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Weltmeister schlägt Schweizer Meister – Peter Sagan gewinnt Paris-Roubaix 2018


Peter Sagan (BORA – hansgrohe) hat die 116. Austragung von Paris-Roubaix gewonnen und sich den ersten Pflasterstein seiner Karriere geholt. Sagan schlug im Sprint den Schweizer Meister Silvan Dillier (AG2R La Mondiale), der mit dem zweiten Platz den größten Erfolg seiner Karriere feiert. Dillier fuhr mehr als 200 Kilometer als Ausreißer an der Spitze des Rennens und zeigte eine beeindruckende Leistung. Das Podium vervollständigt Niki Terpstra (Quick-Step Floors), der erneut seine starke Klassikerform unterstrich.

Nils Politt (Katusha-Alpecin Team) gewann den Sprint der Verfolger und erreichte das Ziel auf dem 7. Platz. Der jüngste deutsche ist damit auch der bestplatzierte deutsche Teilnehmer.

Ein Weltmeister gewinnt Paris-Roubaix – das gelang zuletzt Bernard Hinault im Jahr 1981. Die heutige Ausgabe der Königin der Klassiker war aufgrund der frühlingshaften Wetterbedingungen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 43,55 km/h eine der Schnellsten.
Stimmen zu Paris-Roubaix 2018
Peter Sagan:
“Es ist toll – ein unglaubliches Gefühl. Es ist ein sehr großer Sieg in meiner Karriere. Einfach atemberaubend. Danke an alle meine Teamkollegen und das gesamte BORA-hansgrohe-Team. Sie haben sehr gut gearbeitet.”
Silvan Dillier:
„Heute war Peter für mich der Engel und Teufel in Person. Ein Engel, weil wir sehr gut zusammengearbeitet haben und der Teufel, weil er im Sprint eben nur schwer zu schlagen ist. Zuletzt war ich wirklich glücklich, dass wir so gut harmonierten. Wir haben uns respektiert und schlussendlich einen tollen Sprint im Velodrome gezeigt. Er war besser und ich gratuliere ihm.“

Enrico Poitschke, Sport Direktor des Siegers Peter Sagan:
„Das ist sicherlich einer der größten Siege des Teams und wir haben so lang darauf hingearbeitet. Jetzt ein Monument gewonnen zu haben, ist eine Super-Sache. Und wie wir es gewonnen haben, kommt noch dazu. Ich kann nur dem ganzen Team einen großen Dank sagen. Das haben wir uns alle verdient und heute werden wir richtig feiern!“

Andreas Schillinger, Mannschaftskollege von Sagan und seit der ersten Teilnahme des Teams ununterbrochen bei Paris-Roubaix gestartet:
„Was soll ich sagen. Es war jetzt mein 8. Start mit Ralph (Denk) und jetzt sind wir am Ziel. Wir haben das Rennen gewonnen. Wir sind endlich am Ziel. Die Gefühle sind unbeschreiblich. Ich bin so glücklich, es ist der Wahnsinn.“

Nils Politt, bestplatzierter Deutscher:
„Hätte ich mit jemanden vor dem Rennen gewettet, hätte ich gesagt, Ihr seid bekloppt, dass ich hier Top10 fahre. Die Beine waren schon in Flandern gut, ich habe mich fit gefühlt. Ich bin ohne Defekt und Sturz durchgekommen und einfach super happy mit dem 7. Platz.“

Text ASO / Photo bettiniphoto
veröffentlicht durch Gerhard Plomitzer

Paris-Roubaix – Höhepunkt der Kopfsteinpflaster-Klassiker

Am Sonntag begeben sich 14 deutsche Profis in die Hölle des Nordens. Angeführt vom Gewinner des Jahres 2015, John Degenkolb (Trek-Segafredo), nehmen sie die berühmt-berüchtigte Klassikerstrecke von Paris-Roubaix in Angriff. Im Norden Frankreichs verläuft sie über 257 Kilometer und beinhaltet 54,5 Kilometer des legendären Kopfsteinpflasters.

Drei der 29 Pflaster-Sektoren wurden traditionell mit der höchsten Schwierigkeitsstufe von fünf Sternen bewertet. Zu diesen schwersten Passagen gehört der Wald von Arenberg, der mit 2,4 Kilometern Länge und sehr groben Kopfsteinpflaster von den Favoriten oft für eine erste Selektion genutzt wird. Danach vergeht knapp eine Rennstunde bis der Abschnitt Mons-en-Pévèle erreicht wird, der 3 Kilometer lang ist. Im Carrefour de l’Arbre, 17 Kilometer vor dem Zielstrich, findet regelmäßig die rennentscheidende Attacke statt.

Während der zweite Teil des Rennens, in denen sich diese schwersten Passagen befinden, unverändert bleibt, kommt es zu Beginn der Pflasterabschnitte zu einigen Neuerungen. Der Sektor Saint-Python (27) kehrt nach einem Jahr Abstinenz zurück. Allerdings wird ihn das Peloton diesmal aus der entgegengesetzten Richtung in Angriff nehmen. Dazu gesellt sich mit dem Sektor 25 ein brandneuer Pflasterabschnitt über 1.500 Meter zwischen Saint-Hilaire und Saint-Vaast.

