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Deutsche WorldTour-Fahrer geben Startzusage für die Deutschland Tour


Für viele deutsche Radsport-Profis ist die Neuauflage der Deutschland Tour ein Pflichttermin im Kalender. Mit 13 deutschen WorldTour-Fahrern auf der vorläufigen Startliste hat sich die Mehrheit der deutschen Elite für die viertägige Rundfahrt, die vom 23. bis 26. August von Koblenz nach Stuttgart führt, entschieden.

Angeführt wird das deutsche Kontingent vom Deutschen Meister Pascal Ackermann, der bereits eine Testfahrt auf der kompletten Strecke der Deutschland Tour absolviert hat. Ganz im Zeichen des Mottos „Deutschland. Deine Tour.“ tritt seine Mannschaft Bora-hansgrohe bei der Heimatrundfahrt gleich mit 4 deutschen Fahrern an. Auch das Team Sunweb kommt mit einer starken Auswahl. Max Walscheid wurde kurzfristig in das VUELTA Team berufen, da Phil Bauhaus erkrankt ist. Das Team Katusha Alpecin um Top-Sprinter Marcel Kittel plant mit einem Team für jedes Rennszenario. Tony Martin kann leider nach seinem verletzungsbedingten Ausscheiden bei der Tour France nicht teilnehmen.

Die Fans der Deutschland Tour können sich auch auf Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors) und Nico Denz (AG2R La Mondiale) freuen – zwei Fahrer, die mit einer starken ersten Saisonhälfte beeindruckt haben. Der 24-jährige Schachmann war bester Deutscher bei den Ardennenklassikern und hat sich mit seinem Etappensieg beim Giro d’Italia nicht nur bei Radsportfans einen Namen gemacht. Auch der gleichaltrige Denz hat mit seinem zweiten Etappenrang beim Giro d’Italia bewiesen, dass er sich auf dem anspruchsvollen Terrain der Deutschland Tour wohlfühlen wird.

Mit André Greipel (Lotto Soudal) und Christian Knees (Team Sky) treten zwei Routiniers an, die bereits Erfahrungen mit der Deutschland Tour haben. Für Greipel ist ein Jubiläum möglich, denn vor 10 Jahren sprintete der Hürther zum Etappensieg bei der letzten Auflage der Deutschland Tour.
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Stimmen der deutschen WorldTour-Profis zur Deutschland Tour
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Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe):
„Ich bin alle Etappen vor wenigen Tagen komplett abgefahren und habe bemerkt, dass das Meistertrikot gut zur Deutschland Tour passt. Das ist eine superschöne Rundfahrt, eine richtig interessante Klassiker-Rundfahrt. Vom Profil her ist es wie mein Trainingsgebiet zu Hause, sogar die Weinberge sind vorhanden. Jeden Tag kann es einen Sprint geben oder späte Attacken werden belohnt – mir liegt beides und die Form stimmt. Darum ist bei mir die Vorfreude groß. Das wird ein richtig spannendes Rennen zum Anschauen an der Strecke oder im Fernsehen.“
Weitere gemeldete Fahrer aus dem Team: Christoph Pfingsten, Andreas Schillinger, Rüdiger Selig, Peter Kennaugh, Patrick Konrad

Max Walscheid (Team Sunweb): (wurde kurzfristig in das VUELTA Team berufen, da Phil Bauhaus erkrankt ist!)
„Bereits der Auftakt der Deutschland Tour ist eine Heimetappe. Ich bin in Neuwied nur 20 Kilometer von Koblenz aufgewachsen und habe dort auch mit dem Radsport begonnen. Meine ganze Familie wird beim Start am Deutschen Eck dabei sein. Und da ich jetzt in Heidelberg lebe, schließt sich am letzten Tag der Rundfahrt der Kreis. Denn zwischen der Bergstraße und der Region Stuttgart liegt mein tägliches Trainingsgebiet. Die Deutschland Tour ist für jeden deutschen Profis ein must have, aber diese besondere Streckenwahl motiviert mich besonders.“
Weitere gemeldete Fahrer aus dem Team: Johannes Fröhlinger, Leonard Kämna

Marcel Kittel (Team Katusha-Alpecin):
„Nach ein paar Tagen Urlaub liegt mein ganzer Fokus jetzt auf der zweiten Saisonhälfte. Ich freue mich auf die Deutschland Tour – ganz klar mein Höhepunkt im August. Es ist toll, wieder eine Rundfahrt in der Heimat zu haben. Ich bin sicher, dass wir den Radsport mit vielen Fans an der Strecke und in den Etappenorten feiern werden.“
Der Streckenverlauf ist aber für Marcel Kittel wohl etwas zu schwer, aber die erste Etappe könnte etwas für ihn sein.
Weitere gemeldete Fahrer aus dem Team: Rick Zabel, Nils Politt

André Greipel (Lotto Soudal):
„Nach zehn Jahren Pause kommt die Deutschland Tour endlich wieder. Ich habe die alte Rundfahrt in sehr guter Erinnerung und auch deshalb freue ich mich auf die Neuauflage. In Bonn, nur 30 Minuten von meinem Zuhause entfernt, liegt gleich am ersten Tag eine Sprintchance für mich. Das ist ja fast ein Heimvorteil, den ich ausspielen kann. Aber egal wie es ausgeht, Hauptsache die Fans kommen an die Strecke, um mit uns tollen Sport zu erleben.“
Weitere gemeldete Fahrer aus dem Team: Marcel Sieberg

Christian Knees (Team Sky):
„Dass Bonn bei der neuen Deutschland Tour so eine große Rolle spielt, kommt mir natürlich sehr gelegen. Da kann meine Familie direkt mit dem Rad vorbeikommen. Am zweiten Tag geht’s gleich nach 10 Kilometern fast an meiner Haustür vorbei. Die Straßen der Eifel kenne ich in- und auswendig. Ein tolles Trainingsgebiet, das im Rennen sicher für die ein oder andere Herausforderung sorgen wird. Die Zuschauer können sich auf tolle Bilder freuen.“

Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors):
„Als ich das Profil der Deutschland Tour gesehen habe, dachte ich: Perfekt! Die zweite und dritte Etappe haben fast ein Ardennenprofil – da kann man das Rennen schön schwer machen. Das liegt mir und daher habe ich mir für die Deutschland Tour viel vorgenommen. Das Frühjahr war super und nach einer kleinen Pause starte ich im August in meine zweite Saisonhälfte.“

Nico Denz (AG2R La Mondiale):
„Die Deutschland Tour ist das einzige Rennen, das ich in dieser Saison in Deutschland fahre. Aber nicht nur deswegen freue ich mich riesig darauf. Mir kommt die anspruchsvolle Streckenplanung sehr entgegen. Vor allem die klassikerartigen Etappen, die viele Attacken versprechen, finde ich sehr gelungen. Als Baden-Württemberger hoffe ich natürlich, dass viele Fans zum Finale nach Stuttgart kommen, um selber das Jedermannrennen zu fahren und uns danach anzufeuern.“

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Spitzen-Fahrerfeld startet zur Deutschland Tour


Drei Tage vor dem Start der Deutschland Tour nimmt die Startliste konkrete Formen an. Die 22 Mannschaften werden mit jeweils 6 Fahrern ab Donnerstag die viertägige Rundfahrt von Koblenz nach Stuttgart in Angriff nehmen. Im Fahrerfeld finden sich die besten deutschen Profis genauso wieder, wie die weltweit besten Klassementfahrer.

In Koblenz beginnt nicht nur die Wiederauflage der Deutschland Tour sondern auch der Zweikampf der Tour de France-Spitze. Geraint Thomas (Team Sky) wird bei der Deutschland Tour sein erstes offizielles Rennen nach dem Gewinn der Tour de France bestreiten. Dort trifft er auf den Zweitplatzierten der Tour de France: Tom Dumoulin aus dem deutschen Team Sunweb. Auch der 27-jährige Niederländer hat sich für die Deutschland Tour entschieden, um in die zweite Saisonhälfte einzusteigen. Romain Bardet (AG2R La Mondiale), der die Tour de France in den vergangenen beiden Jahren jeweils auf dem Podium beendet hat, unterstreicht mit seiner Teilnahme die Attraktivität der neuen Deutschland Tour.

Geraint Thomas: „Ich habe die Bayern-Rundfahrt zweimal gewonnen und fahre wirklich gerne die Rennen in Deutschland. Es ist ein wunderschönes Land und es macht mir Spaß, dort zu sein. Es wird großartig, bei der Deutschland Tour zu starten. Nach der Tour habe ich mich mit meinem Coach Tim Kerrison getroffen und gemeinsam haben wir beschlossen, dass die Deutschland Tour ein sehr gutes Rennen für mein Comeback ist.“

Tom Dumoulin: „Ich freue mich darauf, die Deutschland Tour zu fahren. Für uns als deutsches Team ist es ein sehr wichtiges Rennen. Wir haben viel Energie in die Entwicklung des Radsports in Deutschland investiert und die Rückkehr der Deutschland Tour in den Rennkalender trägt dazu bei. Ich mag die Strecke. Auch wenn es nur vier Renntage sind, wird es eine Herausforderung. Wir wollen uns als Team zeigen und kommen mit einem starken Aufgebot nach Deutschland.“

Romain Bardet: „Ich freue mich wirklich auf die Deutschland Tour, es wird mein erstes Rennen nach der Tour de France sein. Gemeinsam mit meinem Teamkollegen Nico Denz will ich versuchen, auf den hügeligen Etappen mein Bestes zu geben. Ich kann es kaum erwarten, die Fans an der Strecke zu sehen. Bis bald, Deutschland!“

Bis Mittwochnachmittag haben die Teams gemäß den Regeln des Weltverbandes die Möglichkeit, Änderungen an ihrer Besetzung vorzunehmen. Die finale Startliste der Deutschland Tour wird vor der Teampräsentation, die am Mittwoch um 17:30 Uhr am Deutschen Eck in Koblenz stattfindet, bekanntgegeben.
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Teamliste und ausgewählte Fahrer

Bora-hansgrohe (GER) – Pascal Ackermann, Patrick Konrad
Team Sunweb (GER) – Tom Dumoulin, Lennard Kämna
Team Katusha Alpecin (SUI) – Marcel Kittel, Rick Zabel, Simon Špilak, Nils Politt
AG2R La Mondiale (FRA) – Romain Bardet, Nico Denz
Lotto Soudal (BEL) – André Greipel, Marcel Sieberg
Team Dimension Data (RSA) – Mark Renshaw, Bernhard Eisel
Quick-Step Floors (BEL) – Maximilian Schachmann, Álvaro José Hodeg
Team Sky (GBR) – Geraint Thomas, Christian Knees
Movistar Team (ESP) – Jasha Sütterlin, Ruben Fernandez
BMC Racing Team (USA) – Jürgen Roelandts, Damiano Caruso
Bahrain-Merida (BRN) – Matej Mohoric, Heinrich Haussler

Wanty-Groupe Gobert (BEL) – Pieter Vanspeybrouck, Guillaume Martin
Israel Cycling Academy (ISR) – Ben Hermans
Roompot-Nederlandse Loterij (NED) – Pieter Weening
Gazprom-RusVelo (RUS) – Ildar Arslanov
Team Fortuneo-Samsic (FRA) – Warren Barguil
Rally Cycling (USA) – Colin Joyce
Leopard Pro Cycling (LUX) – Alexander Krieger
Team Lotto- Kern Haus (GER) – Joshua Huppertz
Team Sauerland NRW p/b SKS Germany (GER) – Aaron Grosser
Heizomat Rad-Net (GER) – Patrick Haller
Team Dauner D&DQ Akkon (GER) – Philipp Mamos

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LA VUELTA 18: VINCENZO NIBALI WILL HAVE THE BIB NUMBER 1

Vincenzo Nibali officialised his participation to the 73rd edition of La Vuelta after he got the green light from the doctors following his crash up to l’Alpe d’Huez that forced him to pull out of the Tour de France with a broken vertebrae after stage 12. The Italian will have the bib number 1 on the start list at the beginning of the Spanish Grand Tour in Málaga on August 25th.

