Kategorie-Archiv: Teamnews

Majka, Poljanski und McCarthy verlängern mit BORA – hansgrohe.


Rafal Majka, einer der besten Kletterer im Peloton, möchte die Pechsträhne der letzten 12 Monate endlich hinter sich lassen und in den nächsten beiden Jahren mit BORA – hansgrohe sein Potenzial voll ausschöpfen. Auch Pawel Poljanski und Jay McCarthy verlängern bis 2020. Während Poljanski ein wichtiger Helfer in den Bergen ist, konnte McCarthy seine Qualitäten als Allrounder bereits mit zwei WorldTour Siegen 2018 unter Beweis stellen.

„Ich bin sehr glücklich weiter für BORA – hansgrohe zu fahren. Die letzten 12 Monate waren alles andere als perfekt, aber ich bin in sehr guter Form und möchte bei der Vuelta auf die Erfolgsspur zurückfinden. Ich kann mir kein anderes Team vorstellen, das so geschlossen hinter seinen Fahrern steht. Als Profi ist es sehr wichtig ein professionelles Umfeld und eine positive Atmosphäre um sich zu haben, beides ist bei BORA – hansgrohe perfekt und der Teamgeist ist unglaublich. Ich möchte Ralph Denk und allen Sponsoren für ihr Vertrauen danken. Wir sind eine Gruppe von wahren Radsportenthusiasten hier und ich bin froh ein Teil davon sein zu können.“ – Rafal Majka

„BORA – hansgrohe ist eines der besten Radsportteams der Welt und ich bin stolz zumindest bis 2020 Teil dieses Teams zu sein. Neben der harten Arbeit, die jeder hier tagtäglich investiert, bleibt immer auch Raum für etwas Spaß, das ist sehr wichtig. Ich genieße meine Zeit mit dem Team und freue mich auf die kommenden zwei Jahre.“ – Pawel Poljanksi

„Ich bin glücklich weitere zwei Jahre Teil der BORA – hansgrohe Familie sein zu können. Ich habe hier echte Freunde gefunden und fühle mich sehr wohl. Als junger Profi bekomme ich immer wieder eigenen Chancen, das ist nicht selbstverständlich. Daher konnte ich mich in den letzten beiden Jahren als Fahrer gut entwickeln, während BORA – hansgrohe eines der besten WorldTeams geworden ist. Darum kann ich mich glücklich schätzen auch in den nächsten Jahren in diesem Team zu sein – weiter und weiter Richtung Spitze!“ – Jay McCarthy
© BORA – hansgrohe

Pascal Ackermann stürzt im Finale der Euroeyes Cyclassics, Peter Sagan am Ende auf Rang 10. 


