Maximilian Schachmann wechselt zu BORA – hansgrohe. 


Maximilian Schachmann wechselt zu
BORA – hansgrohe.

Mit der Verpflichtung von Schachmann gelingt Ralph Denk ein großer Coup. Das deutsche Dreigestirn Ackermann, Buchmann und Schachmann repräsentiert die Zukunft des deutschen Radsports und ist nun beim deutschen Team BORA – hansgrohe vereint.

„Über das große Potenzial von Maximilian muss man nicht viele Worte verlieren, das hat er in diesem Jahr schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ich bin unglaublich glücklich, mit Ackermann, Buchmann und Schachmann nun drei der wichtigsten Talente des deutschen Radsports bei BORA – hansgrohe zu vereinen. Wir wurden in unseren ersten beiden Jahren in der WorldTour oft als das „Sagan-Team“ bezeichnet. Natürlich ist Peter der Star schlechthin und überstrahlt sehr viel. In seinem Windschatten haben unsere jungen Fahrer in diesem Jahr aber gezeigt, dass wir mehr als „nur“ Sagan sind. Es ist mir auch wichtig, dass wir unsere deutsche Herkunft unterstreichen. Wir wollen in der Zukunft erfolgreich sein, aber nicht nur mit Sagan, sondern auch mit unseren deutschsprachigen Talenten. Maximilian wird bei uns die Gelegenheit bekommen, sich langsam zu entwickeln. Er hat großes Potenzial auf allen Terrains, das muss behutsam aufgebaut werden. Auf diesen gemeinsamen Weg freue ich mich sehr.“ – Ralph Denk, Team Manager

„Es ist wirklich toll, dass das geklappt hat. Als deutscher Profi in einem deutschen Team zu fahren ist natürlich perfekt. Meine Kollegen haben mir nur Gutes über das Team, die Strukturen und den Spirit dort erzählt, darum freue mich schon sehr auf die kommenden beiden Jahre. Der Weg, den das Team die letzten Jahre beschritten hat, ist sehr vielversprechend, besonders für die Zukunft des deutschen Radsports. Da bin ich natürlich sehr gerne ein Teil dieser Reise. Ich denke, bei BORA – hansgrohe habe ich perfekte Entwicklungsmöglichkeiten in einem höchst professionellen Umfeld. Nun liegt es an mir, diese Möglichkeiten in den kommenden Jahren in Resultate umzusetzen.“ – Maximilian Schachmann
© BORA – hansgrohe

Die rot-weiß-roten Damen bei der Rad-WM


Nachdem der Österreichische Radsportverband die Fahrer sämtlicher Kategorien für die am Samstag beginnende UCI Straßenrad WM in Innsruck-Tirol nominiert hat, stehen seit heute auch die Elite-Damen für das Straßenrennen und Einzelzeitfahren fest.
Gleich zwei Linzerinnen bestreiten den WM-Auftakt der Elite-Damen am Dienstag, den 25. September: Martina Ritter und Barbara Mayer, die Zeitfahr-Staats- und Vizestaatsmeisterin des Jahres, nehmen das 27,8 Kilometer lange Einzelzeitfahren der Damen von Wattens nach Innsbruck in Angriff. Als Ersatz wurde die Niederösterreicherin Sylvia Gehnböck aufgestellt. „Unsere Zielsetzung dabei ist ein Platz unter den Top 20. Martina Ritter, Österreichs Nummer eins im Damenradsport, verpasste heuer bei der EM in Glasgow nur um fünf Sekunden die Top-Ten und wurde Elfte. Sie ist unsere beste Zeitfahrerin“, sagt Nationaltrainer Klaus Kabasser.
Ritter als Kapitän im Straßenrennen
Am Samstag, den 29. September, folgt dann für die besten Damen der Welt das Straßenrennen von Kufstein nach Innsbruck über 156,2 Kilometer. Dabei erhält aufgrund ihrer internationalen Erfahrungen Martina Ritter die Kapitänsschleife. Ihr zur Seite steht die gebürtige Niederösterreicherin Angelika Tazreiter, die im Kärntner Althofen wohnt, und Sarah Rijkes aus Waidhofen a/d Ybbs. „Angelika ist eine Quereinsteigerin, sie kommt vom MTB-Marathon. Ihre Stärken sind schwere, steile Anstiege – das passt sehr gut zu dem schweren Straßenrennen mit 2.413 Höhenmetern. Und Sarah ist mit ihren 27 Jahren eine routinierte Fahrerin. Ihre Stärken mit taktischen Aufgaben und Positionierungen im Feld sollen auch Martina und Angelika helfen“, bechreibt Kabasser.
Ritter mit Bandscheibenproblemen
Hinter dem WM-Start von Martina Ritter steht aber noch ein kleines Fragezeichen, sagt der Bundestrainer: „Bis gestern lief das letzte Vorbereitungsrennen, die Tour d’Ardéche in Frankreich. Martina musste wegen Bandscheibenproblemen vor der sechsten Etappe aussteigen. Die täglich schweren Etappen haben ihr zu schaffen gemacht. Sie wird von einem Physiotherapeuten betreut und wir sind zuversichtlich, dass sie bis zum WM-Straßenrennen wieder fit wird.“ Martina Ritter selbst sieht den Start beim Einzelzeitfahren nicht gefährdet: „Da starte ich sicher, da das Rennen nicht so lange dauert. Ich bin auch zuversichtlich für das Straßenrennen, denn da liegen ein paar Tage für die Regeneration dazwischen. Bei einer Rundfahrt wie jetzt in Frankreich machten mir die Bandscheiben täglich mehr Probleme, da ich nach den Etappen wenig Zeit zur Regeneration hatte.“
WM-Eröffnung mit ÖRV-Athleten
Die UCI Straßenrad WM 2018 wird am 22. September, Österreichs autofreiem Tag 2018, mit einer Radparade durch Innsbruck und einer offiziellen Feier im Zielbereich vor der Hofburg eröffnet. Gute Laune ist garantiert, wenn sich die ganze Stadt in eine Festivalzone verwandelt und auf die anstehende WM einstimmt. Um 18:00 Uhr wird im Zielbereich bei der Hofburg die Rad-WM feierlich eröffnet. Mit dabei sind auch die WM-Athleten Georg Preidler, Martina Ritter, Barbara Mayer und einige U23-Fahrer.

