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Die Frühjahres-Klassiker live: Eurosport startet ins Radsport-Jahr 2018

Eurosport-Radexperte Jean-Claude Leclercq: „Die Monumente sind besonders, weil die Rennen bis zu über hundert Jahre alt sind.“

• Radsportfans können sich 2018 auf über 200 Tage Live-Radsport auf den Eurosport Plattformen freuen
Nach den ersten Tages- und Etappenrennen stehen im März und April die Frühjahresklassiker im Radsport auf dem Programm. Als „Home of Cycling“ ist Eurosport live dabei und berichtet auch 2018 von allen wichtigen Radveranstaltungen – ob im TV bei Eurosport 1 und Eurosport 2 oder vollumfänglich auf den Eurosport-Digitalkanälen Eurosport.de und Eurosport Player. Radsportfans bekommen an über 200 Tagen Live-Radsport und über 2.500 Stunden Berichterstattung geboten.

Vor dem ersten Eintagesklassiker Mailand-San Remo (17. März) blickt Eurosport-Radexperte Jean-Claude Leclercq auf die Monumente des Radsports voraus und spricht über die Besonderheiten der Frühjahrsklassiker: „Die Monumente sind besonders, weil die Rennen bis zu über hundert Jahre alt sind. Sie haben eine große Tradition und eine lange Geschichte. Wenn man als Rennfahrer ein Monument des Radsports gewonnen hat, dann hat man eine höhrere Dimension erreicht.“

Mailand – Sanremo am Samstag, 17. März, live ab 14:30 Uhr bei Eurosport 2
Die „Classicissima“ Mailand-Sanremo eröffnet wie jedes Jahr die Reihe der Frühjahresklassiker. Das mit fast 300 Kilometern längste Eintagesrennen der Saison steht bei jedem italienischen Fahrer ganz oben auf der Sieges-Wunschliste. „Auch als Rennfahrer empfindet man es als eine Fahrt in den Frühling.“, so Leclercq über das 291 km lange Rennen, das die Tifosi liebevoll „La Primavera” nennen. Im Vorjahr sicherte sich Michal Kwiatkowski als erster Pole überhaupt den prestigeträchtigen Sieg. 2015 gewann der Deutsche John Degenkolb den Klassiker.

Flandern-Rundfahrt am Sonntag, 1. April, live ab 11:45 Uhr bei Eurosport 1
Der Klassiker in Belgien ist berühmt-berüchtigt für seine Helligen, kurze knackige Anstiege auf zum Großteil nicht asphaltierten Straßen. Insgesamt 17 solcher Steilpassagen stehen bei der 263km langen Ronde van Vlaanderen auf dem Programm, darunter auch wieder die bekannte „Muur“. Die gefürchtete Mauer von Geraardsbergen ist etwas mehr als einen Kilometer lang, bis zu 20 Prozent steil und führt zum Großteil über Kopfsteinpflaster. „Für einen belgischen Rennfahrer ist der Gewinn der Flandern-Rundfahrt genauso viel Wert wie ein Titel bei einer Weltmeisterschaft.“, so Jean-Claude Leclercq über den Stellenwert der Flandern-Rundfahrt in Belgien. Mit einem Doppelerfolg machten Philippe Gilbert und Greg Van Avermaet die Flandern-Rundfahrt 2017 zu einem belgischen Feiertag und auch 2018 wird „De Ronde“ das Highlight für alle flämischen Radsportfans sein.

Paris-Roubaix am Sonntag, 8. April, live ab 11:30 Uhr bei Eurosport 1
„Wenn die Fahrer in Roubaix ankommen, haben sie das Gefühl die Hölle hinter sich gelassen zu haben. Denn es ist ein Rennen aus einer anderen Zeit.“, so Jean Claude Leclercq über die „Königin der Klassiker“ Paris-Roubaix, der wohl berühmt-berüchtigtste Klassiker der Radsportsaison. Das 257,5 km lange Rennen, das den Beinamen „Hölle des Nordens“ trägt, verlangt Fahrern und Material gleichermaßen alles ab – besonders auf den rund 50 Kilometer langen Kopfsteinpflasterpassagen. Die schwierigsten Pavéabschnitte beginnen nach rund zwei Dritteln der Rennes mit dem Wald von Arenberg, eine ca. 2,5km
lange Waldpassage mit tiefen Pflastersteinrinnen der höchsten Schwierigkeitsstufe. Hier fällt oft die Vorentscheidung, bevor im altehrwürdigen Velodrom von Roubaix mit einer
Schlussrunde das Rennen traditionell endet. Im Vorjahr holte sich der Belgier Greg Van
Avermaet im Zielsprint den begehrten Klassikersieg, 2015 triumphierte der Deutsche John
Degenkolb.

Lüttich-Bastogne-Lüttich am Sonntag, 22. April, live um 14:00 Uhr bei Eurosport 1
„La Doyenne“ – das älteste Monument des Radsports hat seinen ganz eigenen Charakter.
Die rund 250km lange Runde durch die wallonischen Ardennen ist maßgeschneidert für
kletterfeste Allrounder, denn das hügelige Profil hat rund ein Dutzend knackige Anstiege zu bieten. Vor allem zum Ende des Rennens stehen mit dem Côte de la Redoute, dem Côte de la Roche-aux-Faucons und fünf Kilometer vor dem Ziel mit dem Côte de Saint-Nicolas
rennentscheidende Anstiege an. Um das Rennen für sich zu entscheiden, haben laut Jean-
Claude Leclercq die Rundfahrten-Spezialisten einen Vorteil: „Bei Lüttich-Bastogne-Lüttich
benötigen die Rennfahrer den richtigen Punch, um mit viel Power und Explosivität über die Berge zu fahren.“ Der Spanier Alejandro Valverde sicherte sich nach hartem Kampf auf der Zielgeraden gegen den Iren Daniel Martin den Sieg 2017 und gewann den Klassiker bereits zum vierten Mal.

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