Nach einem nahezu perfekten Rennen von BORA – hansgrohe in Hamburg, stürzt Pascal Ackermann leider etwa 1500m vor dem Ziel. Der UCI Weltmeister Peter Sagan erreicht am Ende noch Rang 10, dennoch wurde das Team heute nicht für die harte Arbeit während des Tages belohnt. Immerhin kommt Ackermann ohne ernste Verletzungen davon und dürfe am Donnerstag wie geplant bei der Deutschland-Tour an den Start gehen.
Die Strecke
Mit einer gut 100 km langen flachen Runde rund um die Hahnheide und zurück nach Hamburg, wurden die Cyclassics heute eröffnet. Auf dem zweiten Rundkurs, nach Westen Richtung Wedel, stand auch der berüchtigte Waseberg auf dem Programm. Insgesamt drei Mal musste die bis zu 20 % steile Steigung an der Elbe bewältigt werden, das letzte Mal etwa 15 km vor dem Ziel an der Mönckebergstrasse. Eine perfekte Gelegenheit um eine Vorentscheidung herbeizuführen, wobei man, um den Sieg zu erringen, auch noch auf der ansteigenden Zielgeraden die nötigen Körner haben musste.
Teamtaktik
Mit einer Doppelspitze konnte BORA – hansgrohe heute aus dem Vollen schöpfen. Der UCI Weltmeister Peter Sagan befindet sich nach seinem Sturz bei der Tour de France auf dem Weg der Besserung, und wer Sagan kennt weiß, mit ihm ist immer zu rechnen. Die ansteigende Zielgerade kommt dem BORA – hansgrohe Leader zudem entgegen. Sollte Sagan aber noch nicht in der nötigen Form sein um um den Sieg kämpfen zu können, hatte man mit dem deutschen Meister Pascal Ackermann noch eine zweite Option. Ackermann fährt zurzeit in bestechender Form und sollte auch am Waseberg keine Probleme haben. In einem Sprintfinale würde auch er einer der Topfavoriten sein.
Das Rennen
Wie erwartet setzte sich relativ früh eine kleine Spitzengruppe vom Feld ab. Fünf Fahrer konnten rund drei Minuten Vorsprung herausfahren, bevor sich im Feld die Sprinterteams organisierten. Auch BORA – hansgrohe übernahm Verantwortung, und gemeinsam mit mehreren Teams wurde der Abstand zur Spitze nun kontrolliert. Nach der ersten Passage des Wasebergs teilte sich das Feld, doch BORA – hansgrohe hatte auch diese Situation unter Kontrolle mit Cesare Benedetti in der ersten Gruppe des Feldes. Während sich die fünf Ausreißer weiter an der Spitze halten konnten, war das Feld bei der ersten Zielpassage wieder geschlossen. Obwohl einige Fahrer auch an der letzten Passage des Wasebergs noch einen Angriff versuchten, kontrollierte dennoch BORA – hansgrohe das Geschehen mit den anderen Sprinterteams bis ins Finale. Letztlich musste der erwartete Massensprint über den Sieg entscheiden. Ackermann und Sagan wurden von Benedetti, Burghardt, Schillinger und Schwarzmann perfekt in Position gefahren. Doch etwa 1,5 km vor dem Ziel ging der deutsche Meister leider zu Boden, wodurch das gesamte BORA – hansgrohe Lead-out durcheinandergebracht wurde. Nun musste es Peter Sagan richten, doch auch der UCI Weltmeister war nicht vom Glück verfolgt und wurde auf den letzten 800m zuerst von Modolo und etwas später von Kristoff eingeklemmt. Damit erreichte Sagan heute als bester BORA – hansgrohe Fahrer nur Rang zehn. Viel wichtiger als das Resultat ist aber die Tatsache, dass Pascal Ackermann mit dem Schrecken und einigen Hautabschürfungen davongekommen ist. Damit sollte der Deutsche Meister planmäßig am Donnerstag die Deutschland-Tour in Angriff nehmen können.
Ergebnis
01 E. Viviani 4:46:02
02 A. Demare +0:00
03 A. Kristoff +0:00
10 P. Sagan +0:00
Reaktionen im Ziel
„Die Cyclassics waren mein erstes richtiges Rennen nach der Tour und ich habe mich schon viel besser gefühlt als in Glasgow letzte Woche. Meine Beine werden von Tag zu Tag besser und ich bin auf einem guten Weg. Bis zu den letzten zwei Kilometern hatten wir ein sehr gutes Rennen. Das Team hatte das Rennen immer unter Kontrolle, aber leider ging Pascal dann zu Boden. Dadurch wurde auch unser Lead-out völlig durcheinandergebracht. Viviani war am Ende der Schnellste und hat gewonnen. Ich erreichte den 10. Rang, jetzt liegt mein Focus voll und ganz auf der Vuelta.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister

„Ich bin natürlich sehr enttäuscht, aber am Sturz kann ich jetzt auch nichts mehr ändern. Ich habe einige Hautabschürfungen, aber es sieht aus, als könnte ich am Donnerstag bei der Deutschland-Tour an den Start gehen. Bis zum Sturz hatte ich unglaublich gute Beine und ich war noch richtig frisch im Finale, darum ist der Sturz umso bitterer. Das Team hat auch wieder super gearbeitet, und vor dem Sturz war ich am Rad von Viviani, also eigentlich in perfekter Situation. Aber dann hab ich eine kleine Welle von links bekommen, und im nächsten Moment lag ich auch schon am Boden.“ – Pascal Ackermann

„Es ist natürlich sehr schade, dass das Rennen heute so zu Ende gegangen ist. Wir haben viel gearbeitet und hatten alles unter Kontrolle. Im Finale haben wir alles richtig gemacht und das Rennen von vorne diktiert. Pascal und Peter war in perfekter Position, aber dann ereignete sich der Sturz und unser ganzen Plan war durcheinandergeraten. Viel mehr kann man dazu nicht sagen, wir haben alles versucht, aber man kann eben nicht immer gewinnen.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Gregor Mühlberger belegt nach Platz 11 auf der Königsetappe der Binck Bank Tour den 8. Rang in der Gesamtwertung. 