Homepage: www.radsportverband.at
———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Team Vorarlberg Santic gibt Mannschaftskader für die Radweltmeisterschaft 2018 in Innsbruck bekannt!


Patrick Schelling und Lukas Rüegg im Schweizer Aufgebot für die Straßenrennen!

Es wird ernst! Am kommenden Sonntag startet für das Team Vorarlberg Santic das Unternehmen „Rad WM 2018“ mit dem Team Zeitfahren. Erstmals ist die Mannschaft hier mitten drin anstatt nur live dabei. Die sportliche Leitung hat nun den sechs Mann starken WM Kader bekannt gegeben. Davide Orrico, am Samstag ausgezeichneter Sechster am GP Agostini UCI 1.1 (ITA), ersetzt den am Schlüsselbein verletzten Schweizer Roland Thalmann.
Als erster Ersatzmann wurde der zuletzt sehr stark fahrende Lukas Meiler (GER) aufgeboten.
Die Mannschaft reist bereits am kommenden Donnerstag nach Rietz ins Team Hotel. Die letzten Trainings auf der WM Strecke sollen nochmals die letzten Abstimmungsdetails ans Licht bringen und die Mannschaft zusammenschweißen.

Radweltmeisterschaft 2018 – Kader Team Vorarlberg Santic – Team Time Trial:
Daniel Geismayr (29) – AUT
Patrick Schelling (28) – SUI
Lukas Rüegg (22) – SUI
Gian Friesecke (23) – SUI
Davide Orrico (28) – ITA
Jannik Steimle (21) – GER
Ersatz: Lukas Meiler (23) – GER // Johannes Hirschbichler (25) – AUT // Dominik Amann (18) – AUT
Sportliche Leitung: Marcello Albasini (SUI) // Werner Salmen (GER)
Physiotherapie und Mechanik: Stefan Ivanov (BUL) // Marek Engels (BEL) // Johannes Kofler (AUT)

Facts zum WM Team Zeitfahren Sonntag 23. September
Start: Area47 Ötztal
Ziel: Innsbruck
Distanz: 62,8 Kilometer
Höhenmeter: 427 Meter
Start 1. Team: 14:40 Uhr
Ziel: 17:05 Uhr

Schweiz nominiert Patrick Schelling und Lukas Rüegg für die Straßenrennen Elite und U23!
Nun sind auch die Nominierung der beiden Team Vorarlberg Santic Profis von Patrick Schelling und Lukas Rüegg von Swiss Cycling bestätigt worden.
Vize Schweizer Meister Patrick Schelling wird im Elite Rennen am Sonntag 30. September um Edelmetall kämpfen. U23 Schweizer Meister Lukas Rüegg zwei Tage davor im U23 Rennen.
WM Strecke Mannschaftszeitfahren

https://www.innsbruck-tirol2018.com/rennen-strecken/mannschaftszeitfahren/

Infos zur Rad WM vom 22. – 30.09.2018 https://www.innsbruck-tirol2018.com/
WM Programm: https://www.innsbruck-tirol2018.com/programm/
Presseservice Team Vorarlberg Santic

ÖRV – Rad WM: U23-Fahrer mit starker Besetzung um Weltmeister Gall


Gespickt mit einem Weltmeister greift das österreichische U23-Nationalteam sowohl beim Einzelzeitfahren als auch beim Straßenrennen nach Top-10-Plätzen. Im WM-Straßenrennen ist Junioren-Weltmeister Felix Gall der Kapitän, beim Zeitfahren soll Markus Wildauer die Kohlen aus dem Feuer holen.
Der Österreichische Radsport-Verband nominiert die vier U23-Fahrer, die Österreich im Rahmen der UCI Straßenrad WM in Innsbruck-Tirol im Straßenrennen am 28. September vertreten. Nach dem Start in Kufstein führt das 179,9 Kilometer lange Rennen nach Innsbruck, wo die U23-Fahrer vier Runden auf der Olympia-Runde absolvieren müssen. Nach schweren 2.910 Höhenmetern steht der U23-Weltmeister in Innsbruck fest.
Felix Gall, der Junioren-Weltmeister von Richmond 2015, führt das Quartett an. Der 20-jährige Osttiroler vom Development Team Sunweb brachte heuer herausragende Leistungen im Nations-Cup, so holte er auf der Königsetappe der Tour de l’Avenir einen fünften Platz. Bei der schweren 2.2-Rundfahrt Le Tour de Savoie Mont Blanc wurde er heuer Gesamtvierter. „Die großen Radnationen stellen in ihren Teams einige Profis auf. Von daher ist das Straßenrennen vom Niveau her nochmals höher als zB die Tour de l’Avenir. Deshalb wäre ein Platz unter den Top-Ten ein absolutes Spitzenergebnis“, sagte Gall. Ihm zur Seite stehen die Profis vom Tirol Cycling Team Benjamin Brkic, Marcel Neuhauser und Mario Gamper. „Gerade Benjamin Brkic gilt als Wundertüte mit enorm großen Potential. Er stellt sich voll in die Dienste Galls. Ebenso wie der solid fahrende Marcel Neuhauser und Mario Gamper“, beschreibt Bundestrainer Franz Hartl.

Gamper und Wildauer im U23-Zeitfahren
Unmittelbar nach dem Zeitfahren der Juniorinnen starten die U23-Fahrer am Montag, den 24. September, in ihren WM-Auftakt. Der ÖRV schickt die beiden Tiroler Patrick Gamper (Polartec-Kometa, Farm-Team von Trek-Segafredo) und Markus Wildauer (Tirol Cycling Team) ins 27,8 Kilometer lange Einzelzeitfahren von Wattens nach Innsbruck. Die größten Chancen auf ein Top-Ergebnis traut Bundestrainer Franz Hartl Markus Wildauer zu, dem Bronzemedaillengewinner der EM in Brünn. „Die Strecke bei der EM führte auch über einen bergigen Kurs. Markus kann sich gezielt auf das Zeitfahren vorbereiten, da er im Straßenrennen nicht im Einsatz sein wird. Patrick Gamper, der EM-Neunte, wäre einer unserer besten Zeitfahrer. Aber der Knackpunkt wird sein, wie er den langen Anstieg von Hall nach Absam schafft“, sagt Hartl.
Homepage: www.radsportverband.at
———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Peter Sagan sprintet in Madrid bei der letzten Etappe der Vuelta a España auf den zweiten Platz.

Die letzte Etappe der Vuelta a España endete traditionell in Madrid. Nachdem die Fluchtgruppe gestellt wurde, bereiteten sich die Teams auf den erwarteten Massensprint vor. BORA – hansgrohe reihte sich für ihren Sprinter Peter Sagan ein. In einem hektischen Sprint sichert sich der BORA – hansgrohe Sprinter den zweiten Platz, Sieg ging an E. Viviani.
Die Etappe
Traditionell geht die letzte Etappe in Madrid, der Hauptstadt Spaniens, zu Ende. Von Alcorcón, einer Stadt im Großraum von Madrid, führte die 112.3km lange Etappe das Feld ins Zentrum der spanischen Hauptstadt. Es war eine komplett flache Etappe, mit elf Runden in mitten der Hauptstadt, bevor es vermutlich zu einem Massensprint kommen wird.
Die Team Taktik
Es war die letzte Möglichkeit der Sprinter sich bei dieser Rundfahrt noch einmal zu präsentieren. Diese letzte Etappe hatte keinen Einfluss mehr auf das Gesamtklassement. Für BORA – hansgrohe reihte sich für ihren Sprintstar Peter Sagan ein, um im Finale ihn in eine gute Position bringen zu können.
Das Rennen
Es dauerte viele Kilometer, bis sich kleine Gruppe von Fahrern vom Feld absetzte. Zunächst gewährte das Hauptfeld den Ausreißern, doch als das Rennen sich in die letzten Runden in Madrid begab, begann das Peloton das Tempo zu erhöhen. Kurz vor dem Ziel wurde, wie erwartet, die Gruppe gestellt und die Sprinterteams begannen langsam sich rund um ihre Kapitäne einzureihen. Auch BORA – hansgrohe, die immer wieder an der Spitze des Pelotons zu sehen waren, reihten sich für ihren UCI Weltmeister Peter Sagan ein. Um kurz vor 19:30 Uhr kam es zum Showdown in der spanischen Hauptstadt, als das Rennen sich auf die letzte Runde machte, das Tempo war hoch und die Sprinter begannen ihre Kämpfe, um die beste Position für den Massensprint. In einem hektischen Sprint gab der UCI Weltmeister alles, doch es war E. Viviani der sich um wenige Zentimeter sich den Sieg in Madrid sicherte.

21. Etappe:
1. Elia Viviani (Quick-Step Floors)
2. Peter Sagan (Bora-hansgrohe) s.t.
3. Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo)
4. Danny van Poppel (LottoNL-Jumbo)
5. Marc Sarreau (Groupama-FDJ)
6. Jon Aberasturi (Euskadi Basque Country-Murias)
7. Simone Consonni (UAE Team Emirates)
8. Matteo Trentin (Mitchelton-Scott)
9. Tom Van Asbroeck (EF-Drapac)
10. Ryan Gibbons (Dimension Data)
Endstand:
1. Simon Yates (Mitchelton-Scott)
2. Enric Mas (Quick-Step Floors) +1:46
3. Miguel Angel Lopez (Astana) +2:04
4. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +2:54
5. Alejandro Valverde (Movistar) + 4:28
6. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) +5:57
7. Rigoberto Uran (EF-Drapac) +6:07
8. Nairo Quintana Movistar) +6:51
9. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) +11:09
10.Wilco Kelderman (Sunweb) +11:11
11.Tony Gallopin (AG2R) +7:21
12.Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) +6:33
Punktewertung:
1. Alejandro Valverde (Movistar)
Bergwertung:
1. Thomas De Gendt (Lotto Soudal)
Teamwertung:
1. Movistar

Reaktionen im Ziel
„Wir beenden diese Vuelta a España nicht mit dem was wir uns erhofft hatten. Wir kamen nach Spanien mit dem Ziel die Top-Ten im Gesamtklassement zu erreichen und mindestens einem Etappensieg. Wir kamen dem Nahe aber wir haben unser Ziel nicht erreicht, somit können wir nicht wirklich zufrieden sein.“ – Ralph Denk, Team Manager
© BORA – hansgrohe

Matteo Pelucchi wird Etappen-Zweiter im Fotofinish während Cesare Benedetti einen Podestplatz in der Gesamtwertung der Slowakei-Rundfahrt erringt.

