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Andreas Schillinger und Aleksejs Saramotins beenden die Czech Cycling Tour auf dem Podest.

Die letzte Etappe der Czech Cycling Tour wurde lange Zeit von einer Ausreißergruppe bestimmt, die aber auf der letzten Schlussrunde in Dolany gestellt wurde. Wie erwartet endete das heutige Rennen in einem Sprintfinish, das F. Fortin für sich entschied. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Andreas Schillinger, der den neunten Platz belegte und damit auch Gesamtzweiter der Czech Cycling Tour wurde. Sein Teamkollege Aleksejs Saramotins beendete die Rundfahrt auf dem dritten Platz in der Gesamtwertung.
Die Strecke
Die Schlussetappe der Czech Cycling Tour führte die Fahrer über 147,9km welliges Terrain von Olomouc nach Dolany. Im ersten Renndrittel standen zwei Bergwertungen auf dem Programm. Bei Kilometer 67 ging es dann auf einen neun Mal zu bewältigenden Rundkurs in Dolany. Jede 9km lange Schlussrunde wies einen 3km langen und im Durchschnitt 4 Prozent steilen Anstieg auf, der aber den Sprintern keine allzu große Schwierigkeiten bereiten sollte. Die letzte Überquerung dieser Steigung musste 6km vor dem Ziel absolviert werden, bevor die Fahrer auf die leicht bergabführende Zielgerade kamen.
Teamtaktik
Mit 61 Sekunden Vorsprung auf Andreas Schillinger, dem Gesamtzweiten, dürfte sich R. Zoidl den Gesamtsieg nicht mehr nehmen lassen. Deshalb wollte BORA – hansgrohe heute versuchen, einen Etappensieg einzufahren. Der Plan war, Andreas zu unterstützen und ihn auf den letzten Kilometern in eine gute Ausgangsposition zu bringen, aber mit nur drei Fahrern am Start heute würde diese Aufgabe nicht unbedingt leicht sein.
Das Rennen
Gleich zu Beginn der Etappe setzte sich eine Gruppe von 6 Fahrern ab, die aber nie mehr als 2:30 Minuten Vorsprung erarbeiten konnten. Nach vier Schlussrunden um Dolany machte sich das Peloton auf die Verfolgung der Ausreißer und der Vorsprung rutschte unter eine Minute. Unter dem Tempodiktat von Wilier Triestina – Selle Italia verringerte sich der Rückstand des Feldes kontinuierlich. Es war also nur eine Frage der Zeit bis die Spitzengruppe gestellt wurde. Auf den letzten beiden Schlussrunden attackierten mehrere Fahrer aus dem Feld heraus, konnten aber nicht zur Spitzengruppe aufschließen. Kurz danach war es auch um die Fluchtgruppe geschehen und das Peloton fuhr dann geschlossen in Richtung Ziel. In dem Sprintfinale zog F. Fortin an seinen Kontrahenten vorbei und holte sich den Sieg auf der Schlussetappe der Czech Cycling Tour. Andreas Schillinger fuhr auf den 9. Rang. R. Zoidl gewann die Gesamtwertung, und Andreas und sein Teamkollege Aleksejs Saramotins beendeten die Rundfahrt auf dem 2. bzw. 3. Platz im Gesamtklassement.
Ergebnis
01 F. Fortin 3:32:11
02 A. Guardini +0:00
03 F. Sisr +0:00
04 G. Katrasnik +0:00
09 A. Schillinger +0:00

Reaktionen im Ziel
„Ich glaube, dass wir trotz der etwas schwierigen Umstände ein gutes Rennen gefahren sind. Wir haben unser Bestes gegeben und eine zweite und dritte Platzierung in der Gesamtwertung sind gar nicht schlecht. Die gestrige Etappe war zwar ziemlich schwer, aber ich glaube, dass die Czech Cycling Tour uns für die bevorstehenden Rennen wie die Hamburg Cyclassics und die Deutschland Tour gut vorbereitet hat.“ – Andreas Schillinger
„Die Etappe ist so gelaufen, wie wir es erwartet haben. Das Team hat versucht, Andreas [Schillinger] im Sprint zu unterstützen aber am Ende war er nicht schnell genug, um ein gutes Resultat zu erzielen. Die Jungs haben gut zusammengearbeitet und zwei unserer Fahrer holten sich Podestplätze in der Gesamtwertung. Das ist doch ein gutes Ergebnis, besonders wenn man bedenkt, dass wir ohne unseren Kapitän Felix Großschartner, der einen Tag vor der Rundfahrt krank wurde, starten mussten. Allerdings sind die Jungs gut in Form und wir sehen den kommenden Rennen mit Zuversicht entgegen.“– Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter
@ www.BORA-hansgrohe.com

BORA – hansgrohe gewinnt das Mannschaftszeitfahren bei der Czech Cycling Tour.

Die 10. Austragung der Czech Cycling Tour wurde heute mit einem Mannschaftszeitfahren eröffnet. Als einziges WorldTour Team im 19 Mannschaften umfassenden Feld zählte BORA – hansgrohe zu den Favoriten. Das Team stoppte die Uhr nach 19:33 Minuten und war somit die schnellste Mannschaft am Ende des Tages.
Die Etappe
Die Strecke führte die Teams über 18,2km rund um Uničov. Im Vergleich zu den Vorjahren war der Parcours tellerflach. Nach 9,1 gefahrenen Kilometern erwartete die Fahrer eine tückische Kurve in Pňovice, aber ansonsten wies die Strecke nicht viele technisch anspruchsvolle Stellen auf.
Die Teamtaktik
BORA – hansgrohe dürfte heute einer der großen Favoriten auf den Tagessieg sein. Mit dem Zeitfahrspezialisten und polnischen Zeitfahrmeister Maciej Bodnar im Team würde die Mannschaft eine gute Chance haben, ein ausgezeichnetes Ergebnis herauszufahren.
Das Rennen
19 Teams gingen heute an den Start in Uničov, darunter 1 WorldTour Team und 3 Pro Conti Teams. Um 17:00 Uhr rollte das erste Team, die japanische Nationalmannschaft, von der Startrampe und setzte mit 21:03 Minuten die erste Zeit im Ziel. Etwa 30 Minuten später nahm BORA – hansgrohe als vorletztes Team das Mannschaftszeitfahren in Angriff. Am Ende des Tages benötigten unsere Fahrer 19:33 Minuten um die Strecke zu absolvieren, und rasten somit auf den ersten Platz. 13 Sekunden trennten BORA – hansgrohe vom zweitplatzierten CCC Sprandi Polkowice am Ende der Zeitjagd. Christoph Pfingsten wird damit morgen im gelben Trikot an den Start in Olomouc gehen.
Ergebnis
01 BORA – hansgrohe 19:34
02 CCC Sprandi Polkowice +0.13
03 Wilier Triestina – Selle Italia +0:50
04 Uno-X Norwegian Dev. Team +0:51
Reaktionen im Ziel
„Alles hat heute gut geklappt und die Jungs haben einen guten Job gemacht. Die Strecke war nicht so technisch anspruchsvoll aber sie war auch nicht unbedingt leicht. Ich bin mit dem heutigen Sieg natürlich äußerst zufrieden.“ – Enrico Poitscke, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe