Schlagwort-Archiv: Andreas Müller

Tony Martin, Stefan Denifl & Co. zu Strassers 24h-Weltrekordversuch

Noch vier Tage bis zum Angriff auf den 24h Bahn-Weltrekord! Am Samstag, den 14. Oktober, beginnt das Projekt um 13:00 Uhr im Tissot-Velodrome Suisse in Grenchen (SUI). Nicht nur die Fans von Christoph Strasser fiebern dem Weltrekordversuch entgegen, auch viele Profis – wie Tony Martin, Stefan Denifl, Matthias Brändle oder Landsmann Bernhard Eisel.

Vergangenen Freitag absolvierte Christoph Strasser im Wiener Dusika Stadion die Generalprobe über sechs Stunden. „Es lief sehr, sehr gut. Ich schaffte über ein Viertel der 24 Stunden bei 251 Watt 252 Kilometer, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42km/h entsprach. Und die Bahn in Grenchen ist angeblich noch um einen km/h schneller als die in Wien. Das stimmt mich sehr zuversichtlich, dass ich im Idealfall 40km/h durchhalten und damit mehr als 960 Kilometer schaffen kann. Ob die mystische 1.000 Kilometer-Marke möglich ist? Davon träume ich, aber ich bleibe bescheiden. Jeder Millimeter, mit dem ich den aktuellen Rekord übertreffen würde, wäre ein Erfolg“, beschreibt der vierfache Gewinner des Race Across America.

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SIX DAY SERIE STARTET MIT STARAUFGEBOT

. Tour-de-France-Gewinner, Olympiasieger, Weltmeister – beim SIX DAY LONDON vom 25. bis 30. Oktober im Queen Elizabeth Olympic Park in London trifft sich die Elite des internationalen Bahnradsports. Es ist der Auftakt für die erstmals in diesem Winter veranstaltete SIX DAY SERIE, die auch noch die Sechstagerennen in Amsterdam, Kopenhagen und Berlin sowie ein Finalevent auf Mallorca beinhaltet. „Momentan stellt sich im gesamten Radsport eine äußerst positive Entwicklung ein. London ist nun die erste Station dieser neuen Serien-Struktur“, freut sich auch Christian Grasmann. Der 35-Jährige gehört zu den erfolgreichsten deutschen SIX-DAY-Profis und bildet mit seinem Teampartner Maximilian Beyer eines von zwei deutschen Teams bei der neuen SIX DAY SERIE.

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Publikumsliebling Andreas Müller startet im Velodrom


Berliner Urgestein tritt gemeinsam mit dem österreichischen Vize-Weltmeister Andreas Graf an der Landsberger Allee in die Pedale.

Berlin, 6. Oktober 2016. Nach der Zusage der beiden Titelverteidiger Kenny de Ketele und Moreno de Pauw können die Organisatoren des Six Day Berlin (19.-24. Januar 2017) nun die Verpflichtung von dem Berliner Publikumsliebling Andreas Müller und Vize-Weltmeister Andreas Graf aus Österreich bekannt geben.

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Bahn-WM im “Radmekka” London

Von 2. bis 6. März 2016 laufen die UCI Bahn-Weltmeisterschaften 2016. In diesem Jahr finden die Titelkämpfe in London statt. Das österreichische Duo Andreas Graf, Andreas Müller trifft dabei erstmals auf die Superstars Bradley Wiggins und Mark Cavendish.

„Das wird sicher eine ganz besondere WM: Im Olympiajahr sind alle Nationen auf dem Leistungshöhepunkt. Dazu finden die Titelkämpfe in England statt, wo der Bahnradsport so populär wie bei uns das Skifahren ist“, freut sich Andreas Müller, der in seiner Karriere bisher eine Silber- und eine Bronzemedaille im WM-Scratch gewann. „Das Highlight für uns wird dabei sicherlich das Madison mit Wiggins/Cavendish am letzten Tag“, ergänzt Graf, der 2014 mit Müller Europameister im Madison wurde.