Großer Favoriten-Kreis verspricht offenes Rennen

Nach dem Eindruck der bisherigen Frühjahrsklassiker scheint der Ausgang der 116. Austragung von Paris-Roubaix so offen, wie selten zuvor. Das Frühjahr von Quick-Step Floors zeugt von einer Dominanz, die auch die Königin der Klassiker entscheiden könnte. Im Mittelpunkt des Teams steht Niki Terpstra, der das Rennen bereits 2014 gewonnen hat und mit dem Sieg bei der Flandern-Rundfahrt am vergangenen Sonntag seine Ambitionen auf einen zweiten Pflasterstein untermauert hat. Vorjahressieger Greg Van Avermaet (BMC Racing Team) möchte dies genauso verhindern, wie Weltmeister Peter Sagan (BORA-hansgrohe), dem noch ein Sieg bei Paris-Roubaix in seinen Palmarès fehlt. Im großen Kreis der Favoriten befinden sich eindrucksvolle Namen, wie Zdenek Stybar (Quick-Step Floors), Sep Vanmarcke (EF Education First), Edvald Boasson Hagen (Dimension Data), Jasper Stuyven (Trek-Segafredo) oder Gianni Moscon (Team Sky), die allesamt das Rennen bereits in den Top 5 beendet haben.

Degenkolb unter den Favoriten, Kittel nach sieben Jahren erneut auf dem Pflaster

Während der bestplatzierte Deutsche aus dem Vorjahr, André Greipel (Lotto-Soudal), verletzungsbedingt nicht in Compiègne am Start stehen kann, reiht sich John Degenkolb am Sonntag in den Kreis der internationalen Favoriten ein. „Wir reisen mit einer sehr starken Mannschaft und viel Selbstvertrauen an. Alle sind fit, gesund, fokussiert und top motiviert. Wir sind bereit für Sonntag“, blickt der 29-jährige selbstbewusst auf sein Lieblingsrennen.

Mit dem Deutschen Meister Marcus Burghardt (BORA-hansgrohe) und Marcel Sieberg (Lotto-Soudal) starten zwei Routiniers, die zusammen bereits auf 23 Teilnahmen im Verlauf Ihrer Karriere zurückblicken. Während Burghardt sich ganz in den Dienst von Peter Sagan stellt, geht Sieberg ohne Kapitän in das Rennen. „Ich denke, dass fast alle freie Fahrt haben. Es ist eins der sehr sehr wenigen Rennen im Jahr, wo ich nicht immer nach meinem Kapitän sehen muss, sondern ich mich einfach auf mich konzentrieren kann und schaue, wo ich am Ende landen kann“, beschreibt er die Teamtaktik.

Im Gegensatz zu den Roubaix-Routiniers steht Max Walscheid (Team Sunweb) vor seiner Premiere. Für Marcel Kittel (Team Katusha-Alpecin) wird das diesjährige Rennen so etwas wie ein zweites Debüt, denn der Top-Sprinter ist bisher nur einmal in seinem ersten Profijahr (2011) durch die Hölle des Nordens gefahren. Die Kapitänsrolle in seinem Team wird aber weniger Kittel als Tony Martin und Nils Politt zukommen. Vor allem Politt will seine starke Leistung aus dem Vorjahr und dem aktuellen Frühjahr bestätigen. „Ich denke, dass ich zusammen mit Tony Martin eine freie Rolle bekommen werde. Wenn mir dabei so etwas gelingt, wie in Flandern, wäre ich super happy. Aber ich gehe ohne Druck in das Rennen und lass es auf mich zukommen. Am Ende muss bei Roubaix alles stimmen: Material, Beine und die Position“, sagt der jüngste deutsche Teilnehmer bei Paris-Roubaix.

Nikias Arndt (Team Sunweb), Nico Denz (AG2R La Mondiale), Christian Knees (Team Sky), Andreas Schillinger, Rüdiger Selig (beide BORA-hansgrohe), Jasha Sütterlin (Movistar Team) und Rick Zabel (Team Katusha-Alpecin) vervollständigen das deutsche Kontingent bei Paris-Roubaix 2018.

Deutsches Pressebüro A.S.O. | Sandra Schmitz
Foto und veröffentlicht durch Gerhard Plomitzer

ARD und ZDF berichten gemeinsam live von der Deutschland Tour


Die Neuauflage der Deutschland Tour wird an allen vier Tagen live im öffentlich-rechtlichen Fernsehen übertragen. Vom 23. bis 26. August berichten ARD und ZDF gemeinsam mit ihren Sendern von jeder Etappe.
Der Auftakt (23. August, Koblenz-Bonn) und die zweite Etappe (24. August, Bonn-Trier) werden von der ARD in den dritten Programmen der Regionen, die Teil der diesjährigen Deutschland Tour sind, übertragen. WDR, SWR, HR und der SR berichten jeweils von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr live von den ersten beiden Etappen der Rundfahrt.
Die abwechslungsreiche Streckenführung verspricht ein spannendes Finale. Das ZDF überträgt am Samstag, den 25. August, die dritte Etappe der Deutschland Tour von Trier nach Merzig live. Am Sonntag berichtet Das Erste live von der Schlussetappe, die von Lorsch nach Stuttgart führt, wo am 26. August der erste Sieger der neuen Deutschland Tour gekürt wird.

„Wir freuen uns, dass die deutschen Radsport-Fans die Deutschland Tour gemeinsam bei ARD und ZDF erleben können. Für uns hat die Partnerschaft mit beiden öffentlich-rechtlichen Sendern einen hohen Stellenwert, denn die Deutschland Tour richtet sich neben dem reinen Radsport-Fan an eine breitere Zielgruppe, für die der Spaß am Radfahren im Vordergrund steht“, sagt Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports. Die deutsche Tochtergesellschaft der A.S.O. veranstaltet die Deutschland Tour.

Die Zuschauer kommen bei der Deutschland Tour in den Genuss des hohen Übertragungsstandards, den sie unter anderem von der Tour de France gewohnt sind. Neben einer abwechslungsreichen Berichterstattung von den sportlichen Höhepunkten des Rennens wird den Zuschauern auch die landschaftliche und touristische Vielfalt der Regionen und Etappenorte der Rundfahrt präsentiert. Die A.S.O. produziert pro Etappe ein zweistündiges Live-TV-Signal und stellt dies den internationalen Rechtehaltern zur Verfügung. Bereits bei ihrer ersten Auflage wird die neue Deutschland Tour in mehr als 100 Ländern verbreitet.

