Kategorie-Archiv: Zeitfahren

Weltmeister Strasser schafft als 1. Mensch 900km-Marke


Der unangefochten beste Ultraradfahrer der Welt hat eine neue Bestmarke aufgestellt: Bei der 24h-Weltmeisterschaft im Einzelzeitfahren in Borrego Springs (Kalifornien/USA) knackte der fünffache Race Across America-Sieger Christoph Strasser als erster Mensch auf dem Rad und ohne Windschatten innerhalb von einem Tag die 900 Kilometer-Marke!

913,46 Kilometer innerhalb von 24 Stunden ohne Windschatten. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38,06 km/h über die gesamte Dauer! Diesen neuen Rekord stellte der Steirer Christoph Strasser heute bei der 24h-Weltmeisterschaft im Einzelzeitfahren in Borrego Springs auf. Und das, obwohl die Bedingungen durch die hohen Temperaturen extrem schwer waren und viele Teilnehmer zur Aufgabe zwangen.
Doppelweltmeister Christoph Strasser
Vor zwei Jahren krönte sich Christoph Strasser, der heuer den ersten Österreichischen Meistertitel im Ultra-Radsport gewann, erstmals zum 24h-Weltmeister im Einzelzeitfahren. Dieses Kunststück gelang ihm auch heute, obwohl die Bedingungen sehr schwer waren. „Für Ende Oktober waren die Temperaturen in der Wüste, wo wir um Borrego Springs eine 30 Kilometer lange Runde absolvieren mussten, fast unmenschlich. Bis zu 34 Grad Celsius standen am Thermometer. Das zwang viele Starter zur Aufgabe. Mein Betreuer Markus Kinzlbauer erzählte mir, dass in der normalerweise ruhigen Pit-Zone ziemlich viel los war; viele übergaben sich auch“, erläutert Christoph Strasser, der seine Taktik perfekt durchziehen konnte: „Durch meine vielen Teilnahmen beim Race Across America weiß ich, wie man Hitze einigermaßen handeln kann. Meine Taktik lautete daher, dass ich vom Start weg volles Risiko gehe. Ich habe in der kühleren Nacht, wo es rund 13 Stunden finster ist, ein hohes Tempo angeschlagen und versucht, hier viel Zeit rauszuholen. Das Motto für den zweiten Tag lautete: nur überleben! Vor zwei Jahren bin ich hier bei der WM am zweiten Tag ziemlich eingegangen, das war heuer zum Glück nicht der Fall. In der Tageshitze bekam ich von meinem Betreuer Markus Kinzlbauer Eiswasser über den Helm.“
Auch Radcomputer kollabierte in der Hitze
Christoph Strasser wusste bis zur letzten Runde nicht, dass er auf Rekordkurs ist: „Mein Radcomputer hat im Finale wegen der Hitze den Geist aufgegeben und ich hatte deshalb keine exakten Daten. Erst auf der letzten kleinen Schlussrunde schrie mir Betreuer Markus zu, dass sich die 900 km-Marke locker ausgeht. Da fiel mir echt ein Stein vom Herzen“, beschreibt Christoph Strasser.
Historische Leistung von Christoph Strasser
„Ich kann es kaum glauben, dass ich die 900er Marke auf dem Rennrad geknackt habe. Solo, ohne Windschatten, der neue Rekord ist für mich der Abschluss einer fantastischen Saison. Es war wirklich hart und knapp, darum bin ich jetzt umso glücklicher. Jetzt folgen ein paar ruhigere Tage und nächste Woche, wenn ich zurück in Österreich bin, stehen einige Vortragstermine von „Der Weg ist weiter als das Ziel“ am Programm. Jeweils ab 19:00 Uhr kann den Vorträgen von Christoph Strasser am 6. November in Salzburg (Bachschmiede), am 7. November in Klagenfurt (Lakeside Park), am 8. November im Autohaus Ebner (Bruck/Mur) und am 9. November in Kematen an der Ybbs (VAZ kem.A[r]T) gelauscht werden.
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Rohan Dennis deklassiert die Weltelite beim WM-Zeitfahren



Der Australier Rohan Dennis hat heute beim Einzelzeitfahren der Herren Elite bei der UCI Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol seinen ersten Weltmeistertitel gewonnen. Und das in eindrucksvoller Manier. Er distanzierte Titelverteidiger Tom Dumoulin (NED) um 1:21 Minuten, der Belgier Victor Campenaerts musste sich mit einer halben Sekunde Rückstand auf Dumoulin mit Bronze begnügen.

1. Rohan Dennis (AUS) 1:03:02
2. Tom Dumoulin (NED) +1:21
3. Victor Campenaerts (BEL) +1:21
4. Michal Kwiatkowski (POL) +2:04
5. Nelson Oliveira (POR) +2:14
6. Jonathan Castroviejo (SPA) +2:17
7. Tony Martin (GER) +2:25
8. Patrick Bevin (NZL) +2:34
9. Vasil Kiryienka (BLR) +3:07
10. Martin Toft Madsen (DEN) +3:23
11. Maximilian Schachmann (GER) +3:39

Die Radprofis fuhren heute beim 52,5 Kilometer langen Einzelzeitfahren zwischen Rattenberg, der kleinsten Stadt Österreichs, und Innsbruck durch ein regelrechtes Menschenspalier. Beim Anstieg Gnadenwald war die Begeisterung kaum noch zu bremsen, tausende Zuschauer bejubelten die Radprofis. Der 28-jährige Rohan Dennis, ehemaliger Stundenweltrekordhalter und bei der letzten Vuelta zweifacher Etappensieger, dominierte das schwere Zeitfahren mit 654 Höhenmetern von Beginn an. Im Ziel hatte der zweifache Teamweltmeister einen respektablen Vorsprung von 1:21 Minuten. Der hinter ihm gestartete Tom Dumoulin konnte der Fahrt des Australiers nichts mehr entgegensetzen und gewann Silber. Um den zweiten Platz entwickelte sich ein richtiger Krimi, denn Victor Campenaerts verpasste Rang zwei nur um eine halbe Sekunde!

„Amazing feeling“ in Tirol
Im Ziel sprach ein sichtlich überwältigter Rohan Dennis über den größten Erfolg seiner Karriere: „Es war ein unglaubliches Gefühl, als ich in Innsbruck ankam. Im Betreuerauto wurde ich von Brad McGee gecoached. Er hat für die nötige Ruhe gesorgt. Ich wusste vom Teamzeitfahren her, dass ich mehr Watt als Tom Dumoulin treten kann. Dass ich jetzt wirklich den Weltmeistertitel geholt habe ist unglaublich für mich. Seit ich Juniorenfahrer bin ist das Regenbogentrikot mein größter Traum. Jetzt ging er endlich in Erfüllung!“

Brändle und Preidler verpassen Top-Ten
Der Steirer Georg Preidler, der die Top-Ten im Visier hatte, erwischte einen rabenschwarzen Tag. Zusätzlich musste er sich mit Sitzproblemen herumschlagen: „Das war leider nicht mein Tag heute. Ich lag 30 Watt unter meinem geplanten Niveau. Seit ein paar Tagen habe ich Probleme im Sitzbereich, das war heute auch nicht förderlich. Aber unglaublich war die Stimmung an der Strecke. Seit heute weiß ich: Österreich ist eine Radsportnation!“ Georg Preidler belegte mit 6:13 Minuten Rückstand auf Dennis den 36. Platz. Besser lief es für den Vorarlberger Matthias Brändle, der mit 4:51 Minuten Rückstand 26. wurde: „Für mich war das Rennen heute ein mehr als versöhnlicher Abschluss einer eher verkorksten Saison. Die Zuschauermassen vor allem am Gnadenwald waren beeindruckend. Das sorgte für eine richtige Gänsehautstimmung beim Anstieg!“
Pressesprecher Martin Roseneder
Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH
Fotos Gerhard Plomitzer
@plomiphotos

Niederländischer und belgischer Feiertag bei Rad WM in Innsbruck


Niederländischer und belgischer Feiertag bei Rad WM in Innsbruck
Für niederländische Festspiele sorgte heute die Damen Elite beim Einzelzeitfahren der UCI Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol. Annemiek van Vleuten verteidigte ihren Titel aus dem Vorjahr und führte einen niederländischen Dreifacherfolg an. Am Vormittag dominierte der Belgier Remco Evenepoel das Junioren-Zeitfahren. Bester Österreicher wurde Valentin Götzinger als 24., bei den Damen belegte Martina Ritter Rang 25.

Vom Fußballer zum Junioren-Weltmeister!
Im Vorjahr kickte der Belgier Remco Evenepoel noch in Belgien und spielte sogar im U16-Nationalteam. Nach Rückschlägen sattelte er auf das Rad um und absolviert heuer seine überhaupt erste Radsaison. Nach 20 Siegen in diesem Jahr krönte er sich heute zum Junioren-Weltmeister im Einzelzeitfahren. Und das in eindrucksvoller Manier: Nach 27,8 Kilometern von Wattens nach Innsbruck lag der Belgier im Ziel 1:23 Minuten vor dem Australier Lucas Plapp. Die Bronzemedaille sicherte sich der Italiener Andrea Piccolo (plus 1:37 Minuten). „Der WM-Titel war mein großes Ziel. Ab Kilometer 10 gab ich alles und fuhr so schnell wie möglich. Ich möchte diesen Sieg Igor Decraene widmen, der vor fünf Jahren Zeitfahr-Weltmeister wurde und leider von uns gegangen ist“, sagte Evenepoel.

