Kategorie-Archiv: Teamnews

Team Vorarlberg Santic Cracks bereit für ersten WM Einsatz


Team Vorarlberg Santic Cracks bereit für ersten WM Einsatz – Geismayr, Schelling u. Co. brennen auf das Team Zeitfahren am Sonntag – wer wird das beste Team Österreichs!

Bereits gestern ist die Mannschaft in das Team Hotel nach Rietz gereist und am Nachmittag auf der WM Strecke trainiert. Der Startschuss erfolgt am Sonntag um 14.40 Uhr in der Ötztal Area47. Das Ziel in Innsbruck nach 62,7 Kilometer. Die Konkurrenz ist fast übermächtig groß mit zwölf World Tour Teams und anderen starken Mannschaften, dementsprechend flach hält man den Ball hinsichtlich den Zielen. Aber man wird sich so teuer wie möglich verkaufen und im Rennen ans Limit des möglichen gehen.
Eine Disziplin mit neuen Herausforderung auf der großen Bühne!
„Die Fahrer sind fit und super motiviert. Die letzten Materialtests mit dem schnellstmöglichen Material werden bis morgen abgeschlossen sein. Den Fahrern steht neues Bekleidungsmaterial von Santic zur Verfügung. Dazu hat man schnelle Helme organisiert, Schwalbe die schnellsten Reifen geliefert was am Markt zu finden sind, und mit den Laufrädern von Profile Design sind wir seit Jahren perfekt aufgestellt. Materialmäßig haben wir das machbar mögliche umgesetzt, was hier eine sehr wichtige Relevanz hat, können aber gegen die ganz großen Teams wie Sky auch hier nicht aus dem ganz Vollen schöpfen. Nun gilt es die richtige Abstimmung im Team zu finden. Wer fährt hinter wem, wann wird gewechselt, wie lange dauert eine Ablösung usw. Eine akribische und spannende Angelegenheit . Eine neue Herausforderung für die jungen Athleten!“ so Marcello Albasini und Werner Salmen – die sportlichen Leiter nach dem gestrigen Training!

Die besten Zeitfahrer der Welt auf der Top Speed Strecke – 22 Teams am Start!
Wie die Medaillenvergabe auch aussehen wird, die zwölf großen Teams aus der World Tour nehmen dieses WM Rennen mehr als ernst. Viele waren bereits mehrmals in diesem Jahr auf der Strecke. Diese wird als extrem schnell eingestuft wenn der Wind stimmt, die Tachonadel wird selten unter 60 km/h gehen. Der schwere Anstieg mit bis zu 13% von Kematen nach Axams und die super schnelle Abfahrt in Richtung Innsbruck fordert Power, aber auch Courage – Tempo weiter über 100 Km/h.
Als Favoriten auf den Titel werden die Teams BMC Racing, Bora Hansgrohe, Quick Step, Team Sky, Titelverteitiger Sunweb, sowie Lotto NL Jumbo gehandelt.

Ein Rennen im Rennen um das beste Team Österreichs!
Das Team Vorarlberg Santic wird alles geben um der Vorherrschaft im österreichischen Radsport gerecht zu werden nach dieser tollen Saison. Am Start sind alle österreichischen Profiteams. Diese möchte man hinter sich lassen. Speziell die Teams Felbermayr Wels und Hrinkow Adavarics haben auch sehr starke Zeitfahrer in ihren Reihen – es wird auf alle Fälle sehr spannend!

Radweltmeisterschaft 2018 – Kader Team Vorarlberg Santic – Team Time Trial:
Daniel Geismayr (29) – AUT
Patrick Schelling (28) – SUI
Lukas Rüegg (22) – SUI
Gian Friesecke (23) – SUI
Davide Orrico (28) – ITA
Jannik Steimle (21) – GER

Ersatz: Lukas Meiler (23) – GER // Johannes Hirschbichler (25) – AUT // Dominik Amann (18) – AUT
Sportliche Leitung: Marcello Albasini (SUI) // Werner Salmen (GER)
Physiotherapie und Mechanik: Stefan Ivanov (BUL) // Marek Engels (BEL) // Johannes Kofler (AUT)

Facts zum WM Team Zeitfahren Sonntag 23. September
Start: Area47 Ötztal
Ziel: Innsbruck
Distanz: 62,8 Kilometer
Höhenmeter: 427 Meter
Start 1. Team: 14:40 Uhr
Zie 17:05 Uhr

WM Strecke Mannschaftszeitfahren
Startliste http://www.uci.org/road/events/2018-uci-road-world-championships-tirol-innsbruck
Technischer Guide

http://www.uci.org/news/2018/2018-uci-road-world-championships-official-documents

Infos zur Rad WM vom 22. – 30.09.2018 https://www.innsbruck-tirol2018.com/
WM Programm: https://www.innsbruck-tirol2018.com/programm/

Presseservice Team Vorarlberg Santic

Maximilian Schachmann wechselt zu BORA – hansgrohe. 


Maximilian Schachmann wechselt zu
BORA – hansgrohe.

Mit der Verpflichtung von Schachmann gelingt Ralph Denk ein großer Coup. Das deutsche Dreigestirn Ackermann, Buchmann und Schachmann repräsentiert die Zukunft des deutschen Radsports und ist nun beim deutschen Team BORA – hansgrohe vereint.

„Über das große Potenzial von Maximilian muss man nicht viele Worte verlieren, das hat er in diesem Jahr schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ich bin unglaublich glücklich, mit Ackermann, Buchmann und Schachmann nun drei der wichtigsten Talente des deutschen Radsports bei BORA – hansgrohe zu vereinen. Wir wurden in unseren ersten beiden Jahren in der WorldTour oft als das „Sagan-Team“ bezeichnet. Natürlich ist Peter der Star schlechthin und überstrahlt sehr viel. In seinem Windschatten haben unsere jungen Fahrer in diesem Jahr aber gezeigt, dass wir mehr als „nur“ Sagan sind. Es ist mir auch wichtig, dass wir unsere deutsche Herkunft unterstreichen. Wir wollen in der Zukunft erfolgreich sein, aber nicht nur mit Sagan, sondern auch mit unseren deutschsprachigen Talenten. Maximilian wird bei uns die Gelegenheit bekommen, sich langsam zu entwickeln. Er hat großes Potenzial auf allen Terrains, das muss behutsam aufgebaut werden. Auf diesen gemeinsamen Weg freue ich mich sehr.“ – Ralph Denk, Team Manager

