Mit Rang drei in Chartre holt Peter Sagan erneut wichtige Punkte im Kampf um das Grüne Trikot der Tour de France.


Die längste Etappe der diesjährigen Tour sah heute unterschiedliche Ausreißer, am Ende entschied aber der erwartete Massensprint das Rennen. Nach 231 Kilometern setzte sich D. Groenewegen in Chartre durch. Peter Sagan erreichte hinter F. Gaviria Rang drei. Damit sicherte sich der UCI Weltmeister erneut wichtige Punkte im Kampf um Grün.
Die Etappe
Nach der ersten schwierigen Ankunft gestern war die heutige 7. Etappe der Tour de France wieder eine Angelegenheit für die Sprinter im Feld. Von Fougères führte die Strecke durchgehend nach Osten. Nur eine Bergwertung der 4. Kategorie stand auf dem Programm, die Sprintwertung des Tages erreichten die Fahrer nach 168 Kilometern. Große Teile der Etappe waren stark exponiert, allerdings war nur wenig Wind prognostiziert, weshalb nach 231 Kilometern im Ziel in Chartres auch ein Massensprint erwartet wurde.
Teamtaktik
Mit einem unglaublich starken Aufgebot an Rollern, hätte sich BORA – hansgrohe für die heutige Etappe einiges in etwaigen Windkantesituationen vorgenommen. Da aber kaum Wind herrschte waren die taktischen Möglichkeiten des Teams stark limitiert. Trotzdem galt es immer konzentriert zu bleiben, und vor allem Rafal Majka gut in Position zu halten. Lukas Pöstlberger und Marcus Burghardt sollten heute diese Aufgabe übernehmen, bevor im Finale das Team mit allen Kräften Peter Sagan im Kampf um den Etappensieg unterstützen sollte. Daniel Oss war dabei einmal mehr der letzte Helfer von Sagan.
Das Rennen
Zuerst wagte sich heute ein einzelner Fahrer auf die Flucht vor dem Feld. Doch mit der Aussicht auf 231 km solo verzichtete Degand freiwillig auf seine minimale Chance auf Erfolg und ließ sich nach etwa zehn Kilometern wieder vom Feld einholen. Danach wurde das Rennen kurzfristig sehr schnell. Eine starke Gruppe von zehn Fahrern, darunter der österreichische Staatsmeister von BORA – hansgrohe, Lukas Pöstlberger, setzte sich ab. Aber die Gruppe war zu stark besetzt, und allen voran Lotto-Jumbo reagierte sofort, um die Gruppe zurückzuholen. Einige Kilometer später versucht erneut ein Fahrer alleine sich vom Feld zu lösen, dieses Mal erfolgreich. Y. Offredo gelang es auf den folgenden Kilometern bis zu acht Minuten herauszufahren. Im Feld hingegen herrschte weiter Ruhe, und auch BORA – hansgrohe ließ es locker angehen. Nur langsam verringerte sich der Abstand zwischen Spitze und Feld, bis etwa 100 km vor dem Ende Movistar und AG2R versuchten das Feld auf die Kante zu nehmen. Das Überraschungsmoment war auf ihrer Seite, und das Feld teilte sich kurzfristig in drei Gruppen. Dieser enormen Tempoverschärfung fiel Y. Offredo zum Opfer. Rund 15 km später war das Feld wieder komplett geschlossen und nahm das Tempo raus. Erneut nutzte diese Situation ein Fahrer um sich abzusetzen. Bis zu 2:30 Vorsprung konnte Pichon herausfahren, doch auch sein Versuch war letztlich erfolglos. Die letzten 40 Kilometer organisierten sich die Sprintzüge, um das Finale der schnellsten Männer vorzubereiten. Auf dem leicht fallenden Abschnitt Richtung Chartres machten für BORA – hansgrohe Pöstlberger und Bodnar das Tempo an der Spitze, bevor Daniel Oss für Peter Sagan den Weg freimachte. Der UCI Weltmeister blieb wie bei den letzten Sprints am Hinterrad von F. Gaviria, doch heute war D. Groenewegen der schnellste Mann. Der Niederländer war auf den letzten 150 m nicht mehr von der Spitze zu verdrängen, dahinter landeten Gaviria und Sagan auf den Plätzen zwei und drei.
Reaktionen im Ziel
„Wie erwartet war das heute ein sehr schnelles Finale. Die Jungs haben wieder einen tollen Job gemacht und mich auf den letzten Kilometern perfekt positioniert. Mit Rang drei bin ich zufrieden. Meine Form ist sehr gut und es ist eine lange Tour de France, die noch einige Chancen für uns bietet.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Ich denke, Peter hat heute im Finale etwas dafür bezahlt, dass wir auch gestern versucht haben, um den Sieg zu kämpfen. Groenewegen hat einen frischeren Eindruck gemacht, und am Ende verdient gewonnen. Unser Team hat wieder hervorragend gearbeitet. Lukas und Bodi haben Peter perfekt positioniert, Marcus hat Rafal nach vorne gebracht. Wir haben erneut wichtige Punkte für die Sprintwertung geholt, daher sind wir mit der 7. Etappe zufrieden. Morgen wird es noch einmal eine Chance für die Sprinter geben, dann ändert sich das Rennen.“ – Enrico Poitschke, sporlticher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto & VeloImages

7. Etappe:
1. Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo)
2. Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) s.t.
3. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
4. Arnaud Démare (Groupama-FDJ)
5. Christophe Laporte (Cofidis)
6. John Degenkolb (Trek-Segafredo)
7. Daryl Impey (Mitchelton-Scott)
8. André Greipel (Lotto Soudal)
9. Andrea Pasqualon (Wanty-Groupe Gobert)
10. Mark Cavendish (Dimension Data)

Gesamtstand:
1. Greg Van Avermaet (BMC)
2. Geraint Thomas (Sky) +0:06
3. Tejay van Garderen (BMC) +0:08
4. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) +0:09
5. Philippe Gilbert (Quick-Step Floors) +0:15
6. Bob Jungels (Quick-Step Floors) +0:21
7. Rigoberto Uran (EF – Drapac) +0:48
8. Alejandro Valverde (Movistar) +0:54
9. Rafal Majka (Bora-hansgrohe) +0:55
10.Jakob Fuglsang (Astana) +0:56
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Toms Skujins (Trek-Segafredo)
Nachwuchswertung:
1. Sören Kragh Andersen (Sunweb)
Teamwertung:
1. Quick-Step Floors

