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Sagan baut Führung in der Punktewertung weiter aus, Majka verliert Zeit auf der ersten Alpenetappe der Tour de France. 


Nachdem zuerst Peter Sagan und Lukas Pöstlberger denn Sprung in die Gruppe des Tages schafften, um dort volle Punkte an der Sprintwertung zu holen, entwickelte sich das Rennen am Ende zum erwarteten Ausscheidungsfahren. Sky erhöhte nach und nach das Tempo auf den letzten beiden Bergen, während J. Alaphilippe an der Spitze die entscheidende Attacke zum Sieg setzte. Rafal Majka bekam auf den letzten 500m des Anstiegs zum Colombière Probleme und musste abreißen lassen. Am Ende büßte der BORA – hansgrohe Leader rund 50 Sekunden zu den anderen Favoriten ein, während Sagan nun mit 111 Punkte in der Sprintwertung voran liegt.
Die Etappe
Mit der heutigen 10. Etappe der Tour de France änderte sich auch der Charakter des Rennens völlig. Die erste Alpenetappe von Annecy führte über einen Berg der Vierten-, drei der Ersten- und einen der HC-Kategorie nach Le Grand-Bornand. Es waren 158,5 sehr schwere Kilometer, die zeigen sollten, wer von den Klassementsfahrern auch die richtige Form für die Berge mitgebracht hatte. Nach der ersten Bergwertung der vierten Kategorie folgte der Zwischensprint des Tages bei Kilometer 29. Gefolgt von Croix Fry, galt es das Plateau des Glières zu erklimmen, wobei an diesem Anstieg die letzten Kilometer über Naturstraßen führten. Am Ende warteten noch der Col de Romme und, nur 14 km vor dem Ziel, der Col de la Colombière auf das Fahrerfeld. Von dort ging es ausschließlich bergab nach Le Grand-Bornand.
Teamtaktik
Mit Rafal Majka hatte BORA – hansgrohe den Teamleader für die Gesamtwertung schon in der ersten Tourwoche auf Rang sechs gebracht. In den Alpen gang es nun darum diese Position zu festigen, oder wenn möglich, weiter zu verbessern. Das gesamte Team stand Majka dabei zur Seite, sogar der UCI Weltmeister Peter Sagan konzentrierte sich nur auf den Zwischensprint bei Kilometer 29, bevor auch er Helferdienste zu leisten hatte. Nach zwei Stürzen am Sonntag Richtung Roubaix, sollte Majka heute erst einmal den richtigen Tritt finden. Die Taktik war dabei eher konservativ, es galt den in der Gesamtwertung vor ihm Platzierten zu folgen, ohne dabei selbst Akzente zu setzten oder irgendwelche Risiken einzugehen. Auch die nächsten beiden Etappen führen durch die Alpen, und bieten genügend Gelegenheiten für einen Angriff.
Das Rennen
Direkt nach dem Start folgte heute Attacke auf Attacke. Immer wieder versuchten unterschiedliche Fahrer dem Feld zu enteilen, einmal war auch Marcus Burghardt in einer Gruppe, doch das Tempo war zu hoch, und alle Versuche wurden im Keim erstickt. Erst zur Bergwertung der vierten Kategorie entstanden erste Lücken. Peter Sagan zeigte sich an der Spitze des Rennens, und nach 20 Kilometern konnten sich 21 Fahrer vom Feld lösen. Neben Sagan war von BORA – hansgrohe auch Lukas Pöstlberger in der Gruppe an der Spitze. Beim Sprint nach 29 km holte Sagan die vollen Punkte und baute damit seine Führung in der Punktewertung weiter aus. Zu diesem Zeitpunkt lag der Abstand zwischen Spitze und Feld bereits bei zwei Minuten. Am Ende des ersten Anstiegs der 1. Kategorie teile sich die Spitzengruppe. Lukas Pöstlberger blieb an der Spitze des Rennens, während Peter Sagan nun in der zweiten Gruppe lag. Zum Plateau des Glière verlor auch Lukas vorne den Anschluss und beide ließen sich in der Folge ins Feld zurückfallen, das bereits mehr als sieben Minuten Rückstand hatte. Erst im Flachstück vor den letzten beiden Anstiegen des Tages, erhöhte Team Sky das Tempo. Der Vorsprung verringerte sich nun kontinuierlich, während die Spitze nach und nach auseinanderfiel. Im Feld begann nun das erwartete Ausscheidungsfahren, während Alaphilippe an der Spitze die entscheidende Attacke zum Sieg setzte. Am Col de la Colombière verloren nach und nach immer mehr Fahrer den Anschluss zur Gruppe der Favoriten. Etwa 500 m vor dem Gipfel bekam auch Rafal Majka Probleme. Der BORA – hansgrohe Leader versuchte zwar in der letzten Abfahrt den Anschluss noch einmal herzustellen, musste am Ende aber rund 50 Sekunden Rückstand hinnehmen.
Reaktionen im Ziel
„Heute war die erste Bergetappe der Tour, darum war unser Hauptziel Rafal so gut als möglich zu unterstützen. Ich konnte dann mit Lukas in die Fluchtgruppe gehen und habe beim Zwischensprint die vollen Punkte geholt. Danach haben wir uns wieder ins Feld zurückfallen lassen, um Rafal noch in die letzten Anstiege zu bringen. Wir haben immer noch 11 Etappen vor uns, und wir werden alle Chancen nutzen.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Ich habe heute eine Menge gelitten. An den letzten beiden Anstiegen, als Sky aufs Tempo drückte, habe ich nie richtig meinen Tritt gefunden. Ich habe alles versucht, um vorne dran zu bleiben, aber auf den letzten 500 m hat es einfach nicht mehr gereicht. Manchmal nach einem Ruhetag passiert so etwas. Zum Glück hält sich der Rückstand noch in Grenzen und unsere Chancen sind noch in Takt. Es folgen noch zwei weitere harte Alpenetappen, danach werden wissen, wir wo wir stehen.“ – Rafal Majka
„Was soll man machen, manchmal haben Fahrer nach einem Ruhetag einfach einen schlechten Tag, leider hat es heute Rafal erwischt. Wir sind aber immer noch guter Dinge, da er in der ersten Woche jeden Tag einen guten Eindruck hinterlassen hat. Auf der anderen Seite, um das Grüne Trikot, ist alles nach Plan verlaufen. Peter und Lukas konnten in die richtige Gruppe gehen, und Peter hat den Zwischensprint gewonnen. Er hat nun 111 Punkte Vorsprung. Das Team hat also wieder einen guten Job gebracht, nun werden wir sehen, wie es morgen läuft.“ – Enrico Poitschke, sporlticher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto & VeloImages
10. Etappe:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
2. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) +1:34
3. Rein Taaramäe (Direct Energie) +1:40
4. Greg Van Avermaet (BMC)
5. Serge Pauwels (Dimension Data)
6. Lilian Calmejane (Direct Energie) +2:24
7. Daniel Martin (UAE Team Emirates) +3:23
8. Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo) s.t.
9. David Gaudu (Groupama-FDJ)
10. Geraint Thomas (Sky)
Gesamtstand:
1. Greg Van Avermaet (BMC)
2. Geraint Thomas (Sky) +2:22
3. Alejandro Valverde (Movistar) +3:10
4. Jakob Fuglsang (Astana) +3:12
5. Bob Jungels (Quick-Step Floors) +3:20
6. Chris Froome (Sky) +3:21
7. Adam Yates (Mitchelton-Scott) s.t.
8. Mikel Landa (Movistar)
9. Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) +3:27
10. Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo)
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
Nachwuchswertung:
1. Pierre Latour (AG2R)
Teamwertung:
1. Movistar

UCI Weltmeister Peter Sagan holten zweiten Etappensieg für BORA – hansgrohe in Quimper.


