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Peter Sagan & Co. rockten die Lienzer Dolomiten


Foto: BORA-hansgrohe
Saisonabschluss für das deutsche WorldTeam Bora – hansgrohe in Osttirol! Beim Teamcamp rockten der dreifache Weltmeister Peter Sagan, die vier österreichischen Legionäre und alle weiteren Teamkollegen Osttirol. Das Team genoss eine Woche aktive Erholung beim Biken, Klettern und Biathlon.

Das Teamcamp in Osttirol bildete in der vergangenen Woche den Saisonabschluss für das deutsche Spitzenteam Bora – hansgrohe. „Unter dem Motto Teambuilding und Kraft tanken traf sich das komplette Team mit den Neuzugängen und auch dem gesamten Betreuerstab. Ein herzliches Dankeschön an den TVB-Obmann Franz Theurl. Mit Osttirol verbindet uns seit zwei Jahren eine intensive Tourismuskooperation und wir konnten uns für die anstehende Winterpause einstimmen und die erfolgreiche Saison Revue passieren lassen“, sagte Teamchef Ralph Denk. TVB-Obmann Franz Theurl verabschiedete am Wochenende das deutsche Radteam aus Osttirol: „Wir konnten mit dem Bora – hansgrohe-Team gemeinsame, wohl unvergessliche Tage verbringen. Traumwetter rund um die wildromantischen Lienzer Dolomiten begleitete die Profis bei ihren spannenden Aktivitäten. Wir haben mittlerweile eine Kooperation, die zwischenzeitlich auch im Herzen aller Beteiligten lebt. Ich glaube, wir konnten nun viele prominente Osttirol-Fans gewinnen. Vor allem am Freitag war es für uns eine tolle Möglichkeit, den spektakulären Bike-Trail am Hochstein von der Stern- zur Moosalm zu präsentieren.“ „Das ist ein Wahnsinnstrail“, sagte etwa Paris-Roubaix-Gewinner Peter Sagan. Und auch der Niederösterreicher Patrick Konrad war beeindruckt: „Bei diesem Trail braucht man eine sehr gute Technik. Hier lernt man das richtige Radfahren!“ Der Bike-Trail wurde von der Firma Patric Plankensteiner, der auch als erfolgreicher Radhändler in der Stadt ansässig ist, errichtet. Als Bauleiter hat sich Rene Unterwurzacher nun endgültig einen Namen in der Szene gemacht. „Die Profis meinten, das sei einer der besten Trails in Europa“, sagte Theurl.

Umfangreiches Programm in Osttirol
In der vergangenen Woche standen ein „Bike-Biathlon“ in Obertilliach auf dem Programm, Klettertouren in der Galitzenklamm/Lienz, einem der besten Naturkletterparks Österreichs, und zum Abschluss testeten die Bora – hansgrohe-Profis zum ersten Mal den neu geschaffenen Biketrail am Hochstein von der Stern- zur Moosalm. Dazwischen wurde beim Jazzabend oder auch in der Dolomitenhütte bei einem Get-Together, wo die Profis von den Lavanter Jagdhornbläsern begrüßt wurden, gefeiert.
Peter Sagan als DJ
Den krönenden Abschluss bildete am letzten Abend ein Kinobesuch mit „Best of Bora – hansgrohe 2018“. Dort wurden die Radhelden mit einer eigens gestalteten James Bond-Einlage gefeiert. Und beim anschließende Discoabend im „Joy“ zeigte sich der Slowake Peter Sagan, vielfacher Gewinner des Tour de France-Punktetrikots, auch von seiner musikalischen Seite – er verblüffte als DJ.
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Peter Sagan & BORA – hansgrohe-Teamkollegen in Osttirol

In der kommenden Woche gastiert das komplette WorldTeam BORA – hansgrohe mit allen 27 Profis in Osttirol. Das Teamcamp in Lienz, wo die Neuzugänge erstmals zur Mannschaft stoßen, steht unter dem Motto Teambuilding und Kraft tanken vor der Winterpause. Auf dem Programm stehen eine Klettertour in der Galitzenklamm, Biathlon in Obertilliach und einige Runden am neuen Bike Trail in Lienz.