Zufriedenes ÖRV-Duo
Die beiden Österreicher im Junioren-Zeitfahren schlugen sich tapfer: Valentin Götzinger (plus 3:30 Minuten) und Maximilian Kabas (plus 3:41 Minuten) belegten die Ränge 24 und 30. „Es war sehr kalt, und die Anstiege waren schwer zum Einteilen. Aber ich bin absolut happy mit meiner Leistung!“ Das war auch beim Niederösterreicher Maximilian Kabas der Fall: „Ich bin im ersten Juniorenjahr und habe nächste Saison nochmals die Chance bei einer WM dabei zu sein. Die Stimmung war großartig, vor allem in den Kurven standen viele österreichische Fans. Das hat mich ungemein motiviert.“

Dreifacherfolg für die Niederlande bei Elite-Damen
Nach Gold im Vorjahr bei der Rad WM in Bergen krönte sich Annemiek van Vleuten auch heute in Innsbruck-Tirol zur Weltmeisterin im Einzelzeitfahren der Damen Elite. Nach dem Start vor den Swarovski Kristallwelten in der Region Hall-Wattens distanzierte sie nach einer Distanz von 27,8 Kilometern ihre Landsfrau Anna van der Breggen um 28,99 Sekunden. Bronze ging mit Ellen van der Dijk (plus 1:25 Minuten) ebenfalls an die Oranjes. „Ich weiß bereits, wie toll es sich anfühlt, ein ganzes Jahr lang mit dem Regenbogentrikot zu fahren. Von daher hatte ich heute überhaupt keinen Druck. Ich wollte wie im Vorjahr gewinnen und habe bei dem schweren Zeitfahren in Tirol alles gegeben. Ich dachte eigentlich, dass ich im ersten Teil etwas zurücklag, aber ich konnte zum Glück in der zweiten Hälfte das Tempo noch forcieren. Dieses Ergebnis mit Gold, Silber und Bronze ist für die Niederlande ein absoluter Traum!“

Rot-weiß-rote Damen teils mit Pech
Die Linzerin Martina Ritter, amtierende Zeitfahrstaatsmeisterin, erwischte keinen optimalen Tag. Neben ihren Bandscheiben, die ihr seit kurzem zu schaffen machen, haderte sie auch mit dem Material: „Es lief von Beginn an eigentlich ganz gut. Aber im Vergleich zur EM, wo ich nur 2:55 Minuten hinter van der Breggen lag, holte sie mich heute leider kurz nach der Zwischenzeit ein. Mein Ziel waren die Top-20, das habe ich mit dem 25. Platz leider nicht geschafft.“ Ihre ÖRV-Teamkollegin Barbara Mayer, die ebenfalls aus Linz kommt, hatte kurz nach dem Start Pech, als sie in einer Linkskurve stürzte: „Das war bitter, meine WM-Premiere hätte ich mir anders vorgestellt. Durch den Sturz habe ich sicher 30 Sekunden verloren. Am Ende schaute für mich Rang 37 raus.“
Pressesprecher Martin Roseneder
Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH

Annemiek van Vleuten (Netherlands) wins Women Individual Time Trial at the 2018 UCI Road World Championships Innsbruck-Tirol


The Dutch rider Annemiek van Vleuten won the Women Individual Time Trial race at the 2018 UCI Road World Championships Innsbruck-Tirol in Austria. The entirely Dutch podium was completed by Anna van der Breggen and Ellen van Dijk, who finished second and third respectively.

Photo credit: Innsbruck-Tirol 2018 / BettiniPhoto

RESULTS
1. Annemiek van Vleuten 34:25 (NED)
2. Anna van der Breggen (NED) +0:28
3. Elle van Dijk (NED) +1:25
4. Leah Kirchman (CAN) +1:26
5. Leah Thomas (USA) +1:32
6. Lucinda Brand (NED) +1:42
7. Amber Neben (USA) +1:47
8. Karol-Ann Canuel (CAN) +2:15
9. Elisa Longo Borghini (ITA) +2:17
10. Tayler Wiles (USA)+2:31

Speaking seconds after the race the winner Annemiek van Vleuten said: “I know how nice it is to ride a bike with the beautiful Rainbow Jersey, so I didn’t have to feel under pressure to perform today, I just wanted to win like last year. It was a hard Time Trial because we also had to push on the descents. I was aware that I gained some time in the first part but I still rode fast afterwards. Our result with 1-2-3 for the Netherlands comes from the training camps we’ve done together for several years. Now we’re part of trade teams but the support we’ve got from our national federation has paid off today.”

Remco Evenepoel (Belgium) wins Men Junior Individual Time Trial at the 2018 UCI Road World Championships Innsbruck-Tirol

The Belgian rider Remco Evenepoel won the Men Junior Individual Time Trial race at the 2018 UCI Road World Championships Innsbruck-Tirol in Austria. Lucas Plapp (Australia) and Andrea Piccolo (Italy) finished second and third respectively.