Die letzte Etappe der Binck Bank Tour wurde von unzähligen Attacken geprägt. Binck Bank Tour Etappensieger Gregor Mühlberger wurde von seiner Mannschaft den gesamten Tag über perfekt beschützt. Das gesamte Team zeigte eine tolle Teamarbeit, vor allem Rudi Selig fuhr seinen Teamkollegen in perfekte Position. Der junge Österreicher beendete die Königsetappe der Binck Bank Tour auf den 11. Platz und schob sich damit auf den achten Gesamtrang vor.
Die Etappe
Die letzte Etappe war zugleich die Königsetappe der diesjährigen Binck Bank Tour, mehr als 210km und gesamt 18 Anstiege musste das Peloton heute bewältigen. Der Kurs führte das Feld von Lacs de l’Eau d’Heure über exakt 212.7 anspruchsvollen Kilometern Geraardsbergen. Das Finale bestand aus drei 25.6km lange Runden mit je vier kurzen, steilen Anstiegen.
Die Team Taktik
BORA – hansgrohe hatte zwei Fahrer in den Top-Ten der Gesamtwertung und wollte diese mit einer weiteren offensiven Fahrweise verteidigen und absichern. Maciej Bodnar und Gregor Mühlberger waren der Männer heute, die die gesamte Unterstützung von der Mannschaft bekamen, um ihre Plätze im Gesamtklassement zu festigen.
Das Rennen
Nachdem die erste Gruppe nach wenigen Kilometern gestellt wurde, konnte sich erneut eine Gruppe von sieben Fahrern mit einigen Minuten Vorsprung absetzen. Aber wie erwartet, zerfiel die Spitzengruppe in den vorletzten Runden in Geraardsbergen. BORA – hansgrohe zeigte heute enormen Teamspirit und beschützte Gregor Mühlberger den gesamten Tag über. Gregor war immer auf der Höhe des Geschehens und konnte sich auf seine Teamkollegen verlassen. Im Finale, war vor allem Rudi Selig eine große Stütze für den Etappensieger der sechsten Etappe. Auf der letzten Runde attackierten immer wieder Fahrer, aber es war M. Matthews (Team Sunweb) der sich den Etappensieg vor G. van Avermaet sicherte. BORA – hansgrohe Fahrer Gregor Mühlberger fuhr ein beherztes Finale und kam nur wenige Sekunden hinter dem Etappensieger auf Platz 11 ins Ziel. Im Gesamtklassement schob sich Gregor somit auf den achten Gesamtplatz vor.
Ergebnis
01 M. Matthews 4:38:36
02 G. van Avermaet +0:01
03 Z. Stybar +0:03
11 G. Mühlberger +0:09
Reaktionen im Ziel
„Das Team war einfach unglaublich heute, sie haben den gesamten Tag über für mich gearbeitet und mich immer wieder in perfekte Position geführt. Vor allem Rudi war so stark, was er auf den letzten beiden Runden getan hat, war einfach großartig. Ich bin kein Kopfsteinpflaster Experte aber mit der Hilfe des Teams heute konnte ich nur wenige Sekunden hinter dem Sieger die Ziellinie queren. Ich bin mehr als glücklich, wie diese Woche gelaufen ist und über meine Form.“ – Gregor Mühlberger
„Mit dem Etappensieg und Gregors achtem Platz nun in der Gesamtwertung, denke ich, können wir mehr als zufrieden sein. Das Team hat die gesamte Woche gut harmoniert, die Jungs haben ihren Job gut erfüllt, sind füreinander gefahren und haben sich füreinander eingesetzt. Ich denke, mit dieser Teamleistung und den Ergebnissen können wir zufrieden nach Hause fahren.“ – Helmut Dollinger, Trainer
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Team Vorarlberg Santic – „Sekundenkrimi“ auf der fünften Etappe der 39. Tour du Hongrie UCI 2.1


Team Vorarlberg Santic – „Sekundenkrimi“ auf der fünften Etappe der 39. Tour du Hongrie UCI 2.1 – Patrick Schelling in der Gesamtwertung auf Rang vier!

Bereits vor dem Start zur fünften und letzte Etappe der 39. Tour du Hongrie UCI 2.1 über 128 Kilometer von Kazincbarcika nach Kazincbarcika war klar, dass es heute ein anstrengender Renntag werden wird. In der Gesamtwertung war alles noch offen bei den Plätzen zwei bis vier.
Während der ganzen Etappe ist es immer wieder zu kleineren Fluchtgruppen gekommen welche jedoch immer wieder vom Team CCC Sprandi gestellt wurden. Bei den div. Zwischensprints haben die Fahrer des Team Vorarlberg Santic versucht den Mitkonkurrenten die Bonussekunden streitig zu machen.
Patrick Schelling virtuell auf dem Podium bis knapp vor dem Ziel!
Bis kurz vor dem Ziel war die Welt noch in Ordnung und alles hat nach einem Podiumsplatz ausgesehen. Der Belgische Sprinter des Team Vorarlberg Santic wurde von seinen Teamkameraden in eine gute Position gebracht für den Finalen Sprint. Unmittelbar vor dem Ziel stürzten in der letzten Kurve die ersten Fahrer und mit dabei auch Joeri Stallaert welcher jedoch ohne Verletzungen davonkam.
Durch diesen Sturz wurde die Gesamtwertung nochmals durchgemischt. Kamil Małecki (CCC Sprandi) konnte dadurch nochmals einige Sekunden gutmachen und Patrick Schelling vom dritten Gesamtrang verdrängen. Sieger wurde Nikodemus Holler (Bike Aid) vor Matteo Moschetti (Polartec-Kometa) und Kamil Małecki (CCC Sprandi). Bester Team Vorarlberg Santic Fahrer wurde Jannik Steimle auf Rang zwölf.
Gesamtwertung Rang vier für Patrick Schelling!
Die Gesamtwertung der Rundfahrt gewinnt der Italiener Manuel Belletti (Androni Giocattoli – Sidermec) 27 Sekunden vor dem Polen Kamil Małecki (CCC Sprandi) und 28 Sekunden vor seinem Landsmann Paolo Totò (Sangemini – MG.Kvis). Auf Rang vier mit 31 Sekunden Rückstand Patrick Schelling.
Results: https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-hongrie/2018/stage-5
14.-19.08. Int. Tour of Hongrie UCI 2.1 https://www.tourdehongrie.hu/
Kader: Patrick Schelling, Roland Thalmann, Lukas Meiler, Davide Orrico, Joeri Stallaert, Gian Friesecke, Jannik Steimle