BORA – hansgrohe war in dieser Saison eine der erfolgreichsten Mannschaften im internationalen Radsport. Neben den drei Etappensiegen des dreifachen Weltmeisters Peter Sagan bei der Tour de France und seinem Triumph bei Paris-Roubaix schaffte auch Gregor Mühlberger auf der sechsten Etappe der Binck Bank Tour seinen ersten World Tour-Sieg. Gestern verpasste der Oberösterreicher Felix Großschartner bei der letzten WorldTour-Rundfahrt des Jahres, der Tour of Guangxi in China, mit Rang zwei nur knapp seinen ersten Rundfahrtserfolg auf allerhöchster Ebene.

Alle Profis des Teams, inklusive den Neuzugängen Maximilian Schachmann, Oscar Gatto und Jempy Drucker, sowie der komplette Betreuerstab gastieren von morgen (23. Oktober) bis zum 27. Oktober im Grand Hotel Lienz. „Das Teamcamp bildet jedes Jahr den Abschluss einer langen Rennsaison. Im Vorjahr waren wir zum ersten Mal in Lienz und wir freuen uns sehr auf eine entspannte Woche, wo nicht nur unsere Radprofis im Blickpunkt stehen. Das Teamcamp ist auch eine Art Dankeschön an alle Mitarbeiter, die Tag für Tag im Hintergrund arbeiten“, sagt Teamchef Ralph Denk.
Von Klettern bis Bike Trail
Das Programm für die die BORA – hansgrohe-Crew inklusive der 27 Radprofis ist sehr umfangreich und reicht von Klettern in der Galitzenklamm bis Biathlon in der nordischen Hochburg Oberitlliach, einem Kino- und Jazzabend und am Freitag wagen sich alle über den neuen Bike Trail in Lienz. „Ich denke, wir haben ein sehr abwechslungsreiches Programm für das Top-Team auf die Beine gestellt. Besonders freut es mich, dass neben den vier BORA – hansgrohe-Österreichern Felix Großschartner, Patrick Konrad, Gregor Mühlberger und Lukas Pöstlberger auch der dreifache Weltmeister Peter Sagan nach Osttirol kommt“, sagt TVB-Obmann Franz Theurl, der betont: „Osttirol ist seit zwei Jahren Tourismuspartner von BORA – hansgrohe und diese Partnerschaft hat sich für beide Seiten sehr bezahlt gemacht. Die Profis konnten sich heuer im Zuge von zwei Höhentrainingslagern optimal für die Saison in Form bringen und unsere Marke wird weltweit hinausgetragen. Und sehr gespannt bin ich, was die Profis zum soeben fertiggestellten Bike-Trail am Hochstein sagen. Sie werden erstmals die neue Sektion von der Sternalm zur Moosalm testen.“
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Tour of Guangxi Finale mit zwei BORA – hansgrohe Sprinter auf dem Podium und Großschartner Zweiter im Gesamtklassement.

Die letzte Etappe und daher auch der letzte Renntag der Saison 2018, endete in einem erneuten Massensprint. Nach 169km raste das Hauptfeld im strömenden Regen dem Ziel in Guilin entgegen.
Nach nur wenigen Kilometern setzte sich eine Gruppe von sechs Fahrern vom Peloton ab, schnell hatten sie eine Lücke von drei Minuten. Das Hauptfeld erhöhte vor dem Finale das Tempo und konnte die Ausreißer 10km vor dem Ziel stellen. BORA – hansgrohe zeigte erneut eine starke Teamvorstellung und brachte ihren Sprinter, den Deutschen Meister, in eine gute Position. In einem schnellen und erneut chaotischen Finale war F. Jakobsen auf den nassen Straßen der Schnellste und gewinnt die letzte Etappe der Saison vor BORA – hansgrohe Sprinter Pascal Ackermann. Sein Teamkollege und Anfahrer Rudi Selig sprintet noch auf einen starken dritten Platz und rundet für BORA – hansgrohe das Doppel am Podium ab. Im Gesamtklassement beendet Felix Großschartner seine erste WorldTour Saison auf Platz 2 bei der Tour of Guangxi.

Schlussetappe:
1. Fabio Jakobsen (Quick-Step Floors)
2. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) s.t.
3. Rüdiger Selig (Bora-hansgrohe) s.t.
4. Reinardt Janse van Rensburg (Dimension Data) s.t.
5. Max Walscheid (Sunweb) s.t.
6. Carlos Barbero (Movistar) s.t.
7. Matteo Trentin (Mitchelton-Scott) s.t.
8. Daniel McLay (Education First-Drapac) s.t.
9. Enzo Wouters (Lotto Soudal) s.t.
10. Chun Kai Feng (Bahrain-Merida) s.t.