Four winners of La Vuelta will be in contention again this year: Alejandro Valverde (2009), Vincenzo Nibali (2010), Fabio Aru (2015) and Nairo Quintana (2016). Among them, the race organization designated « El Tiburón » (The Shark, in Spanish) as the first man on the starting list with the bib number 1. It’s a mark of gratitude to his record book that includes the three Grand Tours (La Vuelta 2010, Giro d’Italia 2013 and 2016, Tour de France 2014) but also Il Lombardia (2015 and 2017) and Milan-Sanremo (2018).

“A successful La Vuelta for me would mean being a protagonist in some nice stages, Nibali informed. As I’m still in a recovery process, it’s hard for me to think of the overall classification with so few days of training behind me”. After his first withdrawal in the nineteen Grand Tours he started, he resumed riding sixteen days before the start in Andalusia. His Bahrain-Merida team has other cards to play on GC with the brothers Ion and Gorka Izagirre. “Ideally, for me personally, I’d love to win several stages in the last week of racing”, Nibali added.

“I’ve always enjoyed racing in Spain, the Sicilian continued. The courses are beautiful and I feel less pressure at La Vuelta than at the Giro and the Tour. The rhythm of a day in Spain reminds me of the south of Italy. Of course my best memory remains my overall win in 2010, the first Grand Tour I won. It’s been a milestone in my career”.

Nibali was the first ever winner of La Vuelta crowned in Madrid with the red jersey (La Roja) that has become the trademark of the Spanish race. “Very few riders in activity have a record book as brilliant as his”, noted Javier Guillén, the general director of the event. “It’s a luxury to have Nibali in contention once again. In addition to having won it, he showed his commitment to the race last year by doing his best to climb on the second step of the final podium [as in 2013]. He’s an elegant rider, combative and charismatic. He deserves the bib number 1.”

More information about La Vuelta 18 : www.lavuelta.com

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PINOT FEELS “COMFORTED” AHEAD OF LA VUELTA


Two months after abandoning the Giro d’Italia, Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) made his return to competition with a podium finish at the Tour of Pologne. “Now we can prepare for La Vuelta with a relaxed mind”, the French climber says ahead of his third participation in the Spanish grand tour.
Only two weeks ahead of La Vuelta, Tour de Pologne attracts riders who want to perform well in Spain. In 2017, Wouter Poels (Team Sky) won the queen stage before offering essential support to overall winner Chris Froome en route to Madrid. The Dutch climber finished 6th himself and Vincenzo Nibali (2nd), Ilnur Zakarin (3rd) and Wilco Kelderman (4th) had all lined up in Krakow to participate in the one-week World Tour event.
This year, Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) made his return to competition in Poland. “When I arrived I was in the unknown regarding my shape, and I came out comforted”, the French climber says. He hadn’t participated in a race since abandoning the Giro in May and finished 3rd overall in Poland, behind Michal Kwiatkowski (Team Sky) and Simon Yates (Mitchelton-Scott) who are also set to be major players at La Vuelta.
“THE LEVEL AT LA VUELTA WILL BE REALLY HIGH”
“Except for Kwiatkowski, we mainly saw the riders who didn’t ride the Tour de France”, Thibaut Pinot notes. “We’re going to have a very strong field at La Vuelta with the riders who didn’t do the Tour and those who want to do the Tour and La Vuelta ahead of the World championships. The level will be really high and it should be interesting to watch.”
Thibaut Pinot enjoyed good legs in Poland and saw his teammate Georg Preidler win stage 6. Pinot himself was in the chasing group, covering moves from rivals to make sure his Austrian partner would claim victory. “Georg is someone who does a lot of work in the shadow of his leaders, so to see him win is a good thing for him and for the group”, Thibaut Pinot says. “Now we can prepare for La Vuelta with a relaxed mind.”
“WE’LL SEE IF WE FIGHT FOR THE GENERAL CLASSIFICATION OR A STAGE VICTORY”
Thibaut Pinot’s road to Malaga has led him to Tignes, where he’ll stay until the end of the week before heading to Andalusia. “I’m going to do some training sessions in the mountain and then rest, the start of La Vuelta is coming fast”, the Frenchman says ahead of his third participation in the Spanish grand tour (7th overall in 2013, abandon in 2014).

“I’ll try to get into a rhythm as La Vuelta goes on”, he anticipates. “I’ll see how things go day by day and we’ll assess the situation midway through La Vuelta, to see if we fight for the general classification, if I’m close to the top 5, or if we aim for a stage victory in the third week. We’ll discuss it along the race.” Already a stage winner on the Tour de France and the Giro d’Italia, Thibaut Pinot will find at La Vuelta mountainous terrain to add a La Vuelta victory to his tally.
Laura Cueto
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Tour Sieger Geraint Thomas (SKY) startet bei der Deutschland Tour!


Der frischgebackene Tour Sieger Geraint Thomas vom Team SKY wird bei der Deutschland Tour am 23.8.18 am Start stehen.
Unterstützt wird er dabei u.a. vom Teamkollegen Christian Knees, der ja sozusagen den Heimvorteil genießen darf.
“Ich habe die Bayern-Rundfahrt zweimal gewonnen und fahre wirklich gerne die Rennen in Deutschland. Es ist ein wunderschönes Land, und es macht mir Spaß, dort zu sein”, sagte der 32-jährige Waliser.
Thomas galt vor seinem überragenden Toursieg als Spezialist für 1-wöchige Rundfahrten. Seine Siege bei der Bayern-Rundfahrt begründete er durch hervorragende Leistungen bei den Zeitfahretappen.
Die neue Deutschland Tour bietet weder ein Zeitfahren noch eine richtige Bergankunft und so wird sich Thomas nach seiner Rennpause in Deutschland wohl für die Tour of Britain einrollen.
Ein Favorit ist er für mich nicht, aber er darf mir sehr gerne das Gegenteil beweisen.
Text/Foto Plomi

Emanuel Buchmann führt BORA – hansgrohe als Leader in die Vuelta Espana, Sagan und Majka gehen auf Etappenjagd. 