Nach fünf Tagen ging die 62. Austragung der Slowakei-Rundfahrt in Galanta zu Ende. Die heutige Etappe bot den Sprintern noch mal eine Chance ihre Bilanz aufzubessern und am Ende des Tages enttäuschten die schnellen Männer auch durchaus nicht. In einem Fotofinish setzte sich F. Jakobsen gegen Matteo Pelucchi und C. Laporte durch. Nach einer hervorragenden Teamleistung beendete BORA – hansgrohe die Rundfahrt mit zwei Etappensiegen und einem dritten Platz in der Gesamtwertung.
Die Etappe
Die 157,2km lange Etappe, die kürzeste der diesjährigen Rundfahrt, ging von Nitra nach Galanta im Südwesten der Slowakei. Die ersten 40km verliefen leicht wellig während der Rest der Strecke tellerflach war. Es gab drei Sprintwertungen entlang des Kurses, die letzte davon 13km vor der Ziellinie.
Die Teamtaktik
Der flache Streckenverlauf war auf die endschnellen Männer im Peloton zugeschnitten. Mit seinem gestrigen Sieg in Nitra hatte Matteo Pelucchi seine gute Form unter Beweis gestellt und hatte auch heute noch gute Aussichten, sich einen zweiten Etappensieg zu sichern. Der Plan war, ihn auf der Etappe voll zu unterstützen und ihn am Ende in eine optimale Ausgangslage für den Endspurt in Galanta zu bringen. Nach der dritten Etappe lag Cesare Benedetti auch auf dem dritten Rang in der Gesamtwertung und BORA – hansgrohe wollte seinen Podestplatz heute verteidigen. Es gab drei Sprintwertungen wo jeweils maximal drei Bonifikationssekunden vergeben wurden, die in Sachen Gesamtklassement relevant werden konnten. Nur vier Sekunden trennten Cesare vom Viertplatzierten B. Hermans und sechs Sekunden vom Fünftplatzierten J. Černý. Deshalb würde das Team versuchen den Konkurrenten die Bonussekunden streitig zu machen.
Das Rennen
Der Startschuss zum Auftakt der Etappe fiel heute am heutigen Vormittag und gleich danach formierte sich die Fluchtgruppe des Tages. Zurück im Hauptfeld übernahm BORA – hansgrohe, zusammen mit CCC-Sprandi-Polkowice und Quick-Step Floors, die Verantwortung im Feld und war einer der treibenden Kräfte in der Verfolgung der sechs Ausreißer. Unter dem hohen Tempo schrumpfte der Vorsprung der Spitzengruppe, der zwischenzeitlich bis zu 2:30 Minuten betrug, und es war nur eine Frage der Zeit bis die Ausreißer gestellt wurden. Mit noch 20km bis zum Ziel machten die Sprinterteams, die heute einen Tagessieg im Visier hatten, Ernst und schlugen ein erhöhtes Tempo an. Kurz danach war es um die Fluchtgruppe geschehen. Es kam zu einem Sprintfinale und in einem spektakulären Fotofinish setzte sich F. Jakobsen gegen Matteo Pelucchi durch. Cesare Benedetti belegte heute den 6. Platz und verteidigte damit auch seinen dritten Rang in der Gesamtwertung.
Letzte Etappe:
1. Fabio Jakobsen (Quick-Step Floors)
2. Matteo Pelucchi (Bora-hansgrohe) s.t.
3. Christophe Laporte (Cofidis)
Gesamtwertung:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
2. Jan Tratnik (CCC Sprandi) +0:16
3. Cesare Benedetti (Bora-hansgrohe) +0:22
Reaktionen im Ziel
„Ich war von meiner guten Platzierung auf den ersten Etappen etwas überrascht, aber es gelang mir dann meine Position in der Gesamtwertung noch zu verbessern und zum Schluss beendete ich die Rundfahrt als Gesamtdritter. Das ganze Team hat mich gut unterstützt und ich bin glücklich mit meiner Leistung diese Woche.“ – Cesare Benedetti
“Heute hatten wir noch einmal eine Chance im Sprint zu gewinnen. Die Jungs haben gut zusammengearbeitet, um die Ausreißergruppe wieder einzuholen. Wir haben unser Bestes auf der Ziellinie gegeben und ich habe hart gekämpft, aber leider verlor ich im Fotofinish hauchdünn gegen Fabio Jakobsen. Aber das ist Radsport und man muss es so nehmen, wie es kommt.” – Matteo Pelucchi

„Heute war unser Hauptziel den Podestplatz von Cesare Benedetti in der Gesamtwertung zu verteidigen und das ist uns auch gelungen. Von Anfang an übernahmen wir die Verantwortung im Rennen und kontrollierten das Tempo. Wir gewährten der 6-köpfigen Ausreißergruppe nie mehr als 2:30 Minuten Vorsprung und unter der Tempoarbeit von unserem Team und Quick-Step Floors wurde die Fluchtgruppe rechtzeitig wieder eingeholt. Es kam zum erwarteten Massensprint, in dem Matteo Pelucchi nur knapp den Sieg verpasste. Aber es gab hier ein starkes Sprinterfeld und wir können deshalb mit seinem zweiten Platz zufrieden sein. Wir haben diese Woche zwei Etappensiege und einen dritten Platz im Gesamtklassement erreicht. Und das ist doch eine gute Leistung.” – Christian Pömer, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Rafal Majkas Attacke, der Start zu einer explosiven Vuelta a España Königsetappe.