Nibali siegt bei Dramaetappe am Sonntagberg – Hermans vor Gesamtsieg


Knapp 10.000 Zuschauer bejubelten heute Antonio Nibali, Bruder des Tour de France-, Vuelta- und Giro-Siegers Vicenzo, auf der 7. Etappe der Österreich Rundfahrt. Der Bahrain-Merida-Profi siegte Solo bei der Basilika. Großes Pech hatte sein Teamkollege Hermann Pernsteiner, der sich nach einem Sturz gleich zwei Mal die Schulter auskugelte. Pernsteiner wurde als Siebenter trotzdem noch bester Österreicher vor Riccardo Zoidl. Ben Hermans fährt auf der letzten Etappe seinem ersten Rundfahrtssieg entgegen!
Bereits zum fünften Mal nach 2012, 2013, 2014 und 2016 war heute der Sonntagberg mit seiner barocken Basilika, eines der markanten Wahrzeichen des Mostviertels, Etappenziel der Österreich Rundfahrt. Nach dem Start in Waidhofen a/d Ybbs warteten bei sommerlichen Temperaturen 129,3 Kilometer und 3.169 Höhenmeter auf die Profis – vier Runden und schließlich die Bergankunft am 3,6 Kilometer langen und maximal 14 Prozent steilen Sonntagberg.
Hektische Eröffnungsrunde
Gleich in der ersten Runde drückten die Fahrer enorm aufs Tempo. Beim ersten Anstieg zum Sonntagberg zerfiel das Feld in viele Gruppen. Vorne formierte sich nach einem ersten Sturz im Feld nach St. Leonhard am am Walde eine 13 Mann starke Spitzengruppe – mit dabei waren gleich drei Profis von Pernsteiners Team Bahrain-Merida. Doch für das WorldTeam gab es nach einem bis dahin perfekten Rennen dann doch schlechte Nachrichten: Der bisherige Mark Padun war in einen Sturz verwickelt und musste das Rennen aufgeben. Sein Rad wechseln musste danach auch der Gesamtzweite Hermann Pernsteiner. Von Beginn an war der Druck auf das Israel Cycling Team des „Flyeralarm“-Gesamtführenden Ben Hermans extrem hoch.
Pernsteiner im Pech
In der zweiten Runde kam etwas Ruhe ins überaus nervöse Rennen. Doch das Pech schien Hermann Pernsteiner am Rad zu kleben. Beim Anstieg nach St. Leonhard musste er zum zweiten Mal nach einem Defekt das Rad wechseln! Bis zur letzten Runde konnte sich die Spitze, die mittlerweile auf 15 Fahrer anwuchs, behaupten. Das immer kleiner werdende Feld mit allen Favoriten hatte bei der letzten Zielpassage einen Rückstand von xx Minuten. Das Israel Cycling Team des Gesamtführenden schien alles unter Kontrolle zu haben.
Aaron Gate vorzeitig „Wiesbauer“-Bergpreissieger
Nach der zweiten Bergwertung am Sonntagberg fixierte der Neuseeländer Aaron Gate, dreifacher Etappensieger des An Post Ras, das „Wiesbauer“-Bergtrikot. Vor der morgigen Abschlussetappe liegt der Aqua Blue Sport-Teamkollege von Stefan Denifl uneinholbar in Führung. Er verwies den Italiener Davide Orrico vom Team Vorarlberg-Santic auf den zweiten Platz.
Schlussattacke der Österreicher
Zurück zur Schlussrunde mit der Bergankunft auf dem Sonntagberg: Während sich Jungprofi Julian Cardona (Education First) vor der letzten Bergwertung von der Spitzengruppe absetzen konnte, zog im Feld Astana das Tempo enorm an. Doch kurz vor der letzten Zielpassage attackierten die Österreicher Hermann Pernsteiner sowie Riccardo Zoidl und nur der Gesamtführende Ben Hermans konnte mitfahren! Es bildete sich mit allen Top-Fahrern im Gesamtklassement eine rund 20 Mann starke Verfolgergruppe. Doch bei der Abfahrt nach Waidhofen a/d Ybbs hängte Giro- und Vuelta-Etappensieger Mohoric seine Gegner ab und alleine fuhr er dem Feld entgegen. Am letzten Anstieg änderte sich noch einmal alles und Bahrain-Merida-Profi Antonio Nibali jugelte über seinen ersten Sieg für sein Team! „Es war fantastisch und super hart. Leider konnte Hermann Pernsteiner nach seinem Sturz den Gesamtführenden nicht mehr angreifen.“
Pernsteiner renkt sich Schulter selbst ein
Großes Pech hatte der Gesamtzweite Hermann Pernsteiner, der sich nach dem Sturz in der ersten Runde die Schulter auskugelte und selbst wieder einrenkte. „Beim letzten Mal auf den Sonntagberg kugelte ich sie noch einmal aus. Vielleicht habe ich mir auch den Finger gebrochen. Ich gratuliere Ben Hermans zu seinem Sieg bei der 70. Österreich Rundfahrt. Er war der stärkste Fahrer in dieser harten Woche“, sagte der Niederösterreicher.
Ben Hermans vor Tour-Gesamtsieg
Der 32-jährige Belgier Ben Hermans steht nach dem zweiten Gesamtplatz im Jahr 2015 hinter Victor De La Parte vor seinem ersten Tour-Gesaamtsieg. 163,2 Kilometer von Scheibbs nach Wels trennen ihn noch davon. Nach vier Jahren beim WorldTeam BMC wechselte er vor dieser Saison zum Professional Continental Team Israel Cycling Academy. „Ich war bei BMC immer Edeldomistik in den Bergen. Mit dem Wechsel nach Israel bekam ich endlich die Kapitänsrolle“, sagte der Profi aus Limburg. Wie stark er ist, zeigte er zum Beispiel schon im Vorjahr mit dem Sieg bei der Tour of Oman. Da verwies er niemand geringeren als den dreifachen Tour de Suisse-Sieger und Weltmeister Rui Costa sowie Vuelta-Triumphator Fabio Aru auf die Plätze! Bei der 70. Österreich Rundfahrt werden Hermann Pernsteiner und Dario Cataldo in die Fußstapfen von Costa und Aru treten.
Morgen Tourfinale in Oberösterreich
Morgen ist Wels in der 70-jährigen Tourgeschichte zum zweiten Mal nach 2017 Finalort der Tour. Insgesamt wird Wels
damit sechs Mal Etappenort der Tour sein. Die Abschlussetappe startet um 11:00 Uhr am Rathausplatz von Scheibbs im Mostviertel und führt über die „Wiesbauer“-Bergwertungen Luft und Wieser Höhe zur ersten „Mautner Markhof“-Sprintwertung Seitenstetten. Über die Bergwertung Kremsmünster verläuft die Abschlussetappe weiter über Fischlham und Oberham nach Wels, wo sich auf der Ringstraße das Ziel befindet. Gleich neben dem „MusikfestiWels“ warten auf die Profis noch drei flache Schlussrunden. Gegen 14:20 Uhr werden der letzte Etappensieger der Jubiläumsrundfahrt und die Trikotgewinner erwartet.
Tour im TV/Internet
Eine Zusammenfassung von der heutigen 7. Etappe von von Waidhofen a/d Ybbs zum Sonntagberg wird auf ORF eins zwischen 00:50 und 00:30 Uhr ausgestrahlt, auf ORF SPORT Plus von 21:0 bis 21:25 Uhr. Morgen läuft der Livestream (www.oesterreich-rundfahrt.at bzw. www.alpentour.tv) um 10:15 Uhr mit dem Magazin „Guten Morgen Österreich“. Ab 12:30 Uhr kommt es zum Liveeinstieg bis zum Finale.
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MR PR – Martin Roseneder
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Ergebnis 7. Etappe:
1. Antonio Nibali (Bahrain-Merida) 3:38:57
2. Pawel Cieslik (CCC Sprandi) + 0:03
3. Artem Nych (Gazprom-Rusvelo) + 0:15
4. Matej Mohoric (Bahrain-Merida) + 0:35
5. Dario Cataldo (Astana) + 1:08
Gesamtstand:
1. Ben Hermans (Israel Cycling Academy) 25:35.01
2. Hermann Pernsteiner (Bahrain-Merida) + 0:18
3. Dario Cataldo (Astana) + 0:44
4. Patrick Schelling (Vorarlberg-Santic) + 1:01
5. Riccardo Zoidl (Felbermayr-Simplon-Wels) + 1:12
Punktewertung:
1. Matej Mohoric (Bahrain-Merida) 65 Punkte
Bergwertung:
1. Aaron Gate (Aqua Blue Sport) 81 Punkte
2. Davide Orrico (Vorarlberg-Santic) 53 Punkte