Photo credit: Innsbruck-Tirol 2018 / BettiniPhoto
RESULTS
1. Remco Evenepoel (BEL) 33:15
2. Lucas Plapp (AUS) +1:23
3. Andrea Piccolo (ITA) +1:37
4. Michel Heßmann (GER) +1:47
5. Soren Warenskjold (DEN) +1:50
6. Ilan Van Wilder (BEL) +2:01
7. Manuel Miechielsen (NED) +2:10
8. Joseph Laverick (GBR) +2:21
9. Jakob Hindsgaul (DEN) +2:26
10. Michael Garrison (USA) +2:32
13. Jakob Gessner (GER) +2:45

Speaking seconds after the race the winner Remco Evenepoel said: “This was my main goal. I really wanted to win this title. It’s the most important for me. I also wanted to win for Belgium. It’s emotional to do it for Igor [Decraene] who won this race five years ago and is no longer with us. From km 10 on I rode as hard as possible… it’s nice when the hard work pays off.”

Die Deutschen Michel Heßmann und Jakob Gesnner erzielten die guten Plätze 4 und 13 in der Weltelite.
Press Officer Sport Manolo Bertocchi
Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH

Niederlande und Dänemark jubeln über erste WM-Einzelmedaillen

Bei der UCI Straßenrad WM in Innsbruck-Tirol wurden heute die ersten Einzelmedaillen vergeben. Gold holten sich Rozemarijn Ammerlaan (NED) beim Einzelzeitfahren der Juniorinnen und Titelverteidiger Mikkel Bjerg (DEN) bei den U23-Fahrern.

Die 18-jährige Rozemarijn Ammerlaan aus den Niederlanden hat heute die erste WM-Goldmedaille in einem Einzelbewerb gewonnen. Sie setzte sich beim 20km langen Einzelzeitfahren der Juniorinnen mit Start in Wattens und Ziel in Innsbruck, mit 6,8 Sekunden Vorsprung, gegen die Italienerin Camilla Alessio durch. Bronze, mit einem Rückstand von 17,94 Sekunden, gewann die Britin Elynor Bäckstedt (GBR), Tochter des Paris-Roubaix-Siegers von 2004 Magnus Bäckstedt und der WM-Medaillengewinnerin Megan Hughes. Österreicherin war keine am Start.
Gold- und Silbermedaillengewinnerinnen auf prominenten Rädern
Amerlaan sorgte damit für das erste Gold der Woche für die Niederlande. „Erst vor zwei Wochen fuhr ich gegen viele meiner Konkurrentinnen und ich wusste, dass ich für die WM gut vorbereitet bin. Unser ganzes Team hat sich sehr gut auf diese Titelkämpfe vorbereitet. Jetzt hoffe ich auf eine erfolgreiche Zukunft bei den Elitefahrerinnen“, sagte die Holländerin, die mit dem Zeitfahrrad von Olympiasiegerin Anna van der Breggen fuhr. Übrigens, auch die Silbermedaillengewinnerin Camilla Alessio bestritt das Zeitfahren mit einem prominenten Rad, es war die ehemalige Zeitfahrmaschine von Sky-Profi Sergio Henao.

Mikkel Bjerg verteidigt WM-Titel
Die dänischen U23-Fahrer dominierten das Einzelzeitfahren mit Start bei den Swarovski Kristallwelten in der Region Hall-Wattens und Ziel vor der Hofburg in Innsbruck. Mikkel Bjerg konnte seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen und siegte mit dem Respektabstand von 33,47 Sekunden vor dem Belgier Brent Van Moer. Bjergs Landsmann Mathias Norsgaard Jorgensen komplettierte als Dritter den Erfolg für Dänemark. „Die ganze Saison über habe ich mich nur auf den heutigen Tag vorbereitet. Letzte Woche kamen wir nach Innsbruck und bin den Kurs jeden Tag gefahren. Es ist großartig wieder Weltmeister zu werden! Während des Rennens habe ich mich außerordentlich gut gefühlt und jetzt kommt vielleicht bald der nächste Schritt in meiner Karriere in der WorldTour.“
Patrick Gamper als 12. bester Österreicher
Der Tiroler Patrick Gamper beendete das 27,8 Kilometer lange U23-Einzelzeitfahren auf dem starken zwölften Platz. „Ich hatte vielleicht in der Anfangsphase zu viel Respekt vor der Strecke und bin zu verhalten weggefahren. Aber ich bin absolut zufrieden mit meiner Leistung und habe Weltklassefahrer hinter mir gelassen“, sagte Gamper, der im Ziel 1:03 Minuten Rückstand auf Bjerg hatte. Gar nicht nach Wunsch verlief es für den Tiroler Markus Wildauer, der einen Platz unter den Top-Fünf als Ziel ausgab und schließlich 34. wurde: „Ich weiß nicht, was heute los war. Die Wattwerte haben gestimmt, aber die Zeit leider gar nicht. Ich habe alles gegeben, aber mehr war heute nicht drin. Das einzig Positive war die Stimmung an der Strecke. Ich bin noch nie zuvor bei einem so gut besuchten U23-Zeitfahren gefahren!“


Mikkel Bjerg aus Dänemark gewann heute das Einzelzeitfahren der Herren U-23.
Foto: Innsbruck-Tirol 2018 / BettiniPhoto

Mikkel Bjerg (Denmark) wins Men Under 23 Individual Time Trial at the 2018 UCI Road World Championships Innsbruck-Tirol in Austria


Mikkel Bjerg (Denmark) wins Men Under 23 Individual Time Trial at the 2018 UCI Road World Championships Innsbruck-Tirol in Austria
The podium is completed by Brent Van Moer (Belgium) and Mathias Norsgaard Jorgensen (Denmark).

The Danish rider Mikkel Bjerg won the Men Under 23 Individual Time Trial at the 2018 UCI Road World Championships Innsbruck-Tirol in Austria. Brent Van Moer (Belgium) and Mathias Norsgaard Jorgensen (Denmark) finished second and third respectively.
Speaking seconds after the race, the winner Mikkel Bjerg said: “My whole season has been about preparing for this race. I came here last week and I’ve seen the course every day. It’s great to pull it off. My feelings during the race were exceptional. The next step in my career will be to improve my road racing.”

Foto: Innsbruck-Tirol 2018 / BettiniPhoto

Results:
1. Mikkel Bjerg (DEN) 32:31
2. Brent Van Moer (BEL) +0:33
3. Mathias Norsgaard (DEN) +0:38
4. Edoardo Affini (ITA) +0:44
5. Ethan Hayter (GBR) +0:45
6. Tobias Foss (NOR) +0:50
7. Brandon McNulty (USA) +0:52
8. Stefan de Bod (RSA) +0:59
9. Matteo Sobrero (ITA) +1:01
10. Callum Scotson (AUS) +1:01
11. Stefan Bissegger (SUI) +1:02
12. Patrick Gamper (AUT) +1:03
13. Andreas Lekknessund (NOR) +1:04
14. Lennard Kämna (GER) +1:05
15. Max Kanter (GER) +1:05

Rozemarijn Ammerlaan (Netherlands) wins Women Junior Individual Time Trial at the 2018 UCI Road World Championships Innsbruck-Tirol


Rozemarijn Ammerlaan (Netherlands) wins Women Junior Individual Time Trial at the 2018 UCI Road World Championships Innsbruck-Tirol in Austria
The podium is completed by Camilla Alessio (Italy) and Elynor Backstedt (Great Britain).

The Dutch rider Rozemarijn Ammerlaan won the Women Junior Individual Time Trial race at the 2018 UCI Road World Championships Innsbruck-Tirol in Austria. Camilla Alessio (Italy) and Elynor Backstedt (Great Britain) finished second and third respectively.

Results:
1. Rozemarijn Ammerlaan (Niederlande) 27:02,95 Minuten
2. Camilla Alessio (Italien) + 6,8 Sekunden
3. Elynor Backstedt (Großbritannien) + 17,94
4. Pfeiffer Georgi (Großbritannien) + 21,89
5. Simone Boilard (Kanada) + 24,11
6. Vittoria Guazzini (Italien) + 24,64
7. Aigul Gareeva (Russland) + 24,66
8. Marie Le Net (Frankreich) + 25,69
9. Marta Jaskulska (Polen) + 28,24
10. Hannah Ludwig (Deutschland) + 28,93RESULTS

Speaking seconds after the race the winner Rozemarijn Ammerlaan said: “I don’t have any words for this. It was really tough, especially the second part where I made the difference. I wasn’t aware of the gaps. I didn’t want to know. It’s so nice to be the World Champion!”

Foto: Innsbruck-Tirol 2018 / BettiniPhoto

Quick-Step und Canyon gewinnen Gold beim WM-Auftakt


Quick-Step und Canyon gewinnen Gold beim WM-Auftakt
Am Eröffnungstag der UCI Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol wurden heute die Mannschaftszeitfahren der Damen und Herren ausgetragen. Vor einer tollen Zuschauerkulisse vom Start in der AREA 47 im Ötztal weg bis Innsbruck setzte sich bei den Elite-Fahrern das belgische Team Quick-Step durch. Bei den Damen ging der WM-Titel an das deutsche Team Canyon // Sram Racing.