Die 20. Etappe fixierte das Gesamtklassement der diesjährigen Vuelta a España, mit S. Yates als Sieger. BORA – hansgrohe Kletterer Rafal Majka zeigte sich heute erneut in der Fluchtgruppe des Tages, die aber, wie erwartet, vor den letzten Anstiegen des Tages zerfiel. Danach wartete Rafal auf seine Teamkollegen Formolo und Buchmann, um mit ihnen die Etappe gemeinsam in den Top-Zwanzig zu beenden.
Die Etappe
Die vorletzte Etappe der 73. Vuelta a España konnte man auch als die Königsetappe bezeichnen. Sechs kategorisierte Berge mit einer weiteren Bergankunft standen heute am Programm. Das Rennen blieb in Andorra und startete in Escaldes-Engordany, von dort ging es nach 97.3km hinauf nach Collada De La Gallina, einem Anstieg der HC-Kategorie. Zuvor mussten die Fahrer noch fünf weitere kategorisierte Berge bewältigen.
Die Team Taktik
BORA – hansgrohe setzte auch heute auf ihren Kletterer Majka. Sollte sich eine größere Gruppe vom Feld absetzen, wollte man mit dem polnischen Fahrer dabei sein, um ein gutes Etappenergebnis zu erzielen.
Das Rennen
Die vorletzte Etappe war keine zum Ausruhen. Gleich zu Beginn sah das Rennen unzählige Attacken. BORA – hansgrohe Kletterass Rafal Majka setzte sich mit einigen anderen Fahrern vom Hauptfelde ab. In der Verfolgung waren von BORA – hansgrohe Jay McCarthy, Davide Formolo und Emanuel Buchmann. 49km vor dem Ziel, zerfiel das Rennen und es existierten nur mehr einzelnen kleine Gruppen. Rafal Majka sah sich in einer guten Position in der ersten Gruppe. Wie erwartet, erreichte das Rennen seinen Höhepunkt, als die Fahrer kurz vor dem letzten Anstieg des Tages waren. Vor allem eine gut getimte Attacke von S. Yates ließ die Konkurrenten erwachen. Rafal Majka befand sich 10km vor dem Ziel in einer kleineren Verfolgergruppe zusammen mit A. Valverde, etwas hinter der Spitzengruppe. Wartete dann auf Teamkollegen Formolo und Buchmann, um gemeinsam den Anstieg zu bewältigen. E. Mas und Lopez lieferten sich ein spannendes Duell auf den letzten Metern, bei dem E. Mas als Sieger hervorging. Alle drei BORA – hansgrohe Kletterer Majka, Formolo und Buchmann querten die Ziellinie gemeinsam einige Zeit nach dem Etappensieger. Im Gesamtklassement reist Buchmann auf Platz 12 und Majka auf Rang 13 nach Madrid für die morgige letzte Etappe.
20. Etappe:
1. Enric Mas (Quick-Step Floors)
2. Miguel Angel Lopez (Astana) s.t.
3. Simon Yates (Mitchelton-Scott) +0:23
4. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) +0:54
5. Rigoberto Uran (EF-Drapac) +0:57
6. Wilco Kelderman (Sunweb) +1:11
7. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +1:15
8. David de la Cruz (Sky)+ 2:17
9. Nairo Quintana Movistar) +3:09
10. Alejandro Valverde (Movistar) s.t.
Gesamtstand:
1. Simon Yates (Mitchelton-Scott)
2. Enric Mas (Quick-Step Floors) +1:46
3. Miguel Angel Lopez (Astana) +2:04
4. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +2:54
5. Alejandro Valverde (Movistar) + 4:28
6. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) +5:57
7. Rigoberto Uran (EF-Drapac) +6:07
8. Nairo Quintana Movistar) +6:51
9. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) +11:09
10.Wilco Kelderman (Sunweb) +11:11
11.Tony Gallopin (AG2R) +12:10
12.Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) +14:06
Punktewertung:
1. Alejandro Valverde (Movistar)
Bergwertung:
1. Thomas De Gendt (Lotto Soudal)
Teamwertung:
1. Movistar
Reaktionen im Ziel
„In dieser letzten schweren Etappe versuchten wir offensiv zu fahren und mit Rafal auf Etappenjagd zu gehen. Aber es war nicht leicht, weil andere Teams hart gearbeitet haben und das Rennen schnell machten. Daher konnten wir unser Ziel nicht umsetzen. Emu hat sich gut verkauft, er hat das Ziel von einer Top-Ten Platzierung leider nur ganz knapp verpasst aber wir sind nicht enttäuscht.“ – André Schulze, sportlicher Leiter

„Es war wieder ein schneller Start und ich versuchte es erneut und ging in die Spitzengruppe, doch als diese wieder gestellt wurde, wartete ich auf Emu. Zusammen mit Davide sind wir dann den Schlussanstieg hochgefahren und kamen gemeinsam ins Ziel. Nun machen wir uns auf den Weg nach Madrid, für die letzte Etappe der Vuelta a España.“ – Rafal Majka
© BORA – hansgroh

Matteo Pelucchi triumphiert auf der dritten Etappe der Slowakei-Rundfahrt.