Team Vorarlberg-Santic – 70. Österreich Rundfahrt

Patrick Schelling verteidigt auf siebenter Etappe der 70. Int. Österreich Rundfahrt Rang vier in der Gesamtwertung erfolgreich – Badilatti stößt vor auf Rang neun! Team Vorarlberg Santic weiter genial als Zweiter in Mannschafts- und Bergwertung!
„ALSO TODAY I GO!“ die Ansage von Davide Orrico bei der Fahrerbesprechung im Arlberg Express Starliner Bus. Im Kampf um das Bergtrikot bereits mehr als 500 (!!) Kilometer in den Spitzengruppen dieser 70. Int. Österreich Radrundfahrt. Gesagt – getan! Orrico ist auf der siebten Etappe von Waidhofen auf den Sonntagberg (129 Km / 3169 HM) Teil der Spitzengruppe und holt an den Bergwertungen wieder Punkte und festigt so seinen zweiten Platz in dieser Spezialwertung, da auch sein Kontrahent Aaron Gate (Aqua Blue) mitfahren musste.
Das Rennen um den Tour Sieg – Schelling, Badilatti, Thalmann, Geismayr und Orrico im Finalkampf!
Roland Thalmann, nach wenigen Kilometer bereits zu Sturz gekommen, erhöht die Schlagzahl im dritten Aufstieg zum Sonntagberg – zahlreiche Fahrer müssen dadurch reißen lassen. Orrico ist weiter in der Spitze davor und wird erst 900 Meter vor dem Ziel gestellt! Stark aber Schelling und Co.!
Nibali siegt! Patrick Schelling verteidigt Gesamtrang vier – Badilatti stößt auf Rang neun vor!
Mit Etappenrang zehn verteidigt Patrick Schelling seinen vierten Platz in der Gesamtwertung. Er konnte die Angriffe von Zoidl und Moreno abwehren. Schellings Attacke auf das Podium vereitelte kurz vor dem Ziel Astana Profi Daria Cataldo (ITA). Eine reife Leistung von Matteo Badilatti. Der Neo Profi wird knapp hinter Team Kollege Schelling Zwölfter. Stark auch Thalmann (22.), Orrico (25.) und der Vorarlberger Geismayr (26.).
Chapeau! Vier Team Vorarlberg Santic nun in Top 20 der Gesamtwertung – Rang zwei in Team Wertung und Bergwertung!
Ben Hermanns (BEL/Israel Cycling) vor Hermann Pernsteiner (AUT/Bahrain Merida), Dario Cataldo (ITA/Astana) und dann Team Vorarlberg Santic mit Patrick Schelling mit nur 17 Sekunden Rückstand!
Badilatti (9.), Geismayr (19.) und Thalmann (20.) unterstreichen das grandiose Ergebnis vor der Schlussetappe.
Nur das dominierende World Tour Team Bahrain Merida rangiert in der Mannschaftswertung vor dem Team Vorarlberg Santic! Kein anderes Continental Team ist unter den Top Ten zu finden.
Davide Orrico bleibt Zweiter in der Gesamtbergwertung!
Daniel Geismayr ist nun drittbester Österreicher hinter Pernsteiner und Zoidl!
Team Manager Thomas Kofler: „Was hier alle Fahrer in den letzten sieben Tagen auf die Straßen gezaubert haben ist einfach nur aller Ehren wert. Der Zusammenhalt im Team nach so vielen harten Etappen ist kurz gesagt nur grandios und freut mich extrem. Dazu gehören auch alle Betreuer. Nur wenige Sekunden trennt Schelling vom Podium und auch sonst in den Wertungen voll dabei. Diese Geschlossenheit ist sensationell, dadurch kommt auch das Selbstvertrauen von den Jungs. Gratulation jetzt schon an dieses Team – viel mehr geht nicht!“
Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/tour-of-austria/2018/stage-7
„Grande Finale“ Sprintentscheidung in Wels?
Morgen die letzten 163 Km und 2126 Höhenmeter von Scheibbs nach Wels. Dann ist diese härteste Rundfahrt der Geschichte geschlagen (23 000 Höhenmeter). Viele erwarten einen Sprint, aber ob hier noch alle frisch genug sind nach diesen Strapazen? Auf alle Fälle werden die Team Vorarlberg Santic Cracks morgen um den Sieg mitreden und Verantwortung übernehmen – alle für einen für ein super Abschlussresultat!
Infos unter www.oesterreich-rundfahrt.at
Livestream http://alpentour.tv/detailsCH/live-die-70-oesterreich-rundfahrt
www.team-vorarlberg.com
office@proevent-cycling.at

105. Tour de France 2018 : Stage 7 preview


Distance : 231 km
Climbs : 1
Points for the polka dot jersey : 1
Points for the green jersey : 70
Bonus point : 31 km from the finish line
Fictive start : 12h05
Real start : 12h20
Estimated finish : 17h21 – 17h49
Village opening : 9h
Guests :
- Marie-Amélie Le Fur (Parasportswoman, olympic medallist in Beijing, London and Rio)
- Sarah Ourahmoune (Silver medalist Olympic Games
2016 Rio – Boxer)
-Marco Scarponi (brother of Michele Scarponi)
Fougères
20 235 inhabitants, stage-city for the 4th time
– Fougères is renowned for its castle, the best-preserved and largest medieval fortress in Europe. Its architecture and heritage made it a Town of Arts and History.
- Fougères is the city of Albert Bouvet, who passed away last year. Winner of Paris-Tours in 1956, the “bulldog of Fougères” became a journalist, an outstanding race organiser and cobble finder before his tenure as technical director of the Tour de France.
- Destroyed in the 12th century, the fortification of Fougères’ castle was immediately rebuilt in stone and equipped with moats. Its defences were improved over 400 years, making it a real history book of military architecture.

Chartres
42 000 inhabitants, stage-city for the 3rd time
- The prefecture of Eure-et-Loir has received the Tour de France only twice in the past but has witnessed significant events. Young Frenchman Thomas Voeckler seized the overall lead. It was the beginning of a first adventure in yellow on the roads of France for the Alsatian.
- In 2012, the time trial held between Bonneval and Chartres sealed the final victory of Bradley Wiggins, the first by a British rider.
- Notre-Dame de Chartres was one of the largest Gothic cathedrals dedicated to the Virgin Mary in northern France during the 12th and 13th centuries.