Während der junge Deutsche Emanuel Buchmann seine erste Leaderrolle bei einer Grand Tour übernimmt, gehen Peter Sagan und Rafal Majka auf die Jagd nach Etappensiegen. Mit einer starken Mannschaft im Rücken will Buchmann unter die Top-Ten. Zudem soll mindestens ein Etappensieg für BORA – hansgrohe in Spanien herausspringen.

„Ich bin unglaublich stolz, dass nun der Zeitpunkt gekommen ist, Emanuel Buchmann in eine Grand Tour als Leader zu schicken. Das ist nicht nur für ihn ein besonderer Augenblick, sondern auch für das gesamte Team und mich selbst, schließlich wurde Emanuel vor vier Jahren bei mir im Team Profi. Er hat sich sehr akribisch vorbereitet und schon zahlreiche starke Ergebnisse erzielt in diesem Jahr. Unser Ziel ist ein Platz unter den ersten Zehn der Gesamtwertung, aber wenn das Rennen gut für uns läuft, denke ich, es ist sogar mehr drin. Mit Peter und Rafal haben wir mehrere Optionen, wenn es um Etappensiege geht. Man wird sehen, wie sich Peter von seinem Sturz an der Tour erholt hat, aber ich bin zuversichtlich, dass wir eine sehr starke Mannschaft in Spanien am Start haben.“ – Ralph Denk, Team Manager

„Ich bin bereit. Es ist eine Ehre in so einem starken Team wie BORA – hansgrohe als Leader in eine Grand Tour zu gehen, aber ich werde alles tun, um die Erwartungen an mich auch zu erfüllen. Ich habe mich wirklich sehr gut vorbereiten können, und die ganze Saison bis hierher lief eigentlich optimal. Das wird die größte Herausforderung in meiner noch jungen Karriere, aber ich habe alles getan, um in perfekter Form an den Start zu gehen. Jetzt brauchen wir noch das nötige Glück, um ohne Stürze, Krankheiten oder Ähnliches die drei Wochen durchzukommen.“ – Emanuel Buchmann

„Ich habe mich entschieden an der Vuelta teilzunehmen, da diese Rennen perfekt in meine Vorbereitung auf die WM in Innsbruck passen. Wir müssen abwarten, inwieweit ich mich von dem Sturz an der Tour erholt habe, aber ich denke, ich bin auf einem guten Weg zurück an die Spitze. Es gibt einige interessante Etappen in diesem Jahr hier in Spanien. Wir haben eine wirklich sehr starke Mannschaft am Start und werden um Siege kämpfen – natürlich möchte auch ich eine Etappe gewinnen.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister

„Ich bin aus der Tour de France gut herausgekommen, war in der letzten Woche wieder auf meinen Top Niveau. Ich fühle mich immer noch frisch genug, um eine starke Vuelta zu fahren. Ich habe die letzten Wochen noch einmal ein Höhentraining absolviert und mich sehr gut vorbereiten können. Meine Rolle hat sich verändert, und ich werde auf Etappensiege fahren. An die Vuelta habe ich gute Erinnerungen, ich bin bereit die nächsten drei Wochen um Siege zu kämpfen.“ – Rafal Majka
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

1 Woche bis zum Comeback der Deutschland Tour

In einer Woche startet nach zehnjähriger Pause erstmals wieder die Deutschland Tour. Vom 23. bis 26. August führt sie durch Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Saarland und Baden-Württemberg. Die Fahrer werden auf den vier Etappen von Koblenz nach Stuttgart insgesamt 737 Kilometer zurücklegen. Auf ein abwechslungsreiches Profil dürfen sich vor allem Sprinter und Klassikerjäger freuen.
Alle Etappen der Rundfahrt enden auf zuschauerfreundlichen innerstädtischen Rundkursen und werden auch live im TV zu sehen sein. Die beiden öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF berichten gemeinsam mit ihren Sendern. Die ersten beiden Etappen werden in den dritten Programmen der Regionen der Deutschland Tour (WDR, SWR, HR, SR) zwischen 14:00 und 16:00 Uhr übertragen. Das ZDF berichtet am Samstag zwischen 15:20 und 17:00 Uhr von der Königsetappe. Das große Finale ist am Sonntag von 15:20 bis 17:20 Uhr live bei Das Erste zu sehen.

Insgesamt vier Wertungstrikots werden täglich vergeben. Der Gesamtführende erhält das Rote Trikot mit den Namen tausender Fans, die sich am Mitmachkonzept „Deutschland. Deine Tour.“ beteiligt haben. Mit dem Grünen Trikot von Škoda wird der beste Sprinter ausgezeichnet. Der beste Jungprofi darf sich das Weiße Trikot von Dauner überstreifen. Der beste Kletterer erhält ein schwarzes Jersey, das mit weißen Rädern aus dem Logo der Deutschland Tour gepunktet ist.

Das Feld besteht aus 22 Mannschaften zu je sechs Fahrern. Die Hälfte der Teams, darunter auch Bora-hansgrohe und Sunweb aus Deutschland, gehört der WorldTour an. Dazu kommen sechs Mannschaften aus der zweiten Division sowie vier deutsche Kontinental-Teams und eines aus Luxemburg.
Von jungen deutschen Talenten bis zu den Weltstars – auf diese Bandbreite können sich die Fans freuen. Unter anderem werden sich der Deutsche Meister Pascal Ackermann, Top-Sprinter Marcel Kittel und André Greipel sowie der Giro-Etappensieger Maximilian Schachmann den deutschen Fans präsentieren. Bevor die Deutschland Tour am Donnerstag ihren Auftakt nimmt, kommen die Fans den Fahrern bereits bei der Teampräsentation ganz nah. Am Vorabend der Deutschland Tour (22. August) ab 17:30 Uhr werden sich die Profis am Deutschen Eck in Koblenz vorstellen. Hier, wo Rhein und Mosel zusammenfließen, findet bereits ab dem Nachmittag ein großes Rahmenprogramm mit Expo und den Nachwuchsrennen der „kinder+Sport mini tour“ statt.

