Jannik Steimle sprintet auf Rang fünf bei erster Etappe der Tour du Hongrie UCI 2.1 in Keszthely

Tour du Hongrie UCI 2.1: Patrick Schelling gibt gelbes Trikot an Etappensieger Belletti ab und ist trotzdem glücklich – Jannik Steimle mit starkem Finale auf Rang fünf!

Nach dem gestrigen Prologsieg von Patrick Schelling änderte sich die Ausgangslage zur ersten Etappe heute merklich. Team Vorarlberg Santic nicht die Jäger, sondern mit dem gelben Trikot in ihren Reihen die Gejagten. Start heute um 13.40 Uhr in Balatonalmadi. Ziel nach drei Schlussrunden mit einer ordentlichen kurzen Steigung in Keszthely (154 Kilometer).
Team Vorarlberg Santic den ganzen Tag von vorne!
Den Job der Mannschaft des Führenden haben heute die „Vorarlberg Santic“ Cracks mit Bravour abgeleistet. Die Ausreißer wurden von Thalmann, Orrico, Meiler u. Co. vor den Schlussrunden gestellt. Steimle, Stallart und Friesecke holten an den Sprintwertungen Bonussekunden und konnten so das gelbe Trikot bis zum Finale absichern.
„Die Jungs sind heute super gefahren. Sie haben ihre Aufgabe mit Verantwortung abgearbeitet und sind ein starkes Finale gefahren. Man ist nicht ganz unglücklich dass man das „Gelbe“ vorerst abgegeben hat – das kostet richtig Kraft den ganzen Tag von vorne zu fahren. Nun schaut man von Tag zu Tag und wird wieder angreifen!“ Werner Salmen (sportlicher Leiter)

Giro Etappensieger Manuel Belletti sprintet zum Sieg – Jannik Steimle auf Rang fünf – Gian Friesecke und Patrick Schelling weiter top!
Im zweitletzten Anstieg vor dem Ziel war das Tempo so hoch, dass nur noch gut 25 Fahrer für den Sieg in Frage kommen. Im Sprint dieser Gruppe zeigte sich dann der Italiener Manuel Belletti (Androni Giocattolli) am abgebrühtesten. Er siegt vor seinem Landsmann Moschetti (Polartec) und dem Polen Malecki (CCC Sprandi). Knapp am Podium vorbei Team Vorarlberg Santic Rakete Jannik Steimle. Starkes Finale auch von Gian Friesecke mit Rang elf. Patrick Schelling kommt ebenfalls zeitgleich als 17. in Keszthely an.

Schelling nun Gesamt Zweiter – Friesecke rückt auf Rang fünf vor!
In Führung nun Belletti vor Patrick Schelling (+9sec). Bereits auf Rang fünf durch die Bonussekunden Gian Friesecke (+12sec). Das Team Vorarlberg Santic liegt auch in der Team Wertung ganz vorne!
Results: https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-hongrie/2018/stage-1

14.-19.08. Int. Tour of Hongrie UCI 2.1 https://www.tourdehongrie.hu/
So geht es weiter:
16/8 Stage 2 – Velence › Székesfehérvár (190k)
17/8 Stage 3 – Cegléd › Hajdúszoboszló (206k)
18/8 Stage 4 – Karcag › Miskolc (182k)
19/8 Stage 5 – Kazincbarcika › Kazincbarcika (128k)

Kader: Patrick Schelling, Roland Thalmann, Lukas Meiler, Davide Orrico, Joeri Stallaert, Gian Friesecke, Jannik Steimle
www.team-vorarlberg.com
office@proevent-cycling.at

ÖRV präsentiert Kader für Rad WM in Tirol

In 38 Tagen beginnt die UCI Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol. Für die dritten Rad-Weltmeisterschaften auf österreichischem Boden nach Villach 1987 und Salzburg 2006 gibt der Österreichische Radsport-Verband die Kader für sämtliche Kategorien und Bewerbe bekannt.
Von 22. bis zum 30. September 2018 sind die UCI Road World Championships in Innsbruck-Tirol zu Gast. 1.000 RadrennfahrerInnen stellen sich bei zwölf Rennen an acht Wettkampftagen in den drei Disziplinen Einzelzeitfahren, Mannschaftszeitfahren und Straßenrennen. Von den Startregionen Ötztal mit der AREA 47, Hall-Wattens mit den Swarovski Kristallwelten, Rattenberg im Alpbachtal Seenland und Kufstein führen die Rennen über verschiedene Routen zum Ziel ins Herz der Landeshauptstadt Innsbruck. Spektakuläre Strecken und herausfordernde Anstiege auf Tirols Gebirgsstraßen machen die UCI Straßenrad WM 2018 zu einer der anspruchsvollsten Titelkämpfe der letzten Jahrzehnte.
Herren Elite: 6 aus 9
Der Österreichische Radsport-Verband nominiert sämtliche Kaderfahrer für die Rad-Weltmeisterschften. Bis 16. September müssen beim Weltradsportverband UCI alle Starter und Ersatzfahrer bekannt gegeben werden. Für das Straßenrennen der Herren am 30. September 2018 wurde die Longlist auf neun Fahrer reduziert: Stefan Denifl, Michael Gogl, Felix Großschartner, Patrick Konrad, Gregor Mühlberger, Hermann Pernsteiner, Lukas Pöstlberger, Georg Preidler und Riccardo Zoidl kämpfen um die sechs Startplätze. Für das Einzelzeitfahren der Elite-Fahrer am 26. September erhält der ÖRV zwei Startplätze, für die Matthias Brändle, Felix Großschartner, Georg Preidler und Riccardo Zoidl nominiert werden. „Wir haben heuer ein Luxusproblem, da wir so viele starke Fahrer haben. Leider können nur sechs unserer ÖRV-Profis beim Straßenrennen starten. Aber auch beim Zeitfahren sehe ich unsere Chancen auf ein Top-Ergebnis sehr gut“, sagt Christoph Peprnicek, Vorsitzender des ÖRV-Sportausschusses.
Damen für WM-Bewerbe
Für das Straßenrennen der Damen am 29. September, wo drei ÖRV-Athletinnen starten können, besteht der sechsköpfige Kader aus Martin Ritter, Angelika Tazreiter, Sarah Rijkes, Annina Jenal, Sylvia Gehnböck und Kathrin Schweinberger. Ebenfalls zwei Fixplätze gibt es für das Zeitfahren der Damen, hier haben Martina Ritter, Barbara Mayer und Sylvia Gehnböck die besten Chancen.
U23-Fahrer mit Großaufgebot
Für das WM-Straßenrennen der U23-Fahrer werden mit Tobias Bayer, Benjamin Brkic, Felix Gall, Florian Kierner, Marcel Neuhauser, Ritzinger Felix und Markus Wildauer sieben ÖRV-Fahrer nominiert – vier davon können beim Straßenrennen am 28. September starten. Für das 27,8 Kilometer lange Zeitfahren, wo es ebenso zwei Tickets gibt, stehen Markus Wildauer, Patrick Gamper, Mario Gamper und Ritzinger Felix im Aufgebot.
Juniorinnen mit starkem Team
Das Aufgebot für das Straßenrennen der Juniorinnen besteht aus vier Fahrerinnen, die endgültige Starteranzahl wird erst von der UCI bekannt gegeben. Neben der Lokalmatadorin und MTB-Weltmeisterin Laura Stigger, Hannah Streicher und Tina Berger-Schauer kämpft auch Katharina Kreidl zwei zu vergebende Startplätze. Für das Zeitfahren wird der ÖRV keine Fahrerin nominieren.
Für das Straßenrennen und Zeitfahren der Junioren läuft noch die interne ÖRV-Qualifkationsfrist. Zwölf Athleten stehen auf der Longlist für das Straßenrennen, fünf können sich noch für das Zeitfahren mit zwei Plätzen qualifizieren.