Endstand:
1. Gianni Moscon (Sky)
2. Felix Großschartner (Bora-hansgrohe) + 0:09 Minuten
3. Sergei Chernetski (Astana) + 0:14
4. Remi Cavagna (Quick-Step Floors) + 0:17
5. Carlos Verona (Mitchelton-Scott) + 0:21
Reaktionen im Ziel
„Es ist schön, die Saison am Podium bei einem WorldTour Rennen zu beenden. Vor allem für mich, war es doch meine erste WorldTour Saison. Das Team hat immer gut zusammengearbeitet, daher möchte ich mich bei meinen Teamkollegen bedanken. Heute wollten wir mit Pascal auf Etappenjagd gehen, leider hat es nicht ganz gereicht. Aber ich denke, mit zwei Fahrern am Podium können wir ganz zufrieden sein. Nun freue ich mich auf eine kleine Rennpause.“ – Felix Großschartner

„Unser klares Ziel für heute war es, dass Felix seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung behält. Wollten aber auch mit Pascal auf Etappensieg gehen, daher haben wir nach der Verpflegung für eine Tempoverschärfung gesorgt, um die Gruppe zu stellen. Das Team hat einen tollen Job erledigt, Peter und Erik waren immer wieder vorne vertreten. Leider hat es im Zielsprint nicht ganz gereicht, aber mit Platz 2 und 3 dürfen wir mehr als zufrieden sein. Kompliment an das ganze Team und Gratulation an Quick-Step, Jakobsen war heute einfach der Schnellere.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Pascal Ackermann sprintet auf Platz 2 und übernimmt das Sprinttrikot der Tour of Guangxi.

Die vorletzte Etappe war zugleich die längste Etappe der diesjährigen Tour of Guangxi mit mehr als 200km. Gestartet wurde in Liuzhou und nach zwei Sprintwertungen und vier Bergwertungen, der 2. und 3. Kategorie, raste das Feld in Guilin über die Ziellinie. Es war erneut ein schneller Start, als vier Fahrer die Fluchtgruppe des Tages bildeten und einen maximalen Vorsprung von vier Minuten gegenüber dem Hauptfeld hatten. BORA – hansgrohe stellte sich heute wieder in den Dienst ihres Sprinters, dem Deutschen Meister Pascal Ackermann, und übernahm immer wieder die Kontrolle im Feld. Wie erwartet, sorgte der letzte Anstieg für eine Veränderung, als das Rennen in einzelne Gruppen zerbrach. BORA – hansgrohe war in einer aussichtsreichen Position in der ersten Gruppe und begann mit ihrem Lead-out für ihren Sprinter. Doch 300m vor der Ziellinie sorgte ein Sturz für Aufregung und die Zuseher sahen einen chaotischen Zielsprint, bei dem sich M. Trentin vor dem Deutschen Meister Ackermann den Etappensieg holte. Für Ackermann reichte aber dieser zweite Platz aus, um die Führung in der Sprintwertung zu übernehmen, Teamkollege Felix Großschartner konnte seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung verteidigen.

5. Etappe:
1. Matteo Trentin (Mitchelton-Scott)
2. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) s.t.
3. Jasper Stuyven (Trek-Segafredo)
4. Carlos Barbero (Movistar)
5. Lawrence Naesen (Lotto Soudal)
6. Clement Venturini (Ag2R)
7. Gianni Moscon (Sky)
8. Natnael Berhane (Dimension Data)
9. Jose Goncalves (Katusha-Alpecin)
10. Jenthe Biermans (Katusha-Alpecin)
Gesamtstand:
1. Gianni Moscon (Sky)
2. Felix Großschartner (Bora-hansgrohe) +0:09
3. Sergei Chernetskiy (Astana) +0:14
4. Remi Cavagna (Quick-Step Floors) +0:17
5. Carlos Verona (Mitchelton-Sccott) +0:21
Reaktionen im Ziel
„Natürlich wäre ein Sieg heute extrem schön gewesen, das Team hat mich perfekt unterstützt. Im Finale kam es zu einem Sturz und ich hoffe, den Beteiligten ist nichts passiert. Mein zweiter Platz hat gereicht, um die Führung in der Punktewertung zu übernehmen. Ich werde morgen mein Bestes geben, um mit dem Sprinttrikot auf meinen Schultern nach Hause zu fahren.“ – Pascal Ackermann