Berg ÖM und Völkermarkter Rad Tage!
Bei den gestrigen Österreichischen Bergmeisterschaften in Diex, Kärnten konnte sich das Rumpfteam sehr gut in Szene setzten. Manuel Bosch klassierte sich auf dem ausgezeichneten vierten Rang.
Results: https://computerauswertung.at/veranstaltungen/2018/180818/20180818_Diex_Elite_U23.pdf

Beim GP Völkermarkt über 194 Kilometer galt es so kräftesparend wie nur möglich über die Runden zu kommen und schauen ob sich vielleicht eine Möglichkeit ergibt sich in Szene zu setzen.
Auf dem anspruchsvollen 24 Kilometer langen Rundkurs konnten sich zu Beginn des Rennens die Fahrer sehr gut im Hauptfeld halten bevor es auf die Finalen 50 Rennkilometer ging. Nach einer Tempo-verschärfung konnte sich nur noch Manuel Bosch im Hauptfeld halten.
Es siegt Lukas Schlemmer (Team Felbermayr Simplon Wels) vor Patrick Bosmann (Hrinkow Advarics Cycleangteam) und Gasper Katrasnik (Adria Mobil). Manuel Bosch wird 22.
Ergebnisse unter: https://computerauswertung.at/veranstaltung.php?V_ID=180819&lang=de
Kader: Dominik Amann, Patrick Jäger, Manuel Bosch, Johannes Hirschbichler
www.team-vorarlberg.com
office@proevent-cycling.at

Gregor Mühlberger sichert sich in beeindruckender Manier seinen ersten WorldTour Sieg.


Nachdem die Fluchtgruppe des Tages gestellt wurde, attackierte BORA – hansgrohe Maciej Bodnar und konnte eine kleine Lücke gegenüber dem Feld öffnen. Kurz vor dem Finale erwachte das Rennen zum Leben mit vielen Attacken einzelner Fahrer. Aber es war BORA – hansgrohe Fahrer Gregor Mühlberger, der sich in beeindruckender Manier seinen ersten WorldTour Sieg sicherte.
Die Etappe
Die vorletzte Etappe der Binck Bank Tour glich einer Klassiker Etappe, mit vielen ähnlichen Anstiegen, die bei einigen Rennen im Frühjahr bestritten wurden. Das Streckenprofil listete nicht weniger als 13 harte Anstiege, wie man sie aus den belgischen Eintagesrennen kennt, kurz, steil und mit vielen Zusehern gesäumt. Das Finale, nach 182.2km, in Sittard-Geleen, kannten die Fahrer aus dem letzten Jahr, ein leicht fallenderZieleinlauf.
Die Team Taktik
Das Team konzentrierte sich heute auf ihre beiden talentierten Fahrer Jay McCarthy und Gregor Mühlberger, die schon auf diversen Ardennen Klassiker aufgezeigt haben. Vor allem Jay sollte sich auf das leicht abwärts verlaufende Finale konzentrieren.
Das Rennen
Die heutige Fluchtgruppe des Tages bestand aus vier Fahrern, die schnell einen Vorsprung von vier Minuten auf das Hauptfeld hatten. Das Peloton schien aus den Fehlern der letzten Tage gelernt zu haben und begann rasch mit der Nachführarbeit. Leider musste Daniel Oss das Rennen nach knapp 100 gefahrenen Kilometern aufgeben.Trotz aller Bemühungen, kam Daniel nicht in seinen gewohnten Rennrhythmus. In der Zwischenzeit stellte das Feld die Spitzengruppe, in diesem Moment attackierte BORA – hansgrohe Fahrer Maciej Bodnar zusammen mit einem Kontrahenten und öffnete schnell eine Lücke von einer Minute. Nach wenigen Kilometern gelang es vier weiteren Fahrern auf die neue Spitzengruppe aufzuschließen. Auf den letzten Kilometern wurde das Rennen von vielen einzelnen Attacken aus dem reduzierten Hauptfeld geprägt. 1.200m vor dem Ziel attackierte BORA – hansgrohe Fahrer Gregor Mühlberger in Lehrbuchmanier aus einer Kurve heraus und zog bis in das Ziel sein starkes Rennen durch. Der junge Österreicher ließ seine Kontrahenten förmlich stehen und raste seinem ersten WorldTour Sieg entgegen. Teamkollege Jay McCarthy wurde Neunter und komplementiert daher einen erfolgreichen Tag für BORA – hansgrohe.
Ergebnis
01 G. Mühlberger 4:05:10
02 T. Wellens +0:03
03 Z. Stybar +0:03
09 J. McCarthy +0:11
Reaktionen im Ziel
„All meine Teamkollegen haben heute einen herausragenden Job geleistet. Rudi, Jay und Maciej sind in Topform, wie man auch während dem Rennen sehen konnte. Der Sieg war eine Überraschung, auch für mich selbst. Der Kurs, aber mehr das Finale war auf Jay zugeschnitten, aber nachdem Maciej gestellt wurde, dachte ich mir, ich versuche es, denn ich habe nichts zu verlieren. Und es hat geklappt. Es ist mein erster WorldTour Sieg und ich bin einfach überwältig und so glücklich.“