Starker Rafal Majka holt Rang fünf an der Mur-de-Bretagne, Peter Sagan baut Führung in der Punktewertung weiter aus


Nach einem harten Schlagabtausch auf den letzten drei Kilometern setzt D. Martin die entscheidende Attacke im Kampf um den Tagessieg. BORA – hansgrohe war auch heute immer bei den kritischen Situationen an der Spitze des Feldes. Am Ende erreicht Rafal Majka einen starken fünften Rang, Peter Sagan wird Achter und baut damit die Führung im Kampf um Grün aus.
Die Etappe
Auf der 6. Etappe der Tour de France wartete heute die Mur-de-Bretagne im Finale auf die Rennfahrer. Nach dem Start in Brest führten die ersten Kilometer flach Richtung Osten, bevor eine Bergwertung der 3. und eine der 4. Kategorie auf das Peloton wartete. Bei 135 km stand der Zwischensprint des Tages auf dem Programm. Danach musste die Mur-de-Bretagne gleich zweimal bewältigt werden, um nach 181 Kilometer das Ziel zu erreichen.
Teamtaktik
Bereits einige Male war die Mur-de-Bretagne Etappenziel der Tour de France, mit durchaus unterschiedlichen Ergebnissen. Peter Sagan war einmal Vierter, aber auch die Klassementsfahrer haben an diesem Anstieg eine Chance auf den Sieg. BORA – hansgrohe ließ sich daher heute zwei Optionen fürs Finale offen. Rafal Majka sollte am Beginn des Schlussanstiegs, dem steilsten Abschnitt, bei Attacken mitgehen, oder selbst seine Chance suchen. Während Peter Sagan so gut als möglich vorne dranbleiben wollte, um auf dem flacheren letzten 300m noch eine Chance im Sprint zu haben. Marcus Burghardt und Daniel Oss waren abgestellt, um Rafal und Peter während des Tages in Position zu halten. Der Rest des Teams sollte je nach Rennsituation flexibel eingesetzt werden.
Das Rennen
Auch heute löste sich schnell eine Gruppe vom Feld. Fünf Fahrer hatten schon nach wenigen Kilometern mehr als vier Minuten Vorsprung. Im ersten, flachen Teil der Strecke, konnte die Spitzengruppe diesen auch bis über sieben Minuten ausbauen. Doch Quick-Step machte das Rennen früh schnell. Nach den beiden ersten Bergwertungen und einer Seitenwindpassage war das Feld geteilt, Lotto-Jumbo versuchte P. Roglic wieder nach vorne zu bringen, wo Sky und Quick-Step weiter auf das Tempo drückten. Aufgrund dieser Verfolgung, schrumpfte der Vorsprung der Ausreißer nun schnell auf unter drei Minuten. Gregor Mühlberger war der einzige BORA – hansgrohe Fahrer, der im zweiten Teil des Feldes war, alle anderen rund um Sagan und Majka hatten den Sprung nach vorne geschafft. Etwa 75 km vor dem Ziel war das Feld wieder geschlossen und die erste Tempohatz beendet, der Abstand zu den Spitzenreitern allerdings schon auf zwei Minuten geschmolzen. Nach der Sprintwertung des Tages, bei der Peter Sagan Rang drei aus dem Feld erreichte, setzte sich ein Fahrer aus der Spitze solo ab. Doch schon bei der ersten Passage der Mur-de-Bretagne waren alle Ausreißer eingeholt, und das Finale war eröffnet. Michelton-Scott startete als erstes Team einen Angriff, J. Bauer setzte sich ein paar Sekunden ab, Lotto-Jumbo und Movistar nahmen wenig später die Verfolgung auf. 8 km vor dem Ende übernahm BORA – hansgrohe das Kommando und Pöstlberger, Mühlberger, Burghardt erhöhten das Tempo im Feld. Wenig später war Bauer gestellt und das Feld wieder geschlossen am Fuße des Schlussanstiegs. D. Martin trat 1500 m vor dem Ziel unwiderstehlich an, und holte den Tagessieg. Rafal Majka und Peter Sagan erreichten die Ränge fünf und acht. Durch einige Zeitabstände verbesserte sich Majka weiter in der Gesamtwertung und liegt nun schon an neunter Stelle.
Reaktionen im Ziel
„Das war heute eine sehr schnelle Etappe und das Finale war richtig hart. Unser Team war heute wieder richtig stark, wie jeden Tag bisher. Am Fuße des Schlussanstiegs waren Peter und Ich in perfekter Position. Als Martin attackiert hat, konnte niemand folgen. Ich war am Rad von Thomas und Porte, aber sie konnten die Lücke nicht schließen. Auf dem letzten Kilometer habe ich überlegt zu attackieren, aber es war Gegenwind, und daher besser bei den anderen zu bleiben. Am Ende war es ein gutes Resultat für uns, einige Fahrer haben wichtige Sekunden verloren, wir waren vorne dabei und ich bin sehr zufrieden mit Rang fünf.“ – Rafal Majka
„Wir können heute sehr zufrieden sein, wie die Etappe für uns gelaufen ist. Das Team war wieder sehr stark und immer vorne, wenn es notwendig war. Am Ende haben wir das Rennen mitbestimmt und Rafal und Peter perfekt in den letzten Berg gebracht. Dann haben die Beine entschieden. Es war klar, dass das Finale für Peter heute schwierig werden würde, er war aber wieder knapp dran. Ich freue mich für Rafal, er hat heute gezeigt, dass er in sehr guter Form ist. Einige Fahrer haben im Kampf um die Gesamtwertung schon ein paar Sekunden verloren, Rafal war vorne bei den Besten dabei.“ – Enrico Poitschke, sporlticher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto & VeloImages
6. Etappe:
1. Daniel Martin (UAE Team Emirates)
2. Pierre Latour (AG2R) +0:01
3. Alejandro Valverde (Movistar) +0:03
4. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) s.t.
5. Rafal Majka (Bora-hansgrohe)
6. Adam Yates (Mitchelton-Scott)
7. Bauke Mollema (Trek-Segafredo)
8. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
9. Geraint Thomas (Sky)
10. Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo)
Gesamtstand nach 6. Etappe:
1. Greg Van Avermaet (BMC)
2. Geraint Thomas (Sky) +0:03
3. Tejay van Garderen (BMC) +0:05
4. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) +0:06
5. Philippe Gilbert (Quick-Step Floors) +0:12
6. Bob Jungels (Quick-Step Floors) +0:18
7. Rigoberto Uran (EF – Drapac) +0:45
8. Alejandro Valverde (Movistar) +0:51
9. Rafal Majka (Bora-hansgrohe) +0:52
10.Jakob Fuglsang (Astana) +0:53
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Tom Skujins (Trek-Segafredo)
Nachwuchswertung:
1. Sören Kragh Andersen (Sunweb)
Teamwertung:
1. Quick-Step Floors

Premierensieg für Ausreißer Lutsenko im Joglland


Der Kasache Alexey Lutsenko und der Slowene Matej Mohoric prägten die schwere 6. Etappe der 70. Österreich Rundfahrt von Knittelfeld nach Wenigzell (176,8km). Nach einer 100 Kilometer langen Flucht siegte im Joglland vor tausenden Zuschauern der neue kasachische Meister Lutsenko. Bester Österreicher wurde Riccardo Zoidl als Achter. In der Gesamtwertung wurde es auf den letzten 20 Kilometern brenzlig für die Besten!
Steiermark-Tag auf der 6. Etappe der Österreich Rundfahrt von Knittelfeld nach Wenigzell – vom Murtal ins Joglland in Peter Roseggers Waldheimat. Die erste Stunde, die über St. Michael und Leoben über flaches Terrain führte, absolvierten die Profis mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 51km/h! Bei diesem hohen Tempo wurden alle Attacken im Keim erstickt. Bei der ersten „Wiesbauer“-Bergwertung Schanzsattel nach 80 Kilometern begann die Kletterei des Tages mit insgesamt 3.621 Höhenmetern. Dort setzte sich die erste Spitzengruppe des Tages mit zwölf Mann erfolgreich ab.
Auf dem zehn Kilometer langen Schanzsattel mit maximal 13 Prozent Steigung erhöhten die beiden Weltmeister und Landesmeister Matej Mohoric (Bahrain-Merida) und Alexey Lutsenko (Astana) in der Spitze das Tempo und bildeten ein Spitzenduo. Bis auf sechs Verfolger wurden alle anderen Fluchtgefährten vom Feld wieder geschluckt.
Bergauf-bergab im Joglland
Bei der Auffahrt zur dritten „Wiesbauer“-Bergwertung Riegersberg zersplitterte hinter dem Spitzenduo und den Verfolgern das Feld in mehrere Teile. Danach ging es zum ersten Mal durch das Etappenziel Wenigzell – erstmals Etappenort der Tour -, wo das Spitzenduo Mahoric/Lutsenko einen Vorsprung von rund einer Minute auf die Verfolger und knapp vier Minuten auf das Feld halten konnte. In der Verfolgergruppe befanden sich mit dem zweifachen Glocknerkönig Pieter Weening und dem dreifachen Cross-Weltmeister Wout van Aert zwei starke Bergfahrer.
Madrazo im virtuell im Führungstrikot
Auf der letzten Schlussrunde über Birkfeld drückten die mittlerweile fünf Verfolger aufs Tempo – Glocknerkönig Pieter Weening musste sich zurückfallen lassen. Im Feld mit mehr als vier Minuten Rückstand brannte unterdessen der Hut, denn der Gesamtzwölfte Angel Ruiz Madrazo, der sich in der Verfolgergruppe befand, hatte im Gesamtklassement nur 2:46 Minuten Rückstand! Deshalb fuhr der Spanier vom Team Delko Marseille virtuell ab der 25KM-Marke im „Flyeralarm“-Führungstrikot! Das Feld erhöhte in der Folge das Tempo und rund zwölf Kilometer vor dem Ziel lagen Ben Hermans, Hermann Pernsteiner & Co. nur noch knapp über drei Minuten zurück. Doch bis ins Ziel hielten die Top-Fahrer den Schaden in Grenzen, Madrazo allerdings schob sich auf den achten Gesamtplatz vor.
Lutsenkos 1. Sieg im Meistertrikot
Die beiden Spitzenfahrer Lutsenko und Mohoric brachten schließlich vor tausenden Zuschauern ihren Vorsprung ins Ziel. Im Sprint setzte sich U23-Weltmeister und Vuelta-Etappensieger Lutsenko klar durch. „Die Etappe hat weh getan, ich war den ganzen Tag mit Mohoric in der Spitzengruppe. Es war heute mein erster Sieg im neuen Meistertrikot“, jubelte der neue kasachische Meister im Ziel. Riccardo Zoidl von Felbermayr Simplon Wels wurde Achter und wie gestern auf der Glockneretappe bester Österreicher: „Ich habe zwei Kilometer vor dem Ziel aus dem Feld attackiert und konnte super finishen. Diese Rundfahrt taugt mir, ich genieße sie so richtig und bin absolut locker. Jetzt freue ich mich unglaublich auf morgen. Auf den Sonntagberg werden sicher wieder viele Zuschauer und ganz viele Freunde von mir kommen. Ich werde angreifen!“
Am Podium bleibt alles beim Alten
In der Gesamtwertung brachte die Wenigzell-Etappe keine Veränderungen: Der Gesamtführende Ben Hermans liegt weiterhin 18 Sekunden vor Hermann Pernsteiner (Bahrain-Merida) und Dario Cataldo. „Es war für mich ein Vorteil, dass wir heute durch mein Trainingsgebiet gefahren sind. Ich kannte alle Schwierigkeiten und konnte Kraft für die schwere Sonntagberg-Etappe sparen. Heute blieb ich ruhig, aber morgen heißt es: All in!“
Morgen Tour-Entscheidung im Mostviertel
Die 7. Etappe startet morgen um 12:00 Uhr am Stadtplatz in Waidhofen a/d Ybbs. Danach warten vier Runden über den Sonntagberg und St. Leonhard am Walde, ehe die vorletzte Etappe unter der Basilika Sonntagberg endet. Mit 3.169 Höhenmetern hat es die nur 129,3 Kilometer lange Etappe in sich. Gerade der 3,6 Kilometer lange und maximal 14 Prozent steile Anstieg zum Sonntagberg hat es in sich.
Tour im TV/Internet
Eine Zusammenfassung von der heutigen 4. Etappe von Kitzbühel nach Prägraten am Großvenediger wird auf ORF eins zwischen 00:10 und 00:35 Uhr ausgestrahlt, auf ORF SPORT Plus von 20:15 bis 20:40 Uhr. Morgen läuft der Livestream (www.oesterreich-rundfahrt.at bzw. www.alpentour.tv) um 10:15 Uhr mit dem Magazin „Guten Morgen Österreich“. Ab 12:30 Uhr kommt es zum Liveeinstieg bis zum Finale.
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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
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Ergebnis 6. Etappe:
1. Alexey Lutsenko (Astana) 4:19:25
2. Matej Mohoric (Bahrain-Merida) + 0:07
3. Odd Christian Eiking (Wanty-Groupe Gobert) + 0:50
4. Lachlan Morton (Dimension Data) + 0:54
5. Simone Sterbini (Bardiani CSF) + 0:59

Gesamtstand nach der 6. Etappe:
1. Ben Hermans (Israel Cycling Academy) 21:54:52
2. Hermann Pernsteiner (Bahrain-Merida) + 0:18
3. Dario Cataldo (Astana) + 0:48
4. Patrick Schelling (Vorarlberg-Santic) + 0:53
5. Javier Moreno (Delko-Marseille) + 0:54
Sprintwertung:
1. Giovanni Visconti (Bahrain-Merida) 46 Punkte
2. Matej Mohoric (Bahrain-Merida) 45 Punkte
Bergwertung:
1. Aaron Gate (Aqua Blue Sport) 59 Punkte
2. Davide Orrico (Vorarlberg-Santic) 37 Punkte