„Es ist wirklich toll, dass das geklappt hat. Als deutscher Profi in einem deutschen Team zu fahren ist natürlich perfekt. Meine Kollegen haben mir nur Gutes über das Team, die Strukturen und den Spirit dort erzählt, darum freue mich schon sehr auf die kommenden beiden Jahre. Der Weg, den das Team die letzten Jahre beschritten hat, ist sehr vielversprechend, besonders für die Zukunft des deutschen Radsports. Da bin ich natürlich sehr gerne ein Teil dieser Reise. Ich denke, bei BORA – hansgrohe habe ich perfekte Entwicklungsmöglichkeiten in einem höchst professionellen Umfeld. Nun liegt es an mir, diese Möglichkeiten in den kommenden Jahren in Resultate umzusetzen.“ – Maximilian Schachmann
© BORA – hansgrohe

Team Vorarlberg Santic gibt Mannschaftskader für die Radweltmeisterschaft 2018 in Innsbruck bekannt!


Patrick Schelling und Lukas Rüegg im Schweizer Aufgebot für die Straßenrennen!

Es wird ernst! Am kommenden Sonntag startet für das Team Vorarlberg Santic das Unternehmen „Rad WM 2018“ mit dem Team Zeitfahren. Erstmals ist die Mannschaft hier mitten drin anstatt nur live dabei. Die sportliche Leitung hat nun den sechs Mann starken WM Kader bekannt gegeben. Davide Orrico, am Samstag ausgezeichneter Sechster am GP Agostini UCI 1.1 (ITA), ersetzt den am Schlüsselbein verletzten Schweizer Roland Thalmann.
Als erster Ersatzmann wurde der zuletzt sehr stark fahrende Lukas Meiler (GER) aufgeboten.
Die Mannschaft reist bereits am kommenden Donnerstag nach Rietz ins Team Hotel. Die letzten Trainings auf der WM Strecke sollen nochmals die letzten Abstimmungsdetails ans Licht bringen und die Mannschaft zusammenschweißen.

Radweltmeisterschaft 2018 – Kader Team Vorarlberg Santic – Team Time Trial:
Daniel Geismayr (29) – AUT
Patrick Schelling (28) – SUI
Lukas Rüegg (22) – SUI
Gian Friesecke (23) – SUI
Davide Orrico (28) – ITA
Jannik Steimle (21) – GER
Ersatz: Lukas Meiler (23) – GER // Johannes Hirschbichler (25) – AUT // Dominik Amann (18) – AUT
Sportliche Leitung: Marcello Albasini (SUI) // Werner Salmen (GER)
Physiotherapie und Mechanik: Stefan Ivanov (BUL) // Marek Engels (BEL) // Johannes Kofler (AUT)

Facts zum WM Team Zeitfahren Sonntag 23. September
Start: Area47 Ötztal
Ziel: Innsbruck
Distanz: 62,8 Kilometer
Höhenmeter: 427 Meter
Start 1. Team: 14:40 Uhr
Ziel: 17:05 Uhr

Schweiz nominiert Patrick Schelling und Lukas Rüegg für die Straßenrennen Elite und U23!
Nun sind auch die Nominierung der beiden Team Vorarlberg Santic Profis von Patrick Schelling und Lukas Rüegg von Swiss Cycling bestätigt worden.
Vize Schweizer Meister Patrick Schelling wird im Elite Rennen am Sonntag 30. September um Edelmetall kämpfen. U23 Schweizer Meister Lukas Rüegg zwei Tage davor im U23 Rennen.
WM Strecke Mannschaftszeitfahren

https://www.innsbruck-tirol2018.com/rennen-strecken/mannschaftszeitfahren/

Infos zur Rad WM vom 22. – 30.09.2018 https://www.innsbruck-tirol2018.com/
WM Programm: https://www.innsbruck-tirol2018.com/programm/
Presseservice Team Vorarlberg Santic

Peter Sagan sprintet in Madrid bei der letzten Etappe der Vuelta a España auf den zweiten Platz.

Die letzte Etappe der Vuelta a España endete traditionell in Madrid. Nachdem die Fluchtgruppe gestellt wurde, bereiteten sich die Teams auf den erwarteten Massensprint vor. BORA – hansgrohe reihte sich für ihren Sprinter Peter Sagan ein. In einem hektischen Sprint sichert sich der BORA – hansgrohe Sprinter den zweiten Platz, Sieg ging an E. Viviani.
Die Etappe
Traditionell geht die letzte Etappe in Madrid, der Hauptstadt Spaniens, zu Ende. Von Alcorcón, einer Stadt im Großraum von Madrid, führte die 112.3km lange Etappe das Feld ins Zentrum der spanischen Hauptstadt. Es war eine komplett flache Etappe, mit elf Runden in mitten der Hauptstadt, bevor es vermutlich zu einem Massensprint kommen wird.
Die Team Taktik
Es war die letzte Möglichkeit der Sprinter sich bei dieser Rundfahrt noch einmal zu präsentieren. Diese letzte Etappe hatte keinen Einfluss mehr auf das Gesamtklassement. Für BORA – hansgrohe reihte sich für ihren Sprintstar Peter Sagan ein, um im Finale ihn in eine gute Position bringen zu können.
Das Rennen
Es dauerte viele Kilometer, bis sich kleine Gruppe von Fahrern vom Feld absetzte. Zunächst gewährte das Hauptfeld den Ausreißern, doch als das Rennen sich in die letzten Runden in Madrid begab, begann das Peloton das Tempo zu erhöhen. Kurz vor dem Ziel wurde, wie erwartet, die Gruppe gestellt und die Sprinterteams begannen langsam sich rund um ihre Kapitäne einzureihen. Auch BORA – hansgrohe, die immer wieder an der Spitze des Pelotons zu sehen waren, reihten sich für ihren UCI Weltmeister Peter Sagan ein. Um kurz vor 19:30 Uhr kam es zum Showdown in der spanischen Hauptstadt, als das Rennen sich auf die letzte Runde machte, das Tempo war hoch und die Sprinter begannen ihre Kämpfe, um die beste Position für den Massensprint. In einem hektischen Sprint gab der UCI Weltmeister alles, doch es war E. Viviani der sich um wenige Zentimeter sich den Sieg in Madrid sicherte.