Team Canyon holt sich WM-Titel bei den Damen
Die Rad WM in Innsbruck-Tirol feierte heute einen sensationellen Auftakt! Vor tausenden Zuschauern krönten sich bei der letzten Auflage der UCI Mannschaftszeitfahren die Profiteams – sie werden im nächsten Jahr durch Mannschaftszeitfahren, bestückt aus Nationalteams, ersetzt – die belgische Mannschaft Quick-Step Floors. Die sechs Profis Maximilian Schachmann, Laurens de Plus, Yves Lampaert, Bob Jungels, Kapser Asgreen und Niki Terpstra setzten sich nach 62,4 Kilometern mit 18 Sekunden gegen die Vorjahres-Weltmeister Sunweb (GER) durch. Mit etwas mehr als einer Sekunde Rückstand schaffte das BMC Racing Team (USA) noch den Sprung auf das Podest. Bei den Damen sicherte sich das Team Canyon//SRAM Racing die erste Goldmedaille. Das deutsche Sextett setzte sich gegen die holländischen Mannschaften Boels Dolmans Cyclingteam und Team Sunweb durch. Die favorisierten Damen von Sunweb gingen als Titelverteidigerinnen ins Rennen und schafften es noch aufs Podium. Die letzten Weltmeisterinnen im UCI Mannschaftszeitfahren der Damen mit Profiteams heißen damit Alena Amialiusik, Alice and Hannah Barnes, Elena Cecchini, Lisa Klein und Trixi Worrack.

Große Emotionen bei den Siegern
Weltmeisterin Trixi Worrack schaffte ihren fünften Titel in dieser in Tirol zum letzten Mal ausgetragenen Disziplin: „Es war kein perfektes Jahr für unsere Mannschaft und wir waren nicht die großen Favoriten. Aber in der letzten Woche absolvierten wir noch ein sehr gutes Trainingscamp und haben an uns geglaubt. Wir kamen als einziges Team zu sechst ins Ziel, das war der Schlüssel zum Erfolg!“ Es war ein sehr emotionaler Sieg für das Team Canyon. „Ich habe richtig geweint im Ziel“, sagte die Italienerin Cecchini, die weiter meint: „Im Vorjahr bei der WM in Bergen waren wir nach dem vierten Platz sehr enttäuscht. Heute absolvierten wir unser überhaupt bestes Mannschaftszeitfahren, es hat alles geklappt. Ich bedanke mich bei meinen Teamkolleginnen und unserer Crew, die uns super betreut hat.“ Jungels vom Team Quick-Step: „Wir haben viel für dieses Gold investiert. Wir hatten einen guten Speed von Anfang bis Schluss“, sagte Weltmeister Niki Terpstra im Ziel. „Wir sind schnell losgestartet, aber Mitchelton-Scott war in der Anfangsphase schneller als wir. Wir haben uns seit Dezember auf dieses Rennen vorbereitet und konnten unsere Pläne im Flachen und beim Anstieg umsetzen. Auf den letzten zehn Kilometern nach Innsbruck fuhr jeder von uns im roten Bereich!“ Auch sein Teamkollege Bob Jungels jubelte vor der Hofburg: „Es ist schon ganz speziell, die letzte Auflage dieses WM-Mannschaftszeitfahrens zu gewinnen. Wir haben heute Gold gewonnen, weil wir sehr viel Zeit, Opfer und Vorbereitungen in dieses Rennen investiert haben. Es ist perfekt aufgegangen.“

ÖRV-Profis schwärmen von der Radsportbegeisterung in Tirol
Das Team Trek-Segafredo mit den Österreichern Matthias Brändle und Michael Gogl beendete das Mannschaftszeitfahren der Herren auf dem siebenten Platz, gefolgt von Bora-hansgrohe um Felix Großschartner, Patrick Konrad, Gregor Mühlberger und Lukas Pöstlberger. Als bestes rot-weiß-rotes Continental-Team belegte Vorarlberg-Santic den 14. Platz, die Lokalmatadoren vom Tirol Cycling Team wurden 17. Schon beim Start in der AREA 47 im Ötztal, dem ultimativen Outdoor Playground Europas, feuerten über 3.000 Zuschauer die Profis an. Tausende Besucher säumten die 62,4 Kilometer lange Strecke mit den Hotspots in Zirl und Axams. „Es war teilweise so laut, dass ich nicht mehr den Funk hörte“, meinte etwa Ex-Ö-Tour-Sieger Riccardo Zoidl. Gänsehaut verspürte auch der junge Tirol-Profi Florian Gamper: „Mit solchen Zuschauermassen hätten wir alle nicht gerechnet!“ Bora-Profi Lukas Pöstlberger, dessen Team sich mehr ausgerechnet hätte, sprach danach von einem „rot-weiß-roten Fahnenmeer!“ Und für Matthias Brändle, der am Mittwoch im Elite-Zeitfahren im Einsatz sein wird, war das erst der Beginn: „Der Radsport lebt in Österreich. Das ist schon heute eine ganz gewaltige WM!“
Pressesprecher Martin Roseneder
Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH
Innrain 6-8
6020 Innsbruck

WM 2018: AUSBLICK 24.09.2018 (Einzelzeitfahren der Juniorinnen und der Herren U-23)


AUSBLICK: 24.09.2018 (Einzelzeitfahren der Juniorinnen und der Herren U-23)

