Vertragsverlängerungen: Mit Brandl und Egger in die Zukunft

Das Lexware Mountainbike Team hat mit zwei Leistungsträgern verlängert. Der
U23-WM-Dritte Max Brandl und der Elite-DM-Dritte Georg Egger haben für drei
weitere Jahre bei der Kirchzartener Equipe von Daniel Berhe unterzeichnet
und damit die Weichen für die Zukunft gestellt.

„Wir freuen uns mit zwei der größten deutschen Talente in diesem Sport weiter
längerfristig zusammenarbeiten zu dürfen“, sagt Lexware-Teamchef Daniel
Berhe zu den beiden Vertragsverlängerungen. „Wir wollen Georg und Max
die Chance bieten, sich im gewohnten Umfeld kontinuierlich weiter zu
entwickeln und ihre Doppelbelastung weiter vernünftig unter einen Hut zu
bringen.“


Gunn-Rita Dahle-Flesjaa ©Florian Schön/EGO Promotion

Damit verweist Berhe auf einen neuralgischen Punkt. Vordergründig mag es
für die 20 und 22 Jahre alten Mountainbiker einfach erscheinen Unterstützung
zu finden, so talentiert und erfolgreich wie beide sind. Doch aus der Nähe
betrachtet ist es für die zwei Studenten gar nicht leicht, die berufliche und die
sportliche Karriere in einer komplexen, zeit- und materialaufwändigen Disziplin
wie Cross-Country zu vereinen.
„Auch solche Talente haben es nicht leicht“, weiß Lexware-Teamchef Daniel
Berhe. Er versteht sein Team in erster Linie als Nachwuchs-Equipe, die junge
Sportler an die Elite heranführt. Der Sprung von der U23 in die Elite ist da zwar
eine formale Grenze, aber nicht zwingend der logische Strich, wenn es um die
Entwicklung eines Sportlers geht.
Deshalb hat sich die Team-Leitung auch entschlossen Georg Egger eine
Vertragsverlängerung anzubieten, um ihm die notwendige Stabilität zur
Weiterentwicklung zu bieten.

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Mercedes-Benz UCI Mountain Bike Weltcup in Albstadt

Der Klassiker lanciert die Short Track-Premiere

Zum sechsten Mal trifft sich vom 18. bis 20. Mai 2018 die Weltklasse der Cross-Country Mountainbiker zum Mercedes-Benz UCI Mountain Bike Weltcup in Albstadt, zum 13. Mal gibt es die GONSO Albstadt MTB Classic im Bullentäle, doch die siebte Weltcup-Auflage wird zur Premierenveranstaltung. In Albstadt geht das erste Weltcup Short Track Race der Mountainbike-Geschichte über die Bühne.

Wie jedes Jahr, bietet das Weltcup-Wochenende eine große Vielfalt an Programmpunkten. Zum Erleben, zum Mitmachen, für Kinder und Erwachsene jeden Alters. Das erfolgreiche Konzept wird auch 2018 fortgeführt. Die Nachwuchs-Rennen des Alb-Gold Junior-Cup, der GONSO Albstadt MTB Classic, die Ärzte- und Apothekermeisterschaft und als Höhepunkt die Weltcup-Rennen der Profis, diese sportliche Mixtur bekommt jetzt noch einen echten Appetizer vorneweg.

Der Radsport-Weltverband UCI hat das Short Track Race als neue, zusätzliche Disziplin eingeführt und Albstadt hat die Ehre die Premiere des Wettbewerbs auszurichten.

Dass die Stars wie Nino Schurter, Manuel Fumic, Jolanda Neff und Co. an diesem Freitagabend um 17:30 Uhr an den Start gehen, ist indes garantiert. Denn anders als früher beim Eliminator Sprint, gibt es Punkte für die Weltcup-Gesamtwertung und das jeweils 20 bis 30-minütige Spektakel hat Einfluss auf die Startaufstellung für das sonntägliche Cross-Country-Rennen. Es handelt sich also um eine tolle Show, bei der aber ernst gemacht wird. Es dürfen nur die besten 40 der Welt teilnehmen.