21. Etappe:
1. Elia Viviani (Quick-Step Floors)
2. Peter Sagan (Bora-hansgrohe) s.t.
3. Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo)
4. Danny van Poppel (LottoNL-Jumbo)
5. Marc Sarreau (Groupama-FDJ)
6. Jon Aberasturi (Euskadi Basque Country-Murias)
7. Simone Consonni (UAE Team Emirates)
8. Matteo Trentin (Mitchelton-Scott)
9. Tom Van Asbroeck (EF-Drapac)
10. Ryan Gibbons (Dimension Data)
Endstand:
1. Simon Yates (Mitchelton-Scott)
2. Enric Mas (Quick-Step Floors) +1:46
3. Miguel Angel Lopez (Astana) +2:04
4. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +2:54
5. Alejandro Valverde (Movistar) + 4:28
6. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) +5:57
7. Rigoberto Uran (EF-Drapac) +6:07
8. Nairo Quintana Movistar) +6:51
9. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) +11:09
10.Wilco Kelderman (Sunweb) +11:11
11.Tony Gallopin (AG2R) +7:21
12.Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) +6:33
Punktewertung:
1. Alejandro Valverde (Movistar)
Bergwertung:
1. Thomas De Gendt (Lotto Soudal)
Teamwertung:
1. Movistar

Reaktionen im Ziel
„Wir beenden diese Vuelta a España nicht mit dem was wir uns erhofft hatten. Wir kamen nach Spanien mit dem Ziel die Top-Ten im Gesamtklassement zu erreichen und mindestens einem Etappensieg. Wir kamen dem Nahe aber wir haben unser Ziel nicht erreicht, somit können wir nicht wirklich zufrieden sein.“ – Ralph Denk, Team Manager
© BORA – hansgrohe

Matteo Pelucchi wird Etappen-Zweiter im Fotofinish während Cesare Benedetti einen Podestplatz in der Gesamtwertung der Slowakei-Rundfahrt erringt.

Nach fünf Tagen ging die 62. Austragung der Slowakei-Rundfahrt in Galanta zu Ende. Die heutige Etappe bot den Sprintern noch mal eine Chance ihre Bilanz aufzubessern und am Ende des Tages enttäuschten die schnellen Männer auch durchaus nicht. In einem Fotofinish setzte sich F. Jakobsen gegen Matteo Pelucchi und C. Laporte durch. Nach einer hervorragenden Teamleistung beendete BORA – hansgrohe die Rundfahrt mit zwei Etappensiegen und einem dritten Platz in der Gesamtwertung.
Die Etappe
Die 157,2km lange Etappe, die kürzeste der diesjährigen Rundfahrt, ging von Nitra nach Galanta im Südwesten der Slowakei. Die ersten 40km verliefen leicht wellig während der Rest der Strecke tellerflach war. Es gab drei Sprintwertungen entlang des Kurses, die letzte davon 13km vor der Ziellinie.
Die Teamtaktik
Der flache Streckenverlauf war auf die endschnellen Männer im Peloton zugeschnitten. Mit seinem gestrigen Sieg in Nitra hatte Matteo Pelucchi seine gute Form unter Beweis gestellt und hatte auch heute noch gute Aussichten, sich einen zweiten Etappensieg zu sichern. Der Plan war, ihn auf der Etappe voll zu unterstützen und ihn am Ende in eine optimale Ausgangslage für den Endspurt in Galanta zu bringen. Nach der dritten Etappe lag Cesare Benedetti auch auf dem dritten Rang in der Gesamtwertung und BORA – hansgrohe wollte seinen Podestplatz heute verteidigen. Es gab drei Sprintwertungen wo jeweils maximal drei Bonifikationssekunden vergeben wurden, die in Sachen Gesamtklassement relevant werden konnten. Nur vier Sekunden trennten Cesare vom Viertplatzierten B. Hermans und sechs Sekunden vom Fünftplatzierten J. Černý. Deshalb würde das Team versuchen den Konkurrenten die Bonussekunden streitig zu machen.
Das Rennen
Der Startschuss zum Auftakt der Etappe fiel heute am heutigen Vormittag und gleich danach formierte sich die Fluchtgruppe des Tages. Zurück im Hauptfeld übernahm BORA – hansgrohe, zusammen mit CCC-Sprandi-Polkowice und Quick-Step Floors, die Verantwortung im Feld und war einer der treibenden Kräfte in der Verfolgung der sechs Ausreißer. Unter dem hohen Tempo schrumpfte der Vorsprung der Spitzengruppe, der zwischenzeitlich bis zu 2:30 Minuten betrug, und es war nur eine Frage der Zeit bis die Ausreißer gestellt wurden. Mit noch 20km bis zum Ziel machten die Sprinterteams, die heute einen Tagessieg im Visier hatten, Ernst und schlugen ein erhöhtes Tempo an. Kurz danach war es um die Fluchtgruppe geschehen. Es kam zu einem Sprintfinale und in einem spektakulären Fotofinish setzte sich F. Jakobsen gegen Matteo Pelucchi durch. Cesare Benedetti belegte heute den 6. Platz und verteidigte damit auch seinen dritten Rang in der Gesamtwertung.
Letzte Etappe:
1. Fabio Jakobsen (Quick-Step Floors)
2. Matteo Pelucchi (Bora-hansgrohe) s.t.
3. Christophe Laporte (Cofidis)
Gesamtwertung:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
2. Jan Tratnik (CCC Sprandi) +0:16
3. Cesare Benedetti (Bora-hansgrohe) +0:22
Reaktionen im Ziel
„Ich war von meiner guten Platzierung auf den ersten Etappen etwas überrascht, aber es gelang mir dann meine Position in der Gesamtwertung noch zu verbessern und zum Schluss beendete ich die Rundfahrt als Gesamtdritter. Das ganze Team hat mich gut unterstützt und ich bin glücklich mit meiner Leistung diese Woche.“ – Cesare Benedetti
“Heute hatten wir noch einmal eine Chance im Sprint zu gewinnen. Die Jungs haben gut zusammengearbeitet, um die Ausreißergruppe wieder einzuholen. Wir haben unser Bestes auf der Ziellinie gegeben und ich habe hart gekämpft, aber leider verlor ich im Fotofinish hauchdünn gegen Fabio Jakobsen. Aber das ist Radsport und man muss es so nehmen, wie es kommt.” – Matteo Pelucchi

„Heute war unser Hauptziel den Podestplatz von Cesare Benedetti in der Gesamtwertung zu verteidigen und das ist uns auch gelungen. Von Anfang an übernahmen wir die Verantwortung im Rennen und kontrollierten das Tempo. Wir gewährten der 6-köpfigen Ausreißergruppe nie mehr als 2:30 Minuten Vorsprung und unter der Tempoarbeit von unserem Team und Quick-Step Floors wurde die Fluchtgruppe rechtzeitig wieder eingeholt. Es kam zum erwarteten Massensprint, in dem Matteo Pelucchi nur knapp den Sieg verpasste. Aber es gab hier ein starkes Sprinterfeld und wir können deshalb mit seinem zweiten Platz zufrieden sein. Wir haben diese Woche zwei Etappensiege und einen dritten Platz im Gesamtklassement erreicht. Und das ist doch eine gute Leistung.” – Christian Pömer, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Rafal Majkas Attacke, der Start zu einer explosiven Vuelta a España Königsetappe.

Die 20. Etappe fixierte das Gesamtklassement der diesjährigen Vuelta a España, mit S. Yates als Sieger. BORA – hansgrohe Kletterer Rafal Majka zeigte sich heute erneut in der Fluchtgruppe des Tages, die aber, wie erwartet, vor den letzten Anstiegen des Tages zerfiel. Danach wartete Rafal auf seine Teamkollegen Formolo und Buchmann, um mit ihnen die Etappe gemeinsam in den Top-Zwanzig zu beenden.
Die Etappe
Die vorletzte Etappe der 73. Vuelta a España konnte man auch als die Königsetappe bezeichnen. Sechs kategorisierte Berge mit einer weiteren Bergankunft standen heute am Programm. Das Rennen blieb in Andorra und startete in Escaldes-Engordany, von dort ging es nach 97.3km hinauf nach Collada De La Gallina, einem Anstieg der HC-Kategorie. Zuvor mussten die Fahrer noch fünf weitere kategorisierte Berge bewältigen.
Die Team Taktik
BORA – hansgrohe setzte auch heute auf ihren Kletterer Majka. Sollte sich eine größere Gruppe vom Feld absetzen, wollte man mit dem polnischen Fahrer dabei sein, um ein gutes Etappenergebnis zu erzielen.
Das Rennen
Die vorletzte Etappe war keine zum Ausruhen. Gleich zu Beginn sah das Rennen unzählige Attacken. BORA – hansgrohe Kletterass Rafal Majka setzte sich mit einigen anderen Fahrern vom Hauptfelde ab. In der Verfolgung waren von BORA – hansgrohe Jay McCarthy, Davide Formolo und Emanuel Buchmann. 49km vor dem Ziel, zerfiel das Rennen und es existierten nur mehr einzelnen kleine Gruppen. Rafal Majka sah sich in einer guten Position in der ersten Gruppe. Wie erwartet, erreichte das Rennen seinen Höhepunkt, als die Fahrer kurz vor dem letzten Anstieg des Tages waren. Vor allem eine gut getimte Attacke von S. Yates ließ die Konkurrenten erwachen. Rafal Majka befand sich 10km vor dem Ziel in einer kleineren Verfolgergruppe zusammen mit A. Valverde, etwas hinter der Spitzengruppe. Wartete dann auf Teamkollegen Formolo und Buchmann, um gemeinsam den Anstieg zu bewältigen. E. Mas und Lopez lieferten sich ein spannendes Duell auf den letzten Metern, bei dem E. Mas als Sieger hervorging. Alle drei BORA – hansgrohe Kletterer Majka, Formolo und Buchmann querten die Ziellinie gemeinsam einige Zeit nach dem Etappensieger. Im Gesamtklassement reist Buchmann auf Platz 12 und Majka auf Rang 13 nach Madrid für die morgige letzte Etappe.
20. Etappe:
1. Enric Mas (Quick-Step Floors)
2. Miguel Angel Lopez (Astana) s.t.
3. Simon Yates (Mitchelton-Scott) +0:23
4. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) +0:54
5. Rigoberto Uran (EF-Drapac) +0:57
6. Wilco Kelderman (Sunweb) +1:11
7. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +1:15
8. David de la Cruz (Sky)+ 2:17
9. Nairo Quintana Movistar) +3:09
10. Alejandro Valverde (Movistar) s.t.
Gesamtstand:
1. Simon Yates (Mitchelton-Scott)
2. Enric Mas (Quick-Step Floors) +1:46
3. Miguel Angel Lopez (Astana) +2:04
4. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +2:54
5. Alejandro Valverde (Movistar) + 4:28
6. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) +5:57
7. Rigoberto Uran (EF-Drapac) +6:07
8. Nairo Quintana Movistar) +6:51
9. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) +11:09
10.Wilco Kelderman (Sunweb) +11:11
11.Tony Gallopin (AG2R) +12:10
12.Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) +14:06
Punktewertung:
1. Alejandro Valverde (Movistar)
Bergwertung:
1. Thomas De Gendt (Lotto Soudal)
Teamwertung:
1. Movistar
Reaktionen im Ziel
„In dieser letzten schweren Etappe versuchten wir offensiv zu fahren und mit Rafal auf Etappenjagd zu gehen. Aber es war nicht leicht, weil andere Teams hart gearbeitet haben und das Rennen schnell machten. Daher konnten wir unser Ziel nicht umsetzen. Emu hat sich gut verkauft, er hat das Ziel von einer Top-Ten Platzierung leider nur ganz knapp verpasst aber wir sind nicht enttäuscht.“ – André Schulze, sportlicher Leiter

„Es war wieder ein schneller Start und ich versuchte es erneut und ging in die Spitzengruppe, doch als diese wieder gestellt wurde, wartete ich auf Emu. Zusammen mit Davide sind wir dann den Schlussanstieg hochgefahren und kamen gemeinsam ins Ziel. Nun machen wir uns auf den Weg nach Madrid, für die letzte Etappe der Vuelta a España.“ – Rafal Majka
© BORA – hansgroh

Matteo Pelucchi triumphiert auf der dritten Etappe der Slowakei-Rundfahrt.