Team Vorarlberg Santic – 70. Int. Österreich Rundfahrt

Kapitän Patrick Schelling verteidigt mit Rang elf auf schweren sechsten Etappe bei der 70. Int. Österreich Rundfahrt Gesamtrang vier! Geismayr, Badilatti und gesamtes Team Vorarlberg Santic weiter makellos vor „Show-down“ am Sonntagberg!
Dieser sechste Abschnitt der 70. Int. Österreich Rundfahrt war die erwartete „Mörderetappe“ in Richtung Nordoststeiermark von Knittelfeld nach Wenigzell über 176 Kilometer und 3621 Höhenmeter. Ein ewiges Auf und Ab auf den letzten 100 Kilometern und technisch extrem schwer.
Die erste Rennstunde wird mit Schnitt 53/h gefahren – keine Gruppe kann hier gehen.
Das Team Vorarlberg Santic spannt sich bei KM 60 geschlossen vor das Feld und sorgt in der Steigung für eine erste Selektion.
Defekthexe bei Badilatti und Geismayr
Ein Kettendefekt bei Badilatti im ersten Drittel des Rennens lies das Mechaniker Team ins Schwitzen kommen. Radio Tour meldet einen Radwechsel nach Problemen mit dem Rahmen im Finale des Rennens bei Geismayr. Und das nicht im besten Moment – die Aufholjagd zurück ins Feld kostet beiden Körner.
Team Vorarlberg Santic auch heute super stark – Schelling wahrt Podiumschance mit Rang elf!
Das brutale Ausscheidungsfahren geht an das Ausreißer Duo – Alexey Lutsenko (Astana) gewinnt vor Matej Mohoric (Bahrain Merida). Patrick Schelling wird im Sprint der Verfolger vor vielen Zuschauern elfter und verteidigt so seinen vierten Gesamtrang.
Bestes Team Österreichs kommt aus Vorarlberg!
Mannschaftlich überzeugend die gesamte Mannschaft. Daniel Geismayr wird zeitgleich mit Schelling 15., Matteo Badilatti 28. Aber auch Roland Thalmann, Davide Orrico, Gian Friesecke und Gian Friesecke zeigen eine super Performance – das Team Vorarlberg Santic ist in der Team Wertung auf Rang 3 – mitten in der Weltspitze und somit mit Abstand das stärkste Team Österreichs.
Davide Orrico ist in der Bergwertung weiter auf Rang zwei!
Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/tour-of-austria/2018/stage-6
Fünf Mal Sonntagberg – Entscheidung um den Toursieg fällt morgen – Schweizer Duo u. Gaismayr heiß!
Diese Etappe wird das Klassement machen und fixieren. Davon ist man überzeugt im Tour Tross und es heißt nochmals richtig beißen hinauf auf den Berg der Leiden in Niederösterreich. Am letzten Anstieg wird ein Besucheransturm von 20 000 Leuten erwartet, ähnlich wie beim Tour Auftakt in Feldkirch. Schelling, Badilatti, Geismayr u. Co. werden morgen „all in“ geben – Kette rechts Jungs!

https://www.procyclingstats.com/race.php?id=187744&c=2

So geht es weiter:
13. Juli Waidhofen/Ybbs – Sonntagberg 129,3 Km – 3169 HM
14. Juli Scheibbs – Wels 163,2 Km – 2126 HM
Infos unter www.oesterreich-rundfahrt.at

TIS-Sixdays-Night am 4. August 2018 im badischen Oberhausen


Tour-Teilnehmer Nils Politt startet am 4. August bei der TIS-Sixdays-Night
Erstmals Klappradrennen im Rahmenprogramm auf der Radrennbahn in Oberhausen
Oberhausen-Rheinhausen (Baden). Er steht jedes Jahr ganz oben auf der Wunschliste von Veranstalter Erik Weispfennig. Leider war sein Terminkalender bisher immer belegt, also haben sich die Organisatoren dieses Jahr einfach seiner Verfügbarkeit angepasst und den Termin kurzerhand verschoben: Nils Politt vom Profiteam Katusha Alpecin wird im Anschluss der Tour de France bei der diesjährigen Sixdays-Night am 4. August 2018 auf der Radrennbahn im badischen Oberhausen an den Start gehen.
Der 24 jährige Kölner ist in einer tollen Form und konnte bereits mit dem 17. Platz bei der Flandernrundfahrt und einem hervorragenden 7. Platz bei Paris Roubaix als jeweils bester Deutscher Starter auf sich aufmerksam machen.
Neben Politt werden der 9-fache Sechstagesieger Leif Lampater, Publikumsliebling Christian Grasmann und der Australier Joshua Harrison alles auf Sieg setzen. Der Europameister und frisch gebackene Deutsche Meister im Dernyrennen Achim Burkart, ist ebenfalls in einer großartigen Verfassung und wird alles daran setzen, auf seiner Heimatbahn einen Platz auf dem Podium zu erreichen. Mit Lokalmatador Kersten Thiele geht ein weiterer Favorit für den Sieg an den Start. Der für den RSV Edelweiß Oberhausen startende Nationalfahrer stellte bei der Weltmeisterschaft in
Apeldoorn im Bahnvierer einen neuen deutschen Rekord auf und ist auf dem besten Weg, sein Ticket für die Olympischen Spiele in Tokio zu lösen.
Im Rahmenprogramm wird es erstmals ein Klappradrennen geben. „Der Kult um die in den 80er und 90er gebauten Miniräder ist riesig“, so Erik Weispfennig. „und wenn dann auch noch mein Weltmeisterpartner Stefan Steinweg in diesem Wettbewerb startet, dann kann das nur unterhaltsam werden“.
Interessenten können sich auf der Internetseite der Sixdays-Night noch für eine Teilnahme anmelden.
Die Fahrervorstellung wird gegen 18:00 Uhr durch Werder Bremens Stadionsprecher Christian Stoll und Michael Schulz vorgenommen. Im Anschluß an das Sportprogramm wird es ein mit Musik untermaltes Höhenfeuerwerk geben, bevor die After-Race-Party den Abend beschließen wird.
Tickets für die 14. TIS-Sixdays-Night gibt es für 10,– Euro im Vorverkauf bei der Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt, beim Radsporthaus Maier in Oberhausen sowie im Internet unter www.sixdaysnight.de. An der Abendkasse kosten die Eintrittskarten 12,– Euro.
Sportliche Grüße
Leif Weispfennig

Kenny Nijssen wins Wattmeister Challenge and becomes trainee at KATUSHA ALPECIN



On Wednesday, July 11th, Kenny Nijssen reached the highest wattage per kilogram on a Tacx Neo smart trainer device. Nijssen reached 6.4 Watt/kg and was rewarded with a genuine internship at Team KATUSHA ALPECIN. Starting August 1st, Nijssen will be a trainee/stagiair in the Swiss WorldTour team until December 31st 2018.
- This is really fantastic. I knew I could come close but to win, that is something else. Since my qualification for the Wattmeister finale, I was focused on this day. I saw my wattages were good. I skipped the Marmotte last week, just to give my body some rest for today. Already for many years I have tried to get a chance on a higher level, and now I can prove what I can do in a WorldTour team. I hope to show what I am capable of, – said Kenny Nijssen.
Kenny Nijssen (UWTC De Volharding) is 27 years old. With his 52,5 kg, Kenny Nijssen is a climber. He is especially known in the granfondo world. In 2016 he was the winner of La Marmotte (over Glandon, Télégraphe, Galibier and l’Alpe d’Huez), a granfondo earlier won by pro riders like Laurens Ten Dam and Sander Armée.
In Amsterdam ten riders fought for the trainee contract at KATUSHA ALPECIN. Nijssen ended his challenge with a score of 6.29 Watt per kg. Second place was for Thijs de Lange with 6.28 Watt/kg. Third was Jeen de Jong (6.05). 2017 Wattmeister Piotr Havik finished fourth.
Wattmeister Challenge was an initiative from bicycle brand Canyon, KATUSHA ALPECIN and Topcompetitie. The Topcompetitie is a cycling league with eight Dutch races for men at semi-professional level. The Wattmeister was allowed to wear the red KATUSHA/Canyon jersey in the races. That jersey could only be attacked by the Topcompetitie riders on a smart trainer device (Tacx Neo) under the auspices of specialized exercise physiologist. The winner of Young Rider competition is guaranteed a trainee contract at the WorldTour Team LottoNL-Jumbo.
- We were immediately charmed by this initiative. It is original but also ground-breaking. The participants were highly motivated to become a trainee/stagiair in Team KATUSHA ALPECIN and, as the Wattmeister is a rider of one of the 17 Topcompetion teams, we know that he will be a rider with experience. Last year we only had positive experiences with Piotr Havik. We are eager to add another Dutch talent to our selection. Now it’s up to Kenny to prove what he can at the highest level, said José Azevedo, General Manager of Team KATUSHA ALPECIN.
KATUSHA MEDIA SERVICE
Philippe Maertens
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UCI Weltmeister Peter Sagan holten zweiten Etappensieg für BORA – hansgrohe in Quimper.


In einem harten Finale, nachdem die meisten Sprinter bereits abgehängt waren, triumphierte der UCI Weltmeister Peter Sagan zum zweiten Mal an dieser Tour für BORA – hansgrohe. Mit perfektem Teamwork wurde Sagan mustergültig der Sprint vorbereitet, dieser holte letztlich ungefährdet den Tagessieg und wichtige Punkte im Kampf um Grün.
Die Etappe
Die heutige Etappe der Tour de France von Lorient nach Quimper war ein ständiges Auf und Ab, und damit von der Charakteristik ein völlig anderes Rennen als die ersten Tage. Bis zum Zwischensprint bei Kilometer 92,5 führte die Etappe noch großteils auf breiten Straßen, bevor die letzten 100 Kilometer sehr den Frühjahrsklassikern ähnelten. Viele Richtungsänderungen, enge Straßen und insgesamt 5 Bergwertungen, zwei der 4. und drei der 3. Kategorie prägten das Finale, um nach 204,5 km das Etappenziel zu erreichen.
Teamtaktik
Für BORA – hansgrohe war die Etappe heute eine gute Chance auf einen zweiten Sieg. Das Team wollte daher das Rennen entsprechend mitbestimmen. Zu Beginn wurden frühe Attacken erwartet, die Pöstlberger, Mühlberger und Poljanski mitgehen sollten, um taktisch nie ins Hintertreffen zu geraten. Ab dem Zwischensprint wollte man das Rennen von Vorne bestimmen. Marcus Burghardt und Maciej Bodnar waren eingeteilt, um möglichst lange von vorne zu fahren, und so die Leader Sagan und Majka von Schwierigkeiten fernzuhalten. Im Finale hatte man mit Peter Sagan den richtigen Mann für die letzten schweren 1000 m die mit bis zu 10% Steigung ins Ziel führten, an dessen Seite sollten Daniel Oss und Rafal Majka dem UCI Weltmeister den Sprint entsprechend vorbereiten.
Das Rennen
Nach sechs Kilometern setzten sich heute sieben Fahrer erfolgreich vom Feld ab. BMC kontrollierte das Tempo im Feld, doch der Vorsprung der Ausreißer wuchs schnell auf bis zu vier Minuten an. Wie geplant setzte sich BORA – hansgrohe vor der Sprintwertung an die Spitze des Feldes, und Peter Sagan holte im Sprint hinter F. Gaviria weitere Punkte für das Grüne Trikot. Dach begann auch der Vorsprung der Spitzengruppe stetig zu schmelzen, während das Peloton langezogen die ersten Bergwertungen des Tages in Angriff nahm. S. Chavanel versuchte nun sein Glück alleine an der Spitze des Rennens, während hinten BORA – hansgrohe mit BMC Tempo im Feld machte. Wenig später hatten die ersten Fahrer Probleme sich im Feld zu halten, die Sprinter vielen zurück. An der Spitze konnten indessen drei Fahrer wieder zu Chavanel aufschließen. Am letzten kategorisierten Anstieg des Tages verblieben zwei Fahrer an der Spitze des Rennens. Dahinter hatte nun M. Bodnar seine Arbeit getan und Marcus Burghardt übernahm die Tempoarbeit im Feld. Während Lukas und Gregor sich rund um Rafal Majka aufhielten, blieb Daniel Oss immer an der Seite von Peter Sagan. 10 Kilometer vor dem Ziel war es auch um die letzten beiden Ausreißer geschehen, und das Finale damit eingeläutet. BORA – hansgrohe kontrollierte nun das Feld, hielt gemeinsam mit Sky das Tempo hoch. Es kam zum erwarteten Sprint eines reduzierten Feldes, und niemand konnte auf den letzten 200 m den Antritt des Weltmeisters Paroli bieten. Sagan holte souverän, mit zwei Radlängen Abstand, den zweiten Tagessieg für BORA – hansgrohe.
Reaktionen im Ziel
„Mein BORA – hansgrohe Team war heute wieder unglaublich stark. Bodi und Burgi haben früh zu arbeiten begonnen und die anderen haben mich am Ende perfekt in den letzten Anstieg gebracht. Sky hat das Rennen richtig schnell gemacht, und Gilbert hat früh attackiert. Van Avermaet hat früh reagiert und ich war mit Colbrelli direkt dahinter. Colbrelli war zwar nah dran, aber am Ende hat es geklappt. Die Etappe war heute wie in den Ardennen, ein ständiges hoch und runter, links und rechts. Leider gab es heute nur 30 Punkte für den Sieg, aber besser als nichts.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Es war heute fast wichtiger in der richtigen Position in die letzte Abfahrt zu gehen, als im Anstieg am Ende. Alle im Team haben ein perfektes Rennen gefahren, auf den letzten 30 km waren wir immer vorne. Als Resultat hatte Peter wieder eine Chance auf den Sieg. Er war dort, er hat gewartet, er hat zum richtigen Moment angetreten, das zeichnet einen Champion wie ihn aus. Am Ende war es ein überragender zweiter Etappensieg. Aber wir denken schon an morgen, in der Tour fängt man jeden Tag von Neuem an, und wir werden auch morgen versuchen, um den Sieg zu kämpfen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto & VeloImages
5. Etappe:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
2. Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida) s.t.
3. Philippe Gilbert (Quick-Step Floors)
4. Alejandro Valverde (Movistar)
5. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
6. Daniel Martin (UAE Team Emirates)
7. Greg Van Avermaet (BMC)
8. Søren Kragh Andersen (Sunweb)
9. Andreas Pasqualon (Wanty-Groupe Gobert )
10.Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida)
Gesamtstand:
1. Greg Van Avermaet (BMC)
2. Tejay van Garderen (BMC) +0:02
3. Philippe Gilbert (Quick-Step Floors) +0:03
4. Geraint Thomas (Sky) +0:05
5. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) +0:06
6. Bob Jungels (Quick-Step Floors) +0:09
7. Tom Dumoulin (Sunweb) +0:13
8. Søren Kragh Andersen (Sunweb) s.t.
10. Rafal Majka (Bora-hansgrohe) +0:52
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Tom Skujins (Trek-Segafredo)
Nachwuchswertung:
1. Sören Kragh Andersen (Sunweb)
Teamwertung:
1. Quick-Step Floors