„Ich denke, das Team hat heute eine starke Teamleistung abgeliefert und immer wieder das Rennen kontrolliert. Erik hat das Tempo kontrolliert und einen tollen Job erledigt, auch Pascal kam gut über die Berge. Im Sprint hat das Team ein tolles Lead-out absolviert, leider hat der Sturz für Chaos gesorgt. Das Team wurde zwar nicht mit einem Etappensieg belohnt aber mit dem Sprinttrikot, welches wir natürlich nach Hause bringen wollen.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Felix Großschartner belegt starken 2.Platz am Masha Nongla und klettert auf Platz 2 in der Gesamtwertung der Tour of Guangxi.

Die vierte Etappe führte über 153km von Nanning hinauf auf den Berg von Masha Nongla, es sollte die Königsetappe der diesjährigen Tour of Guangxi sein. Nach nur wenigen Kilometern setzten sich zwei Fahrer vom Hauptfeld ab und konnten einen maximalen Vorsprung von zwei Minuten öffnen. BORA – hansgrohe blieb im Peloton und wartete auf den Schlussanstieg, um ihre Chancen zu nützen. Als das Rennen in Richtung Finale kam, konnte das Feld auf die beiden Ausreißer aufschließen. In diesem Moment attackierte G. Moscon, BORA – hansgrohe Fahrer Felix Großschartner setzte der Attacke nach und begab sich in die Verfolgung. Auf den letzten 500m hatte Moscon eine kleine Lücke gegenüber seinen Kontrahenten und konnte sich den Sieg am Mashan Nongla sichern. Felix Großschartner fuhr ein beherztes Rennen und kletterte auf Platz 2, bei der Königsetappe der Tour of Guangxi, auch im Gesamtklassement schob er sich auf den zweiten Platz vor.

4. Etappe:
1. Gianni Moscon (Sky)
2. Felix Großschartner (Bora-hansgrohe) +0:05
3. Sergei Chernetskiy (Astana) +0:08
4. Carlos Verona (Mitchelton-Scott) +0:11
5. Rigoberto Uran (EF-Drapac) s.t.
6. Luis Leon Sanchez (Astana) +0:15
7. Remi Cavagna (Quick-Step Floors) s.t.
8. Ruben Fernandez (Movistar)
9. Davide Villella (Astana) +0:18
10. Jan Polanc (UAE Team Emirates) s.t.
Gesamtstand:
1. Gianni Moscon (Sky)
2. Felix Großschartner (Bora-hansgrohe) +0:09
3. Sergei Chernetskiy (Astana) +0:14
4. Remi Cavagna (Quick-Step Floors) +0:17
5. Rigoberto Uran (EF-Drapac) +0:21

Reaktionen im Ziel
„Ich bin überglücklich einen Podestplatz bei einem WorldTour Rennen belegt zu haben. Auch im Gesamtklassement bin ich nun Zweiter, daher ein riesen Dankeschön an das ganze Team. Peter hat alle Attacken vor dem Finale abgewehrt und mich in Position gebracht. Nun gilt es den zweiten Platz zu verteidigen, dann wäre es für mich ein wunderschöner Abschluss meiner ersten WorldTour Saison.“ – Felix Großschartner
„Wir sind heute mit einer Doppelstrategie ins Rennen gegangen. Wir wussten, dass Peter in Top-Form ist, aber auch Felix bewies eine tolle Form in den letzten Tagen. Peter hatte sich auf den ersten Teil des Anstieges konzentriert und Felix wollte bis zum Schluss warten. Mit dem Etappensieg hat es leider nicht ganz gereicht, aber ich denke, wir können mehr als zufrieden sein. Das gesamte Team hat wieder perfekt funktioniert, die Sprinter halfen im flachen Stück, im Anstieg fuhren die Kletterasse zusammen. Die beiden kommenden Tage werden wir uns wieder auf unseren Sprintzug konzentrieren.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Fabio Jacobsen schnappt Pascal Ackermann den Sieg in Nanning weg.