In einem harten Finale, nachdem die meisten Sprinter bereits abgehängt waren, triumphierte der UCI Weltmeister Peter Sagan zum zweiten Mal an dieser Tour für BORA – hansgrohe. Mit perfektem Teamwork wurde Sagan mustergültig der Sprint vorbereitet, dieser holte letztlich ungefährdet den Tagessieg und wichtige Punkte im Kampf um Grün.
Die Etappe
Die heutige Etappe der Tour de France von Lorient nach Quimper war ein ständiges Auf und Ab, und damit von der Charakteristik ein völlig anderes Rennen als die ersten Tage. Bis zum Zwischensprint bei Kilometer 92,5 führte die Etappe noch großteils auf breiten Straßen, bevor die letzten 100 Kilometer sehr den Frühjahrsklassikern ähnelten. Viele Richtungsänderungen, enge Straßen und insgesamt 5 Bergwertungen, zwei der 4. und drei der 3. Kategorie prägten das Finale, um nach 204,5 km das Etappenziel zu erreichen.
Teamtaktik
Für BORA – hansgrohe war die Etappe heute eine gute Chance auf einen zweiten Sieg. Das Team wollte daher das Rennen entsprechend mitbestimmen. Zu Beginn wurden frühe Attacken erwartet, die Pöstlberger, Mühlberger und Poljanski mitgehen sollten, um taktisch nie ins Hintertreffen zu geraten. Ab dem Zwischensprint wollte man das Rennen von Vorne bestimmen. Marcus Burghardt und Maciej Bodnar waren eingeteilt, um möglichst lange von vorne zu fahren, und so die Leader Sagan und Majka von Schwierigkeiten fernzuhalten. Im Finale hatte man mit Peter Sagan den richtigen Mann für die letzten schweren 1000 m die mit bis zu 10% Steigung ins Ziel führten, an dessen Seite sollten Daniel Oss und Rafal Majka dem UCI Weltmeister den Sprint entsprechend vorbereiten.
Das Rennen
Nach sechs Kilometern setzten sich heute sieben Fahrer erfolgreich vom Feld ab. BMC kontrollierte das Tempo im Feld, doch der Vorsprung der Ausreißer wuchs schnell auf bis zu vier Minuten an. Wie geplant setzte sich BORA – hansgrohe vor der Sprintwertung an die Spitze des Feldes, und Peter Sagan holte im Sprint hinter F. Gaviria weitere Punkte für das Grüne Trikot. Dach begann auch der Vorsprung der Spitzengruppe stetig zu schmelzen, während das Peloton langezogen die ersten Bergwertungen des Tages in Angriff nahm. S. Chavanel versuchte nun sein Glück alleine an der Spitze des Rennens, während hinten BORA – hansgrohe mit BMC Tempo im Feld machte. Wenig später hatten die ersten Fahrer Probleme sich im Feld zu halten, die Sprinter vielen zurück. An der Spitze konnten indessen drei Fahrer wieder zu Chavanel aufschließen. Am letzten kategorisierten Anstieg des Tages verblieben zwei Fahrer an der Spitze des Rennens. Dahinter hatte nun M. Bodnar seine Arbeit getan und Marcus Burghardt übernahm die Tempoarbeit im Feld. Während Lukas und Gregor sich rund um Rafal Majka aufhielten, blieb Daniel Oss immer an der Seite von Peter Sagan. 10 Kilometer vor dem Ziel war es auch um die letzten beiden Ausreißer geschehen, und das Finale damit eingeläutet. BORA – hansgrohe kontrollierte nun das Feld, hielt gemeinsam mit Sky das Tempo hoch. Es kam zum erwarteten Sprint eines reduzierten Feldes, und niemand konnte auf den letzten 200 m den Antritt des Weltmeisters Paroli bieten. Sagan holte souverän, mit zwei Radlängen Abstand, den zweiten Tagessieg für BORA – hansgrohe.
Reaktionen im Ziel
„Mein BORA – hansgrohe Team war heute wieder unglaublich stark. Bodi und Burgi haben früh zu arbeiten begonnen und die anderen haben mich am Ende perfekt in den letzten Anstieg gebracht. Sky hat das Rennen richtig schnell gemacht, und Gilbert hat früh attackiert. Van Avermaet hat früh reagiert und ich war mit Colbrelli direkt dahinter. Colbrelli war zwar nah dran, aber am Ende hat es geklappt. Die Etappe war heute wie in den Ardennen, ein ständiges hoch und runter, links und rechts. Leider gab es heute nur 30 Punkte für den Sieg, aber besser als nichts.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Es war heute fast wichtiger in der richtigen Position in die letzte Abfahrt zu gehen, als im Anstieg am Ende. Alle im Team haben ein perfektes Rennen gefahren, auf den letzten 30 km waren wir immer vorne. Als Resultat hatte Peter wieder eine Chance auf den Sieg. Er war dort, er hat gewartet, er hat zum richtigen Moment angetreten, das zeichnet einen Champion wie ihn aus. Am Ende war es ein überragender zweiter Etappensieg. Aber wir denken schon an morgen, in der Tour fängt man jeden Tag von Neuem an, und wir werden auch morgen versuchen, um den Sieg zu kämpfen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto & VeloImages
5. Etappe:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
2. Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida) s.t.
3. Philippe Gilbert (Quick-Step Floors)
4. Alejandro Valverde (Movistar)
5. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
6. Daniel Martin (UAE Team Emirates)
7. Greg Van Avermaet (BMC)
8. Søren Kragh Andersen (Sunweb)
9. Andreas Pasqualon (Wanty-Groupe Gobert )
10.Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida)
Gesamtstand:
1. Greg Van Avermaet (BMC)
2. Tejay van Garderen (BMC) +0:02
3. Philippe Gilbert (Quick-Step Floors) +0:03
4. Geraint Thomas (Sky) +0:05
5. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) +0:06
6. Bob Jungels (Quick-Step Floors) +0:09
7. Tom Dumoulin (Sunweb) +0:13
8. Søren Kragh Andersen (Sunweb) s.t.
10. Rafal Majka (Bora-hansgrohe) +0:52
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Tom Skujins (Trek-Segafredo)
Nachwuchswertung:
1. Sören Kragh Andersen (Sunweb)
Teamwertung:
1. Quick-Step Floors

Siebenter Rang für BORA – hansgrohe in einem fordernden Tour de France Teamzeitfahren.