Müllers 14. WM-Teilnahme
Die beiden Österreicher zählen mittlerweile zu den Routiniers im Bahnradsport. Vor allem Andreas Müller, der Anfang März seine 14. Bahn-Weltmeisterschaften bestreitet: „2001 war mein erster WM-Start. Mit 14 Weltmeisterschaften bin ich Rekordhalter unter den aktiven Fahrern. Natürlich gibt es dafür keinen Preis für mich – für Top-Platzierungen müssen wir selbst sorgen.“ Andreas Müller startet am 2. März im Scratch-Rennen, Andreas Graf folgt am 4. März mit seinem Einsatz im Punkterennen und gemeinsam bestreiten sie am 6. März das Madison.

Die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften lief für Andreas Graf sehr gut, für Andreas Müller hingegen nicht optimal: „Krankheitsbedingt konnte ich nicht annähernd das trainieren, was ich wollte. Das Scratch wird für mich daher zum Überraschungsei. Aber bis zum Madison ist noch über eine Woche Zeit. Vielleicht werde ich bis dahin wieder ganz gesund, dann werden wir auf Sieg fahren.“ Andreas Graf befindet sich in einer tollen Form und hat ein Ziel vor Augen: das Podium beim Punktefahren.

Homepage: www.radsportverband.at

Grasmann/de Ketele auf Siegkurs

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Christian Grasmann
Mit einer Bonusrunde alleinige Führung geschafft

Kann Christian Grasmann in seinem nunmehr 61. Sechstagerennen – davon elf Rennen in Bremen – bei den 52. Bremer Sixdays endlich seinen ersten Sieg feiern? Vieles spricht dafür, denn mit dem Belgier Kenny de Ketele hat er einen starken Partner, mit dem Grasmann im ÖVB-Team glänzend harmoniert.

Das war besonders gut am vorletzten Tag der Sixdays zu sehen, als die Beiden sich zunächst eine Bonusrunde sicherten, die alleinige Führung übernahmen und in der abschließenden Großen Jagd alle Versuche der Verfolger erfolgreich abwehrten, zu ihnen aufzuschließen. Am nächsten dran waren noch Jesper Mørkøv / Morgan Kneisky (Schulenburg), die in den Schlussminuten versuchten, einen Rundengewinn einzufahren, den aber nicht mehr schafften. Zu stark war das Feld, das die Ausreißer fast wieder einholen konnte.

Am morgigen Schlusstag gibt es noch zwei Jagden, in denen sich die Sixdays 2016 entscheiden werden. Vier Teams können noch auf das Treppchen, der Rest ist abgeschlagen. Selbst eine so stark eingeschätzte Mannschaft wie Wim Stroetinga/Andreas Müller (Hermes Systeme) konnte nicht mehr ganz mithalten und liegt mit elf Runden Rückstand auf Platz fünf hoffnungslos zurück.

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Sixdays Bremen nach der zweiten Nacht: Führungswechsel

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Team 9 SWB Rasmussen – Kalz Foto ESN Michael Heckel

Titelverteidiger Rasmussen/Kalz jetzt nach Punkten vor Grasmann/de Ketele

Wer hätte das gedacht? Nachdem am ersten Tag Christian Grasmann/Kenny de Ketele (ÖVB) das Feld bei den 52. Bremer Sixdays deutlich beherrschten, gab es am Freitag einen überraschenden Führungswechsel. Die Titelverteidiger Alex Rasmussen/Marcel Kalz (ÖVB) holten in der Großen Jagd nicht nur eine Runde auf, sondern profitierten am Ende des langen Tages noch von einer Bonusrunde, die ihnen nach dem Erreichen der 100-Punkte-Grenze zugesprochen wurde.

„Damit ist das Rennen um den Sieg wieder völlig offen“, kommentierte der Sportliche Leiter Erik Weispfennig das Geschehen auf der Bahn. „Was die Jungs hier leisten, ist wirklich Weltklasse. Die Mannschaften schenken sich nichts. Immerhin gab es bis jetzt schon über 100 Rundengewinne. Das zeigt, wie intensiv alle um die Plätze kämpfen“.

Das sahen die Zuschauer in der prallgefüllten ÖVB-Arena vor allem beim Team Sebastian Mora/Yoeri Havik (X-Tip/Die Spielemacher). Sie gewannen den Schlusssprint der Großen Jagd, sammelten 20 Punkte und stehen ebenfalls kurz vor einem Bonusrunden-Gewinn.