Heute nahmen die Fahrer die vorletzte Etappe der diesjährigen Slowakei-Rundfahrt in Angriff und auf der Zielgerade in Nitra lieferten sich die schnellen Männer einen packenden Kampf um den Sieg. Letztendlich erwies sich Matteo Pelucchi als der Schnellste am Tag vor F. Jakobsen und Y. Lampaert. Nach dem gestrigen Erfolg von Rudi Selig war dies der zweite Sieg in Folge für BORA – hansgrohe bei der Slowakei-Rundfahrt. Am Ende des Tages verteidigte Cesare Benedetti auch erfolgreich seinen 3. Platz in der Gesamtwertung.
Die Strecke
Die dritte Etappe der Slowakei-Rundfahrt führte die Fahrer über 180,6km von Dubnica nad Váhom nach Nitra. Der Parcours war zwar weniger anspruchsvoll als in den letzten beiden Tagen, wies aber dennoch drei Anstiege der ersten Kategorie auf. Die erste Steigung des Tages musste schon 20km nach dem Startschuss absolviert werden, gefolgt von dem zweiten Anstieg 30km später und dann einer ziemlich langen Abfahrt. Der dritte und letzte Anstieg musste 45km vor dem Ziel überquert werden, und danach ging es über welliges Terrain bis nach Nitra.
Die Teamtaktik
Es konnte erwartet werden, dass es zu einer Sprintankunft in Nitra kommen würde. Weil alles auf einen Massensprint hindeutete wollte sich das Team auf den Endsprint konzentrieren. Matteo Pelucchi würde heute eine gute Chance haben, eine Top-Platzierung zu erzielen, und der Plan war, den italienischen Sprinter zu unterstützen und zu versuchen, ihn in eine optimale Ausgangsposition für den finalen Sprint zu bringen. Was das Gesamtklassement betrifft, wollte das Team auch Cesare Benedetti unterstützen, damit er seinen dritten Rang in der Gesamtwertung verteidigen konnte.
Das Rennen
Die ersten Ausreißversuche wurden vom Peloton schnell unterbunden. Allerdings vor dem ersten Anstieg des Tages lancierten zwei Fahrer erfolgreich eine Attacke aus dem Feld heraus und konnten nach 40km eine Lücke von mehr als 4 Minuten reißen. Zurück im Peloton setzte sich Quick-Step Floors und CCC-Sprandi-Polkowice an die Spitze und machten das Tempo um den Vorsprung der Fluchtgruppe in Grenzen zu halten. Unter dem Tempodiktat der zwei Mannschaften wurde dem Ausreißerduo kein allzu großer Vorsprung gewährt. Zu Beginn der zweiten Rennhälfte betrug der Abstand der zwei Fahrer zum Feld nur noch 2 Minuten und letztendlich wurden sie 15km vor dem Ziel gestellt. Auf der Zielgerade entfachte sich dann ein packender Kampf um den Sieg. Matteo Pelucchi ließ seinen Kontrahenten keine Chance und holte sich souverän den Tagessieg, sein erster in dieser Saison. Im finalen Sprint belegte Teamkollege Rudi Selig einen guten 5 Platz. Dank guter Teamarbeit gelang es Cesare Benedetti auch seinen 3. Rang in der Gesamtwertung zu verteidigen.
3.Etappe:
1. Matteo Pelucchi (Bora-hansgrohe)
2. Fabio Jakobsen (Quick-Step Floors) s.t.
3. Yves Lampaert (Quick-Step Floors)
Gesamtstand:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)(
2. Jan Tratnik (CCC Sprandi) +0:16
3. Cesare Benedetti (Bora-hansgrohe) +0:22
Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr glücklich über meinen heutigen Sieg. Ich habe schon einige zweite Plätze dieses Jahr belegt und wollte natürlich gerne ganz oben auf dem Podest stehen, und das ist mir jetzt auch gelungen. Heute hatte ich ein starkes Team hinter mir und wir arbeiteten alle sehr gut zusammen. Ich möchte mich bei meinen Teamkollegen und unserem Sportlichen Leiter für ihre tolle Unterstützung herzlich bedanken.“ – Matteo Pelucchi

„Unser Plan ist heute sehr gut aufgegangen. Wir wollten das Rennen von Anfang an gut kontrollieren, damit Cesare Benedetti seinen dritten Rang in der Gesamtwertung verteidigen konnte, und dies ist uns auch gelungen. Das Team arbeitete gut zusammen um Cesare und Matteo Pelucchi sicher über den letzten Anstieg zu bringen. Danach konzentrierten wir uns auf den finalen Sprint. Das ganze Team unterstützte Matteo, und Rudi Selig hat einen ausgezeichneten Job gemacht und ihn in eine optimale Ausgangsposition gebracht. Morgen versuchen wir wieder Cesare bei seinen Ambitionen auf die Gesamtwertung zu unterstützen und wir hoffen, dass er die Slowakei-Rundfahrt auf dem Podest beenden kann.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Rudi Selig sprintet zum Sieg auf der zweiten Etappe der Slowakei-Rundfahrt.


In einem spannenden Sprintfinale wies Rudi Selig seine Kontrahenten in die Schranken und gewann die 2. Etappe der Slowakei-Rundfahrt. Einige Kilometer vor dem Ziel setzte er sich aus einer kleinen Gruppe heraus und konnte in Dubnica nad Váhom seinen ersten Saisonsieg vor Y. Lampaert und Z. Stybar feiern.
Die Strecke
Die heutige Strecke führte von Ružomberok nach Dubnica nad Váhom über 191,7 bergige Kilometer und wies nicht weniger als sieben Anstiege auf. Gleich zu Beginn der Etappe ging es aufwärts bis Donovaly, wo die erste Bergwertung (5,1km, 4,6%) aufwartete. Danach mussten die Fahrer noch sechs Anstiege in Angriff nehmen, darunter drei Anstiege der ersten Kategorie und drei der zweiten Kategorie. Die letzten 35km waren allerdings ziemlich flach.
Die Teamtaktik
Das Team hatte heute zwei Ziele. Zum einen wollte die Mannschaft einen Etappensieg erringen, zum anderen aber ebenso dafür sorgen, dass Cesare Benedetti eine gute Platzierung in der Gesamtwertung erreichen konnte. Nach der gestrigen Königsetappe würde die heutige Etappe auch nicht leicht sein, denn es gab fast 3000 Höhenmeter und sieben Anstiege zu bewältigen. Der letzte Anstieg wartete bereits 45km vor dem Ziel, so dass es wahrscheinlich zum Sprint eines reduzierten Feldes kommen würde. Angesichts dieses Streckenprofils wurde von den Fahrern nicht nur starke Kletterfähigkeiten sondern auch Endschnelligkeit verlangt.
Das Rennen
Nach dem ersten Anstieg des Tages gelang es einer 5-Mann Fluchtgruppe sich vom Feld zu distanzieren. Während der ersten Rennhälfte pendelte der Vorsprung dieser Gruppe zwischen 1 und 3 Minuten, aber mit 80km bis zum Ziel wurden die Ausreißer letztendlich vom Peloton wieder gestellt. Zu diesem Zeitpunkt gerieten auch viele Fahrer auf dem bergigen Terrain in Schwierigkeiten und das Feld zerbröckelte in mehrere Gruppen. In der vorletzten Abfahrt kamen einige Gruppen wieder zusammen und ein relativ großes Fahrerfeld von etwa 60 Fahrern nahm den letzten Anstieg des Tages in Angriff. Felix Großschartner, Johannes Schinnagel, Cesare Benedetti und Rudi Selig waren auch in dieser Gruppe. Das Team unterstützte Cesare, und als es auf den letzten Kilometer so aussah, als ob die Etappe in einem Sprint entschieden würde, arbeitete das Team auch für Rudi. In einem rasanten finalen Sprint beschleunigte der deutsche Sprinter und spurtete triumphierend über die Ziellinie. Cesare Benedetti belegte den vierten Platz und liegt damit auf dem 3. Rang in der Gesamtwertung.
2. Etappe:
01 R. Selig 4:32:32
02 Y. Lampaert +0:00
03 Z. Stybar +0:00
04 C. Benedetti +0:02
05 J. Alaphilippe +0:02
Gesamtstand:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
2. Jan Tratnik (CCC Sprandi) +0:16
3. Cesare Benedetti (Bora-hansgrohe) +0:22
Reaktionen im Ziel
„Ich hatte gute Beine und wollte versuchen, ein gutes Ergebnis einzufahren. Heute war die längste Etappe der Slowakei-Rundfahrt und mit sieben Anstiegen war das Rennen auch nicht leicht, aber meine Teamkollegen unterstützten mich voll. Normalerweise bin ich einer der Anfahrer im Team und heute zu gewinnen bedeutet mir sehr viel.“ – Rudi Selig