Mit am Ende 50 Sekunden Rückstand zum Siegerteam BMC Racing, konnte BORA – hansgrohe heute Abstand in Grenzen halten. Der Gesamtführende Peter Sagan musste 10 km vor dem Ziel abreißen lassen und geht morgen im Grünen Trikot des Punktbesten an den Start. Rafal Majka ist immer noch in Schlagdistanz im Kampf um die Gesamtwertung.
Die Etappe
Das heutige Teamzeitfahren war die erste entscheidende Etappe für das Gesamtklassement der diesjährigen Tour de France. Die 35,5 Kilometer rund um Cholet waren besonders zu Beginn und Ende sehr technisch. Dazwischen war die Strecke durchwegs wellig, sehr exponiert mit viel Wind. Zwei nennenswerte Anstiege waren zu bewältigen, einer zur Rennhälfte, der zweite etwa 10 km vor dem Ziel.
Teamtaktik
Mit dem Gelben Trikot von Peter Sagan ging BORA – hansgrohe heute als letztes Team auf die Strecke. Das Team hatte eine detaillierte Pacing-Strategie. Nie länger als 15 Sekunden sollten die Führungen sein, wobei am ersten Anstieg nicht mehr als ein Fahrer verloren gehen sollte. Da im zweiten Streckenteil, zurück Richtung Ziel Gegenwind herrschte, musste man sich das Rennen gut einteilen, um am Ende noch genügen Körner für den zweiten Anstieg zu haben. Auf den letzten 10 km sollte BORA – hansgrohe noch mit 5 – 6 Fahrer um die letzten Sekunden kämpfen, und so mit Peter Sagan und Rafal Majka weiter in Schlagdistanz zum Gelben Trikot zu bleiben.
Das Rennen
Mit Sky und BMC gingen heute zwei der Favoriten Teams früh auf die Strecke. Während Sky einen starken Beginn zeigte, holte BMC im zweiten Streckenteil Sekunde um Sekunde auf. Am Ende lag BMC in einer Zeit von 38:46 vier Sekunden vor Sky. Auch wenn es noch einmal knapp wurde als Quick-Step auf der Strecke war, konnte niemand mehr die Zeit von BMC unterbieten. Für BORA – hansgrohe war es ein harter Kampf auf der Strecke von Beginn an. Mit 14 Sekunden Rückstand bei der ersten Zwischenzeit, lag das Team noch gut im Rennen, hatte aber sichtlich Probleme den Rhythmus zu halten. Lukas Pöstlberger war wie geplant der erste Fahrer, der abreißen lassen musste. In der zweiten Rennhälfte sah sich auch der Mann in Gelb, UCI Weltmeister Peter Sagan, in Schwierigkeiten. Am zweiten Anstieg, 10 km vor dem Ziel, musste nun der Gesamtführende der Tour de France endgültig abreißen lassen. Der Rest des Teams kämpfte tapfer um jede Sekunde für Rafal Majka’s Chancen in der Gesamtwertung. Am Ende reichte es für BORA – hansgrohe heute zu Rang sieben, mit 50 Sekunden Rückstand auf BMC Racing.
Reaktionen im Ziel
„Ich hatte heute von Beginn an dicke Beine. Dann habe ich auch noch meine Trinkflasche 400m nach dem Start verloren und hatte die ganze Strecke über nichts zu trinken. Wie in jedem Rennen habe ich trotzdem mein Bestes gegeben, um das Team zu unterstützen und dem Gelben Trikot Respekt zu zollen. Ich hätte gerne mehr für Rafal getan, er ist unser GC-Leader und wir wollten ihn in eine gute Position bringen, aber so ist Sport. Man hat gute Tage, man hat schwierige Tage. Morgen ist ein neuer Tag und wir werden erneut unser Bestes geben. Das ist die Tour.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Es war ein hartes Teamzeitfahren und wir alle haben eine Menge gelitten. Meine Beine waren heute sehr gut und ich habe immer wieder für Tempo im Team sorgen können. Aber wir haben nie so richtig unseren Rhythmus gefunden. Darum haben wir am Ende etwas mehr Zeit verloren als erwartet. Aber ich liege immer noch gut in der Gesamtwertung und es kommen noch einige Etappen, auf denen man wieder Zeit gutmachen kann.“ – Rafal Majka
„Das war heute kein schlechtes Zeitfahren von uns, aber auch nicht ganz was wir uns erhofft hatten. Ich denk, wir haben unser volles Potenzial heute einfach nicht ausschöpfen können. Von Beginn an war das Team nicht so richtig im Rhythmus, es hat aus dem Auto nie wirklich flüssig ausgesehen. Aber mit dem ersten Gelben Trikot in den Reihen war sicherlich auch eine gewisse Nervosität dabei, das kann passieren. Auch Peter hatte nicht seinen besten Tag, dennoch hat er alles getan, um das Team zu unterstützen. Am Ende konnten wir unseren Rückstand noch in Grenzen halten, 50 Sekunden sind nicht wenig, aber sicher noch im Rahmen, auch wenn wir gehofft hatten, etwas näher dran zu sein.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto & VeloImages
3. Etappe TZF:
1. BMC 38:46
2. Sky +0:04
3. Quick-Step Floors +0:07
4. Mitchelton-Scott +0:09
5. Sunweb +0:11
6. EF – Drapac +0:34
7. Bora-hansgrohe +0:50 8. Astana +0:51
9. Katusha-Alpecin +0:52
10. Movistar +0:53
11. Bahrain-Merida +1:05
12. AG2R – La Mondiale +1:15
13. LottoNL-Jumbo s.t.
14. Trek-Segafredo +1:16
15. UAE Team Emirats +1:38
16. Groupama -FDJ +1:41
17. Fortuneo – Samsic +1:46
18. Direct Energie +1:51
19. Lotto Soudal +1:51
20. Dimension Data +1:52
21. Wanty-Groupe Gobert +2:21
22. Cofidis +3:23
Gesamtstand:
1. Greg Van Avermaet (BMC)
2. Tejay Van Garderen (BMC) s.t.
3. Geraint Thomas (Sky) +0:03
4. Philippe Gilbert (Quick-Step Floors) +0:05
5. Bob Jungels (Quick-Step Floors) +0:07
6. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) s.t.
7. Tom Dumoulin (Sunweb) +0:11
8. Sören Kragh Andersen (Sunweb) s.t.
9. Michael Matthews (Sunweb) s.t.
10. Rigoberto Uran (EF Drapac) +0:35
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Dion Smith (Wanty-Groupe Gobert)
Nachwuchswertung:
1. Sören Kragh Andersen (Sunweb)
Teamwertung:
1. Quick-Step Floors

BORA – hansgrohe wird Mitglied bei Velon.