Über dieses neue aufregende Element im Weltcup-Wochenende hinaus, werden die Mountainbike-Fans und jene, die es via Bullentäle-Erlebnis noch werden wollen, voll auf ihre Kosten kommen.

Mehr als 200 Starter bestreiten die Nachwuchs-Rennen des Alb-Gold Juniors-Cup. Die jungen Biker von der U17 bis zu den so genannten „Powerflitzern“ der U7 tummeln sich da praktisch zwischen den Stars der Szene. Übrigens erstmals auch im Short-Race-Format.

Für die Junioren der U19 ist das Rennen international ausgeschrieben, da geht es auf der Cross-Country-Strecke dann schon richtig zur Sache. Nach den Junioren sind dann die U23-Fahrer dran. Da klebt dann das Etikett Weltcup drauf. Die vielversprechenden deutschen Nachwuchs-Fahrer, wie der U23-WM-Dritte Max Brandl sind vor heimischem Publikum natürlich besonders motiviert.

Danach folgt die GONSO Albstadt MTB Classic und auch in den Kurz-Marathon wurde eine Neuheit integriert: Vorneweg starten am Samstag ein Gravel Bike Race für Leute, die lieber mit schmalen Reifen und krummen Lenkern im Gelände unterwegs sind. Die 23-Kilometer-Runde des Kurzmarathons eignet sich jedenfalls dafür. Es folgen dann die Starts der Biker aus den Heilberufen, die ihre Deutschen Meister suchen und schließlich auch wieder das beliebte Generation Race.

Das sportliche Programm geht am Abend über in die traditionelle Weltcup-Party im Zelt, selbstverständlich mit Live-Musik. Das Finale des DFB-Pokals wird, wie bereits im vergangenen Jahr, auf der großen LED-Wand neben der Bühne übertragen.

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Nathan Haas (Katusha-Alpecin) wins Tour of Oman stage 2 to take overall lead

1st win for Team Katusha-Alpecin in 2018!

Team KATUSHA ALPECIN’s Nathan Haas (28) took the victory at the end of a demanding stage two of the 2018 Tour of Oman. The Australian rider outsprinted a select group of riders at the finish in Al Bustan in front of Greg Van Avermaet (BMC Racing) who finished second and Alexey Lutsenko (Astana) in third. Thanks to the time bonuses, Haas now moves into the overall lead ahead of Van Avermaet (4 seconds) and Lutsenko (6 seconds).
On the last climb of Al Jissah, the final survivor of an early break of four riders was caught. The climbs had whittled down the peloton to 16 riders and Haas sprinted into the overall lead.
Today my team KATUSHA ALPECIN was just amazing. It was the first time in a long time that I just had to sit and not to think. They guided me to where I got to do my thing, said Nathan Haas. Last year I was already fifth in this stage when we finished at the top. Today there was a different kind of speed. I decided to lock onto the wheels and just forget about the next part, which was the sprint. So there were two finish lines: the top and then down the hill. I did some research to watch the race. I’ve realized I’m not one of the phenomenons of cycling, so I have to be a little bit smarter or to be just more prepared. I knew I actually had to come a little bit from the back in the sprint. I’ve put a little bit of Fabian Cancellara’s earlier work (2015) into what I did today.
The 2018 Tour of Oman continues on Thursday with stage three, from German University of Technology to Wadi Dayqah Dam covering 179.5 kilometres – the longest 2018 stage. On Friday the race finishes on Green Mountain. The race concludes on Sunday.
I think I am climbing a bit better than I was last year. I am a little bit lighter and my Canyon bike is awesome. I’m gonna fight till the end, whether or not I can hold the red jersey or maybe even get on the podium. This is cycling. You can do pretty special things when you are in front, concluded Nathan Haas.

Text: Katusha-Alpecin
Foto: Gerhard Plomitzer DFJ e.V. Photojournalist
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Interview mit dem WM-Dritten Thomas Litscher: Mit den Ansprüchen auf dem Boden bleiben


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Er ist seit 2009 Stammgast auf Zypern und er hat 2017 mit der Bronze-Medaille bei den Weltmeisterschaften in Cairns, Australien, seinen bisher größten Erfolg gefeiert: Der Schweizer Thomas Litscher vom Team jb Brunex Felt wird am 22. Februar erneut beim Afxentia Etappen-Rennen antreten. Um in der Sonne für den Weltcup-Auftakt zu trainieren, “so dass es richtig weh tut”, wie er im Interview sagt.

Thomas Litscher ist ein freundlicher Mensch. Auf unsere Text-Nachricht mit der Anfrage für ein Interview, meldet er sich prompt – aus dem Sattel. Er ist am Trainieren, in seiner Heimat nahe des Bodensee fällt Schnee vom Himmel. Dass er am Trainieren ist, hört man kaum.
Für die folgende halbe Stunde befindet er sich noch beim Einrollen auf niedrigem Pulsniveau, bevor es in dann in die intensiven Intervalle geht. “Das lenkt mich vom Wetter ab”, erklärt er lachend, warum er trotz Training gleich zurückgerufen hat. Kein Wunder, dass er sich schon auf die Sonne Zyperns freut, die er in Kürze genießen kann.

Thomas, die Cross-Country-Saison beginnt in Kürze. Wie geht es Ihnen, wie ist das Training bis jetzt gelaufen?
Ich habe den Winter bis jetzt gut überstanden und habe gut trainiert. Aber ich bin froh, wenn es jetzt auf Zypern los geht. Das hilft einem den Fokus besser vor Augen zu bringen, das worum es geht.

Sie fahren vom 22. bis 25. Februar das Afxentia Etappenrennen. Das ist zwei Wochen vor dem ersten Weltcup-Rennen in Südafrika. Das heißt man muss schon jetzt in guter Form sein.

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Israel Tourism and RCS Sport Unveil Giro d’Italia ‘Big Start’ Jersey at Milan Event

Israel Tourismus und RCS Sport enthüllt Giro d’Italia “Big Start” Trikot bei Milan Event

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Avital Kotzer Adari, Ofer Sachs, Pier Battista Bergonzi with Big Start jersey

Tel Aviv, 12. Februar 2018 – Auf der Messe BIT International Tourismus Exchange in Mailand veranstaltet das Tourismusbüro der Israelischen Regierung in Zusammenarbeit mit RCS Sport, Verlag und offizieller Organisator des Giro d’Italia, eine Themenecke am israelischen Stand (Pad 4, B6
3 – C62) um den “Big Start” des Rennens zu feiern. Der diesjährige Giro d’Italia beginnt mit drei Etappen in Israel, beginnend am 4. Mai in Jerusalem. Es wird das erste Mal sein, dass eines der drei Rennen der Grand Tour (Giro d’Italia, Tour de France, Vuelta a Espana) jemals außerhalb Europas ausgetragen wurde.


Big Start cake made by Ernst Knam

Die feierliche Einweihungszeremonie für die Sonderausstellung Giro d’Italia fand am Sonntag, den 11. Februar um 12:00 Uhr in Anwesenheit von Ofer Sachs, dem israelischen Botschafter in Italien, Avital Kotzer Adari, dem Fremdenverkehrsrat der israelischen Botschaft und Pier Battista Bergonzi, stellvertretender Chefredakteur von Gazzetta dello Sport – Delegierter Sport Radfahren.

Die Eröffnung der speziellen Ecke wurde durch die Enthüllung eines offiziellen “Big Start” Trikots des Giro d’Italia markiert, das zum ersten Mal gezeigt wurde. Darüber hinaus wurde eine vom Giro d’Italia inspirierte Torte gezeigt, die eigens vom renommierten Konditor Ernst Knam kreiert wurde.