Am Donnerstag (23. August) um 11:45 Uhr wird das Fahrerfeld zunächst auf eine neutralisierte Runde durch die Koblenzer Altstadt geführt, ehe es über 157 meist flache Kilometer nach Bonn geht, wo auf der gut zwei Kilometer langen Zielgeraden wohl die Sprinter den Sieg unter sich ausmachen werden.
Wesentlich schwerer wird es am zweiten Tag (24. August), wo auf den 196 Kilometern zwischen Bonn und Trier das Klassikerterrain der Vulkaneifel wartet. Die Zielrunde in Trier hält sechs Kilometer vor dem Finale noch den Anstieg zum Petrisberg bereit.
Ähnlich anspruchsvoll ist mit ihren 2.900 Höhenmetern die 177 Kilometer lange 3. Etappe, die am Samstag (25. August) von Trier nach Merzig führt, einschließlich zweier hügeliger Runden um die Saarschleife. Auch auf dem Zielkurs Merzig wird es den Sprintern nochmals schwer gemacht, denn auf den letzten fünf Kilometern lädt eine steile Rampe zu Attacken ein.
Gleiches gilt auch für die Schlussetappe von Lorsch nach Stuttgart, auf der am Sonntag (26. August) die 200-Kilometer-Marke geknackt wird. Nach dem Weg durch die Region Stuttgart fällt in der baden-württembergischen Landeshauptstadt nach zwei Zielrunden, die über den von der Straßenweltmeisterschaft 2007 bekannten Anstieg am Herdweg führen, schließlich auf der Theodor-Heuss-Straße die Entscheidung über den letzten Tages- und den Gesamtsieg der Deutschland Tour 2018.
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LA VUELTA 18: GUESTS WANT TO MAKE LA VUELTA A PARTY

Basques are back, Burgos-BH discovers La Vuelta, Cofidis and Caja Rural-Seguros RGA know the drill: the four teams who were granted wild-cards for La Vuelta 2018 promise offensive cycling as they seek success between Malaga and Madrid.
EUSKADI IS BACK: “THERE ARE NO WORDS”
Five years after the iconic jersey “naranjo” of Euskaltel Euskadi left the peloton, Basques are back at La Vuelta with Euskadi-Murias. “It’s a dream I’ve had since the team was built”, says Jon Ordiozola, who’s led the project since 2015 after participating in cycling’s biggest races as a rider and then a sports director with Euskaltel-Euskadi. “Here, cycling lives in a unique way and a project like Euskadi-Murias was the missing piece to come back to the forefront.”
Not only Euskadi is back at La Vuelta but the festivities are set to reach a climax during stage 17. Starting from Getxo, the peloton will travel through Bilbao on the way to an unprecedented and already dreaded finish at Balcón de Bizkaia. “It’s our queen stage”, Jon Odriozola announces. “It will be hard to get a result because it comes at the end of La Vuelta, our riders lack experience and will be tired, and everyone will be watching us because they know how important this is for us. A stage of La Vuelta in Bilbao, for a team named Euskadi, there are no words”.
In their first season after making the jump to Continental Pro, Euskadi-Murias have claimed six victories so far, with Enrique Sanz winning last week a stage at the Volta a Portugal. At La Vuelta, Jon Odriozola will rely on an “aggressive team fighting for stages. With Jon Aberasturi, I have strong hopes for stages finishing with a sprint. Mikel Bizkarra and Oscar Rodriguez can do good things in the mountain. And Edu Prades and the rest will aim the other stages.”

COFIDIS: BOUHANNI AND “A DYNAMIC SQUAD”
“La Vuelta is part of the identity of Cofidis, who is very involved in Spain”, so Christian Guiberteau wants from his rider “a cohesion and a behavior that will make us actors of the race. And then, the consequence of it, the icing on the cake, will be a stage victory and we’ll do everything to get it. We clearly have te tools to get that win, we have to believe it. But I also know it’s very difficult.”
One of the sports director’s cards will be Nacer Bouhanni. The French sprinter won two stages of La Vuelta in 2014 and hasn’t participated since 2015 (he abandoned during stage 8). “A gastroenteritis prevented Nacer from finishing the Tour of Poland”, Christian Guiberteau explains. “But he’s recovering well and should be in top shape for the start of La Vuelta, with stages that should suit him in the first week.”
“Nacer will have a lead-out man with him, and other teammates will offer additional support on occasions”, the sports director elaborates. “It’s not about having a full train, it’s very complicated at La Vuelta furthermore with climbs always throwing off the sprinters and their teams. La Vuelta is more for sprinters like Trentin (4 stage wins in 2017) than Kittel.”
In addition to Nacer Bouhanni, Christian Guiberteau will rely on a “dynamic squad. Jesús Herrada was very strong at the European championships and he will be very motivated at La Vuelta. There aren’t as many sprinters teams to control the race so it’s interesting to have someone in the breakaway.If it’s a sprint, so be it, but having someone in the break is important because you can also fight for the stage that way”.

CAJA RURAL-SEGUROS RGA : “BE ACTORS ON EVERY TERRAIN”
Caja Rural-Seguros RGA will tackle their seventh participation at La Vuelta in a row with “a young and balanced team”, according to sports director Eugenio Goikoetxea. He’s set a goal for the team from Navarre, used to claiming success through long range attacks (stage victory at Lagos de Covadonga for Antonio Piedra in 2012, King of the Mountain victories for Luis Leon Sanchez in 2014 and Omar Fraile in 2015): “Be actors of the race on every terrain”.
“La Vuelta is the race that gets us inspired all year long”, Eugenio Goikoetxea says. “First we work hard to get the invitation, and then to arrive in the best conditions to offer a good outing. La Vuelta is a dream in itself. Our sponsors are Spanish companies and it is fundamental for us to look for reasons to rejoice every day.”
After David Arroyo’s departure, Sergio Pardilla will be the only rider over 30 years of age. “He will be our leader and captain”, says Eugenio Goikoetxea about the experienced climber, who’s already finished three times inside the top 20 of La Vuelta (15th in 2017, his best result). “We have Nelson Soto for sprints, he is really fast. A rider like Lluis Mas is more a stage hunter on all kind of routes.”