„Unser Hauptziel war heute Cesare Benedetti zu unterstützen, damit er seine Platzierung in der Gesamtwertung verbessern konnte. Nachdem er heute den vierten Platz belegte, liegt er jetzt auf dem dritten Rang im Gesamtklassement und das ist ein sehr gutes Resultat. Das Team hatte sich heute zusätzlich auch einen Etappensieg als Ziel gesetzt und mit dem Sieg von Rudi Selig haben wir dies erreicht. Ich bin mit diesen Ergebnissen sehr zufrieden, besonders weil Rudi und Cesare so oft für andere Fahrer im Team arbeiten. Sie geben immer ihr Bestes für andere und es ist schön, dass sie heute selbst auch die Chance hatten, ein gutes Ergebnis einzufahren.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Rafal Majka und Emanuel Buchmann klettern gemeinsam auf den Coll de la Rabassa und sichern ihre GC Position bei der Vuelta a España.

Die vorletzte Bergetappe, der diesjährigen Vuelta a España, führte das Peloton in die Berge Andorras. BORA – hansgrohe hatte ihre beiden Kletterasse Majka und Buchmann in den ersten Positionen am Schlussanstieg. Rafal Majka arbeitete hart für Emanuel Buchmann,beide kamen in der ersten Verfolgergruppe hinter Etappensieger T. Pinot ins Ziel am Coll de la Rabassa.
Die Etappe
Mit der 19. Etappe der Vuelta a España reiste das Rennen vom Startort in Lleida, dem gestrigen Zielort, weiter nach Andorra. Die 154.4km lange Etappe endete mit einer Bergankunft, der 1. Kategorie, am Coll de la Rabassa auf 2.025 Höhenmetern. Es war erneut eine Etappe, die das Gesamtklassement noch einmal verändern kann. Der erste Teil der Etappe verlief zunächst ruhig, doch die zweite Hälfte sollte den Fahrer einiges abverlangen.
Die Team Taktik
BORA – hansgrohe ging heute mit einem Fahrer weniger ins Rennen. Lukas Pöstlberger, der in den letzten 18.Etappen vollen Einsatz zeigte, verließ die Vuelta um sich gezielt für seinen nächsten Einsatz vorbereiten zu können, die Weltmeisterschaften im Teamzeitfahren und Straße. Die restliche Mannschaft ging in diese harte Etappe, um ihren Kletterassen zu helfen. Rafal Majka und Emanuel Buchmann waren die Männer, auf die man sich konzentrierte.
Das Rennen
Es dauerte eine lange Zeit, bis sich eine kleinere Gruppe vom Feld absetzte. BORA – hansgrohe blieb im Hauptfeld und hielt die Ausreißer an der kurzen Leine. Als das Rennen am Fuße des Schlussanstieges in Andorra war, wurde die Gruppe gestellt. Wie erwartet, erwachte in diesem Rennstück das Rennen zum Leben. Beide BORA – hansgrohe Kletterer Rafal Majka und Emanuel Buchmann fuhren in einer guten Position. Drei Fahrer attackierten bei der 12km Marke und später konnte das Rote Trikot, Yates auf diese Gruppe aufschließen. Rafal fuhr in der ersten Verfolgergruppe, Emanuel sah sich in einer weiteren wenige Meter dahinter. Doch auf den letzten Kilometern zerbrachen die einzelnen Gruppen und die Fahrer kletterten den Schlussanstieg hoch. Emanuel Buchmann und Rafal Majka waren circa eine Minute hinter dem Duo an der Spitze des Rennens. Auf den letzten Metern attackierte T. Pinot und siegte vor S. Yates, der seine Führung dennoch verteidigen konnte. Kurze Zeit später querten Majka und Buchmann in einer der Verfolgergruppen die Ziellinie. Für das Gesamtklassement bedeutete dies, Emanuel ist weiterhin auf Platz 11 und Rafal machte einen Platz gut und ist nun auf Rang 13.
19. Etappe:
1. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ)
2. Simon Yates (Mitchelton-Scott) +0:05
3. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +0:13
4. Rigoberto Uran (EF-Drapac) +0:52
5. Miguel Angel Lopez (Astana) s.t.
6. Enric Mas (Quick-Step Floors)
7. Wilco Kelderman (Sunweb) +1:03
8. Alejandro Valverde (Movistar) +1:12
9. Tony Gallopin (AG2R) +1:15
10. Nairo Quintana Movistar) +1:49
Gesamtstand:
1. Simon Yates (Mitchelton-Scott)
2. Alejandro Valverde (Movistar) +1:38
3. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +1:58
4. Enric Mas (Quick-Step Floors) +2:15
5. Miguel Angel Lopez (Astana) + 2:29
6. Nairo Quintana Movistar) +4:01
7. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) +5:22
8. Rigoberto Uran (EF-Drapac) +5:29
9. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) +6:30
10. Tony Gallopin (AG2R) +7:21
11.Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) +6:33
Punktewertung:
1. Alejandro Valverde (Movistar)
Bergwertung:
1. Thomas De Gendt (Lotto Soudal)
Teamwertung:
1.Movistar
Reaktionen im Ziel
„Wir hatten einen schnellen Start in diese Etappe, als Movistar das Rennen an der Spitze schwer gemacht hat. Das gab keiner Fluchtgruppe eine Chance, daher haben wir versucht Emu zu beschützen. Er litt vor allem im letzten Anstieg aber Rafal hat ihn tatkräftig unterstützt, und somit bleibt er weiterhin auf Rang 11. Wir wollten auf Etappensieg gehen aber so wie der Rennverlauf war, war es unmöglich.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter

„Es war keine leichte Etappe heute. Meine Beine reagierten nicht so wie ich wollte, daher versuchte ich keine weiteren Zeitverluste im Klassement zu vermeiden. Rafal blieb im Schlussanstieg immer bei mir und unterstützte mich, sodass ich meine Position im Gesamtklassement weiterhin halten konnte. Ich werde mich nun erholen und auf die morgige letzte Bergetappe fokussieren.“ – Emanuel Buchmann
© BORA – hansgrohe

Peter Sagan verpasst nur knapp Etappensieg, als sich die Fluchtgruppe bei der 18. Etappe der Vuelta a España ins Ziel rettet.

Eine der letzten Flachetappen sah erneut eine Fluchtgruppe durchkommen. Zwei von drei ehemaligen Ausreißern schafften es mit einem Wimpernschlag an Vorsprung sich ins Ziel zu retten, und vor dem UCI Weltmeister Peter Sagan sich die Plätze 1 und 2 auszumachen. BORA – hansgrohe arbeitete den Tag über hart, um die Lücke zu schließen, doch in einem Finale geprägt von vielen Kreisverkehren gelang es dem Duo die Etappe für sich zu entscheiden.
Die Etappe
Nach einer schweren Bergetappe begrüßten die Fahrer heute eine Flachetappe. Von Ejea de los Caballeros führte die 18.Etappe nach Katalonien, in die Stadt Lleida, über 186.1km und sollte den schnellen Männern im Feld vorbehalten sein.
Im Gegensatz zu den vorangegangenen Etappen, gab es heute keine einzige Bergwertung, nur eine Sprintwertung wurde bei der 127km Marke genommen. Auch der Wind sollte in den Straßen Lleida keine große Rolle spielen.
Die Team Taktik
Das BORA – hansgrohe Team wollte heute den ersehnten Etappensieg nach Hause bringen. Aufgrund des Streckenprofils, das doch auf weitgehend breiten, flachen Straßen verlief, setzte man auf den UCI Weltmeister Peter Sagan.
Das Rennen
Schon nach nur wenigen Kilometern attackierte ein Trio und bildete die Fluchtgruppe des Tages, mit einem maximalen Vorsprung von zweieinhalb Minuten. Das Peloton ließ die Ausreißer immer an der kurzen Leine, daher hielt sich die Lücke konstant um die zwei Minuten. Die Fluchtgruppe hielt sich viele Kilometer an der Spitze des Feldes, doch als das Peloton langsam begann das Tempo zu erhöhen, schmolz der Vorsprung der Gruppe. BORA – hansgrohe beteiligte sich zusammen mit Quick – Step Floors immer wieder an der Nachführarbeit, auch Team Movistar war stets an der Spitze des Feldes und gab das Tempo vor. Wenige Kilometer vor dem Ziel sah es so aus, als könnte das Peloton die Ausreißer noch einholen, doch das Finale war geprägt von vielen Kreisverkehren durch die Straßen von Lleida, die für reichlich Unruhe im Feld sorgten. Die BORA – hansgrohe Fahrer Marcus Burghardt aber auch Lukas Pöstlberger setzten sich an die Spitze des Feldes, um die beiden vorne einzuholen. In einem packenden Finale, welches leicht bergauf verlief, gab der UCI Weltmeister Peter Sagan alles. Doch den beiden Ausreißern gelang es ihre Flucht ins Ziel zu retten. In einem spannenden Sprint sicherte sich J. Wallays nach 3:57:03 den Sieg vor Fluchtkollegen S. Byström, BORA – hansgrohe Sprinter Peter Sagan wurde Dritter. Klassementfahrer Emanuel Buchmann querte in der ersten Gruppe das Ziel und bleibt unverändert auf den 11. Gesamtplatz.
18. Etappe:
1. Jelle Wallays (Lotto Soudal)
2. Sven Erik Byström (UAE Team Emirates) s.t.
3. Peter Sagan (Bora-hansgrohe) s.t.
4. Elia Viviani (Quick-Step Floors) s.t.
5. Ivan Garcia Cortina (Bahrain-Merida) s.t.
6. Danny van Poppel (LottoNL-Jumbo) s.t.
7. Jon Aberasturi (Euskadi-Murias) s.t.
8. Tom van Asbroeck (Education First-Drapac) s.t.
9. Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo) s.t.
10. Ryan Gibbons (Dimension Data) s.t.
Gesamtstand:
1. Simon Yates (Mitchelton-Scott)
2. Alejandro Valverde (Movistar) + 0:25 Minuten
3. Enric Mas (Quick-Step Floors) + 1:22
4. Miguel Angel Lopez (Astana) + 1:36
5. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) + 1:48
Reaktionen im Ziel
„Wie erwartet, war das Finale äußerst hektisch und die vielen Kreisverkehre machten es nicht leichter. Natürlich wollten wir mit Peter auf Etappenjagd gehen und sind somit enttäuscht. Wir haben hart gearbeitet, um die Lücke zu schließen, aber es hat nicht ganz gereicht.“ – André Schulze, sportlicher Leiter.