Giro dItalia corner at the Israel booth of BIT 2018 including Big Start jersey (second from the right)

“Wir freuen uns, diese wunderbare Initiative in Zusammenarbeit mit RCS fortzusetzen und alle Neuigkeiten des Sportereignisses während des BIT zu präsentieren. Der große Start des Giro d’Italia wird eine der bedeutendsten Sportveranstaltungen sein, die jemals in Israel stattfanden. Es wird erwartet, dass er Tausende von Touristen anzieht, zusätzlich zu den Hunderten Millionen von Zuschauern auf der ganzen Welt, die die drei Tage des Lebens verfolgen werden. Diese Initiative wird es italienischen Touristen ermöglichen, mehr und mehr die Schönheiten des Landes und die vielen Aktivitäten zu entdecken, die mit Sport und Natur verbunden sind “, sagte Avital Kotzer Adari, Stadtrat für Tourismusangelegenheiten der israelischen Botschaft.

Ofer Sachs, Avital Kotzer Adari, Pier Battista Bergonzi

In der eigens dafür eingerichteten Giro d’Italia-Ecke können Besucher neben der ikonischen Giro d’Italia Trophy Fotos machen und die Trophäe selbst tragen. Es besteht auch die Möglichkeit, eine interaktive virtuelle Fahrradtour zu unternehmen, bei der Besucher die atemberaubende Landschaft Israels erleben können, die entlang der “Big Start” Route zu sehen sein werden. Die offiziellen Giro d’Italia Trikots 2018 sind ebenfalls zu sehen, mit einem Wettbewerb um eines von ihnen zu gewinnen.

Die drei Etappen des “Big Start” in Israel sind wie folgt:

- Am ersten Tag werden die Fahrer das Rennen vor dem Hintergrund der legendären Altstadt von Jerusalem auf einer 10,1-km-Zeitreise durch die Stadt beginnen.

- Der zweite Tag beginnt in Haifa und führt dann durch das historische Acre und Caesarea, bevor die Fahrer auf der 167 km langen Strandpromenade von Tel Aviv ins Ziel kommen.

- Der dritte Tag beginnt in Beer Sheva und führt Sie in die dramatischste Szenerie im Süden Israels, einschließlich des atemberaubenden Ramon Kraters, der am Roten Meer in Eilat endet und 226 km lang ist.

Bildnachweis: Israel Government Tourism Office

Colombia Oro y Paz – Egan Bernal (Team SKY) gewinnt Gesamtwertung

Vor einer begeisterten Menschenmasse im Schlußanstieg der letzten Etappe hat Neuzugang und Zukunftshoffnung Egan Bernal für Team SKY die Gesamtwertung gewonnen.

Die Situation auf dem letzten Kilometer der ca. 20 Kilometer langen Schlußsteigung war äußerst dramatisch. Ein kolombianischer Fahrer des Teams EPM lag aus einer Ausreißergruppe alleine vorne und sah schon wie der sichere Sieger aus. 3 Kilometer vor dem Ziel attackierte Egan Bernal die kleine Favoritengruppe mit Spitzenreiter Nairo Quintana, Rigoberto Uran (EF-Drapac) und Sergio Henao, sehr wahrscheinlich um eine Attacke seines Teamkapitäns Sergio Henao vorzubereiten.
Nur Daniel Martinez, ein Mannschaftskollege von Uran konnte mitgehen, bot aber keine Unterstützung in der Führungsarbeit an. Egan Bernal konnte sich aber an Tao Geoghan Hart, einen Team SKY Fahrer andocken, der vorher in der Ausreßergruppe fuhr und dieser ackerte nun bis zum Umfallen für Bernal bis ca. 1km vor dem Ziel. 400 Meter vor dem Ziel wurde auch der erschöpfte Fahrer von EPM ein- und überholt, und Bernal konnte zu Dayer Quintana (Bruder von Nairo) und Sebastian Henao (Bruder von Sergio Henao SKY) aufschließen, die vorher auch in der Fluchtgruppe gefahren waren. Dayer Quintana (Movistar) zog unwiderstehlich davon und sicherte sich den Etappensieg. Sebastian Henao zog Egan Bernal zur Ziellinie und der knappe Vorsprung vor der näher kommenden Favoritengruppe genügte Egan Bernal um Nairo Quintana mit 9 Sekunden die Gesamtführung zu entreißen. Was für ein spannendes Finale auf dem letzten Kilometer.
Rigoberto Uran und Nairo Quintana belauerten sich zu lange und Team SKY nutzte diese Situation mit ihrem jungen Talent gnadenlos aus.
Alle Fahrer bestätigten nach dem Rennen, dass sie den Funk im Schlußanstieg nicht mehr hören konnten, da die Begeisterung der Massen alles übertönte.
Vor Wochenfrist wurde Egan Bernal auch kolombianischer Zeitfahrmeister auf einem topfebenen Kurs und Sergio Henao gewann den Meistertitel im Straßenrennen. Ein hervorragender Auftakt für das Team SKY in Kolombien.
Absolut faszinierend zu sehen war die Begeisterung der Massen in Kolombien für diese Rennen und ihre lokalen Stars, unglaublich!

Letzte Etappe:
1 Dayer Quintana (Col) Movistar Team 4:22:11
2 Egan Bernal (Col) Team Sky 0:00:10
3 Sebastian Henao (Col) Team Sky
4 Angel Alexander Gil Sanchez (Col) EPM 0:00:14
5 Daniel Martinez (Col) EF Education First-Drapac p/b Cannondale 0:00:18
6 Oscar Sevilla Rivera (Spa) Medellin
7 Rigoberto Uran (Col) EF Education First-Drapac p/b Cannondale 0:00:21
8 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:22
9 Sergio Henao (Col) Team Sky
10 Julian Alaphilippe (Fra) Quick-Step Floors
Gesamtwertung:

1 Egan Bernal (Col) Team Sky 20:49:03
2 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:09
3 Rigoberto Uran (Col) EF Education First-Drapac p/b Cannondale 0:00:11
4 Sergio Henao (Col) Team Sky 0:00:13
5 Daniel Martinez (Col) EF Education First-Drapac p/b Cannondale 0:00:43
6 Ivan Sosa (Col) Androni Giocattoli-Sidermec 0:00:46
7 Julian Alaphilippe (Fra) Quick-Step Floors 0:00:48
8 Aristobulo Cala Cala (Col) Bicicletas Strongman Colombia Coldeportes 0:01:11
9 Danny Alberto Osorio (Col) Orgullo Paisa 0:01:13
10 Rafael Aniba Montiel (Col) Orgullo Paisa 0:01:27

Text/Foto
Gerhard Plomitzer
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Team Vorarlberg Santic mit starkem Saisonauftakt! Roland Thalmann wird hervorragender Achter bei der 55. Trofeo Laiguelia UCI 1.HC in Italien!

Fotos Team Vorarlberg Santic

Starker Saisonstart in Italien für Team Vorarlberg Santic bei der 55. Trofeo Laiguelia UCI 1.HC – Roland Thalmann wird hervorragender Achter!


Team Vorarlberg Santic_Presentation

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TOUR OF OMAN 2018: A MUST DO FOR KRISTOFF (UAE Team Emirates)

Alexander Kristoff showed again in the second part of 2017 that he is one of the best riders when it comes to sprints and one-day races, winning the European championships and claiming the silver medal at the Worlds, mere centimetres behind Peter Sagan. The former winner of Milan – Sanremo (2014) and Tour of Flanders (2015) is back into action with a new kit, after signing with UAE Team Emirates. And he’s determined to remind everyone that he is also a man of the Spring.