Die Favoriten
Einzelzeitfahren der Juniorinnen: Die erste Fahrerin startet um 10:10 Uhr bei den Swarovski Kristallwelten in Wattens, die letzte erreicht gegen 11:55 Uhr die Hofburg in Innsbruck.. Distanz: 20 km. Weltmeisterin 2017: Elena Pirrone (Ita). Die Favoriten: Sarah Gigante (Aus); Marie Le Net (Fra); Georgi Pfeiffer (GBR); Hannah Ludwig (Ger); Vittoria Guazzini (Ita); Marina Kurnossova (Kaz); Rozemarijn Ammerlaan (Ned); Britt Knaven (Ned); Marta Jaskulska (Pol), Aigul Gareeva (Rus).
Einzelzeitfahren der Herren U-23: Der Start erfolgt um 14:40 Uhr bei den Swarovski Kristallwelten in Wattens, gegen 16:50 Uhr erreicht der letzte Fahrer Innsbruck. Distanz: 27,8 km. Titelverteidiger: Mikkel Bjerg (Dan). Unter den Favoriten: Mikkel Bjerg (Den); Edoardo Affini (Ita); Brendan McNulty (USA); Callum Scotson (Aus); Lennard Kämna (Ger); Mark Padun (Ukr); Markus Wildauer (Aut).
Renninfos
Einzelzeitfahren der Juniorinnen
• Uhrzeit: 10:10 – 11:55 Uhr
• Start: Hall-Wattens, Swarovski Kristallwelten, Kristallweltenstraße 1, 6112 Wattens
• Ziel: Innsbruck, Hofburg, Rennweg 1, 6020 Innsbruck
Schlüsselkriterien:
• Unrhythmische Passagen
• Steiler Anstieg von ca. 100 Höhenmeter von Mils bis Absam
Gestartet wird bei den Swarovski Kristallwelten. Es handelt sich um ein klassisches, aber sehr hügeliges Zeitfahren auf einer Länge von 20 km. Die ersten sieben Kilometer verlaufen flach. Im Abschnitt von Mils bis Absam müssen die jungen Rennradfahrerinnen einen steilen Anstieg von rund 100 Höhenmetern bezwingen. Aufgrund der breiten Straßen ist das Rennen zwar technisch nicht anspruchsvoll, jedoch ist es umso wichtiger, sich die Kräfte gut einzuteilen. Anschließend geht es wieder mit schnellem Tempo und Passagen in wechselnder Steigung weiter von Absam aus über die sogenannte „Dörferlinie“ – mit einem spektakulären Blick über Innsbruck und das Olympische Dorf – zum Ziel, der Hofburg in Innsbruck.
Einzelzeitfahren der Herren U-23
• Uhrzeit: 14:40 – 16:50 Uhr
• Start: Hall-Wattens, Swarovski Kristallwelten, Kristallweltenstraße 1, 6112 Wattens
• Ziel: Innsbruck, Hofburg, Rennweg 1, 6020 Innsbruck
Schlüsselkriterium:
• Im Abschnitt von Mils bis Absam müssen die Rennradfahrer einen steilen Anstieg von rund 100 Höhenmetern bezwingen.
Das sehr anspruchsvolle Einzelzeitfahren wird ebenfalls wie das Juniorinnen-Zeitfahren bei den Swarovski Kristallwelten gestartet. Nach dem Startschuss geht es Richtung Osten über Kolsass und Weer, wo der Streckenverlauf über den Inn führt. Hierbei sind die Windverhältnisse ein großes Kriterium. Vorbei an Fritzens gilt es bei Baumkirchen die erste Steigung zu bezwingen. Ab Mils verläuft die Strecke wieder ident mit jener der Juniorinnen, weshalb es ebenso die kräfteraubende Steigung im Abschnitt von Mils bis Absam zu bewältigen gilt. Der Endspurt führt die Athleten in einer sehr kupierten Führung über die „Dörferlinie“ von Absam über Thaur, Rum, Arzl und Mühlau nach Innsbruck und schlussendlich ins Ziel bei der Hofburg.
Das Einzelzeitfahren
Beim Einzelzeitfahren starten die Athleten in regelmäßigen Intervallen (üblicherweise alle ein bis zwei Minuten). Der Athlet, der die Strecke am schnellsten zurücklegt, gewinnt das Rennen. Die Distanz des Einzelzeitfahrens bei den UCI Straßenrad Weltmeisterschaften bewegt sich zwischen 40 und 50 Kilometer bei den Herren Elite Rennen und 20 bis 30 Kilometer bei den Damen Elite Rennen.
Verkehr
Behördliche Informationen (Land Tirol und Blaulichtorganisationen zu Verkehr etc.) zum Tag und Ausblick auf morgen hier: https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/
Rahmenprogramm
• Startort Hall-Wattens, Swarovski Kristallwelten: Kinderprogramm und Public Viewing
• Gratis Eintritt in das Zielgelände der Rad WM
• Ab 14:00 Uhr im Zielgelände: Tiroler Tageszeitung Rad Tage
• Siegerehrungen im Zielgelände im Anschluss an die Rennen
• Ab 19:00 Uhr im Zielgelände: InfoEck Rad WM Band Contest Winner Night
• Media After Work Drink, ab 20:30 Uhr: Tribaun, Museumsstrasse 5, Innsbruck.
Tiroler Tageszeitung Rad Tage
Am 24. und 25. September erwarten die Zuseher ab 14:00 Uhr im Zielbereich Freestyle Workshops und Actionsport zum Mitmachen. Am Pumptrack-, Skateboard-, Trial Bike- und Slackline-Parcours heißt es, die eigene Geschicklichkeit unter professioneller Anleitung auf die Probe zu stellen. Außerdem wird es Breakdance- und Hip-Hop-Workshops geben.
InfoEck Rad WM Band Contest Winner Night
Der Abend gehört ganz den Stars von morgen: Junge Bands haben die einmalige Gelegenheit, auf der Hauptbühne der Rad WM 2018 vor einem internationalen Publikum aufzutreten. Bei der Infoeck Band Contest Winner Night werden die beiden Gewinnerbands zeigen, warum sie als Sieger des Contests hervorgegangen sind. Bei Musik made in Tirol ist Festivalflair und gute Stimmung in jedem Fall vorprogrammiert.
Pressesprecher Martin Roseneder
Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH
Innrain 6-8
6020 Innsbruck