Heute nahmen die Fahrer die vorletzte Etappe der diesjährigen Slowakei-Rundfahrt in Angriff und auf der Zielgerade in Nitra lieferten sich die schnellen Männer einen packenden Kampf um den Sieg. Letztendlich erwies sich Matteo Pelucchi als der Schnellste am Tag vor F. Jakobsen und Y. Lampaert. Nach dem gestrigen Erfolg von Rudi Selig war dies der zweite Sieg in Folge für BORA – hansgrohe bei der Slowakei-Rundfahrt. Am Ende des Tages verteidigte Cesare Benedetti auch erfolgreich seinen 3. Platz in der Gesamtwertung.
Die Strecke
Die dritte Etappe der Slowakei-Rundfahrt führte die Fahrer über 180,6km von Dubnica nad Váhom nach Nitra. Der Parcours war zwar weniger anspruchsvoll als in den letzten beiden Tagen, wies aber dennoch drei Anstiege der ersten Kategorie auf. Die erste Steigung des Tages musste schon 20km nach dem Startschuss absolviert werden, gefolgt von dem zweiten Anstieg 30km später und dann einer ziemlich langen Abfahrt. Der dritte und letzte Anstieg musste 45km vor dem Ziel überquert werden, und danach ging es über welliges Terrain bis nach Nitra.
Die Teamtaktik
Es konnte erwartet werden, dass es zu einer Sprintankunft in Nitra kommen würde. Weil alles auf einen Massensprint hindeutete wollte sich das Team auf den Endsprint konzentrieren. Matteo Pelucchi würde heute eine gute Chance haben, eine Top-Platzierung zu erzielen, und der Plan war, den italienischen Sprinter zu unterstützen und zu versuchen, ihn in eine optimale Ausgangsposition für den finalen Sprint zu bringen. Was das Gesamtklassement betrifft, wollte das Team auch Cesare Benedetti unterstützen, damit er seinen dritten Rang in der Gesamtwertung verteidigen konnte.
Das Rennen
Die ersten Ausreißversuche wurden vom Peloton schnell unterbunden. Allerdings vor dem ersten Anstieg des Tages lancierten zwei Fahrer erfolgreich eine Attacke aus dem Feld heraus und konnten nach 40km eine Lücke von mehr als 4 Minuten reißen. Zurück im Peloton setzte sich Quick-Step Floors und CCC-Sprandi-Polkowice an die Spitze und machten das Tempo um den Vorsprung der Fluchtgruppe in Grenzen zu halten. Unter dem Tempodiktat der zwei Mannschaften wurde dem Ausreißerduo kein allzu großer Vorsprung gewährt. Zu Beginn der zweiten Rennhälfte betrug der Abstand der zwei Fahrer zum Feld nur noch 2 Minuten und letztendlich wurden sie 15km vor dem Ziel gestellt. Auf der Zielgerade entfachte sich dann ein packender Kampf um den Sieg. Matteo Pelucchi ließ seinen Kontrahenten keine Chance und holte sich souverän den Tagessieg, sein erster in dieser Saison. Im finalen Sprint belegte Teamkollege Rudi Selig einen guten 5 Platz. Dank guter Teamarbeit gelang es Cesare Benedetti auch seinen 3. Rang in der Gesamtwertung zu verteidigen.
3.Etappe:
1. Matteo Pelucchi (Bora-hansgrohe)
2. Fabio Jakobsen (Quick-Step Floors) s.t.
3. Yves Lampaert (Quick-Step Floors)
Gesamtstand:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)(
2. Jan Tratnik (CCC Sprandi) +0:16
3. Cesare Benedetti (Bora-hansgrohe) +0:22
Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr glücklich über meinen heutigen Sieg. Ich habe schon einige zweite Plätze dieses Jahr belegt und wollte natürlich gerne ganz oben auf dem Podest stehen, und das ist mir jetzt auch gelungen. Heute hatte ich ein starkes Team hinter mir und wir arbeiteten alle sehr gut zusammen. Ich möchte mich bei meinen Teamkollegen und unserem Sportlichen Leiter für ihre tolle Unterstützung herzlich bedanken.“ – Matteo Pelucchi

„Unser Plan ist heute sehr gut aufgegangen. Wir wollten das Rennen von Anfang an gut kontrollieren, damit Cesare Benedetti seinen dritten Rang in der Gesamtwertung verteidigen konnte, und dies ist uns auch gelungen. Das Team arbeitete gut zusammen um Cesare und Matteo Pelucchi sicher über den letzten Anstieg zu bringen. Danach konzentrierten wir uns auf den finalen Sprint. Das ganze Team unterstützte Matteo, und Rudi Selig hat einen ausgezeichneten Job gemacht und ihn in eine optimale Ausgangsposition gebracht. Morgen versuchen wir wieder Cesare bei seinen Ambitionen auf die Gesamtwertung zu unterstützen und wir hoffen, dass er die Slowakei-Rundfahrt auf dem Podest beenden kann.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Rudi Selig sprintet zum Sieg auf der zweiten Etappe der Slowakei-Rundfahrt.