„Das Team war heute auf Sieg eingestellt und jeder hat seinen Teil dazu beigetragen. Wir sind sehr froh, dass wir uns für die harte Arbeit selber belohnt haben. Maciejs Attacke 50km vor dem Ziel und die virtuelle Führung brachten die anderen Teams in Zugzwang. Gregor lancierte eine clevere Attacke und fuhr solo zum Sieg.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Team Vorarlberg Santic gibt „all in“ auf Königsetappe der 39. Tour du Hongrie UCI 2.1


Team Vorarlberg Santic gibt „all in“ auf Königsetappe der 39. Tour du Hongrie UCI 2.1 – Patrick Schelling nun Gesamt Dritter!
„Eine wilde Fetzerei war das heute!“ Die vierte Etappe von Karcag nach Miskolc über 182 Kilometer war geprägt von einer 130 Kilometer langen Anfahrt bis zum Aufstieg zum höchsten Berg (ca. Höhendifferenz). Nach einem hektischen Beginn setzen sich fünf Fahrer ab welche wieder gestellt wurden.
Patrick Schelling virtuell in Gelb bis knapp vor dem Ziel!
Das gesamte Team Vorarlberg Santic ist gemeinsam mit CCC Sprandi (POL) wortwörtlich in den Berg hineingestürmt. „Alle für einen – und das war heute Patrick Schelling!“ Oben auf der Kuppe meldet Radio Tour Patrick Schelling im virtuellen gelben Trikot. Mit vier Kontrahenten konnte er 40 Sekunden Vorsprung herausfahren. Jedoch dahinter acht Verfolger – darunter drei Fahrer von Androni Giocattoli rund um Leader Belletti. 4000 Meter vor dem Ziel wurde Schelling gestellt und wird Etappenneunter. Jannik Steimle wird heute 16. Chapeau und großen Sport am Balaton vom Team Vorarlberg Santic!
Das wird ein Sekundenkrimi morgen!
„Heute haben die Fahrer alles auf eine Karte gesetzt. Es hätte fast gereicht wenn der Berg 1-2 Kilometer länger gewesen wäre. Was wäre wenn nützt nix. Auch so waren wir heute mit den beiden Pro Continental Teams CCC und Androni die tonangebende Mannschaft und liegen vor der Schlussetappe auf Rang drei der Gesamtwertung. Es wird nicht einfach da es auf der Etappe wild zugehen wird im Kampf um jede Sekunde. Schelling liegt zwei Sekunden hinter Paolo Totto (ITA/Sangemini) und nur vier Sekunden vor dem Polen Malecki (CCC) – und die Polen wollen auf das Podium. Aber auch wir wollen nochmal alles versuchen!“ Werner Salmen (sportlicher Leiter)
Die letzte Etappe startet und endet morgen nach 128 Kilometer in Kazincbarcika. Die Topographie sagt hier eine mögliche Sprintankunft voraus, aber eben mit allen Hürden der Bonussekunden bei den Zwischensprints.
Results: https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-hongrie/2018/stage-4
14.-19.08. Int. Tour of Hongrie UCI 2.1 https://www.tourdehongrie.hu/

Kader: Patrick Schelling, Roland Thalmann, Lukas Meiler, Davide Orrico, Joeri Stallaert, Gian Friesecke, Jannik Steimle

Rumpfteam bei Berg ÖM und Völkermarkter Rad Tage!
Mit nur vier Mann ist das Team bei den heute Abend stattfindenden Bergmeisterschaften in Kärnten vertreten. Ebenso morgen im Straßenrennen rund um Völkermarkt über 194 Kilometer. Manuel Bosch, Patrick Jäger, Johannes Hirschbichler und Dominik Amann versuchen die Fahnen hoch zu halten und ihre Chancen zu nützen.
Ergebnisse unter: https://www.computerauswertung.at/veranstaltung.php?V_ID=180818&lang=de
www.team-vorarlberg.com
office@proevent-cycling.at
Presseservice Team Vorarlberg Santic

Sechster Platz für Matteo Pelucchi bei der 5. Etappe der Binck Bank Tour. 


