Schlagwort-Archiv: Australien

BORA – hansgrohe : Hektisches Finale beim Cadel Evans Road Race endet mit 9. Rang für Jay McCarthy.

Eines der härtesten Rennen der noch jungen Saison endete mit einem hektischen Finale. Nach einer langen Flucht und vielen Attacken auf der letzten Runde des Cadel Evans Great Ocean Road Race, machte am Ende eine rund 25-Mann-Gruppe das Rennen im Sprint unter sich aus. BORA – hansgrohe arbeitet hart, um Jay McCarthy gut ins Finale zu bringen. Der junge Australier belegte letztlich den 9. Rang.

Geelong, südwestlich von Melbourne, war Start- und Zielort des Cadel Evans Great Ocean Road Race, das auf einem ähnlichen Kurs wie die UCI Weltmeisterschaft 2010 ausgetragen wurde. Nach einem relativ flachen Beginn, waren auf den letzten Runden rund um Geelong drei giftige Anstiege zu absolvieren.

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Santos Tour Down Under – IAM Cycling, revanche ist das Wort des Tages

Die Rangierung: 5. Das ist der Platz, den sich der Sprinter von IAM Cycling, Leigh Howard, am Ende der vierten Etappe der Santos Tour Down Under sichern konnte. „Ich bin einerseits glücklich mit dem Resultat und anderseits dann doch nicht ganz zufrieden mit meiner Leistung“, erzählt der Australier nach der Etappe. „Natürlich habe ich gehofft, im Sprint besser abzuschliessen aber ich werde nun kein Trübsal blasen. Rund 700 Meter vor dem Ziel hatte ich bei einem Kreisverkehr meine gute Ausgangsposition verloren und musste einen ziemlichen Aufwand betreiben, um wieder zurückzukommen. Dennoch kann ich aus meiner Sicht sicher eine positive Tagesbilanz ziehen. Denn es ist lange her, als ich dasletzte Mal in der Lage war, einen Sprint in dieser Qualität zu fahren. Ich war am Ende in der Lage, mein Können zu präsentieren und meine körperliche Verfassung hat dazu beigetragen, dieses gute Resultat nach Hause zu fahren. Ich hoffe, dass ich es in der letzten Etappe vom Sonntag noch besser machen kann.“

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Santos Tour Down Under – Aleksejs Saramotins “Heute hat uns nur der Etappensieg interessiert”

Die Erklärung: „Matteo Pelucchi hatte 11 Kilometer vor dem Ziel einen Reifendefekt. Zwar erhielt er von Marcel Aregger umgehend das Rad doch wir waren gerade in einer kleinen Steigung und beim hohen Tempo, das wir dort hatten, war es für Matteo nicht mehr möglich, zu seiner ursprünglichen Position zurückzukehren“, schildert Kjell Carlström nach der Etappe. „Wir entschieden, dass wir für Leigh Howard fahren werden doch es gelang den Jungs nicht, sich entsprechend zu organisieren“, ergänzt der sportliche Leiter. „Wir hatten einen starken Seitenwind und so war es sehr schwer, geschlossen zusammenzubleiben und bei dieser Geschwindigkeit nach vorne zu kommen.“

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Haussler vierter auf der 4.Etappe bei Down Under

„Die Beine sind gut und einmal mehr hat nur ganz wenig gefehlt. Aber die Sprints im Radsport sind nun einmal keine exakte Wissenschaft. Am Sonntag habe ich nochmals eine gute Chance zu gewinnen“, erzählt Heinrich Haussler, guter Vierter der 4. Etappe der Santos Tour Down Under. Den Etappensieg holte sich verdient Steele Von Hoff von der Mannschaft UniSA, die bereits vor zwei Tagen auf der ersten Etappe und somit ersten Veranstaltung im Kalender der WorldTour triumphieren konnte. Der australische Meister im Kriterium hat mit seinem Sieg keine Auswirkungen auf die Gesamtwertung gehabt, welche nach wie vor von Rohan Dennis (BMC) angeführt wird. Noch bevor sich die Fahrer zurück in das Mannschaftshotel begaben, äusserte sich der Puncher von IAM Cycling zu seinem Resultat und erwähnte vor allem die tolle Arbeit seiner Teamkollegen zu seinen Gunsten: „Ich hätte den Jungs nur zu gerne mit einem Sieg gedankt, denn sie haben einmal mehr wirklich alles dafür gemacht, um mich in eine perfekte Position für den Schlusssprint zu bringen. Der Sprint selber war aufgrund der abfallenden Zielgeraden und wegen des Rückenwindes eine sehr taktische Angelegenheit. Nachdem ich Roger Kluge gefolgt war, hatte ich mich auf der rechten Seite an das Hinterrad von Meersman gesetzt. Doch die anderen haben es leider geschafft, mich auf der linken Seite zu übersprinten. Irgendwann wird es reichen.“ Kjell Carlström, sein sportlicher Leiter, bestätigte die Aussagen seines Schützlings: „Bei einem solchen Finale braucht es immer auch ein wenig Glück, damit es am Ende für einen Sieg reicht. Den das Niveau auf der WorldTour ist wirklich sehr hoch und vor allem eng beieinander. Wir hatten alle Karten auf Heino gesetzt und die Jungs konnten ihn im Finale wirklich optimal positionieren. Wir haben unser Bestes geben und es ist schwer, das Ganze noch besser zu machen. Da der Sprint heute etwas abschüssig war, hatten wir vorne bereits im Vorfeld ein grössere Übersetzung mit 55 Zähnen montiert.“

Martin Elmiger, der sich an der letzten Steigung des Tages rund 2 Kilometer vor dem Ziel sehr aktiv zeigte, sprach nach der Etappe über die allgemeine Stimmung innerhalb des Teams: „Der Spirit bei uns ist seit Beginn der Rundfahrt sehr gut. Wir sind eingespielt und wirklich eine wahre Mannschaft. Es reicht, wenn man schaut, wie gut wir heute zusammen funktioniert haben, als wir im Finale Heino in Position gebracht haben. Und auch die äusseren Bedingungen sind mit rund 25 Grand wirklich top. Glücklicherweise war niemand von uns in den grossen Massensturz 300 Meter vor dem Ziel verwickelt.“