Tour of Oman 13.2.18 to 18.2.18
Who will be the best sprinter of the Tour of Oman?
Mark Cavendish is a good sprinter, he’s showed it many times. The level of the sprints will be high. But I’ve done good sprints here before (7 stage wins) so I hope that I’ll be among the best and that I can win again.
What are you looking for in the Tour of Oman?
It’s part of my build-up for the Classics. I’ve actually participated in every edition. I don’t know if many other people have been there every year… With Dubai and Abu Dhabi, I have like a Grand Tour here in the Middle-East. I know Cavendish is doing the same. I hope to start winning some races. And the main point is to build shape for the Classics.
What’s special about the Tour of Oman?
In Dubai and Abu Dhabi, the buildings are more modern, in Oman it’s classic oriental and I like it. When you think of Arabia, Oman is one of the countries that reflects that. And also the nature is more spectacular with the mountains. Normally, we always have a nice weather and a good race, so it will be nice!
You’re coming with your new team, UAE Team Emirates, after six years with Katusha…
Now I’m quite used to getting the new kit on. I feel good in the new team, with UAE. I had a really good time in Katusha for sure, there are many good guys. I’ve seen them again and they are my friends, but now I also get new friends from UAE and I feel like at home already.
How would you describe your role in the team?
I will be a captain for the sprints and classics. And then we have other captains for Ardennes classics and the Tours. The Classics are my big goal for the season. The first target will be Sanremo and then I want to be in top shape until Roubaix. The Tour will be my second big goal. I think we’ll split the team 50/50 with Dan Martin. He will need support as he goes for a good general classification.
The Tour of Oman is an opportunity to see how well you understand each other with your new teammates in the sprints. What do you expect ?
We’ve trained a bit for the sprints in the first training camp, where we were almost all together, but not during the last one. (Simone) Consonni was in Australia, (Filippo) Ganna was in Argentina ; we’ve been a little bit spread out. But we all know what we need to do and we just need to make a good plan before and try to execute it. My only issue is Consonni is quite small so I won’t get too much draft (laughs).

Text: ASO
Foto: Gerhard Plomitzer
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Dubai Tour – 4. Etappe Hatta Dam

Was für eine spannende 4. Etappe bei der Dubai Tour am Hatta Damm mit Sonny Colbrelli (Team Bahrain-Merida) als Sieger.