BORA – hansgrohe verpasst Medaille bei der Weltmeisterschaft im Mannschaftszeitfahren am Ende deutlich.

Nach einer akribischen Vorbereitung die letzten Wochen sollte heute zum Auftakt der Radweltmeisterschaften in Innsbruck ein Topresultat für BORA – hansgrohe herausspringen. Doch das Team blieb deutlich hinter den selbst gesteckten Zielen zurück. Sah es im ersten, flachen Streckenteil eigentlich noch gut aus, so konnte das Team am Ende nicht wie erhofft im Anstieg zulegen. Beim Sieg von Quickstep-Floors landete das Team aus Raubling am Ende auf Rang acht mit mehr als zwei Minuten Rückstand.

© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

23.09.2018: Männer Elite, MZF Ötztal – Innsbruck, 62,0 km
1. Quick – Step Floors 1:07:25
2. Team Sunweb +0:19
3. BMC Racing Team +0:20
4. Team Sky +0:45
5. Mitchelton – Scott +0:57
6. Movistar Team +1:32
7. Trek – Segafredo +2:04
8. Bora – Hansgrohe +2:08
9. CCC Sprandi Polkowice +2:38
10. Astana Pro Team +2:54
11. Team Katusha Alpecin +2:56
12. Elkov – Author +3:18
13. Team LottoNL – Jumbo +3:28
14. Team Vorarlberg Santic +4:47
15. AG2R La Mondiale +5:19
16. Team Felbermayr Simplon Wels +5:40
17. Tirol Cycling Team +6:25
18. Hrinkow Advarics Cycleang +7:03
19. Sangemini – Mg. K Vis – Vega +7:06
20. Team Lotto – Kern Haus +7:34
21. Dukla Banska Bystrica +8:10
22. WSA Pushbikers +8:40

Reaktionen im Ziel
„Wir hatten einen Plan für heute, von dem wir wussten, dass er riskant ist, und alles perfekt laufen muss, um am Ende vorne mitzumischen. Leider hatten wir heute nicht den besten Tag und darum konnten wir nicht umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Unsere Bergfahrer mussten schon im Flachteil zu viel arbeiten, damit fehlt am Anstieg die Kraft, um richtig zuzulegen. Mit dem Resultat sind wir sicher nicht zufrieden, aber wir können uns auch nichts vorwerfen. Wir haben uns sehr gut vorbereitet, heute wollte es aber einfach nicht klappen.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter

„Wir hatten nach 8 km eine eigene Zwischenzeit und haben dort schon gesehen, dass unser Speed im Flachen nicht hoch genug ist. Damit waren wir gezwungen unsere Taktik zu ändern, und das hat dann leider gar nicht funktioniert. Eigentlich wollten wir bis zum Berg relativ kräftesparend fahren, um dort dann richtig aufzudrehen. Aber wir haben nicht so richtig ins Rennen gefunden, mussten schon früh mehr investieren als geplant, und konnte dadurch am Ende nichts mehr zulegen. Natürlich sind wir jetzt enttäuscht. Gerade für uns Österreicher im Team hätte das heute ein schöner WM Auftakt werden sollen. Aber im Sport läuft eben nicht immer nach Wunsch, und die anderen bereiten sich auch sehr gut vor. Jetzt heißt es nach vorne blicken.“ – Patrick Konrad