Stand nach der zweiten Nacht (1.20 Uhr am Sonnabend, 16. Januar 2016

1. Alex Rasmussen / Marcel Kalz SWB 0 108
2. Christian Grasmann / Kenny de Ketele ÖVB 0 87
3 Sebastian Mora / Yoeri Havik X-Tip/Die Spielemacher 1 90
4. Jesper Mørkøv / Morgan Kneisky Schulenburg 1 76
5. Wim Stroetinga / Andreas Müller Hermes Systeme 1 49
6. Hans Pirius / Andreas Graf Bike it 3 29
7. Nico Heßlich / David Muntaner Atlantic Hotels 4 76
8. Achim Burkart / Melvin van Zijl Radio Bremen Eins 8 35
9. Moreno de Pauw / Lucas Liß Sonne am Haus 9 51
10. Sebastian Wotschke / Fan Freuler mein-dienstrad.de 9 29
11. Martin Blaha / Jan Kraus Holiday on Ice 11 16
12. Marcel Barth / Alois Kankovsky elements pure Hotel 18 14

Mit Liß/Müller kommt Favoritenduo zu den Berliner Sixdays

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Weltmeister Lucas Liß startet mit Andreas Müller bei den Berliner Sixdays
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Berlin, 3. Dezember 2015. Nach der Zusage von den London-Siegern Kenny de Ketele und Moreno de Pauw konnten die Organisatoren des Berliner Sechstagerennens (28. Januar bis 2. Februar 2016) eine weitere Top-Mannschaft verpflichten. Lucas Liß und der Österreicher Andreas Müller bilden eine Paarung, die auch zu den Favoriten um die Podestplätze zu zählen ist.

Lucas Liß gehört zu den stärksten Bahnradsportlern in Deutschland. Im Februar dieses Jahres holte der 23-Jährige bei der Bahn-Weltmeisterschaft in Saint-Quentin-en-Yvelines vor den Toren Paris’ die Goldmedaille im Scratch und damit auch sein erstes Regenbogentrikot.

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10. Saison der Wiesbauer-Radliga startet in Leonding

Die österreichische Top-Radliga startet in ihre zehnte Saison. Schon bewährt ist das Auftaktrennen – bereits zum 55. Mal findet in Leonding (OÖ) der Auftakt des heimischen Radsports statt! Neu hingegen sind neue Teams und ein neuer Titelsponsor: Die Firma WIESBAUER, seit Jahrzehnten mit dem Radsport eng verbunden, ist heuer der Namensgeber der Bundesliga.

Die Saison umfasst zehn Rennen in Österreich, Slowenien, Kroatien – um eines mehr als im Vorjahr. Drei Rennen werden mit UCI 1.2- Status als internationale Profirennen geführt. Beim 55. Eröffnungsrennen in Leonding bei Linz am kommenden Sonntag sind auf einem leicht hügeligen, schnellen Rundkurs 153 Kilometer zurück zu legen. Der Start für Elite und U23-Fahrer in Leonding erfolgt um 11.00 Uhr, die Zielankunft wird gegen 14.45 Uhr erwartet. Im Vorjahr gewann der Oberösterreicher Josef Benetseder.

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51. Bremer Sixdays: Kalz/Rasmussen jagen mit Dublette zum Sieg


Gesamtsiegerehrung Foto via Veranstalter
Tages- u. Gesamtzusammenfassung, Di., 13.01.2015
Marcel Kalz ist eine eindrucksvolle Revanche für die hauchdünne Vorjahres-Niederlage mit seinem neuen Partner Alex Rasmussen gelungen. Das deutsch-dänische SWB-Paar gelang das Kunststück, 14 Runden vor dem Ende der letzten Großen Jagd zunächst zu den beiden rundengleich führenden Mannschaften mit Morgan Kneisky/Jesper Morkov (Leasing e-Bike) und den Titelverteidigern Leif Lampater/Wim Stroetinga (Sparkasse) aufzuschließen. Mit dem besten Punktepolster übernahmen sie damit die Führung.