Nach nur wenigen Kilometern attackierte ein Quartett und schaffte es ihren Vorsprung bis ins Ziel in Lanaken zu halten. Wie auch vor zwei Tagen kam der Etappensieger aus der Fluchtgruppe, BORA – hansgrohe Fahrer Matteo Pelucchi sprintet aus dem Feld auf Platz 6, nur wenige Sekunden hinter Tagessieger M. Cort.
Die Etappe
Heute stand die längste Etappe der diesjährigen Binck Bank Tour am Programm. Mehr als 200km von Sint-Pieters-Leeuw nach Lanaken auf einem flachen Kurs warteten auf das Peloton. Laut Streckenprofil war es wieder eine Etappe für die Sprinter im Feld, doch wurden wir die letzten beiden Tage immer wieder mit Ausreißergruppen oder späten Soloattacken überrascht.
Die Team Taktik
BORA – hansgrohe Sprinter Matteo Pelucchi hat sich bei seinem Sturz gestern nicht allzu sehr verletzt und war daher heute wieder der Mann für den Schlusssprint. Auch heute waren wieder Daniel Oss und Rudi Selig die beiden Lead-Out Männer für den italienischen Sprinter.
Das Rennen
Nach wenigen Kilometern im Rennen setzte sich ein Quartett vom Feld ab, und hatten schnell einen vierminütigen Vorsprung. BORA – hansgrohe blieb im Hauptfeld zurück und übernahm immer wieder die Kontrolle im Peloton. Die Fluchtgruppe des Tages arbeitete gut zusammen und hatte 30km vor dem Ziel immer noch mehr als zwei Minuten Vorsprung. Als das Rennen auf die letzten drei Schlussrunden bog, wusste man, dass der Etappensieger aus dieser Gruppe kommen wird. Auch wenn BORA – hansgrohe und andere Sprinterteams versuchten die Spitzengruppe noch zu stellen, waren die Mühen vergebens. Mit einigen Sekunden Vorsprung gegenüber dem Hauptfeld sicherte sich M. Cort (Team Astana) den Etappensieg. BORA – hansgrohe Fahrer Matteo Pelucchi sprintete aus dem Hauptfeld auf den sechsten Platz.
Ergebnis
01 M. Cort 4:39:50
02 J. Van der Berg +0:00
03 A. Gougeard +0:00
06 M. Pelucchi +0:33

Reaktionen im Ziel
„Die diesjährige Binck Bank Tour hat ihre eigenen Gesetze. Wieder hat es eine Ausreißergruppe ins Ziel geschafft, obwohl alle von der 3. Etappe, wo es ebenfalls passiert ist, gewarnt gewesen sein sollten. Wir beteiligten uns an der Nachführarbeit, aber vom Papier her sind da andere Teams gefordert gewesen. Matteo sprintete auf einen guten 6. Platz. Ab morgen sind dann andere Fähigkeiten gefragt.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter.
„Ich habe mich gut vom Sturz erholt und wollte daher heute ein gutes Ergebnis erzielen. Doch leider hat es die Spitzengruppe wieder geschafft. Im Finale habe ich dann versucht mein Bestes zu geben und aus dem Feld heraus zu sprinten.“ – Matteo Pelucchi
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

39. Tour du Hongrie UCI 2.1: Joeri Stallaert spurtet auf dritter Etappe mit Rang vier knapp am Podium vorbei

39. Tour du Hongrie UCI 2.1: Joeri Stallaert spurtet auf dritter Etappe mit Rang vier knapp am Podium vorbei – Schelling und Friesecke weiter top in Gesamtwertung!

Höhenmeter? Fehlanzeige heute auf der längsten Etappe von Cegled nach Hajdúszoboszló über 206 Kilometer. Die besten Vorzeichen für eine superschnelle Etappe. Und dies in Kombination mit einer Verfolgungsjagd auf drei Verfolger auf Biegen und Brechen. Acht Minuten auf 70 Kilometer waren eine knappe Angelegenheit.
Ausreißer Bratashchuk Andrii rettet zwei Sekunden ins Ziel – Joeri Stallaert sprintet knapp am Podium vorbei!

Von den acht Minuten rettet der Ukrainer Bratashchuk unglaubliche zwei Sekunden und siegt vor den Augen von Alberto Contador, welcher der Ungarn Rundfahrt einen Besuch abstattete. Dahinter mit Tempo 60 das Feld. Rang zwei holt sich der Gesamtleader Belletti (ITA/Androni). Nur um Haaresbreite sprintet Joeri Stallaert am Podium vorbei, war mit Rang vier aber nicht unzufrieden nach seiner langen Pause. Schelling (14.), Steimle (19.), Friesecke (30.) kommen zeitgleich ins Ziel und zeigen sich mannschaftlich weiter stark und geschlossen.
Ausblick auf die Gesamtwertung
In der Einzel Gesamtwertung liegen Gian Friesecke und Patrick Schelling weiter ganz vorne im Kampf um den Gesamtsieg.
Das Team Vorarlberg Santic führt die Mannschaftswertung weiterhin an.