BURGOS-BH: “WE’LL BE AT OUR BEST”
Burgos-BH also participates in La Vuelta in their first year as a Continental Pro team. “It’s our goal of the year”, sports director Jose Cabedo says. He hopes for better luck after a year marred with struggles, most notably the injuries of the two young talents Silvio Herklotz and Matvey Mamykin (the Russian has left the team at the beginning of the month). “We’ve suffered with injuries but since June we’ve been able to work well with the riders who will participate in La Vuelta”, Jose Cabedo explains. “We’ll be at our best.”
“We want to show we have the skills to be there”, he insists. Ahead of La Vuelta, Burgos-BH have signed the Dutch rider Jetse Bol. “He will be our reference”, his sports director establishes. “He’s had a very good La Vuelta last year. He led the virtual standings on two occasions and took part in breakaways that fought for the stage victory.”
Jose Cabedo also counts on riders like Diego Rubio (7th of the Oridizako Klasika) and Pablo Torres to “have our say in the breaks that can make it to the finish”. Finally, the Portugues José Mendes will bring his experience as a finisher of the five grand tours he participated in (22nd of La Vuelta in 2013). “We want to see what he can do in the mountains and if he can bring us a top 20 on general classification in our first Vuelta”, Jose Cabedo says.
Laura Cueto
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38. Ötztaler Radmarathon erstmals mit Prolog

In zweieinhalb Wochen am 2. September 2018 verwandelt sich das Ötztal wieder zum Radmekka Europas, wenn sich über 4.000 Starter aus allen Erdteilen der Herausforderung des 38. Ötztaler Radmarathons stellen. Erstmals in der Geschichte des Kultrennens über 238 Kilometer und 5.500 Höhenmeter findet am Freitag zuvor ein Prolog statt. Diese Premiere wird von WM-Starter und Bora-hansgrohe-Profi Gregor Mühlberger eröffnet.
Geballte Ötztaler-Radprominenz präsentiert die Ötztaler Trikots
Die Ötztaler Aushängeschilder auf zwei Rädern, allen voran Weltmeisterin Laura Stigger sowie die MTB-Cracks Gregor Raggl und Anna Spielmann, sind schon im „Ötzi-Fieber“. Vor kurzem präsentierten sie das offizielle Ötztaler Radmarathon-Trikot. Dieses begehrte Trikot in blau-grünem Design erhalten alle Starter, die nach den vier Pässen Kühtai, Brennerpass, Jaufenpass und Timmelsjoch auch das Ziel in Sölden erreichen. Die zum Finisher-Trikot passende Verkaufslinie der Ötztaler-Kollektion ist am Marathonwochenende in der Expo Area und in den lokalen Sportgeschäften erhältlich.
Gregor Mühlberger eröffnet Premiere in Sölden
Im Ötztaler Radmarathon-Fieber ist heuer auch ein Niederösterreicher: Ex-Staatsmeister und Tour de France-Starter Gregor Mühlberger, der im Vorjahr die erste Ausgabe des UCI-Rennens „PRO Ötztaler 5500“ bestritt. Er ist am Freitag, dem 31. August, der Stargast bei der Auftaktveranstaltung „Bike4Help Prolog“. Maximal 200 Starter können ab 15:00 Uhr ihre Kletterkünste auf der 1,2 Kilometer langen Strecke mit 129 Höhenmetern vom Zielgelände der Freizeit Arena bis zur Granbichl Schranke unter Beweis stellen. Das Nenngeld pro Starter beträgt 10 Euro, das zur Gänze einem wohltätigen Zweck zugutekommt. „Es freut uns sehr, dass Gregor Mühlberger, der heuer auch beim Mannschaftszeitfahren der UCI Straßenrad WM diesen September mit seinem Bora-hansgrohe-Team im Ötztal starten wird, bei dieser Aktion mitmacht. Er wird eine Zeit vorlegen, an der sich alle Hobbysportler messen können“, sagt Ötztal Tourismus Geschäftsführer Oliver Schwarz.
Nach dem Ötztaler ist vor der UCI Straßenrad WM
Apropos Rad WM 2018: Die insgesamt zwölf Rennen von 22. bis 30. September 2018 haben ihre Startorte in vier Tiroler Regionen und enden alle am Rennweg in Innsbruck. Als Startort mit dabei ist auch das Ötztal mit der AREA 47, wo am Sonntag (23. September 2018) die Mannschaftszeitfahren der Herren und Damen gestartet werden. Die UCI Straßenrad WM 2018 wird also im Ötztal eröffnet!
Programm im Zeichen des Steinbocks
Der Ötztaler Radmarathon setzt bei seiner 38. Auflage auf den Steinbock. „Er besitzt Kraft, erklimmt scheinbar spielend leicht die Berge und imponiert durch eine unglaubliche Steigfähigkeit – Eigenschaften, die auch die Teilnehmer beim Ötztaler Radmarathon mitbringen sollten. Deshalb ist der Steinbock in diesem Jahr unsere Testimonial- und Motivationsfigur für alle Teilnehmer“, beschreibt Schwarz, der mit seinem Team auch ein umfassendes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt hat: Die Bike Expo eröffnet am Freitag, den 31. August, um 10:00 Uhr ihre Pforten. Ab 20:00 Uhr steht der Startort Sölden ganz im Zeichen der UCI Straßenrad WM in Innsbruck-Tirol mit dem WM-Abend in der Sporthalle der Freizeit Arena, wo auch die Siegerehrungen und Pasta Parties stattfinden. Von Freitag bis Sonntag wird Radartist Chris Böhm gemeinsam mit seinem Freestyle Team und Breakdance Weltmeister Killa Sebi das Publikum zum Staunen bringen. Am Samstag wird Chris Böhm versuchen seinen eigenen Guiness World Record mit Umdrehungen auf dem Hinterrad zu knacken. BikeTrial Vize-Weltmeister Stefan Eberharter zeigt sein Können am Sonntag um 19:00 Uhr im Rahmen seiner Trial Bike Show in der Sporthalle. Wenig später, um 20:30 Uhr, werden die letzten Finisher des Ötztaler Radmarathons erwartet und frenetisch gefeiert.