Text Deutsches Pressebüro A.S.O. | Sandra Schmitz
veröffentlicht durch Gerhard Plomitzer

Eröffnung der Radklassiker-Saison: Stoppomat Taunus wird am Samstag aus dem Winterschlaf geholt


Das Training für die Škoda Velotour, dem Jedermannrennen im Rahmen von Eschborn-Frankfurt, kann beginnen. Traditionell sechs Wochen vor dem Start des Radklassikers am 1. Mai wird der Stoppomat in Oberursel aus seinem Winterschlaf geholt. Am kommenden Samstag, den 17. März, ist es soweit. Ab 10 Uhr beginnt für die Radfahrer wieder die kostenlose Zeiterfassung für ihre Fahrten zum Großen Feldberg. Die Anfangszeit wird am Start in der Hohemarkstraße 192 in Oberursel genommen, die Endzeit im Zielhäuschen auf dem Feldberg.

Nach der Stoppomat-Eröffnung startet ab 14:30 Uhr das Klassiker-Public Viewing im Alt Oberurseler Brauhaus. Mit Mailand-Sanremo steht das erste Radsport-Monument der Saison auf dem Programm. Auch wenn Lokalmatador John Degenkolb seinen Start krankheitsbedingt absagen musste, lohnt sich das Mitfiebern mit den deutschen Radstars um André Greipel, Marcel Kittel oder Rick Zabel, dem Zweitplatzierten des Radklassikers Eschborn-Frankfurt 2017. Alle Besucher, die ihre gestempelte Stoppomat-Karte zum Public Viewing mitbringen, erhalten ein Freigetränk im Alt Oberurseler Brauhaus.
Der Stoppomat am Feldberg geht in seine vierte Saison und ist als Einziger mitten auf dem Kurs eines Profirennens installiert, dem Radklassiker Eschborn-Frankfurt. Darüber hinaus bietet er als einziger Stoppomat neben der Rennradstrecke auch Strecken für Mountainbiker und Läufer an. Nicht zuletzt auch deshalb ist er der meistgenutzte Stoppomat in Deutschland. Der Stoppomat im Taunus dient als Anziehungspunkt für Freizeit-, Breiten- und Spitzensportler und bietet Abwechslung im Trainingsalltag.

Nach dem Saisonbeginn für den Stoppomaten stehen auch die offiziellen Trainingsausfahrten zur Škoda Velotour bereits vor der Tür. Diese sind kostenlos, finden in lockerer Atmosphäre und für verschiedene, nach Leistungsniveau eingeteilte, Trainingsgruppen statt. Das „Einradeln“ über ca. 60 Kilometer ist für den 07. April, der „Wellige Taunus“ für den 21. April und „Mammolshain und Billtalhöhe“ für den 28. April vorgesehen.

Text/Foto: ASO
veröffentlicht durch Gerhard Plomitzer

Nizza wird Grand Départ der Tour de France 2020


Einen Tag nach der 76. Austragung von Paris-Nizza wurde heute bekanntgegeben, dass der Grand Départ der Tour de France 2020 in Nizza stattfinden wird. Damit wird die Stadt an der Côte d’Azur zum zweiten Mal nach 1981 Startort von Le Tour. Der Auftakt zur 107. Ausgabe der Frankreich-Rundfahrt erfolgt am 27. Juni 2020.

Nizza und die Tour de France blicken auf eine lange gemeinsame Geschichte zurück. Insgesamt 36 Mal hat die Frankreich-Rundfahrt bereits in der Hauptstadt des Départements Alpes-Maritimes Station gemacht. Zum ersten Mal im Jahr 1906 als der spätere Tour-Sieger René Pottier einen Etappensieg in Nizza feiern konnte. Beim Grand Départ 1981 hat Bernard Hinault nach dem Sieg im Prolog sein Weltmeistertrikot gegen das Gelbe Trikot getauscht. Nach sieben Jahren wird im Jahr 2020 die Tour nach Nizza zurückkehren. 2013 wurde unmittelbar nach dem Grand Départ auf Korsika das Mannschaftszeitfahren der 100. Tour de France in Nizza ausgetragen.

Für den Direktor der Tour de France, Christian Prudhomme, bieten die Stadt und das Umland von Nizza viele Möglichkeiten, abwechslungsreiche Etappen zu gestalten: „Die jüngsten Austragungen von Paris-Nizza haben uns gezeigt, dass die Vielfalt der Landschaften in dieser Region für Spannung und aufregenden Radsport sorgen. Genau das wollen wir, um der Tour de France 2020 einen dynamischen Ton zu verleihen. In Nizza wissen wir, dass die Teams fast eine Woche lang eine freundliche Atmosphäre voller Begeisterung für den Radsport erwarten wird.“

Christian Estrosi, Bürgermeister von Nizza, ergänzt: „Wir sind stolz, den Grand Départ der Tour de France 2020 nach 1981 zum zweiten Mal in Nizza zu begrüßen. Le Tour ist das drittgrößte internationale Sportereignis und hat damit auch eine große wirtschaftliche Bedeutung für unsere gesamte Region. Sieben Jahre nachdem im Jahr 2013 die 100. Auflage und fast 100.000 Zuschauer bei uns zu Gast waren, ist dies ein weiterer Schritt, um Nizza zu einer wichtigen Stadt für große Sportevents zu machen. Wir werden den Veranstaltern und Teams einen optimalen Rahmen bieten. Nizza weist außergewöhnliche Bedingungen für Radfahrer auf, von der Promenade des Anglais bis zu den hohen Pässen des Nationalparks Mercantour. Dieses vielseitige Terrain wird der perfekte Start für die 107. Ausgabe der Tour de France.“

Die Tour de France startet in diesem Jahr am 7. Juli in der Vendée. Im kommenden Jahr wird der Grand Départ in Brüssel organisiert. Die Region rund um die belgische Hauptstadt wird 2019 zwei Etappen zum Auftakt der 106. Tour de France ausrichten.