Heute war es ein Trio, das über weite Strecken der zweiten Etappe der Tour of Guangxi das Geschehen an der Spitze des Rennens bestimmte. Doch wie die letzten Tage, war auch heute schnell klar, dass die Sprinter-Teams für einen Massensprint sorgen würden. Auch BORA – hansgrohe arbeitete im Feld für den gestrigen Etappensieger Pascal Ackermann. Als auf den letzten zehn Kilometern die Ausreißer eingeholt wurden, war das Finale bereits voll eröffnet. Auf einer sechs Kilometer langen Zielgeraden kämpften die Sprintzüge nebeneinander um die besten Positionen. Am Ende erwischte heute Fabio Jacobsen das perfekte Timing und verwies Pascal Ackermann auf den zweiten Rang. Dennoch zeigte der deutsche Meister einmal mehr seine hervorragende Form zum Saisonende.

3. Etappe:
1. Fabio Jakobsen (Quick-Step Floors)
2. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe)
3. Max Walscheid (Sunweb) s.t.
4. Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo)
5. Arnaud Démare (Groupama FDJ)
6. Riccardo Minali (Astana)
7. Enzo Wouters (Lotto Soudal)
8. Luca Mezgec (Mitchelton-Scott)
9. Clement Venturini (Ag2R)
10. Roger Kluge (Mitchelton-Scott)

Gesamtstand:
1. Fabio Jakobsen (Quick-Step Floors)
2. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) +0:04
3. Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo) +0:06
4. Max Walscheid (Sunweb) +0:10
5. Silvan Dillier (Ag2R) +0:12
Reaktionen im Ziel
„Ich hatte heute wieder gute Beine und das Team hat perfekt gearbeitet, aber wie erwartet, war es am Ende auf der langen Zielgeraden sehr schwierig das richtige Timing zu finden. Ich war etwas zu früh dran und habe deshalb den Sieg verpasst. Um ehrlich zu sein bin ich ein wenig enttäuscht, denn der Sieg war auch heute drin.“ – Pascal Ackermann

„Nach dem Sieg von Pascal gestern haben wir heute im Feld Verantwortung übernommen und früh mit Lotto-Jumbo zu arbeiten begonnen. Den Abstand zur Spitze haben wir gut kontrolliert und die Ausreißer zehn Kilometer vor dem Ziel eingeholt. Auf der langen Zielgeraden wollten wir so spät als möglich nach vorne kommen, dennoch war Pascal am Ende etwas zu früh dran. Aber das Team hat wieder einen tollen Job gemacht, wir können uns nichts vorwerfen. Und ich denke, Pascal wird auch auf den letzten Etappen noch Chancen bekommen.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Im strömendem Regen gewinnt Pascal Ackermann die zweite Etappe der Tour of Guangxi in Qinzhou.

Es dauerte mehr als 15 Kilometer, bevor sich eine 5-Mann-Spitzengruppe gebildet hatte. Allerdings ließen die Sprinter-Teams auch heute keinerlei Zweifel daran aufkommen, dass sie das Rennen abermals kontrollieren würden. Zur Hälfte der Etappe setzte starker Regen ein und als die Fahrer den Rundkurs in Qinzhou erreichten, fiel die Spitzengruppe auseinander. Auch BORA – hansgrohe beteiligte sich an der Führungsarbeit im Feld und übernahm so Verantwortung für Pascal Ackermann. Vier Kilometer vor dem Ziel wurde auch der letzte Ausreißer gestellt und die Lead-outs waren voll im Gange. BORA – hansgrohe positionierte Pascal früh an der Spitze, heute konnte er so einen ungefährdeten Sieg vor Fabio Jacobsen und Dylan Groenewegen einfahren.

2. Etappe:
1. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe)
2. Fabio Jakobsen (Quick-Step Floors) s.t.
3. Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo) s.t.
4. Lawrence Naesen (Lotto Soudal) s.t.
5. Clement Venturini (Ag2r La Mondiale) s.t.
6. Max Walscheid (Sunweb) s.t.
7. Matteo Trentin (Mitchelton-Scott) s.t.
8. Jenthe Biermans (Katusha-Alpecin) s.t.
9. Enzo Wouters (Lotto Soudal) s.t.
10. Daniel McLay (EF-Drapac) s.t.