In einem spannenden Sprintfinale wies Rudi Selig seine Kontrahenten in die Schranken und gewann die 2. Etappe der Slowakei-Rundfahrt. Einige Kilometer vor dem Ziel setzte er sich aus einer kleinen Gruppe heraus und konnte in Dubnica nad Váhom seinen ersten Saisonsieg vor Y. Lampaert und Z. Stybar feiern.
Die Strecke
Die heutige Strecke führte von Ružomberok nach Dubnica nad Váhom über 191,7 bergige Kilometer und wies nicht weniger als sieben Anstiege auf. Gleich zu Beginn der Etappe ging es aufwärts bis Donovaly, wo die erste Bergwertung (5,1km, 4,6%) aufwartete. Danach mussten die Fahrer noch sechs Anstiege in Angriff nehmen, darunter drei Anstiege der ersten Kategorie und drei der zweiten Kategorie. Die letzten 35km waren allerdings ziemlich flach.
Die Teamtaktik
Das Team hatte heute zwei Ziele. Zum einen wollte die Mannschaft einen Etappensieg erringen, zum anderen aber ebenso dafür sorgen, dass Cesare Benedetti eine gute Platzierung in der Gesamtwertung erreichen konnte. Nach der gestrigen Königsetappe würde die heutige Etappe auch nicht leicht sein, denn es gab fast 3000 Höhenmeter und sieben Anstiege zu bewältigen. Der letzte Anstieg wartete bereits 45km vor dem Ziel, so dass es wahrscheinlich zum Sprint eines reduzierten Feldes kommen würde. Angesichts dieses Streckenprofils wurde von den Fahrern nicht nur starke Kletterfähigkeiten sondern auch Endschnelligkeit verlangt.
Das Rennen
Nach dem ersten Anstieg des Tages gelang es einer 5-Mann Fluchtgruppe sich vom Feld zu distanzieren. Während der ersten Rennhälfte pendelte der Vorsprung dieser Gruppe zwischen 1 und 3 Minuten, aber mit 80km bis zum Ziel wurden die Ausreißer letztendlich vom Peloton wieder gestellt. Zu diesem Zeitpunkt gerieten auch viele Fahrer auf dem bergigen Terrain in Schwierigkeiten und das Feld zerbröckelte in mehrere Gruppen. In der vorletzten Abfahrt kamen einige Gruppen wieder zusammen und ein relativ großes Fahrerfeld von etwa 60 Fahrern nahm den letzten Anstieg des Tages in Angriff. Felix Großschartner, Johannes Schinnagel, Cesare Benedetti und Rudi Selig waren auch in dieser Gruppe. Das Team unterstützte Cesare, und als es auf den letzten Kilometer so aussah, als ob die Etappe in einem Sprint entschieden würde, arbeitete das Team auch für Rudi. In einem rasanten finalen Sprint beschleunigte der deutsche Sprinter und spurtete triumphierend über die Ziellinie. Cesare Benedetti belegte den vierten Platz und liegt damit auf dem 3. Rang in der Gesamtwertung.
2. Etappe:
01 R. Selig 4:32:32
02 Y. Lampaert +0:00
03 Z. Stybar +0:00
04 C. Benedetti +0:02
05 J. Alaphilippe +0:02
Gesamtstand:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
2. Jan Tratnik (CCC Sprandi) +0:16
3. Cesare Benedetti (Bora-hansgrohe) +0:22
Reaktionen im Ziel
„Ich hatte gute Beine und wollte versuchen, ein gutes Ergebnis einzufahren. Heute war die längste Etappe der Slowakei-Rundfahrt und mit sieben Anstiegen war das Rennen auch nicht leicht, aber meine Teamkollegen unterstützten mich voll. Normalerweise bin ich einer der Anfahrer im Team und heute zu gewinnen bedeutet mir sehr viel.“ – Rudi Selig

„Unser Hauptziel war heute Cesare Benedetti zu unterstützen, damit er seine Platzierung in der Gesamtwertung verbessern konnte. Nachdem er heute den vierten Platz belegte, liegt er jetzt auf dem dritten Rang im Gesamtklassement und das ist ein sehr gutes Resultat. Das Team hatte sich heute zusätzlich auch einen Etappensieg als Ziel gesetzt und mit dem Sieg von Rudi Selig haben wir dies erreicht. Ich bin mit diesen Ergebnissen sehr zufrieden, besonders weil Rudi und Cesare so oft für andere Fahrer im Team arbeiten. Sie geben immer ihr Bestes für andere und es ist schön, dass sie heute selbst auch die Chance hatten, ein gutes Ergebnis einzufahren.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

ÖRV-Juniorinnen und Juniorinnen bei Rad-WM in Innsbruck


Der Österreichische Radsport-Verband gibt die StarterInnen der Einzelzeitfahr- und Straßenbewerbe der Kategorien Juniorinnen und Junioren bekannt. Während die Erwartungen bei den Junioren gedämpft sind, könnte die Tirolerin Laura Stigger für eine ganz große Überraschung sorgen.

Junioren-Nationaltrainer Jure Pavlic schickt je zwei Athleten ins Zeitfahren und Straßenrennen bei der UCI Straßenrad WM in Innsbruck-Tirol – zwei Athleten aus der Steiermark und je einen aus Nieder- und Oberösterreich. Am Dienstag, den 25. September, bestreiten Valentin Götzinger (Weinitzen/Stmk) und Maximilian Kabas (Purgstall an der Erlauf/NÖ) das Zeitfahren. Am Donnerstag, den 27. September, sind die beiden Steirer Martin Messner (Zeltweg/Stmk) und Jakob Reiter (Walding/OÖ) im Einsatz. „Leider haben wir gerade heuer erstmals keine zusätzliche Startplätze für die Host Nation Österreich für das Straßenrennen der Junioren bekommen. Daher können wir beim Straßenrennen auf Grund des UCI Nationscuprangkings nur zwei Athleten aufstellen. Die beiden Jungs sind sehr gut drauf. Aber wegen der Tatsache, dass wir nur ein Schrumpfteam aufstellen können, erübrigt sich die Überlegung der Kapitänsrolle in unserem Team“, beschreibt Pavlic.

Weltmeisterin Laura Stigger als Joker
Beim Einzelzeitfahren der Juniorinnen wird keine Österreicherin an den Start gehen. Vier Juniorinnen sind dann aber beim Straßenrennen am Donnerstag, den 27. September, im Einsatz. Nationaltrainer Richard Kachlmaier traut dabei der zweifachen Junioren-MTB-Weltmeisterin Laura Stigger aus Haiming/Ötztal einiges zu: „Laura ist sicherlich von den physischen Möglichkeiten die Fahrerin, der man eigentlich so gut wie alle Überraschungen zutrauen kann. Es wird davon abhängen, wie sie erstens mit dem Positionsverhalten im relativ großen Fahrerfeld und zweitens mit dem taktischen Verständnis für speziell relevante Rennsituationen zurechtkommt. Aber ich denke, dass wir ihr alles zutrauen können.“
Neben Laura starten auch die Linzerin Tina Berger-Schauer, die Aufsteigerin der Saison im österreichischen Junioren-Rennradsport. Ihr traut Kachlmaier einen Platz unter den Top 25 zu. Die rot-weiß-rote Fahne vertritt auch die „Erstjährige“ Hannah Streicher aus Waidhofen/Ybbs, die heuer solide Ergebnisse im In- und Ausland erzielt hat, sowie Katharina Kreidl. Die Athletin aus Kolsass/Tirol bestreitet wie Streicher ihr erstes Jahr als Juniorin und liegt im laufenden Österreich-Cup an der dritten Stelle.
Homepage: www.radsportverband.at
———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

RiderMan vom 21. – 23. September 2018 in Bad Dürrheim/Schwarzwald | 19. RiderMan rockt die Baar

19. RiderMan rockt die Baar
Mehr Anmeldungen als im Vorjahr
Europameister Weinstein springt aktiv für Olympiasieger Cancellara ein, der aber vor Ort sein wird
Eine Verletzung des Schweizer Radsport-Idols Fabian Cancellara, der 2018 bekanntlich Namensgeber für das Einzelzeitfahren im Rahmen des RiderMan sein wird, bereitete den Veranstaltern Rik und Kai Sauser von der Sauser Event GmbH in Villingen-Schwenningen nur kurzfristig Sorgen. Für den mehrfachen Zeitfahr-Weltmeister aus der Schweiz springt niemand anderes ein, als der amtierende Einer-Verfolgungs-Europameister Domenic Weinstein, der die traditionelle Strecke über die 16 wellige Kilometer aus dem Effeff kennt. Schließlich wohnt er direkt um die Ecke in Unterbaldingen, sozusagen der Kehrtwende der Strecke, die am Freitagnachmittag beim Ritt gegen die Uhr für alle RiderMänner zu absolvieren ist.
Das Einzelzeitfahren trägt in diesem Jahr den namhaften Titel „Chasing Cancellara“ und eigentlich würde der große Zeitfahrweltmeister und zweifache Olympiasieger gegen die Uhr auch gerne selbst bei der Premiere in Bad Dürrheim starten. Doch der 37-jährige ehemalige Profi-Straßenfahrer, der vor zwei Jahren seine Karriere offiziell beendete, laboriert derzeit noch an einer Fußverletzung aus einem Sturz mit dem Fahrrad und kann im Moment nicht sagen, ob und wie er beim RiderMan 2018 auf seiner Zeitfahrmaschine sitzen kann. Cancellara wird aber auf jeden Fall so oder so persönlich am Freitagnachmittag beim RiderMan präsent sein.
„Aber wir haben einen würdigen Vertreter gefunden. Lokalheld Domenic Weinstein, der Bahneuropameister von Glasgow 2018, wird offizieller Vertreter von “Chasing Canellara” sein und sich als Letzter auf den Zeitfahrkurs begeben“, freut sich Rennleiter und RiderMan-Chef Rik Sauser über den Coup. „Fabian Cancellara ist sehr glücklich darüber, dass er mit Domenic Weinstein einen so erfolgreichen Zeitfahrer für sein Format in Bad Dürrheim finden konnte und dann auch noch einer, der hier in der Region wohnt und aufgewachsen ist“, ist Sauser erfreut und weiß, dass es für den amtierenden Bahn-Europameister kein Zuckerschlecken sein wird, seinen Druck auf die Straße über die Hirschhalde hinauf zu bringen: „Wir sind selbst gespannt, wie sich Domi der Europameister, im Vergleich zu den Jedermännern schlagen wird“, steht damit ein interessantes Fragezeichen im Raum. Noch kennt der Altmeister Cancellara den jungen Champion aus Unterbaldingen nicht persönlich, freut sich aber schon darauf, Domenic Weinstein beim RiderMan kennen zu lernen. „Er ist wirklich sehr happy, dass Domenic bei „Chasing Cancellara“ und beim RiderMan an den Start gehen wird“, verrät Rik Sauser.
Eines ist jetzt schon sicher: Weinsteins unglaublicher Fanclub aus seinem Heimatort wird an der Strecke stehen und den jungen Bahn-Europameister anfeuern. Die Fanclub-Mitglieder müssen nur rechtzeitig aus ihren „Häusern fallen“, die quasi fast direkt an der Strecke liegen. Der 24-jährigen Lokalheld wird gegen 17.30 Uhr als letzter Starter auf die Strecke gehen. „Ansonsten läuft alles wie gewohnt aus den vergangenen Jahren. Starter aus 22 Nationen werden am Freitag, 21. September ab 14.10 Uhr auf die 16 Zeitfahr-Kilometer gehen“, verweist Rik Sauser noch einmal auf den großen, internationalen Zuspruch, den die dreitägige Jedermann-Veranstaltung in Bad Dürrheim und dem südlichen Schwarzwald erfährt. „Es stimmt, bei den Hobbyfahrern wird der RiderMan von Jahr zu Jahr immer noch populärer, vor allem auch im Ausland. Wir hören nur Positives von den Teilnehmern und das bestärkt uns mit unserem Team in unserer Arbeit enorm“, sind die Organisatoren zurecht stolz auf das beliebte Rennformat.

„Wir freuen uns auf ein großes Radsportfest über drei Tage in Bad Dürrheim. Im Rahmenprogramm wird erneut viel geboten, vor allem auch für Kids, verrät Rik Sauser und freut sich auch auf viele Besucher und Fans an der Strecke sowie im Start- und Zielbereich in Bad Dürrheim: „Heute heißen sie ja neudeutsch und peppig „Foodstationen“, aber egal wie, diese sorgen für das leibliche Wohl der Besucher und alle sind natürlich recht herzlich, auch zum abwechslungsreichen Programm auf der Expo-Bühne eingeladen!“ Und das sei noch angemerkt: Alles bei freiem Eintritt!

Mit sportlichen Grüßen und vielen Dank!
Sauser Event GmbH
Kai Sauser