Deutsches Pressebüro A.S.O.
Sandra Schmitz
Veröffentlicht durch Gerhard Plomitzer

Abwechslungsreiches Profil sorgt für eine spannende Deutschland Tour


Die Deutschland Tour führt vom 23. bis 26. August in den Südwesten Deutschlands und macht gleich bei ihrer Neuauflage in fünf Bundesländern Station. Das Terrain zwischen dem Startort Koblenz und dem Finale in Stuttgart ist sehr abwechslungsreich und hat die Streckenplaner zu einem Kurs inspiriert, der den Rennausgang bis zum Schlusstag offenlässt. Auf den vier Etappen, die zusammen mehr als 740 Kilometer umfassen, kommen Sprinter und angriffslustige Klassikerfahrer gleichermaßen zum Zuge. Einen besonderen Fokus legt die Deutschland Tour bei ihrem Comeback auf die Zuschauer. Neben einem umfangreichen Mitmachprogramm garantieren innerstädtische Zielrunden auf jeder Etappe den Fans ein großes Radsport-Erlebnis.

Vier Etappen durch fünf Bundesländer
Der Auftakt der Rundfahrt erfolgt zwischen Koblenz und Bonn. Nach dem Start am Deutschen Eck werden die Fahrer südlich von Koblenz den Rhein überqueren und rechtsrheinisch durch die Ausläufer des Westerwaldes in Richtung Bonn fahren. Über die Konrad-Adenauer-Brücke erreicht das Peloton die Bundesstadt, in der eine Zielrunde befahren wird. Dieser erste Tag verläuft über 154 Kilometer und weist keine größeren Schwierigkeiten auf. Darüber und über die 2.000 Meter lange Zielgerade in der Bonner Innenstadt werden sich vor allem die Sprinter im Feld freuen.

Die Sprinter-Freude ist allerdings nur von kurzer Dauer, denn am nächsten Tag steht bereits die Königsetappe der Deutschland Tour von Bonn nach Trier auf dem Programm. Mit 212 Kilometer ist dies der längste Abschnitt der Rundfahrt. Die Strecke quer durch die Eifel erinnert mit ihrem Profil fast an einen Ardennen-Klassiker, bei dem es für das Peloton permanent auf und ab geht. Am Ende des Tages werden die Profis mehr als 3.300 Höhenmeter in den Beinen haben. In Trier endet dann die 2. Etappe mit einer Schlussrunde, die einen 2 Kilometer langen Anstieg enthält. Ein idealer Ausgangspunkt für einen späten Angriff.

Die 3. Etappe beginnt in Trier und bringt das Peloton über 177 Kilometer nach Merzig im Saarland. Die Puncheure im Feld dürfen sich erneut auf ein Klassikerprofil mit fast 2.900 Höhenmetern freuen. Nach einer flachen Startphase entlang der Mosel und der Saar folgen zwei große Runden um die Saarschleife bei denen es wieder hügelig zugeht. In Merzig wird die Etappe auf einer Zielrunde entschieden, bei der eine steile Rampe einer kleinen Gruppe auf den letzten 5 Kilometern die Möglichkeit gibt, sich von den Sprintern im Feld abzusetzen.

Das Finale der Deutschland Tour 2018 verläuft von Lorsch in Südhessen nach Stuttgart. Mit 200 Kilometern Länge hat es auch die Schlussetappe in sich und wird den Rennausgang bis zum Ende spannend halten. In Stuttgart warten zwei Schlussrunden mit dem von der Weltmeisterschaft 2007 bekannten Anstieg am Herdweg. Nach der letzten Überquerung sind es noch mehr als 6 Kilometer bis ins Ziel, so dass sich die Klassikerfahrer mit den Sprintern einen Schlagabtausch um den Tageserfolg liefern werden. Im Zentrum der Landeshauptstadt Baden-Württembergs wird am 26. August auf der Theodor-Heuss-Straße der erste Gesamtsieger der neuaufgelegten Deutschland Tour gekürt.

Ex-Profi Fabian Wegmann, der die Strecke mitgeplant hat, sagt: „Diese Deutschland Tour hätte mir als aktiver Fahrer gefallen. Der Etappenverlauf ist abwechslungsreich und belohnt den angriffslustigen Profi. Die Sprint- und Klassiker-Chancen sind ausgeglichen, so dass Spannung bis zum Schlusstag garantiert ist. Um den Zuschauern in den Zielorten näher zu sein und ein großes Erlebnis zu bieten, haben wir auf jeder Etappe Schlussrunden eingebaut. Auch freue ich mich, dass wir fast ohne Transfers auskommen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das für Fans und Profis ein Bonus sein wird.“

Einmaliges Mitmachkonzept „Deutschland. Deine Tour.“
Erstmalig für ein Radrennen konnten sich auch die Fans an der Gestaltung der Deutschland Tour beteiligen. Unter dem Motto „Deutschland. Deine Tour.“ wurden mehr als 1.500 Vorschläge und Tipps auf der Website der Veranstaltung eingebracht. Fast 70% der eingereichten Streckenwünsche liegen in der Region, die von der Deutschland Tour im August durchfahren wird und 30 konkrete Fan-Tipps wurden in die Gestaltung der vier Etappen integriert. „Unser innovatives Mitmach-Konzept geht auf. Bereits mit der Erstausgabe der Deutschland Tour können wir die Wünsche der Fans mit den Möglichkeiten der Etappenstädte und -regionen zusammenbringen. Jetzt, wo die Strecke steht, geht es um die konkrete Ausgestaltung unseres Fahrrad-Festivals. Auch daran können sich die Fans weiterhin beteiligen“, sagt Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports, dem deutschen Tochterunternehmen des Rennveranstalters A.S.O..

1 Profirennen – 100 andere Aktivitäten
Die Deutschland Tour wird ein wahres Fahrrad-Festival, das bereits mit der Teampräsentation am 22. August vor der eindrucksvollen Kulisse am Deutschen Eck in Koblenz beginnt. In jedem Etappenort wird es neben einem Bühnenprogramm und einer großen Expo auch einen Kinder Bike Parcours geben. Familienorientierte Ausfahrten auf abgesperrten Straßen sind ebenso geplant.
Am Samstag, den 25. August, findet in Merzig die Newcomer Tour, das Nachwuchsrennen der Deutschland Tour, statt. Auf der anspruchsvollen Zielrunde der Profis wird ein Sichtungsrennen in der weiblichen U17-Kategorie ausgetragen. Damit setzt die Deutschland Tour nicht nur ein Zeichen für den Radsportnachwuchs, sondern auch für den Frauenradsport.
Die Jedermann Tour wird am 26. August in Stuttgart und der Region Stuttgart veranstaltet. Zwei Strecken werden am Schlossplatz gestartet und führen 65 bzw. 111 Kilometer über gesperrte Straßen. Mit der Anmeldung unter Deutschland-Tour.com/JedermannTour erhält jeder der 3.500 Teilnehmer ein kostenfreies Trikot von Santini Cycling Wear, das mit der Startnummer ausgegeben wird.

Deutsches Pressebüro A.S.O. | Sandra Schmitz
cycling-pr.com | sandra@flessnerschmitz.com
veröffentlicht durch Gerhard Plomitzer

Anmeldung zum Jedermann-Rennen der Deutschland Tour startet

Die Jedermann Tour, das Jedermann-Rennen im Rahmen der Deutschland Tour, wird am 26. August ausgetragen. In Stuttgart und der Region Stuttgart werden sich 3.500 Hobbyradsportler am Schlusstag der viertägigen Deutschland Tour auf die Spuren der Profis begeben. Genau sechs Monate vor dem Start wurde am 26.2. die Anmeldung unter Deutschland-Tour.com/JedermannTour freigeschaltet.

Bei der Jedermann Tour wird das Motto „Region Stuttgart. Deine Tour.“ erfahrbar. Zum ersten Mal ist die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg Start- und Zielort eines Jedermann-Rennens. Die Teilnehmer wählen zwischen der kleineren „Weinbergrunde“ (65 Kilometer, ca. 700 Höhenmeter) und einer „Runde durch die Region Stuttgart“ (111 Kilometer, ca. 1.300 Höhenmeter). Während sich der längere Abschnitt an die ambitionierten Hobbyfahrer richtet, steht die kürzere Strecke auch Einsteigern offen und kann sogar mit Tandems oder ganz ohne Zeitmessung befahren werden.

Zwei reizvolle Strecken durch die Region Stuttgart

Beide Strecken werden am Schloßplatz mitten in Stuttgart gestartet und auf den komplett gesperrten Straßen ist Profi-Atmosphäre garantiert. Denn ab der historischen Fachwerkstadt Waiblingen führen die letzten 27 Kilometer beider Strecken über den Elitekurs der Deutschland Tour, inklusive dem Zieleinlauf auf der Theodor-Heuss-Straße. Direkt nach den Hobbyradsportlern wird in der Stuttgarter Innenstadt der erste Sieger der neuaufgelegten Deutschland Tour ermittelt.

„Für Stuttgart ist das Jedermann-Rennen ein zentrales Element der Deutschland Tour“, sagt Martin Schairer, der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport der Landeshauptstadt Stuttgart. „Denn es ermöglicht ambitionierten Hobby-Fahrerinnen und -Fahrern aus ganz Süddeutschland die Teilnahme an diesem Sportevent der Extraklasse. Zwei sportlich wie touristisch interessante Streckenführungen durch die Region, eine rasante Abfahrt in den Stuttgarter Talkessel auf freien Straßen und die Zieldurchfahrt auf der Theodor-Heuss-Straße sind ein Traum für jeden Rennradfahrer“, so der Sportbürgermeister.

Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling begrüßt, dass das Jedermann-Rennen über Stuttgart hinaus durch mehrere Landkreise der Region führt: „So kann das Rennen seine Strahlkraft in die Region Stuttgart hinein entfalten und deren landschaftliche Vielfalt für Zuschauer und Teilnehmer aus der Region, aber auch von außerhalb erlebbar machen.“

Der kleinere Kurs macht seinem Namen „Weinbergrunde“ alle Ehre und bietet auf 65 Kilometern viel Sehenswertes. Er führt von Uhlbach hinauf auf den 400 Meter hohen Rotenberg, vorbei an der Grabkapelle auf dem Württemberg und weiter durch die Weinberge des Rems-Murr-Kreis. Die längere „Runde durch die Region Stuttgart“ führt auf 111 Kilometern durch Stuttgart und vier Landkreise der Region Stuttgart: Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und den Rems-Murr-Kreis. In Waiblingen treffen die beiden Runden mit der Elitestrecke aufeinander. Vorbei am Max-Eyth-See fahren die 3.500 Jedermänner durch das Neckartal, über den Pragsattel und den Killesberg zum Ziel auf der Theodor-Heuss-Straße.

Kostenfreies Santini-Trikot für jeden Teilnehmer

Neben den reizvollen und abgesperrten Strecken erhöht eine weitere Besonderheit die Vorfreude auf die Jedermann Tour. Mit der Anmeldung erhält jeder Teilnehmer ein kostenfreies Trikot, das zusammen mit der Startnummer ausgegeben wird. Der offizielle Ausstatter der Deutschland Tour, Santini Cycling Wear, kleidet nicht nur die Profis ein, sondern stellt auch für die 3.500 Hobbyradsportler ein exklusives Jersey im Design der Deutschland Tour zur Verfügung.

Fast 500 Starter haben sich bereits vorangemeldet und sich das erste Kontingent der Jedermann Tour gesichert. Bis zum 25. April gilt ein Frühbucher-Angebot, bei dem die Teilnahme zwischen 57 Euro (65 Kilometer, ohne Zeitmessung) und 72 Euro (111 Kilometer) unter Deutschland-Tour.com/JedermannTour gebucht werden kann. Danach erhöht sich die Meldegebühr in vier Stufen bis zum Renntag.

Am 26. August werden Stuttgart und die Region Stuttgart ganz im Zeichen des Fahrrads stehen. Zusätzlich zur Jedermann Tour und der Schlussetappe des Profirennens werden ein Expo-Gelände auf 1.500qm, ein großer Kinder Bike Parcours und Familien-Ausfahrten auf autofreien Straßen zu einem wahren Fahrrad-Festival beitragen. Der Verlauf der viertägigen Rundfahrt zwischen Koblenz und Stuttgart wird am kommenden Freitag, den 2. März, bei einer Pressekonferenz in Anwesenheit deutscher Radsport-Profis sowie Vertretern der beteiligten Etappenorte und Bundesländer vorgestellt.

Text ASO
veröffentlicht durch Gerhard Plomitzer

Paris-Nice 2018 : A whole different story

Key points :
 The 76th edition of Paris-Nice, which will take place between 4th and 11th March, will be whetting the appetites of ambitious pretenders to the crown such as Dan Martin, Tejay van Garderen or Esteban Chaves, who will be attempting to put an end to the domination of Team Sky, represented by title holder Sergio Henao.
 The Race to the Sun could also smile on combative French riders: Julian Alaphilippe, Tony Gallopin and Warren Barguil are not setting themselves any limits. As for Nacer Bouhanni and Arnaud Démare, they will be concentrating on the stages for the sprinters, but will have to battle with Kittel, Kristoff, Greipel and Groenewegen…
Each start to the season throws up a batch of uncertainties, raises new questions and gives opportunities to hitherto unknown riders or riders reaching maturity. Indeed, very often Paris-Nice is the stage on which the first impressions are either confirmed or swept away. In this respect, the 2018 vintage is open to a renewal of the ranks, even if Team Sky will be lining up with the title holder Sergio Henao, who started the season with a victorious defence of his Colombian Champion’s jersey. This year, neither Alberto Contador nor Richie Porte will be barring his way, but this also means that the many pretenders for victory will be all the more uninhibited. Having failed to climb higher than the 3rd step on the podium in 2017, Dan Martin is perhaps about to start a season that will be his biggest challenge to date, in his new UAE-Emirates jersey, whilst the rocket otherwise known as Esteban Chaves could finally take off this year, as hinted towards with triumph on the Tour Down Under. It will be no surprise to see Tejay van Garderen taste victory on the time-trial in Saint-Etienne and boss an event that he has never completely tamed (5th in 2012 and 4th in 2013), or to see Jakob Fuglsang (3rd on the Tour of Valencia and 4th in Andalusia) dominate the competition at the resort of Colmiane in a similar manner to his winning ride on the Dauphiné at the Plateau de Solaison. Similarly, Ilnur Zakarin could perhaps seize the opportunity to win a stage race that has escaped him since the Tour of Romandie in 2015, if he shows as convincing form as on the day of his victory at the Madone d’Utelle (in 2016).

However, these new circumstances also hang on the capacity of the French riders to battle with the best on a route that seems well-suited to the potential of certain Gallic leaders. For example, the finish on the stage into Meudon looks like an invitation for Julian Alaphilippe to make a break for the first yellow jersey of the week. A stage victory on his first race this year in Colombia gives him at least legitimate hopes of doing so, as well as improving on a final 5th place obtained in Nice last year. This will also be the goal of Tony Gallopin (6th in 2015), who has shown himself to be on especially good form in his new colours of AG2R – La Mondiale, winning the Etoile de Bessèges and coming 2nd on the Tour of Provence. Also with a brand new jersey, Warren Barguil will be counting on the final three stages of Paris-Nice to launch a season worthy of his performance on Le Tour in 2017. Lilian Calmejane may also be looking to convert the polka dot jersey won one year ago into a yellow one.

French hopes in the general classification will be accompanied by the prospects of their two best sprinters, Nacer Bouhanni and Arnaud Démare, who should find opportunities to express themselves in Vierzon (stage 2), Chatel-Guyon (stage 3) and why not in Sisteron (stage 5). Both men will be looking toward the Via Roma in San Remo, which will also be in the sights of other former winners on Paris-Nice such as Sam Bennett, Marcel Kittel, André Greipel or Alexander Kristoff. There will not be enough winners’ bouquets for everybody.

22 teams: the main participants (as of 22/02/18)
Australia
Michelton-Scott: Chaves (Col), S.Yates (GB), Trentin (Ita)
Bahrain
Bahrain-Merida: G.Izagirre, I.Izagirre (Spa)
Belgium
Quick-Step Floors: Alaphilippe (Fra), Viviani (Ita)
Lotto-Soudal: Wellens, De Gendt (Bel), Greipel (Ger)
France
AG2R La Mondiale: Gallopin, Vuillermoz (Fra), Naesen (Bel)
Groupama-FDJ: Démare, Molard (Fra)
Cofidis, Solutions Crédits: Bouhanni, Laporte (Fra), Jes.Herrada (Spa)
Direct Energie: Chavanel, Calmejane (Fra), Taaramae (Est)
Team Fortuneo-Samsic: Barguil, Pichon, Périchon (Fra)
Delko Marseille Provence KTM: Di Gregorio (Fra), Siskevicius (Lit)
Germany
Team Sunweb: Oomen (NL), Bauhaus (Ger)
Bora-Hansgrohe: Bennett (Irl), Kennaugh (GB)
Great Britain
Team Sky: Ser.Henao (Col), Poels (NL), Lopez, De la Cruz (Spa)
Kazakhstan
Astana Pro Team: Fuglsang (Den), LL. Sanchez (Spa), Valgren (Den)
Netherlands
Team Lotto NL-Jumbo: Boom, Groenewegen, Gesink (NL)
South Africa
Team Dimension Data: Slagter (NL), Pauwels (Bel), Berhane (Ery)
Spain
Movistar Team: Soler (Esp), Sepulveda (Arg)
Switzerland
Team Katusha Alpecin: Kittel (Ger), Zakarin (Rus)
United Arab Emirates
UAE Team Emirates: Martin (Irl), Kristoff (Nor), Costa (Por)
USA
BMC Racing Team: Van Garderen (USA), Drucker (Lux), Roche (Irl)
Team EF Education First Drapac Cannondale: Rolland (Fra), McLay (GB)
Trek-Segafredo: Degenkolb (Ger), Mollema (NL), Pantano (Col)

PARIS-NICE CHALLENGE
After having welcomed more than 1,300 cyclists for its second edition in 2017, Paris-Nice Challenge will be back on Saturday 10th March 2018, the day before the finish of the professional’s race. This amateur cycling event, in the countryside around Nice, is the first major event of the season. It will give amateur cyclists the opportunity to tackle the route on the last stage of Paris-Nice, merely 24 hours before the professional pack.

Information and registration on www.asochallenges.com and www.parisnicechallenge.com

Text:ASO
Veröffentlicht durch Gerhard Plomitzer

8.4.2018 PARIS–ROUBAIX: A TREAT FOR COBBLE-GOBBLERS

Key points:
 The course of the 2018 edition will stretch for 257 km and feature no fewer than 29 cobblestone sectors totalling 54.5 km.
 The pre-race parade in Compiègne will take the peloton through the Glade of the Armistice, where the armistice that ended World War I was signed on 11 November 1918.
 A brand-new sector will be added to the course in Cambrésis, near the start of the gruelling part of the race. However, the decisive moments will come later, with the Trouée d’Arenberg, the Mons-en-Pévèle sector and, finally, the Carrefour de l’Arbre, with the Roubaix Velodrome tantalisingly close!

The highlights of the season already loom on the horizon. After spending the winter training hard to prepare for their objectives, the majority of riders who make up the international peloton have already kicked off the season under the sunny skies of Australia, South America, the Middle East or Spain. Some are racking up race miles with their sights firmly set on the cobbled classics, where the main course will be served to the cobble-gobblers between Compiègne and Roubaix on 8 April. The riders will hit the first cobbled sectors after reaching Troisvilles, barely 100 kilometres into the race. The amount of cobblestones is a shade lower than last year, but still more than enough to deal serious damage. These cobbled sectors will total 54.5 km (versus 55 km in 2017), compared with an average of 52.58 km for the last ten editions.
For many years, the organisers of Paris–Roubaix have done their bit to discover and preserve these extraordinary roads, which guarantee a spectacular show on the day of the race and, even more importantly, give the landscapes of the region a special flavour. The course changes for the 2018 edition affect the 30 kilometres after Troisvilles. The Saint-Python sector is back after a year on ice, but the riders will tackle it in the opposite direction this time round. Another new sector, this one stretching for 1,500 m between Saint-Hilaire and Saint-Vaast, will push the riders harder shortly afterwards. These new changes are not expected to play a decisive role in the outcome of Paris–Roubaix, as the big stars usually keep their powder dry until the final 100 kilometres.

PARIS-ROUBAIX CHALLENGE 7.4.2018
After Paris-Nice Challenge, it is on the “Hell of the North” that the competitors will offer themselves a new challenge. Amateur cyclists can also face this legendary race on the eve of the professional peloton’s entry into action. More than 6,000 competitors of 66 nationalities will compete in one of the three proposed distances (70 km, 145 km and 172 km).
Information on: www.parisroubaixchallenge.com
Paris-Roubaix Challenge in figures:
• 8th edition of Paris-Roubaix Challenge
• More than 6,000 participants
• 3 routes of 70 km, 145 km and 172 km
• 66 nationalities at the start

Text ASO
Veröffentlicht durch Gerhard Plomitzer

TOUR OF OMAN 2018: A MUST DO FOR KRISTOFF (UAE Team Emirates)

Alexander Kristoff showed again in the second part of 2017 that he is one of the best riders when it comes to sprints and one-day races, winning the European championships and claiming the silver medal at the Worlds, mere centimetres behind Peter Sagan. The former winner of Milan – Sanremo (2014) and Tour of Flanders (2015) is back into action with a new kit, after signing with UAE Team Emirates. And he’s determined to remind everyone that he is also a man of the Spring.


Tour of Oman 13.2.18 to 18.2.18
Who will be the best sprinter of the Tour of Oman?
Mark Cavendish is a good sprinter, he’s showed it many times. The level of the sprints will be high. But I’ve done good sprints here before (7 stage wins) so I hope that I’ll be among the best and that I can win again.
What are you looking for in the Tour of Oman?
It’s part of my build-up for the Classics. I’ve actually participated in every edition. I don’t know if many other people have been there every year… With Dubai and Abu Dhabi, I have like a Grand Tour here in the Middle-East. I know Cavendish is doing the same. I hope to start winning some races. And the main point is to build shape for the Classics.
What’s special about the Tour of Oman?
In Dubai and Abu Dhabi, the buildings are more modern, in Oman it’s classic oriental and I like it. When you think of Arabia, Oman is one of the countries that reflects that. And also the nature is more spectacular with the mountains. Normally, we always have a nice weather and a good race, so it will be nice!
You’re coming with your new team, UAE Team Emirates, after six years with Katusha…
Now I’m quite used to getting the new kit on. I feel good in the new team, with UAE. I had a really good time in Katusha for sure, there are many good guys. I’ve seen them again and they are my friends, but now I also get new friends from UAE and I feel like at home already.
How would you describe your role in the team?
I will be a captain for the sprints and classics. And then we have other captains for Ardennes classics and the Tours. The Classics are my big goal for the season. The first target will be Sanremo and then I want to be in top shape until Roubaix. The Tour will be my second big goal. I think we’ll split the team 50/50 with Dan Martin. He will need support as he goes for a good general classification.
The Tour of Oman is an opportunity to see how well you understand each other with your new teammates in the sprints. What do you expect ?
We’ve trained a bit for the sprints in the first training camp, where we were almost all together, but not during the last one. (Simone) Consonni was in Australia, (Filippo) Ganna was in Argentina ; we’ve been a little bit spread out. But we all know what we need to do and we just need to make a good plan before and try to execute it. My only issue is Consonni is quite small so I won’t get too much draft (laughs).

Text: ASO
Foto: Gerhard Plomitzer
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Santini wird Offizieller Ausstatter der Deutschland Tour

Die Deutschland Tour wird bei ihrer Neuauflage von Santini Cycling Wear eingekleidet. Für die einzige deutsche Rundfahrt der Radsport-Profis (23. bis 26. August) entwirft und produziert der italienische Hersteller die offiziellen Wertungstrikots. Neben den Profis erhalten auch die 3.500 Hobbysportler der Jedermann Tour ein kostenloses Santini-Trikot im Deutschland Tour-Design. Das Jedermannrennen im Rahmen der Deutschland Tour findet am 26. August in Stuttgart und der Region Stuttgart statt. Darüber hinaus wird Santini eine spezielle Kollektion für die Deutschland Tour einführen, die im Sommer 2018 erhältlich sein wird.

Santini, seit dieser Saison auch Ausstatter des Trek-Segafredo Teams um John Degenkolb, wird extra für die Deutschland Tour eine neue Kollektion für die Profis und Hobbysportler entwerfen. Im Profirennen können sich die Führenden der Gesamtwertung, der Sprint- und Bergwertung sowie der beste Nachwuchsfahrer der Deutschland Tour auf modische Trikots „Made in Italy“ freuen.

„Das Engagement von Santini bei der Deutschland Tour geht weit über einen klassischen Ausstatter hinaus. Den Profis bieten wir hochqualitative Wertungstrikots von einem Partner, der die Bedürfnisse der Top-Athleten seit über 50 Jahren kennt. Dazu kommen aber auch die 3.500 Jedermann Tour-Teilnehmer in den Genuss ihres eigenen Deutschland Tour-Trikots. Damit unterstreicht Santini unsere Zielsetzung, die Radsport-Begeisterung in Deutschland zu fördern“, sagt Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports, dem deutschen Tochterunternehmen des Rennveranstalters A.S.O..

Monica Santini, CEO von Santini Cycling Wear, ergänzt: „Uns liegt die Deutschland Tour am Herzen und wir freuen uns, dass auch die Neuauflage in den Trikots von Santini stattfindet. Das moderne Konzept der neuen Deutschland Tour, eine Brücke vom Profi-Sport zum alltäglichen Radfahren zu schlagen, entspricht genau unserer Produktvielfalt. Damit wird die Rundfahrt zur idealen Bühne für uns.“

Santini Cycling Wear und die Amaury Sport Organisation (A.S.O.) haben einen Ausstattungsvertrag mit einer zweijährigen Laufzeit geschlossen. Santini präsentiert sich bei der Deutschland Tour auch vor Ort auf den Expos der vier Etappen sowie durch Werbemaßnahmen. Die Vermarktung der neuaufgelegten Deutschland Tour übernimmt die A.S.O. gemeinsam mit der Anschutz Entertainment Group (AEG), die mit der A.S.O. eine strategische Partnerschaft eingegangen ist, um den Radsport in Deutschland nachhaltig zu fördern.

Über die Deutschland Tour
Die neue Deutschland Tour wird erstmalig vom 23. bis 26. August 2018 als viertägiges Etappenrennen stattfinden. Wie der Radklassiker Eschborn-Frankfurt, wird auch die Deutschland Tour von der Amaury Sport Organisation (A.S.O.), dem Veranstalter der Tour de France, und ihrem deutschen Tochterunternehmen der Gesellschaft zur Förderung des Radsports GmbH organisiert. Die A.S.O. hat mit dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) vereinbart, mindestens zehn Austragungen der Deutschland Tour zu veranstalten. Neben Rennen für Profi-, Nachwuchs- und Hobby-Radsportler soll sich das Fahrrad in seiner kompletten Vielfalt wiederfinden. Erstmalig können Fans eine Radrundfahrt aktiv mitgestalten. Unter dem Motto „Deutschland. Deine Tour.“ wurden bereits 1.500 Streckenvorschläge und Ideen unterbreitet.

Text ASO
Fotos Gerhard Plomitzer
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