Morgen die für die Gesamtwertung mitentscheidende Etappe von Karcag nach Miskolc. Flach und schnell in der Anfahrt. 30 Kilometer vor dem Ziel ein Berg mit einer Höhendifferenz von knapp 600 Meter – aber nicht wirklich sehr steil. Die Devise „all in“!
Results: https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-hongrie/2018/stage-3
14.-19.08. Int. Tour of Hongrie UCI 2.1 https://www.tourdehongrie.hu/
So geht es weiter:
18/8 Stage 4 – Karcag › Miskolc (182k)
19/8 Stage 5 – Kazincbarcika › Kazincbarcika (128k)

Kader: Patrick Schelling, Roland Thalmann, Lukas Meiler, Davide Orrico, Joeri Stallaert, Gian Friesecke, Jannik Steimle
www.team-vorarlberg.com
office@proevent-cycling.at

Emanuel Buchmann führt BORA – hansgrohe als Leader in die Vuelta Espana, Sagan und Majka gehen auf Etappenjagd. 


Während der junge Deutsche Emanuel Buchmann seine erste Leaderrolle bei einer Grand Tour übernimmt, gehen Peter Sagan und Rafal Majka auf die Jagd nach Etappensiegen. Mit einer starken Mannschaft im Rücken will Buchmann unter die Top-Ten. Zudem soll mindestens ein Etappensieg für BORA – hansgrohe in Spanien herausspringen.

„Ich bin unglaublich stolz, dass nun der Zeitpunkt gekommen ist, Emanuel Buchmann in eine Grand Tour als Leader zu schicken. Das ist nicht nur für ihn ein besonderer Augenblick, sondern auch für das gesamte Team und mich selbst, schließlich wurde Emanuel vor vier Jahren bei mir im Team Profi. Er hat sich sehr akribisch vorbereitet und schon zahlreiche starke Ergebnisse erzielt in diesem Jahr. Unser Ziel ist ein Platz unter den ersten Zehn der Gesamtwertung, aber wenn das Rennen gut für uns läuft, denke ich, es ist sogar mehr drin. Mit Peter und Rafal haben wir mehrere Optionen, wenn es um Etappensiege geht. Man wird sehen, wie sich Peter von seinem Sturz an der Tour erholt hat, aber ich bin zuversichtlich, dass wir eine sehr starke Mannschaft in Spanien am Start haben.“ – Ralph Denk, Team Manager

„Ich bin bereit. Es ist eine Ehre in so einem starken Team wie BORA – hansgrohe als Leader in eine Grand Tour zu gehen, aber ich werde alles tun, um die Erwartungen an mich auch zu erfüllen. Ich habe mich wirklich sehr gut vorbereiten können, und die ganze Saison bis hierher lief eigentlich optimal. Das wird die größte Herausforderung in meiner noch jungen Karriere, aber ich habe alles getan, um in perfekter Form an den Start zu gehen. Jetzt brauchen wir noch das nötige Glück, um ohne Stürze, Krankheiten oder Ähnliches die drei Wochen durchzukommen.“ – Emanuel Buchmann

„Ich habe mich entschieden an der Vuelta teilzunehmen, da diese Rennen perfekt in meine Vorbereitung auf die WM in Innsbruck passen. Wir müssen abwarten, inwieweit ich mich von dem Sturz an der Tour erholt habe, aber ich denke, ich bin auf einem guten Weg zurück an die Spitze. Es gibt einige interessante Etappen in diesem Jahr hier in Spanien. Wir haben eine wirklich sehr starke Mannschaft am Start und werden um Siege kämpfen – natürlich möchte auch ich eine Etappe gewinnen.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister

„Ich bin aus der Tour de France gut herausgekommen, war in der letzten Woche wieder auf meinen Top Niveau. Ich fühle mich immer noch frisch genug, um eine starke Vuelta zu fahren. Ich habe die letzten Wochen noch einmal ein Höhentraining absolviert und mich sehr gut vorbereiten können. Meine Rolle hat sich verändert, und ich werde auf Etappensiege fahren. An die Vuelta habe ich gute Erinnerungen, ich bin bereit die nächsten drei Wochen um Siege zu kämpfen.“ – Rafal Majka
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Team Vorarlberg Santic fast wieder am Podium bei Tour du Hongrie UCI 2.1


Tour du Hongrie UCI 2.1: Joeri Stallaert und Jannik Steimle sprinten auf Rang vier und fünf auf zweiter Top Speed Etappe.
Schelling weiter ganz vorne im Sekundenkrimi um die Gesamtwertung!
Heute wäre um Haaresbreite das nächste Podium für das Team Vorarlberg Santic fällig gewesen. Auf der zweiten, sehr schnellen Etappe (44,86 km/h) von Velence nach Szekesfehervar über 190 Kilometer spurtete der Belgier Joeri Stallaert von Position 25 auf Rang vier. Knapp dahinter sein Team Kollege Jannik Steimle auf Rang fünf. Gian Friesecke wird 14. Etappensieger der Italiener Moschetti vor seinen Landsleuten Viviani und Belletti.
Patrick Schelling liegt in der Gesamtwertung weiter ganz vorne unter den Top fünf (Ergebnis liegt in Kürze vor). Jannik Steimle sicherte sich heute durch die Zwischensprints den Sprintsonderpreis. Morgen die längste Etappe mit 206 Kilometer von Cegled nach Hajdúszoboszlo.
Results: https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-hongrie/2018/stage-2

14.-19.08. Int. Tour of Hongrie UCI 2.1 https://www.tourdehongrie.hu/
So geht es weiter:
17/8 Stage 3 – Cegléd › Hajdúszoboszló (206k)
18/8 Stage 4 – Karcag › Miskolc (182k)
19/8 Stage 5 – Kazincbarcika › Kazincbarcika (128k)

Kader: Patrick Schelling, Roland Thalmann, Lukas Meiler, Davide Orrico, Joeri Stallaert, Gian Friesecke, Jannik Steimle
www.team-vorarlberg.com
office@proevent-cycling.at

Vierter Platz für BORA – hansgrohe Sprinter Rudi Selig nach einem starken Sprint bei der vierten Etappe der Binck Bank Tour.