https://www.innsbruck-tirol2018.com

Kader Herren Elite – Straße / 6 Startplätze
Denifl Stefan, Tirol, Aqua Blue Sport
Gogl Michael, Oberösterreich, Trek-Segafredo
Großschartner Felix, Oberösterreich, Bora-hansgrohe
Konrad Patrick, Niederösterreich, Bora-hansgrohe
Mühlberger Gregor, Niederösterreich, Bora-hansgrohe
Pernsteiner Hermann, Niederösterreich, Bahrain-Merida
Pöstlberger Lukas, Oberösterreich, Bora-hansgrohe
Preidler Georg, Steiermark, Groupama-FDJ
Zoidl Riccardo, Oberösterreich, Team Felbermayr Simplon Wels

Kader Herren Elite – Einzelzeitfahren / 2 Startplätze
Brändle Matthias, Vorarlberg, Trek-Segafredo
Großschartner Felix, Oberösterreich, Bora-hansgrohe
Preidler Georg, Steiermark, Groupama-FDJ
Zoidl Riccardo, Oberösterreich, Team Felbermayr Simplon Wels

Kader Damen Elite – Straßenrennen / 3 Startplätze

Gehnböck Sylvia, Pressbaum, FORMAT RC
Jenal Annina, Innsbruck, ÖAMTC Radclub Tirol
Rijkes Sarah, Waidhofen a. d. Ybbs, Experza-Footlogix
Ritter Martina, Linz, Team Wiggle High5
Schweinberger Kathrin, Jenbach, Health Mate – Cycleive Team
Tazreiter Angelika, Treibach-Althofen, ARBÖ ASKÖ Graz-RLM Stmk.

Kader Damen Elite – Einzelzeitfahren / 2 Startplätze
Gehnböck Sylvia, Pressbaum, FORMAT RC
Mayer Barbara, Linz, RC ARBÖ SK Vöest
Ritter Martina, Linz, Team Wiggle High5

Kader U23 – Straßenrennen / 4 Startplätze
Bayer Tobias, Straß im Attergau, Tirol Cycling Team
Brkic Benjamin, Neustift im Stubaital, Tirol Cycling Team
Gall Felix, Nußdorf-Debant, Development Team Sunweb
Gamper Mario, Münster, Tirol Cycling Team
Kierner Florian, Buchkirchen, Team Felbermayr Simplon Wels
Neuhauser Marcel, Salzburg, Tirol Cycling Team
Wildauer Markus, Schlitters, Tirol Cycling Team

Kader U23 – Zeitfahren / 2 Startplätze
Ritzinger Felix, Wien, Wohnbefinden Graz ARBÖ
Gamper Mario, Münster, Tirol Cycling Team
Gamper Patrick, Münster, Polartec-Kometa (CT)
Wildauer Markus, Schlitters, Tirol Cycling Team

Kader Juniorinnen – Straßenrennen / Starterzahl von UCI noch nicht fixiert
Berger-Schauer Tina, Linz, RC Dana Pyhrn Priel
Kreidl Katharina, Kolsass, MTB Racing-Team Tirol
Stigger Laura, Haiming, URC Radclub Ötztal
Streicher Hannah, Waidhofen a.d. Ybbs, UNION RRT Pielachtal

Kader Juniorinnen – Einzelzeitfahren / Teilnahme noch nicht fixiert
Kader Junioren – Straßenrennen / 2 Startplätze
Bleyer Paul, Sankt Peter-Freienstein, Friesis-Bikery Junior RT
Götzinger Valentin, Weinitzen, Junior Cyling Team Graz ARBÖ
Gratzer Alexander, Kaindorf, Friesis-Bikery Junior RT
Holland Michael, Wilhelmsburg, NTF Wilhelmsburg
Holzleitner Mario, Neukirchen, RC Arbö Felbermayr Wels
Kabas Maximilian, Purgstall, Friesis-Bikery Junior RT
Maier Florian, Thal, Junior Cyling Team Graz ARBÖ
Messner Martin, Zeltweg ARBÖ Rapso Knittelfeld
Rammer Christian, Bad Häring, RC ARBÖ Tom Tailor RBK Wörgl
Reiter Jakob, Walding, Junior Cyling Team Graz ARBÖ
Riegler Nikolas, Waidhofen an der Ybbs, RC Arbö Felbermayr Wels
Steininger Fabian, Grieskirchen, RC Arbö Felbermayr Wels