Wie üblich gab es wieder eine Ausreißergruppe bestehend aus Brandon McNulty, Robin Carpenter (beide Rally Cycling), Conor Dunne (Aqua Blue Sport), Christopher Williams (Novo Nordisk), Sun Xiaolong (Mitchelton-BikeExchange) und Simone Bevilacqua (Willier-Triestina), wobei der Letztere hauptsächlich die Zwischenwertungen in Angriff nahm.
Bei sehr schnellem Renntempo erzielten sie nie viel mehr als vier Minuten Vorsprung. Allerdings blieb der Abstand auch bei 3 Minuten, als die letzten, doch etwas anspruchvolleren 25 Kilometern in Angriff genommen wurden. Die Spitzengruppe hatte sich zwischenzeitlich auf die beiden Rally Cycling Fahrer und den Iren Dunne reduziert.
Jetzt erkannten die großen Teams, allen voran Quickstep mit Leader Viviani, Astana und Bahrain Merida die Gefahr und drückten mächtig auf das Tempo. An einer langgezogenen Steigung zersplitterte das Verfolgerfeld unter dem Tempodiktat, auch Marcel Kittel (Katusha-Alpecin) verlor kurzzeitig den Kontakt zum Feld, aber mit Hilfe seiner Mannschaft schaffte er in der Abfahrt wieder den Anschluß, aber das kostete viel Kraft. Marco Haller hing sich hinten im Feld kurzzeitig am Hinterrad eines Fahrers auf und durch die Ausgleichbewegung brachte er den hinter ihm fahrenden Danny Pate (Rally Cycling) zu Fall, der das Rennen aber fortsetzen konnte. Per Instagram entschuldigte sich Haller am Abend bei Danny Pate, schöne Geste!
In der Fluchtgruppe gab Robin Carpenter nochmals alles in der Führungsarbeit für seinen Teamkollegen Brandon McNulty, um dann zurückzufallen. Jetzt schlug die Stunde des jungen Brandon McNulty, er schüttelte auch seinen letzten Begleiter Dunne ab und nahm die letzten 15km mit 2min30s Vorsprung vor dem jagenden Feld alleine in Angriff.
Und trotz der schon 150km langen Flucht gab er alles und der Vorsprung schmolz nur langsam und 1km vor dem Ziel hatte er noch 35 Sekunden Vorsprung. Bei fast jeder anderen Etappe hätte dieser Vorsprung wohl für den Sieg gereicht, aber der Hatta Damm hatte anderes mit ihm vor. Die Steigung des letzen Km war zuerst nur mäßig und 300 Meter vor dem Ziel hatte Mc Nulty immer noch fast 30 Sekunden Vorsprung, dann kam die Rechtskurve und der sehr steile Schlußanstieg, der McNulty aufs kleine Blatt zwang und seine Beine explodierten jetzt und 30 Meter vor der Ziellinie wurde er von den heransprintenden Verfolgern überholt, was für eine Dramatik, er wurde 21er. Aber das war eine Klassevorstellung und sein Name steht jetzt bestimmt in vielen Notizbüchern der großen Teams, ihm gehört die Zukunft.
Sonny Colbrelli trat bei den Verfolgern als erstes an, da er wegen Technikproblemen nur noch auf dem großen 53er Blatt fahren konnte und mit all seiner Kraft schaffte er es bis zur Linie kurz vor dem sprintstarken Magnus Cort (Astana) und Timo Roosen (LottoNL-Jumbo), der in Dubai bereits als Anfahrer für Dylan Groenewegen starke Leistungen gezeigt hatte.
Vierter wurde Alexander Kristoff (UAE) vor Giacomo Nizzolo (TREK-Segafredo), dem John Degenkolb heute 5 Km vor dem Ziel freie Bahn gab, da er sich nicht so gut fühlte.
Wiederum starke Leistung nach seinem Sieg in Argentinien.
Als sechster kam Elia Viviani (Quickstep) erschöpft ins Ziel, konnte aber mit dieser guten Leistung seine Führung in der Gesamtwertung mit 2 Sekunden vor Magnus Cort verteidigen.

Das Foto zeigt Viviani im grünen Trikot der Tour of Britain im September 2017 noch in SKY Diensten.

Es bleibt also spannend bis zur letzten Flachetappe bei der Dubai Tour.
Bester Deutscher war am Hatta Damm mit einer starken Leistung Rick Zabel (Katusha-Alpecin) als 13er, sein Teamkollege Marcel Kittel kam mit leichtem Rückstand als 22er ins Ziel und erklärte hinterher, dass seine Muskeln noch 15 Minuten nach dem Zieleinlauf zitterten.

1. Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida)
2. Magnus Cort Nielsen (Astana) s.t.
3. Timo Roosen (LottoNL-Jumbo)
4. Alexander Kristoff (UAE Team Emirates)
5. Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo)
6. Elia Viviani (Quick-Step Floors)
Gesamt:
1. Elia Viviani (Quick-Step Floors)
2. Magnus Cort Nielsen (Astana) +0:02
3. Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida) +0:04
4. Nathan Van Hooydonck (BMC) +0:07
5. Nacer Bouhanni (Cofidis) +0:08

Text/Fotos
Gerhard Plomitzer
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Der Raublinger Rennrad-Spezialist ist Partner des großen Radsport-Events im April

Keine 100 Kilometer liegen zwischen dem Firmensitz von Corratec und der italienischen Grenze, und emotional ist sich beides noch viel näher.

2005 fuhr der Venezolaner Rujano auf einem Corratec-Carbonrad ins Bergtrikot des Giro d’Italia, und Rahmenbaumeister Mauro Sannino ist ein alter Freund und Mitarbeiter von Corratec-Chef Konrad Irlbacher. Ganz klar: Das Herz der Raublinger schlägt für den italienischen Radsport, und dieses Jahr schlägt es ganz besonders für den Granfondo Riccione, jenes dreitägige Radsportfest in der Heimat des legendären Giro-Siegers Marco Pantani.