Gesamtstand:
1. Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo)
2. Pascal Ackermann (Bora-Hansgrohe) + 0:04 Minuten
3. Fabio Jakobsen (Quick-Step Floors) + 0:04
4. Silvan Dillier (Ag2r La Mondiale) + 0:06
5. Andrey Grivko (Astana) + 0:06

Reaktionen im Ziel
„Das war heute wirklich nicht einfach. Durch den Regen war das Finale hektisch und mit der zwei Kilometer langen Zielgeraden war es schwierig, das richtige Timing zu treffen. Gestern haben wir das etwas vermasselt, heute hat alles perfekt geklappt. Es sind wirklich eine Menge sehr guter Sprinter hier, da braucht man auch etwas Glück. Aber heute hatte ich die Position und die Beine. Es war eine starke Teamleistung und am Ende ein verdienter Sieg.“ – Pascal Ackermann

„Wir haben die kleinen Fehler, die gestern passiert sind, heute Früh besprochen. Heute hat alles perfekt geklappt. Die Spitzengruppe war sehr stark besetzt und ich war etwas beunruhigt, da Quick-Step einen Mann vorne hatte. Aber wir haben zum richtigen Zeitpunkt mit Erik zu arbeiten begonnen und auf den letzten zwei Kilometern war jeder richtig platziert. Am Ende war das ein beeindruckender Sieg von Pascal. Ich denke, er hat nun nach den ganzen Reisestrapazen der letzten Tage seinen Rhythmus gefunden.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettinphoto

Ackermann verpasst Podium zum Auftakt der Tour of Guangxi.


Den erwarteten Massensprint brachte der Auftakt zur Tour of Guangxi heute in Beihai. Eine 6-Mann-Gruppe konnte sich zwar zu Beginn absetzten, kam allerdings nie mehr als zwei Minuten vom Feld weg. Die Sprinterteams hatten das Geschehen immer unter Kontrolle, bis Pete Kennaugh mit einer späten Attacke BORA – hansgrohe in eine vielversprechende Position brachte. Gemeinsam mit G. Moscon an der Spitze, brachte Peter die anderen Teams unter Zugzwang. Als das Führungsduo etwa drei Kilometer vor dem Ende eingeholt wurde, war das Lead-out der Sprinter bereits voll im Gange. BORA – hansgrohe positionierte sich spät mit dem deutschen Meister Pascal Ackermann. Am Ende holte D. Groenewegen den Sieg, während Pascal als Vierter das Podium knapp verpasste.
1. Etappe:
1. Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo)
2. Max Walscheid (Sunweb) s.t.
3. Fabio Jakobsen (Quick-Step Floors)
4. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe)
5. Matteo Trentin (Mitchelton-Scott)
6. Reinardt Janse van Rensburg (Dimension Data)
7. Arnaud Démare (Groupama FDJ)
8. Jasper Stuyven (Trek-Segafredo)
9. Enzo Wouters (Lotto Soudal)
10. Clement Venturini (Ag2R)

Gesamtstand:
1. Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo)
2. Silvan Dillier (Ag2R) +0:02
3. Max Walscheid (Sunweb) +0:04
4. Fabio Jakobsen (Quick-Step Floors) +0:06
5. Andrey Grivko (Astana) s.t.
Reaktionen im Ziel
„Bis auf die letzten 300m sah es eigentlich ganz gut aus. Aber als Lotto-Jumbo nach vorne kam, habe ich die Gelegenheit verpasst, bei Dylan ans Rad zu gehen. Ich war dann etwas eingeklemmt und konnte meinen Sprint erst spät lancieren. Da war auf den Sieg keine Chance mehr.“ – Pascal Ackermann

„Auch wenn das Resultat nicht ganz so ausgefallen ist, wie wir uns das gewünscht hätten, hat das Team heute einen tollen Job gemacht. Wir haben es am Ende mit Pete versucht, da vom letzten Anstieg, 13 km vor dem Ende, Rückenwind bis ins Ziel herrschte. Damit waren die anderen Teams in der Defensive, denn das Duo an der Spitze war wirklich sehr stark. Am Ende wollten wir Pascal spät in Position bringen, das hat nicht ganz geklappt, aber Dylan war am Ende auch sehr stark. Die nächsten Tage kommen aber weitere Chancen, für Pascal und Pete.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Imposanter Solosieg für Sam Bennett in Istanbul bei der letzten Etappe der Tour of Turkey.