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51. Bremer Sixdays: Kalz / Rasmussen in Lauerstellung

Tages-Gesamtzusammenfassung 5. Tag
Die Spannung steigt: Kalz/Rasmussen in Lauerstellung
Die Spannung steigt. Vor dem letzten Tag der 51. Bremer Sixdays haben sich drei Teams in Position für den Sieg gebracht. Zwar liegen Morgan Kneisky/Jesper Morkov vom Leasing e-Bike-Team noch mit 235 Punkten in der gemeinsamen Nullrunde vor dem Sparkasse-Team mit Leif Lampater/Wim Stroetinga (230). Doch dahinter lauert schon das SWB-Team mit Marcel Kalz/Alex Rasmussen. Mit 297 Punkten stehen die beiden nur drei Zähler vor einer Bonusrunde. Wenn sie die erreichen kämen sie ebenfalls in die Nullrunde – und würden die Führung übernehmen.

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51. Bremer Sixdays – Die Profis-Fahrerfeld 2015

Team 1 – x-Tip/ Die Spielemacher
David Muntaner Juaneda
Spanien (31 Jahre)
6 Sixdays (1 Sieg)
Den größten Erfolg seiner Bahnrad-Karriere feierte er an der Seite von Alberto Torres Barcelo bei der WM, wo die beiden Madison-Weltmeister wurden. Jetzt geben sie auch als Paar ihr Debüt in Bremen. Beide sind bärenstark, und nach Gent auch auf die kurze, enge Bremer Bahn eingestellt. Absolute Podestkandidaten.

Team 1 – x-Tip/ Die Spielemacher
Albert Torres Barcelo
Spanien (24 Jahre)
5 Sixdays (kein Sieg)
Der WM-Titel im Madison nach der Vize-WM im Vorjahr war der größte Erfolg in diesem Jahr. Er gewann In Spanien zahlreiche Titel, gab in Berlin sein Sixdays-Debüt und landete in Gent im Mittelfeld, in Zürich lief es mit nur einer Runde Rückstand auf die Sieger wesentlich runder. Er ist der Sunnyboy im WM-Team.

Team 2 – ÖVB
Christian Grasmann
München (33 Jahre)
55 Sixdays (kein Sieg)
Grassi fährt zum 10.xl in Bremen. Respekt. 2014 fehlten nur 6 Punkte zum Treppchen. 2010 in Bremen schon einmal auf P 3. Er ist der Kopf hinter den Maloja Pushbikers und der Mann in Deutschland, der am meisten für den Nachwuchs tut. Ist in der Form seines Lebens. Mit neuem Partner Hester will und kann er richtig angreifen.

Team 2 – ÖVB
Marc Hester
Dänemark (29 Jahre)
75 Sixdays (1 Sieg)
Ein alter Hase im 6-Tage-Geschäft. Bei 75 Starts schaffte der Däne „nur“ 1 Sieg, fuhr fast immer ganz vorne mit und verbuchte mehrere 3. Plätze. Auch 2014 schaffte er es in Bremen gemeinsam mit Andreas Müller aufs Treppchen. Nach den bisherigen Podesten in Bremen, will er jetzt endlich den Sieg. Und das ist möglich.

Team 3 – Schmidt & Koch
Nick Stöpler
Holland (24 Jahre)
17 Sixdays (1 Sieg)
Trotz ständig wechselnder Partner einer der niederländischen Topfahrer. In Bremen immer mit starken Auftritten, auch in diesem Winter in Amsterdam gegen äußerst starke Konkurrenz auf dem Treppchen. Sehr anpassungsfähig, sehr gute Übersicht und von daher ein Team, das man im Auge behalten muss.

Team 3 – Schmidt & Koch
Nico Heßlich
Cottbus (24 Jahre)
4 Sixdays (kein Sieg)
Nach seinem Sechstage-Debüt in Bremen im vergangenen Jahr hat sich Nico stets gut in Szene setzen und seinen Sieg im UIV-Cup im Jahr 2013 durchaus bestätigen können. Der Sohn des Olympiasiegers und mehrfachen Weltmeisters Lutz Heßlich ist also erfolgreich in die Fußstapfen seines Vaters getreten. Nicht zuletzt durch seinen DM-Titel im Zweier-Mannschaftsfahren mit Leif Lampater.

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