Als Partner der Veranstaltung, die dieses Jahr ihr 20. Jubiläum feiert (20 Jahre nach Pantanis Toursieg) freut sich Corratec natürlich ganz besonders darauf, deutsche Rennradler vom 13. bis zum 15. April an die Adria zu locken. „Eine tolle, hügelige Strecke wartet, dazu das Meer und schönes Wetter – besser kann man nicht in die Rennrad-Saison einsteigen“, freut sich Konrad Irlbacher auf ein traumhaftes Radsport-Wochenende. Wer bis dahin noch nicht oft auf dem Rad saß, kann die „kurze“ Runde mit 99 km und gut 1.400 Höhenmetern in Angriff nehmen; mehr Trainingskilometer machen Lust auf die lange Strecke – 126 km mit knapp 2.000 hm.

Bis zu 1.500 Rennradfahrer werden in Riccione erwartet – lebendige, doch nicht übervolle Straßen versprechen Radsport-Atmosphäre pur. Gerade für Süddeutsche ist der Event gar nicht so weit entfernt – wessen Herz für Italien schlägt, der melde sich an.
Corratec verlost übrigens über die Social-Media-Kanäle zahlreiche Startplätze.

www.granfondocittadiriccione.com

 

Radsportnachwuchs: Ostthüringen Tour 2018 bereits in der 16. Auflage

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Vom 27. bis 29. April 2018 rollt die 16. Auflage der Ostthüringen Tour wieder über die Straßen von Gera, Silbitz und Münchenbernsdorf. Unter dem Motto “professionell-sportlich-hochwertig” hat sich die dreitägige Rundfahrt für die Altersklassen U11m+w, U13m+w und U15w im Rennkalender des deutschen Radsport-Nachwuchses fest etabliert. Erwartet werden zahlreiche Sportler aus dem gesamten Bundesgebiet wie auch aus dem europäischen Ausland. Mit einem anspruchsvollen, aber abwechslungsreichen Rundfahrtprogramm werden die Sieger in den Altersklassen gesucht, welche dann die begehrten Führungstrikots mit nach Hause nehmen können.

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Eröffnet wird die Ostthüringen Tour am Freitag, dem 27. April, mit einem Prolog in Gera-Debschwitz. Am Samstag stehen das Geschicklichkeitsfahren für die U11 und U13, sowie das Einzelzeitfahren für die U15w in Silbitz als erste Etappe auf dem Rundfahrtplan. Am Nachmittag folgt auf einem 4 km langen und flachen Rundkurs die zweite Etappe, welche für alle Altersklassen als Rundstreckenrennen durchgeführt wird. Den Abschluss der Rundfahrt bildet am Sonntag, dem 29. April, traditionell das schwere Straßenrennen in Münchenbernsdorf.

Im Rahmenprogramm der Ostthüringen Tour können an allen drei Etappenorten nichtlizensierte Kinder beim Kids-Cup erste Rennerfahrungen sammeln. Für die Allerkleinsten werden wieder die beliebten Laufradrennen durchgeführt.

Auch die Jedermänner und -frauen kommen nicht zu kurz. Am Sonntag können sie in einem 72 km langen Rennen auf dem schweren Rundkurs Rund um Münchenbernsdorf ihren Sieger ausfahren.

Die Anmeldefrist für die Rundfahrt wie auch für das Jedermann-Rennen läuft bereits. Meldungen für die Ostthüringen Tour werden bis zum 27.03.2018 entgegen genommen. Anmeldungen für das Jedermann-Rennen sind bis zum 23.04. und auch noch als Nachmeldungen am Renntag möglich.

www.ssv-gera.de
www.ostthueringentour.de

Text und Fotos vom Veranstalter, SSV Gera zur Veröffentlichung.