Ein schneller Start und ein harter Kampf um die Fluchtgruppe des Tages bestimmten zunächst die 164km lange Flachetappe von Bursa nach Istanbul. Nach mehr als 50km im Rennen setzten sich acht Fahrer vom Feld, in dem BORA – hansgrohe immer wieder die Kontrolle übernahm, ab. Als das Peloton dem Ziel in Istanbul entgegen rollte, konnte das Hauptfeld auf die Ausreißer aufschließen, und wie erwartet sollte ein weiterer Massensprint auf dem Programm stehen. Doch BORA – hansgrohe Sprinter Sam Bennett entschied anders, nachdem seine Teamkollegen den mehrfachen Giro d’Italia Etappensieger perfekt in Position gebracht haben, attackierte er bei der Flamme Rouge. Schnell hatte der Ire einen Vorsprung gegenüber seinen Kontrahenten, die mit diesem Überraschungsangriff nicht gerechnet haben. Sam Bennett hatte sich genügend Vorsprung gesichert und konnte ab der 50m Marke seinen imposanten Etappensieg feiern. Mit diesem weiteren großartigen Etappensieg war ihm auch das Sprinttrikot der 54. Tour of Turkey sicher.

Für Matteo Pelucchi und Alex Saramotins war die Türkei Rundfahrt das letzte Rennen im BORA – hansgrohe Trikot. Wir bedanken uns bei ihnen für ihre Einsätze und wünschen beiden alles Gute für ihre Zukunft.
6. Etappe:
1. Sam Bennett (Bora-hansgrohe)
2. Eduard Prades (Euskadi-Muria) + 0:05 Minuten
3. Jempy Drucker (BMC) + 0:05
4. Mike Teunissen (Sunweb) + 0:05
5. Szymon Sajnok (CCC Sprandi Polkowice) + 0:05
6. Gonzalo Serrano (Caja Rural-Seguros RGA) + 0:05
7. Tom Bohli (BMC) + 0:05
8. Diego Ulissi (UAE Team Emirates) + 0:05
9. Ruben Guerreiro (Trek-Segafredo) + 0:05
10. Zdenek Stybar (Quick-Step Floors) + 0:05
Endstand:
1. Eduard Prades (Euskadi-Murias)
2. Alexey Lutsenko (Astana) + 0:00 Minuten
3. Nathan Haas (Katusha-Alpecin) + 0:04 Minuten

Reaktionen im Ziel
„Als Erstes, möchte ich mich bei meinen BORA – hansgrohe Jungs bedanken, sie haben heute eine fantastische Fahrt hingelegt. Das ganze Team kam zusammen und brachte mich genau dahin, wo ich sein musste, um zu attackieren. Ich kann ihnen nicht genug danken. Mit den Top10 so nahe zusammen, wusste ich, ich muss einfach fahren. Und es hat sich ausgezahlt! Attacken standen an und meine Beine fühlten sich gut an, daher wollte ich sichergehen den Sieg und das Trikot für das Team heimzubringen. Ich bin so glücklich meine Saison 2018 so beenden zu können.“ – Sam Bennett

„Ein beeindruckender Sieg und das Sprinttrikot, ich bin sehr stolz auf das Team. Sie haben alle perfekt zusammengearbeitet und Sam hat diese tolle Teamleistung mit einem weiteren grandiosen Sieg abgerundet. Es ist auch für Sam eine schöne Art seine Saison zu beenden. Nun werden wir uns erholen und starten motiviert in die Saison 2019.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Mit Rang drei in Hongkong klettert BORA – hansgrohe zum ersten Mal auf das Podium bei der Hammer Series.

Zwei Bewerbe – Sprint und Chase – wurden heute beim Hammer Hongkong absolviert. Im Hammer Sprint, einem Kriterium mit Punktesprints, setzte sich für BORA – hansgrohe vor allem Rudi Selig in den letzten Runden in Szene, um am Ende Rang drei zu sichern. Damit ging das Team in das entscheidenden Hammer Chase mit nur 40 Sekunden Rückstand auf Mitchelton-Scott. Während die Australier ihre Führung verteidigen konnten, begann BORA – hansgrohe das Rennen mit einem gleichmäßigen Tempo. Zwar verlor das Team etwas Zeit zur Spitze, konnte allerdings die Teams dahinter auf Distanz halten. Am Ende holte sich Michelton-Scott den Gesamtsieg vor Quick-Step Floors. BORA – hansgrohe konnte auf den letzten Kilometern den Angriff von Team Sunweb noch abwehren und erreichte Rang drei beim Hammer Hongkong.
Ergebnis
01 Michelton-Scott
02 Quick-Step Floor
03 BORA – hansgrohe