Kader Junioren – Einzelzeitfahren / 2 Startplätze
Götzinger Valentin, Weinitzen, Junior Cyling Team Graz ARBÖ
Kabas Maximilian, Purgstall, Friesis-Bikery Junior RT
Maier Florian, Thal, Junior Cyling Team Graz ARBÖ
Reiter Jakob, Walding, Junior Cyling Team Graz ARBÖ
Viehberger Lukas, Golling an der Erlauf, My Bike Stevens Verein
Homepage: www.radsportverband.at
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Patrick Schelling gewinnt Auftakt der Tour du Hongrie UCI 2.1 – Gian Friesecke auf Rang sechs


Der Auftakt der gut besetzten Rundfahrt (UCI Kategorie 2.1) über sechs Tage hatte es beim heutigen Prolog über 3,5 Kilometer in Siofok in sich. Ein starkes Gewitter wirbelte das ganze Fahrerfeld auf dem Stadtkurs am Plattensee durcheinander. Bis dahin in Führung – Team Vorarlberg Santic Fahrer und Kapitän Patrick Schelling!
Und dabei sollte es in der Wetterlotterie auch bleiben, denn Werner Salmen der sportliche Leiter hat heute mit der Startreihenfolge und dem Blick auf das Wetterradar alles goldrichtig gemacht.

Schelling im gelben Trikot!
Mit einer Zeit von 4min 32sec und einem Stundenmittel von 53 Km/h rast Team Kapitän Patrick Schelling ins gelbe Trikot des Gesamtleaders. Er gewinnt mit einer Sekunde auf den Franzosen Charles Planet (Novo Nordisk) und Manuel Beletti (Androni Ciocattoli). Stark auch Team Vorarlberg Santic Team Kollege Gian Friesecke. Er wird sechster (+ 5 sec).

„Lukas Meiler hatte nicht das Glück des tüchtigen und ist gestürzt. Hoffentlich aber nicht schlimmeres!“ so Werner Salmen, welcher die Fahrer auf die morgige erste Etappe nun vorbereiten wird.

1. Patrick Schelling (Vorarlberg-Santic)
2. Charles Planet (NovoNordisk) +0:01
3. Manuel Belletti (Androni) s.t.
4. Maximilian Kuen (My Bike Stevens) +0:02
5. Paolo Toto (Sangemini) +0:04

Results: https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-hongrie/2018/prologue
14.-19.08. Int. Tour of Hongrie UCI 2.1 https://www.tourdehongrie.hu/
So geht es weiter:
15/8 Stage 1 – Balatonalmádi › Keszthely (154k)
16/8 Stage 2 – Velence › Székesfehérvár (190k)
17/8 Stage 3 – Cegléd › Hajdúszoboszló (206k)
18/8 Stage 4 – Karcag › Miskolc (182k)
19/8 Stage 5 – Kazincbarcika › Kazincbarcika (128k)

Kader: Patrick Schelling, Roland Thalmann, Lukas Meiler, Davide Orrico, Joeri Stallaert, Gian Friesecke, Jannik Steimle
www.team-vorarlberg.com

office@proevent-cycling.at

Presseservice Team Vorarlberg Santic

HISTORY OF LA VUELTA 1978 | THE INAUGURAL ACT OF BERNARD HINAULT’S GRAND TOURS


The Tour de France, which ended with the victory by Geraint Thomas, celebrated the 40th anniversary of the first of five victories by Bernard Hinault. But the first Grand Tour won by the French champion was the 33rd edition of La Vuelta in the spring of 1978. Since then, no winner has won the Tour and La Vuelta in the same season until that was accomplished by Chris Froome last year!
History remembers that, according to the race plan drawn up by Cyrille Guimard, his mentor, Bernard Hinault wisely waited until he turned 24 to participate in his first Grand Tour, without going through any apprenticeship phase. Asked to search through his memories, he recalls that “In anticipation of the Tour de France, we did La Vuelta in April to see if I could endure the 21-day race. And I proved that it wasn’t a problem.” It was raining in Gijón on April 25th, 1978, the day of the prologue (8.6 km) that the Breton won with a huge number 31 on his back, ahead of Belgian Ferdi Van den Haute who would relieve him of the yellow jersey three days later. “I was especially worried about the Spanish climbers who were coming from several stage races, which was not our case,” he said.
It was still raining between León and Valladolid for stage 4, in which the peloton only covered 21 km in the first hour of racing. This represents half of the triumphs of Patrick Lefévère, the most successful manager of the last quarter century: as a rider, the boss of Quick Step had only earned a victory in the Vuelta a Levante, in the Valencian Community, in 1976. Upon arrival in the capital of Castile and Leon, the Belgian teammate of the race leader on the Marc-Zeepcentrale squad, observed ironically, “I had just gotten over three weeks of bronchitis and I came to Spain to soak up some sun…”
If the 1978 Tour de France was famous for the cyclists’ strike to protest the half-stages, walking across the finish line instead of sprinting in Valence d’Agen, Hinault, the ringleader of the protest, understood that in León, the riders could further their cause against the authorities. Under the leadership of Txomin Perurena, the peloton threatened not to return unless the five riders who were disqualified for having drafted behind the chaser cars were reinstated.
The Spanish climbers concerned Hinault, but the echelons made life difficult for them and condemned Enrique Cima while the Belgians had a field day. Back then, they were never as devoted as after having received their piece of the cake by winning a stage. That’s how the Renault-Gitane team came out ahead in Ávila and Calafell, with Willy Teirlinck prior to the second time trial in Barcelona, in which the distance, barely half that of the prologue (3.8 km) did not allow Hinault to create major gaps. “I knew nothing about the passes the following day” he said.
In 1978, La Vuelta had 99 starters and was held in the northern quarter of the country. Returning from Catalonia to the Basque Country with the yellow jersey claimed once and for all in Santa Margarita de Montbuy (stage 12 of 19), the Breton was not yet known as “The Badger” in Spain. “Hinault, maestro y puntillero” (Hinault, master and puntillero) was the headline published in the sports newspaper AS. In bullfighting, the puntillero is the one in charge of finishing off the bull.
He picked up bonus seconds in all the intermediate and final sprints, outpacing even the sprinters for the stage victory in Logroño. On the eve of the last weekend, he led the overall standings with a 40-second advantage over Catalonian José Pesarrodona, having reaped 56 seconds of bonuses. Did the pride push him to spare himself the criticism of a cut-rate victory? Against the clock on the last day, he would logically establish his dominance. He was not expected to go on the attack the day before in the Ortuna pass, 98 km from the finish line in Amurrio while Spanish rider Andres Gandarias and Italy’s Leone Pizzini were well in the lead, with a five-minute advantage. “I took off a little haphazardly, just for fun, and I saw that no one could follow me, so I continued to the finish line.”
It seemed so simple, cycling as told by Bernard Hinault. Shortly before his death last May 27 in Durango, where the Sunday morning stage was neutralized following incidents, A. Gandarias, who competed in his last Vuelta in 1978 after taking part in several others, finishing 5th in the 1969 Tour de France won by Eddy Merckx, who has this to say about the few minutes he tried to draft behind the young French rider: “I suffered like a dog.” “Incredible!” remembers Van den Haute. “I rode full speed behind him, otherwise he would have finished ten minutes ahead of us.” The results of the time trial in San Sebastián did not count and Hinault came in first in the overall classification, 2’52’’ ahead of Pesarrodona and 3’47’’ ahead of his teammate Jean-René Bernaudeau, who was making his pro debut at 21 years of age and who is the current manager of Direct Energie.
In terms of La Vuelta statistics, years ending in 8 are great vintages, with prestigious champions: Bernardo Ruiz (1948), Jean Stablinski (1958), Felice Gimondi (1968), Bernard Hinault (1978), Pedro Delgado (1988), Abraham Olaño (1998) and Alberto Contador (2008). The 2018 edition is therefore eagerly awaited.
Laura CUETO
Tel : +34 915 78 77 30
Mov: +34 638 95 95 20
prensa@unipublic.es
Photo: @unipublic

Maciej Bodnar, bester BORA – hansgrohe Fahrer im Zeitfahren der Binck Bank Tour, belegt Top 10 Platzierung.


Nach einer schnellen ersten Etappe bei der Binck Bank Tour, ging es heute mit einem kurzen aber temporeichen Einzelzeitfahren durch die Straßen Venray weiter. Es war Tour de France Etappensieger Maciej Bodnar, der in einer Zeit von 14:34 Minuten den 9. Platz, als bester BORA – hansgrohe Fahrer, belegte.
Die Etappe
Die zweite Etappe der Binck Bank Tour bot den Zusehern in und um Venray ein 12.7km langes Einzelzeitfahren. Der Kurs war wellig und hatte einige kniffelige Kurven, die den kurzen Kurs nicht einfach machten.
Die Team Taktik
Das deutsche Team hatte mit Tour de France Etappensieger Maciej Bodnar und Daniel Oss, der im Jahr 2014 und 2015 Weltmeister im Teamzeitfahren wurde, zwei Zeitfahrspezialisten in ihren Reihen. Daher konzentrierte sich das Team voll und ganz auf diese beiden Fahrer, und versuchten ein gutes Tagesergebnis einzufahren.
Das Rennen
Der erste BORA – hansgrohe Fahrer, der das Starthaus verließ, war Daniel Oss. Nach einer soliden Performance hatte er kurz vor dem Ziel einen Defekt und verlor dadurch wertvolle Zeit. Tour de France Etappensieger Maciej Bodnar war der zweite BORA – hansgrohe Fahrer, der sich auf den Weg machte. Nach 14:34 Minuten stoppte die Zeit für Bodnar, dies bedeutete Platz 9 am Ende des Tages. Die weiteren Fahrer waren Gregor Mühlberger, der als zweitbester BORA – hansgrohe Fahrer 46 Sekunden hinter späteren Etappensieger Küng ins Ziel kam, Juraj Sagan und Jay McCarthy. Als bester Fahrer im Gesamtklassement verließ Matteo Pelucchi die Startrampe und beendete den Kurs nach 16:32 Minuten.
Ergebnis
01 S. Küng 14:11
02 V. Campenaerts +0:14
03 S. K. Andersen +0:15
09 M. Bodnar +0:23

Reaktionen im Ziel
„Ich fühlte mich gut heute und wollte eine gute Platzierung einfahren aber ein platter Reifen kurz vor dem Ziel warf mich aus dem Rhythmus und ich verlor wertvolle Zeit.“ – Daniel Oss.
„Meine Beine fühlten sich gut an und ich wollte meinen zweiten Platz vom Vorjahr wiederholen, vielleicht auch verbessern. Vielleicht bin ich die ersten Kilometer zu konservativ gefahren und verlor hier einige Sekunden, aber Gesamt denke ich, war es eine solide Leistung. Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man, das ist Radsport. Ich bin aber zufrieden, dass ich einigermaßen meinen Rhythmus finden konnte, nun konzentriere ich mich auf die kommenden Etappen.“ – Maciej Bodnar