Der imposante Start zum 38. Ötztaler Radmarathon erfolgt schließlich am Sonntag um 6:45 Uhr. Ehe die Besten das Ziel in Sölden erreichen, wird auch das Red Bull Skydiving Team mit Absprüngen aus rund 1.000 Meter ihre spektakulären Stunts bringen.
Verkehrsinformationen zum Ötztaler Radmarathon
Auf der gesamten Strecke des Ötztaler Radmarathon kommt es am 2. September 2018 immer wieder zu Sperren und Verkehrsanhaltungen. Alle Infos zur Veranstaltung gibt es hier: www.oetztaler-radmarathon.com
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
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ÖRV präsentiert Kader für Rad WM in Tirol

In 38 Tagen beginnt die UCI Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol. Für die dritten Rad-Weltmeisterschaften auf österreichischem Boden nach Villach 1987 und Salzburg 2006 gibt der Österreichische Radsport-Verband die Kader für sämtliche Kategorien und Bewerbe bekannt.
Von 22. bis zum 30. September 2018 sind die UCI Road World Championships in Innsbruck-Tirol zu Gast. 1.000 RadrennfahrerInnen stellen sich bei zwölf Rennen an acht Wettkampftagen in den drei Disziplinen Einzelzeitfahren, Mannschaftszeitfahren und Straßenrennen. Von den Startregionen Ötztal mit der AREA 47, Hall-Wattens mit den Swarovski Kristallwelten, Rattenberg im Alpbachtal Seenland und Kufstein führen die Rennen über verschiedene Routen zum Ziel ins Herz der Landeshauptstadt Innsbruck. Spektakuläre Strecken und herausfordernde Anstiege auf Tirols Gebirgsstraßen machen die UCI Straßenrad WM 2018 zu einer der anspruchsvollsten Titelkämpfe der letzten Jahrzehnte.
Herren Elite: 6 aus 9
Der Österreichische Radsport-Verband nominiert sämtliche Kaderfahrer für die Rad-Weltmeisterschften. Bis 16. September müssen beim Weltradsportverband UCI alle Starter und Ersatzfahrer bekannt gegeben werden. Für das Straßenrennen der Herren am 30. September 2018 wurde die Longlist auf neun Fahrer reduziert: Stefan Denifl, Michael Gogl, Felix Großschartner, Patrick Konrad, Gregor Mühlberger, Hermann Pernsteiner, Lukas Pöstlberger, Georg Preidler und Riccardo Zoidl kämpfen um die sechs Startplätze. Für das Einzelzeitfahren der Elite-Fahrer am 26. September erhält der ÖRV zwei Startplätze, für die Matthias Brändle, Felix Großschartner, Georg Preidler und Riccardo Zoidl nominiert werden. „Wir haben heuer ein Luxusproblem, da wir so viele starke Fahrer haben. Leider können nur sechs unserer ÖRV-Profis beim Straßenrennen starten. Aber auch beim Zeitfahren sehe ich unsere Chancen auf ein Top-Ergebnis sehr gut“, sagt Christoph Peprnicek, Vorsitzender des ÖRV-Sportausschusses.
Damen für WM-Bewerbe
Für das Straßenrennen der Damen am 29. September, wo drei ÖRV-Athletinnen starten können, besteht der sechsköpfige Kader aus Martin Ritter, Angelika Tazreiter, Sarah Rijkes, Annina Jenal, Sylvia Gehnböck und Kathrin Schweinberger. Ebenfalls zwei Fixplätze gibt es für das Zeitfahren der Damen, hier haben Martina Ritter, Barbara Mayer und Sylvia Gehnböck die besten Chancen.
U23-Fahrer mit Großaufgebot
Für das WM-Straßenrennen der U23-Fahrer werden mit Tobias Bayer, Benjamin Brkic, Felix Gall, Florian Kierner, Marcel Neuhauser, Ritzinger Felix und Markus Wildauer sieben ÖRV-Fahrer nominiert – vier davon können beim Straßenrennen am 28. September starten. Für das 27,8 Kilometer lange Zeitfahren, wo es ebenso zwei Tickets gibt, stehen Markus Wildauer, Patrick Gamper, Mario Gamper und Ritzinger Felix im Aufgebot.
Juniorinnen mit starkem Team
Das Aufgebot für das Straßenrennen der Juniorinnen besteht aus vier Fahrerinnen, die endgültige Starteranzahl wird erst von der UCI bekannt gegeben. Neben der Lokalmatadorin und MTB-Weltmeisterin Laura Stigger, Hannah Streicher und Tina Berger-Schauer kämpft auch Katharina Kreidl zwei zu vergebende Startplätze. Für das Zeitfahren wird der ÖRV keine Fahrerin nominieren.
Für das Straßenrennen und Zeitfahren der Junioren läuft noch die interne ÖRV-Qualifkationsfrist. Zwölf Athleten stehen auf der Longlist für das Straßenrennen, fünf können sich noch für das Zeitfahren mit zwei Plätzen qualifizieren.

https://www.innsbruck-tirol2018.com

Kader Herren Elite – Straße / 6 Startplätze
Denifl Stefan, Tirol, Aqua Blue Sport
Gogl Michael, Oberösterreich, Trek-Segafredo
Großschartner Felix, Oberösterreich, Bora-hansgrohe
Konrad Patrick, Niederösterreich, Bora-hansgrohe
Mühlberger Gregor, Niederösterreich, Bora-hansgrohe
Pernsteiner Hermann, Niederösterreich, Bahrain-Merida
Pöstlberger Lukas, Oberösterreich, Bora-hansgrohe
Preidler Georg, Steiermark, Groupama-FDJ
Zoidl Riccardo, Oberösterreich, Team Felbermayr Simplon Wels

Kader Herren Elite – Einzelzeitfahren / 2 Startplätze
Brändle Matthias, Vorarlberg, Trek-Segafredo
Großschartner Felix, Oberösterreich, Bora-hansgrohe
Preidler Georg, Steiermark, Groupama-FDJ
Zoidl Riccardo, Oberösterreich, Team Felbermayr Simplon Wels

Kader Damen Elite – Straßenrennen / 3 Startplätze

Gehnböck Sylvia, Pressbaum, FORMAT RC
Jenal Annina, Innsbruck, ÖAMTC Radclub Tirol
Rijkes Sarah, Waidhofen a. d. Ybbs, Experza-Footlogix
Ritter Martina, Linz, Team Wiggle High5
Schweinberger Kathrin, Jenbach, Health Mate – Cycleive Team
Tazreiter Angelika, Treibach-Althofen, ARBÖ ASKÖ Graz-RLM Stmk.

Kader Damen Elite – Einzelzeitfahren / 2 Startplätze
Gehnböck Sylvia, Pressbaum, FORMAT RC
Mayer Barbara, Linz, RC ARBÖ SK Vöest
Ritter Martina, Linz, Team Wiggle High5

Kader U23 – Straßenrennen / 4 Startplätze
Bayer Tobias, Straß im Attergau, Tirol Cycling Team
Brkic Benjamin, Neustift im Stubaital, Tirol Cycling Team
Gall Felix, Nußdorf-Debant, Development Team Sunweb
Gamper Mario, Münster, Tirol Cycling Team
Kierner Florian, Buchkirchen, Team Felbermayr Simplon Wels
Neuhauser Marcel, Salzburg, Tirol Cycling Team
Wildauer Markus, Schlitters, Tirol Cycling Team

Kader U23 – Zeitfahren / 2 Startplätze
Ritzinger Felix, Wien, Wohnbefinden Graz ARBÖ
Gamper Mario, Münster, Tirol Cycling Team
Gamper Patrick, Münster, Polartec-Kometa (CT)
Wildauer Markus, Schlitters, Tirol Cycling Team

Kader Juniorinnen – Straßenrennen / Starterzahl von UCI noch nicht fixiert
Berger-Schauer Tina, Linz, RC Dana Pyhrn Priel
Kreidl Katharina, Kolsass, MTB Racing-Team Tirol
Stigger Laura, Haiming, URC Radclub Ötztal
Streicher Hannah, Waidhofen a.d. Ybbs, UNION RRT Pielachtal

Kader Juniorinnen – Einzelzeitfahren / Teilnahme noch nicht fixiert
Kader Junioren – Straßenrennen / 2 Startplätze
Bleyer Paul, Sankt Peter-Freienstein, Friesis-Bikery Junior RT
Götzinger Valentin, Weinitzen, Junior Cyling Team Graz ARBÖ
Gratzer Alexander, Kaindorf, Friesis-Bikery Junior RT
Holland Michael, Wilhelmsburg, NTF Wilhelmsburg
Holzleitner Mario, Neukirchen, RC Arbö Felbermayr Wels
Kabas Maximilian, Purgstall, Friesis-Bikery Junior RT
Maier Florian, Thal, Junior Cyling Team Graz ARBÖ
Messner Martin, Zeltweg ARBÖ Rapso Knittelfeld
Rammer Christian, Bad Häring, RC ARBÖ Tom Tailor RBK Wörgl
Reiter Jakob, Walding, Junior Cyling Team Graz ARBÖ
Riegler Nikolas, Waidhofen an der Ybbs, RC Arbö Felbermayr Wels
Steininger Fabian, Grieskirchen, RC Arbö Felbermayr Wels

Kader Junioren – Einzelzeitfahren / 2 Startplätze
Götzinger Valentin, Weinitzen, Junior Cyling Team Graz ARBÖ
Kabas Maximilian, Purgstall, Friesis-Bikery Junior RT
Maier Florian, Thal, Junior Cyling Team Graz ARBÖ
Reiter Jakob, Walding, Junior Cyling Team Graz ARBÖ
Viehberger Lukas, Golling an der Erlauf, My Bike Stevens Verein
Homepage: www.radsportverband.at
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
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Arctic Race of Norway: Kampf der Puncheure in der Finnmark


Am Donnerstag startet die sechste Austragung des Arctic Race of Norway. Die viertägige Rundfahrt macht ihrem Status als weltweit nördlichstes Rennen auch 2018 wieder alle Ehre und findet dieses Mal komplett im größten Verwaltungsbezirk Norwegens, der Finnmark, statt. Der Kurs führt in diesem Jahr von der Hauptstadt der Finnmark, Vadsø, in die größte Stadt der Finnmark, Alta. Die vier Etappen sind wie gemacht für die Puncheure im Feld. Wellige Profile und klassikerartige Anstiege versprechen ein offenes Rennen mit vielen Attacken.

Während das Artic Race of Norway voraussichtlich zum ersten Mal ohne deutsche Beteiligung stattfindet, richten sich im Kampf um die Gesamtwertung die Augen auf die WorldTour-Teams BMC und Astana. BMC möchte den Titelgewinn vom letzten Jahr wiederholen und setzt dafür auf Nicolas Roche und Damiano Caruso, für den das Rennen zum Formtest nach einer sehr guten Tour de France wird. Die Ambitionen von Astana werden von Omar Fraile, Solosieger der 14. Etappe der Tour de France nach Mende, und dem estnischen Meister Tanel Kangert getragen.
Warren Barguil (Fortuneo-Samsic) und Guillaume Martin (Wanty-Group Gobert) gehören genauso zum Favoritenkreis des weltweit nördlichsten Rennens, wie Mathieu van der Poel (Corendon-Circus), der am Sonntag den Vize-Europameistertitel zu seinen beeindruckenden Palmarès hinzufügen konnte. Auf diesem Terrain fühlt sich auch Connor Swift wohl, der das prestigeträchtige Meistertrikot Großbritanniens trägt und als Stagiare bei Dimension Data startet. Auch der letztjährige Zweitplazierte des Arctic Race of Norway, August Jensen (Israel Cycling Academy), wird besonders motiviert sein, in diesem Jahr das Rennen auf der obersten Stufe des Podiums zu beenden. Der 26-jährige ist der einzige Radprofi aus dem Norden Norwegens.
In die Sprintentscheidungen werden Christophe Laporte (Cofidis), Etappenzweiter in Pau, und Andrea Pasqualon (Wanty-Groupe Gobert), der bei den Sprints der diesjährigen Tour de France konstant in die Top10 fuhr, genauso eingreifen, wie der frühere norwegische U23-Meister Sondre Holst Enger (Israel Cycling Academy).
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