Reaktionen im Ziel
„Ich muss sagen, dass das Rennen viel härter war, als erwartet. Der Kurs, mit einigen langsamen Kurven, hat immer wieder Unruhe ins Feld gebracht, zudem wurde eigentlich ständig attackiert. Obwohl es also sehr hart war, hat es dennoch Spaß gemacht. Das Format ist sehr interessant, eröffnet viele Möglichkeiten. Wir haben unseren Job heute sicherlich sehr gut gemacht. Ich wollte mich im Sprint auf die Wertungen mit doppelten Punkten konzentrieren. Das hat ganz gut geklappt, am Ende war das ganze aber eher ein Ausscheidungsrennen. Da hat Rudi heute für uns die Kohlen aus dem Feuer geholt. Alles in allem können wir sehr zufrieden sein. Auch im Chase war unsere Leistung heute Top. Das gibt uns noch zusätzliche Motivation für die Rennen nächste Woche.“ – Pascal Ackermann

„Im Sprint haben einige Teams das Rennen heute sehr aggressiv ausgelegt. Wir wollten mit Erik und Pascal auf die Wertungen mit doppelten Punkten gehen, während die anderen das Rennen kontrollieren sollten. Rudi war heute sehr stark. Er hat es am Ende die Spitzengruppe geschafft, um dort die entscheidenden Punkte zu sichern. Im Chase wollten wir schnell beginnen, um zu sehen, wo wir im Rennen stehen. Den Mittelteil sollten die Jungs dann mit etwas Reserve fahren, um am Ende noch zulegen zu können, falls Teams zu uns aufgeschlossen hätten. Diese Renneinteilung hat perfekt funktioniert, wir konnten den Angriff von Sunweb abwehren und uns so Rang drei sichern.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Starker Rafal Majka erkämpft Rang sieben bei der Lombardei-Rundfahrt.

Überraschend früh im Rennen zeigten sich heute die Favoriten, weshalb die Fluchtgruppe des Tages auch schon etwa 60 Kilometer vor dem Ziel gestellt wurde. An der Muro di Sormano setzten sich zuerst Nibali und Pinot ab, bevor in der Abfahrt Roglic und Bernal aufschließen konnten. Dahinter präsentierte sich Rafal Majka in bestechender Form in der Verfolgergruppe. Immer wieder attackierte der Leader von BORA – hansgrohe um die Gruppe zu verkleinern, während an der Spitze Roglic und Bernal den Anschluss verloren. Als Pinot die entscheidende Attacke setze, um auch Nibali zu distanzieren, befand sich Majka nur mehr mit Martin, rund 40 Sekunden hinter der Spitze im Rennen. Doch während Pinot dem Solosieg souverän entgegenfuhr, wurden Majka und Martin noch einmal eingeholt. Im Sprint um Rang drei belegte Rafal am Ende den guten siebenten Rang.
Ergebnis
01 T. Pinot 5:53:22
02 V. Nibali +0:32
03 D. Teuns +0:43
07 R. Majka +0:43
18 P. Konrad +3:33
22 E. Buchmann +3:33
23 D. Formolo +3:33

Reaktionen im Ziel
„Ich hätte nicht gedacht, dass die Vorentscheidung heute schon so früh fällt. Ich habe den Moment als Pinot attackiert hat etwas verpasst, dachte aber dann auch, dass es noch sehr weit ins Ziel ist. Einige Fahrer vorne haben am Ende auch für die Attacke bezahlt, aber Pinot war einfach zu stark. Ich hatte sehr gute Beine, habe wirklich alles versucht, aber alleine in der Gruppe war es schwierig. Bahrain hat viel neutralisiert. Ich bin aber wirklich stolz, wie ich und meine Kollegen heute BORA – hansgrohe präsentiert haben. Es ist auch schön die Saison in so guter Form zu beenden, das gibt viel Motivation für nächstes Jahr.“ – Rafal Majka

„Das Ergebnis am Ende spiegelt leider nicht die hervorragende Leistung von Rafal wider. Er war heute wirklich sehr stark und hat es immer wieder versucht. Als er mit D. Martin hinter Nibali war, dachte ich, dass es mit dem Podium klappen könnte. Aber nach der Abfahrt kam die Gruppe wieder ran, und Bahrain hat mit drei Mann alles neutralisiert. Leider lagen Patrick, Emu und Davide schon etwas zu weit zurück. Aber mit der Art und Weise wie wir uns heute präsentiert haben können wir sehr zufrieden sein.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe