Feld als 19. über die Ziellinie.

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Sam Bennett siegt beim Sparkassen Münsterland Giro.

Sam Bennett siegt beim Sparkassen Münsterland Giro.

Der Sparkassen Münsterland Giro endete mit einem erwarteten Sprint der Top-Stars und einem Fotofinish. In einem hektischen und spannenden Sprint holte sich BORA – hansgrohe Sprinter Sam Bennett den Sieg vor P. Bauhaus (Team Sunweb). Nach einem Tag harter Arbeit des gesamten BORA – hansgrohe Teams konnte Sam Bennett die gelungene Teamarbeit mit einem Sieg krönen.

Bereits zum 12. Mal wurde der Sparkassen Münsterland Giro, heute, am Tag der Deutschen Einheit, ausgetragen. Vier kurze Bergwertungen, wie auch vier Sprintwertungen warteten auf dem knapp 199 km langen Kurs auf das Feld. Gestartet wurde um die Mittagszeit etwas außerhalb von Münster. Im Finale musste das Peloton noch vier Runden in der Stadt Münster bestreiten, ehe sich der Sieger am Schlossplatz feiern lassen durfte.

Nach nur wenigen gefahrenen Kilometern attackierte eine vierköpfige Gruppe und erreichte eine 4-minütige Lücke auf das Peloton. BORA – hansgrohe konzentrierte sich auf ihren Sprinter Sam Bennett, um ihn für das Finale in eine gute Position zu bringen.

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Team Auto Eder Bayern feiert weitere Podiumsplätze: Kilian Steigner nach Schrecksekunde in Fulda Zweiter


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Bei sonnigem Herbstwetter hat Kilian Steigner vom Team Auto Eder Bayern zum Saisonfinale einen weiteren Sieg nur knapp verpasst. Beim «Straßenpreis» in Fulda wurde der 17-Jährige aus Ansbach Zweiter – hatte dabei aber bis wenige Meter vor dem Ziel den Sieg vor Augen. «Ich wurde komplett abgedrängt und musste auf den Gehweg ausweichen und sogar aus den Pedalen», beschreibt Steigner die Situation, die seinem Konkurrenten eine Verwarnung einbrachte. «Damit musste ich wieder von hinten losspurten und bin nicht mehr ganz nach vorne gekommen.» Bereits frühzeitig hatte Steigner versucht, eine Entscheidung herbeizuführen. «Ich habe von Anfang an versucht, weg zu kommen, und oft attackiert. Aber alle Gruppen wurden vom Feld eingeholt und damit lief es am Ende auf einen Sprint hinaus.»

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Team Vorarlberg bei französischen Klassiker Tour de Vendee UCI 1.1 auf dem Podium – WM Starter Fabian Lienhard sensationell auf Rang drei!


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Fotos Team Vorarlberg

Wow – das hat geknallt! Fabian Lienhard schenkt Team Vorarlberg mit Rang drei ein starkes Podium bei Herbstklassiker Tour de Vendee UCI 1.1 in Frankreich!

Lienhard_F._at_work_©_E._Haumesser

Das top besetzte Rennen in der Region Vendee mit Start in La Chaize le Vicomte und Ziel in La Roche sour Yon über 203 Kilometer sollte eine Angelegenheit für die Sprinter werden – so sah es zumindest in den letzten Jahren aus. Die Teams brachten auf alle Fälle ihre schnellsten Leute ins Rennen: Cofidis (Bouhanni, van Staeyen), AG2R La Mondiale (Riblon, Jauregui, Cosnefroy U23 Weltmeister), Direct Energie (Hivert, Gene), HP BTP – Auber93 (Feillu, Touze), WB Veranclassic Aqua Protect (Delfosse, Jules), FDJ (Vaugrenard, Guarnieri), Fortuneo – Oscaro (Vachon, Jeannesson).

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Catalunya Bike Race: Eins, zwei, drei: Lexware-Trio landet einen Coup


Brandl_Egger_Schwarzbauer_by Privat

Zum Abschluss der Saison haben Georg Egger, Max Brandl und Luca
Schwarzbauer in Spanien noch mal richtig aufgetrumpft. Bei der
Königsetappe des Catalunya Bike Race besetzten sie das komplette Podest
und Georg Egger landete in der Gesamtwertung auf Rang zwei.
„Das war der absolute Hammer!“ Luca Schwarzbauer konnte auch noch am
Tag danach seine Freude über den Coup vom Samstag nicht verhehlen.
Ausgerechnet auf der Königsetappe des Catalunya Bike Race konnte das
U23-Trio vom Team aus dem Hochschwarzwald der höher eingeschätzten
Konkurrenz ein Schnippchen schlagen und – eins, zwei, drei – das komplette
Podest besetzen.

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Team Auto Eder Bayern bei der Weltmeisterschaft in Bergen: Felix Engelhardt in der Fluchtgruppe


Felix Engelhardt
Vor der beeindruckender Kulisse der Rad-Weltmeisterschaft im norwegischen Bergen hat sich Felix Engelhardt, Kapitän des Team Auto Eder Bayern, am Samstag in die Winterpause verabschiedet. Auf den 135,5 Kilometern des WM-Rennens der Junioren präsentierte sich der 17-Jährige auch im Trikot der Nationalmannschaft des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) gewohnt offensiv und sprang schon auf der rund 40 Kilometer langen spektakulären Strecke vom Startort Rong in Richtung der norwegischen Hafenstadt Bergen in die Fluchtgruppe. «Anfangs verlief das Rennen eher unspektakulär und nach Plan», so Engelhardt. Nachdem die Gruppe auf der fünfmal zu fahrenden Innenstadtrunde wieder gestellt war, wurde er allerdings durch mehrere Stürze vor ihm ausgebremst. «Zwei Runden vor Schluss hat sich das Feld dann geteilt, als ich gerade im hinteren Teil war. Dadurch habe ich den Sprung in die Spitzengruppe verpasst», ärgerte sich Engelhardt. «Damit konnte ich im Finale nicht mehr eingreifen.» Als bester Deutscher verpasste sein Teamkollege Niklas Märkl am Ende am «Festplassen» in Bergen als Vierter die Medaille nur knapp – und Engelhardt musste die Weltmeisterschaft als wichtige Erfahrung abhaken. «Insgesamt bin ich nicht unbedingt zufrieden, aber ich habe einiges gelernt und die Atmosphäre in Bergen war atemberaubend.» Für Engelhardt waren die Titelkämpfe in Norwegen das letzte Rennen des Jahres. «Jetzt kommt erst einmal eine Pause.»

Kilian Steigner holte am Sonntag eine weitere Podiums-Platzierung für das Team Auto Eder Bayern. Beim «Rheinstetten Cup» in Forchheim konnte sich der Ansbacher als Einzelkämpfer bereits nach wenigen Runden absetzen und gewann auch die ersten zwei Wertungen des Kriteriums, bevor drei weitere Fahrer aufschließen konnten. Nach 60 Kilometern sprintete der 17-Jährige auf Platz zwei. «Es war knapp, aber Philip Hund war etwas schneller», so Steigner.

www.team-auto-eder-bayern.de

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