„Eine flache und schnelle Etappe mit einem seltsamen Ziel heute. Ich fühlte mich in Form, es ist schade, dass ich den Sieg verpasst habe, als die Gruppe es schaffte durchzukommen.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister

“Das Finale war extrem hektisch und auf den letzten 4 bis 5 Kilometern waren so viele Kreisverkehre, die es noch hektischer gemacht haben. Nach 18 Etappen bin ich etwas müde, was aber normal ist, denke ich. Morgen ist wieder eine Bergetappe, bei der ich mein Bestes geben werden. Danach folgt noch eine Bergetappe und dann kommen wir endlich in Madrid an.“ – Emanuel Buchmann
© BORA – hansgrohe

Rafal Majka kämpft sich durch Nebel und 23% Steigung auf einen respektablen vierten Platz bei der 17. Etappe der Vuelta …

BORA – hansgrohe war mit Rafal Majka und Lukas Pöstlberger in der Fluchtgruppe des Tages, die schnell eine große Lücke gegenüber dem Hauptfeld öffnen konnte. Als die Spitzengruppe auch 42km vor dem Ziel immer noch mehr als sechs Minuten Vorsprung hatte, war klar, dass der Etappensieger aus dieser Gruppe kommen wird. In einem harten Kampf querte Rafal Majka als Vierter die Ziellinie am nebelbedeckten Anstieg Balcón de Bizkaia, wenige Sekunden hinter Etappensieger M. Woods.
Die Etappe
Nach einem Ruhetag und dem gestrigen Zeitfahren ging es heute mit einer weiteren schweren Etappe, samt Bergankunft am Alto del Balcón de Bizkaia, weiter. Der 7,3km lange Schlussanstieg hatte im steilsten Stück 23% Steigung. Nach dem Start, der in Getxo über die Bühne ging, wartete gleich eine Bergwertung der dritten Kategorie auf das Feld. Gefolgt von vier weiteren mittelschweren Anstiegen, auf der 157km langen 17. Etappe der Vuelta a España.
Die Team Taktik
Das heutige Geburtstagskind, Rafal Majka, wollte sich selbst das schönste Geschenk bereiten, einen Etappensieg bei der Vuelta. Der schwere Anstieg hinauf ins Ziel war für den kletteravisierten Fahrer zugeschnitten, daher konzentrierte sich das Team darauf, Rafal zu unterstützen. Sollte eine größere, starke Fluchtgruppe gehen, wollte man mit dem polnischen Fahrer und einem Helfer dabei sein. Das restliche Team blieb bei Emanuel Buchmann und versuchte dem Klassementfahrer bis ins Finale hin zu helfen.
Das Rennen
Nach wenigen Kilometern setzte sich eine Gruppe mit 21 Fahrern vom Feld ab. Von BORA – hansgrohe waren Rafal Majka und Lukas Pöstlberger in dieser Gruppe vertreten. Schnell hatte die Spitzengruppe mehr als fünf Minuten gegenüber dem Peloton. Der Österreichische Meister zeigte sich immer wieder an der Spitze der Gruppe und gab das Tempo vor, und 60km vor dem Ziel hatte die Fluchtgruppe mehr als sechs Minuten Vorsprung. Schnell war klar, dass das Hauptfeld nicht mehr auf die Spitze aufschließen, und der Etappensieger einer der Ausreißer sein, wird. Auf den letzten Kilometern, im Schlussanstieg, machte starker Nebel und fallenden Temperaturen den Fahrern das Leben schwer. Lukas Pöstlberger, der seinen Job für Rafal Majka erstklassig erledigt hatte, fuhr den steilen Anstieg in seinem Tempo hoch. Als die Attacken nacheinander gestartet wurden, konnte sich Rafal Majka in den ersten Positionen halten. Doch es war M. Woods, der sich den Sieg am nebelbedeckten Alto del Balcon de Bizkaia holte. BORA – hansgrohe Fahrer und Geburtstagskind Rafal Majka klettert auf einen starken vierten Platz und kletterte damit auf den 14. Gesamtplatz vor. Teamkollege Emanuel Buchmann konnte am steilen Anstieg den Favoriten nicht ganz Folge leisten, rangiert aber im Gesamtklassement weiterhin auf Platz 11.
17. Etappe:
1. Michael Woods (EF-Drapac)
2. Dylan Teuns (BMC) +0:05
3. David de la Cruz (Sky) +0:10
4. Rafal Majka (Bora-hansgrohe) +0:13
5. Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin) +0:38
6. Alessandro De Marchi (BMC) +0:44
7. Amanuel Ghebreigzabhier (Dimension Data) +0:48
9. Jesus Herrada (Cofidis) +0:51
10.Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) +1:48
Gesamtstand:
1. Simon Yates (Mitchelton-Scott)
2. Alejandro Valverde (Movistar) +0:25
3. Enric Mas (Quick-Step Floors) +1:22
4. Miguel Angel Lopez (Astana) + 1:36
5. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +1:48
6. Nairo Quintana Movistar) +2:11
7. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) +4:09
8. Rigoberto Uran (EF-Drapac) +4:36
9. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) +6:05
10.Tony Gallopin (AG2R) +4:43
11.Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) +6:33
Punktewertung:
1. Alejandro Valverde (Movistar)
Bergwertung:
1. Thomas De Gendt (Lotto Soudal)
Teamwertung:
1.Movistar
Reaktionen im Ziel
„Es war wieder ein schwerer Tag mit einem schnellen Start. Nach einigen Bemühungen sprangen Lukas und Rafal in die große, stark besetzte Spitzengruppe des Tages, was unser Plan war. Die restlichen Fahrer blieben im Feld und halfen Emu. Er fühlte sich gut und ist weiterhin auf dem 11. Platz im Gesamtklassement. Es liegen noch wenige schwere Etappen vor uns und wir werden weiterhin alles geben und kämpfen. Rafal wurde heute Vierter, drei Fahrer waren etwas schneller als er, aber ich denke, er hat tollen Kampfgeist gezeigt.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter

„Heute war nicht wirklich mein Tag. Ich habe es versucht aber nach einigen Malen in diversen Fluchtgruppen, bei dieser Vuelta, waren meine Beine nicht mehr so frisch. Vielleicht war es der Ruhetag zusammen mit dem Zeitfahren, aber ich fühlte mich heute nicht so gut. Dennoch habe ich es versucht, und wurde Vierter bei dieser schweren Etappe.“ – Rafal Majka

„Die Etappe, vor allem das Finale war einfach hart. Der Nebel machte das Rennen noch schwieriger. Die Fluchtgruppe hatte einen großen Vorsprung, daher fuhr das Feld volles Tempo und versuchte die Lücke zu schließen. Die Anstrengungen und der brutale Anstieg hinauf zum Balcón de Bizkaia machten es schwer den Leadern zu folgen.“ – Emanuel Buchmann
© BORA – hansgrohe