Weenings Doppelschlag: Etappensieger und erneut Glocknerkönig



Fotos/Copyright: Expa Pictures
Der Großglockner könnte das Alpe d’Huez der Holländer werden. Denn Roompot-Profi Pieter Weening krönte sich heute nach dem Vorjahr mit einer beherzten Fahrt am Schlussanstieg erneut zum Glocknerkönig. Stark fuhr auch Riccardo Zoidl, der Sechster wurde. Im Gesamtklassement blieb ganz vorne alles beim Alten.
Gleich nach dem Start der 5. Etappe in Matrei in Osttirol fomierte sich auf dem Felbertauern eine erste Spitzengruppe, die aus 13 Fahrern bestand. Mit dabei auf der mit 92,2 Kilometern kürzesten Etappe der Jubiläumstour war auch der „Wiesbauer“-Bergpreisführende Aaron Gate vom Team Aqua Blue Sport sowie die Österreicher Marcel Neuhauser (Tirol Cycling Team) und Matthias Krizek (Felbermayr Simplon Wels). Die Spitze arbeitete durch den Pinzgau sehr gut zusammen und baute bei widrigen Witterungsbedingungen bis Zell am See den Vorsprung auf vier Minuten aus. Danach ging es über Bruck an der Glocknerstraße Richtung Mautstelle Ferleiten.
Bereits zum 64. Mal stand heute der Großglockner im Streckenplan der Österreich Rundfahrt. Auf den letzten 13 Kilometern von Ferleiten bis zum Fuscher Törl begann dann auch im Hauptfeld, das bis dahin einen ruhigeren Tag hatte, das Rennen so richtig. Noch vor der Mautstation setzte Pieter Weening, der Glocknerkönig des Vorjahres, alles auf eine Karte und setzte sich vom Feld ab. Während der bulgarische Meister Nikolay Mihaylov und Antonio Nibali gemeinsam dem Fuscher Törl entgegen fuhren, spannten sich im immer kleiner werdenden Hauptfeld die Bahrain-Merida-Profis Kanstantsin Siutsou und Mark Padun für Hermann Pernsteiner ein.
Krimi am Großglockner
Auf den letzten sieben Kilometern überschlugen sich die Ereignisse. Tour de France-Etappensieger Pieter Weening flog förmlich an das Spitzenduo um Mihaylov und Nibali heran. Sechs Kilometer vor dem Ziel konnte Mihaylov das Tempo von Weening und Nibali nicht mehr halten. Unterdessen forcierte Ex-Toursieger Riccardo Zoidl im Feld das Temp und setzte sich bei der 7-KM-Marke ab.
Weening erneut Glocknerkönig
Pieter Weening feierte am Fuscher Törl den Etappensieg 47 Sekunden vor Alexander Foliforov (Gazprom-Rusvelo) und 1:11 Minuten Vor Simone Sterbini (Bardiani-CSF) und krönte sich damit nach dem Vorjahr erneut zum Glocknerkönig. Aus der Hand von Dr. Johannes Hörl, Vorstand der Großglockner Hochalpenstraßen AG, erhielt er die Siegertrophäe. „Der Berg liegt mir. Es war heute richtig kalt, vor allem bei der Abfahrt vom Felbertauern. Im Laufe der Etappe lief es bei mir immer besser und ich probierte es gleich am Beginn des Großglockners. Ich bin absolut happy, dass ich diesen Etappensieg holen konnte“, freute sich der 37-jährige Holländer. Bester Österreicher wurde Riccardo Zoidl von Felbermayr Simplon Wels als Sechster: „Es geht bergauf, die Form wird von Tag zu Tag besser. Jetzt kommen noch zwei schwere Etappen, da kann noch viel passieren. Mein Ziel ist das Podium.“
Keine Veränderungen im Gesamtklassement
Die Abstände der Top-Drei in der Gesamtwertung blieben nach der Glockneretappe unverändert: Ben Hermans führt 18 Sekunden vor Hermann Pernsteiner und 48 Sekunden vor Dario Cataldo. Riccardo Zoidl schob sich auf den siebenten Platz vor (plus 1:14 Min.). „Es war richtig kalt und schwer heute. Ich bin froh, dass der Tag vorbei ist“, sagte Hermans. Und Hermann Pernsteiner, der mit Hermans ins Ziel kam: „Ich habe am Schlussanstieg einige taktische Fehler gemacht, zu lange fuhr ich an der Spitze der Gruppe um Hermans. Auf uns warten morgen in Wenigzell und am Freitag am Sonntagberg noch harte Etappen.“
Morgen Showdown in der Steiermark
Die 6. Etappe der 70. Österreich Rundfahrt startet morgen um 11:00 Uhr in Knittelfeld, der Heimat des dreifachen Rundfahrtssiegers Rudolf Mitteregger. Über die „Mautner Markhof“-Sprintwertung Allerheiligen und die 1. „Wiesbauer“-Bergwertung Schanzsattel führt die Strecke weiter über Ratten, die weiteren Bergwertungen Bühlerhofer Höhe und Riegersberg über Vorau ins Etappenziel Wenigzell im Joglland. Nach der ersten Zieldurchfahrt müssen die Profis noch eine eine 35 Kilometer lange Schlussrunde, ehe der Etappensieger ab 15:20 Uhr in Wenigzell gefeiert wird. Mit einer Streckenlänge von 176,9 Kilometern und 3.621 Höhenmetern wartet eine der anspruchsvollsten Etappen auf die Fahrer!
Tour im TV/Internet
Eine Zusammenfassung von der heutigen 4. Etappe von Kitzbühel nach Prägraten am Großvenediger wird auf ORF eins zwischen 23:50 und 00:15 Uhr ausgestrahlt, auf ORF SPORT Plus von 20:15 bis 20:40 Uhr. Morgen läuft der Livestream (www.oesterreich-rundfahrt.at bzw. www.alpentour.tv) um 10:15 Uhr mit dem Magazin „Guten Morgen Österreich“. Ab 12:30 Uhr kommt es zum Liveeinstieg bis zum Finale.
Ergebnis 5. Etappe.
1. Peter Weening (Roompot) 2:50:32
2. Alexander Foliforov (Gazprom-Rusvelo) + 0:48
3. Simone Sterbini (Bardiani CSF) + 1:10
4. Antonio Nibali (Bahrain-Merida) + 1:25
5. Javier Moreno (Delko-Marseille) + 1:35
Gesamtstand (nach 5 von 8 Etappen):
1. Ben Hermans (Israel Cycling Academy) 17:33:13
2. Hermann Pernsteiner (Bahrain-Merida) + 0:18
3. Dario Cataldo (Astana) + 0:48
4. Patrick Schelling (Vorarlberg-Santic) + 0:53
5. Javier Moreno (Delko-Marseille) + 0:54
Sprintwertung:
1. Giovanni Visconti (Bahrain-Merida) 46 Punkte
Bergwertung:
1. Aaron Gate (Aqua Blue Sport) 59 Punkte
Homepage: www.oesterreich-rundfahrt.at
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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
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