Nach einer Phase der Zusammenarbeit, die 2017 beim Giro begann, wird BORA – hansgrohe nun Vollmitglied von Velon. Damit hat das deutsche Team nun auch einen Sitz im Vorstand und kann so über die zukünftige Entwicklung aktiv mitbestimmen.
Vor wenigen Wochen nahm BORA – hansgrohe auch zum ersten Mal an der Hammer Series in Limburg teil. Die Tour de Suisse wenig später war ein gutes Beispiel für aufbereitete Livedaten und Video Content, der von Millionen Fans weltweit konsumiert wurde.
„Für unseren Sport ist es wichtig,über zukünftige Entwicklungen nachzudenken. Ich sehe eine große Übereinstimmung in der Vision,die ich mit meinem Team von der Zukunft des Radsports habe, und jener die Velon hat. Velon hat einige spannende Projekte gestartet, manche müssen vielleichtnoch etwas adaptiert werden, aber um da mitbestimmen zu können, muss man auch mit an Bord sein. Darum haben wir uns entschlossen ein Mitglied der Gruppe zu werden.“ – Ralph Denk, Team Manager
„Wir sind sehr glücklich, dass BORA – hansgrohe unsere Vision teilt und sich entschlossen hat in unsrer gemeinsame Zukunft zu investieren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, denn wir wissen,wie stark die Position von BORA – hansgrohe im Radsport ist. Toll,dass sie nun an Bord sind.“ – Graham Bartlett, CEO Velon
© BORA – hansgrohe

Ackermann und Pöstlberger holen Straßentitel in Deutschland und Österreich für BORA – hansgrohe.


Nach dem erfolgreichen ersten Meisterschaftswochenende mit dem Titel von Peter Sagan, setzt BORA – hansgrohe heute noch eines drauf. Pascal Ackermann holte den deutschen Meistertitel in einem Massensprint, während Lukas Pöstlberger einen beeindruckenden Solosieg vor seinem Teamkollegen Felix Großschartner feiert. Auch Alex Saramotins holt Silber in Lettland, nachdem er im Einzelzeitfahren am Freitag Dritter wurde.
„Das Rennen ist heute perfekt gelaufen. Ich habe mich in den letzten Wochen sehr gut vorbereitet, bin mit meinem Vater noch viel Motortraining gefahren, das hat sich heute bezahlt gemacht. Die Siege in den letzten Wochen haben mich im Kopf richtig stark gemacht. Marcus (Burghardt), hat gestern noch gesagt, dass er das Trikot gerne an mich weitergeben würde. Dass das heute so aufgegangen ist, ist natürlich ein Traum. Uns war klar, dass das Ziel eigentlich die letzte Kurve bei 500m ist. Dort haben mich meine Kollegen perfekt abgeliefert. Wir waren schon bei 3km vorne, nach der Kurve hatte Ich noch Rudi (Selig) vor mir, und musste eigentlich nur mehr über die Linie fahren.“ – Pascal Ackermann
„Ich habe mich schon am Freitag im Zeitfahren richtig gut gefühlt, da wusste ich, dass ich heute sicherlich gute Chancen habe. Dass ich jetzt bei meiner ersten Tour de France im Trikot des österreichischen Staatsmeisters starten darf, ist natürlich etwas ganz besonderes. Kompliment auch an meine Teamkollegen, wir hatten das Rennen zu jedem Zeitpunkt im Griff und Felix (Großschartner) hat unsere Leistung heute noch perfekt abgerundet. Jetzt freue ich mich richtig auf die Tour, mit diesem Sieg im Rücken starte ich mit breiter Brust in Frankreich.“ – Lukas Pöstlberger
„Es war klar, dass das Rennen heute in einem Sprint enden wird. Wir haben mit Burgi (Burghardt) und Pfingsten zwar versucht das Rennen schnell zu machen, aber alle Bemühungen waren erfolglos. Ich habe dann relativ früh Rudi (Selig), Schilli (Schillinger) und Christoph (Pfingsten) für den Sprint abgestellt. Emanuel und Schwarzi (Schwarzmann) haben sich an der Verfolgung der Spitzengruppe beteiligt. Am Ende haben wir alles richtig gemacht, waren bei der Zielkurve vorne, und Pscal hat diese starke Teamleistung perfekt abgeschlossen. Es freut mich auch besonders, dass Lukas bei seiner ersten Tour de France nun im Trikot des österreichischen Meisters starten wird. Auch in Österreich lief alles perfekt. Alles in allem waren die nationalen Meisterschaften ein riesen Erfolg für uns, insgesamt 9 Medaillen und 4 Titel, das spricht für sich.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Michael Kolar wechselt die Seiten bei BORA – hansgrohe.


Im Rahmen der slowakischen Meisterschaften gibt der BORA – hansgrohe Profi bekannt seine Karriere zu beenden. Seinem Team bleibt Kolar aber erhalten, in Zukunft übernimmt er Aufgaben in der Sponsorenbetreuung und wechselt somit die Seiten.
„Ich habe in den letzten Jahren und Monaten sehr hart trainiert, habe mich professionell wie nie auf meine Renneinsätze vorbereitet. Gleichzeitig musste ich aber feststellen, dass, obwohl ich meinem persönlichen Top Niveau immer nähergekommen bin, die erhofften Resultate trotzdem ausblieben. Von Ralph Denk habe ich nach einem Gespräch das Angebot erhalten in Zukunft in der Gästebetreuung mitzuarbeiten. Nach einiger Bedenkzeit muss ich sagen, dass dies eine sehr gute Gelegenheit ist, meine Karriere als Radsportler hinter mir zu lassen, und einen neuen Abschnitt in meinem Leben zu beginnen. Für diese Chance bin ich Ralph Denk und seinem Team BORA – hansgrohe sehr dankbar. Ich kann auf eine aufregende Zeit im Peloton zurückblicken, besonders die WM in Doha werde ich nie vergessen, wo ich Peter zum 2. Weltmeistertitel führen konnte.Auch bei den anderen beiden Titeln und einigen Klassikersiegen war ich dabei, das sind alles wunderbare Erinnerungen, aber nun ist es Zeit Adieu zu sagen. Die slowakische Meisterschaft war mein letztes Rennen als aktiver Sportler.“ – Michael Kolar
„Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung von Michael. Er kam vor ein paar Wochen zu mir und wir konnten sehr offen über seine Entwicklung sprechen. Als er mir eröffnete über einen Rücktritt nachzudenken, habe ich nicht gezögert ihm eine neue Rolle im Team anzubieten. Wir haben gemeinsam überlegt, wo er sich vorstellen könnte, etwas einzubringen. Das Ergebnis war die Sponsorenbetreuung bei Rennen, wo er mit seinen Erfahrungen aus den letzten Jahren sehr authentische Einblicke in den Radsport liefern kann. Ich freue mich, dass Michael weiter in unserem Team sein wird. Es war eine mutige Entscheidung, aber der größte Teil seines beruflichen Lebens liegt jetzt erst vor ihm. Ich denke, in seiner neuen Rolle hat er einen sehr guten Einstieg in diesen neuen Lebensabschnitt.“ – Ralph Denk, Team Manager
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Sagan holt zum siebenten Mal die Punktewertung an der Tour de Suisse, Bodnar zum Abschluss auf Rang vier


Mit einer starken Leistung im Zeitfahren verabschiedet sich Maciej Bodnar von der Tour de Suisse. Der polnische Zeitfahrspezialist von BORA – hansgrohe beendet das Rennen gegen die Uhr auf Rang 4 mit 26 Sekunden Rückstand zum Tagessieger S. Küng. Peter Sagan holt sich einmal mehr die Punktewertung der Tour de Suisse, während R. Porte den Gesamtsieg feiert.
Die Etappe
Zum Abschluss der Tour de Suisse 2018 stand heute ein Einzelzeitfahren auf dem Programm. Der Kurs rund um Bellinzona war 34 Kilometer lang, und als flach einzustufen. Zwar war es schwierig auf einigen kleinen Wellen den Rhythmus zu halten, dennoch kam die Strecke den echten Rollern im Feld, also den Spezialisten im Kampf gegen die Uhr entgegen.
Teamtaktik
Nachdem für BORA – hansgrohe keine Top-Platzierung in der Gesamtwertung mehr auf dem Spiel stand, ging es heute einzig für Maciej Bodnar darum, ein möglichst gutes Ergebnis in der Tageswertung einzufahren. Als ausgewiesener Spezialist galt Bodnar heute als einer der Kandidaten für den Tagessieg. Alle anderen BORA – hansgrohe Profis hatten ihr Augenmerk bereits auf die Regeneration in Richtung der nationalen Meisterschaften gerichtet.
Das Rennen
Um 13:25, als einer der ersten Fahrer, ging Maciej Bodnar auf die Strecke. Vom Start weg setzte Bodnar Bestmarken, bei 19,7 km übernahm er die Spitze in einer Zeit von 24:08, 25 Sekunden schnelle als der beste Fahrer vor ihm. Bis zum Ende konnte Bodnar seinen Rhythmus sogar noch steigern, und lag im Ziel sogar 1:16 vor dem bis dato Führenden. Die neue Bestmarke hieß nun 40:10, ein starker Auftritt, der hoffen ließ, doch nun begann das große Zittern. C. Meyer war der ersten Fahrer, der an der Zwischenzeit die Marke von Bodnar unterbieten konnte. Im Ziel lag er aber hinter dem Polen von BORA – hansgrohe. Nach etwa einer Stunde im „Hot Seat“ war es dann aber soweit, S. Andersen war um 7 Sekunden schneller, damit war der Traum vom Etappensieg für Bodnar ausgeträumt. Am Ende gewann S. Küng das Einzelzeitfahren in Bellinzona, Maciej Bodnar landete im Tagesergebnis auf Rang 4 mit 0:26 Rückstand. In der Punktewertung der Tour de Suisse gab es keine Veränderung mehr, Peter Sagan holte sich zum 7. Mal das schwarze Trikot des Punktbesten.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin zufrieden heute, meine Beine werden immer besser. Der Kurs war gut für mich, ich habe mich zu Beginn etwas zurückgehalten, dafür konnte ich am Ende noch richtig zulegen. Ich muss immer noch hart arbeiten, um bei der Tour meine Top-Form zu erreichen, aber zuerst werde ich kommenden Freitag noch bei den polnischen Meisterschaften antreten.“ – Maciej Bodnar
„Alles in allem können wir mir der Tour de Suisse zufrieden sein. Wir wollten zumindest eine Etappe gewinnen, das haben wir mit Peter geschafft, in jedem Sprint nah dran war. Heute hat Maciej Bodnar eine starke Leistung im Zeitfahren gezeigt. Auch Gregor Mühlberger hat in den Bergen aufgezeigt. In der Gesamtwertung hat es leider nicht nach Plan geklappt, aber das kommt vor. Patrick ist einen tollen Giro gefahren, er war hier einfach nicht mehr frisch genug, hat der Mannschaft aber viel geholfen. Ich denke, für die Tour sollten wir bereit sein.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
Zeitfahren letzte Etappe:
1. Stefan Küng (BMC)
2. Sören Kragh Andersen (Sunweb) + 0:19 Minuten
3. Tejay van Garderen (BMC) + 0:23
4. Maciej Bodnar (Bora-hansgrohe) + 0:26
5. Michael Matthews (Sunweb) + 0:26
Gesamtwertung Endstand:
1. Richie Porte (BMC)
2. Jakob Fuglsang (Astana) + 1:02 Minuten
3. Nairo Quintana (Movistar) + 1:12
4. Enric Mas (Quick-Step Floors) + 1:20
5. Wilco Kelderman (Sunweb) + 1:21

Mit Rang vier in Bellinzona erobert Sagan die Führung in der Punktewertung der Tour de Suisse zurück


Auf einer kurzen Etappe rund um Bellinzona hielten sich vier Fahrer lange an der Spitze. Am Ende kam es dennoch zum erwarteten Massensprint. BORA – hansgrohe positionierte Peter Sagan in aussichtsreicher Position, auf den letzten 500 m geriet der UCI Weltmeister aber etwas ins Hintertreffen und musste im Sprint weite Wege gehen. Beim Sieg van A. Demare überquerte Sagan als Vierter die Ziellinie, damit übernimmt er wieder die Führung in der Punktewertung der Tour de Suisse.
Die Etappe
Rund um Bellinzona waren heute sechs Runden, in Summe 123 Kilometer zu bewältigen. Da der Rundkrus durchwegs flach war, wurde ein letzter Massensprint erwartet, bevor ein Einzelfahren morgen die Tour de Suisse 2018 beendet. Mit zwei Sprintwertungen unterwegs waren auch wieder einige Punkte im Kampf um das schwarze Trikot zu sammeln.
Teamtaktik
Nachdem heute die letzte Chance für die Sprinter im Feld auf einen Etappensieg war, stellte sich BORA – hansgrohe wieder ganz in den Dienst des UCI Weltmeisters Peter Sagan. Für Sagan ging es nicht nur um einen zweiten Sieg an der diesjährigen Tour de Suisse, auch das Punktetrikot lag noch in Reichweite. Nur zwei Zähler trennten Sagan vom führenden Matthews. Ein spannender Tag war also vorprogrammiert.
Das Rennen
Gleich nach dem Start der Etappe um 14:15 setzten sich vier Fahrer vom Feld ab. Nach der ersten Zieldurchfahrt in Bellinzona war der Vorsprung der Gruppe auf über eine Minute angewachsen, stieg aber weiter bis auf zwei Minuten an. Im Feld kontrollierte zuerst BMC das Geschehen, bevor Sunweb für Matthews in die Verfolgung einstieg. BORA – hansgrohe beschränkte sich in dieser ersten Rennhälfte darauf Peter Sagan in vorderer Position zu halten, ohne dabei unnötig Kraft zu investieren. Doch wenige Kilometer später begann auch Juraj Sagan sich an der Tempoarbeit im Feld zu beteiligen. Auf den letzten 10 km waren alle Ausreißer gestellt, und wie üblich formierten sich nun die Sprintzüge. Etwa 3 Kilometer vor dem Ziel drückten Daniel Oss und Marcus Burghardt enorm aufs Tempo, während Sagan am Hinterrad von Gaviria in aussichtsreicher Position war. Auf den letzten 500 m schob sich aber A. Kristoff zwischen den Weltmeister und die härtesten Gegner, als Gaviria den Sprint eröffnete, musste Sagan einen weiten Weg gehen. Zu weit, um erneut den Sieg einzufahren. Am Ende erreichte Sagan heute Rang 4, hinter Demare, Gaviria und Kristoff. Damit holte sich der Weltmeister allerdings die Führung in der Punktewertung zurück.
Ergebnis
01 A. Demare 2:41:07
02 F. Gaviria +0:00
03 A. Kristoff +0:00
04 P. Sagan +0:00
Reaktionen im Ziel
„Wir haben wieder alles versucht, und einmal mehr hat mein Team hervorragende Arbeit geleistet. Am Ende hat es heute für Rang 4 gereicht. Auch wenn ich lieber gewonnen hätte, muss man sagen, diese Sprints sind schwieriger als sie aussehen. Meine Form ist gut, damit bin ich zufrieden, und darauf kann ich weiter aufbauen.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister

„Auf der letzten Flachetappe heute der Tour de Suisse wollten wir noch einmal Peter unterstützen. Alle haben einen guten Job gemacht und wir hatten das Rennen immer unter Kontrolle. Der Vorsprung der Spitze war nie groß, und es war klar, dass es zu einem Massensprint kommen würde. Auf den letzten Kilometern haben unsere Jungs Peter sehr gut positioniert. Er war auch richtig stark, aber im Sprint ging vor ihm ein Loch auf, und es reichte nicht mehr, um an Demare vorbeizuziehen. Aber nach 8 Tagen hier an der Tour de Suisse können wir ein positives Resümee ziehen, alle sind auf dem richtigen Weg Richtung Tour de France.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Rafał Majka fährt aufs Podest auf der Königsetappe der Slowenien-Rundfahrt.


Auf der Königsetappe der Slowenien-Rundfahrt zeigten sich Rafał Majka und Pawel Poljanski kämpferisch in der Spitzengruppe. Nachdem P. Roglič eine entscheidende Attacke auf dem letzten Anstieg aus dieser Gruppe lancierte, setzten sich die zwei BORA – hansgrohe Fahrer dann an die Spitze und folgten dem Slowenen. Allerdings konnten sie Roglič nicht mehr einholen und er gewann als Solist die Etappe. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Rafał, der den 3. Platz erkämpfte. Er belegt jetzt auch den 3. Rang im Gesamtklassement.
Die Etappe
Bei der Slowenien-Rundfahrt stand heute der letzte Tag in den Bergen auf dem Programm. Die vierte Etappe, die Königsetappe, führte über 155,2km von Ljubljana, der Hauptstadt Sloweniens, nach Kamnik. Heute mussten insgesamt fast 2600 Höhenmeter bewältigt werden. Die ersten 50km waren relativ flach während auf der zweiten Rennhälfte 3 kategorisierte Berge gemeistert werden mussten. Nach etwas mehr als 80km im Sattel erwartete das Peloton der erste Anstieg, ein Berg der 2. Kategorie mit einer Länge von 10km und einer durchschnittlichen Steigung von 5 Prozent. 12km später galt es den einzigen Anstieg der ersten Kategorie der diesjährigen Rundfahrt, der zwar nur 5.1km lang aber im Schnitt fast 10 Prozent steil war, zu überqueren. Der dritte und letzte Anstieg kam etwa 25km vor dem Ziel und wies eine Länge von 5.4km und eine Steigung von 8 Prozent auf. Danach folgte eine 20km lange und sehr technische Abfahrt in Richtung Ziellinie in Kamnik. Auf den letzten 2km gab es noch einige scharfe Kurven, die das Finale etwas erschweren konnte.
Teamtaktik
Obwohl die diesjährige Königsetappe einfacher gestaltet war als in vergangenen Jahren, werden die Fahrer jedoch besonders auf den letzten beiden Anstiegen sicherlich geprüft. Alle diejenigen, die sich Hoffnungen auf einen Podestplatz machten, würden heute in die Offensive gehen um vor dem abschließenden Zeitfahren am Sonntag Zeit in der Gesamtwertung gutzumachen. Heute arbeitete BORA – hansgrohe für Rafał Majka, der wegen dem Ausfall von D. Impey vor dem Start der Etappe auf dem 3. Platz im Gesamtklassement lag. Um am Ende der Rundfahrt noch eine Chance zu haben, auf das Podest zu klettern oder sogar den Gesamtsieg zu holen, musste er auf der heutigen Etappe versuchen, seine Konkurrenten in Bedrängnis zu bringen.
Heute hatte das Team auch Ambitionen auf das rote Trikot. Sollte Matteo Pelucchi heute seine Führung in der Punktewertung verteidigen können, so würde er auch das rote Trikot der diesjährigen Rundfahrt gewinnen, weil es auf der morgigen Etappe keine Sprintwertungen mehr gibt.
Das Rennen
Innerhalb der ersten 35km wurden die drei Sprintwertungen der Etappe abgenommen, eine Chance für Matteo Pelucchi das rote Trikot zu gewinnen. Allerdings konnte der italienische Sprinter, der nur knapp vor seinem Hauptkonkurrenten S. Consonni die Punktewertung anführte, leider sein rotes Trikot nicht verteidigen. Obwohl einige Fahrer versuchten, auf dem Flachstück des ersten Teils der Strecke eine Fluchtgruppe zu bilden, blieb das Feld für lange Zeit zusammen. Die Ausreißergruppe des Tages bildete sich erst nach 60km. 13 Fahrer, darunter Rudi Selig, konnten sich vom Feld absetzen und hatten nach etwa 10km an der Spitze einen Vorsprung von 2:40 Minuten herausgeholt. Einem Verfolger gelang es auf die Spitzengruppe aufzuschließen und die 14-Mann Gruppe begann den ersten Anstieg in Angriff zu nehmen. Auf dem Weg hinauf nach Jezersko ließen sich einige Fahrer, darunter Rudi Selig, zurück ins Hauptfeld fallen. Auf dem bergigen Terrain gerieten viele der Fahrer in Schwierigkeiten und das Feld zerfiel in mehrere Gruppen. Auf der ersten Abfahrt lancierte F. Masnada eine Attacke aus der Fluchtgruppe heraus und holte sich schnell einen soliden Vorsprung. Eine Gruppe von 4 Verfolgern, unter ihnen Pawel Poljanski, setzte ihm nach. Letztendlich setzte sich Pawel von der Gruppe ab und überholte Masnada auf dem letzten Anstieg des Tages. Kurz danach wurde der polnische Kletterer von der Gruppe von Favoriten, unter ihnen Rafał Majka, P. Roglič und R. Uran, gestellt. Der Lokalmatador Roglič setzte dann eine entscheidende Attacke an, und kurz vor der letzten Abfahrt hatte er eine Lücke von 30 Sekunden zur Gruppe der Favoriten herausgefahren. Trotz aller Bemühungen konnte die Verfolgergruppe ihn nicht mehr einholen und so rollte der Slowene als Erster über die Ziellinie in Kamnik. Rafał erkämpfte sich den 3. Platz und geht morgen als Dritter in der Gesamtwertung an den Start in Trebnje.
Ergebnis
01 P Roglič 03:44:53
02 M. Mohorič +0:32
03 R. Majka +0:32
04 T. Pogacar +0:32
11 P. Poljanski +1:02
Reaktionen im Ziel
„Obwohl ich mich heute nicht so gut fühlte bin ich mit meiner Leistung trotzdem zufrieden, besonders da ich erst kürzlich vom Höhentraining zurückgekommen bin. Vielleicht war heute nicht mein bester Tag, aber ich konnte immerhin noch vorne mitmischen. Die Jungs haben gut zusammengearbeitet und ich glaube, dass wir eine gute Leistung erbracht haben. Morgen bei dem Zeitfahren werde ich mein Bestes geben, und hoffentlich werde ich mich besser fühlen. Die Slowenien-Rundfahrt ist eine gute Vorbereitung für die Tour de France und so können wir insgesamt doch zufrieden sein.“ – Rafał Majka
„Nach seinem Sturz auf der ersten Etappe fühlte sich Rafał [Majka] nicht so gut. Deshalb konnte er heute Roglič nicht auf dem letzten steilen Anstieg folgen. Wir können allerdings mit seinem dritten Platz heute zufrieden sein. Wäre er nicht am ersten Tag zu Boden gegangen, hätte er vielleicht diese Woche ein besseres Ergebnis herausfahren können. Aber ich glaube, er hat sein Bestes gegeben und das ganze Team hat ihn voll unterstützt. Was die Punktewertung betrifft, hätte Matteo [Pelucchi] natürlich auch gerne das rote Trikot gewonnen aber leider gelang es ihm nicht, genug Punkte bei den drei Sprintwertungen zu sammeln.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
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Patrick Konrad in der Gruppe des Tages auf Tour de Suisse Königsetappe


Auch heute, an der Königsetappe der Tour de Suisse 2018, konnte sich leider kein BORA – hansgrohe Profi im Spitzenfeld klassieren. Patrick Konrad schaffte zwar mit einer enormen Energieleistung den Sprung in die Gruppe des Tages, konnte sich am Furkapass an der Spitze behaupten, musste aber am Klausenpass abreißen lassen und wurde einige Kilometer später wieder vom Feld gestellt. Am Ende erwies sich S. Anderesen als der Stärkste unter den verbliebenen Fahrern an der Spitze und holte den Tagessieg in Gommiswald. Peter Sagan bleibt auch weiterhin im schwarzen Trikot des Führenden der Punktewertung.
Die Etappe
Die Königsetappe der diesjährigen Tour de Suisse führte heute von Fiesch, über Furka- und Klausenpass nach Gommiswald. Schwere 186 Kilometer standen also für das Feld auf dem Programm, denn obwohl beide Pässe relative weit vom Ziel entfernt waren, gab es doch genügend Gelegenheiten für einen Angriff. Auch der kurze Schlussanstieg nach Gommiswald durfte keinesfalls unterschätzt werden.
Teamtaktik
Nach dem gestrigen Rückschlag für BORA – hansgrohe’s Ambitionen in der Gesamtwertung, wollte das Team heute zurückschlagen und entsprechend aktiv das Renngeschehen mitbestimmen. Patrick Konrad und Gregor Mühlberger hatten beide alle Freiheiten, um etwas zu versuchen. Für den Punkteleader Peter Sagan ging es heute nur darum, das Trikot nach Möglichkeit zu verteidigen.
Das Rennen
Nach einem schnellen Beginn und einigen Attacken setzte sich noch vor dem Anstieg zum Furkapass eine 16-Mann-Gruppe vom Hauptfeld ab. Mit dabei für BORA – hansgrohe war Patrick Konrad, der sich als ausgewiesener Bergfahrer auf dem Terrain der heutigen Etappe eigentlich zuhause fühlen sollte. Bereits am Anstieg zum Furkapass konnten einige Fahrer das Tempo an der Spitze nicht mehr halten, Patrick hingegen überquerte den Furka unter den verbliebenen 11 Spitzenreitern. Doch am Klausenpass geriet auch der Gesamtsiebente des diesjährigen Giro in Schwierigkeiten und wurde abgehängt. Nach der nun folgenden Abfahrt befand Konrad wieder im Feld, während an der Spitze immer noch 7 Fahrer um den Tagessieg kämpften. BMC hatte den ganzen Tag über das Tempo im Feld bestimmt, am Schlussanstieg nach Gommiswald attackierte nun R. Porte, der Gesamtführende, und distanzierte alle weiteren Mitfavoriten. S. Andersen konnte sich als einer der wenigen Fahrer dennoch an der Spitze behaupten und holte den Tagessieg, während Porte 12 weitere Sekunden in der Gesamtwertung herausfuhr. BORA – hansgrohe spielte heute im Finale leider keine Rolle, der UCI Weltmeister Peter Sagan bleibt aber weiter Träger des schwarzen Trikots als Führender der Punktewertung
Reaktionen im Ziel
„Wir wollten heute eigentlich zurückschlagen, und mit Patrick in der Gruppe sah das auch zuerst vielversprechend aus. Leider hat sich am Furkapass aber der Eindruck von gestern bestätigt, Patrick ist nach seinem herausragenden Giro einfach müde und nicht mehr auf seinem Topniveau. Als er vom Feld eingeholt wurde, war der Abstand bei 5 Minuten, wir hatten zwar Peter in diesem Feld, aber auch er war sich nicht sicher, ab das Finale nicht zu hart für ihn sein würde. Daher haben wir entschieden heute keine Kräfte mehr zu investieren und uns auf die kommenden Tage zu konzentrieren.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
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6. Etappe:
1. Sören Kragh Andersen (Sunweb)
2. Nathan Haas (Katusha-Alpecin) +0:10
3. Gorka Izagirre (Bahrain-Merida) +0:24
4. Maxime Monfort (Lotto Soudal) +0:25
5. Cyril Gautier (AG2R) s.t.
6. Richie Porte (BMC) +0:27
7. Michael Gogl (Trek-Segafredo) +0:29
8. Diego Ulissi (UAE Team Emirates) +0:39
9. Arthur Vichot (Groupama-FDJ) s.t.
10. Mathias Frank (AG2R)
Gesamtstand:
1. Richie Porte (BMC)
2. Wilco Kelderman (Sunweb) +0:32
3. Sam Oomen (Sunweb) s.t.
4. Enric Mas (Quick-Step Floors) +0:23
5. Jack Haig (Mitchelton-Scott) +0:41
6. Nairo Quintana (Movistar) +0:45
7. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) +0:48
8. Diego Ulissi (UAE Team Emirates) +0:52
9. Simon Spilak (Katusha-Alpecin) +0:58
10.Mikel Landa (Movistar) +0:59

Matteo Pelucchi sprintet zum Auftakt der Slowenien-Rundfahrt auf den zweiten Platz


Die erste Etappe der Slowenien-Rundfahrt war etwas für die Sprinter, und auf der Zielgerade lieferten sich die schnellen Männer einen hektischen Kampf um den Sieg. S. Consonni war der schnellste am Tag, während Matteo Pelucchi den 2. Platz belegte.
Die Etappe
Die von vier auf fünf Tagen verlängerte Slowenien-Rundfahrt führte das Fahrerfeld auf der 159km langen und relativ flachen Auftaktetappe von Lendava, der östlichsten Gemeinde Sloweniens, nach Murska Sobota. Zum Ende der ersten Rennhälfte in Goričko erwartete das Peloton der einzige Anstieg des Tages (4. Kat, 0,8km, 6,4%). Kurz nach dem Startschuss machten die Fahrer zum ersten Mal in der Geschichte der Rundfahrt einen kurzen Abstecher nach Ungarn bevor es wieder zurück nach Slowenien ging. Nach etwa 92 gefahrenen Kilometern überquerten die Fahrer wiederum die Grenze, aber diesmal nach Österreich, bevor sie wieder nach Slowenien zurückkehrten und die letzten 66km auf slowenischem Boden in Angriff nahmen. Abgesehen von dem einzigen Anstieg des Tages war die Strecke fast tellerflach und somit eine Angelegenheit für die Sprinter des Pelotons.
Teamtaktik
Der flache Parcours war für die endschnellen Männer zugeschnitten und es war zu erwarten, dass die Etappe in einem Massensprint entschieden würde. Deshalb wollte sich heute das Team auf den Endsprint konzentrieren. Matteo Pelucchi hatte am ersten Tag der Rundfahrt gute Aussichten, ein solides Resultat herauszufahren. Deshalb wollte das Team alles daran setzten, den italienischen Sprinter tatkräftig zu unterstützen, und mit Rudi Selig stand ihm auch heute ein starker Anfahrer zur Seite. Angesichts des starken Sprinterfeldes würde der Kampf um den Sieg jedoch nicht leicht werden.
Es war auch wichtig, dass alle Fahrer des Teams sicher über die Ziellinie kamen, so dass Rafał Majka, der Titelverteidiger vom Vorjahr, eine gute Chance hat auf den bevorstehenden Etappen vorne im Gesamtklassement mitmischen zu können.
Das Rennen
Der Startschuss zum Auftakt der Slowenien-Rundfahrt fiel heute am frühen Nachmittag in Lendava. Die ersten Ausreißversuche gleich zu Beginn der Etappe wurden vom Feld jedoch schnell unterbunden. Die 5-Mann Fluchtgruppe des Tages konnte sich dann nach 25km bilden und fuhr nach einer Stunde im Sattel einen Vorsprung von fast 4 Minuten heraus. Die Sprinterteams beschleunigten vorübergehend das Tempo und kurz vor dem Anstieg in Goričko betrug der Vorsprung der Spitzengruppe nur noch 2:20 Minuten. Der Abstand zwischen dem Quintett und dem Peloton blieb konstant bis die Fahrer die Verpflegungszone erreichten. Mit noch etwas mehr als 45km bis zum Ziel machten die Sprinterteams, die heute einen Podestplatz im Visier hatten, Ernst und schlugen ein höheres Tempo an. Die Lücke begann sich dann langsam zu schließen. Der zwischenzeitlich eintretende Regen beeinflusste die Fahrbahnverhältnisse und erschwerte das Rennen etwas für die Fahrer. Nach 135km an der Spitze war es dann schließlich um den letzten verbleibenden Ausreißer geschehen und die Sprintermannschaften übernahmen die Tempoarbeit. Auf dem Schlussteil der Strecke warteten mehrere 90-Grad-Kurven auf die Fahrer, was die letzten Kilometer tückisch machten. Bei den Sprintvorbereitungen 1km vor dem Ziel gingen einige Fahrer, darunter Rafał Majka zu Boden, aber glücklicherweise verletzte er sich nicht ernsthaft. Der polnische Kletterer wird versuchen, morgen wieder an den Start zu gehen und sein Bestes zu geben. Bei der Massenankunft in Murska Sobota zeigte sich S. Consonni am schnellsten. Matteo Pelucchi verpasste nur knapp den Etappensieg und belegte den 2. Platz.
Reaktionen im Ziel
„Das Team hat mich den ganzen Tag gut unterstützt und ich bin sehr zufrieden mit unserer Teamarbeit. Mit noch 20km bis zum Ziel musste ich auch wegen eines Defekts mein Rad wechseln. Und das war Pech. Dann musste ich von hinten vorfahren, um mich in eine gute Ausgangsposition für den Sprint zu bringen. Kurz danach ereignete sich direkt vor mir ein Unfall und leider ist Rafał in diesem Moment auch zu Boden gegangen. Auf den letzten Kilometern war der Sprint äußerst chaotisch, und wenn ich nicht Pech gehabt hätte, hätte ich vielleicht die Etappe gewonnen. Aber das ist Radfahren und man muss es so nehmen, wie es kommt.“ – Matteo Pelucchi

„Matteo hatte etwas Pech auf der heutigen Etappe. Er hatte einen Defekt 20km vor dem Ziel und musste das Rad wechseln, und danach musste er versuchen, wieder Anschluss ans Feld zu finden. Mit noch 1km bis zum Ziel ereignete sich dann ein Unfall direkt vor ihm und er musste ausweichen und anschließend versuchen, schnell zu beschleunigen, was ihm viel Kraft gekostet hat. Dann wurde er noch auf der Zielgerade etwas blockiert. Ich habe viel Respekt vor dem Sieger aber ich glaube, dass Matteo die schnellsten Beine hatte, jedoch hatte er heute leider viel Pech.“ – Christian Poemer, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

1. Etappe » Lendava › Murska Sobota (159km)
1 Consonni Simone UAE-Team Emirates 3:32:05
2 Pelucchi Matteo BORA – hansgrohe ,,
3 Bonifazio Niccolo Bahrain Merida Pro Cycling Team
4 Mezgec Luka Mitchelton-Scott ,,
5 Zabel Rick Team Katusha – Alpecin ,,
6 Enger Sondre Holst Israel Cycling Academy ,,
7 Roosen Timo Team LottoNL-Jumbo ,,
8 Korošec Rok My Bike – Stevens ,,
9 Modolo Sacha Team EF Education First-Drapac p/b Cannondale
10 Colnaghi Luca Sangemini – MG.Kvis