„Der Kurs war technisch schwierig mit vielen Verkehrsinseln und Kurven. Leider hatte Daniel kurz vor dem Ziel einen Defekt und verlor wichtige Zeit für die Gesamtwertung. Maciej sah in seiner Paradedisziplin gut aus und legte eine solide Performance ab. Andere waren heute aber einfach schneller.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter.
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Arctic Race of Norway: Kampf der Puncheure in der Finnmark


Am Donnerstag startet die sechste Austragung des Arctic Race of Norway. Die viertägige Rundfahrt macht ihrem Status als weltweit nördlichstes Rennen auch 2018 wieder alle Ehre und findet dieses Mal komplett im größten Verwaltungsbezirk Norwegens, der Finnmark, statt. Der Kurs führt in diesem Jahr von der Hauptstadt der Finnmark, Vadsø, in die größte Stadt der Finnmark, Alta. Die vier Etappen sind wie gemacht für die Puncheure im Feld. Wellige Profile und klassikerartige Anstiege versprechen ein offenes Rennen mit vielen Attacken.

Während das Artic Race of Norway voraussichtlich zum ersten Mal ohne deutsche Beteiligung stattfindet, richten sich im Kampf um die Gesamtwertung die Augen auf die WorldTour-Teams BMC und Astana. BMC möchte den Titelgewinn vom letzten Jahr wiederholen und setzt dafür auf Nicolas Roche und Damiano Caruso, für den das Rennen zum Formtest nach einer sehr guten Tour de France wird. Die Ambitionen von Astana werden von Omar Fraile, Solosieger der 14. Etappe der Tour de France nach Mende, und dem estnischen Meister Tanel Kangert getragen.
Warren Barguil (Fortuneo-Samsic) und Guillaume Martin (Wanty-Group Gobert) gehören genauso zum Favoritenkreis des weltweit nördlichsten Rennens, wie Mathieu van der Poel (Corendon-Circus), der am Sonntag den Vize-Europameistertitel zu seinen beeindruckenden Palmarès hinzufügen konnte. Auf diesem Terrain fühlt sich auch Connor Swift wohl, der das prestigeträchtige Meistertrikot Großbritanniens trägt und als Stagiare bei Dimension Data startet. Auch der letztjährige Zweitplazierte des Arctic Race of Norway, August Jensen (Israel Cycling Academy), wird besonders motiviert sein, in diesem Jahr das Rennen auf der obersten Stufe des Podiums zu beenden. Der 26-jährige ist der einzige Radprofi aus dem Norden Norwegens.
In die Sprintentscheidungen werden Christophe Laporte (Cofidis), Etappenzweiter in Pau, und Andrea Pasqualon (Wanty-Groupe Gobert), der bei den Sprints der diesjährigen Tour de France konstant in die Top10 fuhr, genauso eingreifen, wie der frühere norwegische U23-Meister Sondre Holst Enger (Israel Cycling Academy).
Deutsches Pressebüro A.S.O.
Sandra Schmitz
Mobil: +49 160 973 89898
Email: sandra@flessnerschmitz.com
Presse A.S.O.
Clara Brunel
Mobil: +33 (6) 07 02 42 17
Email: cbrunel@aso.fr

Christoph Strasser: Vom Buchautor zum 1. österreichischen Meister?


Letzte Woche erlebte Christoph Strasser abseits des Extremsports ein Karrierehighlight: Im „Spacelend Coworking Space“ Graz präsentierte er im vollen Saal sein erstes Buch „Der Weg ist weiter als das Ziel“, das er in Kooperation mit dem Egoth-Verlag auf den Markt bringt. Und schon kommenden Mittwoch, den 15. August 2018, greift der fünffache Race Across America-Sieger nach dem nächsten sportlichen Meilenstein. Im Zuge des Race Around Austria werden erstmals offizielle österreichische Meisterschaften im Ultraradsport ausgetragen!

„Es war ein perfekter Abend in Graz: Ich durfte vor 100 Fans und Sportinteressierten mein erstes Buch präsentieren. Viele Wochen harter Abend stecken in der Autobiographie, in der ich meine Anfänge als Radsportler beschreibe und wo ich den Lesern Einblicke in meine Gedanken- und Seelenwelt eröffne. Das Buch ist kein Motivationsratgeber, es bildet viel mehr meine Hochs und Tiefs meiner acht Race Across America-Teilnahmen ab, beinhaltet viele teils lustige Anekdoten hinter den Kulissen der Rennen und des Trainingsalltags, wie auch meiner drei Erfolge beim Race Around Austria“, beschreibt Christoph Strasser. Auch Egon Theiner, Geschäftsführer des Egoth-Verlages, konnte die Präsentation des Buches kaum erwarten: „Die Zusammenarbeit mit Christoph Strasser verlief genauso, wie man sie sich mit dem erfolgreichsten Ultra-Radsportler der Gegenwart und überzeugten Teamplayer vorstellt: professionell, freundschaftlich und zielgerichtet.“
Die Präsentation in Graz war binnen Minuten ausverkauft. Für die weiteren Präsentationen am 3.9.2018 bei Thalia Wien-Mitte, am 12.9.2018 bei Thalia Linz und am 13.9.2018 bei Leykam-Morawa im Stadttheater Leoben sind noch Plätze verfügbar. Übrigens, die Buchpräsentation in Graz hat Christoph gemeinsam mit David Misch, 2013 Rookie of the Year beim Race Across America, durchgeführt. David Misch hat dabei sein zweites Buch mit dem Titel „Intensität“ vorgestellt, in dem er 18 Extremsportler, darunter auch Christoph, interviewed hat.
Nächstes Ziel: 1. Meistertrikot!
Ab 14. August beginnt in St. Georgen im Attergau das größte Ultra-Radrennen Österreichs. Neben der Langdistanz des Race Around Austria (RAA), die Christoph in den Jahren 2014 bis 2016 bereits drei Mal gewann, steht heuer vor allem die „Kurzversion“ ab 15. August im Interesse der Öffentlichkeit. Denn erstmals werden im Rahmen der Race Around Austria CHALLENGE presented by Fever-Tree Österreichische Meisterschaften im Ultraradsport ausgetragen. Auf der 560 Kilometer langen Strecke, gespickt mit 6.500 Höhenmetern, geht es für den Steirer um das rot-weiß-rot gestreifte Meistertrikot. „Das Meistertrikot ist natürlich mein großes Ziel“, sagt der Kraubather. Für Strasser ist es damit eine doppelte Premiere, denn obwohl er schon dreimal die Extremstrecke des RAA gewann, geht er als Challenge-Debütant am 15. August gegen 16:00 Uhr über die Startbühne in St. Georgen/Attergau. „Ich wollte schon im Vorjahr die Challenge bestreiten, aber da machte mir kurz zuvor ein durch einen Unfall verursachter Schlüsselbeinbruch einen Strich durch die Rechnung!“

Nach 17 bis 18 Stunden werden die schnellsten Fahrer am Donnerstagmorgen im Ziel in St. Georgen erwartet. Die Durchschnittsgeschwindigkeit des Vorjahressiegers betrug 32 Kilometer pro Stunde.
Homepage: www.christophstrasser.at
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Matteo Pelucchi beendet in den Top-Ten die erste Etappe der Binck Bank Tour. 


Der Auftakt der Binck Bank Tour wurde von einer sechsköpfigen Fluchtgruppe, die über viele Kilometer an der Spitze des Rennens war, dominiert. Im strömenden Regen schaffte das Feld 14km vor dem Ziel die Ausreißer einzuholen und der erwartete Massensprint stand bevor. BORA – hansgrohe Sprinter Matteo Pelucchi entging nur knapp einem Sturz, der sich im Finale abspielte, musste aber seinen Sprint neu anziehen und querte daher auf Platz 7 die erste Etappe.
Die Etappe
Am heutigen Montag begann die 14. Austragung der BinckBank Tour in den Niederlanden. Die erste Etappe, mit 177 flachen Kilometern, sollte den Sprintern im Feld vorbehalten sein. Gestartet wurde in Heerenveen und endete nach drei Sprintwertungen in Bolsward, wo ein hektisches Finale im Massensprint erwartet wurde.
Die Team Taktik
BORA – hansgrohe reiste mit einem Team von schnellen Männern in die Niederlande. Neben Leader Matteo Pelucchi, der schon einige gute Ergebnisse in dieser Saison erzielte, waren auch Maciej Bodnar und Daniel Oss am Start. Als letzten Lead-out Mann setzte man auf den deutschen Sprinter Rudi Selig.
Das Rennen
Wie erwartet, attackierte unmittelbar nach dem Start eine Gruppe. Sechs Fahrer mit vier Minuten Vorsprung bildeten die Fluchtgruppe des Tages. BORA – hansgrohe blieb im Hauptfeld und versuchte die Lücke der Spitzengruppe nicht zu groß werden zu lassen, doch strömender Regen machten die Straßen rutschig und das Rennen äußerst gefährlich. 15km vor dem Ziel konnte das Feld aber auf die Ausreißer aufschließen und der erwartete Massensprint stand unmittelbar bevor. Immer noch im strömenden Regen, startete das Peloton in die letzte Runde und alle Teams begannen ihren Sprintzug aufzubauen. In diesem Moment gingen einige Fahrer zu Boden, glücklicherweise ohne größere Verletzungen, jedoch musste BORA – hansgrohe Sprinter Pelucchi, der dicht dahinter war, seinen Sprint neu beginnen. An der Spitze des Feldes raste F. Jakobsen vor M. Kittel und C. Ewan zum Sieg, während Matteo Pelucchi auf Platz 7 die Ziellinie querte.
Ergebnis
01 F. Jakobsen 4:01:00
02 M. Kittel +0:00
03 C. Ewan +0:00
07 M. Pelucchi +0:00

Reaktionen im Ziel
„Ich fühlte mich gut heute, aber im Finale stürzten einige Fahrer und ich musste abbremsen, meinen Sprint neu beginnen und konnte somit nicht mehr um den Sieg mitsprinten. Aber es gibt noch einige Sprintetappen hier bei der Binck Bank Tour.“ – Matteo Pelucchi
„Es war ein sehr nervöser Auftakt, die Wetterbedingungen mit Regen, Wind und einem Kurs entlang der Küste, machten das Rennen schwer und unruhig. Unser Plan war es, Matteo zu unterstützen und ein gutes erstes Ergebnis zu erzielen. Im Finale war er gut am Hinterrad von Groenewegen positioniert, jedoch kam es 1km vor dem Ziel zu einem Sturz. Matteo konnte ausweichen, musste aber seinen Sprint neu beginnen und kam daher auf Platz 7 ins Ziel.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Andreas Schillinger und Aleksejs Saramotins beenden die Czech Cycling Tour auf dem Podest.

Die letzte Etappe der Czech Cycling Tour wurde lange Zeit von einer Ausreißergruppe bestimmt, die aber auf der letzten Schlussrunde in Dolany gestellt wurde. Wie erwartet endete das heutige Rennen in einem Sprintfinish, das F. Fortin für sich entschied. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Andreas Schillinger, der den neunten Platz belegte und damit auch Gesamtzweiter der Czech Cycling Tour wurde. Sein Teamkollege Aleksejs Saramotins beendete die Rundfahrt auf dem dritten Platz in der Gesamtwertung.
Die Strecke
Die Schlussetappe der Czech Cycling Tour führte die Fahrer über 147,9km welliges Terrain von Olomouc nach Dolany. Im ersten Renndrittel standen zwei Bergwertungen auf dem Programm. Bei Kilometer 67 ging es dann auf einen neun Mal zu bewältigenden Rundkurs in Dolany. Jede 9km lange Schlussrunde wies einen 3km langen und im Durchschnitt 4 Prozent steilen Anstieg auf, der aber den Sprintern keine allzu große Schwierigkeiten bereiten sollte. Die letzte Überquerung dieser Steigung musste 6km vor dem Ziel absolviert werden, bevor die Fahrer auf die leicht bergabführende Zielgerade kamen.
Teamtaktik
Mit 61 Sekunden Vorsprung auf Andreas Schillinger, dem Gesamtzweiten, dürfte sich R. Zoidl den Gesamtsieg nicht mehr nehmen lassen. Deshalb wollte BORA – hansgrohe heute versuchen, einen Etappensieg einzufahren. Der Plan war, Andreas zu unterstützen und ihn auf den letzten Kilometern in eine gute Ausgangsposition zu bringen, aber mit nur drei Fahrern am Start heute würde diese Aufgabe nicht unbedingt leicht sein.
Das Rennen
Gleich zu Beginn der Etappe setzte sich eine Gruppe von 6 Fahrern ab, die aber nie mehr als 2:30 Minuten Vorsprung erarbeiten konnten. Nach vier Schlussrunden um Dolany machte sich das Peloton auf die Verfolgung der Ausreißer und der Vorsprung rutschte unter eine Minute. Unter dem Tempodiktat von Wilier Triestina – Selle Italia verringerte sich der Rückstand des Feldes kontinuierlich. Es war also nur eine Frage der Zeit bis die Spitzengruppe gestellt wurde. Auf den letzten beiden Schlussrunden attackierten mehrere Fahrer aus dem Feld heraus, konnten aber nicht zur Spitzengruppe aufschließen. Kurz danach war es auch um die Fluchtgruppe geschehen und das Peloton fuhr dann geschlossen in Richtung Ziel. In dem Sprintfinale zog F. Fortin an seinen Kontrahenten vorbei und holte sich den Sieg auf der Schlussetappe der Czech Cycling Tour. Andreas Schillinger fuhr auf den 9. Rang. R. Zoidl gewann die Gesamtwertung, und Andreas und sein Teamkollege Aleksejs Saramotins beendeten die Rundfahrt auf dem 2. bzw. 3. Platz im Gesamtklassement.
Ergebnis
01 F. Fortin 3:32:11
02 A. Guardini +0:00
03 F. Sisr +0:00
04 G. Katrasnik +0:00
09 A. Schillinger +0:00

Reaktionen im Ziel
„Ich glaube, dass wir trotz der etwas schwierigen Umstände ein gutes Rennen gefahren sind. Wir haben unser Bestes gegeben und eine zweite und dritte Platzierung in der Gesamtwertung sind gar nicht schlecht. Die gestrige Etappe war zwar ziemlich schwer, aber ich glaube, dass die Czech Cycling Tour uns für die bevorstehenden Rennen wie die Hamburg Cyclassics und die Deutschland Tour gut vorbereitet hat.“ – Andreas Schillinger
„Die Etappe ist so gelaufen, wie wir es erwartet haben. Das Team hat versucht, Andreas [Schillinger] im Sprint zu unterstützen aber am Ende war er nicht schnell genug, um ein gutes Resultat zu erzielen. Die Jungs haben gut zusammengearbeitet und zwei unserer Fahrer holten sich Podestplätze in der Gesamtwertung. Das ist doch ein gutes Ergebnis, besonders wenn man bedenkt, dass wir ohne unseren Kapitän Felix Großschartner, der einen Tag vor der Rundfahrt krank wurde, starten mussten. Allerdings sind die Jungs gut in Form und wir sehen den kommenden Rennen mit Zuversicht entgegen.“– Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter
@ www.BORA-hansgrohe.com

Patrick Konrad krönt sich zum König der Berge und Davide Formolo wird Dritter bei der letzten Etappe der Polen-Rundfahrt. 


BORA – hansgrohe Fahrer Patrick Konrad ging mit 17 Kontrahenten früh in die Fluchtgruppe des Tages und sammelte alle Bergpunkte, um sich am Ende des Tages das Bergtrikot zu sichern. Als S. Yates später solo den Sieg einfuhr, war Davide Formolo nur wenige Sekunden hinter dem Gewinner und querte als Dritter die Ziellinie. Für BORA – hansgrohe endet daher die 75. Polen Rundfahrt äußerst erfolgreich.
Die Etappe
Die letzte Etappe der Polen Rundfahrt endete traditionell in Bukowina. Die 132km lange Etappe ist jedoch eine der härtesten in der Austragung der Polen Rundfahrt. Sechs schwere Bergwertungen, beginnend ab den ersten Kilometern, warteten auf die Fahrer auf einem 66km langen Kurs. Es sollte ein schnelles aber schwieriges Rennen werden, mit Attacken von Beginn an.
Die Team Taktik
BORA – hansgrohe ging motiviert in diese letzte Etappe, man wollte versuchen, das Sprinttrikot von Pascal weiter auf den Schultern zu tragen. Aber auch eventuell den Sprung aufs Podium durch Emanuel.
Das Rennen
Unmittelbar nach dem Startschuss attackierten 18 Fahrer, einer von ihnen war BORA – hansgrohe Fahrer Patrick Konrad, und hatten schnell einen Vorsprung von zwei Minuten auf das Hauptfeld. Der Siebente des Giro d’Italia, Patrick Konrad, sicherte sich souverän die heutigen Bergpunkte und schlüpfte somit in das begehrte rosa Bergtrikot der Polen-Rundfahrt. Als die Fluchtgruppe zerfiel, erwachte das Rennen zum Leben und die Klassementfahrer kämpften um ihre Position. Davide Formolo und Emanuel Buchmann fuhren in der ersten Gruppe mit allen anderen Favoriten auf den Sieg, doch es war S. Yates, der die entscheidende Attacke setzte und sich solo den Tagessieg in Bukowina holte. Im reduzierten Hauptfeld sprintete Davide Formolo, um einen Podestplatz und musste sich aber dem zweitplatzierten T. Pinot im strömenden Regen geschlagen geben. Für BORA – hansgrohe endet daher die 75. Polen Rundfahrt mit dem Bergtrikot durch Patrick Konrad und dem heutigen dritten Etappenplatz belegt durch Davide Formolo.
Ergebnis
01 S. Yates 3:37:17
02 T. Pinot +0:12
03 D. Formolo +0:12

Reaktionen im Ziel
„Ich freue mich sehr über das Bergtrikot. Ich kam zur Polen-Rundfahrt, als Vorbereitung für mein großes Saisonziel, die Weltmeisterschaft. Plan war es auf Etappensiege zu gehen, immer wieder versuchte ich es in einer Fluchtgruppe, aber es klappte leider nicht ganz. Aber heute in der Gruppe versuchte ich es in den Bergwertungen, um das Bergtrikot einzufahren, und bin sehr froh, dass es geklappt hat. Nächster Einsatz ist nun die Deutschland-Tour, unser Heimrennen sozusagen.“ – Patrick Konrad
„Es war ein extrem schwerer Tag heute, die Anstiege waren hart und dann hat es im Finale auch noch zu regnen begonnen. Ich blieb die gesamte Zeit über bei den anderen Klassementfahrern und wartete bis zum Finale, um etwas zu probieren. Doch Pinot war auf den letzten Metern stärker und so wurde ich Dritter, bin aber zufrieden mit dem Ergebnis.“ – Davide Formolo

© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Newcomer Tour für den weiblichen Radsport-Nachwuchs


Im Rahmen der Deutschland Tour findet am 25. August im saarländischen Merzig, dem Zielort der dritten Etappe, die Newcomer Tour statt. Der weibliche Radsport-Nachwuchs der U17-Kategorie (Jahrgänge 2002 und 2003) wird sich über 47,5 Kilometer messen. Erwartet wird ein Starterfeld von 80 bis 100 Fahrerinnen. Die Teilnehmerinnen der Newcomer Tour absolvieren fünf Runden von jeweils 9,5 Kilometern über die anspruchsvolle Zielschleife in Merzig. Diese muss direkt im Anschluss auch von den Elitefahrern der Deutschland Tour bezwungen werden.

Pünktlich um 12:00 Uhr erfolgt auf der Trierer Straße in Merzig der scharfe Start zur ersten Austragung der Newcomer Tour. Direkt danach beginnt bereits der Anstieg am Eller Weg hinauf bis zur Kreuzbergkapelle. Nach 2,5 Kilometern ist der Berg erklommen und eine leicht technische Abfahrt führt wieder zurück. Mit der kurzen selektiven Steigung und dem langen Weg hinab in die Merziger Innenstadt hat der Kurs einen sehr ausgeglichenen Charakter. Dies kommt dem für Jugendrennen typischen angriffslustigen und spannenden Rennverlauf entgegen. Für weitere Animation sorgen zwei Sprintwertungen bei den Zieldurchfahrten und zwei Bergwertungen bei der Überquerung des Eller Weg.

„Die Newcomer Tour ist ein wichtiges Element im Konzept der Deutschland Tour, mit der wir dem Radsport in all seinen Facetten eine Bühne geben. Mit einem speziellen Event für den weiblichen Radsport-Nachwuchs setzen wir ein bewusstes Zeichen. Wir machen aufmerksam auf die Talente, die an der Schwelle zur Juniorenkategorie stehen. Und wer weiß – vielleicht sehen wir in Zukunft eine Fahrerin der Newcomer Tour bei unseren anderen großen Frauenrennen, wie Lüttich-Bastogne-Lüttich, Flèche Wallonne, La Course oder La Madrid Challenge“, sagt Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports, dem deutschen Tochterunternehmen des Rennveranstalters A.S.O.
Die Newcomer Tour wird gemeinsam mit dem BDR und dem RSC Adler organisiert und als Bundesichtungsrennen mit internationaler Beteiligung veranstaltet. Neben deutschen Jugend-Fahrerinnen sind auch Teilnehmerinnen aus den Benelux-Ländern, Frankreich, Österreich, Schweiz, Lichtenstein, Italien und Dänemark eingeladen. Mit der Klassifizierung als Sichtungsrennen nimmt die Newcomer Tour eine wichtige Rolle in der Nachwuchsarbeit des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) ein. Die Fahrerinnen des Jahrgangs 2002, die in der Gesamtwertung mindestens Platz 1 bis 3 belegen, werden in die BDR-Juniorinnenkader (Bahn/Straße) übernommen und bei den BDR-Maßnahmen im Nachwuchsbereich berücksichtigt.

Toni Kirsch, Vizepräsident Radsportjugend des BDR, sagt: „Für die weibliche Jugend besteht die Möglichkeit, sich während der Deutschland Tour vor einem großen Publikum zu präsentieren. Nicht nur dies wird für die jungen Sportlerinnen ein Erlebnis sein, auch das Zusammentreffen mit den Stars des Radsports wird für sie unvergessen bleiben. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Newcomer Tour in den nächsten Jahren erfolgreich fortgeführt wird und ein fester Bestandteil der Deutschland Tour wird.“
Die Newcomer Tour wird von Alpecin unterstützt. Damit dürfen sich die drei bestplatzierten Fahrerinnen nicht nur über einen Erfolg bei einem Bundessichtungsrennen freuen, sondern erhalten auch eine besondere, von Alpecin gestaltete, Trophäe.

Pressebüro Deutschland Tour | FlessnerSchmitz GmbH | Sandra Schmitz
www.cycling-pr.com | +49 160 973 89898 | sandra@flessnerschmitz.com