Die vierte Etappe der Binck Bank Tour wurde von einem hohen Tempo und zahlreichen Attacken geprägt. BORA – hansgrohe Fahrer Matteo Pelucchi wurde leider in einem Sturz verwickelt, er beendete die Etappe und begab sich zu weiteren medizinischen Untersuchungen. Daher wechselte BORA – hansgrohe den Fokus auf Rudi Selig für den Schlusssprint. Der deutsche Sprinter erledigte einen großartigen Job und sprintet in einem hektischen und technischen Finale auf den vierten Platz. Ein Update zu Matteo werden wir später auf unseren Social-Media-Kanälen bekannt gegeben.
Die Etappe
Die Binck Bank Tour ist bekannt für ihre Flachetappe, und so war auch die vierte Etappe der 14. Austragung ein Rennen für die schnellen Männer im Feld. Von Blankenberge, einer Stadt in Westflandern an der Nordsee, ging es über 166.3km nach Ardooie. Vor dem Zieleinlauf gab es noch zwei Runden durch die Stadt zu je15km.
Die Team Taktik
Nach der gestrigen Überraschung, als die Fluchtgruppe ihren Vorsprung bis ins Ziel retten konnte, wollte man heute nichts dem Zufall überlassen. BORA – hansgrohe plante den Sprint erneut für ihren Kapitän Pelucchi, wie auch das Rennen und mögliche Fluchtgruppen zu kontrollieren. Man musste den Plan aber während des Rennens ändern, da Matteo in einem Massensturz verwickelt wurde. Somit konzentrierte sich BORA – hansgrohe auf ihren deutschen Sprinter Rudi Selig für das technische Finale.
Das Rennen
Es war ein schneller Start in diese vierte Etappe, als nach nur wenigen Kilometern sich drei Fahrer auf den Weg machten. Im Gegensatz zu gestern ließ das Peloton der Gruppe keinen allzu großen Vorsprung. 85km vor dem Ziel schloss das Hauptfeld zur Spitzengruppe auf. Gleich darauf versuchten einige Fahrer, mit ihnen BORA – hansgrohe Fahrer Jay McCarthy, sich vom Feld zu distanzieren, jedoch wurden sie nach nur wenigen Kilometern wieder gestellt. Viele Fahrer versuchten es immer wieder sich vom Feld abzusetzen, doch alle Versuche scheiterten, und so rollte das Feld geschlossen in die letzten beiden Zielrunden. Leider wurde zu Beginn der Etappe Matteo in einem Massensturz verwickelt und erlitt eine leichte Handverletzung. Somit änderte sich der Plan des Teams als Sprinter Rudi Selig einzusetzen, um ein gutes Etappenergebnis zu erzielen. Das Rennen raste der letzten Zielkurve entgegen, als J. Stuyven die entscheidende Attacke setzte und sich mit etwas Vorsprung den Tagessieg holte. BORA- hansgrohe Fahrer Rudi Selig sprintet aus dem Feld heraus auf einen großartigen vierten Platz.
Ergebnis
01 J. Stuyven 3:44:46
02 C. Ewan +0:00
03 Z. Stybar +0:00
04 R. Selig +0:00
Reaktionen im Ziel
„Nachdem Matteo leider in einem Massensturz zu Boden ging, haben wir uns während des Rennens kurz besprochen und entschieden für mich zu fahren. Ich versuchte bis zum Finale Kraft zu sparen, um eventuell um den Sieg mitsprinten zu können. Im Finale versuchte ich mein Bestes zu geben und kam als Vierter ins Ziel, Podium wäre schon toll gewesen, aber auch mit meinem vierten Platz bin ich eigentlich mehr als zufrieden. Bedanken möchte ich mich vor allem bei Jay, Maciej und Juraj, die mir im Finale unglaublich geholfen haben.” – Rudi Selig
„Die heutige Etappe an der belgischen Küste war sehr nervös geführt, da ein heftiger Wind blies. Etliche Stürze waren das Resultat einer kampfbetonten Etappe und leider waren wir mit Matteo auch involviert. Unser Sprinter stürzte auf die Hand und musste sich vom Rennarzt behandeln lassen. Wir hoffen, dass er okay ist, aber zur Sicherheit lassen wir ihn im Krankenhaus durchchecken. Rudi, der als Anfahrer fungieren sollte, bekam daraufhin grünes Licht und sprintete auf Platz 4.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter.
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